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Lebensarbeitszeitkonten unter arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten - Annika Hof
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Annika Hof:
Lebensarbeitszeitkonten unter arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten - neues Buch

2009, ISBN: 9783842830363

ID: 9783842830363

Eine Untersuchung der Flexibilisierung der Arbeitszeit unter besonderer Berücksichtigung von Flexi II Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: ¿Remember that time is money¿ - diesen Ratschlag gab Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, vor mehr als 250 Jahren einem jungen Geschäftsmann mit auf den Weg. Mit seiner Aussage, sich daran zu erinnern, dass Zeit Geld ist, hatte Franklin, ohne es zu wissen, etwas vorausgesagt, was heute im Bezug auf die Veränderung in der Rentenpolitik immer wichtiger wird. Seitdem gewiss ist, dass das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre in den kommenden Jahren angehoben wird und im Hinblick auf das Auslaufen der geförderten Altersteilzeit, suchen Unternehmen nach professionellen Lösungen, ihre Arbeitnehmer verfrüht in die Ruhestandsphase gehen lassen zu können. Die sozialen Sicherungssysteme können bereits heute Rentnern nur einen mäßigen Ruhestand bieten und auch zukünftig wird sich diese Situation nicht verbessern, denn der staatliche Rentenbezug wird in der Zukunft verstärkt vom Steueraufkommen abhängen. Somit wird eine Absicherung im heutigen Ausmaß im Rentenbezugsalter nicht mehr sichergestellt werden können. Hier kommen dann solche Möglichkeiten zur Sprache, die die Aussage von Franklin wieder aufgreifen: So genannte Lebensarbeitszeitkonten. Bei diesen wird Zeit vorausgearbeitet, die auf einem Konto als Geldwert gespart wird. Diese umgewandelte Arbeitszeit kann dann später zur bezahlten Freistellung genutzt werden. Aber nicht nur im Bezug auf den verfrühten Renteneintritt sondern auch in Krisenzeiten, in denen es immer wichtiger wird, Arbeitszeit so flexibel wie möglich zu gestalten, kann das Ansparen von Zeitkomponenten eine große Rolle spielen, um dann, wenn es notwendig wird, flexibel auf das reduzierte Arbeitsaufkommen zu reagieren, ohne größere (Gehalts-) Einbußen zu haben. Durch Schlagworte wie Arbeitszeitflexibilisierung oder Arbeitszeitverkürzung, die immer wieder fallen, wird schnell bewusst, dass heutzutage die Vielzahl der Unternehmen versucht, auf Auftragsschwankungen und zugunsten der Mitarbeiter entsprechend zu reagieren. Immer mehr Unternehmen führen flexible Arbeitszeitmodelle ein, um Kosten zu senken und für Arbeitnehmer attraktiv zu bleiben, indem deren ¿Work-Life-Balance¿ verbessert werden soll. Denn für viele Arbeitnehmergruppen rückt neben dem Bestreben, früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden zu können, das Privatleben bzgl. der Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer höher in der Prioritätsskala. Arbeitnehmer können also nicht nur Zeit für den Vorruhestand ansammeln sondern auch während des Erwerbslebens bezahlte Freistellungen in Anspruch nehmen. Doch welche Möglichkeiten gibt es für Arbeitnehmer in den unterschiedlichen Unternehmen Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer Bezüglich der Beantwortung dieser Fragen soll in dieser Ausarbeitung besonderes Augenmerk auf das zum 01.01.2009 neu geregelte ¿Gesetz zur Verbesserung der Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze¿ - das so genannte ¿Flexi II¿ - gelegt werden. Sie führt durch die Entwicklung der bisherigen Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung über die Vorstellung der Lebensarbeitszeitkonten bis hin zu den arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten sowie die Auswirkungen des Flexi II. Begriffsbestimmungen: Der Begriff der Lebensarbeitszeitkonten bezeichnet eine spezielle Art der Arbeitszeitkonten, auf der ein Arbeitnehmer während seines Erwerbslebens Wertguthaben ansparen und dann für eine Freistellung unmittelbar vor Beginn der Rente verwenden kann. In der Literatur werden oft Synonyme für die Lebensarbeitszeitkonten verwendet, wie etwa ¿Langzeitkonten¿ oder ¿Zeitwertkonten¿. Nach neuer Rechtsprechung aber sind ¿Langzeitkonten¿ solche, die nicht für Vorruhestandsregelungen, jedoch für Freistellungen während des Erwerbslebens, gelten. Zeitwertkonten sind entsprechend wie Arbeitszeitkonten zu behandeln. Die für die Lebensarbeitszeit- und Langzeitkonten übergeordneten Arbeitszeitkonten sind diejenigen Konten, die bei flexiblen Arbeitszeitsystemen verwendet werden um Differenzen zwischen der vertraglich festgelegten und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit zu dokumentieren. Diese dokumentierte Arbeitszeit kann dann entsprechend - etwa durch Freizeitausgleich - wieder abgebaut werden. Die Arbeitszeit ist die ¿Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Ruhepausen.¿ Ein Wertguthaben, im Sinne der hier behandelten Problematik, liegt dann vor, ¿wenn der Arbeitnehmer für Zeiten einer Freistellung von der Arbeitspflicht Anspruch auf Arbeitsentgelt hat, das mit einer vor oder nach diesen Zeiten erbrachten Arbeitsleistung erzielt wird. Flexible Arbeitszeiten sind kurzfristig veränderbare Arbeitszeiten, die unter Beachtung der Erfordernisse im Unternehmen und dem Interesse der jeweiligen Arbeitnehmer festgesetzt werden. Hierzu werden Vereinbarungen mit dem Ziel abgeschlossen, die Arbeitszeit den Bedürfnissen des Betriebes anzupassen, ohne dass zusätzliche Kosten durch unproduktive Stunden oder teure Überstunden entstehen. Struktur und Ziel der Diplomarbeit: Die vorliegende Bearbeitung gliedert sich in zwei voneinander abhängige Teile. Zunächst soll ein detaillierter Überblick über die Flexibilisierung der Arbeitszeit gegeben werden. Insbesondere die unterschiedlichen Modelle zur Flexibilisierung sollen vorgestellt werden. Weiterhin soll ein Überblick über die gesetzlichen Regelungen für Lebensarbeitszeitkonten in Verbindung mit Wertguthaben geschaffen werden. Im Hinblick auf die Novellierung des Flexi II-Gesetzes vom 01.01.2009 gibt es zum einen für Unternehmen, in denen bereits Wertguthabenvereinbarungen bestanden haben, erheblichen Handlungsbedarf und zum anderen sind für Unternehmen, die vor einer Einführung stehen, wichtige neue Aspekte zu beachten. Somit soll in dieser Ausarbeitung die Gesetzeslage unter Flexi II und dem Sozialgesetzbuch detailliert beschrieben und kritisch untersucht werden. Ziel der Ausarbeitung ist es, einen Einblick in die Flexibilisierung der Arbeitszeit in Verbindung mit en gängigsten Lösungen für dieses Instrument zu geben sowie die Vorstellung der Lebensarbeitszeitkonten im Hinblick auf deren rechtliche Ausgestaltung. Im ersten Teil (Kapitel 2) wird einführend auf die aktuelle sozialpolitische Situation eingegangen, in dem zunächst die bestehenden Möglichkeiten zum gleitenden Übergang in die Rente, zur verbesserten Vereinbarung von Familie und Beruf sowie in Krisenzeiten Auftragsschwankungen anzugleichen, dargestellt werden. Im Anschluss daran wird die Arbeits- zeitflexibilisierung genauer beschrieben. Hierbei sollen die gängigsten Flexibilisierungsmodelle vorgestellt werden, wie etwa die gleitende Arbeitszeit, die Jahres- und die Vertrauensarbeitszeit. Als Grundlage für das Kapitel 3 werden danach Arbeitszeitkontenmodelle dargestellt. Nach einem kurzen Überblick werden