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Commodities als Bestandteil der Portfoliooptimierung - Christian Pant
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Christian Pant:
Commodities als Bestandteil der Portfoliooptimierung - neues Buch

2008, ISBN: 9783836634175

ID: 9783836634175

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Begriff ¿Commodities¿ findet im täglichen Sprachgebrauch nur selten Verwendung, obwohl er für eine Ware steht, die einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Man bezeichnet damit nichts anderes als Rohstoffe. Diese sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung und können damit auch eine große politische Wirkung ausüben. Die Bemühungen um einen Zugriff auf diese Waren können zu einem regelrechten ¿Krieg¿ führen. So titelt die ¿Süddeutsche Zeitung¿ bereits 2003 ¿Krieg um Rohstoffe¿ im Zusammenhang mit dem Konflikt im Kongo. Im Jahr 2006 spricht der ¿Spiegel¿ bereits von einem neuen kalten Krieg im Zusammenhang mit dem Kampf um die Rohstoffe. Steigende Rohstoffpreise, speziell bei Lebensmitteln, führten zu Beginn des Jahres 2008 in einigen Teilen der Welt zu blutigen Unruhen. Neben dem direkten Einfluss auf unser tägliches Leben bieten Commodities auch Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten, was die ¿Zeit¿ zu dem Titel ¿Absahnen mit Kaffee¿ veranlasst hat. Aber wie funktioniert überhaupt ein Investment in Rohstoffe Wo werden diese gekauft und bekommt der Investor diese Rohstoffe anschließend nach Hause geliefert Was sind die Chancen und Risiken dieser Anlageklasse Aus all diesen Aspekten folgt die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welchen Beitrag leisten Rohstoffe im Rahmen der Portfoliooptimierung Gang der Untersuchung: Da das Thema der Rohstoffe, wie in der Einleitung kurz dargestellt wurde, viel Brisanz bietet und eng mit der Weltwirtschaft verknüpft ist, sollen die Eigenschaften dieser Assetklasse eingehend untersucht werden. Dabei werden speziell die für Investoren interessanten Aspekte in den Vordergrund gerückt und der Fokus auf das Rendite- und Diversifikationspotential gelegt. In einem ersten Schritt erfolgt die allgemeine theoretische Grundlagenbildung, in der geklärt wird, was genau ein Portfolio ist. Darauf aufbauend wird die ¿Portfolio Selection Theorie¿ nach Harry M. Markowitz dargestellt, die als ¿Pionierarbeit¿ der Portfolioanalyse gilt. Diese Theorie wird auch die Grundlage für die spätere empirische Studie bilden. Weitere wichtige Aspekte im allgemeinen theoretischen Teil sind die Klärung verschiedener Grundbegriffe wie z.B. Rendite und Risiko, sowie Korrelation. Nach einer kurzen Darstellung von Assetklassen wird im zweiten Teil auf die Commodities eingegangen. Dabei wird sowohl eine grundsätzliche Unterscheidung der verschiedenen Rohstoffklassen vorgenommen als auch die Frage nach den Handelsmöglichkeiten geklärt. In diesem Zusammenhang anfallende Begriffe wie Contango und Backwardation werden definiert und an Beispielen dargestellt. Um weitere Grundlagen als Voraussetzung für die empirische Studie zu erläutern, werden verschiedene Commodity Indizes in Ihrer Struktur dargestellt. Zuletzt wird noch auf den Rohstoff Gold eingegangen, der eine gesonderte Untersuchung im Rahmen der empirischen Studie erfährt. Aufbauend auf den allgemeinen als auch den für Commodities spezifischen Grundlagen kann im folgenden Kapitel die empirische Studie erfolgen. Dabei werden ausgewählte Rohstoffindizes als auch der Rohstoff Gold auf ihr Rendite und Diversifikationspotential im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten, ausgedrückt in Form eines Aktienindex untersucht. Dies erfolgt unter Betrachtung von zwei speziellen Zeiträumen