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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009 : Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009 - Adrian Ermel
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Adrian Ermel:
Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009 : Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009 - neues Buch

2010, ISBN: 3867772010

ID: 18227530676

[EAN: 9783867772013], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Rockstuhl Verlag Okt 2010], GEFANGENSCHAFT - KRIEGSGEFANGENSCHAFT; KALTER KRIEG; KRIEG / THÜRINGEN GESCHICHTE, POLITIK, GESELLSCHAFT, WIRTSCHAFT; ERSTER WELTKRIEG; WELTKRIEG 1914/18; ZWEITER 1939/45; DDR; DEUTSCHLAND MILITÄRGESCHICHTE, Neuware - 562 Seiten mit 190 Fotos, 3 Tabellen und 4 Karten. Autor Adrian Ermel. Inhalt: 1. Der Militärstandort Ohrdruf als Forschungsgegenstand Einleitung 4 Historische Grundlagen Zur Entstehung der deutschen Truppenübungsplätze 15 Ohrdruf und das benachbarte Muschelkalkplateau 24 Ereignisgeschichte des Militärstandortes 29 Die Akteure der zivil-militärischen Nachbarschaft Bevölkerung 38 Königlich Preußische Armee, Wehrmacht und Bundeswehr 39 Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge 42 Sowjetische Armee 45 2. Das Militär als Motor und Hemmnis der regionalen Wirtschaft 2.1 Die Vorteile: Einnahmen und billige Arbeitskräfte 2.1.1 Konjunkturaufschwung als Illusion und Realität Die Verbindung von Militär und Wirtschaft im Deutschen Reich 61 Zähes Ringen um eine militärische Ansiedlung in Ohrdruf 66 Überzogener Optimismus und Enttäuschung in Arnstadt 74 2.1.2 Das Aufblühen des Gastgewerbes in der Region Konstruierte und tatsächliche Aufbruchstimmung 77 Die kühnsten Erwartungen werden übertroffen 79 Stabilisierung auf niedrigem Niveau nach 1945 89 2.1.3 Zuwachs und Arbeitsplätze in den anderen Branchen Profite und Abhängigkeiten örtlicher Handwerker und Dienstleister 92 Die wirtschaftliche Ambivalenz im Baugeschehen 100 2.1.4 Private Händler und zentrale Versorgungspraxis Produktion und Verbrauch in zivil-militärischer Symbiose 108 Planung und Improvisation in Handel und Versorgung seit 1945 111 2.1.5 Leiharbeit, Schwarzmarkt, Auktionen und Diebstähle Profitabler Luxus durch internierte Leiharbeiter 115 Tauschgeschäfte und Arbeitssoldaten in den örtlichen Betrieben 120 Einträglicher Schwarzhandel zwischen Soldaten und Anwohnern 128 Versteigerungen, Pachtverträge und persönliche Bereicherung 133 2.2 Die Nachteile: Interessenkonflikte und Schäden 2.2.1 Der steigende Raumbedarf des Militärs Schleichende Ausdehnung des Truppenübungsplatzes 142 Gewaltsame Landnahme im Kasernenbereich Ohrdruf 149 Weitere Militärobjekte zwischen Gotha und Arnstadt 152 Das zeitweilige Übergreifen auf zivile Räume durch Manöver 158 Streit um Heeresgutsbezirke und Steuereinnahmen 162 2.2.2 Die Schwierigkeiten in der Landwirtschaft Begehrte Weideflächen im Sperrgebiet 166 Ackerbau auf dem Ohrdrufer Militärgelände 169 Das Problem der Manöverschäden im zivilen Umland 173 2.2.3 Konflikte um Holz, Wasser und Energie Waldverluste und Holzdiebstähle 185 Die Wasserfrage: endloser Streit um teure Lösungen 188 Abwasserentsorgung und Verunreinigung der Flüsse 197 Anschlüsse für Strom und Heizung 201 2.2.4 Aufbau und Zerstörung regionaler Verkehrswege Erste Straßenschäden durch Fuhrwerke und Geschützwagen 203 Aufgewühltes Pflaster und Spurrillen durch Panzerketten 206 'Kriegszustand' im regionalen Verkehrsnetz nach 1945 212 