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Long, J: Madame Butterfly - John Luther Long
(*)
John Luther Long:
Long, J: Madame Butterfly - neues Buch

2009, ISBN: 9783940274243

ID: 746941479

Die wunderbare Übersetzung von Georg Gerry Tremmel erlaubt es bereits, in der Tiefe schon eine der bedeutendsten Arien der Musikgeschichte zu vernehmen, nämlich ´´Un bel di, vedremo´´. Die liebevolle Gestaltung des Covers führt uns dann zum Kern der Geschichte und zum Unterschied zwischen John Luther Long (1861-1927) und Giacomo Puccini (1858-1924). Womit dann die Leserinnen und Leser nicht nur einfach eine deutsche Übersetzung der amerikanischen Kurzgeschichte von John Luther Long zu lesen bekommen, sondern einen Schlüssel für das Verständnis der Oper ´Madama Butterfly´ von G. Puccini. Den Übersetzer habe ich vor gut zweieinhalb Jahren durch sein erstes Buch (2007) kennen gelernt. In diesem brillanten Werk war festzustellen, dass G.G. Tremmel zu einem erstaunlichen Ergebnis kommt, nämlich dass die Protagonistin bei Puccini nicht nur ein Individuum, sondern diese ´´Madame Butterfly´´ eine Allegorie für eine jüngere Generation ist. In seiner Forschung stellte der Übersetzer fest, dass es überhaupt nicht ausreicht, David Belasco (1853-1931) als Urheber des Librettos von Puccini anzunehmen, sondern dahinter verbergen sich noch ganz andere Dinge. Wie dann in der Puccini-Forschung schnell erkannt wurde, schien vor allem J.L. Long die eigentliche Urquelle von Puccini gewesen zu sein. Doch auch mit diesem Vorurteil räumt G.G. Tremmel hier auf. Die Widmung dieser Übersetzung macht es deutlich, J.L. Long war nur ein Medium zwischen dem autobiografischen Ursprung von Louis-Marie Julien Viaud (1850-1923) und der bühnenreifen Umsetzung von D. Belasco. Um dem deutschen Publikum die Komplexität der Opernwelt und vornehmlich die von Puccini überhaupt näher bringen zu können, musste eine Übersetzung geschaffen werden, die der Intention des Autors J.L. Long auch entsprechen kann. Mit bewundernswerter Energie hat sich G.G. Tremmel dieser enormen Aufgabe gestellt. Nun könnte die Leserin oder der Leser meinen, dass dies in der heutigen Zeit ein leichteres Unterfangen wäre, aber dem ist nicht so. J.L. Long lässt die Hauptperson Cho-Cho-San (Butterfly) im Pidgin-Englisch (Mischsprache) sprechen und genau bei dieser Besonderheit sei vorab im Vorwort ein wenig verweilt. Die amerikanische Kurzgeschichte enthält die Eigentümlichkeit, dass sie die Welt von Butterfly vor allem in direkter Rede erzählt. John Luther Long lässt dafür die Protagonistin und ihr Hausmädchen in einer so genannten Mischsprache sprechen. Vereinfacht gesprochen, es erscheinen merkwürdige Wortkonstruktionen und fehlerhafte Satzkonstruktionen. So erscheint z.B. das englische and als an, was im Deutschen durchaus mit und sowie un übersetzbar wäre. Aber es sei noch das Beispiel eines fehlerhaften Satzbaus aufgegriffen: Im mos bes happy female woman in Japan. Bereinigt übersetzt, könnte es lauten: ich bin die glücklichste Frau in Japan, interlinear übersetzt: ich bin am meisten beste glücklich weibliche Frau in Japan. Der Übersetzung Genüge getan wäre dann, wenn geschrieben würde: ich bin meist best weibliche Frau in Japan. Eine solche Übersetzung der Mischsprache bei J.L. Long verfehlt das Wesentliche, denn allenfalls könnten so die Vorurteile geschürt werden, dass damit Cho-Cho-San als lächerlich anzusehen ist. G.G. Tremmel hat sehr bewusst das Vorwort von J.L. Long übertragen und so ist leicht verständlich, was wohl im Originaltext mit Schmierern zu bezeichnen ist. Die veränderte Visualisierung in der Rede von Butterfly weist auf eine Lautsprache, ähnlich wie im Deutschen mit dem einfachen Beispiel die Q (die Kuh) oder heisst es das Kuh (Q) nachzuvollziehen ist. J.L. Long lässt Cho-Cho-San so sprechen, wie sie es hörte von ihrem Ehemann Pinkerton und sie meinte, dass sie sich damit gewählt in der Landessprache ihres Mannes ausdrücken kann. Es ist ein putziger Jargon und gleichzeitig eine erst einmal neu zu lernende Sprache. Diese Sprache macht sie einzigartig und unverwechselbar. Kein geringerer als G. Puccini hat dies sehr früh erkannt und so findet sich die Entsprechung bei ihm bereits im ersten Auftritt von Butterfly in der Oper ´Madama Butterfly´. Genauer lässt sich sagen, dass ein Verständnis für die Protagonistin erst zu erreichen ist, wenn L.-M. J. Viaud einbezogen wird, das Ende der Oper von Puccini geht ohne Geschichten und Fiktionen. Vorw. v. Norbert Zander Buch (dtsch.) Taschenbuch 09.2010 Bücher>Romane & Erzählungen>Romane & Erzählungen, Kulturmaschinen, 09.2010

