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Pädosexuelle Täterstrategien Im Internet - Christopher Sitter
(*)
Christopher Sitter:
Pädosexuelle Täterstrategien Im Internet - neues Buch

2008, ISBN: 9783836634540

ID: 9783836634540

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Art der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere bei Kindern und Heranwachsenden, wird regelmäßig von verschiedenen Instituten und Vereinigungen erhoben. Meist handelt es sich bei den Untersuchungen um Fragebogenstudien. Sie resümieren eine gesteigerte Internet- und Handynutzung von Kindern und Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Hatten 1999 nur 13 % der 6- bis 13-Jährigen Erfahrungen mit dem Internet gemacht, so stieg der Anteil der Kinder, die das Internet nutzten, kontinuierlich auf 68 % im Jahr 2005. Ein Viertel von ihnen chattete regelmäßig. 2005 besaß fast jedes zweite Kind ein eigenes Handy. Die zunehmende Verbreitung moderner Medien unter Minderjährigen birgt eine Reihe von Gefahren. Eine 2005 vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen durchgeführte Befragung von 17.000 Neunt- und 6.000 Viertklässler im westdeutschen Raum weist auf einen negativen Zusammenhang zwischen der Nutzungsintensität neuer Medien (Fernsehgerät, Spielekonsole) und den schulischen Leistungen hin. ¿Je stärker die Präferenz für Mediengewalt ausfällt und je höher die Medienzeiten der Schüler, desto negativer wirken sich diese Faktoren auf die Schulleistungen aus¿. Das Spielen gewalthaltiger Video- und Computerspiele sowie der Konsum solcher Filme führe zudem zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft und zu einer allgemeinen Befürwortung männlicher Gewalt. Mößle, Kleimann, Rehbein und Pfeiffer beobachteten negative Auswirkung durch entwicklungsbeeinträchtigende Video- und Computerspiele und nicht altersgerechte Filme auf die kognitive Leistungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wären jedoch neben den nicht altersgerechten Inhalten der zeitliche Aufwand der Spiele zu diskutieren, welchen die Kinder weder durch Bewältigung schulischer Aufgaben noch mit einer altersgemäßeren Freizeitgestaltung verbringen. Dazu zählt auch die Vernachlässigung sportlicher Aktivitäten, was zu physiologischen Defiziten (z.B. Erhöhung des Körperfettanteils, Störungen des Herz-Kreislaufsystems usw.) führen kann. Eine weitere Gefahr birgt der nicht adäquate Umgang mit dem Internet. Neben dem Risiko, das Opfer von Online-Betrug oder Kreditfallen zu werden, steigt auch die Gefahr in Kontakt mit Pädosexuellen zu geraten. Diese scheinen sich zunehmend bei der Kontaktaufnahme zu potentiellen (kindlichen) Opfern der Internetbereiche ¿Chat¿ und ¿E-Mail¿ zu bedienen. Während vor der Verbreitung des Internets Pädosexuelle Kinder direkt an Spiel- und Sportplätzen, Schulen, in Einkaufszentren etc. angesprochen haben, bietet das Internet die Möglichkeit dies bequem und vermeintlich anonym per PC oder Handy von zu Hause aus zu tun. Mittels neuer Medien suchen sie ihre potentiellen Opfer und nehmen mit ihnen mittels Chat, Instant Messenger oder E-Mail Kontakt auf. Nach der Kontaktaufnahme beginnt das ¿Grooming¿. Der Pädosexuelle wendet sich den Kindern vermehrt zu, informiert sich über ihre Vorlieben und Abneigungen und gibt sich als guter Freund aus. Somit erschleicht er ihr Vertrauen. Das alles dient einem Ziel: Ein Treffen außerhalb des Internets. Ziel dieser Arbeit ist neben einer Untersuchung der aktuellen Nutzungsstrategien der neuen Medien durch Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren auch die Klärung von pädosexuellen Täterstrategien in der Wahrnehmung durch die (kindlichen) Opfer. Die Arbeit ist ein Beitrag zur viktimologischen Forschung und soll als Ausgangspunkt für weiter- und tiefergehende Forschung dienen. Informell wendet sie sich an die Strafverfolgungsorgane (Polizei und Staatsanwaltschaft) sowie an Personen der Opferschutzorganisationen. Gang der Untersuchung: Im einleitenden Teil wird zunächst die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen dargestellt. Im Anschluss daran wird die juristische, gesellschaftliche und sexual-wissenschaftliche Sichtweise auf die Pädosexualität dargestellt. