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Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie - Sandra Schröder
(*)
Sandra Schröder:
Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie - neues Buch

2007, ISBN: 9783836634694

ID: 9783836634694

Untersuchung der Wirk- und Belastungsfaktoren und Evaluation einer tagesstrukturierenden Maßnahme für abhängigkeitserkrankte Frauen und Männer in einer Drogenberatungsstelle Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Ich hab¿ mir oft gesagt: Hast Du ein Glück gehabt, dass Du den Weg hier her gefunden hast!¿. So oder ähnlich äußerten sich die von mir befragten ehemaligen Teilnehmer einer Tagesstrukturierenden Maßnahme immer wieder. Sie hatten irgendwann den Entschluss gefasst, etwas gegen ihre Suchterkrankung zu unternehmen ¿ und den meisten gelang, worauf Millionen Betroffene hoffen: Sie leben heute ein zufriedenes, abstinentes Leben. Das erreichten sie nicht zuletzt durch ihre Teilnahme an einem wunderbaren Projekt: Eine Tagesstrukturierende Maßnahme für Menschen mit Suchtproblematiken, die sich endlich aus ihrer Abhängigkeit befreien wollen. Hier finden sie tatkräftige Unterstützung, ein offenes Ohr und einen Ort, an dem sie ohne Scham über ihre Sorgen und Nöte sprechen können. Das die Notwendigkeit des Ausbaus, vor allem ambulanter Therapieplätze im Bereich der Suchterkrankungen, besteht, ist ohne Zweifel. Meldungen, wie die des Online-Magazins Focus, ¿Deutsche sind Schluckspechte!¿ sollten uns aufhorchen lassen. Im Schnitt trinkt jeder Bundesbürger, nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), mehr als 10 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Deutschland nimmt damit einen traurigen Spitzenplatz innerhalb Europas ein. Und der Stoff fordert seinen Tribut: Jährlich sterben ca. 23.000 Deutsche zwischen 20 und 65 Jahren an den Folgen ihres hohen Alkoholkonsums. 2005 starben insgesamt mehr Menschen in Folge ihres Alkoholkonsums als durch Suizide und Verkehrsunfälle zusammen. Im Jahr 2006 forderten die Volksdrogen Alkohol, Tabak und Medikamente erstmals mehr Kranke und Tote als die illegalen Drogen. Nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten 7 g reinen Alkohols pro Tag als unbedenklich. Bedenkt man allerdings, das 0,33 Liter Bier bereits 13 g, ein Glas Wein oder Sekt (0,2 l) sogar 16 g, ein Kräuterlikör (2,0 cl) 5,2 g, ein Whiskey (2,0 cl) 7 g und ein Korn (2,0 cl) 5 g reinen Alkohol enthalten, wird klar, wie schnell diese, als unbedenklich geltende Grenze überschritten ist. Hinzu kommt, dass an mindestens vier Tagen pro Woche laut WHO-Empfehlung kein Alkohol konsumiert werden sollte. Geht man einmal mit offenen Augen zu etwas späterer Stunde über Stadtfeste, wird schnell klar, dass nicht viele Bundesbürger mit den Empfehlungen der WHO vertraut zu sein scheinen¿ So fehlt es unseren Kindern und Jugendlichen viel zu oft an konstruktiven Beispielen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Droge Alkohol zu erlernen. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes vom 13.06.2007 müssen immer mehr Kinder und Jugendliche aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Wurden im Jahr 2000 noch 9500 Kinder und Jugendliche (10 - unter 20 Jahre) mit einer akuten Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt, wuchs deren Anzahl innerhalb von nur fünf Jahren um 104% auf 19.400. Fast 3500 dieser Patienten waren gerade einmal zwischen 10 und 15 Jahren jung! Koma-Saufen und Flatrate-Trinken sind seit geraumer Zeit Begriffe, mit denen Horrormeldungen überschrieben werden: 13-jährige werden mit mehr als 3 Promille Alkoholkonzentration im Blut in Notaufnahmen eingeliefert, ein 18-jähriger erfriert in der Silvesternacht, weil er im Vollrausch