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Digitale Film-Distribution - Funktionsweise und kritische Beleuchtung der Auswirkungen auf die Filmindustrie - Hannes Kreuzer
(*)
Hannes Kreuzer:
Digitale Film-Distribution - Funktionsweise und kritische Beleuchtung der Auswirkungen auf die Filmindustrie - neues Buch

ISBN: 9783836634298

ID: 9783836634298

Inhaltsangabe:Einleitung: Immer wieder hat die Film- und Medienindustrie technologische Weiterentwicklungen erlebt. Zuerst löste das Farb- das Schwarzweiß-Fernsehen ab, dann revolutionierte die VHS-Kassette den Filmkonsum im eigenen Heim und wurde nicht viel später durch die DVD abgelöst. Der nunmehr stattfindenden Digitalisierung in Produktion und Vertrieb wird zum momentanen Zeitpunkt eine ebenso weitreichende Revolutionierung der Medienlandschaft prophezeit. Die Digitalisierung im Vertrieb steckt gewissermaßen noch in den Kinderschuhen, ist dabei sich zu definieren, den Vertrieb zu revolutionieren und genau an diesem Punkt möchte ich mit meiner Arbeit ansetzen. Am Beginn einer Entwicklung zu stehen, bedeutet Spannung und Herausforderung zugleich, täglich ändern sich die eben auf den Markt gekommenen Forschungen und Expertenmeinungen. Mit meiner Arbeit versuche ich zunächst einmal dem Leser einen Überblick über das gesamte Thema zu geben, Zusammenhänge zu erklären und vorgefasste Meinungen kritisch zu hinterfragen, um einen professionellen Umgang, frei von blinder Euphorie oder angsterfüllten Untergangsszenarien, zu gewährleisten. Die von mir bis dato rezipierten Werke zu diesem Thema verlieren sich meist in theoretischen Abhandlungen, die zwar sicherlich auch eine Daseinsberechtigung haben, für den praktischen Anwender jedoch oftmals nur bedingt hilfreich sind. Meine Motivation ist eher pragmatisch-praktischer Natur, die mit konkreten Beispielen und Lösungsansätzen ein höchst komplexes Thema möglichst benutzerfreundlich und anwendbar aufschlüsseln will. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Basis der Darlegung des bis dato gängigen Filmherstellungs- und Distributionsprozesses, nun den durch die neuen Technologien bedingten Strukturwandel innerhalb dieser Sektoren der Filmindustrie aufzuzeigen sowie seine revolutionären Möglichkeiten und Herausforderungen, genauso aber auch mögliche Risiken kritisch zu beleuchten. Nach derzeitigem Stand begegnet man diesen neuen Entwicklungen zumeist mit überschwänglicher Euphorie, die bisher vor allem auf einem theoretischen Konstrukt beruht: Ob diese Euphorie jedoch tatsächlich angebracht ist und sich die theoretischen Modelle vor allem auch in der Praxis bewähren (werden), soll hier kritisch überprüft werden. Ein besonders wichtiger Faktor innerhalb dieser Entwicklungen ist der starke Demokratisierungsprozess, den die Filmwirtschaft in den letzten Jahren erlebt hat, und der in erster Linie die Herstellungs- und Vertriebsbedingungen per se verändert hat und weiterhin verändern wird, genauso aber auch immensen Einfluss auf das Nutzungs- und Nutzerverhalten hat und dies in den Folgejahren noch um ein Vielfaches mehr haben wird. Nicht nur am prominentesten Beispiel dieses Demokratisierungsprozesses, nämlich der Plattform YouTube zeigt sich, dass der Content in den nächsten Jahren durch die technologischen Entwicklungen weiterhin massiv zunehmen wird. Dringliche Fragen, die sich dadurch stellen und die im Verlauf der Arbeit diskutiert werden sollen, sind: - Wie erreicht der Content das Publikum trotz des massiven Angebots - Welche Geschäftsmodelle ergeben sich - Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen auf die Filmherstellung - Welche Filme werden zukünftig hergestellt - Kann