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit den Strategien pädosexueller Täter zur Realisierung ihrer sexuellen Interessen. Im empirischen Teil soll anhand einer Fragebogenstudie die Mediennutzung von 10- bis 17-Jährigen und das daraus resultierende Gefahrenmoment dargestellt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 0.Einleitung5 1.Theoretischer Überblick7 1.1Mediennutzung und Gefahren für Kinder und Jugendliche7 1.1.1Nutzungsformen7 1.1.2Mediennutzung von Kindern8 1.1.3Mediennutzung von Jugendlichen10 1.1.4Gefahren neuer Medien13 1.1.5Internetsucht15 1.2Pädosexualität-Historie und Begriffsklärung15 1.2.1Historie15 1.2.2Begriffsklärung16 1.2.3Psychologische Merkmale Pädosexueller19 1.3Entstehungstheorien zur Pädosexualität22 1.3.1Störung der Impulskontrolle22 1.3.2Persönlichkeitsstörung23 1.3.3Erkenntnisse der Neuropsychologie24 1.3.4Integrative Verursachungstheorie zur Entstehung der paedophilia erotica25 1.3.5Psychoanalytische Theorie28 1.3.6Feministische Theorie28 1.3.7Lerntheorie29 1.3.8Vier-Stufen-Modell Finkelhors29 1.3.9Komorbidität31 1.4Gesetzeslage in der BRD32 1.4.1Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung32 1.4.2Pädosexuelle Straftaten im Internet32 1.5Statistiken zum sexuellen Missbrauch33 1.5.1Die Problematik des Dunkelfelds33 1.5.2Polizeiliche Kriminalstatistik33 1.5.3Studien zum sexuellen Kindesmissbrauch37 1.6Differenzierung von Tätertypen39 1.6.1Ausschließlicher vs. nicht-ausschließlicher Typ39 1.6.2trader, traveler, trader-traveler39 1.6.3Fixierter vs. regressiver Typ40 1.7Opfertypen40 1.8Folgen sexuellen Missbrauchs41 1.9Täterstrategien48 1.9.1Strategien jugendlicher Täter48 1.9.2Strategien erwachsener Täter48 1.9.2.1...im Internet48 1.9.2.2...außerhalb des Internets49 2.Fragestellung und Hypothesen53 3.Methode55 3.1Datenerhebung und Untersuchungsdurchführung55 3.2Beschreibung der Stichprobe56 3.3Material und Messinstrumente59 3.4Methoden der Datenauswertung64 4.Ergebnisse66 4.1Hypothese 1: Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung66 4.2Hypothese 2: Mädchen machen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen67 4.3Hypothese 3: Mädchen bekommen mehr sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen69 4.4Hypothese 4: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto mehr unangenehme Inhalte werden per Chat erhalten69 4.5Hypothese 5: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht71 4.6Hypothese 6: Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen71 5.Diskussion74 5.1Beachtenswertes zur Datengewinnung durch Fragebögen74 5.2Methodische Einschränkungen der vorliegenden Studie74 5.2.1Vorgehensweise bei der Datengewinnung74 5.2.2Anmerkungen zur Gestaltung des Fragebogens75 5.2.3Rücklaufquote77 5.2.4Anwendung nonparametrischer Testverfahren78 5.3Diskussion der Ergebnisse79 5.3.1Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung (Hypothese 1)79 5.3.2Mädchen machen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen (Hypothese 2)79 5.3.3Mädchen bekommen mehr sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen (Hypothese 3)85 5.3.4Je länger die tägliche Chatnutzung, desto mehr unangenehme Inhalte werden per Chat erhalten (Hypothese 4)86 5.3.5Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht (Hypothese 5)87 5.3.6Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen (Hypothese 6)88 5.4Zusammenfassende Beurteilung der Ergebnisse und Ausblick89 6.Zusammenfassung93 Literaturverzeichnis94 Anhang99 Anhang A: Elternbrief99 Anhang B: Fragebogen ¿Kinder nutzen neue Medien¿101 Anhang C: Chatprotokoll von Oberstaatsanwaltschaft Halle112Textprobe:Textprobe: Kapitel 2, Fragestellung und Hypothesen: H1: Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung: Die Basisuntersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zum Medienumgang von Jugendlichen aus dem Jahre 2007 ergab, dass sich männliche und weibliche Heranwachsende in ihrer Chatnutzungsfrequenz nur unwesentlich unterscheiden. Es wird in dieser Fragebogenuntersuchung angenommen, dass sich die Nutzungsfrequenz von Chaträumen auch in der Dauer der Chatnutzung widerspiegelt. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass sich Mädchen und Jungen hinsichtlich der durchschnittlichen täglichen Chatnutzung nicht unterscheiden. H2: Mädchen machen häufiger unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen: Die bereits erwähnte Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigte des Weiteren auf, dass Mädchen wesentlich mehr unangenehme Erfahrungen mit Chatbekanntschaften machen, als ihre männlichen Altersgenossen. Die Bandbreite der als unangenehm empfundenen Erfahrungen reicht von der Verwendung von Kraftausdrücken, über das Stellen unangenehmer Fragen, bis hin zur sexuellen Belästigung. Deshalb ist zu erwarten, dass Mädchen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat machen als Jungen. H3: Mädchen bekommen häufiger sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen: Wie in Hypothese 2 (H2) bereits dargelegt, ist davon auszugehen, dass Mädchen häufiger Unangenehmes im Chat zustößt. Von daher erscheint es plausibel, dass weibliche Teenager im Vergleich zu männlichen vermehrt unangenehme Inhalte, vor allem sexuelle (Liebesbekundungen, sexuelle Aufforderungen, Nacktfotographien usw.), erhalten und dass zur Übermittlungen der Inhalte auch andere, weit verbreitete Kommunikationsformen, wie E-Mail oder Handy genutzt werden. H4: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Inhalte per Chat erhalten: Intensivnutzer verbringen sehr viel Zeit in Chaträumen und begegnen so vielen (neuen) Chatpartnern. Es ist anzunehmen, dass eine zeitlich