die Kälte nicht mehr spürt. Ein Mädchen, dass seinen 13. Geburtstag beinahe nicht überlebt hätte, weil sein junger Körper den Wodka-Cola-Mix, den es an seinem Kindergeburtstag mit anderen Kids in sich hinein schüttete, nicht verkraften konnte. Seiten ließen sich mit diesen Schreckensmeldungen füllen! Gibt man bei google den zweifelhaften Begriff ¿Koma Saufen¿ ein, werden 207.000 Ergebnisse angezeigt. Auf verschiedenen Wegen versucht die Politik diesem Phänomen Einhalt zu gebieten. Und das sollte sie auch. Sicher werden nicht alle jugendlichen ¿Alkoholsünder¿ eine Abhängigkeit von der Droge entwickeln, sicher ist aber auch, dass die Zahl der Alkoholabhängigen künftig nicht rückläufig sein wird. Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch diese Substanzabhängigkeit hervorgerufen wird, ist schon heute enorm. Die DHS sprach 2004 von einem Gesamtschaden in Höhe von rund 20,6 Mrd. Euro. In einem Artikel über die neuen ärztlichen Aufgaben bei Patienten mit Alkoholproblemen wird von insgesamt ca. 9,3 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen Alkoholproblemen ausgegangen. Etwa 1,6 Millionen davon leiden unter ihrer Alkoholabhängigkeit. Ca. 2,7 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in schädlicher Weise, sie trinken also, obwohl der Alkohol ihrer Gesundheit schadet und sie sich deshalb immer wieder mit ihrer Familie, ihrer Partnerin/ihrem Partner oder Freunden streiten. Ungefähr 5 Millionen Menschen weisen hierzulande einen riskanten Alkoholkonsum auf, was bedeutet, dass Männer täglich mehr als 30 g, Frauen täglich mehr als 20 g reinen Alkohols konsumieren. Diese Zahlen, die von anderen Stellen teilweise noch höher geschätzt werden, sollten alarmieren und klar machen, wie wichtig Aufklärung und Prävention und letztlich die Behandlung der Suchterkrankung ist. In ambulanten oder stationären Rehabilitationen können die Alkoholabhängigen lernen, ihre Erkrankung zum Stillstand zu bringen und konstruktiv mit dieser zu leben. Tagesstrukturierende Maßnahmen, wie die, um die es zentral in der vorliegenden Studie geht, stellen eine wichtige Unterstützung für die Betroffenen auf ihrem Weg in ein abstinentes Leben dar. Obwohl Tagesstrukturierende Maßnahmen als Soziotherapie weit verbreitet sind, bleiben Recherchen nach Publikationen weitestgehend erfolglos. Es ließ sich auch feststellen, dass kein offizieller Standard existiert, der eine Qualitätssicherung und ¿kontrolle der einzelnen Angebote erlaubt, obwohl die Institutionen der ambulanten Drogenhilfe allgemein mit Qualitätssiegeln werben. Folglich wurde bislang noch nicht geklärt, welche potentiellen Wirk- und Belastungsfaktoren innerhalb dieser Maßnahme zum Tragen kommen. Sind diese aber identifiziert, so kann auch geklärt werden, welche Bestandteile diese Maßnahmen enthalten und unterstützen sollten, um eine hohe Wirksamkeitswahrscheinlichkeit zu haben oder welche Faktoren als potentielle Belastungsfaktoren der Klienten besonders beachtet werden müssen, damit der Erfolg der Maßnahme nicht gemindert oder gefährdet wird. Genau wie der fehlende Standard ist auch noch keine offizielle Definition Tagesstrukturierender Maßnahmen existent. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit soll einen ersten Schritt der Grundlagenforschung im Bereich Tagesstrukturierender Maßnahmen in der Suchttherapie darstellen und versucht einen Beitrag zu leisten, das bestehende Defizit zu beheben. Die Arbeit beginnt mit allgemeinen Informationen zum Untersuchungsbereich. Hier wird die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Trägerin der untersuchten Tagesstrukturierenden Maßnahme ist, mit ihrer Historie und ihrem Leitbild vorgestellt. In Kapitel 3 folgt die Beschreibung der anonymen Drogenberatung, an die die Maßnahme angeschlossen ist. Betrachtet wird hier die zugrundeliegende Konzeption der Drogenberatung, ihre klientenbezogenen Angebote sowie die Statistik der Einrichtung aus den Jahren 2005 und 2006. Kapitel 4 widmet sich der ausführlichen Betrachtung der Tagesstrukturierenden Maßnahme. Außerdem wird hier eine erste Definition für den Begriff ¿Tagesstrukturierende Maßnahme¿ vorgestellt. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Fragestellung der vorliegenden Studie und deren Entwicklung liefert Kapitel 5. Daran schließt sich die Beschreibung des methodischen Vorgehens in Kapitel 6 an. Hier wird die befragte Stichprobe skizziert, das Vorgehen ihrer Gewinnung sowie die Komplikationen dabei beschrieben, die Entwicklungsschritte der Untersuchungsinstrumente aufgezeigt und der Ablauf der Datenerhebung nachgezeichnet. Kapitel 7 widmet sich dann der Darstellung und Interpretation der Ergebnisse. Hier werden die festgestellten potentiellen Wirk- und Belastungsfaktoren sowie die Ergebnisse der formativen Evaluation vorgestellt. Kapitel 8 dient abschließend einem Resümee: Hier soll geklärt werden, inwieweit die Fragestellungen mit Hilfe der Studie geklärt werden konnten. Außerdem werden das Kategoriensystem sowie die extrahierten potentiellen Wirk- und Belastungsfaktoren kritisch beleuchtet. Außerdem werden Übereinstimmungen zwischen den in der Literatur benannten Therapiezielen und den hier extrahierten potentiellen Wirk- und Belastungsfaktoren aufgezeigt. Ebenfalls soll die Effektivität der Vorgehensweise bei der formativen Evaluation betrachtet werden. Auch die Zusammensetzung der befragten Teilnehmer wird an dieser Stelle noch einmal kritisch betrachtet und eventuelle Nachteile der Auswahl werden benannt. Letztlich sollen hier noch Vorschläge für Folgeuntersuchungen gemacht werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG4 2.ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM UNTERSUCHUNGSBEREICH9 2.1Historischer Abriss9 2.2Struktur der heutigen Arbeiterwohlfahrt (AWO)11 2.3Kernpunkte des AWO¿schen Handelns12 2.4Skizzierung der Unternehmesgruppe AWO Trialog gGmbH14 2.4.1Leitbild der AWO Trialog gGmbH14 3.BESCHREIBUNG DER ANONYMEN DROGENBERATUNG18 3.1Zugrundeliegende Konzeption18 3.2Klientenbezogene Angebote20 3.3Statistik der Drogenberatung aus den Jahren 2005/200625 4.DIE TAGESSTRUKTURIERENDE MASSNAHME34 4.1Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie - Versuch einer Definition34 4.2Detaillierte Darstellung der Tagesstrukturierenden Maßnahme36 5.FRAGESTELLUNG45 5.1Entwicklung der Fragestellung46 5.2Konkretisierung der Fragestellung und kurze Vorstellung der Erhebungs- und Auswertungsinstrumente47 6.METHODIK49 6.1Skizzierung der befragten Stichprobe49 6.1.1Stichprobengewinnung50 6.1.2Komplikationen bei der Stichprobengewinnung51 6.2Entwicklung der Untersuchungsinstrumente52 6.2.1Die Zielexplikation53 6.2.2Entscheidungsgrundlage für die Wahl der Untersuchungsinstrumente55 6.2.3Der Interview-Leitfaden57 6.2.3.1Konstruktion des Interview-Leitfadens58 6.2.3.2Konstruktion des Fragebogens60 6.3Pretest62 6.3.1Expertenprüfung der Erhebungsinstrumente62 6.3.2Durchführung des konventionellen Pretests und daraus resultierende Veränderungen am Interview-Leitfaden und der Datenerhebung63 6.4Forschungsdesign64 6.4.1Ablauf der Datenerhebung65 6.4.2Fixierung der Rohdaten67 6.5Verfahren der Datenauswertung68 6.5.1Prozess der induktiven Kategorienbildung69 7.ERGEBNISDARSTELLUNG UND INTERPRETATION74 7.1Darstellung der gesammelten Fragestellung75 7.2Kategoriensystem potentieller Wirkfaktoren einer Tagesstrukturierenden Maßnahme für abhängigkeitserkrankte Frauen und Männer77 7.2.1Häufigkeitsanalysen der Subkategorien potentieller