und zwar einem Zeitraum, der durch eine positive Börsenentwicklung geprägt, als auch einem Zeitraum, der durch negative Entwicklungen gekennzeichnet war. Im letzten Schritt werden diese beiden Zeiträume im Zusammenhang untersucht. Daraus folgernd sollen Handlungsempfehlungen erstellt werden, die Aussagen dazu treffen, ob sich das Investment in Rohstoffe überhaupt rentiert und ob sich Diversifikationsmöglichkeiten durch die Beimischung ins Portfolio bieten. Darüber hinaus soll - wenn möglich - noch eine Bestimmung vorgenommen werden, welche Form des Rohstoffinvestments in einem positiven oder negativen Börsenumfeld die größten Vorteile bietet.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV FormelverzeichnisVI SymbolverzeichnisVII 1.Einleitung1 1.1Hintergrund1 1.2Aufbau und Zielsetzung2 2.Portfoliotheorie4 2.1Portfolio Selection Theorie5 2.2Rendite und Risiko9 2.3Varianz und Volatilität12 2.4Korrelationskoeffizient und Kovarianz13 2.5Normalverteilung15 2.5.1Schiefe16 2.5.2Wölbung19 2.6Diversifikation -Asset Allokation21 3.Commodities24 3.1Abgrenzung zu anderen Assetklassen24 3.2Unterscheidung von Commodities25 3.2.1¿Soft¿ Commodities25 3.2.2¿Hard¿ Commodities27 3.3Handel von Commodities28 3.3.1Futures29 3.3.2Optionen31 3.4Contango und Backwardation32 3.4.1Contango32 3.4.2Backwardation33 3.5Commodity Indizes35 3.5.1Reuters/Jefferies CRB-Index35 3.5.2Standard&Poors - GSCI36 3.5.3RICI Index37 3.5.4DJ-AIGCI40 3.5.5Beurteilung von Commodity Indizes41 4.Empirische Untersuchung43 4.1Grundlagen43 4.1.1Daten43 4.1.2Standard & Poors Global 120044 4.1.3Zeiträume46 4.1.4Methodik47 4.2Zeitraum von Januar 2003 bis Juli 200747 4.2Zeitraum von August 2007 bis April 200954 4.3Zeitraum von Januar 2003 bis April 200959 4.4Bewertung und Handlungsempfehlung64 5.Fazit66 Anhang69 Quellen und Literaturverzeichnis77Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3, Handel von Commodities: Rohstoffe werden in der Regel an Terminbörsen gehandelt. Die wichtigsten Handelsplätze weltweit sind: - Chicago Board of Trade (CBOT) ¿ Getreide, Ölsaaten, Metalle und Chemikalien - New York Mercantile Exchange (NYMEX) ¿ Metalle und Mineralöle - New York Board of Trade (NYBOT) ¿ Landwirtschaftliche Produkte - Kansas City Board of Trade (KCBT) ¿ Landwirtschaftliche Produkte - Intercontinental Exchange in London (ICE) ¿ Mineralöle - London Metal Exchange (LME) ¿ Metalle. Rohstoffe für den sofortigen Bedarf können am Spot Markt gegen Geld an- und verkauft werden. Langfristig geplante An- und Verkäufe erfolgen in der Regel in Form von Warentermingeschäften, speziell Futures und Optionen. Durch diese Märkte kann die Unsicherheit und die Ungewissheit über die Preisentwicklung eines zugrunde liegenden Handelsgegenstandes ausgeschlossen werden. Somit kann ein Unternehmen sein Risiko an den Investor abgeben. Grundsätzlich agieren die beteiligten Personen am Handel mit Commodtities aus unterschiedlichen Motiven, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. In der ersten Gruppe befinden sich die Marktteilnehmer, deren Ziel es ist, sich gegen Kursschwankungen abzusichern und die eine physische Warenlieferung erwarten. Durch den Handel soll eine Planungssicherheit zu einem Zeitpunkt , für den Zeitpunkt erzielt werden. Diese Gruppe besteht neben Produzenten auch aus Händlern, die sich bereits zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge einer Ware zu einem fixen Preis zugesichert haben. In der zweiten Gruppe befinden sich die spekulativen Anleger, deren Ziel weder die Absicherung gegen Kursschwankungen noch die physische Lieferung der Rohstoffs ist, sondern lediglich die Erwirtschaftung von Profit durch Spekulation. Es soll ausschließlich ein Wissensvorsprung über die