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Long, J: Madame Butterfly - John Luther Long
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John Luther Long:
Long, J: Madame Butterfly - neues Buch

2007, ISBN: 9783940274243

ID: 798781794

Die wunderbare Übersetzung von Georg Gerry Tremmel erlaubt es bereits, in der Tiefe schon eine der bedeutendsten Arien der Musikgeschichte zu vernehmen, nämlich ´´Un bel di, vedremo´´. Die liebevolle Gestaltung des Covers führt uns dann zum Kern der Geschichte und zum Unterschied zwischen John Luther Long (1861-1927) und Giacomo Puccini (1858-1924). Womit dann die Leserinnen und Leser nicht nur einfach eine deutsche Übersetzung der amerikanischen Kurzgeschichte von John Luther Long zu lesen bekommen, sondern einen Schlüssel für das Verständnis der Oper ´Madama Butterfly´ von G. Puccini. Den Übersetzer habe ich vor gut zweieinhalb Jahren durch sein erstes Buch (2007) kennen gelernt. In diesem brillanten Werk war festzustellen, dass G.G. Tremmel zu einem erstaunlichen Ergebnis kommt, nämlich dass die Protagonistin bei Puccini nicht nur ein Individuum, sondern diese ´´Madame Butterfly´´ eine Allegorie für eine jüngere Generation ist. In seiner Forschung stellte der Übersetzer fest, dass es überhaupt nicht ausreicht, David Belasco (1853-1931) als Urheber des Librettos von Puccini anzunehmen, sondern dahinter verbergen sich noch ganz andere Dinge. Wie dann in der Puccini-Forschung schnell erkannt wurde, schien vor allem J.L. Long die eigentliche Urquelle von Puccini gewesen zu sein. Doch auch mit diesem Vorurteil räumt G.G. Tremmel hier auf. Die Widmung dieser Übersetzung macht es deutlich, J.L. Long war nur ein Medium zwischen dem autobiografischen Ursprung von Louis-Marie Julien Viaud (1850-1923) und der bühnenreifen Umsetzung von D. Belasco. Um dem deutschen Publikum die Komplexität der Opernwelt und vornehmlich die von Puccini überhaupt näher bringen zu können, musste eine Übersetzung geschaffen werden, die der Intention des Autors J.L. Long auch entsprechen kann. Mit bewundernswerter Energie hat sich G.G. Tremmel dieser enormen Aufgabe gestellt. Nun könnte die Leserin oder der Leser meinen, dass dies in der heutigen Zeit ein leichteres Unterfangen wäre, aber dem ist nicht so. J.L. Long lässt die Hauptperson Cho-Cho-San (Butterfly) im Pidgin-Englisch (Mischsprache) sprechen und genau bei dieser Besonderheit sei vorab im Vorwort ein wenig verweilt. Die amerikanische Kurzgeschichte enthält die Eigentümlichkeit, dass sie die Welt von Butterfly vor allem in direkter Rede erzählt. John Luther Long lässt dafür die Protagonistin und ihr Hausmädchen in einer so genannten Mischsprache sprechen. Vereinfacht gesprochen, es erscheinen merkwürdige Wortkonstruktionen und fehlerhafte Satzkonstruktionen. So erscheint z.B. das englische and als an, was im Deutschen durchaus mit und sowie un übersetzbar wäre. Aber es sei noch das Beispiel eines fehlerhaften Satzbaus aufgegriffen: Im mos bes happy female woman in Japan. Bereinigt übersetzt, könnte es lauten: ich bin die glücklichste Frau in Japan, interlinear übersetzt: ich bin am meisten beste glücklich weibliche Frau in Japan. Der Übersetzung Genüge getan wäre dann, wenn geschrieben würde: ich bin meist best weibliche Frau in Japan. Eine solche Übersetzung der Mischsprache bei J.L. Long verfehlt das Wesentliche, denn allenfalls könnten so die Vorurteile geschürt werden, dass damit Cho-Cho-San als lächerlich anzusehen ist. G.G. Tremmel hat sehr bewusst das Vorwort von J.L. Long übertragen und so ist leicht verständlich, was wohl im Originaltext mit Schmierern zu bezeichnen ist. Die veränderte Visualisierung in der Rede von Butterfly weist auf eine Lautsprache, ähnlich wie im Deutschen mit dem einfachen Beispiel die Q (die Kuh) oder heißt es das Kuh (Q) nachzuvollziehen ist. J.L. Long lässt Cho-Cho-San so sprechen, wie sie es hörte von ihrem Ehemann Pinkerton und sie meinte, dass sie sich damit gewählt in der Landessprache ihres Mannes ausdrücken kann. Es ist ein putziger Jargon und gleichzeitig eine erst einmal neu zu lernende Sprache. Diese Sprache macht sie einzigartig und unverwechselbar. Kein geringerer als G. Puccini hat dies sehr früh erkannt und so findet sich die Entsprechung bei ihm bereits im ersten Auftritt von Butterfly in der Oper ´Madama Butterfly´. Genauer lässt sich sagen, dass ein Verständnis für die Protagonistin erst zu erreichen ist, wenn L.-M. J. Viaud einbezogen wird, das Ende der Oper von Puccini geht ohne Geschichten und Fiktionen. Vorw. v. Norbert Zander Buch (dtsch.) Bücher>Romane & Erzählungen>Romane & Erzählungen, Kulturmaschinen