Wirkfaktoren81 7.2.1.1Kategorie W1 Individuelle Unterstützung der Teilnehmer83 7.2.1.2Kategorie W2 Zugang zur Maßnahme84 7.2.1.3Kategorie W3 Förderung eigener Ressourcen86 7.2.1.4Kategorie W4 Erlangung und Aufrechterhaltung der Abstinenz90 7.2.1.4.1Exkurs 1: Beobachtung von Rückfällen: Belastende oder lehrreiche Erfahrung 96 7.2.1.4.2Exkurs 2: Neue Freunde für ein neues Leben Auflösung der sozialen Isolation und die Bedeutung eines Wechsels des sozialen Umfeldes für die Abstinenz100 7.2.1.5Kategorie W5 Soziale Interaktion innerhalb der Maßnahme103 7.2.1.5.1Exkurs 3: ¿Der Nachwuchs muss lernen!¿ Wie die Teilnehmer Praktikanten der Maßnahme bewerten105 7.2.1.6Kategorie W6 Restkategorie108 7.2.1.7Exkurs 4: Feststellung der Zufriedenheit der Teilnehmer mit der Maßnahme108 7.3Kategoriensystem potentieller Belastungsfaktoren einer Tagesstrukturierenden Maßnahme für abhängigkeitserkrankte Frauen und Männer110 7.3.1Häufigkeitsanalysen der Subkategorien potentieller Belastungsfaktoren114 7.3.1.1Kategorie B1 Belastung zu Beginn der Teilnahme115 7.3.1.2Kategorie B2 Belastende Aspekte während der Teilnahme118 7.3.1.3Kategorie B3 Mangelndes Krankheitsverständnis vor bzw. zu Beginn der Teilnahme122 7.3.1.4Kategorie B4 Spezifische Maßnahmenaspekte123 7.3.1.5Allgemeine Kritik/Restkategorie131 7.4Ergebnisdarstellung der geschlossenen Fragen des Fragebogens133 7.5Abschließende Schlussfolgerungen bezüglich der gefundenen Ergebnisse137 7.6Letzte Bemerkungen und erste Empfehlungen für die Institution auf Grundlage der Ergebnisse140 8.DISKUSSION & AUSBLICK145 8.1Beantwortung der Fragestellung anhand der Arbeit145 8.2Kritische Betrachtung des Kategoriensystems146 8.3Die extrahierten potentiellen Wirk- und Belastungsfaktoren147 8.4Kritische Betrachtung des Vorgehens bei der formativen Evaluation153 8.5Die Gruppe der befragten Teilnehmer154 8.6Letzter Ausblick156 9.Literaturverzeichnis157 Anhang161 AErhebungsinstrumente: Interview-Leitfaden163 Fragebogen und Rating-Skala165 BInterviewprotokolle169 CKategoriensystem potentieller Wirkfaktoren218 DKategoriensystem potentieller Belastungsfaktoren256 EDifferente Kategorisierung des externen Raters282Textprobe:Textprobe: Kapitel 4, DIE TAGESSTRUKTURIERENDE MASSNAHME: Im Unterschied zu Tageskliniken ist die Literatur zum Themengebiet der Tagesstrukturierungen rar. Recherchen nach Publikationen bleiben weitestgehend erfolglos. Dabei sind Tagestrukturierende Maßnahmen als Soziotherapie weitverbreitet und finden Anwendung in den verschiedensten Bereichen des Gesundheitssystems. Sie werden Menschen mit unterschiedlichsten Erkrankungen, von neurologischen bis hin zu Suchtstörungen, als unterstützende therapeutische Maßnahme angeboten. Dennoch lässt sich feststellen, dass kein offizieller Standard existiert, der eine Qualitätssicherung und ¿kontrolle der einzelnen Angebote erlaubt. Entsprechend ist bislang auch noch keine offizielle Definition Tagesstrukturierender Maßnahmen existent. Im Folgenden soll versucht werden, zumindest diese Lücke zu schließen. Gestützt wird die Definition durch Gespräche, die die Autorin mit Mitarbeitern der Drogenberatung führte, die bereits in anderen Tagesstrukturierenden Maßnahmen tätig gewesen waren und Internet-Recherchen. Diese Quelle nutzte die Autorin zum Verglich verschiedener Angebote zur Tagesstrukturierung miteinander. Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie: Versuch einer Definition: Tagesstrukturierende Maßnahmen finden sich in verschiedensten Anwendungsbereichen, wie Altenpflege, Allgemeinpsychiatrie, Jugendarbeit, Suchtarbeit, etc. Entsprechend können hier Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen, vom Sozialarbeiter bis hin zum Psychiater, gefunden werden. Je nac, Diplomica Verlag