zukünftige Entwicklung des Basiswertes ausgenutzt werden. Die Preisfindung erfolgt zum einen durch volkswirtschaftliche Theorien, bei denen Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen als auch durch schwer vorhersagbare Faktoren, wie z.B. Länderrisiken oder Naturkatastrophen. Einige dieser Faktoren werden am Beispiel der ¿Soft¿ Commodities deutlich. Hierbei gibt es wie bereits zuvor erwähnt die drei unterschiedlichen Phasen Aussaat, Blüte und Ernte, die auf die Preisfindung unterschiedlichen Einfluss haben. So ist der Preisaufschlag in den Phasen eins und zwei am höchsten, da in diesen Phasen klimatische Besonderheiten wie Kälte, Nässe, Trockenheit und Frost jederzeit die Ernte vernichten können. Dabei werden in der zweiten Phase die höchsten Preise erzielt, da die Nachfrage in dieser Phase durch Lagerbestände der letzten Ernte bedient werden muss. Futures: Futures gehören auf dem Finanzmarkt zu den Derivaten. Diese wiederum sind Termingeschäfte und daher bilaterale Verträge. Der Begriff ¿Derivat¿ entstammt dem lateinischen Wort ¿derivare,¿ was ¿ableiten ¿bedeutet. Diese Bezeichnung entsteht auf Grund der Abhängigkeit des Wertes vom zu Grunde liegenden Basiswert, wie z.B. Aktien, Indizes oder Rohstoffen. Forwards sind traditionell zwischen zwei Vertragspartnern individuell ausgehandelte Verträge, Futures hingegen sind standardisierte Verträge, die an einer Börse handelbar sind. Dabei gibt es verschiedene Kontraktspezifikationen, die die wichtigsten Details wie Fälligkeit, Qualität und Quantität des zugrunde liegenden Basiswertes sowie Handels- und Abwicklungsbedingungen vorgeben. Die meisten Futures fallen in zwei Kategorien: zum einen die Warenterminkontrakte, bei denen der Basiswert eine Rohware ist und zum anderen die Financial Futures, bei denen der Basiswert ein Finanzinstrument wie z.B. eine Anleihe oder ein Aktienportfolio ist. Futures beinhalten sowohl ein unbegrenztes Verlustrisiko als auch ein uneingeschränktes Gewinnpotential, sowohl für den Käufer als auch den Verkäufer. Ein Future, der auf steigende Preise setzt, wird als ¿long future¿ bezeichnet, ein Future auf fallende Preise als ¿short future.¿ Der Käufer einer ¿long future¿ gewinnt somit bei steigenden Preisen und der Verkäufer verliert dementsprechend. Bei einem ¿short future¿ erfolgt das Ganze genau umgekehrt. So gewinnt der Käufer eines ¿short futures¿ bei fallenden Preisen und der Verkäufer gewinnt dementsprechend. Futures sind die gängigste Variante, um Commodities zu handeln. Der Fokus der weiteren Arbeit wird daher auf die Futures gelegt. Optionen: Optionen bilden eine zweite Möglichkeit, um Commodities zu handeln. Auch diese gehören zur Gruppe der Finanzderivate. Eine Option ist eine Vereinbarung, durch die der Käufer das Recht erwirbt, eine bestimmte Menge eines bestimmten Basiswertes zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen. Der Verkäufer muss in diesem Fall das Geschäft gewährleisten. Dafür zahlt der Käufer eine Optionsprämie an den Verkäufer. Das erste Unterscheidungsmerkmal ist somit die Position des einzelnen Vertragspartners, denn es gibt immer einen Verkäufer und einen Käufer. Dabei nimmt der Verkäufer immer die ¿short¿ Position und der Käufer die ¿long¿ Position ein. Zum anderen wird unterschieden, ob es sich um eine Kauf- oder Verkaufsoption handelt. Eine Kaufoption wird als ¿call,¿ eine Verkaufsoption als ¿put¿ bezeichnet. Die vier Grundpositionen bei Optionen sind im Folgenden grafisch dargestellt. Commodities als Bestandteil der Portfoliooptimierung: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Begriff ¿Commodities¿ findet im täglichen Sprachgebrauch nur selten Verwendung, obwohl er für eine Ware steht, die einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Man bezeichnet damit nichts anderes als Rohstoffe. Diese sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung und können damit auch eine große politische Wirkung ausüben. Die Bemühungen um einen Zugriff auf diese Waren können zu einem regelrechten ¿Krieg¿ führen. So titelt die ¿Süddeutsche Zeitung¿ bereits 2003 ¿Krieg um Rohstoffe¿ im Zusammenhang mit dem Konflikt im Kongo. Im Jahr 2006 spricht der ¿Spiegel¿ bereits von einem neuen kalten Krieg im Zusammenhang mit dem Kampf um die Rohstoffe. Steigende Rohstoffpreise, speziell bei Lebensmitteln, führten zu Beginn des Jahres 2008 in einigen Teilen der Welt zu blutigen Unruhen. Neben dem direkten Einfluss auf unser tägliches Leben bieten Commodities auch Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten, was die ¿Zeit¿ zu dem Titel ¿Absahnen mit Kaffee¿ veranlasst hat. Aber wie funktioniert überhaupt ein Investment in Rohstoffe Wo werden diese gekauft und bekommt der Investor diese Rohstoffe anschließend nach Hause geliefert Was sind die Chancen und Risiken dieser Anlageklasse Aus all diesen Aspekten folgt die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welchen Beitrag leisten Rohstoffe im Rahmen der Portfoliooptimierung Gang der Untersuchung: Da das Thema der Rohstoffe, wie in der Einleitung kurz dargestellt wurde, viel Brisanz bietet und eng mit der Weltwirtschaft verknüpft ist, sollen die Eigenschaften dieser Assetklasse eingehend untersucht werden. Dabei werden speziell die für Investoren interessanten Aspekte in den Vordergrund gerückt und der Fokus auf das Rendite- und Diversifikationspotential gelegt. In einem ersten Schritt erfolgt die allgemeine theoretische Grundlagenbildung, in der geklärt wird, was genau ein Portfolio ist. Darauf aufbauend wird die ¿Portfolio Selection Theorie¿ nach Harry M. Markowitz dargestellt, die als ¿Pionierarbeit¿ der Portfolioanalyse gilt. Diese Theorie wird auch die Grundlage für die spätere empirische Studie bilden. Weitere wichtige Aspekte im allgemeinen theoretischen Teil sind die Klärung verschiedener Grundbegriffe wie z.B. Rendite und Risiko, sowie Korrelation. Nach einer kurzen Darstellung von Assetklassen wird im zweiten Teil auf die Commodities eingegangen. Dabei wird sowohl eine grundsätzliche Unterscheidung der verschiedenen Rohstoffklassen vorgenommen als auch die Frage nach den Handelsmöglichkeiten geklärt. In diesem Zusammenhang anfallende Begriffe wie Contango und Backwardation werden definiert und an Beispielen dargestellt. Um weitere Grundlagen als Voraussetzung für die empirische Studie zu erläutern, werden verschiedene Commodity Indizes in Ihrer Struktur dargestellt. Zuletzt wird noch auf den Rohstoff Gold eingegangen, der eine gesonderte Untersuchung im Rahmen der empirischen Studie erfährt. Aufbauend auf den allgemeinen als auch den für Commodities spezifischen Grundlagen kann im folgenden Kapitel die empirische Studie erfolgen. Dabei werden ausgewählte Rohstoffindizes als auch der Rohstoff Gold auf ihr Rendite und Diversifikationspotential im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten, ausgedrückt in Form eines Aktienindex untersucht. Dies erfolgt unter Betrachtung von zwei speziellen Zeiträumen und zwar einem Zeitraum, der durch eine positive Börsenentwicklung geprägt, als auch einem Zeitraum, der durch negative Entwicklungen gekennzeichnet war. Im letzten Schritt werden diese beiden Zeiträume im Zusammenhang untersucht. Daraus folgernd sollen Handlungsempfehlungen erstellt werden, die Aussagen dazu treffen, ob sich das Investment in Rohstoffe überhaupt rentiert und ob sich Diversifikationsmöglichkeiten durch die Beimischung ins Portfolio bieten. Darüber h, Diplomica Verlag

