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Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR - Daniel Krausz
(*)
Daniel Krausz:
Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR - neues Buch

2009, ISBN: 9783836634632

ID: 1053799916

Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem noch eher unbeachteten, ja zum Teil vernachlässigten Thema der Sozialgeschichte der (ehemaligen) DDR. Es geht um die Jugendwerkhöfe (JWH) als Sondereinrichtungen im System der Jugendhilfe für schwererziehbare und kriminelle Jugendliche. Genauer gesagt soll am Beispiel des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau (GJWH) die praktische Umsetzung der Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher näher beleuchtet bzw. untersucht werden. Wie wurde die Umerziehung durchgeführt? Welche Methoden wurden angewandt? Welche Rolle spielten die Erzieher? Wie sah der Alltag aus? Und wie erfolgreich war ein ¿Aufenthalt¿ im JWH tatsächlich? In diesem Zusammenhang sollen auch Fragen zur Herrschafts- und Sozialstruktur der DDR erörtert werden. Dabei geht es nicht um die begriffliche Einordnung oder Definition der unterschiedlichen Bezeichnungen zum Herrschaftssystem der DDR, sondern um die Einbettung der Jugendwerkhöfe in den Kontext von ¿Fürsorgediktatur¿ und ¿Erziehungsdiktatur¿ bzw. ¿Erziehungsgesellschaft¿. So stellt sich beispielsweise die Frage, ob und in welchen Zusammenhang die genannten Begriffe mit den Jugendwerkhöfen der DDR stehen. Waren die Jugendwerkhöfe Bestandteil einer Fürsorgediktatur, das Resultat einer vormundschaftlichen Erziehungsgesellschaft oder die Kehrseite bzw. die Übersteigerung einer Erziehungsdiktatur, die ¿alle erreichen - jeden gewinnen und keinen zurücklassen¿ wollte? Der von Konrad Jarausch geprägte Begriff der ¿Fürsorgediktatur¿ bezeichnet einen ¿radikalisierten Wohlfahrtsstaat¿, der zum einen eine Betreuung der hilfsbedürftigen Schichten wie Arbeiter und Bauern vorsah, dies jedoch mit einem ¿Unterton von Strenge und Bevormundung¿ verband. Zwar wurde die Bevölkerung der DDR durch soziale Betreuung, materielle Versorgung (diese zielte hauptsächlich auf die Befriedigung von Konsumbedürfnissen) und kulturelle Pflege weitestgehend zufrieden gestellt, andererseits waren die sozialpolitischen Leistungen auch mit gewissen Forderungen verbunden. So verlangte die SED-Diktatur im ¿Austausch für ein Gefühl von Geborgenheit¿ nichts weniger als völligen politischen Gehorsam. Die Zustimmung der Bevölkerung zur SED-Alleinherrschaft wurde laut Konrad Jarausch durch den ¿penetranten Gestus¿ der sozialen Fürsorge erkauft, welcher die Bürger im Gegenzug zu Gehorsam und Akklamation verurteilte. Zur Janusköpfigkeit der Fürsorgediktatur heisst es bei Stefan Wolle: ¿Die Diktatur erschien im Gewande väterlicher Liebe.¿ Einerseits trat sie als liebender und treu sorgender Vater auf, der soziale Sicherheit, Ordnung, Ruhe, Sauberkeit, Geborgenheit und Normalität versprach, im Gegenzug dafür aber auch die bedingungslose Hingabe an die Ideale des Sozialismus und die totale Unterwerfung unter seine Herrschaft forderte. Bei Arnd Bauerkämper heisst es zur Fürsorgediktatur, dass sie ¿auf eine obrigkeitsstaatliche Regulierung der sozialen Beziehungen und eine zentrale Kontrolle der gesellschaftlichen Entwicklung zielte¿. Dies geschah vor allem durch sozialpolitische Massnahmen, die alle Schichten der neuen sozialistischen Gesellschaft begünstigen sollten. Die ¿repressive Herrschaftspraxis¿ der Partei- und Staatsführung wurde dabei durch eine aktive Sozialpolitik ausgeglichen, die nach dem Konzept der Einheitsfürsorge (gemäss dem egalitären sozialistischen Gesellschaftsideal) allen Menschen in der DDR im Falle von Krankheit, Armut und Beschäftigungslosigkeit Schutz gewähren sollte. Die sozialpolitischen Massnahmen der SED-Fürsorgediktatur waren aber nicht allein humanistischen Ursprungs, sondern dienten primär der Kompensation politischer Legitimitätsdefizite und der mangelnden Effizienz des Systems der sozialistischen Zentralplanwirtschaft. Insgesamt führte die Sozialpolitik der Fürsorgediktatur neben einer Steigerung der Produktion und Produktivität, der Eingliederung der Erwerbstätigen in die Berufsarbeit und der Einebnung gesellschaftlicher Unterschiede zu einem vormundschaftlichen System, welches auf dem Konzept einer umfassenden politischen Steuerung und Kontrolle der Gesellschaft basierte. Peter Skyba spricht in diesem Zusammenhang von der ¿Sozialpolitik als Mittel Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem noch eher unbeachteten, ja zum Teil vernachlässigten Thema der Sozialgeschichte der (ehemaligen) DDR. Es geht um die Jugendwerkhöfe (JWH) als Sondereinrichtungen im System der Jugendhilfe für schwererziehbare und kriminelle Jugendliche. Genauer gesagt soll am Beispiel ... eBook PDF 31.08.2009 eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Bedey Media GmbH, .200

