Anmelden
Tipp von eurobuch.com
Buch verkaufen
Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9783836634649 ankaufen:
Suchtools
Buchtipps
Aktuelles
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: € 48,00, größter Preis: € 52,11, Mittelwert: € 48,82
...
Netnographische Analyse Der Einflussfaktoren Einer Boykottteilnahme - Andrea Blütchen
(*)
Andrea Blütchen:
Netnographische Analyse Der Einflussfaktoren Einer Boykottteilnahme - neues Buch

2007, ISBN: 9783836634649

ID: 9783836634649

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String < Boykott ¿vollständiger Unternehmensname¿> für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schließung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der Inhaltsanalyse22 3.2.2.1Planung des Vorgehens22 3.2.2.2Erarbeitung des Kodierschemas23 3.2.2.3Analyse des Datenmaterials24 3.2.3Güte der Analyse25 3.2.3.1Objektivität - Beeinflussung durch den Forscher25 3.2.3.2Reliabilität - Wiederholbarkeit der Messung26 3.2.3.3Validität - Richtigkeit der Messung29 4.Ergebnisse der netnographischen Analyse31 4.1Grundlegende Eigenschaften der Daten31 4.1.1Zeitliche Verteilung der Beiträge31 4.1.2Soziodemographische Merkmale33 4.2Bedeutung der untersuchten Einflussfaktoren35 4.3Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren39 4.4Gruppenunterschiede zwischen den Boykottsympathisanten43 4.4.1Geschlecht und Alter der Konsumenten43 4.4.2Datum des Beitrags und Bundesland des Konsumenten45 4.4.3Länge des Beitrags und Anzahl der Ausrufezeichen48 4.5Zusammenhänge zwischen den Gruppierungsvariablen52 5.Boykotte im zukünftigen Forschungsinteresse54 5.1Konsequenzen der vorliegenden Untersuchung54 5.1.1Folgerungen aus dem Electrolux-Boykott54 5.1.2Theoretische Einbettung induktiver Faktoren56 5.1.3Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik59 5.2Implikationen für die Boykottforschung61 LiteraturverzeichnisV AnhangXIITextprobe:Textprobe: Kapitel 4.3, Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren: Die nachfolgende Abbildung zeigt die Ergebnisse der bivariaten Analyse der untersuchten Einflussfaktoren. Aufgrund des nominalen Skalenniveaus wurden Kreuztabellen für die Aufdeckung von Interdependenzen zwischen den Variablen verwendet. Es ergaben sich 25 signifikante Zusammenhänge, sowie 8 zusätzlich aufgeführte Tendenzen. Die auffälligsten Ergebnisse sollen nun näher betrachtet werden. Grundsätzlich weisen signifikante Zusammenhänge darauf hin, dass die betroffenen Variablen häufig zusammen in einem Beitrag auftreten. Das ist beispielsweise in hohem Maße bei den Einflussfaktoren Präferenz für Produkt und Zugang zu Substituten der Fall. Konsumenten, die ihre Vorliebe für AEG-Produkte zum Ausdruck brachten, nannten andererseits auch Alternativen, die für sie in Frage kommen. Ein Konsument schreibt: ¿Habe mir gerade eine Miele Waschmaschine gekauft, war zwar teurer als AEG aber dafür produziert Miele auch noch nach 2007 in Deutschland.¿ Die Präferenz für das AEG-Produkt hat in dem Fall wenig Einfluss auf die Boykottbereitschaft. Sie wird umgangen, indem geeignete Alternativen gesucht werden, die ebenfalls den Ansprüchen des Käufers genügen. Dieser Punkt ist sehr beachtlich, denn er deutet an, dass auch vermeintlich loyale Kunden mit einer starken Präferenz für das betreffende Produkt oder die Marke, an einem Boykott teilnehmen. Ein anderer starker Zusammenhang besteht zwischen den Variablen Meinen Teil beitragen und Kontrollillusion. Erstere wurde kodiert, wenn der Beitragsschreiber eine besondere Leistung erbringt, um den Boykott zu unterstützen. Es kam vor, dass Bratwürste oder Holz zur Verfügung gestellt wurden. Ein Konsument fertigte ein Banner zur Verbreitung des Boykottaufrufs im Internet an. Andere betonten, ihr persönliches Nein der Firma Electrolux erteilen zu wollen. Kontrollillusion dagegen wurde als Annahme des Konsumenten, die Situation beeinflussen zu können, definiert. Dabei durfte aber kein Ziel angegeben werden. Die Aussage ¿Wir Verbraucher haben eine sehr scharfe Waffe in der Hand, wir müssen sie nur einsetzen.