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Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept: Kritik des Neoliberalismus
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Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept: Kritik des Neoliberalismus - gebrauchtes Buch

ISBN: 9783895188336

ID: fa29e972cf653bb6c22b88e4b3a88f59

Das Prinzip Markt, die Rechtfertigung unbedingten, wechselseitig vorteilhaften Vorteilsstrebens zwischen Homines oeconomici, ist ethisch gescheitert: Der Ökonomismus, der das Prinzip Markt als Moralprinzip auszuweisen versucht, markiert eine Ethik ohne Moral und läuft auf eine Antiethik des Rechts des Stärkeren hinaus. Doch gibt es ein weiteres marktapologetisches Rechtfertigungsmuster, welches dem Generaleinwand gegenüber dem reinen Ökonomismus, eine Ethik ohne Moral zu repräsentieren, nicht unterlie Das Prinzip Markt, die Rechtfertigung unbedingten, wechselseitig vorteilhaften Vorteilsstrebens zwischen Homines oeconomici, ist ethisch gescheitert: Der Ökonomismus, der das Prinzip Markt als Moralprinzip auszuweisen versucht, markiert eine Ethik ohne Moral und läuft auf eine Antiethik des Rechts des Stärkeren hinaus. Doch gibt es ein weiteres marktapologetisches Rechtfertigungsmuster, welches dem Generaleinwand gegenüber dem reinen Ökonomismus, eine Ethik ohne Moral zu repräsentieren, nicht unterliegt: Diese Position lässt sich als Neoliberalismus fassen. Dieser setzt, statt am Vorteilstausch, am Epiphänomen des Wettbewerbs an. Die Pflicht, die er uns auferlegt, ist dabei eine einzige: für wettbewerbliche Verhältnisse zu sorgen. Denn der Wettbewerb neutralisiere Macht, beseitige Diskriminierung und sorge für einen wachsenden Wohlstand für alle, wozu Chancengleichheit herzustellen sei. Überdies werden ihm - als einem Entdeckungsverfahren - normative Erkenntnisfunktionen zugesprochen. Die Arbeit fußt auf den Grundannahmen einer integrativ verstandenen Wirtschaftsethik, die die bislang in der Regel bloß implizite Normativität ökonomischer Theorien kritisch klären will. Dabei wird nicht nur eine basale, dem Anspruch nach klarere Theorie des Wettbewerbs entwickelt (die eher an den Austrians als am Mainstream anknüpft), sondern auch der Wettbewerb als untaugliches Konzept der Gerechtigkeit erwiesen. Auch eine Marktapologetik qua Wettbewerbsapologetik scheitert. Der Wettbewerb taugt nicht zum Prinzip des ethisch Richtigen. Die Frage nach dem Wettbewerb ist vielmehr eine Frage des Maßes. Dieses Maß zu bestimmen ist Aufgabe demokratischer Politik. Dieser will die Arbeit Orientierung bieten.

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Medimops.de
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Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept - Ulrich Thielemann
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Ulrich Thielemann:
Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept - neues Buch

ISBN: 9783895188336

ID: 039ccc6a6ab6c8664c14ac84d90d17b8

Das Prinzip Markt, die Rechtfertigung unbedingten, wechselseitig vorteilhaften Vorteilsstrebens zwischen Homines oeconomici, ist ethisch gescheitert: Der Ökonomismus, der das Prinzip Markt als Moralprinzip auszuweisen versucht, markiert eine Ethik ohne Moral und läuft auf eine Antiethik des Rechts des Stärkeren hinaus. Doch gibt es ein weiteres marktapologetisches Rechtfertigungsmuster, welches dem Generaleinwand gegenüber dem reinen Ökonomismus, eine Ethik ohne Moral zu repräsentieren, nicht unterliegt: Diese Position lässt sich als Neoliberalismus fassen. Dieser setzt, statt am Vorteilstausch, am Epiphänomen des Wettbewerbs an. Die Pflicht, die er uns auferlegt, ist dabei eine einzige: für wettbewerbliche Verhältnisse zu sorgen. Denn der Wettbewerb neutralisiere Macht, beseitige Diskriminierung und sorge für einen wachsenden Wohlstand für alle, wozu Chancengleichheit herzustellen sei. Überdies werden ihmals einem Entdeckungsverfahrennormative Erkenntnisfunktionen zugesprochen. Die Arbeit fußt auf den Grundannahmen einer integrativ verstandenen Wirtschaftsethik, die die bislang in der Regel bloß implizite Normativität ökonomischer Theorien kritisch klären will. Dabei wird nicht nur eine basale, dem Anspruch nach klarere Theorie des Wettbewerbs entwickelt (die eher an den Austrians als am Mainstream anknüpft), sondern auch der Wettbewerb als untaugliches Konzept der Gerechtigkeit erwiesen. Auch eine Marktapologetik qua Wettbewerbsapologetik scheitert. Der Wettbewerb taugt nicht zum Prinzip des ethisch Richtigen. Die Frage nach dem Wettbewerb ist vielmehr eine Frage des Maßes. Dieses Maß zu bestimmen ist Aufgabe demokratischer Politik. Dieser will die Arbeit Orientierung bieten. Bücher / Sozialwissenschaften, Recht & Wirtschaft / Wirtschaft

