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Performancemessung Ausgewählter Dachfonds Anhand Einer Kosten- Und - Eileen Wolf
(*)
Eileen Wolf:
Performancemessung Ausgewählter Dachfonds Anhand Einer Kosten- Und - neues Buch

2009, ISBN: 9783842810693

ID: 9783842810693

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange ¿ die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, einheitlich mit einer Pauschalsteuer von 25 Prozent belastet. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, so dass die Belastung bis zu 27,8 Prozent beträgt. Entscheidend ist jedoch, dass die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne erst anfällt, wenn die Aktien oder Fondsanteile ab dem 1. Januar 2009 erworben werden. Dieses Jahr profitieren die An leger noch von der günstigen Altbestandsregelung (Bestandsschutz). Demzufolge bleiben die Kursgewinne nach der einjährigen Haltefrist steuerfrei. Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr zu umgehen. Den größten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heißt, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von entworfenen Diagrammen werden die Anlagesegmente der ausgewählten Dachfonds veranschaulicht. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Performancemessung und ihrer Bedeutung. Dazu werden zunächst die bei einem Fondserwerb entstehenden Kosten erläutert und analysiert. Danach folgen eine Performanceberechnung nach der BVI-Methode sowie eine Berechnung der Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Ausgabeaufschläge. Ein anschließendes Benchmarking verdeutlicht die Wertentwicklung der Investmentfonds mit Bezug auf den Vergleichsindex. Kapitel 5 zieht anschließend in einer Schlussbetrachtung das Fazit der Arbeit. Zudem wird auf die möglichen Risiken bei neu auferlegten Investmentfonds verwiesen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Einführung in die Thematik1 1.1Problemdefinition1 1.2Erkenntnisinteresse2 1.3Methodisches Vorgehen2 2.Darstellung Dachfonds3 2.1Begriffliche Abgrenzung und Aufbau von Dachfonds3 2.2Kosten und Nutzen5 2.3Allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich7 3.Kurzportrait ausgewählter Dachfonds9 3.1Tabellarischer Überblick9 3.2Die Fondsstrukturen10 3.2.1DekaStruktur: 3 ChancePlus10 3.2.2UniSelection: Global I11 3.3Kriterien für einen Fondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels12 4.Vorgehensweise bei einem Fondsvergleich13 4.1Kostenanalyse13 4.2Renditeermittlung15 4.2.1Historische und bereinigte BVI-Performance15 4.2.2Rendite/Risiko-Analyse20 4.4.3Benchmarking21 5.Schlussbetrachtung22 6.Anlagen24 7.Literaturverzeichnis25 8.Schlussbetrachtung29Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3, Kriterien für einen Fondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels: Der DekaStruktur: 3 ChancePlus und der UniSelection: Global I sind Dachfonds mit dem Anlageschwerpunkt auf ausgewählte Aktienfonds. Überwiegend legen diese Aktienfonds ihre Mittel in weltweite Aktien an, die auf Standard- und Wachstumswerte setzen. Letztere sind Aktien, denen Börsenanalysten für die Zukunft noch Umsatz- und Gewinnsteigerungen zutrauen. Standardwerte (Blue Chips) sind Aktien der größten und substanzstärksten Unternehmen, die zum Beispiel im DAX oder im Dow Jones STOXX 50 vertreten sind. Die wichtigsten Standardwerte werden im Leitindex der jeweiligen Börse zusammengefasst. Aber auch einige Value-Titel sind in den Portfolios beider Anbieter vertreten. Diese Substanzaktien werden zu Preisen unterhalb des fairen Unternehmenswertes an der Börse gehandelt, d.h., sie erscheinen, gemessen an dem Buchwert eines Unternehmens, als vergleichsweise günstig bewertet. In der Regel überzeugen diese Papiere durch eine solide Eigenkapitalquote und hohe Dividendenrenditen. Der Dachfonds der DekaBank ist mit 43,0% seiner Aktienfondsquote im europäischen Markt investiert, mit 19,2% im Emerging Market und mit 24,5% in Nordamerika vertreten. Weiterhin sind 4,7% in bestimmte Branchen, 4,1% weltweit und 2,2% in