Formen, Bedeutung, Notwendigkeit sowie Ziele der Arbeitszeitkonten vorgestellt. Kapitel 3 ist der Kernpunkt dieser Diplomarbeit. Zu Beginn wird die Grundidee der Lebensarbeitszeitkonten erläutert. Im Anschluss daran werden Lebensarbeitszeitkonten von den bereits bestehenden Instrumenten zur Arbeitszeitflexibilisierung abgegrenzt, wobei auch auf die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Arbeitszeitkontenmodellen eingegangen wird. Im nächsten Teilabschnitt werden einerseits die rechtliche und andererseits wirtschaftliche die Ausgestaltung von Lebensarbeitszeitkonten vorgestellt und detailliert bearbeitet. Bei der wirtschaftlichen Ausgestaltung soll das Augenmerk insbesondere auf die Finanzierungsmöglichkeiten und die Bilanzierungsvorschriften gelegt werden, die rechtliche Ausgestaltung behandelt die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Seiten. Abschließend werden die Vor- und Nachteile aus Arbeitgeber- wie auch Arbeitnehmersicht aufgezeigt. Als Abschluss dieser Diplomarbeit steht eine Schlussbetrachtung mit Zusammenfassung und Ausblick mit kritischer Würdigung im Hinblick auf die Novellierung des Flexi-Gesetzes. Als Anmerkung sei erwähnt, dass aus Gründen der Vereinfachung in dieser Ausarbeitung zumeist die männliche Form verwendet wird. In allen Fällen jedoch gilt, dass sowohl weibliche als auch männliche Personen gleichermaßen gemeint sind. Die Gesetze, die in dieser Ausarbeitung verwendet wurden, wurden aus der Online-Datenbank des Bundesministeriums für Justiz entnommen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Begriffsbestimmungen2 1.3Struktur und Ziel der Diplomarbeit3 2Definitionen und theoretische Grundlagen6 2.1Aktuelle sozialpolitische Situation und die bestehenden Möglichkeiten6 2.1.1Demografischer Wandel6 2.1.2Vereinbarkeit von Familie und Beruf15 2.1.3Aktuelle wirtschaftliche Situation19 2.1.4Zusammenfassung der Ergebnisse21 2.2Flexibilisierung der Arbeitszeit22 2.2.1Gleitende Arbeitszeit25 2.2.2Jahresarbeitszeit26 2.2.3Vertrauensarbeitszeit27 2.2.4Ampelkonto27 2.2.5Vor- und Nachteile29 2.2.6Zusammenfassung der Ergebnisse30 2.3Arbeitszeitkonten31 2.3.1Überblick31 2.3.2Formen32 2.3.3Bedeutung und Notwendigkeit35 2.3.4Ziele35 2.3.5Zusammenfassung der Ergebnisse36 3Lebensarbeitszeitkonten als spezielle Form der Arbeitszeitkonten37 3.1Grundidee und Funktionsweise37 3.1.1Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Konten41 3.1.2Abgrenzung zu den anderen Arbeitszeitkonten43 3.1.3Handlungsempfehlungen zur Einführung45 3.1.4Zusammenfassung der Ergebnisse48 3.2Möglichkeiten und Erfordernisse der Ausgestaltung von Lebensarbeitszeitkonten48 3.2.1Rechtliche Ausgestaltung49 3.2.2Wirtschaftliche Ausgestaltung71 3.3Beurteilung aus Arbeitgebersicht74 3.3.1Vorteile74 3.3.2Nachteile76 3.4Beurteilung aus Arbeitnehmersicht77 3.4.1Vorteile77 3.4.2Nachteile79 4Schlussbetrachtung80 4.1Zusammenfassung80 4.2Ausblick81 AnhangVII LiteraturverzeichnisVIIITextprobe:Textprobe: Kapitel III., Pflegezeit: Wenn ein Familienmitglied schwer pflegebedürftig ist, kann ein Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis für einen bestimmten Zeitraum ruhen lassen, um sich um dieses Familienmitglied zu kümmern. Voraussetzung hierfür ist aber, dass das Mitglied schwer pflegebedürftig ist. Gemäß 4 PflegeZG beträgt die Höchstdauer der Pflege für jeden nahen pflegebedürftigen Angehörigen sechs Monate. Der Arbeitgeber muss über die Pflegezeit zehn Wochen vor deren Beginn informiert werden. Ist die Pflegesituation akut aufgetreten, darf ein Arbeitnehmer höchstens zehn Tage von der Arbeit fernbleiben, sofern dies erforderlich ist. Ein Anspruch auf Pflegegeld besteht nicht, sondern nur auf Entgeltfortzahlung. Diese