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Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept: Kritik des Neoliberalismus (Paperback) - Ulrich Thielemann
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Ulrich Thielemann:
Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept: Kritik des Neoliberalismus (Paperback) - Taschenbuch

2010, ISBN: 3895188336

ID: 14611516842

[EAN: 9783895188336], Neubuch, [PU: Metropolis Verlag], Language: German . Brand New Book.

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Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept - Kritik des Neoliberalismus - Thielemann, Ulrich
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Thielemann, Ulrich:
Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept - Kritik des Neoliberalismus - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783895188336

[ED: Taschenbuch], [PU: Metropolis], [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, [GW: 747g], 1

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Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept - Ulrich Thielemann
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Ulrich Thielemann:
Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept - Erstausgabe

2010, ISBN: 9783895188336

Taschenbuch, ID: 14910237

Kritik des Neoliberalismus, [ED: 1], Softcover, Buch, [PU: Metropolis]

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Details zum Buch
Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept
Autor:

Thielemann, Ulrich

Titel:

Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept

ISBN-Nummer:

Das Prinzip Markt, die Rechtfertigung unbedingten, wechselseitig vorteilhaften Vorteilsstrebens zwischen Homines oeconomici, ist ethisch gescheitert: Der Ökonomismus, der das Prinzip Markt als Moralprinzip auszuweisen versucht, markiert eine Ethik ohne Moral und läuft auf eine Antiethik des Rechts des Stärkeren hinaus. Doch gibt es ein weiteres marktapologetisches Rechtfertigungsmuster, welches dem Generaleinwand gegenüber dem reinen Ökonomismus, eine Ethik ohne Moral zu repräsentieren, nicht unterliegt: Diese Position lässt sich als "Neoliberalismus" fassen. Dieser setzt, statt am Vorteilstausch, am Epiphänomen des Wettbewerbs an. Die Pflicht, die er uns auferlegt, ist dabei eine einzige: für wettbewerbliche Verhältnisse zu sorgen. Denn der Wettbewerb neutralisiere Macht, beseitige Diskriminierung und sorge für einen wachsenden Wohlstand für alle, wozu "Chancengleichheit" herzustellen sei. Überdies werden ihm - als einem "Entdeckungsverfahren" - normative Erkenntnisfunktionen zugesprochen. Die Arbeit fußt auf den Grundannahmen einer integrativ verstandenen Wirtschaftsethik, die die bislang in der Regel bloß implizite Normativität ökonomischer Theorien kritisch klären will. Dabei wird nicht nur eine basale, dem Anspruch nach klarere Theorie des Wettbewerbs entwickelt (die eher an den Austrians als am Mainstream anknüpft), sondern auch der Wettbewerb als untaugliches Konzept der Gerechtigkeit erwiesen. Auch eine Marktapologetik qua Wettbewerbsapologetik scheitert. Der Wettbewerb taugt nicht zum Prinzip des ethisch Richtigen. Die Frage nach dem Wettbewerb ist vielmehr eine Frage des Maßes. Dieses Maß zu bestimmen ist Aufgabe demokratischer Politik. Dieser will die Arbeit Orientierung bieten.

Detailangaben zum Buch - Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept


EAN (ISBN-13): 9783895188336
ISBN (ISBN-10): 3895188336
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Metropolis Verlag
491 Seiten
Gewicht: 0,749 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 11.06.2007 14:46:15
Buch zuletzt gefunden am 24.04.2017 09:13:32
ISBN/EAN: 9783895188336

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-89518-833-6, 978-3-89518-833-6


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