Überlastete Schienenwege 227 2.2.5 Weitere wirtschaftliche Probleme und finanzielle Nachteile Auswirkungen auf den Tourismus 231 Versorgungsengpässe 235 Schäden durch Beschlagnahme, Diebstähle und Unfälle 245 Die Gefahr der monostrukturellen Abhängigkeit vom Militär 249 3. Sozialhistorische Aspekte der zivil-militärischen Nachbarschaft 3.1 Das Zusammenleben: Nähe und Distanz im Wechsel der Interessen 3.1.1 Gepflegte deutsche Nachbarschaft in der Zerreißprobe Die Ausgangslage 262 Zivil-militärische Kommunikation im deutschen Kaiserreich 265 Bindungsverlust und Umorientierung nach dem Ersten Weltkrieg 269 Alte und neue Kommunikationsrituale der Wehrmacht 272 Ohrdrufs Identitätswandel zur Soldatenstadt 275 Praktische Zusammenarbeit im Alltag 279 Störungen und Konflikte im Nachbarschaftsverhältnis 285 Die Bundeswehr: Vom Miteinander zum Nebeneinander 293 3.1.2 Der Militärstandort als Förderer der kulturellen Kompetenz Der intrakulturelle Aspekt 297 Gegensätzliche Erscheinungen 300 Entfaltung interkultureller Kompetenz durch Kriegsgefangene 303 Kontakt zu Ausländern als ideologische Gratwanderung 306 Zäsur in der positiven Entwicklung 1945 310 3.1.3 Besatzer und fremde 'Freunde' aus der Sowjetunion Die politischen und psychologischen Voraussetzungen 331 Zeitliche Einteilung und Wahrnehmungsebenen 337 Große Zeremonielle und offizielle Veranstaltungen 339 Das Zusammentreffen als negative Erfahrung 345 Halboffizielle Begegnungen 358 Individuelle und private Kontakte 360 Die Paradoxie des Zusammenlebens und ihre Folgen 363 Von der Überfremdung zur Fremdenfeindlichkeit 370 3.1.4 Das Nachbarschaftsverhältnis in Zeiten des Umbruchs Jahre der Unsicherheit 1918 bis 1923 380 Der Wechsel von der Instabilität zur Diktatur um 1933 386 Neuorientierung zwischen 1945 und 1953 387 Verantwortungsvakuum und Neubeginn 1991 bis 1994 389 3.2. Das Auseinanderleben: Bedrohte Heimat, zerstörte Kulturwerte und verzerrte Geschichtsbilder 3.2.1 Das Gefahrenpotential des Militärstandortes Ohrdruf Anwohner unter Spionageverdacht 409 Risiken durch Munition 414 Verkehrsunfälle, Straftaten und Schlamperei 418 Unheilbringende Nachbarschaft im Krieg 420 Weitere Gefahrenquellen 428 3.2.2 Militärische Nutzung und Naturschutz als Widerspruch Umweltschäden durch die hundertjährige Übungstätigkeit 430 Die Naturschutzdebatte im Raum Gotha und Arnstadt 433 3.2.3 Der Umgang mit dem zivilen und militärischen Erbe Zerstörung ziviler Kulturwerte durch die Truppe 438 Der architektonische Nachlass von drei Armeen 442 Bildersturm gegen die Spuren der Militärgeschichte 447 3.2.4 Erinnerungskultur zwischen Heimatgefühl und Mythenbildung Historische und mentale Flächenbindungen 456 Das Problem mit der unangenehmen Heimatgeschichte 462 Umdeutung und Interpretation als Ausweg 467 Rekonstruktion oder Neukonstruktion der Vergangenheit 472 Die Bedeutung des Mythos um Ohrdruf und das Jonastal 480 4. Bilanz einer hundertjährigen Nachbarschaft 494 Die Kommandanten des Militärstandortes Ohrdruf 1908 bis 2007 510 Glossar 520 Abkürzungen 525 Quellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis 528 562 pp. Deutsch

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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009 : Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009 - Adrian Ermel
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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009 : Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009 - neues Buch