Japan angelegt. In dem Verkaufsprospekt des UniSelection: Global I ist eine Länderallocation nicht eindeutig definiert. Dem Jahresbericht vom 01.04.07 bis 21.03.08 ist zu entnehmen, dass der UniSelection: Global I neben den europäischen Investments verstärkt auf Fonds, die weltweit in Rohstoffmärkte und Emerging Markets anlegen, setzt. Durch die Unterbewertung des japanischen Yen stockte das Management das Engagement in Japan auf. Aufgrund der Unsicherheiten am US-Immobilienmarkt wurden im Mai 2007 die gesamten Bestände im REIT-Invest aus dem Portfolio genommen. Infolge der Investments außerhalb der Eurozone bzw. der weltweiten Diversifikation sind bei den Dachfonds Währungsrisiken zu berücksichtigen. Weitere Teilrisiken sind das Bonitätsrisiko, Länder- und Konjunkturrisiko sowie das Kursschwankungsrisiko. Die Union Investment Gruppe sichert ihre Aktienbestände mit Hilfe von Derivaten wie Aktienoptionen ab. Mit Optionen auf Aktien erwirbt der Dachfondsmanager das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem fest definierten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraumes oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erwerben oder zu verkaufen. Derivate können einerseits zur Absicherung des Kursänderungsrisikos von Aktien (Hedging), andererseits zur Nutzung von Marktchancen, also ohne Absicherungszweck, eingesetzt werden. Beide Investmentfonds weisen ein aktives Management auf. Die sich aus dem Fondsanteil ergebenden Erträge werden jährlich ausgeschüttet. Nachweislich sind die ausgewählten Produkte für einen Vergleich geeignet. 4, Vorgehensweise bei einem Performancevergleich: 4.1, Kostenanalyse: Zunächst soll verdeutlicht werden, wie die Anteils- und Rücknahmepreise aus der Tabelle 1 (Kapitel 3.1) zustande kommen. Der Anteilspreis eines deutschen Investmentfonds wird börsentäglich von der jeweiligen Depotbank berechnet. Er wird nicht (wie oft angenommen) durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die einzigen Einflussfaktoren sind die Preise der Vermögensgegenstände, die der Fonds hält. Performancemessung Ausgewählter Dachfonds Anhand Einer Kosten- Und : Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange ¿ die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, einheitlich mit einer Pauschalsteuer von 25 Prozent belastet. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, so dass die Belastung bis zu 27,8 Prozent beträgt. Entscheidend ist jedoch, dass die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne erst anfällt, wenn die Aktien oder Fondsanteile ab dem 1. Januar 2009 erworben werden. Dieses Jahr profitieren die An leger noch von der günstigen Altbestandsregelung (Bestandsschutz). Demzufolge bleiben die Kursgewinne nach der einjährigen Haltefrist steuerfrei. Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr zu umgehen. Den größten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heißt, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von entworfenen Diagrammen werden die Anlagesegmente der ausgewählten Dachfonds veranschaulicht. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Performancemessung und ihrer Bedeutung. Dazu werden zunächst die bei einem Fondserwerb entstehenden Kosten erläutert und analysiert. Danach folgen eine Performanceberechnung nach der BVI-Methode sowie eine Berechnung der Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Ausgabeaufschläge. Ein anschließendes Benchmarking verdeutlicht die Wertentwicklung der Investmentfonds mit Bezug auf den Vergleichsindex. Kapitel 5 zieht anschließend in einer Schlussbetrachtung das Fazit der Arbeit. Zudem wird auf die möglichen Risiken bei neu auferlegten Investmentfonds verwiesen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Einführung in die Thematik1 1.1Problemdefinition1 1.2Erkenntnisinteresse2 1.3Methodisches Vorgehen2 2.Darstellung Dachfonds3 2.1Begriffliche Abgrenzung und Aufbau von Dachfonds3 2.2Kosten und Nutzen5 2.3Allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsver, Diplomica Verlag