beschränkt sich in der Regel auf fünf Tage. Auch ist es möglich, Pflegeteilzeit in Anspruch zu nehmen, wenn es die Betreuung der pflegebedürftigen Person zulässt. Das Problemfeld der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zwar sind gerade Einrichtungen wie Betriebskindergärten noch nicht üblich, aber viele Unternehmen ziehen eine solche bereits in Erwägung. Jedoch braucht es zu einer noch besseren Vereinbarkeit noch flexiblere Arbeitszeitsysteme. Die Teilzeitarbeit ist bereits ein gutes Instrument, welches aber noch mehr in Anspruch genommen werden könnte. Es gibt aber noch weitere Modelle, die möglicherweise dafür eingesetzt werden können. Diese sind Bestandteil des Kapitels 2.2. 2.1.3, Aktuelle wirtschaftliche Situation: Die globale Wirtschaftskrise stellt auch Deutschland vor eine große Herausforderung. Die Konjunktur der Bundesrepublik Deutschland befindet sich in der Krise und damit in der Rezession (konjunkturelle Abschwungphase), wodurch viele Arbeitsplätze in Gefahr sind. Laut einer Berechnung der Bundesregierung kostet die Krise jeden Monat 50.000 Arbeitsplätze - dies sind pro Tag etwa 1.600 Arbeitsplätze. Da Deutschland eine der größten Exportnationen der Welt ist, ist durch die Krise sowohl die Auslands- als auch die Inlandsnachfrage eingebrochen und damit die Produktion zurückgegangen. Gerade die Automobilbranche steht vor großen Produktionsproblemen, denn bereits im Oktober 2008 fuhr sie ihre Produktion zurück und Neuzulassungen sanken um 1,5 %. Die Folge daraus ist weniger Arbeit. Um betriebsbedingten Kündigungen und den Prognosen der Bundesregierung vorzubeugen, haben die Unternehmen zum größten Teil Kurzarbeit eingeführt. So ist die Zahl der Arbeitslosen nicht so stark angestiegen, wie zu Anfang prognostiziert. Es gibt also auch in Krisenzeiten durch die Arbeitszeitflexibilisierung Möglichkeiten zur Arbeitsplatzsicherung, welche nun näher vorgestellt werden. I., Kurzarbeit: Wenn konjunkturelle Abschwungphasen und der damit einhergehende Produktionsrückgang nur temporärer Natur sind, können Unternehmen durch die vorübergehende Herabsetzung der betrieblichen Arbeitszeit Lohn- und Gehaltskosten entsprechend reduzieren und dabei gleichzeitig die Arbeitnehmerzahl aufrecht erhalten. Kurzarbeit stellt somit ein bedeutsames Instrument zur Verhinderung des direkten Personalabbaus dar. Sie kann bis zu einem Zeitraum von 18 Monaten gewährt werden, wenn auf dem gesamten Arbeitsmarkt besondere Bedingungen vorliegen. Da dies im Moment der Fall ist, kann jedes Unternehmen, welches bis zum 31.12.2009 Kurzarbeit anmeldet bis zu 18 Monaten Kurzarbeit in Anspruch nehmen. Mittlerweile wurde entschieden, dass Kurzarbeit auch bis zu 24 Monate in Anspruch genommen werden kann. II., Arbeit auf Abruf (KAPOVAZ): Arbeit auf Abruf wird auch die ¿kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit ¿ - kurz KAPOVAZ - genannt. Die Dauer als auch die Lage der Arbeitszeit kann flexibel an den Arbeitsanfall angepasst werden. Gerade in Zeiten der Krise ist dies ein wichtiges Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument um Leerzeiten zu vermeiden. Somit kann der Arbeitgeber Personalkosten einsparen. Der Arbeitgeber hat aber auch hier - ähnlich wie bei der Kurz- arbeit - auf gesetzliche Regelungen zu achten: Er muss mindestens vier Tage im Voraus dem Arbeitnehmer die Lage seiner Arbeitszeit mitteilen, ansonsten kann der Arbeitnehmer die Arbeitsleistung verweigern, ohne dass ihm hieraus ein Entgeltverlust entsteht. Die tägliche Arbeitszeit bei der KAPOVAZ muss mindestens drei aufeinander folgende Stunden betragen. Wurden weniger Arbeitsstunden z, Diplomica Verlag