2010, ISBN: 3867772010

ID: 18227530676

[EAN: 9783867772013], Neubuch, [PU: Rockstuhl Verlag Okt 2010], GEFANGENSCHAFT - KRIEGSGEFANGENSCHAFT; KALTER KRIEG; KRIEG / THÜRINGEN GESCHICHTE, POLITIK, GESELLSCHAFT, WIRTSCHAFT; ERSTER WELTKRIEG; WELTKRIEG 1914/18; ZWEITER 1939/45; DDR; DEUTSCHLAND MILITÄRGESCHICHTE, Neuware - 562 Seiten mit 190 Fotos, 3 Tabellen und 4 Karten. Autor Adrian Ermel. Inhalt: 1. Der Militärstandort Ohrdruf als Forschungsgegenstand Einleitung 4 Historische Grundlagen Zur Entstehung der deutschen Truppenübungsplätze 15 Ohrdruf und das benachbarte Muschelkalkplateau 24 Ereignisgeschichte des Militärstandortes 29 Die Akteure der zivil-militärischen Nachbarschaft Bevölkerung 38 Königlich Preußische Armee, Wehrmacht und Bundeswehr 39 Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge 42 Sowjetische Armee 45 2. Das Militär als Motor und Hemmnis der regionalen Wirtschaft 2.1 Die Vorteile: Einnahmen und billige Arbeitskräfte 2.1.1 Konjunkturaufschwung als Illusion und Realität Die Verbindung von Militär und Wirtschaft im Deutschen Reich 61 Zähes Ringen um eine militärische Ansiedlung in Ohrdruf 66 Überzogener Optimismus und Enttäuschung in Arnstadt 74 2.1.2 Das Aufblühen des Gastgewerbes in der Region Konstruierte und tatsächliche Aufbruchstimmung 77 Die kühnsten Erwartungen werden übertroffen 79 Stabilisierung auf niedrigem Niveau nach 1945 89 2.1.3 Zuwachs und Arbeitsplätze in den anderen Branchen Profite und Abhängigkeiten örtlicher Handwerker und Dienstleister 92 Die wirtschaftliche Ambivalenz im Baugeschehen 100 2.1.4 Private Händler und zentrale Versorgungspraxis Produktion und Verbrauch in zivil-militärischer Symbiose 108 Planung und Improvisation in Handel und Versorgung seit 1945 111 2.1.5 Leiharbeit, Schwarzmarkt, Auktionen und Diebstähle Profitabler Luxus durch internierte Leiharbeiter 115 Tauschgeschäfte und Arbeitssoldaten in den örtlichen Betrieben 120 Einträglicher Schwarzhandel zwischen Soldaten und Anwohnern 128 Versteigerungen, Pachtverträge und persönliche Bereicherung 133 2.2 Die Nachteile: Interessenkonflikte und Schäden 2.2.1 Der steigende Raumbedarf des Militärs Schleichende Ausdehnung des Truppenübungsplatzes 142 Gewaltsame Landnahme im Kasernenbereich Ohrdruf 149 Weitere Militärobjekte zwischen Gotha und Arnstadt 152 Das zeitweilige Übergreifen auf zivile Räume durch Manöver 158 Streit um Heeresgutsbezirke und Steuereinnahmen 162 2.2.2 Die Schwierigkeiten in der Landwirtschaft Begehrte Weideflächen im Sperrgebiet 166 Ackerbau auf dem Ohrdrufer Militärgelände 169 Das Problem der Manöverschäden im zivilen Umland 173 2.2.3 Konflikte um Holz, Wasser und Energie Waldverluste und Holzdiebstähle 185 Die Wasserfrage: endloser Streit um teure Lösungen 188 Abwasserentsorgung und Verunreinigung der Flüsse 197 Anschlüsse für Strom und Heizung 201 2.2.4 Aufbau und Zerstörung regionaler Verkehrswege Erste Straßenschäden durch Fuhrwerke und Geschützwagen 203 Aufgewühltes Pflaster und Spurrillen durch Panzerketten 206 'Kriegszustand' im regionalen Verkehrsnetz nach 1945 212 Überlastete Schienenwege 227 