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Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse - Eileen Wolf
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Eileen Wolf:
Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse - neues Buch

2009, ISBN: 9783842810693

ID: 9783842810693

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange ¿ die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, einheitlich mit einer Pauschalsteuer von 25 Prozent belastet. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, so dass die Belastung bis zu 27,8 Prozent beträgt. Entscheidend ist jedoch, dass die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne erst anfällt, wenn die Aktien oder Fondsanteile ab dem 1. Januar 2009 erworben werden. Dieses Jahr profitieren die An leger noch von der günstigen Altbestandsregelung (Bestandsschutz). Demzufolge bleiben die Kursgewinne nach der einjährigen Haltefrist steuerfrei. Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr zu umgehen. Den größten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heißt, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von entworfenen Diagrammen werden die Anlagesegmente der ausgewählten Dachfonds veranschaulicht. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Performancemessung und ihrer Bedeutung. Dazu werden zunächst die bei einem Fondserwerb entstehenden Kosten erläutert und analysiert. Danach folgen eine Performanceberechnung nach der BVI-Methode sowie eine Berechnung der Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Ausgabeaufschläge. Ein anschließendes Benchmarking verdeutlicht die Wertentwicklung der Investmentfonds mit Bezug auf den Vergleichsindex. Kapitel 5 zieht anschließend in einer Schlussbetrachtung das Fazit der Arbeit. Zudem wird auf die möglichen Risiken bei neu auferlegten Investmentfonds verwiesen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Einführung in die Thematik1 1.1Problemdefinition1 1.2Erkenntnisinteresse2 1.3Methodisches Vorgehen2 2.Darstellung Dachfonds3 2.1Begriffliche Abgrenzung und Aufbau von Dachfonds3 2.2Kosten und Nutzen5 2.3Allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich7 3.Kurzportrait ausgewählter Dachfonds9 3.1Tabellarischer Überblick9 3.2Die Fondsstrukturen10 3.2.1DekaStruktur: 3 ChancePlus10 3.2.2UniSelection: Global I11 3.3Kriterien für einen Fondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels12 4.Vorgehensweise bei einem Fondsvergleich13 4.1Kostenanalyse13 4.2Renditeermittlung15 4.2.1Historische und bereinigte BVI-Performance15 4.2.2Rendite/Risiko-Analyse20 4.4.3Benchmarking21 5.Schlussbetrachtung22 6.Anlagen24 7.Literaturverzeichnis25 8.Schlussbetrachtung29Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3, Kriterien für einen Fondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels: Der DekaStruktur: 3 ChancePlus und der UniSelection: Global I sind Dachfonds mit dem Anlageschwerpunkt auf ausgewählte Aktienfonds. Überwiegend legen diese Aktienfonds ihre Mittel in weltweite Aktien an, die auf Standard- und Wachstumswerte setzen. Letztere sind Aktien, denen Börsenanalysten für die Zukunft noch Umsatz- und Gewinnsteigerungen zutrauen. Standardwerte (Blue Chips) sind Aktien der größten und substanzstärksten Unternehmen, die zum Beispiel im DAX oder im Dow Jones STOXX 50 vertreten sind. Die wichtigsten Standardwerte werden im Leitindex der jeweiligen Börse zusammengefasst. Aber auch einige Value-Titel sind in den Portfolios beider Anbieter vertreten. Diese Substanzaktien werden zu Preisen unterhalb des fairen Unternehmenswertes an der Börse gehandelt, d.h., sie erscheinen, gemessen an dem Buchwert eines Unternehmens, als vergleichsweise günstig bewertet. In der Regel überzeugen diese Papiere durch eine solide Eigenkapitalquote und hohe Dividendenrenditen. Der Dachfonds der DekaBank ist mit 43,0% seiner Aktienfondsquote im europäischen Markt investiert, mit 19,2% im Emerging Market und mit 24,5% in