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Long, J: Madame Butterfly - John Luther Long
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2009, ISBN: 9783940274243

ID: 746941479

Die wunderbare Übersetzung von Georg Gerry Tremmel erlaubt es bereits, in der Tiefe schon eine der bedeutendsten Arien der Musikgeschichte zu vernehmen, nämlich ´Un bel di, vedremo´. Die liebevolle Gestaltung des Covers führt uns dann zum Kern der Geschichte und zum Unterschied zwischen John Luther Long (1861-1927) und Giacomo Puccini (1858-1924). Womit dann die Leserinnen und Leser nicht nur einfach eine deutsche Übersetzung der amerikanischen Kurzgeschichte von John Luther Long zu lesen bekommen, sondern einen Schlüssel für das Verständnis der Oper ´Madama Butterfly´ von G. Puccini. Den Übersetzer habe ich vor gut zweieinhalb Jahren durch sein erstes Buch (2007) kennen gelernt. In diesem brillanten Werk war festzustellen, dass G.G. Tremmel zu einem erstaunlichen Ergebnis kommt, nämlich dass die Protagonistin bei Puccini nicht nur ein Individuum, sondern diese ´Madame Butterfly´ eine Allegorie für eine jüngere Generation ist. In seiner Forschung stellte der Übersetzer fest, dass es überhaupt nicht ausreicht, David Belasco (1853-1931) als Urheber des Librettos von Puccini anzunehmen, sondern dahinter verbergen sich noch ganz andere Dinge. Wie dann in der Puccini-Forschung schnell erkannt wurde, schien vor allem J.L. Long die eigentliche Urquelle von Puccini gewesen zu sein. Doch auch mit diesem Vorurteil räumt G.G. Tremmel hier auf. Die Widmung dieser Übersetzung macht es deutlich, J.L. Long war nur ein Medium zwischen dem autobiografischen Ursprung von Louis-Marie Julien Viaud (1850-1923) und der bühnenreifen Umsetzung von D. Belasco. Um dem deutschen Publikum die Komplexität der Opernwelt und vornehmlich die von Puccini überhaupt näher bringen zu können, musste eine Übersetzung geschaffen werden, die der Intention des Autors J.L. Long auch entsprechen kann. Mit bewundernswerter Energie hat sich G.G. Tremmel dieser enormen Aufgabe gestellt. Nun könnte die Leserin oder der Leser meinen, dass dies in der heutigen Zeit ein leichteres Unterfangen wäre, aber dem ist nicht so. J.L. Long lässt die Hauptperson Cho-Cho-San (Butterfly) im Pidgin-Englisch (Mischsprache) sprechen und genau bei dieser Besonderheit sei vorab im Vorwort ein wenig verweilt. Die amerikanische Kurzgeschichte enthält die Eigentümlichkeit, dass sie die Welt von Butterfly vor allem in direkter Rede erzählt. John Luther Long lässt dafür die Protagonistin und ihr Hausmädchen in einer so genannten Mischsprache sprechen. Vereinfacht gesprochen, es erscheinen merkwürdige Wortkonstruktionen und fehlerhafte Satzkonstruktionen. So erscheint z.B. das englische ‚and’ als „an“; was im Deutschen durchaus mit ‚und’ sowie ‚un’ übersetzbar wäre. Aber es sei noch das Beispiel eines fehlerhaften Satzbaus aufgegriffen: „I’m mos’ bes’ happy female woman in Japan“. Bereinigt übersetzt, könnte es lauten: ‚ich bin die glücklichste Frau in Japan’; interlinear übersetzt: ‚ich bin am meisten beste glücklich weibliche Frau in Japan’. Der Übersetzung Genüge getan wäre dann, wenn geschrieben würde: ‚ich bin meist best weibliche Frau in Japan’. Eine solche Übersetzung der Mischsprache bei J.L. Long verfehlt das Wesentliche, denn allenfalls könnten so die Vorurteile geschürt werden, dass damit Cho-Cho-San als lächerlich anzusehen ist. G.G. Tremmel hat sehr bewusst das Vorwort von J.L. Long übertragen und so ist leicht verständlich, was wohl im Originaltext mit „Schmierern“ zu bezeichnen ist. Die veränderte Visualisierung in der Rede von Butterfly weist auf eine Lautsprache, ähnlich wie im Deutschen mit dem einfachen Beispiel ‚die Q‘ (die Kuh) oder heisst es ‚das Kuh‘ (Q) nachzuvollziehen ist. J.L. Long lässt Cho-Cho-San so sprechen, wie sie es hörte von ihrem Ehemann Pinkerton und sie meinte, dass sie sich damit gewählt in der Landessprache ihres Mannes ausdrücken kann. Es ist ein „putziger Jargon“ und gleichzeitig eine erst einmal neu zu lernende Sprache. Diese Sprache macht sie einzigartig und unverwechselbar. Kein geringerer als G. Puccini hat dies sehr früh Geschichten und Fiktionen. Vorw. v. Norbert Zander Buch (dtsch.) Taschenbuch 09.2010 Bücher>Romane & Erzählungen>Romane & Erzählungen, Kulturmaschinen, 09.2010