¿ enthält keine Angabe von Zielen oder was damit erreicht werden soll. Der Konsument denkt einfach, dass er Macht über Unternehmen hat. Dieser Satz wurde als Kontrollillusion kodiert. Eine Erklärung für das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Einflussvariablen könnte folgende sein: Konsumenten, die großen Aufwand betreiben, um den Boykott zu unterstützen, müssen davon überzeugt sein, auch etwas mit ihrem Verhalten bewegen zu können. Diese Überzeugung wird durch die Kontrollillusion unterstützt. Der dritte hoch signifikante Zusammenhang existiert zwischen den Variablen Wut und Aufrufe. Wut stellt dabei eine aggressive, zornige Reaktion oder die Verwendung von Schimpfwörtern dar. Aufrufe wollen andere Konsumenten dazu bewegen, den Boykott mitzumachen oder weiter durchzuhalten. Die Verbindung zeigt, dass wütende Boykotteure, trotz des ihnen innewohnenden expressiven Motivs, Ziele verfolgen. Nicht umsonst fordern sie andere auf, mitzumachen oder durchzuhalten. Denn die Steigerung der Teilnehmerzahl lässt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Boykottes ansteigen und ermöglicht damit die Erreichung der gesetzten Ziele. Auf diese Weise könnte jeder gefundene Zusammenhang einzeln analysiert werden. Das gleichzeitige Auftreten von zwei Variablen kann einerseits bedeuten, dass die Kodiervorschriften so schlecht gewählt waren, dass sich diese Kategorien nicht gut voneinander trennen ließen oder sogar das gleiche aussagen. Die andere Möglichkeit ist, dass zwischen den Variablen tatsächlich ein Zusammenhang besteht, der für die weitere Forschung interessant sein könnte. Netnographische Analyse Der Einflussfaktoren Einer Boykottteilnahme: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String < Boykott ¿vollständiger Unternehmensname¿> für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schließung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der Inhaltsanalyse22 3.2.2.1Planung des Vorgehens22 3.2.2.2Erarbeitung des Kodierschemas23 3.2.2.3Analyse des Datenmaterials24 3.2.3Güte der Analyse25 3.2.3.1Objektivität - Beeinflussung durch den Forscher25 3.2.3.2Reliabilität - Wiederholbarkeit der Messung26 3.2.3.3Validität - Richtigkeit der Messung29 4.Ergebnisse der netnographischen Analyse31 4.1Grundlegende Eigenschaften der Daten31 4.1.1Zeitliche Verteilung der Beiträge31 4.1.2Soziodemographische Merkmale33 4.2Bedeutung der untersuchten Einflussfaktoren35 4.3Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren39 4.4Gruppenunterschiede zwischen den Boykottsympathisanten43 4.4.1Geschlecht und Alter der Konsumenten43 4.4.2Datum des Beitrags und Bundesland des Konsumenten45 4.4.3Länge des Beitrags und Anzahl der Ausrufezeichen48 4.5Zusammenhänge zwischen den Gruppierungsvariablen52 5.Boykotte im zukünftigen Forschungsinteresse54 5.1Konsequenzen der vorliegenden Untersuchung54 5.1.1Folgerungen aus dem Electrolux-Boykott54 5.1.2Theoretische Einbettung induktiver Faktoren56 5.1.3Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik59 5.2Implikationen für die Boykottforschung61 