Nordamerika vertreten. Weiterhin sind 4,7% in bestimmte Branchen, 4,1% weltweit und 2,2% in Japan angelegt. In dem Verkaufsprospekt des UniSelection: Global I ist eine Länderallocation nicht eindeutig definiert. Dem Jahresbericht vom 01.04.07 bis 21.03.08 ist zu entnehmen, dass der UniSelection: Global I neben den europäischen Investments verstärkt auf Fonds, die weltweit in Rohstoffmärkte und Emerging Markets anlegen, setzt. Durch die Unterbewertung des japanischen Yen stockte das Management das Engagement in Japan auf. Aufgrund der Unsicherheiten am US-Immobilienmarkt wurden im Mai 2007 die gesamten Bestände im REIT-Invest aus dem Portfolio genommen. Infolge der Investments außerhalb der Eurozone bzw. der weltweiten Diversifikation sind bei den Dachfonds Währungsrisiken zu berücksichtigen. Weitere Teilrisiken sind das Bonitätsrisiko, Länder- und Konjunkturrisiko sowie das Kursschwankungsrisiko. Die Union Investment Gruppe sichert ihre Aktienbestände mit Hilfe von Derivaten wie Aktienoptionen ab. Mit Optionen auf Aktien erwirbt der Dachfondsmanager das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem fest definierten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraumes oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erwerben oder zu verkaufen. Derivate können einerseits zur Absicherung des Kursänderungsrisikos von Aktien (Hedging), andererseits zur Nutzung von Marktchancen, also ohne Absicherungszweck, eingesetzt werden. Beide Investmentfonds weisen ein aktives Management auf. Die sich aus dem Fondsanteil ergebenden Erträge werden jährlich ausgeschüttet. Nachweislich sind die ausgewählten Produkte für einen Vergleich geeignet. 4, Vorgehensweise bei einem Performancevergleich: 4.1, Kostenanalyse: Zunächst soll verdeutlicht werden, wie die Anteils- und Rücknahmepreise aus der Tabelle 1 (Kapitel 3.1) zustande kommen. Der Anteilspreis eines deutschen Investmentfonds wird börsentäglich von der jeweiligen Depotbank berechnet. Er wird nicht (wie oft angenommen) durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die einzigen Einflussfaktoren sind die Preise der Vermögensgegenstände, die der Fonds hält. Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange ¿ die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, einheitlich mit einer Pauschalsteuer von 25 Prozent belastet. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, so dass die Belastung bis zu 27,8 Prozent beträgt. Entscheidend ist jedoch, dass die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne erst anfällt, wenn die Aktien oder Fondsanteile ab dem 1. Januar 2009 erworben werden. Dieses Jahr profitieren die An leger noch von der günstigen Altbestandsregelung (Bestandsschutz). Demzufolge bleiben die Kursgewinne nach der einjährigen Haltefrist steuerfrei. Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr zu umgehen. Den größten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heißt, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von entworfenen Diagrammen werden die Anlagesegmente der ausgewählten Dachfonds veranschaulicht. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Performancemessung und ihrer Bedeutung. Dazu werden zunächst die bei einem Fondserwerb entstehenden Kosten erläutert und analysiert. Danach folgen eine Performanceberechnung nach der BVI-Methode sowie eine Berechnung der Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Ausgabeaufschläge. Ein anschließendes Benchmarking verdeutlicht die Wertentwicklung der Investmentfonds mit Bezug auf den Vergleichsindex. Kapitel 5 zieht anschließend in einer Schlussbetrachtung das Fazit der Arbeit. Zudem wird auf die möglichen Risiken bei neu auferlegten Investmentfonds verwiesen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Einführung in die Thematik1 1.1Problemdefinition1 1.2Erkenntnisinteresse2 1.3Methodisches Vorgehen2 2.Darstellung Dachfonds3 2.1Begriffliche Abgrenzung und Aufbau von Dachfonds3 2.2, Diplomica Verlag