ausgedehnte Nutzung von Chatprogrammen auch die Gefahr steigert, Nutzern zu begegnen, die Jugendlichen unangenehme Nachrichten, Bilder oder Videofilme unaufgefordert senden. H5: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht: Unangenehme Erfahrungen sind sehr eng mit dem Erhalt unangenehmer Inhalte verbunden. Längere Chatnutzung sollte zu mehr erhaltenen unangenehmen Inhalten und daher auch zu einer Steigerung der erlebten unangenehmen Erfahrungen führen. H6: Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen: Viele Jugendliche wollen sich mit einer reinen Chatbekanntschaft nicht zufrieden geben und streben daher ein Treffen außerhalb des Internets an. Jedoch besteht die Gefahr, dass sich der Chatpartner nicht als derjenige erweist, für den man ihn aufgrund seiner Schilderungen und Erzählungen hielt. Dauert die Chatfreundschaft länger an, bevor es zum ersten Treffen kommt, können sich die Jugendlichen besser und intensiver kennen lernen. Dadurch können falsche Annahmen über das Gegenüber zumindest teilweise ausgeräumt werden und die Erwartungshaltung gleicht sich dem Realbild mehr und mehr an. Daher ist anzunehmen, dass die Dauer einer Chatbekanntschaft in Zusammenhang mit der Zufriedenheit vom ersten Treffen steht längere Bekanntschaften führen zu einer geringeren Enttäuschung. Methode: Datenerhebung und Untersuchungsdurchführung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde zwischen Juni 2008 und Juli 2008 ein Fragebogen ¿Kinder nutzen neue Medien¿ (vgl. Anhang B) in einer niederbayerischen Realschule verteilt. Der Fragebogen wurde von Frau Stupperich in Zusammenarbeit mit Dunkelziffer e.V. entwickelt und zur Verfügung gestellt. Die Fragebögen wurden den Schülern und Schülerinnen in der Staatlichen Realschule Ergolding von einem Lehrer ausgehändigt, mit der Bitte, sie auch an gleichaltrige Freunde und Freundinnen weiterzugeben. Insgesamt wurden 300 Fragebögen ausgegeben. Den Schülern und Schülerinnen wurde mitgeteilt, dass die Fragebögen im Rahmen einer Diplomarbeit im Fach Psychologie benötigt werden und dass die Bearbeitung des Fragebogens bei den Schülern und Schülerinnen zu Hause stattfinden sollte. Die Versuchspersonen wurden des Weiteren aufgefordert, den Fragebogen alleine und ohne Mitwirkung Dritter zu bearbeiten. Der Lehrer stand den Probanden bei Rückfragen zur Verfügung und sammelte die Fragebögen nach einer 3-wöchigen Frist wieder ein. 99 verwertbare Fragebögen wurden dem Versuchsleiter übergeben. Vor der Testung wurde eine Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme ihres Kindes eingeholt. Mit dem Elternbrief (vgl. Anhang A) wurde zugesichert, dass die Informationen vertraulich behandelt werden und dass sie rein wissenschaftlichen Zwecken dienen. Zudem wurden die Eltern kurz über die Notwendigkeit des Fragebogens in Bezug auf die Forschung informiert. Die Teilnahme an der Fragebogenuntersuchung geschah auf freiwilliger Basis und anonym. Bei der Durchführung der Fragebogenstudie traten jedoch bei einigen der Befragten Verständnisprobleme auf. Vor allem die Unterteilung der Nutzung und des Besitzes eines ¿PCs ohne Internet¿ und eines ¿PCs mit Internet¿ sorgte für Verwirrung. Außerdem fiel auf, dass viele Fragebögen unvollständig beantwortet wurden. Diese wurden jedoch trotzdem mit in die Auswertung aufgenommen. Zudem sollten Chatprotokolle aus Gerichtsakten mittels der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden. Dadurch sollten die Strategien der pädosexuellen Internettäter ausgemacht und adäquate Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden. Trotz ausgedehnter Recherche und großen Bemühungen konnte kein Einblick in entsprechende Gerichtsakten erzielt werden. Die Opferschutzorganisation Dunkelziffer e.V., das Bayerische Staatsministerium für Justiz und Verbraucherschutz sowie die Staatsanwaltschaften in München (I und II), Landshut, Nürnberg, Regensburg und Berlin konnten aus diversen Gründen keine Materialien für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen. Die Oberstaatsanwaltschaft Halle (Saale) sandte ein Chatprotokoll zu, das jedoch für eine wissenschaftliche Analyse nicht geeignet ist (vgl. Anhang C). Pädosexuelle Täterstrategien Im Internet: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Art der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere bei Kindern und Heranwachsenden, wird regelmäßig von verschiedenen Instituten und Vereinigungen erhoben. Meist handelt es sich bei den Untersuchungen um Fragebogenstudien. Sie resümieren eine gesteigerte Internet- und Handynutzung von Kindern und Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Hatten 1999 nur 13 % der 6- bis 13-Jährigen Erfahrungen mit dem Internet gemacht, so stieg der Anteil der Kinder, die das Internet nutzten, kontinuierlich auf 68 % im Jahr 2005. Ein Viertel von ihnen chattete regelmäßig. 2005 besaß fast jedes zweite Kind ein eigenes Handy. Die zune, Diplomica Verlag