LiteraturverzeichnisV AnhangXIITextprobe:Textprobe: Kapitel 4.3, Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren: Die nachfolgende Abbildung zeigt die Ergebnisse der bivariaten Analyse der untersuchten Einflussfaktoren. Aufgrund des nominalen Skalenniveaus wurden Kreuztabellen für die Aufdeckung von Interdependenzen zwischen den Variablen verwendet. Es ergaben sich 25 signifikante Zusammenhänge, sowie 8 zusätzlich aufgeführte Tendenzen. Die auffälligsten Ergebnisse sollen nun näher betrachtet werden. Grundsätzlich weisen signifikante Zusammenhänge darauf hin, dass die betroffenen Variablen häufig zusammen in einem Beitrag auftreten. Das ist beispielsweise in hohem Maße bei den Einflussfaktoren Präferenz für Produkt und Zugang zu Substituten der Fall. Konsumenten, die ihre Vorliebe für AEG-Produkte zum Ausdruck brachten, nannten andererseits auch Alternativen, die für sie in Frage kommen. Ein Konsument schreibt: ¿Habe mir gerade eine Miele Waschmaschine gekauft, war zwar teurer als AEG aber dafür produziert Miele auch noch nach 2007 in Deutschland.¿ Die Präferenz für das AEG-Produkt hat in dem Fall wenig Einfluss auf die Boykottbereitschaft. Sie wird umgangen, indem geeignete Alternativen gesucht werden, die ebenfalls den Ansprüchen des Käufers genügen. Dieser Punkt ist sehr beachtlich, denn er deutet an, dass auch vermeintlich loyale Kunden mit einer starken Präferenz für das betreffende Produkt oder die Marke, an einem Boykott teilnehmen. Ein anderer starker Zusammenhang besteht zwischen den Variablen Meinen Teil beitragen und Kontrollillusion. Erstere wurde kodiert, wenn der Beitragsschreiber eine besondere Leistung erbringt, um den Boykott zu unterstützen. Es kam vor, dass Bratwürste oder Holz zur Verfügung gestellt wurden. Ein Konsument fertigte ein Banner zur Verbreitung des Boykottaufrufs im Internet an. Andere betonten, ihr persönliches Nein der Firma Electrolux erteilen zu wollen. Kontrollillusion dagegen wurde als Annahme des Konsumenten, die Situation beeinflussen zu können, definiert. Dabei durfte aber kein Ziel angegeben werden. Die Aussage ¿Wir Verbraucher haben eine sehr scharfe Waffe in der Hand, wir müssen sie nur einsetzen.¿ enthält keine Angabe von Zielen oder was damit erreicht werden soll. Der Konsument denkt einfach, dass er Macht über Unternehmen hat. Dieser Satz wurde als Kontrollillusion kodiert. Eine Erklärung für das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Einflussvariablen könnte folgende sein: Konsumenten, die großen Aufwand betreiben, um den Boykott zu unterstützen, müssen davon überzeugt sein, auch etwas mit ihrem Verhalten bewegen zu können. Diese Überzeugung wird durch die Kontrollillusion unterstützt. Der dritte hoch signifikante Zusammenhang existiert zwischen den Variablen Wut und Aufrufe. Wut stellt dabei eine aggressive, zornige Reaktion oder die Verwendung von Schimpfwörtern dar. Aufrufe wollen andere Konsumenten dazu bewegen, den Boykott mitzumachen oder weiter durchzuhalten. Die Verbindung zeigt, dass wütende Boykotteure, trotz des ihnen innewohnenden expressiven Motivs, Ziele verfolgen. Nicht umsonst fordern sie andere auf, mitzumachen oder durchzuhalten. Denn die Steigerung der Teilnehmerzahl lässt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Boykottes ansteigen und ermöglicht damit die Erreichung der gesetzten Ziele. Auf diese Weise könnte jeder gefundene Zusammenhang einzeln analysiert werden. Das gleichzeitige Auftreten von zwei Variablen kann einerseits bedeuten, dass die Kodiervorschriften so schlecht gewäh, Diplomica Verlag