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Den größten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heißt, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von entworfenen Diagrammen werden die Anlagesegmente der ausgewählten Dachfonds veranschaulicht. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Performancemessung und ihrer Bedeutung. Dazu werden zunächst die bei einem Fondserwerb entstehenden Kosten erläutert und analysiert. Danach folgen eine Performanceberechnung nach der BVI-Methode sowie eine Berechnung der Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Ausgabeaufschläge. Ein anschließendes Benchmarking verdeutlicht die Wertentwicklung der Investmentfonds mit Bezug auf den Vergleichsindex. Kapitel 5 zieht anschließend in einer Schlussbetrachtung das Fazit der Arbeit. Zudem wird auf die möglichen Risiken bei neu auferlegten Investmentfonds verwiesen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Einführung in die Thematik1 1.1Problemdefinition1 1.2Erkenntnisinteresse2 1.3Methodisches Vorgehen2 2.Darstellung Dachfonds3 2.1Begriffliche Abgrenzung und Aufbau von Dachfonds3 2.2Kosten und Nutzen5 2.3Allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich7 3.Kurzportrait ausgewählter Dachfonds9 3.1Tabellarischer Überblick9 3.2Die Fondsstrukturen10 3.2.1DekaStruktur: 3 ChancePlus10 3.2.2UniSelection: Global I11 3.3Kriterien für einen Fondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels12 4.Vorgehensweise bei einem Fondsvergleich13 4.1Kostenanalyse13 4.2Renditeermittlung15 4.2.1Historische und bereinigte BVI-Performance15 4.2.2Rendite/Risiko-Analyse20 4.4.3Benchmarking21 5.Schlussbetrachtung22 6.Anlagen24 7.Literaturverzeichnis25 8.Schlussbetrachtung29Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3, Kriterien für einen Fondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels: Der DekaStruktur: 3 ChancePlus und der UniSelection: Global I sind Dachfonds mit dem Anlageschwerpunkt auf ausgewählte Aktienfonds. Überwiegend legen diese Aktienfonds ihre Mittel in weltweite Aktien an, die auf Standard- und Wachstumswerte setzen. Letztere sind Aktien, denen Börsenanalysten für die Zukunft noch Umsatz- und Gewinnsteigerungen zutrauen. Standardwerte (Blue Chips) sind Aktien der größten und substanzstärksten Unternehmen, die zum Beispiel im DAX oder im Dow Jones STOXX 50 vertreten sind. Die wichtigsten Standardwerte werden im Leitindex der jeweiligen Börse zusammengefasst. Aber auch einige Value-Titel sind in den Portfolios beider Anbieter vertreten. Diese Substanzaktien werden zu Preisen unterhalb des fairen Unternehmenswertes an der Börse gehandelt, d.h., sie erscheinen, gemessen an dem Buchwert eines Unternehmens, als vergleichsweise günstig bewertet. In der Regel überzeugen diese Papiere durch eine solide Eigenkapitalquote und hohe Dividendenrenditen. Der Dachfonds der DekaBank ist mit 43,0% seiner Aktienfondsquote im europäischen Markt investiert, mit 19,2% im Emerging Market und mit 24,5% in Nordamerika vertreten. Weiterhin sind 4,7% in bestimmte Branchen, 4,1% weltweit und 2,2% in Japan angelegt. In dem Verkaufsprospekt des UniSelection: Global I ist eine Länderallocation nicht eindeutig definiert. Dem Jahresbericht vom 01.04.07 bis 21.03.08 ist zu entnehmen, dass der UniSelection: Global I neben den europäischen Investments verstärkt auf Fonds, die weltweit in Rohstoffmärkte und Emerging Markets anlegen, setzt. Durch die Unterbewertung des japanischen Yen stockte