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Umstellung Eines Barcode-Systems Auf Ein Rfid-System Unter Berücksi - Dawid Hadamus
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Dawid Hadamus:
Umstellung Eines Barcode-Systems Auf Ein Rfid-System Unter Berücksi - neues Buch

ISBN: 9783836635196

ID: 9783836635196

Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Systems24 6.4Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen25 6.4.1Betriebsart26 6.4.1.1Vollduplex-Verfahren26 6.4.1.2Halbduplex-Verfahren27 6.4.1.3Sequenzielle Systeme27 6.4.2Energieversorgung27 6.4.3Datenmenge28 6.4.4Programmierbarkeit der Transponder28 6.4.5Frequenzbereich29 6.4.6Datenübertragung und Antwort-Frequenz30 6.5RFID als Zugangskontrolle zu den Lieferfahrzeugen30 6.6Restriktionen und Hürden32 6.6.1Standardisierung32 6.6.2Datenschutz33 6.6.3Ökonomische Rahmenbedingungen33 6.6.4Hohe Transponder und Integrationspreise33 7.Wirtschaftlichkeitsanalyse34 7.1Betriff und Wesen von Investitionen34 7.2Nutzwertanalyse35 7.2.1Ermittlung der Ziele36 7.2.2Gewichtung der Ziele37 7.2.3Vergabe von Punkten38 7.2.4Multiplikation und Ermittlung der gewichteten Punkttotale39 7.2.5Ergebnis der Nutzwertanalyse39 7.3Kapitalwertmethode40 7.3.1Charakterisierung der Kapitalwertmethode40 7.3.2Erfassung des zur Berechnung notwendigen Datenmaterials41 7.3.3Berechnung des Kapitalwertes43 7.3.4Prüfung der Vorteilhaftigkeit der Investition44 7.4Interne-Zinssatz-Methode44 7.4.1Charakterisierung der Internen-Zinssatz-Methode44 7.4.3Vorgehensweise bei der Berechnung45 7.4.2Berechnung des internen Zinssatzes45 7.4.3Ergebnis der Internen-Zinssatz-Methode47 8.Fazit48 LITERATURVERZEICHNIS50Textprobe:Textprobe: Kapitel 5.2.2, Modellierung des Soll-Ablaufes: Die Einlieferung des Paketes im Depot sowie die Erfüllung der Auflagen für die Annahme des Paketes durch das Depotpersonal sind mit dem Ist-Ablauf im Kapitel 4.1 identisch. Die Informationen auf dem Paketschein werden nicht wie beim Barcode-System in das IT-System eingepflegt, sondern durch das Schreib- und Lesegerät per Funk auf den RFID-Tag übertragen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da der Material- und Informationsfluss immer miteinander gekoppelt sind. Im Gegensatz dazu müsste beim Barcode-System der verschlüsselte Strichcode mit der Handlesepistole eingescannt werden, die Lesepistole über eine Schnittstelle mit dem IT-System gekoppelt werden, um die im System hinterlegten Informationen einsehen zu können. D. h., die auf den Transponder übertragenen Informationen müssen nicht zusätzlich als Datensatz auf der Datenebene im IT-System gespeichert werden, sie können unmittelbar auf der Handlesepistole sichtbar gemacht werden. Ein weiterer Vorteil von RFID-Tags ist, dass diese zusätzlich auf der Vorderseite mit Informationen bedruckt werden können. Es