zukünftig als Independent Producer oder weiterhin als ¿Big Player¿ mehr Geld verdient werden - Welche Zielgruppe ist überhaupt interessiert - Ändert sich das Nutzungsverhalten der Zielgruppen - Wie werden die Menschen in Zukunft Content konsumieren Was werden sie schauen Wer wird dafür zahlen Vorrangig werden in dieser Arbeit die Auswirkungen auf die Independent-Filmindustrie im Bereich Low Budget-Filme und kleinere Filmproduktionen behandelt, also Filme, deren Budgets nicht von großen Unterhaltungskonzernen zur Verfügung gestellt werden. Gerade dieser Bereich soll laut Studien und Expertenmeinungen von der Digitalisierung in der Distribution als auch in der Produktion am meisten profitieren. Wobei die Auswirkungen, die jene Entwicklungen auf die großen Filmbetriebe haben werden, ebenso analysiert und zum Vergleich herangezogen werden sollen. In dieser Arbeit werden nicht die Entwicklungen des ¿Digital Cinemas¿ behandelt. Hierbei handelt es sich um den Digitalisierungsprozess der Kinos, die Umstellung der Distributions- und Vorführungstechniken von analog auf digital. Dies ist ein eigenes, sehr komplexes Thema und würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Wenn in dieser Arbeit von Digitaler Content-Distribution gesprochen wird, so handelt es sich ausschließlich um den direkten Vertriebsweg zum Zuseher. Gang der Untersuchung: Um den äußerst komplexen Bereich der digitalen Distribution erforschen zu können, bedarf es vor allem des Mutes, sich bewusst zu machen, dass heute noch brandaktuelle Studien morgen schon wieder veraltet sein können. Die wohl größte Herausforderung besteht darin, Systematik in ein Thema zu bringen, das vor allem damit zu kämpfen hat, täglich mit neuen Entwicklungen am Markt überschüttet zu werden. Das Gefühl dafür zu bekommen, welche Themen relevant für die Entwicklung der digitalen Distribution sind und vor allem, was diese Entwicklung entscheidend beeinflussen wird, ist dabei zentral. Außerdem soll versucht werden, dem Interessierten die Möglichkeit zu geben, einen Gesamtüberblick über die aktuellen Marktbewegungen zu bekommen, denn bis dato wurden und werden in der einschlägigen Fachliteratur immer nur sehr spezifisch Themengebiete herausgegriffen und abgehandelt. M.E. ist es jedoch von elementarer Bedeutung, sich über die Gesamtzusammenhänge im Klaren zu sein, um so auch mit den Herausforderungen und Risiken der rasanten Entwicklung digitaler Distribution umgehen zu können. Im Wesentlichen gliedert sich die vorliegende Arbeit durch diesen Umstand sowohl hinsichtlich des Materials als auch der Methodik in drei große Bereiche: Im ersten Abschnitt (siehe Kapitel 2) wird zunächst der herkömmliche Herstellungs- und Vertriebsprozess in kompakter Form erläutert und durch bereits publizierte Sekundärliteratur belegt. Wie werden Filme finanziert, produziert und anschließend vertrieben Hierbei wird ein Schwerpunkt auf das europäische Modell der Filmherstellung gelegt, aber es wird auch mit dem amerikanischen System verglichen. Ebenfalls werden die generellen Marktbewegungen am Filmsektor analysiert, wie z.B. Kinobesuchszahlen, Filmherstellungskosten und die Anzahl produzierter Filme. Diese Grundkenntnisse sind m.E. elementar, um die Auswirkungen der Digitalisierung auch entsprechend bewerten und einordnen zu können. Der zweite Abschnitt (siehe Kapitel 3 - 8) erklärt zunächst die Grundlagen der digitalen Distribution. Welche Arten der neuen Vertriebsmöglichkeit gibt es, wie funktionieren sie und wie akzeptiert sind sie bereits am Markt und werden es in Zukunft sein Außerdem werden die grundsätzlichen Vorteile der digitalen Distribution erörtert. Weitere wichtige