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Pädosexuelle Täterstrategien Im Internet - Christopher Sitter
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Christopher Sitter:
Pädosexuelle Täterstrategien Im Internet - neues Buch

2008, ISBN: 9783836634540

ID: 9783836634540

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Art der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere bei Kindern und Heranwachsenden, wird regelmäßig von verschiedenen Instituten und Vereinigungen erhoben. Meist handelt es sich bei den Untersuchungen um Fragebogenstudien. Sie resümieren eine gesteigerte Internet- und Handynutzung von Kindern und Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Hatten 1999 nur 13 % der 6- bis 13-Jährigen Erfahrungen mit dem Internet gemacht, so stieg der Anteil der Kinder, die das Internet nutzten, kontinuierlich auf 68 % im Jahr 2005. Ein Viertel von ihnen chattete regelmäßig. 2005 besaß fast jedes zweite Kind ein eigenes Handy. Die zunehmende Verbreitung moderner Medien unter Minderjährigen birgt eine Reihe von Gefahren. Eine 2005 vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen durchgeführte Befragung von 17.000 Neunt- und 6.000 Viertklässler im westdeutschen Raum weist auf einen negativen Zusammenhang zwischen der Nutzungsintensität neuer Medien (Fernsehgerät, Spielekonsole) und den schulischen Leistungen hin. ¿Je stärker die Präferenz für Mediengewalt ausfällt und je höher die Medienzeiten der Schüler, desto negativer wirken sich diese Faktoren auf die Schulleistungen aus¿. Das Spielen gewalthaltiger Video- und Computerspiele sowie der Konsum solcher Filme führe zudem zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft und zu einer allgemeinen Befürwortung männlicher Gewalt. Mößle, Kleimann, Rehbein und Pfeiffer beobachteten negative Auswirkung durch entwicklungsbeeinträchtigende Video- und Computerspiele und nicht altersgerechte Filme auf die kognitive Leistungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wären jedoch neben den nicht altersgerechten Inhalten der zeitliche Aufwand der Spiele zu diskutieren, welchen die Kinder weder durch Bewältigung schulischer Aufgaben noch mit einer altersgemäßeren Freizeitgestaltung verbringen. Dazu zählt auch die Vernachlässigung sportlicher Aktivitäten, was zu physiologischen Defiziten (z.B. Erhöhung des Körperfettanteils, Störungen des Herz-Kreislaufsystems usw.) führen kann. Eine weitere Gefahr birgt der nicht adäquate Umgang mit dem Internet. Neben dem Risiko, das Opfer von Online-Betrug oder Kreditfallen zu werden, steigt auch die Gefahr in Kontakt mit Pädosexuellen zu geraten. Diese scheinen sich zunehmend bei der Kontaktaufnahme zu potentiellen (kindlichen) Opfern der Internetbereiche ¿Chat¿ und ¿E-Mail¿ zu bedienen. Während vor der Verbreitung des Internets Pädosexuelle Kinder direkt an Spiel- und Sportplätzen, Schulen, in Einkaufszentren etc. angesprochen haben, bietet das Internet die Möglichkeit dies bequem und vermeintlich anonym per PC oder Handy von zu Hause aus zu tun. Mittels neuer Medien suchen sie ihre potentiellen Opfer und nehmen mit ihnen mittels Chat, Instant Messenger oder E-Mail Kontakt auf. Nach der Kontaktaufnahme beginnt das ¿Grooming¿. Der Pädosexuelle wendet sich den Kindern vermehrt zu, informiert sich über ihre Vorlieben und Abneigungen und gibt sich als guter Freund aus. Somit erschleicht er ihr Vertrauen. Das alles dient einem Ziel: Ein Treffen außerhalb des Internets. Ziel dieser Arbeit ist neben einer Untersuchung der aktuellen Nutzungsstrategien der neuen Medien durch Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren auch die Klärung von pädosexuellen Täterstrategien in der Wahrnehmung durch die (kindlichen) Opfer. Die Arbeit ist ein Beitrag zur viktimologischen Forschung und soll als Ausgangspunkt für weiter- und tiefergehende Forschung dienen. Informell wendet sie sich an die Strafverfolgungsorgane (Polizei und Staatsanwaltschaft) sowie an Personen der Opferschutzorganisationen. Gang der Untersuchung: Im einleitenden Teil wird zunächst die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen dargestellt. Im Anschluss daran wird die juristische, gesellschaftliche und sexual-wissenschaftliche Sichtweise auf die Pädosexualität dargestellt. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit den Strategien pädosexueller Täter zur Realisierung ihrer sexuellen Interessen. Im empirischen Teil soll anhand einer Fragebogenstudie die Mediennutzung von 10- bis 17-Jährigen und das daraus resultierende Gefahrenmoment dargestellt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 0.Einleitung5 1.Theoretischer Überblick7 1.1Mediennutzung und Gefahren für Kinder und Jugendliche7 1.1.1Nutzungsformen7 1.1.2Mediennutzung von Kindern8 1.1.3Mediennutzung von Jugendlichen10 1.1.4Gefahren neuer Medien13 1.1.5Internetsucht15 1.2Pädosexualität-Historie und Begriffsklärung15 1.2.1Historie15 1.2.2Begriffsklärung16 1.2.3Psychologische Merkmale Pädosexueller19 1.3Entstehungstheorien zur Pädosexualität22 1.3.1Störung der Impulskontrolle22 1.3.2Persönlichkeitsstörung23 1.3.3Erkenntnisse der Neuropsychologie24 1.3.4Integrative Verursachungstheorie zur Entstehung der paedophilia erotica25 1.3.5Psychoanalytische Theorie28 1.3.6Feministische Theorie28 1.3.7Lerntheorie29 1.3.8Vier-Stufen-Modell Finkelhors29 1.3.9Komorbidität31 1.4Gesetzeslage in der BRD32 1.4.1Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung32 1.4.2Pädosexuelle Straftaten im Internet32 1.5Statistiken zum sexuellen Missbrauch33 1.5.1Die Problematik des Dunkelfelds33 1.5.2Polizeiliche Kriminalstatistik33 1.5.3Studien zum sexuellen Kindesmissbrauch37 1.6Differenzierung von Tätertypen39 1.6.1Ausschließlicher vs. nicht-ausschließlicher Typ39 1.6.2trader, traveler, trader-traveler39 1.6.3Fixierter vs. regressiver Typ40 1.7Opfertypen40 1.8Folgen sexuellen Missbrauchs41 1.9Täterstrategien48 1.9.1Strategien jugendlicher Täter48 1.9.2Strategien erwachsener Täter48 1.9.2.1...im Internet48 1.9.2.2...außerhalb des Internets49 2.Fragestellung und Hypothesen53 3.Methode55 3.1Datenerhebung und Untersuchungsdurchführung55 3.2Beschreibung der Stichprobe56 3.3Material und Messinstrumente59 3.4Methoden der Datenauswertung64 4.Ergebnisse66 4.1Hypothese 1: Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung66 4.2Hypothese 2: Mädchen machen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen67 4.3Hypothese 3: Mädchen bekommen mehr sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen69 4.4Hypothese 4: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto mehr unangenehme Inhalte werden per Chat erhalten69 4.5Hypothese 5: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht71 4.6Hypothese 6: Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen71 5.Diskussion74 5.1Beachtenswertes zur Datengewinnung durch Fragebögen74 5.2Methodische Einschränkungen der vorliegenden Studie74 5.2.1Vorgehensweise bei der Datengewinnung74 5.2.2Anmerkungen zur Gestaltung des Fragebogens75 5.2.3Rücklaufquote77 5.2.4Anwendung nonparametrischer Testverfahren78 5.3Diskussion der Ergebnisse79 5.3.1Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung (Hypothese 1)79 5.3.2Mädchen machen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen (Hypothese 2)79 5.3.3Mädchen bekommen mehr sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen (Hypothese 3)85 5.3.4Je länger die tägliche Chatnutzung, desto mehr unangenehme Inhalte werden per Chat erhalten (Hypothese 4)86 5.3.5Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht (Hypothese 5)87 5.3.6Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen (Hypothese 6)88 5.4Zusammenfassende Beurteilung der Ergebnisse und Ausblick89 6.Zusammenfassung93 Literaturverzeichnis94 Anhang99 Anhang A: Elternbrief99 Anhang B: Fragebogen ¿Kinder nutzen neue Medien¿101 Anhang C: Chatprotokoll von Oberstaatsanwaltschaft Halle112Textprobe:Textprobe: Kapitel 2, Fragestellung und Hypothesen: H1: Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung: Die Basisuntersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zum Medienumgang von Jugendlichen aus dem Jahre 2007 ergab, dass sich männliche und weibliche Heranwachsende in ihrer Chatnutzungsfrequenz nur unwesentlich unterscheiden. Es wird in dieser Fragebogenuntersuchung angenommen, dass sich die Nutzungsfrequenz von Chaträumen auch in der Dauer der Chatnutzung widerspiegelt. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass sich Mädchen und Jungen hinsichtlich der durchschnittlichen täglichen Chatnutzung nicht unterscheiden. H2: Mädchen machen häufiger unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen: Die bereits erwähnte Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigte des Weiteren auf, dass Mädchen wesentlich mehr unangenehme Erfahrungen mit Chatbekanntschaften machen, als ihre männlichen Altersgenossen. Die Bandbreite der als unangenehm empfundenen Erfahrungen reicht von der Verwendung von Kraftausdrücken, über das Stellen unangenehmer Fragen, bis hin zur sexuellen Belästigung. Deshalb ist zu erwarten, dass Mädchen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat machen als Jungen. H3: Mädchen bekommen häufiger sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen: Wie in Hypothese 2 (H2) bereits dargelegt, ist davon auszugehen, dass Mädchen häufiger Unangenehmes im Chat zustößt. Von daher erscheint es plausibel, dass weibliche Teenager im Vergleich zu männlichen vermehrt unangenehme Inhalte, vor allem sexuelle (Liebesbekundungen, sexuelle Aufforderungen, Nacktfotographien usw.), erhalten und dass zur Übermittlungen der Inhalte auch andere, weit verbreitete Kommunikationsformen, wie E-Mail oder Handy genutzt werden. H4: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Inhalte per Chat erhalten: Intensivnutzer verbringen sehr viel Zeit in Chaträumen und begegnen so vielen (neuen) Chatpartnern. Es ist anzunehmen, dass eine zeitlich ausgedehnte Nutzung von Chatprogrammen auch die Gefahr steigert, Nutzern zu begegnen, die Jugendlichen unangenehme Nachrichten, Bilder oder Videofilme unaufgefordert senden. H5: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht: Unangenehme Erfahrungen sind sehr eng mit dem Erhalt unangenehmer Inhalte verbunden. Längere Chatnutzung sollte zu mehr erhaltenen unangenehmen Inhalten und daher auch zu einer Steigerung der erlebten unangenehmen Erfahrungen führen. H6: Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen: Viele Jugendliche wollen sich mit einer reinen Chatbekanntschaft nicht zufrieden geben und streben daher ein Treffen außerhalb des Internets an. Jedoch besteht die Gefahr, dass sich der Chatpartner nicht als derjenige erweist, für den man ihn aufgrund seiner Schilderungen und Erzählungen hielt. Dauert die Chatfreundschaft länger an, bevor es zum ersten Treffen kommt, können sich die Jugendlichen besser und intensiver kennen lernen. Dadurch können falsche Annahmen über das Gegenüber zumindest teilweise ausgeräumt werden und die Erwartungshaltung gleicht sich dem Realbild mehr und mehr an. Daher ist anzunehmen, dass die Dauer einer Chatbekanntschaft in Zusammenhang mit der Zufriedenheit vom ersten Treffen steht längere Bekanntschaften führen zu einer geringeren Enttäuschung. Methode: Datenerhebung und Untersuchungsdurchführung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde zwischen Juni 2008 und Juli 2008 ein Fragebogen ¿Kinder nutzen neue Medien¿ (vgl. Anhang B) in einer niederbayerischen Realschule verteilt. Der Fragebogen wurde von Frau Stupperich in Zusammenarbeit mit Dunkelziffer e.V. entwickelt und zur Verfügung gestellt. Die Fragebögen wurden den Schülern und Schülerinnen in der Staatlichen Realschule Ergolding von einem Lehrer ausgehändigt, mit der Bitte, sie auch an gleichaltrige Freunde und Freundinnen weiterzugeben. Insgesamt wurden 300 Fragebögen ausgegeben. Den Schülern und Schülerinnen wurde mitgeteilt, dass die Fragebögen im Rahmen einer Diplomarbeit im Fach Psychologie benötigt werden und dass die Bearbeitung des Fragebogens bei den Schülern und Schülerinnen zu Hause stattfinden sollte. Die Versuchspersonen wurden des Weiteren aufgefordert, den Fragebogen alleine und ohne Mitwirkung Dritter zu bearbeiten. Der Lehrer stand den Probanden bei Rückfragen zur Verfügung und sammelte die Fragebögen nach einer 3-wöchigen Frist wieder ein. 99 verwertbare Fragebögen wurden dem Versuchsleiter übergeben. Vor der Testung wurde eine Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme ihres Kindes eingeholt. Mit dem Elternbrief (vgl. Anhang A) wurde zugesichert, dass die Informationen vertraulich behandelt werden und dass sie rein wissenschaftlichen Zwecken dienen. Zudem wurden die Eltern kurz über die Notwendigkeit des Fragebogens in Bezug auf die Forschung informiert. Die Teilnahme an der Fragebogenuntersuchung geschah auf freiwilliger Basis und anonym. Bei der Durchführung der Fragebogenstudie traten jedoch bei einigen der Befragten Verständnisprobleme auf. Vor allem die Unterteilung der Nutzung und des Besitzes eines ¿PCs ohne Internet¿ und eines ¿PCs mit Internet¿ sorgte für Verwirrung. Außerdem fiel auf, dass viele Fragebögen unvollständig beantwortet wurden. Diese wurden jedoch trotzdem mit in die Auswertung aufgenommen. Zudem sollten Chatprotokolle aus Gerichtsakten mittels der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden. Dadurch sollten die Strategien der pädosexuellen Internettäter ausgemacht und adäquate Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden. Trotz ausgedehnter Recherche und großen Bemühungen konnte kein Einblick in entsprechende Gerichtsakten erzielt werden. Die Opferschutzorganisation Dunkelziffer e.V., das Bayerische Staatsministerium für Justiz und Verbraucherschutz sowie die Staatsanwaltschaften in München (I und II), Landshut, Nürnberg, Regensburg und Berlin konnten aus diversen Gründen keine Materialien für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen. Die Oberstaatsanwaltschaft Halle (Saale) sandte ein Chatprotokoll zu, das jedoch für eine wissenschaftliche Analyse nicht geeignet ist (vgl. Anhang C). Pädosexuelle Täterstrategien Im Internet: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Art der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere bei Kindern und Heranwachsenden, wird regelmäßig von verschiedenen Instituten und Vereinigungen erhoben. Meist handelt es sich bei den Untersuchungen um Fragebogenstudien. Sie resümieren eine gesteigerte Internet- und Handynutzung von Kindern und Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Hatten 1999 nur 13 % der 6- bis 13-Jährigen Erfahrungen mit dem Internet gemacht, so stieg der Anteil der Kinder, die das Internet nutzten, kontinuierlich auf 68 % im Jahr 2005. Ein Viertel von ihnen chattete regelmäßig. 2005 besaß fast jedes zweite Kind ein eigenes, Diplomica Verlag