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2008, ISBN: 9783836634175

ID: 9783836634175

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Begriff ¿Commodities¿ findet im täglichen Sprachgebrauch nur selten Verwendung, obwohl er für eine Ware steht, die einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Man bezeichnet damit nichts anderes als Rohstoffe. Diese sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung und können damit auch eine große politische Wirkung ausüben. Die Bemühungen um einen Zugriff auf diese Waren können zu einem regelrechten ¿Krieg¿ führen. So titelt die ¿Süddeutsche Zeitung¿ bereits 2003 ¿Krieg um Rohstoffe¿ im Zusammenhang mit dem Konflikt im Kongo. Im Jahr 2006 spricht der ¿Spiegel¿ bereits von einem neuen kalten Krieg im Zusammenhang mit dem Kampf um die Rohstoffe. Steigende Rohstoffpreise, speziell bei Lebensmitteln, führten zu Beginn des Jahres 2008 in einigen Teilen der Welt zu blutigen Unruhen. Neben dem direkten Einfluss auf unser tägliches Leben bieten Commodities auch Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten, was die ¿Zeit¿ zu dem Titel ¿Absahnen mit Kaffee¿ veranlasst hat. Aber wie funktioniert überhaupt ein Investment in Rohstoffe Wo werden diese gekauft und bekommt der Investor diese Rohstoffe anschließend nach Hause geliefert Was sind die Chancen und Risiken dieser Anlageklasse Aus all diesen Aspekten folgt die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welchen Beitrag leisten Rohstoffe im Rahmen der Portfoliooptimierung Gang der Untersuchung: Da das Thema der Rohstoffe, wie in der Einleitung kurz dargestellt wurde, viel Brisanz bietet und eng mit der Weltwirtschaft verknüpft ist, sollen die Eigenschaften dieser Assetklasse eingehend untersucht werden. Dabei werden speziell die für Investoren interessanten Aspekte in den Vordergrund gerückt und der Fokus auf das Rendite- und Diversifikationspotential gelegt. In einem ersten Schritt erfolgt die allgemeine theoretische Grundlagenbildung, in der geklärt wird, was genau ein Portfolio ist. Darauf aufbauend wird die ¿Portfolio Selection Theorie¿ nach Harry M. Markowitz dargestellt, die als ¿Pionierarbeit¿ der Portfolioanalyse gilt. Diese Theorie wird auch die Grundlage für die spätere empirische Studie bilden. Weitere wichtige Aspekte im allgemeinen theoretischen Teil sind die Klärung verschiedener Grundbegriffe wie z.B. Rendite und Risiko, sowie Korrelation. Nach einer kurzen Darstellung von Assetklassen wird im zweiten Teil auf die Commodities eingegangen. Dabei wird sowohl eine grundsätzliche Unterscheidung der verschiedenen Rohstoffklassen vorgenommen als auch die Frage nach den Handelsmöglichkeiten geklärt. In diesem Zusammenhang anfallende Begriffe wie Contango und Backwardation werden definiert und an Beispielen dargestellt. Um weitere Grundlagen als Voraussetzung für die empirische Studie zu erläutern, werden verschiedene Commodity Indizes in Ihrer Struktur dargestellt. Zuletzt wird noch auf den Rohstoff Gold eingegangen, der eine gesonderte Untersuchung im Rahmen der empirischen Studie erfährt. Aufbauend auf den allgemeinen als auch den für Commodities spezifischen Grundlagen kann im folgenden Kapitel die empirische Studie erfolgen. Dabei werden ausgewählte Rohstoffindizes als auch der Rohstoff Gold auf ihr Rendite und Diversifikationspotential im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten, ausgedrückt in Form eines Aktienindex untersucht. Dies erfolgt unter Betrachtung von zwei speziellen Zeiträumen und zwar einem Zeitraum, der durch eine positive Börsenentwicklung geprägt, als auch einem Zeitraum, der durch negative Entwicklungen gekennzeichnet war. Im letzten Schritt werden diese beiden Zeiträume im Zusammenhang untersucht. Daraus folgernd sollen Handlungsempfehlungen erstellt werden, die Aussagen dazu treffen, ob sich das Investment in Rohstoffe überhaupt rentiert und ob sich Diversifikationsmöglichkeiten durch die Beimischung ins Portfolio bieten. Darüber hinaus soll - wenn möglich - noch eine Bestimmung vorgenommen werden, welche Form des Rohstoffinvestments in einem positiven oder negativen Börsenumfeld die größten Vorteile bietet.