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Eine Untersuchung der Flexibilisierung der Arbeitszeit unter besonderer Berücksichtigung von Flexi II Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: ¿Remember that time is money¿ - diesen Ratschlag gab Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, vor mehr als 250 Jahren einem jungen Geschäftsmann mit auf den Weg. Mit seiner Aussage, sich daran zu erinnern, dass Zeit Geld ist, hatte Franklin, ohne es zu wissen, etwas vorausgesagt, was heute im Bezug auf die Veränderung in der Rentenpolitik immer wichtiger wird. Seitdem gewiss ist, dass das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre in den kommenden Jahren angehoben wird und im Hinblick auf das Auslaufen der geförderten Altersteilzeit, suchen Unternehmen nach professionellen Lösungen, ihre Arbeitnehmer verfrüht in die Ruhestandsphase gehen lassen zu können. Die sozialen Sicherungssysteme können bereits heute Rentnern nur einen mäßigen Ruhestand bieten und auch zukünftig wird sich diese Situation nicht verbessern, denn der staatliche Rentenbezug wird in der Zukunft verstärkt vom Steueraufkommen abhängen. Somit wird eine Absicherung im heutigen Ausmaß im Rentenbezugsalter nicht mehr sichergestellt werden können. Hier kommen dann solche Möglichkeiten zur Sprache, die die Aussage von Franklin wieder aufgreifen: So genannte Lebensarbeitszeitkonten. Bei diesen wird Zeit vorausgearbeitet, die auf einem Konto als Geldwert gespart wird. Diese umgewandelte Arbeitszeit kann dann später zur bezahlten Freistellung genutzt werden. Aber nicht nur im Bezug auf den verfrühten Renteneintritt sondern auch in Krisenzeiten, in denen es immer wichtiger wird, Arbeitszeit so flexibel wie möglich zu gestalten, kann das Ansparen von Zeitkomponenten eine große Rolle spielen, um dann, wenn es notwendig wird, flexibel auf das reduzierte Arbeitsaufkommen zu reagieren, ohne größere (Gehalts-) Einbußen zu haben. Durch Schlagworte wie Arbeitszeitflexibilisierung oder Arbeitszeitverkürzung, die immer wieder fallen, wird schnell bewusst, dass heutzutage die Vielzahl der Unternehmen versucht, auf Auftragsschwankungen und zugunsten der Mitarbeiter entsprechend zu reagieren. Immer mehr Unternehmen führen flexible Arbeitszeitmodelle ein, um Kosten zu senken und für Arbeitnehmer attraktiv zu bleiben, indem deren ¿Work-Life-Balance¿ verbessert werden soll. Denn für viele Arbeitnehmergruppen rückt neben dem Bestreben, früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden zu können, das Privatleben bzgl. der Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer höher in der Prioritätsskala. Arbeitnehmer können also nicht nur Zeit für den Vorruhestand ansammeln sondern auch während des Erwerbslebens bezahlte Freistellungen in Anspruch nehmen. Doch welche Möglichkeiten gibt es für Arbeitnehmer in den unterschiedlichen Unternehmen Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer Bezüglich der Beantwortung dieser Fragen soll in dieser Ausarbeitung besonderes Augenmerk auf das zum 01.01.2009 neu geregelte ¿Gesetz zur Verbesserung der Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze¿ - das so genannte ¿Flexi II¿ - gelegt werden. Sie führt durch die Entwicklung der bisherigen Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung über die Vorstellung der Lebensarbeitszeitkonten bis hin zu den arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten sowie die Auswirkungen des Flexi II. Begriffsbestimmungen: Der Begriff der Lebensarbeitszeitkonten bezeichnet eine spezielle Art der Arbeitszeitkonten, auf der ein Arbeitnehmer während seines Erwerbslebens Wertguthaben ansparen und dann für eine Freistellung unmittelbar vor Beginn der Rente verwenden kann. In der Literatur werden