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Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR - Daniel Krausz
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Daniel Krausz:
Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR - neues Buch

2009, ISBN: 9783836634632

ID: 1012568246

Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem noch eher unbeachteten, ja zum Teil vernachlässigten Thema der Sozialgeschichte der (ehemaligen) DDR. Es geht um die Jugendwerkhöfe (JWH) als Sondereinrichtungen im System der Jugendhilfe für schwererziehbare und kriminelle Jugendliche. Genauer gesagt soll am Beispiel des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau (GJWH) die praktische Umsetzung der Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher näher beleuchtet bzw. untersucht werden. Wie wurde die Umerziehung durchgeführt? Welche Methoden wurden angewandt? Welche Rolle spielten die Erzieher? Wie sah der Alltag aus? Und wie erfolgreich war ein Aufenthalt im JWH tatsächlich? In diesem Zusammenhang sollen auch Fragen zur Herrschafts- und Sozialstruktur der DDR erörtert werden. Dabei geht es nicht um die begriffliche Einordnung oder Definition der unterschiedlichen Bezeichnungen zum Herrschaftssystem der DDR, sondern um die Einbettung der Jugendwerkhöfe in den Kontext von Fürsorgediktatur und Erziehungsdiktatur bzw. Erziehungsgesellschaft. So stellt sich beispielsweise die Frage, ob und in welchen Zusammenhang die genannten Begriffe mit den Jugendwerkhöfen der DDR stehen. Waren die Jugendwerkhöfe Bestandteil einer Fürsorgediktatur, das Resultat einer vormundschaftlichen Erziehungsgesellschaft oder die Kehrseite bzw. die Übersteigerung einer Erziehungsdiktatur, die alle erreichen - jeden gewinnen und keinen zurücklassen wollte? Der von Konrad Jarausch geprägte Begriff der Fürsorgediktatur bezeichnet einen radikalisierten Wohlfahrtsstaat, der zum einen eine Betreuung der hilfsbedürftigen Schichten wie Arbeiter und Bauern vorsah, dies jedoch mit einem Unterton von Strenge und Bevormundung verband. Zwar wurde die Bevölkerung der DDR durch soziale Betreuung, materielle Versorgung (diese zielte hauptsächlich auf die Befriedigung von Konsumbedürfnissen) und kulturelle Pflege weitestgehend zufrieden gestellt, andererseits waren die sozialpolitischen Leistungen auch mit gewissen Forderungen verbunden. So verlangte die SED-Diktatur im Austausch für ein Gefühl von Geborgenheit nichts weniger als völligen politischen Gehorsam. Die Zustimmung der Bevölkerung zur SED-Alleinherrschaft wurde laut Konrad Jarausch durch den penetranten Gestus der sozialen Fürsorge erkauft, welcher die Bürger im Gegenzug zu Gehorsam und Akklamation verurteilte. Zur Janusköpfigkeit der Fürsorgediktatur heisst es bei Stefan Wolle: [] Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem noch eher unbeachteten, ja zum Teil vernachlässigten Thema der Sozialgeschichte der (ehemaligen) DDR. Es geht um die Jugendwerkhöfe (JWH) als Sondereinrichtungen im System der Jugendhilfe für schwererziehbare und kriminelle Jugendliche. Genauer gesagt soll am Beispiel ... eBook PDF 31.08.2009 eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Diplom.de, .200

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Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR als eBook Download von Daniel Krausz - Daniel Krausz
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Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR als eBook Download von Daniel Krausz - neues Buch

ISBN: 9783836634632

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Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR:Methoden einer Erziehungsdiktatur Daniel Krausz Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR:Methoden einer Erziehungsdiktatur Daniel Krausz eBooks > Sachthemen & Ratgeber > Erziehung & Bildung, Diplom.de

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ISBN: 9783836634632

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Daniel Krausz:
Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR - Erstausgabe

2009, ISBN: 9783836634632

ID: 28215044

Methoden einer Erziehungsdiktatur, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Die Umerziehung schwererziehbarer und krimineller Jugendlicher in den Jugendwerkhöfen der DDR


EAN (ISBN-13): 9783836634632
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: diplom.de

Buch in der Datenbank seit 2009-05-03T06:08:03+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-10-07T23:19:09+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836634632

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-3463-2


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