ist beispielsweise denkbar, den RFID-Tag als Sicherheitsmaßnahme mit einem Barcode zu versehen. Sollte entlang der Lieferkette an einem Lesegerät eine Störung entstehen oder sollte an einem Transponder ein Defekt auftreten, könnten die Pakete dennoch über den Barcode identifiziert werden. Wurde das Paket mit dem RFID-Tag versehen, wird es auf das Förderband der Kommissionieranlage gelegt und passiert das erste Lesegerät. Befindet sich das Paket in der Nähe des Lesegerätes, wird der Transponder durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts aktiviert und die Daten eingelesen. Automatisch wird zu diesem Paket im System ein Datensatz erstellt, dass dieses Paket den ersten Kontrollpunkt durchlaufen ist. Entsprechend der Postleitzahlengebiete (bspw. PLZ 80xxx ¿ 85xxx) werden die Pakete vom Förderband entnommen und in Rollbehältern zwischengelagert. Ist der Rollbehälter voll beladen, wird er vom Kommissionierer an das Verladetor des Lieferfahrers gebracht. An jedem Verladetor sind erneut Lesegeräte angebracht. Überquert das Paket das Lesegerät wird, es automatisch als ¿an den Lieferfahrer übergeben¿ im IT-System vermerkt. Der Lieferfahrer kann somit die Pakete einfach aus dem Rollbehälter entnehmen und in sein Fahrzeug verladen. Durch den Wegfall des Scannvorgangs lassen sich hier hohe Zeitersparnisse erzielen. An jedem Verladetor im Zieldepot befinden sich ebenfalls Lesegeräte. Im Zieldepot angekommen, kann der Lieferfahrer mit der Entladung des Fahrzeuges beginnen. Verlässt ein Paket den Laderaum des Lieferfahrzeuges, wird das Paket automatisch erfasst. Das IT-System generiert wiederum einen Datensatz zu dieser Sendung und ändert den Status des Paketes in ¿im Zieldepot angekommen¿. Im Zieldepot werden die Pakete nochmals differenziert, nach den Verteilgebieten oder Touren (80xxx 81xxx 82xxx usw.) kommissioniert, in Rollbehälter geladen und an den Übergabeplatz des Zustellers im Depot gebracht. Der Zusteller kann jetzt seinen Transporter entsprechend seiner Tour beladen. Alle ins Fahrzeug verladenen Pakete, die das Depot durch das Verladetor verlassen haben, werden automatisch erfasst und ihr Status wird im IT-System auf ¿Paket wird zugestellt¿ abgeändert. Direkt beim Kunden muss der Zusteller nur sein Handlesegerät an das Paket halten. Alle sich auf dem Transponder befindlichen Daten werden im Display angezeigt. Der Kunde muss nur noch den Empfang des Paketes signieren und das Paket gilt als ¿zugestellt¿. Umstellung Eines Barcode-Systems Auf Ein Rfid-System Unter Berücksi: Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Systems24 6.4Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen25 6.4.1Betriebsart26 6.4.1.1Vollduplex-Verfahren26 6.4.1.2Halbduplex-Verfahren27 6.4.1.3Sequenzielle Systeme27 6.4.2Energieversorgung27 6.4.3Datenmenge2, Diplomica Verlag