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2008, ISBN: 9783836634540

ID: 9783836634540

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Art der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere bei Kindern und Heranwachsenden, wird regelmäßig von verschiedenen Instituten und Vereinigungen erhoben. Meist handelt es sich bei den Untersuchungen um Fragebogenstudien. Sie resümieren eine gesteigerte Internet- und Handynutzung von Kindern und Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Hatten 1999 nur 13 % der 6- bis 13-Jährigen Erfahrungen mit dem Internet gemacht, so stieg der Anteil der Kinder, die das Internet nutzten, kontinuierlich auf 68 % im Jahr 2005. Ein Viertel von ihnen chattete regelmäßig. 2005 besaß fast jedes zweite Kind ein eigenes Handy. Die zunehmende Verbreitung moderner Medien unter Minderjährigen birgt eine Reihe von Gefahren. Eine 2005 vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen durchgeführte Befragung von 17.000 Neunt- und 6.000 Viertklässler im westdeutschen Raum weist auf einen negativen Zusammenhang zwischen der Nutzungsintensität neuer Medien (Fernsehgerät, Spielekonsole) und den schulischen Leistungen hin. ¿Je stärker die Präferenz für Mediengewalt ausfällt und je höher die Medienzeiten der Schüler, desto negativer wirken sich diese Faktoren auf die Schulleistungen aus¿. Das Spielen gewalthaltiger Video- und Computerspiele sowie der Konsum solcher Filme führe zudem zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft und zu einer allgemeinen Befürwortung männlicher Gewalt. Mößle, Kleimann, Rehbein und Pfeiffer beobachteten negative Auswirkung durch entwicklungsbeeinträchtigende Video- und Computerspiele und nicht altersgerechte Filme auf die kognitive Leistungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wären jedoch neben den nicht altersgerechten Inhalten der zeitliche Aufwand der Spiele zu diskutieren, welchen die Kinder weder durch Bewältigung schulischer Aufgaben noch mit einer altersgemäßeren Freizeitgestaltung verbringen. Dazu zählt auch die Vernachlässigung sportlicher Aktivitäten, was zu physiologischen Defiziten (z.B. Erhöhung des Körperfettanteils, Störungen des Herz-Kreislaufsystems usw.) führen kann. Eine weitere Gefahr birgt der nicht adäquate Umgang mit dem Internet. Neben dem Risiko, das Opfer von Online-Betrug oder Kreditfallen zu werden, steigt auch die Gefahr in Kontakt mit Pädosexuellen zu geraten. Diese scheinen sich zunehmend bei der Kontaktaufnahme zu potentiellen (kindlichen) Opfern der Internetbereiche ¿Chat¿ und ¿E-Mail¿ zu bedienen. Während vor der Verbreitung des Internets Pädosexuelle Kinder direkt an Spiel- und Sportplätzen, Schulen, in Einkaufszentren etc. angesprochen haben, bietet das Internet die Möglichkeit dies bequem und vermeintlich anonym per PC oder Handy von zu Hause aus zu tun. Mittels neuer Medien suchen sie ihre potentiellen Opfer und nehmen mit ihnen mittels Chat, Instant Messenger oder E-Mail Kontakt auf. Nach der Kontaktaufnahme beginnt das ¿Grooming¿. Der Pädosexuelle wendet sich den Kindern vermehrt zu, informiert sich über ihre Vorlieben und Abneigungen und gibt sich als guter Freund aus. Somit erschleicht er ihr Vertrauen. Das alles dient einem Ziel: Ein Treffen außerhalb des Internets. Ziel dieser Arbeit ist neben einer Untersuchung der aktuellen Nutzungsstrategien der neuen Medien durch Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren auch die Klärung von pädosexuellen Täterstrategien in der Wahrnehmung durch die (kindlichen) Opfer. Die Arbeit ist ein Beitrag zur viktimologischen Forschung und soll als Ausgangspunkt für weiter- und tiefergehende Forschung dienen. Informell wendet sie sich an die Strafverfolgungsorgane (Polizei und Staatsanwaltschaft) sowie an Personen der Opferschutzorganisationen. Gang der Untersuchung: Im einleitenden Teil wird zunächst die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen dargestellt. Im Anschluss daran wird die juristische, gesellschaftliche und sexual-wissenschaftliche Sichtweise auf die Pädosexualität dargestellt. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit den Strategien pädosexueller Täter zur Realisierung ihrer sexuellen Interessen. Im empirischen Teil soll anhand einer Fragebogenstudie die Mediennutzung von 10- bis 17-Jährigen und das daraus resultierende Gefahrenmoment dargestellt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 0.Einleitung5 1.Theoretischer Überblick7 1.1Mediennutzung und Gefahren für Kinder und Jugendliche7 1.1.1Nutzungsformen7 1.1.2Mediennutzung von Kindern8 1.1.3Mediennutzung von Jugendlichen10 1.1.4Gefahren neuer Medien13 1.1.5Internetsucht15 1.2Pädosexualität-Historie und Begriffsklärung15 1.2.1Historie15 1.2.2Begriffsklärung16 1.2.3Psychologische Merkmale Pädosexueller19 1.3Entstehungstheorien zur Pädosexualität22 1.3.1Störung der Impulskontrolle22 1.3.2Persönlichkeitsstörung23 1.3.3Erkenntnisse der Neuropsychologie24 1.3.4Integrative Verursachungstheorie zur Entstehung der paedophilia erotica25 1.3.5Psychoanalytische Theorie28 1.3.6Feministische Theorie28 1.3.7Lerntheorie29 