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Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie - Sandra Schröder
(*)
Sandra Schröder:
Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie - neues Buch

2009, ISBN: 9783836634694

ID: 126001185

Inhaltsangabe:Einleitung: ‘Ich hab´ mir oft gesagt: Hast Du ein Glück gehabt, dass Du den Weg hier her gefunden hast!’. So oder ähnlich äusserten sich die von mir befragten ehemaligen Teilnehmer einer Tagesstrukturierenden Massnahme immer wieder. Sie hatten irgendwann den Entschluss gefasst, etwas gegen ihre Suchterkrankung zu unternehmen – und den meisten gelang, worauf Millionen Betroffene hoffen: Sie leben heute ein zufriedenes, abstinentes Leben. Das erreichten sie nicht zuletzt durch ihre Teilnahme an einem wunderbaren Projekt: Eine Tagesstrukturierende Massnahme für Menschen mit Suchtproblematiken, die sich endlich aus ihrer Abhängigkeit befreien wollen. Hier finden sie tatkräftige Unterstützung, ein offenes Ohr und einen Ort, an dem sie ohne Scham über ihre Sorgen und Nöte sprechen können. Das die Notwendigkeit des Ausbaus, vor allem ambulanter Therapieplätze im Bereich der Suchterkrankungen, besteht, ist ohne Zweifel. Meldungen, wie die des Online-Magazins Focus, ‘Deutsche sind Schluckspechte!’ sollten uns aufhorchen lassen. Im Schnitt trinkt jeder Bundesbürger, nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), mehr als 10 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Deutschland nimmt damit einen traurigen Spitzenplatz innerhalb Europas ein. Und der Stoff fordert seinen Tribut: Jährlich sterben ca. 23.000 Deutsche zwischen 20 und 65 Jahren an den Folgen ihres hohen Alkoholkonsums. 2005 starben insgesamt mehr Menschen in Folge ihres Alkoholkonsums als durch Suizide und Verkehrsunfälle zusammen. Im Jahr 2006 forderten die Volksdrogen Alkohol, Tabak und Medikamente erstmals mehr Kranke und Tote als die illegalen Drogen. Nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten 7 g reinen Alkohols pro Tag als unbedenklich. Bedenkt man allerdings, das 0,33 Liter Bier bereits 13 g, ein Glas Wein oder Sekt (0,2 l) sogar 16 g, ein Kräuterlikör (2,0 cl) 5,2 g, ein Whiskey (2,0 cl) 7 g und ein Korn (2,0 cl) 5 g reinen Alkohol enthalten, wird klar, wie schnell diese, als unbedenklich geltende Grenze überschritten ist. Hinzu kommt, dass an mindestens vier Tagen pro Woche laut WHO-Empfehlung kein Alkohol konsumiert werden sollte. Geht man einmal mit offenen Augen zu etwas späterer Stunde über Stadtfeste, wird schnell klar, dass nicht viele Bundesbürger mit den Empfehlungen der WHO vertraut zu sein scheinen… So fehlt es unseren Kindern und Jugendlichen viel zu oft an konstruktiven Beispielen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Droge Alkohol zu erlernen. Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes vom 13.06.2007 müssen immer mehr Kinder und Jugendliche aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Wurden im Jahr 2000 noch 9500 Kinder und Jugendliche (10 - unter 20 Jahre) mit einer akuten Alkoholintoxikation in Krankenhäusern behandelt, wuchs deren Anzahl innerhalb von nur fünf Jahren um 104% auf 19.400. Fast 3500 dieser Patienten waren gerade einmal zwischen 10 und 15 Jahren jung! Koma-Saufen und Flatrate-Trinken sind seit geraumer Zeit Begriffe, mit denen Horrormeldungen überschrieben werden: 13-jährige werden mit mehr als 3 Promille Alkoholkonzentration im Blut in Notaufnahmen eingeliefert, ein 18-jähriger erfriert in der Silvesternacht, weil er im Vollrausch die Kälte nicht mehr spürt. Ein Mädchen, dass seinen 13. Geburtstag beinahe nicht überlebt hätte, weil sein junger Körper den Wodka-Cola-Mix, den es an seinem Kindergeburtstag mit anderen Kids in sich hinein schüttete, nicht verkraften konnte. Seiten liessen sich mit diesen Schreckensmeldungen füllen! Gibt man bei google den zweifelhaften Begriff ‘Koma Saufen’ ein, werden 207.000 Ergebnisse angezeigt. Auf verschiedenen Wegen versucht die Politik diesem Phänomen Einhalt zu gebieten. Und das sollte sie auch. Sicher werden nicht alle jugendlichen ‘Alkoholsünder’ eine Abhängigkeit von der Droge entwickeln, sicher ist aber auch, dass die Zahl der Alkoholabhängigen künftig nicht rückläufig sein wird. Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch diese Substanzabhängigkeit hervorgerufen wird, ist schon heute enorm. Die DHS sprach 2004 von einem Gesamtschaden in Höhe von rund 20,6 Mrd. Euro. In einem Artikel über die neuen ärztlichen Aufgaben bei Patienten mit Alkoholproblemen wird von insgesamt ca. 9,3 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen Alkoholproblemen ausgegangen. Etwa 1,6 Millionen davon leiden unter ihrer Alkoholab Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Human- und Geisteswissenschaften, Studiengang Psychologie), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Psychologie, Diplom.de

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Sandra Schröder: Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie
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Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie - Erstausgabe

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Untersuchung der Wirk- und Belastungsfaktoren und Evaluation einer tagesstrukturierenden Maßnahme für abhängigkeitserkrankte Frauen und Männer in einer Drogenberatungsstelle, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Tagesstrukturierung als Maßnahme in der Suchttherapie


EAN (ISBN-13): 9783836634694
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-10-23T21:38:21+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-01-22T08:24:11+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836634694

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-3469-4


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