2.2.5 Weitere wirtschaftliche Probleme und finanzielle Nachteile Auswirkungen auf den Tourismus 231 Versorgungsengpässe 235 Schäden durch Beschlagnahme, Diebstähle und Unfälle 245 Die Gefahr der monostrukturellen Abhängigkeit vom Militär 249 3. Sozialhistorische Aspekte der zivil-militärischen Nachbarschaft 3.1 Das Zusammenleben: Nähe und Distanz im Wechsel der Interessen 3.1.1 Gepflegte deutsche Nachbarschaft in der Zerreißprobe Die Ausgangslage 262 Zivil-militärische Kommunikation im deutschen Kaiserreich 265 Bindungsverlust und Umorientierung nach dem Ersten Weltkrieg 269 Alte und neue Kommunikationsrituale der Wehrmacht 272 Ohrdrufs Identitätswandel zur Soldatenstadt 275 Praktische Zusammenarbeit im Alltag 279 Störungen und Konflikte im Nachbarschaftsverhältnis 285 Die Bundeswehr: Vom Miteinander zum Nebeneinander 293 3.1.2 Der Militärstandort als Förderer der kulturellen Kompetenz Der intrakulturelle Aspekt 297 Gegensätzliche Erscheinungen 300 Entfaltung interkultureller Kompetenz durch Kriegsgefangene 303 Kontakt zu Ausländern als ideologische Gratwanderung 306 Zäsur in der positiven Entwicklung 1945 310 3.1.3 Besatzer und fremde 'Freunde' aus der Sowjetunion Die politischen und psychologischen Voraussetzungen 331 Zeitliche Einteilung und Wahrnehmungsebenen 337 Große Zeremonielle und offizielle Veranstaltungen 339 Das Zusammentreffen als negative Erfahrung 345 Halboffizielle Begegnungen 358 Individuelle und private Kontakte 360 Die Paradoxie des Zusammenlebens und ihre Folgen 363 Von der Überfremdung zur Fremdenfeindlichkeit 370 3.1.4 Das Nachbarschaftsverhältnis in Zeiten des Umbruchs Jahre der Unsicherheit 1918 bis 1923 380 Der Wechsel von der Instabilität zur Diktatur um 1933 386 Neuorientierung zwischen 1945 und 1953 387 Verantwortungsvakuum und Neubeginn 1991 bis 1994 389 3.2. Das Auseinanderleben: Bedrohte Heimat, zerstörte Kulturwerte und verzerrte Geschichtsbilder 3.2.1 Das Gefahrenpotential des Militärstandortes Ohrdruf Anwohner unter Spionageverdacht 409 Risiken durch Munition 414 Verkehrsunfälle, Straftaten und Schlamperei 418 Unheilbringende Nachbarschaft im Krieg 420 Weitere Gefahrenquellen 428 3.2.2 Militärische Nutzung und Naturschutz als Widerspruch Umweltschäden durch die hundertjährige Übungstätigkeit 430 Die Naturschutzdebatte im Raum Gotha und Arnstadt 433 3.2.3 Der Umgang mit dem zivilen und militärischen Erbe Zerstörung ziviler Kulturwerte durch die Truppe 438 Der architektonische Nachlass von drei Armeen 442 Bildersturm gegen die Spuren der Militärgeschichte 447 3.2.4 Erinnerungskultur zwischen Heimatgefühl und Mythenbildung Historische und mentale Flächenbindungen 456 Das Problem mit der unangenehmen Heimatgeschichte 462 Umdeutung und Interpretation als Ausweg 467 Rekonstruktion oder Neukonstruktion der Vergangenheit 472 Die Bedeutung des Mythos um Ohrdruf und das Jonastal 480 4. Bilanz einer hundertjährigen Nachbarschaft 494 Die Kommandanten des Militärstandortes Ohrdruf 1908 bis 2007 510 Glossar 520 Abkürzungen 525 Quellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis 528 562 pp. Deutsch