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Umstellung Eines Barcode-Systems Auf Ein Rfid-System Unter Berücksi - Dawid Hadamus
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ISBN: 9783836635196

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Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Systems24 6.4Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen25 6.4.1Betriebsart26 6.4.1.1Vollduplex-Verfahren26 6.4.1.2Halbduplex-Verfahren27 6.4.1.3Sequenzielle Systeme27 6.4.2Energieversorgung27 6.4.3Datenmenge28 6.4.4Programmierbarkeit der Transponder28 6.4.5Frequenzbereich29 6.4.6Datenübertragung und Antwort-Frequenz30 6.5RFID als Zugangskontrolle zu den Lieferfahrzeugen30 6.6Restriktionen und Hürden32 6.6.1Standardisierung32 6.6.2Datenschutz33 6.6.3Ökonomische Rahmenbedingungen33 6.6.4Hohe Transponder und Integrationspreise33 7.Wirtschaftlichkeitsanalyse34 7.1Betriff und Wesen von Investitionen34 7.2Nutzwertanalyse35 7.2.1Ermittlung der Ziele36 7.2.2Gewichtung der Ziele37 7.2.3Vergabe von Punkten38 7.2.4Multiplikation und Ermittlung der gewichteten Punkttotale39 7.2.5Ergebnis der Nutzwertanalyse39 7.3Kapitalwertmethode40 7.3.1Charakterisierung der Kapitalwertmethode40 7.3.2Erfassung des zur Berechnung notwendigen Datenmaterials41 7.3.3Berechnung des Kapitalwertes43 7.3.4Prüfung der Vorteilhaftigkeit der Investition44 7.4Interne-Zinssatz-Methode44 7.4.1Charakterisierung der Internen-Zinssatz-Methode44 7.4.3Vorgehensweise bei der Berechnung45 7.4.2Berechnung des internen Zinssatzes45 7.4.3Ergebnis der Internen-Zinssatz-Methode47 8.Fazit48 LITERATURVERZEICHNIS50Textprobe:Textprobe: Kapitel 5.2.2, Modellierung des Soll-Ablaufes: Die Einlieferung des Paketes im Depot sowie die Erfüllung der Auflagen für die Annahme des Paketes durch das Depotpersonal sind mit dem Ist-Ablauf im Kapitel 4.1 identisch. Die Informationen auf dem Paketschein werden nicht wie beim Barcode-System in das IT-System eingepflegt, sondern durch das Schreib- und Lesegerät per Funk auf den RFID-Tag übertragen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da der Material- und Informationsfluss immer miteinander gekoppelt sind. Im Gegensatz dazu müsste beim Barcode-System der verschlüsselte Strichcode mit der Handlesepistole eingescannt werden, die Lesepistole über eine Schnittstelle mit dem IT-System gekoppelt werden, um die im System hinterlegten Informationen einsehen zu können. D. h., die auf den Transponder übertragenen Informationen müssen nicht zusätzlich als Datensatz auf der Datenebene im IT-System gespeichert werden, sie können unmittelbar auf der Handlesepistole sichtbar gemacht werden. Ein weiterer Vorteil von RFID-Tags ist, dass diese zusätzlich auf der Vorderseite mit Informationen bedruckt werden können. Es ist beispielsweise denkbar, den RFID-Tag als Sicherheitsmaßnahme mit einem Barcode zu versehen. Sollte entlang der Lieferkette an einem Lesegerät eine Störung entstehen oder sollte an einem Transponder ein Defekt auftreten, könnten die Pakete dennoch über den Barcode identifiziert werden. Wurde das Paket mit dem RFID-Tag versehen, wird es auf das Förderband der Kommissionieranlage gelegt und passiert das erste Lesegerät. Befindet sich das Paket in der Nähe des Lesegerätes, wird der Transponder durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts aktiviert und die Daten eingelesen. Automatisch wird zu diesem Paket im System ein Datensatz erstellt, dass dieses Paket den ersten Kontrollpunkt durchlaufen ist. Entsprechend der Postleitzahlengebiete (bspw. PLZ 80xxx ¿ 85xxx) werden die Pakete vom Förderband entnommen und in Rollbehältern zwischengelagert. Ist der Rollbehälter voll beladen, wird er vom Kommissionierer an das Verladetor des Lieferfahrers gebracht. An jedem Verladetor sind erneut Lesegeräte angebracht. Überquert das Paket das Lesegerät wird, es automatisch als ¿an den Lieferfahrer übergeben¿ im IT-System vermerkt. Der Lieferfahrer kann somit die Pakete einfach aus dem Rollbehälter entnehmen und in sein Fahrzeug verladen. Durch den Wegfall des Scannvorgangs lassen sich hier hohe Zeitersparnisse erzielen. An jedem Verladetor im Zieldepot befinden sich ebenfalls Lesegeräte. Im Zieldepot angekommen, kann der Lieferfahrer mit der Entladung des Fahrzeuges beginnen. Verlässt ein Paket den Laderaum des Lieferfahrzeuges, wird das Paket automatisch erfasst. Das IT-System generiert wiederum einen Datensatz zu dieser Sendung und ändert den Status des Paketes in ¿im Zieldepot angekommen¿. Im Zieldepot werden die Pakete nochmals differenziert, nach den Verteilgebieten oder Touren (80xxx 81xxx 82xxx usw.) kommissioniert, in Rollbehälter geladen und an den Übergabeplatz des Zustellers im Depot gebracht. Der Zusteller kann jetzt seinen Transporter entsprechend seiner Tour beladen. Alle ins Fahrzeug verladenen Pakete, die das Depot durch das Verladetor verlassen haben, werden automatisch erfasst und ihr Status wird im IT-System auf ¿Paket wird zugestellt¿ abgeändert. Direkt beim Kunden muss der Zusteller nur sein Handlesegerät an das Paket halten. Alle sich auf dem Transponder befindlichen Daten werden im Display angezeigt. Der Kunde muss nur noch den Empfang des Paketes signieren und das Paket gilt als ¿zugestellt¿. Umstellung Eines Barcode-Systems Auf Ein Rfid-System Unter Berücksi: Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Systems24 6.4Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen25 6.4.1Betriebsart26 6.4.1.1Vollduplex-Verfahren26 6.4.1.2Halbduplex-Verfahren27 6.4.1.3Sequenzielle Systeme27 6.4.2Energieversorgung27 6, Diplomica Verlag