oft Synonyme für die Lebensarbeitszeitkonten verwendet, wie etwa ¿Langzeitkonten¿ oder ¿Zeitwertkonten¿. Nach neuer Rechtsprechung aber sind ¿Langzeitkonten¿ solche, die nicht für Vorruhestandsregelungen, jedoch für Freistellungen während des Erwerbslebens, gelten. Zeitwertkonten sind entsprechend wie Arbeitszeitkonten zu behandeln. Die für die Lebensarbeitszeit- und Langzeitkonten übergeordneten Arbeitszeitkonten sind diejenigen Konten, die bei flexiblen Arbeitszeitsystemen verwendet werden um Differenzen zwischen der vertraglich festgelegten und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit zu dokumentieren. Diese dokumentierte Arbeitszeit kann dann entsprechend - etwa durch Freizeitausgleich - wieder abgebaut werden. Die Arbeitszeit ist die ¿Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Ruhepausen.¿ Ein Wertguthaben, im Sinne der hier behandelten Problematik, liegt dann vor, ¿wenn der Arbeitnehmer für Zeiten einer Freistellung von der Arbeitspflicht Anspruch auf Arbeitsentgelt hat, das mit einer vor oder nach diesen Zeiten erbrachten Arbeitsleistung erzielt wird. Flexible Arbeitszeiten sind kurzfristig veränderbare Arbeitszeiten, die unter Beachtung der Erfordernisse im Unternehmen und dem Interesse der jeweiligen Arbeitnehmer festgesetzt werden. Hierzu werden Vereinbarungen mit dem Ziel abgeschlossen, die Arbeitszeit den Bedürfnissen des Betriebes anzupassen, ohne dass zusätzliche Kosten durch unproduktive Stunden oder teure Überstunden entstehen. Struktur und Ziel der Diplomarbeit: Die vorliegende Bearbeitung gliedert sich in zwei voneinander abhängige Teile. Zunächst soll ein detaillierter Überblick über die Flexibilisierung der Arbeitszeit gegeben werden. Insbesondere die unterschiedlichen Modelle zur Flexibilisierung sollen vorgestellt werden. Weiterhin soll ein Überblick über die gesetzlichen Regelungen für Lebensarbeitszeitkonten in Verbindung mit Wertguthaben geschaffen werden. Im Hinblick auf die Novellierung des Flexi II-Gesetzes vom 01.01.2009 gibt es zum einen für Unternehmen, in denen bereits Wertguthabenvereinbarungen bestanden haben, erheblichen Handlungsbedarf und zum anderen sind für Unternehmen, die vor einer Einführung stehen, wichtige neue Aspekte zu beachten. Somit soll in dieser Ausarbeitung die Gesetzeslage unter Flexi II und dem Sozialgesetzbuch detailliert beschrieben und kritisch untersucht werden. Ziel der Ausarbeitung ist es, einen Einblick in die Flexibilisierung der Arbeitszeit in Verbindung mit en gängigsten Lösungen für dieses Instrument zu geben sowie die Vorstellung der Lebensarbeitszeitkonten im Hinblick auf deren rechtliche Ausgestaltung. Im ersten Teil (Kapitel 2) wird einführend auf die aktuelle sozialpolitische Situation eingegangen, in dem zunächst die bestehenden Möglichkeiten zum gleitenden Übergang in die Rente, zur verbesserten Vereinbarung von Familie und Beruf sowie in Krisenzeiten Auftragsschwankungen anzugleichen, dargestellt werden. Im Anschluss daran wird die Arbeits- zeitflexibilisierung genauer beschrieben. Hierbei sollen die gängigsten Flexibilisierungsmodelle vorgestellt werden, wie etwa die gleitende Arbeitszeit, die Jahres- und die Vertrauensarbeitszeit. Als Grundlage für das Kapitel 3 werden danach Arbeitszeitkontenmodelle dargestellt. Nach einem kurzen Überblick werden Formen, Bedeutung, Notwendigkeit sowie Ziele der Arbeitszeitkonten vorgestellt. Kapitel 3 ist der Kernpunkt dieser Diplomarbeit. Zu Beginn wird die Grundidee der Lebensarbeitszeitkonten erläutert. Im Anschluss daran werden Lebensarbeitszeitkonten von den bereits bestehenden Instrumenten zur Arbeitszeitflexibilisierung abgegrenzt, wobei auch auf