Punkte, die hier behandelt werden sollen, sind: rechtliche Herausforderungen, der Begriff der Demokratisierung und seine Auswirkungen auf die Filmindustrie, die Vorstellung diverser aktueller Geschäftsmodelle und die Frage, wie man den Zuschauer in der digitalen Distribution erreichen kann. Was sich dabei deutlich offenbart: Noch nie hat sich der Markt so rasant entwickelt und verändert. Jeden Tag kommen praktisch neue Studien/Analysen und Rezensionen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, auf den Markt/ins Netz und was gestern noch brandaktuell war, ist heute schon wieder veraltet: Der Markt und seine Bedingungen ändern sich permanent. Im dritten Abschnitt (siehe Kapitel 9 - 10) werden die Auswirkungen des durch die Digitalisierung bedingten Strukturwandels beim Film beleuchtet. Dies geschieht zunächst durch eine Gegenüberstellung der ¿alten Welt¿ mit der ¿neuen Welt¿, es wird also der klassische Filmherstellungs- und Filmvertriebsprozess den neuen digitalen Möglichkeiten gegenübergestellt und kritisch analysiert. Anhand dieses Verfahrens sollen die dringlichen Fragen geklärt werden: Ist die digitale Distribution tatsächlich die vielzitierte ¿eierlegende Wollmilchsau¿ Wer profitiert tatsächlich davon Wer am meisten/wenigsten Was muss man bei der digitalen Distribution beachten, um nicht einer blinden Euphorie zu verfallen Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 1.1Begründung der Themenwahl7 1.2Zielsetzung7 1.3Arbeitsmaterial und Methodik9 2.Grundlagen der Filmfinanzierung & Distribution - ¿Alte Welt¿11 2.1Marktübersicht11 2.2Independent- vs. Filmstudio-Modell, Unterschiede Europa und Amerika16 2.3Definition Low & High Budget18 2.4Finanzierung19 2.4.1Förderungen19 2.4.2TV20 2.4.3Vorverkäufe - Weltvertrieb, Verleih21 2.4.4Steuermodelle22 2.4.5Koproduktion23 2.4.6Weitere Finanzierungsformen24 2.5Distribution24 2.5.1Verwertung und Erlöse24 2.5.1.1Kino25 2.5.1.2DVD - Blue-ray - Flash27 2.5.1.3VOD / Streaming29 2.5.1.4Pay-TV & Free-TV29 2.5.1.5Ancilary Rights30 2.5.2Verwertungsfenster30 2.5.3Recoupment31 2.5.4Festivals31 3.Grundlagen der Digitalen Film Distribution - ¿Neue Welt¿34 3.1Definition34 3.2Empfang35 3.2.1PC35 3.2.2Set-Top-Box36 3.2.3Konsolen37 3.2.4Mobile Geräte38 3.3Nutzungsart39 3.4Übertragung39 3.5Content42 3.5.1User Generated Content42 3.5.2Professional Generated Content43 4.Marktübersicht und Nutzungsverhalten45 4.1Internetnutzung45 4.2Nutzung TV & Videos46 4.3Nutzung Videospiele und virtuelle Welten51 4.4Markt Videoplattformen52 4.5Neues Nutzer- und Nutzungsverhalten53 5.Rechtliche Entwicklungen58 5.1Globale Entwicklungen59 5.2Three Strikes61 5.3DRM61 5.4Offene Systeme - Creative Commons63 5.5Filesharing66 6.Strukturwandel der Filmindustrie68 6.1Ein neues Major-Studio68 6.2Die Demokratisierung in der Produktion und im Vertrieb68 6.3No/Micro/Low Budget Films72 6.4Neue Finanzierungsformen73 6.5Verwertungsfenster im Wandel76 7.Zugang zum Endverbraucher - Wie erreicht der Content den Zuseher, der Zuseher den Content 79 7.1Begriff ¿Filter¿79 7.2Die Kollektive Kraft80 7.2.1Virales Marketing80 7.2.2Bewertungen82 7.3Aggregatoren84 7.4EPG / IPG87 8.Monetarisierung - Wie wird Geld verdient 88 8.1Stichwort Content90 8.2Geschäftsmodelle91 8.2.1Werbung92 8.2.2Bezahlung Abo/Pay-Per-View97 8.2.3Gratis - ¿Freemium¿100 8.2.4Selbst-Distribution103 8.2.5Nebenrechte/Nebenverdienste106 8.2.6Kulturflatrate107 8.2.7Freiwillige Abgaben / Fair Use107 8.3Mythos Long Tail108 8.4¿1000 True Fans¿-Prinzip111 8.5Filesharing/Piraterie = Geldausfall 113 9.Die Auswirkungen - Warum nicht alles so rosig ist, wie es scheint116 9.1Kontrolle117 9.2Finanzierung & Erlöse119 9.3Problemfall Globale