1.3.8Vier-Stufen-Modell Finkelhors29 1.3.9Komorbidität31 1.4Gesetzeslage in der BRD32 1.4.1Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung32 1.4.2Pädosexuelle Straftaten im Internet32 1.5Statistiken zum sexuellen Missbrauch33 1.5.1Die Problematik des Dunkelfelds33 1.5.2Polizeiliche Kriminalstatistik33 1.5.3Studien zum sexuellen Kindesmissbrauch37 1.6Differenzierung von Tätertypen39 1.6.1Ausschließlicher vs. nicht-ausschließlicher Typ39 1.6.2trader, traveler, trader-traveler39 1.6.3Fixierter vs. regressiver Typ40 1.7Opfertypen40 1.8Folgen sexuellen Missbrauchs41 1.9Täterstrategien48 1.9.1Strategien jugendlicher Täter48 1.9.2Strategien erwachsener Täter48 1.9.2.1...im Internet48 1.9.2.2...außerhalb des Internets49 2.Fragestellung und Hypothesen53 3.Methode55 3.1Datenerhebung und Untersuchungsdurchführung55 3.2Beschreibung der Stichprobe56 3.3Material und Messinstrumente59 3.4Methoden der Datenauswertung64 4.Ergebnisse66 4.1Hypothese 1: Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung66 4.2Hypothese 2: Mädchen machen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen67 4.3Hypothese 3: Mädchen bekommen mehr sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen69 4.4Hypothese 4: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto mehr unangenehme Inhalte werden per Chat erhalten69 4.5Hypothese 5: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht71 4.6Hypothese 6: Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen71 5.Diskussion74 5.1Beachtenswertes zur Datengewinnung durch Fragebögen74 5.2Methodische Einschränkungen der vorliegenden Studie74 5.2.1Vorgehensweise bei der Datengewinnung74 5.2.2Anmerkungen zur Gestaltung des Fragebogens75 5.2.3Rücklaufquote77 5.2.4Anwendung nonparametrischer Testverfahren78 5.3Diskussion der Ergebnisse79 5.3.1Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung (Hypothese 1)79 5.3.2Mädchen machen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen (Hypothese 2)79 5.3.3Mädchen bekommen mehr sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen (Hypothese 3)85 5.3.4Je länger die tägliche Chatnutzung, desto mehr unangenehme Inhalte werden per Chat erhalten (Hypothese 4)86 5.3.5Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht (Hypothese 5)87 5.3.6Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen (Hypothese 6)88 5.4Zusammenfassende Beurteilung der Ergebnisse und Ausblick89 6.Zusammenfassung93 Literaturverzeichnis94 Anhang99 Anhang A: Elternbrief99 Anhang B: Fragebogen ¿Kinder nutzen neue Medien¿101 Anhang C: Chatprotokoll von Oberstaatsanwaltschaft Halle112Textprobe:Textprobe: Kapitel 2, Fragestellung und Hypothesen: H1: Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht in der Dauer der Chatnutzung: Die Basisuntersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zum Medienumgang von Jugendlichen aus dem Jahre 2007 ergab, dass sich männliche und weibliche Heranwachsende in ihrer Chatnutzungsfrequenz nur unwesentlich unterscheiden. Es wird in dieser Fragebogenuntersuchung angenommen, dass sich die Nutzungsfrequenz von Chaträumen auch in der Dauer der Chatnutzung widerspiegelt. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass sich Mädchen und Jungen hinsichtlich der durchschnittlichen täglichen Chatnutzung nicht unterscheiden. H2: Mädchen machen häufiger unangenehme Erfahrungen im Chat als Jungen: Die bereits erwähnte Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigte des Weiteren auf, dass Mädchen wesentlich mehr unangenehme Erfahrungen mit Chatbekanntschaften machen, als ihre männlichen Altersgenossen. Die Bandbreite der als unangenehm empfundenen Erfahrungen reicht von der Verwendung von Kraftausdrücken, über das Stellen unangenehmer Fragen, bis hin zur sexuellen Belästigung. Deshalb ist zu erwarten, dass Mädchen mehr unangenehme Erfahrungen im Chat machen als Jungen. H3: Mädchen bekommen häufiger sexuelle Inhalte per Handy, E-Mail oder im Chat als Jungen: Wie in Hypothese 2 (H2) bereits dargelegt, ist davon auszugehen, dass Mädchen häufiger Unangenehmes im Chat zustößt. Von daher erscheint es plausibel, dass weibliche Teenager im Vergleich zu männlichen vermehrt unangenehme Inhalte, vor allem sexuelle (Liebesbekundungen, sexuelle Aufforderungen, Nacktfotographien usw.), erhalten und dass zur Übermittlungen der Inhalte auch andere, weit verbreitete Kommunikationsformen, wie E-Mail oder Handy genutzt werden. H4: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Inhalte per Chat erhalten: Intensivnutzer verbringen sehr viel Zeit in Chaträumen und begegnen so vielen (neuen) Chatpartnern. Es ist anzunehmen, dass eine zeitlich ausgedehnte Nutzung von Chatprogrammen auch die Gefahr steigert, Nutzern zu begegnen, die Jugendlichen unangenehme Nachrichten, Bilder oder Videofilme unaufgefordert senden. H5: Je länger die tägliche Chatnutzung, desto häufiger werden unangenehme Erfahrungen im Chat gemacht: Unangenehme Erfahrungen sind sehr eng mit dem Erhalt unangenehmer Inhalte verbunden. Längere Chatnutzung sollte zu mehr erhaltenen unangenehmen Inhalten und daher auch zu einer Steigerung