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Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters - Dawid Hadamus
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Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Systems24 6.4Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen25 6.4.1Betriebsart26 6.4.1.1Vollduplex-Verfahren26 6.4.1.2Halbduplex-Verfahren27 6.4.1.3Sequenzielle Systeme27 6.4.2Energieversorgung27 6.4.3Datenmenge28 6.4.4Programmierbarkeit der Transponder28 6.4.5Frequenzbereich29 6.4.6Datenübertragung und Antwort-Frequenz30 6.5RFID als Zugangskontrolle zu den Lieferfahrzeugen30 6.6Restriktionen und Hürden32 6.6.1Standardisierung32 6.6.2Datenschutz33 6.6.3Ökonomische Rahmenbedingungen33 6.6.4Hohe Transponder und Integrationspreise33 7.Wirtschaftlichkeitsanalyse34 7.1Betriff und Wesen von Investitionen34 7.2Nutzwertanalyse35 7.2.1Ermittlung der Ziele36 7.2.2Gewichtung der Ziele37 7.2.3Vergabe von Punkten38 7.2.4Multiplikation und Ermittlung der gewichteten Punkttotale39 7.2.5Ergebnis der Nutzwertanalyse39 7.3Kapitalwertmethode40 7.3.1Charakterisierung der Kapitalwertmethode40 7.3.2Erfassung des zur Berechnung notwendigen Datenmaterials41 7.3.3Berechnung des Kapitalwertes43 7.3.4Prüfung der Vorteilhaftigkeit der Investition44 7.4Interne-Zinssatz-Methode44 7.4.1Charakterisierung der Internen-Zinssatz-Methode44 7.4.3Vorgehensweise bei der Berechnung45 7.4.2Berechnung des internen Zinssatzes45 7.4.3Ergebnis der Internen-Zinssatz-Methode47 8.Fazit48 LITERATURVERZEICHNIS50Textprobe:Textprobe: Kapitel 5.2.2, Modellierung des Soll-Ablaufes: Die Einlieferung des Paketes im Depot sowie die Erfüllung der Auflagen für die Annahme des Paketes durch das Depotpersonal sind mit dem Ist-Ablauf im Kapitel 4.1 identisch. Die Informationen auf dem Paketschein werden nicht wie beim Barcode-System in das IT-System eingepflegt, sondern durch das Schreib- und Lesegerät per Funk auf den RFID-Tag übertragen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da der Material- und Informationsfluss immer miteinander gekoppelt sind. Im Gegensatz dazu müsste beim Barcode-System der verschlüsselte Strichcode mit der Handlesepistole eingescannt werden, die Lesepistole über eine Schnittstelle mit dem IT-System gekoppelt werden, um die im System hinterlegten Informationen einsehen zu können. D. h., die auf den Transponder übertragenen Informationen müssen nicht zusätzlich als Datensatz auf der Datenebene im IT-System gespeichert werden, sie können unmittelbar auf der Handlesepistole sichtbar gemacht werden. Ein weiterer Vorteil von RFID-Tags ist, dass diese zusätzlich auf der Vorderseite mit Informationen bedruckt werden können. Es ist beispielsweise denkbar, den RFID-Tag als Sicherheitsmaßnahme mit einem Barcode zu versehen. Sollte entlang der Lieferkette an einem Lesegerät eine Störung entstehen oder sollte an einem Transponder ein Defekt auftreten, könnten die Pakete dennoch über den Barcode identifiziert werden. Wurde das Paket mit dem RFID-Tag versehen, wird es auf das Förderband der Kommissionieranlage gelegt und passiert das erste Lesegerät. Befindet sich das Paket in der Nähe des Lesegerätes, wird der Transponder durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts aktiviert und die Daten eingelesen. Automatisch wird zu diesem Paket im System ein Datensatz erstellt, dass dieses Paket den ersten Kontrollpunkt durchlaufen ist. Entsprechend der Postleitzahlengebiete (bspw. PLZ 80xxx ¿ 85xxx) werden die Pakete vom Förderband entnommen und in Rollbehältern zwischengelagert. Ist der Rollbehälter voll beladen, wird er vom Kommissionierer an das Verladetor des Lieferfahrers gebracht. An jedem Verladetor sind erneut Lesegeräte angebracht. Überquert das Paket das Lesegerät wird, es automatisch als ¿an den Lieferfahrer übergeben¿ im IT-System vermerkt. Der Lieferfahrer kann somit die Pakete einfach aus dem Rollbehälter entnehmen und in sein Fahrzeug verladen. Durch den Wegfall des Scannvorgangs lassen sich hier hohe Zeitersparnisse erzielen. An jedem Verladetor im Zieldepot befinden sich ebenfalls Lesegeräte. Im Zieldepot angekommen, kann der Lieferfahrer mit der Entladung des Fahrzeuges beginnen. Verlässt ein Paket den Laderaum des Lieferfahrzeuges, wird das Paket automatisch erfasst. Das IT-System generiert wiederum einen Datensatz zu dieser Sendung und ändert den Status des Paketes in ¿im Zieldepot angekommen¿. Im Zieldepot werden die Pakete nochmals differenziert, nach den Verteilgebieten oder Touren (80xxx 81xxx 82xxx usw.) kommissioniert, in Rollbehälter geladen und an den Übergabeplatz des Zustellers im Depot gebracht. Der Zusteller kann jetzt seinen Transporter entsprechend seiner Tour beladen. Alle ins Fahrzeug verladenen Pakete, die das Depot durch das Verladetor verlassen haben, werden automatisch erfasst und ihr Status wird im IT-System auf ¿Paket wird zugestellt¿ abgeändert. Direkt beim Kunden muss der Zusteller nur sein Handlesegerät an das Paket halten. Alle sich auf dem Transponder befindlichen Daten werden im Display angezeigt. Der Kunde muss nur noch den Empfang des Paketes signieren und das Paket gilt als ¿zugestellt¿. Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters: Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Sys, Diplomica Verlag