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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009
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2009, ISBN: 9783867772013

ID: OB16DQTKDMI

562 Seiten mit 190 Fotos, 3 Tabellen und 4 Karten. Autor Adrian Ermel.Inhalt:1. Der Militärstandort Ohrdruf als ForschungsgegenstandEinleitung 4Historische GrundlagenZur Entstehung der deutschen Truppenübungsplätze 15Ohrdruf und das benachbarte Muschelkalkplateau 24Ereignisgeschichte des Militärstandortes 29Die Akteure der zivil-militärischen NachbarschaftBevölkerung 38Königlich Preußische Armee, Wehrmacht und Bundeswehr 39Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge 42Sowjetische Armee 452. Das Militär als Motor und Hemmnis der regionalen Wirtschaft2.1 Die Vorteile: Einnahmen und billige Arbeitskräfte2.1.1 Konjunkturaufschwung als Illusion und RealitätDie Verbindung von Militär und Wirtschaft im Deutschen Reich 61Zähes Ringen um eine militärische Ansiedlung in Ohrdruf 66Überzogener Optimismus und Enttäuschung in Arnstadt 742.1.2 Das Aufblühen des Gastgewerbes in der RegionKonstruierte und tatsächliche Aufbruchstimmung 77Die kühnsten Erwartungen werden übertroffen 79Stabilisierung auf niedrigem Niveau nach 1945 892.1.3 Zuwachs und Arbeitsplätze in den anderen BranchenProfite und Abhängigkeiten örtlicher Handwerker und Dienstleister 92Die wirtschaftliche Ambivalenz im Baugeschehen 1002.1.4 Private Händler und zentrale VersorgungspraxisProduktion und Verbrauch in zivil-militärischer Symbiose 108Planung und Improvisation in Handel und Versorgung seit 1945 1112.1.5 Leiharbeit, Schwarzmarkt, Auktionen und DiebstähleProfitabler Luxus durch internierte Leiharbeiter 115Tauschgeschäfte und Arbeitssoldaten in den örtlichen Betrieben 120Einträglicher Schwarzhandel zwischen Soldaten und Anwohnern 128Versteigerungen, Pachtverträge und persönliche Bereicherung 1332.2 Die Nachteile: Interessenkonflikte und Schäden2.2.1 Der steigende Raumbedarf des MilitärsSchleichende Ausdehnung des Truppenübungsplatzes 142Gewaltsame Landnahme im Kasernenbereich Ohrdruf 149Weitere Militärobjekte zwischen Gotha und Arnstadt 152Das zeitweilige Übergreifen auf zivile Räume durch Manöver 158Streit um Heeresgutsbezirke und Steuereinnahmen 1622.2.2 Die Schwierigkeiten in der LandwirtschaftBegehrte Weideflächen im Sperrgebiet 166Ackerbau auf dem Ohrdrufer Militärgelände 169Das Problem der Manöverschäden im zivilen Umland 1732.2.3 Konflikte um Holz, Wasser und EnergieWaldverluste und Holzdiebstähle 185Die Wasserfrage: endloser Streit um teure Lösungen 188Abwasserentsorgung und Verunreinigung der Flüsse 197Anschlüsse für Strom und Heizung 2012.2.4 Aufbau und Zerstörung regionaler VerkehrswegeErste Straßenschäden durch Fuhrwerke und Geschützwagen 203Aufgewühltes Pflaster und Spurrillen durch Panzerketten 206„Kriegszustand" im regionalen Verkehrsnetz nach 1945 212Überlastete Schienenwege 2272.2.5 Weitere wirtschaftliche Probleme und finanzielle NachteileAuswirkungen auf den Tourismus 