Distribution125 9.4Marketing kostet weiterhin viel Geld oder viel Zeit128 9.5Filmindustrie ist nicht gleich Musikindustrie131 9.6Neues Nutzungsverhalten, neue Rahmenbedingungen133 9.7Wer profitiert, wer verliert 135 10.Conclusio und Ausblick140 11.Quellenverzeichnis143 11.1Literatur143 11.2Tabellen & Abbildungen144 11.3Interviews148 11.4Internetquellen148Textprobe:Textprobe: Kapitel 6.3, No/Micro/Low Budget Films: Oftmals waren fehlendes Geld und fehlende Vertriebsmöglichkeiten Gründe dafür, warum Filmemacher an einer Filmherstellung scheiterten. Durch den Demokratisierungs- und Digitalisierungsprozess ist es nun für jedermann leistbar geworden, Filme herzustellen. Während es schwer ist, den Begriff ¿Low Budget¿ zu definieren, sind die Begriffe ¿No Budget¿ und ¿Micro Budget¿ selbsterklärend und bekommen durch die Digitalisierung eine immer wichtigere Bedeutung. Denn ein Großteil der Filme, die durch den Prozess der Digitalisierung entstehen, ist in genau jenem Bereich angesiedelt. Während No-Budget-Filme mit fast keinem Budget auskommen müssen, werden Micro Budget-Filme mit ein paar hundert Euro finanziert. Das Equipment ist meist im Eigenbesitz, als Schauspieler fungieren Freunde, die Locations sind oft die eigenen Wohnungen oder Häuser. Diese Art der Herstellung ist nicht gänzlich neu, schon vor der Digitalisierung wurden kostengünstige Filme hergestellt, z.B. an Filmhochschulen. Doch der Einstieg ins Filmemachen ist zweifellos durch den Fortschritt der Technik erleichtert worden. Die Investition des Filmemachers ist hier also nicht das eingesetzte Budget, sondern die aufgebrachte Arbeitszeit. Es steht außer Frage, dass durch die Digitalisierung auf dem Filmsektor große Kosteneinsparungen ermöglicht werden. Dennoch ist es ein Irrglaube anzunehmen, dass professionell hergestellte Low Budget-Filme insgesamt billiger werden: Ihre Grundkosten bleiben bestehen- nach wie vor -, denn Teammitglieder, Rechte u.Ä. müssen bezahlt werden. Das Einzige, das definitiv günstiger wird, ist das Equipment und das Material. Aber das ist zumeist der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Zudem setzen sich die digitalen Herstellungsmethoden - entgegen vieler Annahmen - erst in einem nach und nach aufkeimenden Prozess durch und Kosteneinsparungen bezüglich der o.a. Positionen ¿Equipment¿ und ¿Material¿ sind erst in den nächsten Jahren zu erwarten. Während professionell hergestellte Kinofilme weiterhin auf die bestehenden Strukturen zurückgreifen (siehe Kapitel 2.4), ergeben sich durch die Digitalisierung, wenn auch sehr langsam, neue Finanzierungsformen. Neue Finanzierungsformen: Die Digitalisierung hat ohne Zweifel die Produktion und den Vertrieb revolutioniert. Bei der Finanzierung von Projekten sind die Entwicklungen aber noch in den Kinderschuhen. Noch sind die Erlöse zu gering, dass sich dadurch entsprechende Finanzierungsformen herausgebildet hätten. Dennoch wurden neue Konzepte entwickelt bzw. sie sind einfach entstanden. ¿Crowd Financing¿ wird ein immer wichtigerer Aspekt bei der Finanzierung von Filmprojekten. Dabei werden die Kosten des Projekts auf viele einzelne Investoren verteilt, meistens Privatpersonen, die sogenannte Micro-Payments leisten. Dabei handelt es sich eigentlich um Spenden, denn es kann, muss aber keine Gegenleistung geben. Die sieht im besten Fall eine Gewinnbeteiligung vor, in den meisten Fällen wird jedoch die Nennung in den Credits oder eine DVD angeboten. Aber um das Verdienen geht es den Unterstützern sowieso nicht in erster Linie. Filme werden von Privatpersonen unterstützt, weil sie die Geschichte oder das Thema wichtig finden. Identifikation mit Ideen, Diplomica Verlag