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV FormelverzeichnisVI SymbolverzeichnisVII 1.Einleitung1 1.1Hintergrund1 1.2Aufbau und Zielsetzung2 2.Portfoliotheorie4 2.1Portfolio Selection Theorie5 2.2Rendite und Risiko9 2.3Varianz und Volatilität12 2.4Korrelationskoeffizient und Kovarianz13 2.5Normalverteilung15 2.5.1Schiefe16 2.5.2Wölbung19 2.6Diversifikation -Asset Allokation21 3.Commodities24 3.1Abgrenzung zu anderen Assetklassen24 3.2Unterscheidung von Commodities25 3.2.1¿Soft¿ Commodities25 3.2.2¿Hard¿ Commodities27 3.3Handel von Commodities28 3.3.1Futures29 3.3.2Optionen31 3.4Contango und Backwardation32 3.4.1Contango32 3.4.2Backwardation33 3.5Commodity Indizes35 3.5.1Reuters/Jefferies CRB-Index35 3.5.2Standard& Poors - GSCI36 3.5.3RICI Index37 3.5.4DJ-AIGCI40 3.5.5Beurteilung von Commodity Indizes41 4.Empirische Untersuchung43 4.1Grundlagen43 4.1.1Daten43 4.1.2Standard & Poors Global 120044 4.1.3Zeiträume46 4.1.4Methodik47 4.2Zeitraum von Januar 2003 bis Juli 200747 4.2Zeitraum von August 2007 bis April 200954 4.3Zeitraum von Januar 2003 bis April 200959 4.4Bewertung und Handlungsempfehlung64 5.Fazit66 Anhang69 Quellen und Literaturverzeichnis77Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3, Handel von Commodities: Rohstoffe werden in der Regel an Terminbörsen gehandelt. Die wichtigsten Handelsplätze weltweit sind: - Chicago Board of Trade (CBOT) ¿ Getreide, Ölsaaten, Metalle und Chemikalien - New York Mercantile Exchange (NYMEX) ¿ Metalle und Mineralöle - New York Board of Trade (NYBOT) ¿ Landwirtschaftliche Produkte - Kansas City Board of Trade (KCBT) ¿ Landwirtschaftliche Produkte - Intercontinental Exchange in London (ICE) ¿ Mineralöle - London Metal Exchange (LME) ¿ Metalle. Rohstoffe für den sofortigen Bedarf können am Spot Markt gegen Geld an- und verkauft werden. Langfristig geplante An- und Verkäufe erfolgen in der Regel in Form von Warentermingeschäften, speziell Futures und Optionen. Durch diese Märkte kann die Unsicherheit und die Ungewissheit über die Preisentwicklung eines zugrunde liegenden Handelsgegenstandes ausgeschlossen werden. Somit kann ein Unternehmen sein Risiko an den Investor abgeben. Grundsätzlich agieren die beteiligten Personen am Handel mit Commodtities aus unterschiedlichen Motiven, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. In der ersten Gruppe befinden sich die Marktteilnehmer, deren Ziel es ist, sich gegen Kursschwankungen abzusichern und die eine physische Warenlieferung erwarten. Durch den Handel soll eine Planungssicherheit zu einem Zeitpunkt , für den Zeitpunkt erzielt werden. Diese Gruppe besteht neben Produzenten auch aus Händlern, die sich bereits zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge einer Ware zu einem fixen Preis zugesichert haben. In der zweiten Gruppe befinden sich die spekulativen Anleger, deren Ziel weder die Absicherung gegen Kursschwankungen noch die physische Lieferung der Rohstoffs ist, sondern lediglich die Erwirtschaftung von Profit durch Spekulation. Es soll ausschließlich ein Wissensvorsprung über die zukünftige Entwicklung des Basiswertes ausgenutzt werden. Die Preisfindung erfolgt zum einen durch volkswirtschaftliche Theorien, bei denen Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen als auch durch schwer