231Versorgungsengpässe 235Schäden durch Beschlagnahme, Diebstähle und Unfälle 245Die Gefahr der monostrukturellen Abhängigkeit vom Militär 2493. Sozialhistorische Aspekte der zivil-militärischen Nachbarschaft 3.1 Das Zusammenleben: Nähe und Distanz im Wechsel der Interessen3.1.1 Gepflegte deutsche Nachbarschaft in der ZerreißprobeDie Ausgangslage 262Zivil-militärische Kommunikation im deutschen Kaiserreich 265Bindungsverlust und Umorientierung nach dem Ersten Weltkrieg 269Alte und neue Kommunikationsrituale der Wehrmacht 272Ohrdrufs Identitätswandel zur Soldatenstadt 275Praktische Zusammenarbeit im Alltag 279Störungen und Konflikte im Nachbarschaftsverhältnis 285Die Bundeswehr: Vom Miteinander zum Nebeneinander 2933.1.2 Der Militärstandort als Förderer der kulturellen KompetenzDer intrakulturelle Aspekt 297Gegensätzliche Erscheinungen 300Entfaltung interkultureller Kompetenz durch Kriegsgefangene 303Kontakt zu Ausländern als ideologische Gratwanderung 306Zäsur in der positiven Entwicklung 1945 3103.1.3 Besatzer und fremde „Freunde" aus der SowjetunionDie politischen und psychologischen Voraussetzungen 331Zeitliche Einteilung und Wahrnehmungsebenen 337Große Zeremonielle und offizielle Veranstaltungen 339Das Zusammentreffen als negative Erfahrung 345Halboffizielle Begegnungen 358Individuelle und private Kontakte 360Die Paradoxie des Zusammenlebens und ihre Folgen 363Von der Überfremdung zur Fremdenfeindlichkeit? 3703.1.4 Das Nachbarschaftsverhältnis in Zeiten des UmbruchsJahre der Unsicherheit 1918 bis 1923 380Der Wechsel von der Instabilität zur Diktatur um 1933 386Neuorientierung zwischen 1945 und 1953 387Verantwortungsvakuum und Neubeginn 1991 bis 1994 3893.2. Das Auseinanderleben: Bedrohte Heimat, zerstörte Kulturwerte und verzerrte Geschichtsbilder3.2.1 Das Gefahrenpotential des Militärstandortes OhrdrufAnwohner unter Spionageverdacht 409Risiken durch Munition 414Verkehrsunfälle, Straftaten und Schlamperei 418Unheilbringende Nachbarschaft im Krieg 420Weitere Gefahrenquellen 4283.2.2 Militärische Nutzung und Naturschutz als Widerspruch?Umweltschäden durch die hundertjährige Übungstätigkeit 430Die Naturschutzdebatte im Raum Gotha und Arnstadt 4333.2.3 Der Umgang mit dem zivilen und militärischen ErbeZerstörung ziviler Kulturwerte durch die Truppe 438Der architektonische Nachlass von drei Armeen 442Bildersturm gegen die Spuren der Militärgeschichte 4473.2.4 Erinnerungskultur zwischen Heimatgefühl und MythenbildungHistorische und mentale Flächenbindungen 456Das Problem mit der unangenehmen Heimatgeschichte 462Umdeutung und Interpretation als Ausweg 467Rekonstruktion oder Neukonstruktion der Vergangenheit? 472Die Bedeutung des Mythos um Ohrdruf und das Jonastal 4804. Bilanz einer hundertjährigen Nachbarschaft 494Die Kommandanten des Militärstandortes Ohrdruf 1908 bis 2007 510Glossar 520Abkürzungen 525Quellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis 528 Bücher / Geisteswissenschaften, Kunst, Musik / Geschichte / Regionalgeschichte & Ländergeschichte