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Digitale Film-Distribution - Funktionsweise und kritische Beleuchtung der Auswirkungen auf die Filmindustrie - Hannes Kreuzer
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Hannes Kreuzer:
Digitale Film-Distribution - Funktionsweise und kritische Beleuchtung der Auswirkungen auf die Filmindustrie - neues Buch

2009, ISBN: 9783836634298

ID: 126002481

Inhaltsangabe:Einleitung: Immer wieder hat die Film- und Medienindustrie technologische Weiterentwicklungen erlebt. Zuerst löste das Farb- das Schwarzweiss-Fernsehen ab, dann revolutionierte die VHS-Kassette den Filmkonsum im eigenen Heim und wurde nicht viel später durch die DVD abgelöst. Der nunmehr stattfindenden Digitalisierung in Produktion und Vertrieb wird zum momentanen Zeitpunkt eine ebenso weitreichende Revolutionierung der Medienlandschaft prophezeit. Die Digitalisierung im Vertrieb steckt gewissermassen noch in den Kinderschuhen, ist dabei sich zu definieren, den Vertrieb zu revolutionieren und genau an diesem Punkt möchte ich mit meiner Arbeit ansetzen. Am Beginn einer Entwicklung zu stehen, bedeutet Spannung und Herausforderung zugleich, täglich ändern sich die eben auf den Markt gekommenen Forschungen und Expertenmeinungen. Mit meiner Arbeit versuche ich zunächst einmal dem Leser einen Überblick über das gesamte Thema zu geben, Zusammenhänge zu erklären und vorgefasste Meinungen kritisch zu hinterfragen, um einen professionellen Umgang, frei von blinder Euphorie oder angsterfüllten Untergangsszenarien, zu gewährleisten. Die von mir bis dato rezipierten Werke zu diesem Thema verlieren sich meist in theoretischen Abhandlungen, die zwar sicherlich auch eine Daseinsberechtigung haben, für den praktischen Anwender jedoch oftmals nur bedingt hilfreich sind. Meine Motivation ist eher pragmatisch-praktischer Natur, die mit konkreten Beispielen und Lösungsansätzen ein höchst komplexes Thema möglichst benutzerfreundlich und anwendbar aufschlüsseln will. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Basis der Darlegung des bis dato gängigen Filmherstellungs- und Distributionsprozesses, nun den durch die neuen Technologien bedingten Strukturwandel innerhalb dieser Sektoren der Filmindustrie aufzuzeigen sowie seine revolutionären Möglichkeiten und Herausforderungen, genauso aber auch mögliche Risiken kritisch zu beleuchten. Nach derzeitigem Stand begegnet man diesen neuen Entwicklungen zumeist mit überschwänglicher Euphorie, die bisher vor allem auf einem theoretischen Konstrukt beruht: Ob diese Euphorie jedoch tatsächlich angebracht ist und sich die theoretischen Modelle vor allem auch in der Praxis bewähren (werden), soll hier kritisch überprüft werden. Ein besonders wichtiger Faktor innerhalb dieser Entwicklungen ist der starke Demokratisierungsprozess, den die Filmwirtschaft in den letzten Jahren erlebt hat, und der in erster Linie die Herstellungs- und Vertriebsbedingungen per se verändert hat und weiterhin verändern wird, genauso aber auch immensen Einfluss auf das Nutzungs- und Nutzerverhalten hat und dies in den Folgejahren noch um ein Vielfaches mehr haben wird. Nicht nur am prominentesten Beispiel dieses Demokratisierungsprozesses, nämlich der Plattform YouTube zeigt sich, dass der Content in den nächsten Jahren durch die technologischen Entwicklungen weiterhin massiv zunehmen wird. Dringliche Fragen, die sich dadurch stellen und die im Verlauf der Arbeit diskutiert werden sollen, sind: - Wie erreicht der Content das Publikum trotz des massiven Angebots? - Welche Geschäftsmodelle ergeben sich? - Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen auf die Filmherstellung? - Welche Filme werden zukünftig hergestellt? - Kann zukünftig als Independent Producer oder weiterhin als ‘Big Player’ mehr Geld verdient werden? - Welche Zielgruppe ist überhaupt interessiert? - Ändert sich das Nutzungsverhalten der Zielgruppen? - Wie werden die Menschen in Zukunft Content konsumieren? Was werden sie schauen? Wer wird dafür zahlen? Vorrangig werden in dieser Arbeit die Auswirkungen auf die Independent-Filmindustrie im Bereich Low Budget-Filme und kleinere Filmproduktionen behandelt, also Filme, deren Budgets nicht von grossen Unterhaltungskonzernen zur Verfügung gestellt werden. Gerade dieser Bereich soll laut Studien und Expertenmeinungen von der Digitalisierung in der Distribution als auch in der Produktion am meisten profitieren. Wobei die Auswirkungen, die jene Entwicklungen auf die grossen Filmbetriebe haben werden, ebenso analysiert und zum Vergleich herangezogen werden sollen. In dieser Arbeit werden nicht die Entwicklungen des ‘Digital Cinemas’ behandelt. Hierbei handelt es sich um den Digitalisierungsprozess der Kinos, die Umstellung der Distributions- und Vorführungstechniken von analog auf digital. Dies ist ein eigenes, sehr komplexes Thema und würde den Rahmen Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,0, Universität für Musik und darstellende Kunst (Film und Fernsehen (Filmakademie)), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, Diplom.de