der erlebten unangenehmen Erfahrungen führen. H6: Je länger die Jugendlichen ihre Chatbekanntschaft kennen, desto zufriedener sind sie vom ersten Treffen: Viele Jugendliche wollen sich mit einer reinen Chatbekanntschaft nicht zufrieden geben und streben daher ein Treffen außerhalb des Internets an. Jedoch besteht die Gefahr, dass sich der Chatpartner nicht als derjenige erweist, für den man ihn aufgrund seiner Schilderungen und Erzählungen hielt. Dauert die Chatfreundschaft länger an, bevor es zum ersten Treffen kommt, können sich die Jugendlichen besser und intensiver kennen lernen. Dadurch können falsche Annahmen über das Gegenüber zumindest teilweise ausgeräumt werden und die Erwartungshaltung gleicht sich dem Realbild mehr und mehr an. Daher ist anzunehmen, dass die Dauer einer Chatbekanntschaft in Zusammenhang mit der Zufriedenheit vom ersten Treffen steht längere Bekanntschaften führen zu einer geringeren Enttäuschung. Methode: Datenerhebung und Untersuchungsdurchführung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde zwischen Juni 2008 und Juli 2008 ein Fragebogen ¿Kinder nutzen neue Medien¿ (vgl. Anhang B) in einer niederbayerischen Realschule verteilt. Der Fragebogen wurde von Frau Stupperich in Zusammenarbeit mit Dunkelziffer e.V. entwickelt und zur Verfügung gestellt. Die Fragebögen wurden den Schülern und Schülerinnen in der Staatlichen Realschule Ergolding von einem Lehrer ausgehändigt, mit der Bitte, sie auch an gleichaltrige Freunde und Freundinnen weiterzugeben. Insgesamt wurden 300 Fragebögen ausgegeben. Den Schülern und Schülerinnen wurde mitgeteilt, dass die Fragebögen im Rahmen einer Diplomarbeit im Fach Psychologie benötigt werden und dass die Bearbeitung des Fragebogens bei den Schülern und Schülerinnen zu Hause stattfinden sollte. Die Versuchspersonen wurden des Weiteren aufgefordert, den Fragebogen alleine und ohne Mitwirkung Dritter zu bearbeiten. Der Lehrer stand den Probanden bei Rückfragen zur Verfügung und sammelte die Fragebögen nach einer 3-wöchigen Frist wieder ein. 99 verwertbare Fragebögen wurden dem Versuchsleiter übergeben. Vor der Testung wurde eine Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme ihres Kindes eingeholt. Mit dem Elternbrief (vgl. Anhang A) wurde zugesichert, dass die Informationen vertraulich behandelt werden und dass sie rein wissenschaftlichen Zwecken dienen. Zudem wurden die Eltern kurz über die Notwendigkeit des Fragebogens in Bezug auf die Forschung informiert. Die Teilnahme an der Fragebogenuntersuchung geschah auf freiwilliger Basis und anonym. Bei der Durchführung der Fragebogenstudie traten jedoch bei einigen der Befragten Verständnisprobleme auf. Vor allem die Unterteilung der Nutzung und des Besitzes eines ¿PCs ohne Internet¿ und eines ¿PCs mit Internet¿ sorgte für Verwirrung. Außerdem fiel auf, dass viele Fragebögen unvollständig beantwortet wurden. Diese wurden jedoch trotzdem mit in die Auswertung aufgenommen. Zudem sollten Chatprotokolle aus Gerichtsakten mittels der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden. Dadurch sollten die Strategien der pädosexuellen Internettäter ausgemacht und adäquate Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden. Trotz ausgedehnter Recherche und großen Bemühungen konnte kein Einblick in entsprechende Gerichtsakten erzielt werden. Die Opferschutzorganisation Dunkelziffer e.V., das Bayerische Staatsministerium für Justiz und Verbraucherschutz sowie die Staatsanwaltschaften in München (I und II), Landshut, Nürnberg, Regensburg und Berlin konnten aus diversen Gründen keine Materialien für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen. Die Oberstaatsanwaltschaft Halle (Saale) sandte ein Chatprotokoll zu, das jedoch für eine wissenschaftliche Analyse nicht geeignet ist (vgl. Anhang C). Pädosexuelle Täterstrategien im Internet: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Art der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere bei Kindern und Heranwachsenden, wird regelmäßig von verschiedenen Instituten und Vereinigungen erhoben. Meist handelt es sich bei den Untersuchungen um Fragebogenstudien. Sie resümieren eine gesteigerte Internet- und Handynutzung von Kindern und Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Hatten 1999 nur 13 % der 6- bis 13-Jährigen Erfahrungen mit dem Internet gemacht, so stieg der Anteil der Kinder, die das Internet nutzten, kontinuierlich auf 68 % im Jahr 2005. Ein Viertel von ihnen chattete regelmäßig. 2005 besaß fast jed, Diplomica Verlag

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Christopher Sitter:
Pädosexuelle Täterstrategien im Internet - Erstausgabe

2009, ISBN: 9783836634540

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Pädosexuelle Täterstrategien im Internet


EAN (ISBN-13): 9783836634540
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2008-01-18T00:14:48+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2018-08-24T13:06:58+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836634540

ISBN - alternative Schreibweisen:
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