 Rheinberg-Buch.de
Versandkosten:Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - Andrea Blütchen
(*)
Andrea Blütchen:
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - neues Buch

2007, ISBN: 9783836634649

ID: 9783836634649

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String < Boykott ¿vollständiger Unternehmensname¿> für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schließung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der Inhaltsanalyse22 3.2.2.1Planung des Vorgehens22 3.2.2.2Erarbeitung des Kodierschemas23 3.2.2.3Analyse des Datenmaterials24 3.2.3Güte der Analyse25 3.2.3.1Objektivität - Beeinflussung durch den Forscher25 3.2.3.2Reliabilität - Wiederholbarkeit der Messung26 3.2.3.3Validität - Richtigkeit der Messung29 4.Ergebnisse der netnographischen Analyse31 4.1Grundlegende Eigenschaften der Daten31 4.1.1Zeitliche Verteilung der Beiträge31 4.1.2Soziodemographische Merkmale33 4.2Bedeutung der untersuchten Einflussfaktoren35 4.3Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren39 4.4Gruppenunterschiede zwischen den Boykottsympathisanten43 4.4.1Geschlecht und Alter der Konsumenten43 4.4.2Datum des Beitrags und Bundesland des Konsumenten45 4.4.3Länge des Beitrags und Anzahl der Ausrufezeichen48 4.5Zusammenhänge zwischen den Gruppierungsvariablen52 5.Boykotte im zukünftigen Forschungsinteresse54 5.1Konsequenzen der vorliegenden Untersuchung54 5.1.1Folgerungen aus dem Electrolux-Boykott54 5.1.2Theoretische Einbettung induktiver Faktoren56 5.1.3Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik59 5.2Implikationen für die Boykottforschung61 LiteraturverzeichnisV AnhangXIITextprobe:Textprobe: Kapitel 4.3, Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren: Die nachfolgende Abbildung zeigt die Ergebnisse der bivariaten Analyse der untersuchten Einflussfaktoren. Aufgrund des nominalen Skalenniveaus wurden Kreuztabellen für die Aufdeckung von Interdependenzen zwischen den Variablen verwendet. Es ergaben sich 25 signifikante Zusammenhänge, sowie 8 zusätzlich aufgeführte Tendenzen. Die auffälligsten Ergebnisse sollen nun näher betrachtet werden. Grundsätzlich weisen signifikante Zusammenhänge darauf hin, dass die betroffenen Variablen häufig zusammen in einem Beitrag auftreten. Das ist beispielsweise in hohem Maße bei den Einflussfaktoren Präferenz für Produkt und Zugang zu Substituten der Fall. Konsumenten, die ihre Vorliebe für AEG-Produkte zum Ausdruck brachten, nannten andererseits auch Alternativen, die für sie in Frage kommen. Ein Konsument schreibt: ¿Habe mir gerade eine Miele Waschmaschine gekauft, war zwar teurer als AEG aber dafür produziert Miele auch noch nach 2007 in Deutschland.¿ Die Präferenz für das AEG-Produkt hat in dem Fall wenig Einfluss auf die Boykottbereitschaft. Sie wird umgangen, indem geeignete Alternativen gesucht werden, die ebenfalls den Ansprüchen des Käufers genügen. Dieser Punkt ist sehr beachtlich, denn er deutet an, dass auch vermeintlich loyale Kunden mit einer starken Präferenz für das betreffende Produkt oder die Marke, an einem Boykott teilnehmen. Ein anderer starker Zusammenhang besteht zwischen den Variablen Meinen Teil beitragen und Kontrollillusion. Erstere wurde kodiert, wenn der Beitragsschreiber eine besondere Leistung erbringt, um den Boykott zu unterstützen. Es kam vor, dass Bratwürste oder Holz zur Verfügung gestellt wurden. Ein Konsument fertigte ein Banner zur Verbreitung des Boykottaufrufs im Internet an. Andere betonten, ihr persönliches Nein der Firma Electrolux erteilen zu wollen. Kontrollillusion dagegen wurde als Annahme des Konsumenten, die Situation beeinflussen zu können, definiert. Dabei durfte aber kein Ziel angegeben werden. Die Aussage ¿Wir Verbraucher haben eine sehr scharfe Waffe in der Hand, wir müssen sie nur einsetzen.¿ enthält keine Angabe von Zielen oder was damit erreicht werden soll. Der Konsument denkt einfach, dass er Macht über Unternehmen hat. Dieser Satz wurde als Kontrollillusion kodiert. Eine Erklärung für das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Einflussvariablen könnte folgende sein: Konsumenten, die großen Aufwand betreiben, um den Boykott zu unterstützen, müssen davon überzeugt sein, auch etwas mit ihrem Verhalten bewegen zu können. Diese Überzeugung wird durch die Kontrollillusion unterstützt. Der dritte hoch signifikante Zusammenhang existiert zwischen den Variablen Wut und Aufrufe. Wut stellt dabei eine aggressive, zornige Reaktion oder die Verwendung von Schimpfwörtern dar. Aufrufe wollen andere Konsumenten dazu bewegen, den Boykott mitzumachen oder weiter durchzuhalten. Die Verbindung zeigt, dass wütende Boykotteure, trotz des ihnen innewohnenden expressiven Motivs, Ziele verfolgen. Nicht umsonst fordern sie andere auf, mitzumachen oder durchzuhalten. Denn die Steigerung der Teilnehmerzahl lässt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Boykottes ansteigen und ermöglicht damit die Erreichung der gesetzten Ziele. Auf diese Weise könnte jeder gefundene Zusammenhang einzeln analysiert werden. Das gleichzeitige Auftreten von zwei Variablen kann einerseits bedeuten, dass die Kodiervorschriften so schlecht gewählt waren, dass sich diese Kategorien nicht gut voneinander trennen ließen oder sogar das gleiche aussagen. Die andere Möglichkeit ist, dass zwischen den Variablen tatsächlich ein Zusammenhang besteht, der für die weitere Forschung interessant sein könnte. Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String < Boykott ¿vollständiger Unternehmensname¿> für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schließung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der Inhaltsanalyse22 3.2.2.1Planung des Vorgehens22 3.2.2.2Erarbeitung des Kodierschemas23 3.2.2.3Analyse des Datenmaterials24 3.2.3Güte der Analyse25 3.2.3.1Objektivität - Beeinflussung durch den Forscher25 3.2.3.2Reliabilität - Wiederholbarkeit der Messung26 3.2.3.3Validität - Richtigkeit der Messung29 4.Ergebnisse der netnographischen Analyse31 4.1Grundlegende Eigenschaften der Daten31 4.1.1Zeitliche Verteilung der Beiträge31 4.1.2Soziodemographische Merkmale33 4.2Bedeutung der untersuchten Einflussfaktoren35 4.3Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren39 4.4Gruppenunterschiede zwischen den Boykottsympathisanten43 4.4.1Geschlecht und Alter der Konsumenten43 4.4.2Datum des Beitrags und Bundesland des Konsumenten45 4.4.3Länge des Beitrags und Anzahl der Ausrufezeichen48 4.5Zusammenhänge zwischen den Gruppierungsvariablen52 5.Boykotte im zukünftigen Forschungsinteresse54 5.1Konsequenzen der vorliegenden Untersuchung54 5.1.1Folgerungen aus dem Electrolux-Boykott54 5.1.2Theoretische Einbettung induktiver Faktoren56 5.1.3Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik59 5.2Implikationen für die Boykottforschung61 LiteraturverzeichnisV AnhangXIITextprobe:Textprobe: Kapitel 4.3, Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren: Die nachfolgende Abbildung zeigt die Ergebnisse der bivariaten Analyse der untersuchten Einflussfaktoren. Aufgrund des nominalen Skalenniveaus wurden Kreuztabellen für die Aufdeckung von Interdependenzen zwischen den Variablen verwendet. Es ergaben sich 25 signifikante Zusammenhänge, sowie 8 zusätzlich aufgeführte Tendenzen. Die auffälligsten Ergebnisse sollen nun näher betrachtet werden. Grundsätzlich weisen signifikante Zusammenhänge darauf hin, dass die betroffenen Variablen häufig zusammen in einem Beitrag auftreten. Das ist beispielsweise in hohem Maße bei den Einflussfaktoren Präferenz für Produkt und Zugang zu Substituten der Fall. Konsumenten, die ihre Vorliebe für AEG-Produkte zum Ausdruck brachten, nannten andererseits auch Alternativen, die für sie in Frage kommen. Ein Konsument schreibt: ¿Habe mir gerade eine Miele Waschmaschine gekauft, war zwar teurer als AEG aber dafür produziert Miele auch noch nach 2007 in Deutschland.¿ Die Präferenz für das AEG-Produkt hat in dem Fall wenig Einfluss auf die Boykottbereitschaft. Sie wird umgangen, indem geeignete Alternativen gesucht werden, die ebenfalls den Ansprüchen des Käufers genügen. Dieser Punkt ist sehr beachtlich, denn er deutet an, dass auch vermeintlich loyale Kunden mit einer starken Präferenz für das betreffende Produkt oder die Marke, an einem Boykott teilnehmen. Ein anderer starker Zusammenhang besteht zwischen den Variablen Meinen Teil beitragen und Kontrollillusion. Erstere wurde kodiert, wenn der Beitragsschreiber eine besondere Leistung erbringt, um den Boykott zu unterstützen. Es kam vor, dass Bratwürste oder Holz zur Verfügung gestellt wurden. Ein Konsument fertigte ein Banner zur Verbreitung des Boykottaufrufs im Internet an. Andere betonten, ihr persönliches Nein der Firma Electrolux erteilen zu wollen. Kontrollillusion dagegen wurde als Annahme des Konsumenten, die Situation beeinflussen zu können, definiert. Dabei durfte aber kein Ziel angegeben werden. Die Aussage ¿Wir Verbraucher haben eine sehr scharfe Waffe in der Hand, wir müssen sie nur einsetzen.¿ enthält keine Angabe von Zielen oder was damit erreicht werden soll. Der Konsument denkt einfach, dass er Macht über Unternehmen hat. Dieser Satz wurde als Kontrollillusion kodiert. Eine Erklärung für das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Einflussvariablen könnte folgende sein: Konsumenten, die großen Aufwand betreiben, um den Boykott zu unterstützen, müssen davon überzeugt sein, auch etwas mit ihrem Verhalten bewegen zu können. Diese Überzeugung wird durch die Kontrollillusion unterstützt. Der dritte hoch signifikante Zusammenhang existiert zwischen den Variablen Wut und Aufrufe. Wut stellt dabei eine aggressive, zornige Reaktion oder die Verwendung von Schimpfwörtern dar. Aufrufe wollen andere Konsumenten dazu bewegen, den Boykott mitzumachen oder weiter durchzuhalten. Die Verbindung zeigt, dass wütende Boykotteure, trotz des ihnen innewohnenden expressiven Motivs, Ziele verfolgen. Nicht umsonst fordern sie andere auf, mitzumachen oder durchzuhalten. Denn die Steigerung der Teilnehmerzahl lässt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Boykottes ansteigen und ermöglicht damit die Erreichung der gesetzten Ziele. Auf diese Weise könnte jeder gefundene Zusammenhang einze, Diplomica Verlag