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Digitale Film-Distribution - Funktionsweise und kritische Beleuchtung der Auswirkungen auf die Filmindustrie - Hannes Kreuzer
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2009, ISBN: 9783836634298

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Inhaltsangabe:Einleitung: Immer wieder hat die Film- und Medienindustrie technologische Weiterentwicklungen erlebt. Zuerst löste das Farb- das Schwarzweiss-Fernsehen ab, dann revolutionierte die VHS-Kassette den Filmkonsum im eigenen Heim und wurde nicht viel später durch die DVD abgelöst. Der nunmehr stattfindenden Digitalisierung in Produktion und Vertrieb wird zum momentanen Zeitpunkt eine ebenso weitreichende Revolutionierung der Medienlandschaft prophezeit. Die Digitalisierung im Vertrieb steckt gewissermassen noch in den Kinderschuhen, ist dabei sich zu definieren, den Vertrieb zu revolutionieren und genau an diesem Punkt möchte ich mit meiner Arbeit ansetzen. Am Beginn einer Entwicklung zu stehen, bedeutet Spannung und Herausforderung zugleich, täglich ändern sich die eben auf den Markt gekommenen Forschungen und Expertenmeinungen. Mit meiner Arbeit versuche ich zunächst einmal dem Leser einen Überblick über das gesamte Thema zu geben, Zusammenhänge zu erklären und vorgefasste Meinungen kritisch zu hinterfragen, um einen professionellen Umgang, frei von blinder Euphorie oder angsterfüllten Untergangsszenarien, zu gewährleisten. Die von mir bis dato rezipierten Werke zu diesem Thema verlieren sich meist in theoretischen Abhandlungen, die zwar sicherlich auch eine Daseinsberechtigung haben, für den praktischen Anwender jedoch oftmals nur bedingt hilfreich sind. Meine Motivation ist eher pragmatisch-praktischer Natur, die mit konkreten Beispielen und Lösungsansätzen ein höchst komplexes Thema möglichst benutzerfreundlich und anwendbar aufschlüsseln will. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Basis der Darlegung des bis dato gängigen Filmherstellungs- und Distributionsprozesses, nun den durch die neuen Technologien bedingten Strukturwandel innerhalb dieser Sektoren der Filmindustrie aufzuzeigen sowie seine revolutionären Möglichkeiten und Herausforderungen, genauso aber auch mögliche Risiken kritisch zu beleuchten. Nach derzeitigem Stand begegnet man diesen neuen Entwicklungen zumeist mit überschwänglicher Euphorie, die bisher vor allem auf einem theoretischen Konstrukt beruht: Ob diese Euphorie jedoch tatsächlich angebracht ist und sich die theoretischen Modelle vor allem auch in der Praxis bewähren (werden), soll hier kritisch überprüft werden. Ein besonders wichtiger Faktor innerhalb dieser Entwicklungen ist der starke Demokratisierungsprozess, den die Filmwirtschaft in den letzten Jahren erlebt hat, und der in erster Linie die [] Inhaltsangabe:Einleitung: Immer wieder hat die Film- und Medienindustrie technologische Weiterentwicklungen erlebt. Zuerst löste das Farb- das Schwarzweiss-Fernsehen ab, dann revolutionierte die VHS-Kassette den Filmkonsum im eigenen Heim und wurde nicht viel später durch die DVD abgelöst. Der nunmehr stattfindenden Digitalisierung in ... eBook PDF 21.08.2009 eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, Diplom.de, .200

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Detailangaben zum Buch - Digitale Film-Distribution - Funktionsweise und kritische Beleuchtung der Auswirkungen auf die Filmindustrie


EAN (ISBN-13): 9783836634298
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: diplom.de

Buch in der Datenbank seit 2008-09-03T10:24:49+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-04-04T14:42:15+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836634298

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-3429-8


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