die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Arbeitszeitkontenmodellen eingegangen wird. Im nächsten Teilabschnitt werden einerseits die rechtliche und andererseits wirtschaftliche die Ausgestaltung von Lebensarbeitszeitkonten vorgestellt und detailliert bearbeitet. Bei der wirtschaftlichen Ausgestaltung soll das Augenmerk insbesondere auf die Finanzierungsmöglichkeiten und die Bilanzierungsvorschriften gelegt werden, die rechtliche Ausgestaltung behandelt die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Seiten. Abschließend werden die Vor- und Nachteile aus Arbeitgeber- wie auch Arbeitnehmersicht aufgezeigt. Als Abschluss dieser Diplomarbeit steht eine Schlussbetrachtung mit Zusammenfassung und Ausblick mit kritischer Würdigung im Hinblick auf die Novellierung des Flexi-Gesetzes. Als Anmerkung sei erwähnt, dass aus Gründen der Vereinfachung in dieser Ausarbeitung zumeist die männliche Form verwendet wird. In allen Fällen jedoch gilt, dass sowohl weibliche als auch männliche Personen gleichermaßen gemeint sind. Die Gesetze, die in dieser Ausarbeitung verwendet wurden, wurden aus der Online-Datenbank des Bundesministeriums für Justiz entnommen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Begriffsbestimmungen2 1.3Struktur und Ziel der Diplomarbeit3 2Definitionen und theoretische Grundlagen6 2.1Aktuelle sozialpolitische Situation und die bestehenden Möglichkeiten6 2.1.1Demografischer Wandel6 2.1.2Vereinbarkeit von Familie und Beruf15 2.1.3Aktuelle wirtschaftliche Situation19 2.1.4Zusammenfassung der Ergebnisse21 2.2Flexibilisierung der Arbeitszeit22 2.2.1Gleitende Arbeitszeit25 2.2.2Jahresarbeitszeit26 2.2.3Vertrauensarbeitszeit27 2.2.4Ampelkonto27 2.2.5Vor- und Nachteile29 2.2.6Zusammenfassung der Ergebnisse30 2.3Arbeitszeitkonten31 2.3.1Überblick31 2.3.2Formen32 2.3.3Bedeutung und Notwendigkeit35 2.3.4Ziele35 2.3.5Zusammenfassung der Ergebnisse36 3Lebensarbeitszeitkonten als spezielle Form der Arbeitszeitkonten37 3.1Grundidee und Funktionsweise37 3.1.1Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Konten41 3.1.2Abgrenzung zu den anderen Arbeitszeitkonten43 3.1.3Handlungsempfehlungen zur Einführung45 3.1.4Zusammenfassung der Ergebnisse48 3.2Möglichkeiten und Erfordernisse der Ausgestaltung von Lebensarbeitszeitkonten48 3.2.1Rechtliche Ausgestaltung49 3.2.2Wirtschaftliche Ausgestaltung71 3.3Beurteilung aus Arbeitgebersicht74 3.3.1Vorteile74 3.3.2Nachteile76 3.4Beurteilung aus Arbeitnehmersicht77 3.4.1Vorteile77 3.4.2Nachteile79 4Schlussbetrachtung80 4.1Zusammenfassung80 4.2Ausblick81 AnhangVII LiteraturverzeichnisVIIITextprobe:Textprobe: Kapitel III., Pflegezeit: Wenn ein Familienmitglied schwer pflegebedürftig ist, kann ein Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis für einen bestimmten Zeitraum ruhen lassen, um sich um dieses Familienmitglied zu kümmern. Voraussetzung hierfür ist aber, dass das Mitglied schwer pflegebedürftig ist. Gemäß 4 PflegeZG beträgt die Höchstdauer der Pflege für jeden nahen pflegebedürftigen Angehörigen sechs Monate. Der Arbeitgeber muss über die Pflegezeit zehn Wochen vor deren Beginn informiert werden. Ist die Pflegesituation akut aufgetreten, darf ein Arbeitnehmer höchstens zehn Tage von der Arbeit fernbleiben, sofern dies erforderlich ist. Ein Anspruch auf Pflegegeld besteht nicht, sondern nur auf Entgeltfortzahlung. Diese beschränkt sich in der Regel auf fünf Tage. Auch ist es möglich, Pflegeteilzeit in Anspruch zu nehmen, wenn es die Betreuung der pflegebedürftigen Person zulässt. Das Problemfeld der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zwar sind gerade Einrichtungen wie Betriebskindergärten noch nicht üblich, aber viele Unternehmen ziehen eine solche bereits in Erwägung. Jedoch braucht es zu einer noch besseren Vereinbarkeit noch flexiblere Arbeitszeitsysteme. Die Teilzeitarbeit ist bereits ein gutes Instrument, welches aber noch mehr in Anspruch genommen werden könnte. Es gibt aber noch weitere Modelle, die möglicherweise dafür eingesetzt werden können. Diese sind Bestandteil des Kapitels 2.2. 