 Rheinberg-Buch.de
Versandkosten:Ab 20¤ Versandkostenfrei in Deutschland, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - Andrea Blütchen
(*)
Andrea Blütchen:
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - neues Buch

2007, ISBN: 9783836634649

ID: 9783836634649

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schließung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der Inhaltsanalyse22 3.2.2.1Planung des Vorgehens22 3.2.2.2Erarbeitung des Kodierschemas23 3.2.2.3Analyse des Datenmaterials24 3.2.3Güte der Analyse25 3.2.3.1Objektivität - Beeinflussung durch den Forscher25 3.2.3.2Reliabilität - Wiederholbarkeit der Messung26 3.2.3.3Validität - Richtigkeit der Messung29 4.Ergebnisse der netnographischen Analyse31 4.1Grundlegende Eigenschaften der Daten31 4.1.1Zeitliche Verteilung der Beiträge31 4.1.2Soziodemographische Merkmale33 4.2Bedeutung der untersuchten Einflussfaktoren35 4.3Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren39 4.4Gruppenunterschiede zwischen den Boykottsympathisanten43 4.4.1Geschlecht und Alter der Konsumenten43 4.4.2Datum des Beitrags und Bundesland des Konsumenten45 4.4.3Länge des Beitrags und Anzahl der Ausrufezeichen48 4.5Zusammenhänge zwischen den Gruppierungsvariablen52 5.Boykotte im zukünftigen Forschungsinteresse54 5.1Konsequenzen der vorliegenden Untersuchung54 5.1.1Folgerungen aus dem Electrolux-Boykott54 5.1.2Theoretische Einbettung induktiver Faktoren56 5.1.3Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik59 5.2Implikationen für die Boykottforschung61 LiteraturverzeichnisV AnhangXIITextprobe:Textprobe: Kapitel 4.3, Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren: Die nachfolgende Abbildung zeigt die Ergebnisse der bivariaten Analyse der untersuchten Einflussfaktoren. Aufgrund des nominalen Skalenniveaus wurden Kreuztabellen für die Aufdeckung von Interdependenzen zwischen den Variablen verwendet. Es ergaben sich 25 signifikante Zusammenhänge, sowie 8 zusätzlich aufgeführte Tendenzen. Die auffälligsten Ergebnisse sollen nun näher betrachtet werden. Grundsätzlich weisen signifikante Zusammenhänge darauf hin, dass die betroffenen Variablen häufig zusammen in einem Beitrag auftreten. Das ist beispielsweise in hohem Maße bei den Einflussfaktoren Präferenz für Produkt und Zugang zu Substituten der Fall. Konsumenten, die ihre Vorliebe für AEG-Produkte zum Ausdruck brachten, nannten andererseits auch Alternativen, die für sie in Frage kommen. Ein Konsument schreibt: ¿Habe mir gerade eine Miele Waschmaschine gekauft, war zwar teurer als AEG aber dafür produziert Miele auch noch nach 2007 in Deutschland.¿ Die Präferenz für das AEG-Produkt hat in dem Fall wenig Einfluss auf die Boykottbereitschaft. Sie wird umgangen, indem geeignete Alternativen gesucht werden, die ebenfalls den Ansprüchen des Käufers genügen. Dieser Punkt ist sehr beachtlich, denn er deutet an, dass auch vermeintlich loyale Kunden mit einer starken Präferenz für das betreffende Produkt oder die Marke, an einem Boykott teilnehmen. Ein anderer starker Zusammenhang besteht zwischen den Variablen Meinen Teil beitragen und Kontrollillusion. Erstere wurde kodiert, wenn der Beitragsschreiber eine besondere Leistung erbringt, um den Boykott zu unterstützen. Es kam vor, dass Bratwürste oder Holz zur Verfügung gestellt wurden. Ein Konsument fertigte ein Banner zur Verbreitung des Boykottaufrufs im Internet an. Andere betonten, ihr persönliches Nein der Firma Electrolux erteilen zu wollen. Kontrollillusion dagegen wurde als Annahme des Konsumenten, die Situation beeinflussen zu können, definiert. Dabei durfte aber kein Ziel angegeben werden. Die Aussage ¿Wir Verbraucher haben eine sehr scharfe Waffe in der Hand, wir müssen sie nur einsetzen.¿ enthält keine Angabe von Zielen oder was damit erreicht werden soll. Der Konsument denkt einfach, dass er Macht über Unternehmen hat. Dieser Satz wurde als Kontrollillusion kodiert. Eine Erklärung für das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Einflussvariablen könnte folgende sein: Konsumenten, die großen Aufwand betreiben, um den Boykott zu unterstützen, müssen davon überzeugt sein, auch etwas mit ihrem Verhalten bewegen zu können. Diese Überzeugung wird durch die Kontrollillusion unterstützt. Der dritte hoch signifikante Zusammenhang existiert zwischen den Variablen Wut und Aufrufe. Wut stellt dabei eine aggressive, zornige Reaktion oder die Verwendung von Schimpfwörtern dar. Aufrufe wollen andere Konsumenten dazu bewegen, den Boykott mitzumachen oder weiter durchzuhalten. Die Verbindung zeigt, dass wütende Boykotteure, trotz des ihnen innewohnenden expressiven Motivs, Ziele verfolgen. Nicht umsonst fordern sie andere auf, mitzumachen oder durchzuhalten. Denn die Steigerung der Teilnehmerzahl lässt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Boykottes ansteigen und ermöglicht damit die Erreichung der gesetzten Ziele. Auf diese Weise könnte jeder gefundene Zusammenhang einzeln analysiert werden. Das gleichzeitige Auftreten von zwei Variablen kann einerseits bedeuten, dass die Kodiervorschriften so schlecht gewählt waren, dass sich diese Kategorien nicht gut voneinander trennen ließen oder sogar das gleiche aussagen. Die andere Möglichkeit ist, dass zwischen den Variablen tatsächlich ein Zusammenhang besteht, der für die weitere Forschung interessant sein könnte. Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Größenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schließung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der Inhaltsanalyse22 3.2.2.1Planung des Vorgehens22 3.2.2.2Erarbeitung des Kodierschemas23 3.2.2.3Analyse des Datenmaterials24 3.2.3Güte der Analyse25 3.2.3.1Objektivität - Beeinflussung durch den Forscher25 3.2.3.2Reliabilität - Wiederholbarkeit der Messung26 3.2.3.3Validität - Richtigkeit der Messung29 4.Ergebnisse der netnographischen Analyse31 4.1Grundlegende Eigenschaften der Daten31 4.1.1Zeitliche Verteilung der Beiträge31 4.1.2Soziodemographische Merkmale33 4.2Bedeutung der untersuchten Einflussfaktoren35 4.3Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren39 4.4Gruppenunterschiede zwischen den Boykottsympathisanten43 4.4.1Geschlecht und Alter der Konsumenten43 4.4.2Datum des Beitrags und Bundesland des Konsumenten45 4.4.3Länge des Beitrags und Anzahl der Ausrufezeichen48 4.5Zusammenhänge zwischen den Gruppierungsvariablen52 5.Boykotte im zukünftigen Forschungsinteresse54 5.1Konsequenzen der vorliegenden Untersuchung54 5.1.1Folgerungen aus dem Electrolux-Boykott54 5.1.2Theoretische Einbettung induktiver Faktoren56 5.1.3Kritische Würdigung der Untersuchungsmethodik59 5.2Implikationen für die Boykottforschung61 LiteraturverzeichnisV AnhangXIITextprobe:Textprobe: Kapitel 4.3, Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren: Die nachfolgende Abbildung zeigt die Ergebnisse der bivariaten Analyse der untersuchten Einflussfaktoren. Aufgrund des nominalen Skalenniveaus wurden Kreuztabellen für die Aufdeckung von Interdependenzen zwischen den Variablen verwendet. Es ergaben sich 25 signifikante Zusammenhänge, sowie 8 zusätzlich aufgeführte Tendenzen. Die auffälligsten Ergebnisse sollen nun näher betrachtet werden. Grundsätzlich weisen signifikante Zusammenhänge darauf hin, dass die betroffenen Variablen häufig zusammen in einem Beitrag auftreten. Das ist beispielsweise in hohem Maße bei den Einflussfaktoren Präferenz für Produkt und Zugang zu Substituten der Fall. Konsumenten, die ihre Vorliebe für AEG-Produkte zum Ausdruck brachten, nannten andererseits auch Alternativen, die für sie in Frage kommen. Ein Konsument schreibt: ¿Habe mir gerade eine Miele Waschmaschine gekauft, war zwar teurer als AEG aber dafür produziert Miele auch noch nach 2007 in Deutschland.¿ Die Präferenz für das AEG-Produkt hat in dem Fall wenig Einfluss auf die Boykottbereitschaft. Sie wird umgangen, indem geeignete Alternativen gesucht werden, die ebenfalls den Ansprüchen des Käufers genügen. Dieser Punkt ist sehr beachtlich, denn er deutet an, dass auch vermeintlich loyale Kunden mit einer starken Präferenz für das betreffende Produkt oder die Marke, an einem Boykott teilnehmen. Ein anderer starker Zusammenhang besteht zwischen den Variablen Meinen Teil beitragen und Kontrollillusion. Erstere wurde kodiert, wenn der Beitragsschreiber eine besondere Leistung erbringt, um den Boykott zu unterstützen. Es kam vor, dass Bratwürste oder Holz zur Verfügung gestellt wurden. Ein Konsument fertigte ein Banner zur Verbreitung des Boykottaufrufs im Internet an. Andere betonten, ihr persönliches Nein der Firma Electrolux erteilen zu wollen. Kontrollillusion dagegen wurde als Annahme des Konsumenten, die Situation beeinflussen zu können, definiert. Dabei durfte aber kein Ziel angegeben werden. Die Aussage ¿Wir Verbraucher haben eine sehr scharfe Waffe in der Hand, wir müssen sie nur einsetzen.¿ enthält keine Angabe von Zielen oder was damit erreicht werden soll. Der Konsument denkt einfach, dass er Macht über Unternehmen hat. Dieser Satz wurde als Kontrollillusion kodiert. Eine Erklärung für das gleichzeitige Auftreten dieser beiden Einflussvariablen könnte folgende sein: Konsumenten, die großen Aufwand betreiben, um den Boykott zu unterstützen, müssen davon überzeugt sein, auch etwas mit ihrem Verhalten bewegen zu können. Diese Überzeugung wird durch die Kontrollillusion unterstützt. Der dritte hoch signifikante Zusammenhang existiert zwischen den Variablen Wut und Aufrufe. Wut stellt dabei eine aggressive, zornige Reaktion oder die Verwendung von Schimpfwörtern dar. Aufrufe wollen andere Konsumenten dazu bewegen, den Boykott mitzumachen oder weiter durchzuhalten. Die Verbindung zeigt, dass wütende Boykotteure, trotz des ihnen innewohnenden expressiven Motivs, Ziele verfolgen. Nicht umsonst fordern sie andere auf, mitzumachen oder durchzuhalten. Denn die Steigerung der Teilnehmerzahl lässt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Boykottes ansteigen und ermöglicht damit die Erreichung der gesetzten Ziele. Auf diese Weise könnte jeder gefundene Zusammenhang einzeln analysiert werden. Das gleichzeitige Auftreten von zwei Variablen kann einerseits bedeuten, Diplomica Verlag