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Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters - Dawid Hadamus
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Dawid Hadamus:
Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters - neues Buch

ISBN: 9783836635196

ID: 9783836635196

Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID-Systems24 6.4Unterscheidungsmerkmale von RFID-Systemen25 6.4.1Betriebsart26 6.4.1.1Vollduplex-Verfahren26 6.4.1.2Halbduplex-Verfahren27 6.4.1.3Sequenzielle Systeme27 6.4.2Energieversorgung27 6.4.3Datenmenge28 6.4.4Programmierbarkeit der Transponder28 6.4.5Frequenzbereich29 6.4.6Datenübertragung und Antwort-Frequenz30 6.5RFID als Zugangskontrolle zu den Lieferfahrzeugen30 6.6Restriktionen und Hürden32 6.6.1Standardisierung32 6.6.2Datenschutz33 6.6.3Ökonomische Rahmenbedingungen33 6.6.4Hohe Transponder und Integrationspreise33 7.Wirtschaftlichkeitsanalyse34 7.1Betriff und Wesen von Investitionen34 7.2Nutzwertanalyse35 7.2.1Ermittlung der Ziele36 7.2.2Gewichtung der Ziele37 7.2.3Vergabe von Punkten38 7.2.4Multiplikation und Ermittlung der gewichteten Punkttotale39 7.2.5Ergebnis der Nutzwertanalyse39 7.3Kapitalwertmethode40 7.3.1Charakterisierung der Kapitalwertmethode40 7.3.2Erfassung des zur Berechnung notwendigen Datenmaterials41 7.3.3Berechnung des Kapitalwertes43 7.3.4Prüfung der Vorteilhaftigkeit der Investition44 7.4Interne-Zinssatz-Methode44 7.4.1Charakterisierung der Internen-Zinssatz-Methode44 7.4.3Vorgehensweise bei der Berechnung45 7.4.2Berechnung des internen Zinssatzes45 7.4.3Ergebnis der Internen-Zinssatz-Methode47 8.Fazit48 LITERATURVERZEICHNIS50Textprobe:Textprobe: Kapitel 5.2.2, Modellierung des Soll-Ablaufes: Die Einlieferung des Paketes im Depot sowie die Erfüllung der Auflagen für die Annahme des Paketes durch das Depotpersonal sind mit dem Ist-Ablauf im Kapitel 4.1 identisch. Die Informationen auf dem Paketschein werden nicht wie beim Barcode-System in das IT-System eingepflegt, sondern durch das Schreib- und Lesegerät per Funk auf den RFID-Tag übertragen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da der Material- und Informationsfluss immer miteinander gekoppelt sind. Im Gegensatz dazu müsste beim Barcode-System der verschlüsselte Strichcode mit der Handlesepistole eingescannt werden, die Lesepistole über eine Schnittstelle mit dem IT-System gekoppelt werden, um die im System hinterlegten Informationen einsehen zu können. D. h., die auf den Transponder übertragenen Informationen müssen nicht zusätzlich als Datensatz auf der Datenebene im IT-System gespeichert werden, sie können unmittelbar auf der Handlesepistole sichtbar gemacht werden. Ein weiterer Vorteil von RFID-Tags ist, dass diese zusätzlich auf der Vorderseite mit Informationen bedruckt werden können. Es ist beispielsweise denkbar, den RFID-Tag als Sicherheitsmaßnahme mit einem Barcode zu versehen. Sollte entlang der Lieferkette an einem Lesegerät eine Störung entstehen oder sollte an einem Transponder ein Defekt auftreten, könnten die Pakete dennoch über den Barcode identifiziert werden. Wurde das Paket mit dem RFID-Tag versehen, wird es auf das Förderband der Kommissionieranlage gelegt und passiert das erste Lesegerät. Befindet sich das Paket in der Nähe des Lesegerätes, wird der Transponder durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts aktiviert und die Daten eingelesen. Automatisch wird zu diesem Paket im System ein Datensatz erstellt, dass dieses Paket den ersten Kontrollpunkt