2.1.3, Aktuelle wirtschaftliche Situation: Die globale Wirtschaftskrise stellt auch Deutschland vor eine große Herausforderung. Die Konjunktur der Bundesrepublik Deutschland befindet sich in der Krise und damit in der Rezession (konjunkturelle Abschwungphase), wodurch viele Arbeitsplätze in Gefahr sind. Laut einer Berechnung der Bundesregierung kostet die Krise jeden Monat 50.000 Arbeitsplätze - dies sind pro Tag etwa 1.600 Arbeitsplätze. Da Deutschland eine der größten Exportnationen der Welt ist, ist durch die Krise sowohl die Auslands- als auch die Inlandsnachfrage eingebrochen und damit die Produktion zurückgegangen. Gerade die Automobilbranche steht vor großen Produktionsproblemen, denn bereits im Oktober 2008 fuhr sie ihre Produktion zurück und Neuzulassungen sanken um 1,5 %. Die Folge daraus ist weniger Arbeit. Um betriebsbedingten Kündigungen und den Prognosen der Bundesregierung vorzubeugen, haben die Unternehmen zum größten Teil Kurzarbeit eingeführt. So ist die Zahl der Arbeitslosen nicht so stark angestiegen, wie zu Anfang prognostiziert. Es gibt also auch in Krisenzeiten durch die Arbeitszeitflexibilisierung Möglichkeiten zur Arbeitsplatzsicherung, welche nun näher vorgestellt werden. I., Kurzarbeit: Wenn konjunkturelle Abschwungphasen und der damit einhergehende Produktionsrückgang nur temporärer Natur sind, können Unternehmen durch die vorübergehende Herabsetzung der betrieblichen Arbeitszeit Lohn- und Gehaltskosten entsprechend reduzieren und dabei gleichzeitig die Arbeitnehmerzahl aufrecht erhalten. Kurzarbeit stellt somit ein bedeutsames Instrument zur Verhinderung des direkten Personalabbaus dar. Sie kann bis zu einem Zeitraum von 18 Monaten gewährt werden, wenn auf dem gesamten Arbeitsmarkt besondere Bedingungen vorliegen. Da dies im Moment der Fall ist, kann jedes Unternehmen, welches bis zum 31.12.2009 Kurzarbeit anmeldet bis zu 18 Monaten Kurzarbeit in Anspruch nehmen. Mittlerweile wurde entschieden, dass Kurzarbeit auch bis zu 24 Monate in Anspruch genommen werden kann. II., Arbeit auf Abruf (KAPOVAZ): Arbeit auf Abruf wird auch die ¿kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit ¿ - kurz KAPOVAZ - genannt. Die Dauer als auch die Lage der Arbeitszeit kann flexibel an den Arbeitsanfall angepasst werden. Gerade in Zeiten der Krise ist dies ein wichtiges Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument um Leerzeiten zu vermeiden. Somit kann der Arbeitgeber Personalkosten einsparen. Der Arbeitgeber hat aber auch hier - ähnlich wie bei der Kurz- arbeit - auf gesetzliche Regelungen zu achten: Er muss mindestens vier Tage im Voraus dem Arbeitnehmer die Lage seiner Arbeitszeit mitteilen, ansonsten kann der Arbeitnehmer die Arbeitsleistung verweigern, ohne dass ihm hieraus ein Entgeltverlust entsteht. Die tägliche Arbeitszeit bei der KAPOVAZ muss mindestens drei aufeinander folgende Stunden betragen. Wurden weniger Arbeitsstunden zwischen Arbeitgeber und ¿nehmer vereinbart, sind die vereinbarten Stunden zu leisten. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt, sofern nichts anderes vereinbart wurde, z, Diplomica Verlag

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Lebensarbeitszeitkonten unter arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten - Erstausgabe

2012, ISBN: 9783842830363

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