 Rheinberg-Buch.de
Versandkosten:Ab 20¤ Versandkostenfrei in Deutschland, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - Andrea Blütchen
(*)
Andrea Blütchen:
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - neues Buch

2009, ISBN: 9783836634649

ID: 1060009569

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte 1955 den Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung. Andernorts finden sich Beispiele wie Gandhis Boykott von britischem Salz und Kleidung bevor Indien seine Unabhängigkeit erlangte und der europaweite Boykott von Shell aufgrund des Plans, die Brent Spar Ölplattform im Meer zu versenken. Als Protest-Taktik bieten Boykotte einige Vorteile und konnten in den letzten Jahren vermehrte Akzeptanz erreichen. Die Nutzung des Internets als ein schneller, billiger und effektiver Weg, Informationen an Millionen von Konsumenten weiterzuleiten, unterstützt diesen Trend. Um eine Vorstellung von der Grössenordnung zu bekommen, wurde eine Google-Suche nach dem String für die Top 50 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Dabei erzielten 28 von ihnen mehr als 50 Treffer. Natürlich signalisiert nicht jedes Auftreten dieser Suchphrase einen organisierten Boykott. Nimmt man aber 100 Treffer als einen willkürlichen Grenzwert zur Boykottsignifikanz an, dann sehen sich 46 % der deutschen TOP 50 Unternehmen einem Boykott gegenüber. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Relevanz von Verbraucherboykotten für die Gesellschaft1 1.1Historische und aktuelle Bedeutung von Boykotten1 1.2Ablauf und Ziele der Schrift3 2.Einflussfaktoren der Boykottabsicht von Konsumenten4 2.1Stand der Forschung zum Boykottverhalten von Konsumenten5 2.2Ansätze zur Erklärung von Boykottverhalten8 2.2.1Boykotte als Zeichen des Konsumenten-Widerstands8 2.2.2Volkswirtschaftliche Ansätze8 2.2.3Verhaltenswissenschaftliche Ansätze10 3.Inhaltsanalytische Betrachtung eines Boykottes15 3.1Inhaltsanalyse als wissenschaftliche Untersuchungsmethode15 3.1.1Ursprung und Funktion der Inhaltsanalyse15 3.1.2Techniken zur qualitativen und quantitativen Datenauswertung16 3.1.3Phasen einer Inhaltsanalyse17 3.1.4Probleme inhaltsanalytischer Verfahren18 3.1.5Netnographie als neues Anwendungsgebiet der Inhaltsanalyse19 3.2Netnographische Untersuchung zum Fall AEG / Electrolux20 3.2.1Schliessung des Nürnberger AEG-Werkes20 3.2.2Durchführung der [] Inhaltsangabe:Einleitung: Der Verbraucherboykott hat eine lange Geschichte als Mittel, Änderungen von Marketingpraktiken zu erzwingen und breite gesellschaftliche und politische Veränderungen zu fördern. In den Vereinigten Staaten von Amerika waren Boykotte der Schlüssel zur gewerkschaftlichen Organisation. Der Montgomery Bus Boykott markierte ... eBook PDF 31.08.2009 eBooks>Fachbücher, Diplom.de, .200

 Orellfuessli.ch
No. 37263389. Versandkosten:Zzgl. Versandkosten. (EUR 15.92)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - Andrea Blütchen
(*)
Andrea Blütchen:
Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG / Electrolux - Erstausgabe

2009, ISBN: 9783836634649

ID: 28263798

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

 lehmanns.de
Versandkosten:Download sofort lieferbar, , Versandkostenfrei innerhalb der BRD (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.

Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Netnographische Analyse der Einflussfaktoren einer Boykottteilnahme von Konsumenten am Fallbeispiel AEG Electrolux


EAN (ISBN-13): 9783836634649
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2007-04-15T09:36:51+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-01-27T10:58:41+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836634649

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-3464-9


< zum Archiv...