das Management das Engagement in Japan auf. Aufgrund der Unsicherheiten am US-Immobilienmarkt wurden im Mai 2007 die gesamten Bestände im REIT-Invest aus dem Portfolio genommen. Infolge der Investments außerhalb der Eurozone bzw. der weltweiten Diversifikation sind bei den Dachfonds Währungsrisiken zu berücksichtigen. Weitere Teilrisiken sind das Bonitätsrisiko, Länder- und Konjunkturrisiko sowie das Kursschwankungsrisiko. Die Union Investment Gruppe sichert ihre Aktienbestände mit Hilfe von Derivaten wie Aktienoptionen ab. Mit Optionen auf Aktien erwirbt der Dachfondsmanager das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem fest definierten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraumes oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erwerben oder zu verkaufen. Derivate können einerseits zur Absicherung des Kursänderungsrisikos von Aktien (Hedging), andererseits zur Nutzung von Marktchancen, also ohne Absicherungszweck, eingesetzt werden. Beide Investmentfonds weisen ein aktives Management auf. Die sich aus dem Fondsanteil ergebenden Erträge werden jährlich ausgeschüttet. Nachweislich sind die ausgewählten Produkte für einen Vergleich geeignet. 4, Vorgehensweise bei einem Performancevergleich: 4.1, Kostenanalyse: Zunächst soll verdeutlicht werden, wie die Anteils- und Rücknahmepreise aus der Tabelle 1 (Kapitel 3.1) zustande kommen. Der Anteilspreis eines deutschen Investmentfonds wird börsentäglich von der jeweiligen Depotbank berechnet. Er wird nicht (wie oft angenommen) durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die einzigen Einflussfaktoren sind die Preise der Vermögensgegenstände, die der Fonds hält. Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange ¿ die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, einheitlich mit einer Pauschalsteuer von 25 Prozent belastet. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, so dass die Belastung bis zu 27,8 Prozent beträgt. Entscheidend ist jedoch, dass die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne erst anfällt, wenn die Aktien oder Fondsanteile ab dem 1. Januar 2009 erworben werden. Dieses Jahr profitieren die An leger noch von der günstigen Altbestandsregelung (Bestandsschutz). Demzufolge bleiben die Kursgewinne nach der einjährigen Haltefrist steuerfrei. Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr zu umgehen. Den größten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heißt, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von entworfenen Diagrammen werden die Anlagesegmente der ausgewählten Dachfonds veranschaulicht. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Performancemessung und ihrer Bedeutung. Dazu werden zunächst die bei einem Fondserwerb entstehenden Kosten erläutert und analysiert. Danach folgen eine Performanceberechnung nach der BVI-Methode sowie eine Berechnung der Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Ausgabeaufschläge. Ein anschließendes Benchmarking verdeutlicht die Wertentwicklung der Investmentfonds mit Bezug auf den Vergleichsindex. Kapitel 5 zieht anschließend in einer Schlussbetrachtung das Fazit der Arbeit. Zudem wird auf die möglichen Risiken bei neu auferlegten Investmentfonds verwiesen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Einführung in die Thematik1 1.1Problemdefinition1 1.2Erkenntnisinteresse2 1.3Methodisches Vorgehen2 2.Darstellung Dachfonds3 2.1Begriffliche Abgrenzung und Aufbau von Dachfonds3 2., Diplomica Verlag