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ID: 798781794

Die wunderbare Übersetzung von Georg Gerry Tremmel erlaubt es bereits, in der Tiefe schon eine der bedeutendsten Arien der Musikgeschichte zu vernehmen, nämlich ´Un bel di, vedremo´. Die liebevolle Gestaltung des Covers führt uns dann zum Kern der Geschichte und zum Unterschied zwischen John Luther Long (1861-1927) und Giacomo Puccini (1858-1924). Womit dann die Leserinnen und Leser nicht nur einfach eine deutsche Übersetzung der amerikanischen Kurzgeschichte von John Luther Long zu lesen bekommen, sondern einen Schlüssel für das Verständnis der Oper ´Madama Butterfly´ von G. Puccini. Den Übersetzer habe ich vor gut zweieinhalb Jahren durch sein erstes Buch (2007) kennen gelernt. In diesem brillanten Werk war festzustellen, dass G.G. Tremmel zu einem erstaunlichen Ergebnis kommt, nämlich dass die Protagonistin bei Puccini nicht nur ein Individuum, sondern diese ´Madame Butterfly´ eine Allegorie für eine jüngere Generation ist. In seiner Forschung stellte der Übersetzer fest, dass es überhaupt nicht ausreicht, David Belasco (1853-1931) als Urheber des Librettos von Puccini anzunehmen, sondern dahinter verbergen sich noch ganz andere Dinge. Wie dann in der Puccini-Forschung schnell erkannt wurde, schien vor allem J.L. Long die eigentliche Urquelle von Puccini gewesen zu sein. Doch auch mit diesem Vorurteil räumt G.G. Tremmel hier auf. Die Widmung dieser Übersetzung macht es deutlich, J.L. Long war nur ein Medium zwischen dem autobiografischen Ursprung von Louis-Marie Julien Viaud (1850-1923) und der bühnenreifen Umsetzung von D. Belasco. Um dem deutschen Publikum die Komplexität der Opernwelt und vornehmlich die von Puccini überhaupt näher bringen zu können, musste eine Übersetzung geschaffen werden, die der Intention des Autors J.L. Long auch entsprechen kann. Mit bewundernswerter Energie hat sich G.G. Tremmel dieser enormen Aufgabe gestellt. Nun könnte die Leserin oder der Leser meinen, dass dies in der heutigen Zeit ein leichteres Unterfangen wäre, aber dem ist nicht so. J.L. Long lässt die Hauptperson Cho-Cho-San (Butterfly) im Pidgin-Englisch (Mischsprache) sprechen und genau bei dieser Besonderheit sei vorab im Vorwort ein wenig verweilt. Die amerikanische Kurzgeschichte enthält die Eigentümlichkeit, dass sie die Welt von Butterfly vor allem in direkter Rede erzählt. John Luther Long lässt dafür die Protagonistin und ihr Hausmädchen in einer so genannten Mischsprache sprechen. Vereinfacht gesprochen, es erscheinen merkwürdige Wortkonstruktionen und fehlerhafte Satzkonstruktionen. So erscheint z.B. das englische ‚and’ als „an“; was im Deutschen durchaus mit ‚und’ sowie ‚un’ übersetzbar wäre. Aber es sei noch das Beispiel eines fehlerhaften Satzbaus aufgegriffen: „I’m mos’ bes’ happy female woman in Japan“. Bereinigt übersetzt, könnte es lauten: ‚ich bin die glücklichste Frau in Japan’; interlinear übersetzt: ‚ich bin am meisten beste glücklich weibliche Frau in Japan’. Der Übersetzung Genüge getan wäre dann, wenn geschrieben würde: ‚ich bin meist best weibliche Frau in Japan’. Eine solche Übersetzung der Mischsprache bei J.L. Long verfehlt das Wesentliche, denn allenfalls könnten so die Vorurteile geschürt werden, dass damit Cho-Cho-San als lächerlich anzusehen ist. G.G. Tremmel hat sehr bewusst das Vorwort von J.L. Long übertragen und so ist leicht verständlich, was wohl im Originaltext mit „Schmierern“ zu bezeichnen ist. Die veränderte Visualisierung in der Rede von Butterfly weist auf eine Lautsprache, ähnlich wie im Deutschen mit dem einfachen Beispiel ‚die Q‘ (die Kuh) oder heißt es ‚das Kuh‘ (Q) nachzuvollziehen ist. J.L. Long lässt Cho-Cho-San so sprechen, wie sie es hörte von ihrem Ehemann Pinkerton und sie meinte, dass sie sich damit gewählt in der Landessprache ihres Mannes ausdrücken kann. Es ist ein „putziger Jargon“ und gleichzeitig eine erst einmal neu zu lernende Sprache. Diese Sprache macht sie einzigartig und unverwechselbar. Kein geringerer als G. Puccini hat dies sehr früh Geschichten und Fiktionen. Vorw. v. Norbert Zander Buch (dtsch.) Bücher>Romane & Erzählungen>Romane & Erzählungen, Kulturmaschinen

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Madam Butterfly - John Luther Long
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John Luther Long:
Madam Butterfly - Erstausgabe

2010, ISBN: 9783940274243

Taschenbuch, ID: 14777110

[ED: 1], Softcover, Buch, [PU: Kulturmaschinen]

lehmanns.de
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Details zum Buch
Madam Butterfly

Nun liegt Georg Gerry Tremmels Übersetzung, nach Kenntnis des Verlages zum Ersten Male als deutschsprachiges Buch, der Text John Luther Longs vor. Tremmel hat dabei den Weg gefunden, die Sprache Madame Butterflys aus dem long'schen Original in adäquater Weise ins Deutsche zu übertragen.

Detailangaben zum Buch - Madam Butterfly


EAN (ISBN-13): 9783940274243
ISBN (ISBN-10): 3940274240
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Kulturmaschinen
103 Seiten
Gewicht: 0,075 kg
Sprache: eng/Englisch

Buch in der Datenbank seit 2008-06-25T19:04:12+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-10-09T12:09:31+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783940274243

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-940274-24-0, 978-3-940274-24-3


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