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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz - Ermel, A
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Ermel, A:
Ohrdruf und der Truppenübungsplatz - gebunden oder broschiert

2010, ISBN: 9783867772013

ID: 70530762

Erscheinungsdatum: 12/2010, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009, Titelzusatz: Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009, Autor: Ermel, Adrian, Verlag: Rockstuhl Verlag // Rockstuhl, Harald, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Gefangenschaft // Kriegsgefangenschaft // Kalter Krieg // Krieg // Thüringen // Geschichte // Politik // Gesellschaft // Wirtschaft // Erster Weltkrieg // Weltkrieg // Weltkrieg 1914 // 18 // Zweiter Weltkrieg // Weltkrieg 1939 // 45 // DDR // Deutschland // Militärgeschichte // Ostdeutschland // Kriegsgefangene // Frühe moderne Kriegsführung // inklusive Schießpulver // Moderne Kriegsführung, Rubrik: Geschichte // Regionalgeschichte, Seiten: 562, Abbildungen: 190 Fotos, 3 Tabellen, 4 Karten, Gewicht: 1106 gr, Verkäufer: averdo Sachbücher

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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009 - Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009 - Ermel, Adrian
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Ermel, Adrian:
Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009 - Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen militärischer Präsenz am Beispiel des Militärstandortes Ohrdruf in Thüringen zwischen 1906 und 2009 - gebunden oder broschiert

2010, ISBN: 9783867772013

[ED: Gebunden], [PU: Verlag Rockstuhl], DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 562, [GW: 1096g], 1., Auflage

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Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009

562 Seiten mit 190 Fotos, 3 Tabellen und 4 Karten. Autor Adrian Ermel. Inhalt: 1. Der Militärstandort Ohrdruf als Forschungsgegenstand Einleitung 4 Historische Grundlagen Zur Entstehung der deutschen Truppenübungsplätze 15 Ohrdruf und das benachbarte Muschelkalkplateau 24 Ereignisgeschichte des Militärstandortes 29 Die Akteure der zivil-militärischen Nachbarschaft Bevölkerung 38 Königlich Preußische Armee, Wehrmacht und Bundeswehr 39 Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge 42 Sowjetische Armee 45 2. Das Militär als Motor und Hemmnis der regionalen Wirtschaft 2.1 Die Vorteile: Einnahmen und billige Arbeitskräfte 2.1.1 Konjunkturaufschwung als Illusion und Realität Die Verbindung von Militär und Wirtschaft im Deutschen Reich 61 Zähes Ringen um eine militärische Ansiedlung in Ohrdruf 66 Überzogener Optimismus und Enttäuschung in Arnstadt 74 2.1.2 Das Aufblühen des Gastgewerbes in der Region Konstruierte und tatsächliche Aufbruchstimmung 77 Die kühnsten Erwartungen werden übertroffen 79 Stabilisierung auf niedrigem Niveau nach 1945 89 2.1.3 Zuwachs und Arbeitsplätze in den anderen Branchen Profite und Abhängigkeiten örtlicher Handwerker und Dienstleister 92 Die wirtschaftliche Ambivalenz im Baugeschehen 100 2.1.4 Private Händler und zentrale Versorgungspraxis Produktion und Verbrauch in zivil-militärischer Symbiose 108 Planung und Improvisation in Handel und Versorgung seit 1945 111 2.1.5 Leiharbeit, Schwarzmarkt, Auktionen und Diebstähle Profitabler Luxus durch internierte Leiharbeiter 115 Tauschgeschäfte und Arbeitssoldaten in den örtlichen Betrieben 120 Einträglicher Schwarzhandel zwischen Soldaten und Anwohnern 128 Versteigerungen, Pachtverträge und persönliche Bereicherung 133 2.2 Die Nachteile: Interessenkonflikte und Schäden 2.2.1 Der steigende Raumbedarf des Militärs Schleichende Ausdehnung des Truppenübungsplatzes 142 Gewaltsame Landnahme im Kasernenbereich Ohrdruf 149 Weitere Militärobjekte zwischen Gotha und Arnstadt 152 Das zeitweilige Übergreifen auf zivile Räume durch Manöver 158 Streit um Heeresgutsbezirke und Steuereinnahmen 162 2.2.2 Die Schwierigkeiten in der Landwirtschaft Begehrte Weideflächen im Sperrgebiet 166 Ackerbau auf dem Ohrdrufer Militärgelände 169 Das Problem der Manöverschäden im zivilen Umland 173 2.2.3 Konflikte