durchlaufen ist. Entsprechend der Postleitzahlengebiete (bspw. PLZ 80xxx ¿ 85xxx) werden die Pakete vom Förderband entnommen und in Rollbehältern zwischengelagert. Ist der Rollbehälter voll beladen, wird er vom Kommissionierer an das Verladetor des Lieferfahrers gebracht. An jedem Verladetor sind erneut Lesegeräte angebracht. Überquert das Paket das Lesegerät wird, es automatisch als ¿an den Lieferfahrer übergeben¿ im IT-System vermerkt. Der Lieferfahrer kann somit die Pakete einfach aus dem Rollbehälter entnehmen und in sein Fahrzeug verladen. Durch den Wegfall des Scannvorgangs lassen sich hier hohe Zeitersparnisse erzielen. An jedem Verladetor im Zieldepot befinden sich ebenfalls Lesegeräte. Im Zieldepot angekommen, kann der Lieferfahrer mit der Entladung des Fahrzeuges beginnen. Verlässt ein Paket den Laderaum des Lieferfahrzeuges, wird das Paket automatisch erfasst. Das IT-System generiert wiederum einen Datensatz zu dieser Sendung und ändert den Status des Paketes in ¿im Zieldepot angekommen¿. Im Zieldepot werden die Pakete nochmals differenziert, nach den Verteilgebieten oder Touren (80xxx 81xxx 82xxx usw.) kommissioniert, in Rollbehälter geladen und an den Übergabeplatz des Zustellers im Depot gebracht. Der Zusteller kann jetzt seinen Transporter entsprechend seiner Tour beladen. Alle ins Fahrzeug verladenen Pakete, die das Depot durch das Verladetor verlassen haben, werden automatisch erfasst und ihr Status wird im IT-System auf ¿Paket wird zugestellt¿ abgeändert. Direkt beim Kunden muss der Zusteller nur sein Handlesegerät an das Paket halten. Alle sich auf dem Transponder befindlichen Daten werden im Display angezeigt. Der Kunde muss nur noch den Empfang des Paketes signieren und das Paket gilt als ¿zugestellt¿. Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters: Inhaltsangabe:Einleitung: Während eines mehrmonatigen Arbeitsverhältnisses bei General Logistics Systems (GLS) ist es mir deutlich geworden wie oft es zu Störungen im innerbetrieblichen Identifikationsprozess der Pakete kommt. Die häufigste Ursache für einen Stillstand der Kommissionierbänder war personalbedingt. Parallel zu meinem Arbeitsverhältnis behandelten wir im Rahmen meiner akademischen Ausbildung in einer Lehrveranstaltung bei Frau Prof. Dr. B. technische Innovationen, mithilfe welcher eine Vollautomatisierung von Kommissionieranlagen angestrebt werden sollte. Eines der Schwerpunkte der Lehrveranstaltung war das Themenfeld RFID. Dies bewegte mich dazu Überlegungen anzustellen, wie diese Störungen durch den Einsatz der RFID-Technologie vermieden oder beseitigt werden könnten. Durch zeitnahe Orientierung an technologischen Innovationen können in einem Unternehmen Rationalisierungspotenziale entstehen, welche zu Kostensenkungen und Prozessoptimierung führen können. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Diplomarbeit mit der Darstellung und Prüfung eines Optimierungsansatzes zur Reduzierung von Prozessstörungen und Kosten eines Logistikdienstleisters der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche durch den Einsatz von RFID. Die Abläufe der verschiedenen Logistikdienstleister dieser Branche sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Für die Korrektheit der Fallstudie ist es wichtig einen Logistikdienstleister auszuwählen, dessen innerbetriebliche Abläufe bekannt sind. Deswegen fiel bei der Wahl eines Logistikdienstleiters die Entscheidung auf General Logistics Systems. Aufbauend auf Prozessanalysen des Dienstleisters