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Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse - Eileen Wolf
(*)
Eileen Wolf:
Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse - neues Buch

2011, ISBN: 9783842810693

ID: 1969786253

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange ¿ die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, einheitlich mit einer Pauschalsteuer von 25 Prozent belastet. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer, so dass die Belastung bis zu 27,8 Prozent beträgt. Entscheidend ist jedoch, dass die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne erst anfällt, wenn die Aktien oder Fondsanteile ab dem 1. Januar 2009 erworben werden. Dieses Jahr profitieren die An leger noch von der günstigen Altbestandsregelung (Bestandsschutz). Demzufolge bleiben die Kursgewinne nach der einjährigen Haltefrist steuerfrei. Investoren haben verschiedene Möglichkeiten, die Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr zu umgehen. Den grössten steuerlich bedingten Nachfrageschub erwarten die Fachleute für Fonds, die möglichst breit anlegen, wie eine Vermögensverwaltung arbeiten und daher für langfristige Investments geeignet sind. In diese Gruppe fallen insbesondere die flexibel arbeitenden Dachfonds. Gerade ihre Konstruktion macht Dachfonds so interessant, denn die Manager können den Fonds je nach Marktlage und Anlageschwerpunkt umschichten. ¿Dachfonds unterliegen auch künftig den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds,¿ erklärt Peter Maier, Steuerexperte des Fondsverbandes BVI. Das heisst, die Umschichtungen des Dachfondsmanagers auf Fondsebene lösen keine Steuerpflicht aus. Zu beachten ist allerdings, dass es Dachfonds mit vielen verschiedenen Schattierungen gibt, beispielsweise mit 100 Prozent Aktienanteil, ganz ohne Aktienfonds, mit festen Vorgaben für die Aktienfondsquote oder ganz flexibel. Das macht einen Fondsvergleich schwierig. Ratingagenturen wie Morningstar versuchen mit klaren Kategorien, Fonds nach Strategien und deren Umsetzung zu trennen. ¿So wäre es unfair, Standardwertefonds mit Small-Cap-Fonds zu vergleichen, die völlig andere Rendite- und Risikoprofile haben,¿ erläutert Werner Hedrich, Leiter Fondsresearch bei Morningstar. Vor der Analyse müssen also erst die Produkte herausgefiltert werden, die miteinander zu vergleichen sind. Des weiteren qualifizieren sich Dachfonds nur für die mittel- bis langfristige Anlage, sofern Erträge und Gebühren in einem akzeptablen Verhältnis stehen. Folglich steht der Anleger bei seiner Investmententscheidung vor dem Problem, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Dachfonds, den mit einer optimalen Kosten- und Nutzenstruktur auszuwählen. Nachfolgend wird der Verfasser Möglichkeiten aufzeigen, die Performance von Dachfonds zu berechnen. Das grundlegende Interesse des Verfassers ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Performancemessung verschiedener Dachfonds zu leisten. Zu diesem Zweck wird zunächst auf allgemeine Schwierigkeiten bei einem Fondsvergleich aufmerksam gemacht. Ziel ist es, aus einer Vielzahl von Kennzahlen die für die Performanceanalyse entscheidenden zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen zu berechnen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse eröffnet sich dem Privatanleger die Möglichkeit einen passenden Dachfonds auszuwählen. Weiterhin soll auf Besonderheiten bei der Anlage in solch einen Investmentfonds aufmerksam gemacht werden, denn oft sorgen die Ausgabeaufschläge, verschiedene Gebühren oder bestimmte Fondsarten für Verunsicherung bei den Anlegern. Die nachfolgende Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Dachfonds soll als Ratschlag für die Anleger sowie für die Vertriebsmitarbeiter gedacht sein. Die Arbeit, welche nach der deduktiven Vorgehensweise aufgebaut ist, beginnt mit einer kurzen Einführung in allgemein rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen einer Vermögensanlage in Dachfonds. Dazu werden zuerst die theoretischen Grundlagen erarbeitet und zentrale Begriffe definiert (Kapitel 2). Unter anderem wird im 2. Kapitel auch auf die allgemeinen Schwierigkeiten bei einem Investmentfondsvergleich hingewiesen. Nach diesen theoretischen Grundlagen wird in den Kapiteln 3 und 4 ein Dachfondsvergleich anhand eines praktischen Beispiels durchgeführt. Mit Hilfe von Inhaltsangabe:Einleitung: Die Alpenrepublik Österreich hat sie schon lange die 25-prozentige Abgeltungssteuer. Allerdings wird sie dort nicht auf Kursgewinne erhoben. Am 6. Juni 2007 brachte nun auch der deutsche Gesetzgeber die Abgeltungssteuer auf den Weg. Künftig werden alle Einkünfte, die mit Kapitalanlagen in Verbindung stehen, ... eBook PDF 15.02.2011 eBooks>Fachbücher>Wirtschaft, Bedey Media GmbH, .201

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Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse - Eileen Wolf
(*)
Eileen Wolf:
Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse - Erstausgabe

2011, ISBN: 9783842810693

ID: 28216051

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Performancemessung ausgewählter Dachfonds anhand einer Kosten- und Nutzenanalyse


EAN (ISBN-13): 9783842810693
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-12-24T02:57:36+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-09-08T19:01:48+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783842810693

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8428-1069-3


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