um Holz, Wasser und Energie Waldverluste und Holzdiebstähle 185 Die Wasserfrage: endloser Streit um teure Lösungen 188 Abwasserentsorgung und Verunreinigung der Flüsse 197 Anschlüsse für Strom und Heizung 201 2.2.4 Aufbau und Zerstörung regionaler Verkehrswege Erste Straßenschäden durch Fuhrwerke und Geschützwagen 203 Aufgewühltes Pflaster und Spurrillen durch Panzerketten 206 "Kriegszustand" im regionalen Verkehrsnetz nach 1945 212 Überlastete Schienenwege 227 2.2.5 Weitere wirtschaftliche Probleme und finanzielle Nachteile Auswirkungen auf den Tourismus 231 Versorgungsengpässe 235 Schäden durch Beschlagnahme, Diebstähle und Unfälle 245 Die Gefahr der monostrukturellen Abhängigkeit vom Militär 249 3. Sozialhistorische Aspekte der zivil-militärischen Nachbarschaft 3.1 Das Zusammenleben: Nähe und Distanz im Wechsel der Interessen 3.1.1 Gepflegte deutsche Nachbarschaft in der Zerreißprobe Die Ausgangslage 262 Zivil-militärische Kommunikation im deutschen Kaiserreich 265 Bindungsverlust und Umorientierung nach dem Ersten Weltkrieg 269 Alte und neue Kommunikationsrituale der Wehrmacht 272 Ohrdrufs Identitätswandel zur Soldatenstadt 275 Praktische Zusammenarbeit im Alltag 279 Störungen und Konflikte im Nachbarschaftsverhältnis 285 Die Bundeswehr: Vom Miteinander zum Nebeneinander 293 3.1.2 Der Militärstandort als Förderer der kulturellen Kompetenz Der intrakulturelle Aspekt 297 Gegensätzliche Erscheinungen 300 Entfaltung interkultureller Kompetenz durch Kriegsgefangene 303 Kontakt zu Ausländern als ideologische Gratwanderung 306 Zäsur in der positiven Entwicklung 1945 310 3.1.3 Besatzer und fremde "Freunde" aus der Sowjetunion Die politischen und psychologischen Voraussetzungen 331 Zeitliche Einteilung und Wahrnehmungsebenen 337 Große Zeremonielle und offizielle Veranstaltungen 339 Das Zusammentreffen als negative Erfahrung 345 Halboffizielle Begegnungen 358 Individuelle und private Kontakte 360 Die Paradoxie des Zusammenlebens und ihre Folgen 363 Von der Überfremdung zur Fremdenfeindlichkeit? 370 3.1.4 Das Nachbarschaftsverhältnis in Zeiten des Umbruchs Jahre der Unsicherheit 1918 bis 1923 380 Der Wechsel von der Instabilität zur Diktatur um 1933 386 Neuorientierung zwischen 1945 und 1953 387 Verantwortungsvakuum und Neubeginn 1991 bis 1994 389 3.2. Das Auseinanderleben: Bedrohte Heimat, zerstörte Kulturwerte und verzerrte Geschichtsbilder 3.2.1 Das Gefahrenpotential des Militärstandortes Ohrdruf Anwohner unter Spionageverdacht 409 Risiken durch Munition 414 Verkehrsunfälle, Straftaten und Schlamperei 418 Unheilbringende Nachbarschaft im Krieg 420 Weitere Gefahrenquellen 428 3.2.2 Militärische Nutzung und Naturschutz als Widerspruch? Umweltschäden durch die hundertjährige Übungstätigkeit 430 Die Naturschutzdebatte im Raum Gotha und Arnstadt 433 3.2.3 Der Umgang mit dem zivilen und militärischen Erbe Zerstörung ziviler Kulturwerte durch die Truppe 438 Der architektonische Nachlass von drei Armeen 442 Bildersturm gegen die Spuren der Militärgeschichte 447 3.2.4 Erinnerungskultur zwischen Heimatgefühl und Mythenbildung Historische und mentale Flächenbindungen 456 Das Problem mit der unangenehmen Heimatgeschichte 462 Umdeutung und Interpretation als Ausweg 467 Rekonstruktion oder Neukonstruktion der Vergangenheit? 472 Die Bedeutung des Mythos um Ohrdruf und das Jonastal 480 4. Bilanz einer hundertjährigen Nachbarschaft 494 Die Kommandanten des Militärstandortes Ohrdruf 1908 bis 2007 510 Glossar 520 Abkürzungen 525 Quellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis 528

Detailangaben zum Buch - Ohrdruf und der Truppenübungsplatz. Nachbarschaft zwischen Übung und Ernstfall 1906-2009


EAN (ISBN-13): 9783867772013
ISBN (ISBN-10): 3867772010
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Verlag Rockstuhl
562 Seiten
Gewicht: 1,106 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 2007-01-23T21:09:13+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-08-08T17:04:19+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783867772013

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-86777-201-0, 978-3-86777-201-3


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