wird ein Prozessmodell aufgebaut, anhand dessen der derzeitige Ist-Zustand abgebildet und dem Soll-Zustand nach erfolgter Optimierung gegenübergestellt werden kann. Der Sollzustand ist gekennzeichnet durch die Umstellung des derzeitig eingesetzten Barcodesystems auf ein RFID-System, durch welches ein vollautomatisierter Identifikationsprozess im Depot und eine lückenlose Sendungsverfolgung von der Aufnahme des Paketes bis hin zur Auslieferung am Bestimmungsort ermöglicht wird. Die Beschreibung der Funktionsweise, Stärken sowie Schwächen des derzeit eingesetzten Barcodesystems und der neuen RFID-Technologie bilden den Schwerpunkt der Diplomarbeit. Der momentane teilautomatisierte Ablauf unter Einsatz des Barcode-Systems erfordert einen intensiven Personaleinsatz zur Identifikation der Pakete in allen Depots Bundesweit. Es soll geprüft werden inwiefern der Einsatz des neuen Systems zu Reduzierung manueller Handhabungsprozesse, Verbesserung wirtschaftlicher Kennzahlen und Servicekennzahlen führen kann. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie soll aufgezeigt werden, in welchen anderen Bereichen die Technologie Einzug finden könnte. Zur Nachweispflicht der Zweckmäßigkeit des Einsatzes dieses Systems, sowie dessen wirtschaftlichen Bewertung unter Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, werden abschließend betriebswirtschaftliche Methoden eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird zuerst aufgelistet, welche technischen Komponenten zur Umsetzung notwendig sind und welche finanziellen Mittel hierfür benötigt werden. Zudem wird dargestellt, welche Anforderungen an die Technologien gestellt werden. Auf diesen Daten basierend, erfolgt die Bewertung der Vorteilhaftigkeit dieser Investition mit monetären (Kapitalwertmethode, Interne-Zinssatz-Methode) und nicht monetären (Nutzwertanalyse) Verfahren.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIV ABBILDUNGSVERZEICHNISV 1.Einleitung1 2.Beschreibung der Kurier-, Express- und Paketdienste3 3.General Logistics Systems5 4.Momentaner Ablauf des Logistikdienstleisters und dessen kritische Würdigung5 4.1Ist-Ablauf bei GLS6 4.2Automatische Identifikationssysteme9 4.2.1Identifizieren9 4.2.2Automatische Identifikation9 4.3Barcode10 Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes13 5.Optimierung des Ablaufes durch Einsatz von RFID14 5.1Kritik am aktuellen Ablauf14 5.1.1Vielzahl manueller Prozesse15 5.1.2Hoher und vermeidbarer Personaleinsatz15 5.1.3Abnutzung des Barcodes und Lesefehler16 5.1.4Auswirkungen auf die Taktung des Förderbandes16 5.2Vision eines automatischen Ablaufs17 5.2.1Grundelemente der RFID Technologie17 5.2.2Modellierung des Soll-Ablaufes18 5.3Optimierungspotenziale durch den Einsatz von RFID21 5.3.1Vollautomatische Identifizierung21 5.3.2Rationalisierungspotenzial21 5.3.3Verringerung der Lesefehler22 5.3.4Gekoppelter Material- und Informationsfluss22 6.Was ist RFID 23 6.1Entwicklungsgeschichte der Radio-Frequenz-Identifikation23 6.2RFID-Systeme24 6.3Bestandteile eines RFID, Diplomica Verlag

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Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters - Dawid Hadamus
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Dawid Hadamus:
Umstellung eines Barcode-Systems auf ein RFID-System unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte am Beispiel eines Paketdienstleisters - Erstausgabe

2009, ISBN: 9783836635196

ID: 28215358

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