vorhersagbare Faktoren, wie z.B. Länderrisiken oder Naturkatastrophen. Einige dieser Faktoren werden am Beispiel der ¿Soft¿ Commodities deutlich. Hierbei gibt es wie bereits zuvor erwähnt die drei unterschiedlichen Phasen Aussaat, Blüte und Ernte, die auf die Preisfindung unterschiedlichen Einfluss haben. So ist der Preisaufschlag in den Phasen eins und zwei am höchsten, da in diesen Phasen klimatische Besonderheiten wie Kälte, Nässe, Trockenheit und Frost jederzeit die Ernte vernichten können. Dabei werden in der zweiten Phase die höchsten Preise erzielt, da die Nachfrage in dieser Phase durch Lagerbestände der letzten Ernte bedient werden muss. Futures: Futures gehören auf dem Finanzmarkt zu den Derivaten. Diese wiederum sind Termingeschäfte und daher bilaterale Verträge. Der Begriff ¿Derivat¿ entstammt dem lateinischen Wort ¿derivare,¿ was ¿ableiten ¿bedeutet. Diese Bezeichnung entsteht auf Grund der Abhängigkeit des Wertes vom zu Grunde liegenden Basiswert, wie z.B. Aktien, Indizes oder Rohstoffen. Forwards sind traditionell zwischen zwei Vertragspartnern individuell ausgehandelte Verträge, Futures hingegen sind standardisierte Verträge, die an einer Börse handelbar sind. Dabei gibt es verschiedene Kontraktspezifikationen, die die wichtigsten Details wie Fälligkeit, Qualität und Quantität des zugrunde liegenden Basiswertes sowie Handels- und Abwicklungsbedingungen vorgeben. Die meisten Futures fallen in zwei Kategorien: zum einen die Warenterminkontrakte, bei denen der Basiswert eine Rohware ist und zum anderen die Financial Futures, bei denen der Basiswert ein Finanzinstrument wie z.B. eine Anleihe oder ein Aktienportfolio ist. Futures beinhalten sowohl ein unbegrenztes Verlustrisiko als auch ein uneingeschränktes Gewinnpotential, sowohl für den Käufer als auch den Verkäufer. Ein Future, der auf steigende Preise setzt, wird als ¿long future¿ bezeichnet, ein Future auf fallende Preise als ¿short future.¿ Der Käufer einer ¿long future¿ gewinnt somit bei steigenden Preisen und der Verkäufer verliert dementsprechend. Bei einem ¿short future¿ erfolgt das Ganze genau umgekehrt. So gewinnt der Käufer eines ¿short futures¿ bei fallenden Preisen und der Verkäufer gewinnt dementsprechend. Futures sind die gängigste Variante, um Commodities zu handeln. Der Fokus der weiteren Arbeit wird daher auf die Futures gelegt. Optionen: Optionen bilden eine zweite Möglichkeit, um Commodities zu handeln. Auch diese gehören zur Gruppe der Finanzderivate. Eine Option ist eine Vereinbarung, durch die der Käufer das Recht erwirbt, eine bestimmte Menge eines bestimmten Basiswertes zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen. Der Verkäufer muss in diesem Fall das Geschäft gewährleisten. Dafür zahlt der Käufer eine Optionsprämie an den Verkäufer. Das erste Unterscheidungsmerkmal ist somit die Position des einzelnen Vertragspartners, denn es gibt immer einen Verkäufer und einen Käufer. Dabei nimmt der Verkäufer immer die ¿short¿ Position und der Käufer die ¿long¿ Position ein. Zum anderen wird unterschieden, ob es sich um eine Kauf- oder Verkaufsoption handelt. Eine Kaufoption wird als ¿call,¿ eine Verkaufsoption als ¿put¿ bezeichnet. Die vier Grundpositionen bei Optionen sind im Folgenden grafisch dargestellt. Commodities als Bestandteil der Portfoliooptimierung: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Begriff ¿Commodities¿ findet im täglichen Sprachgebrauch nur selten Verwendung, obwohl er für eine Ware steht, die einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Man bezeichnet damit nichts anderes als Rohstoffe. Diese sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung und können damit auch eine große politische Wirkung ausüben. Die Bemühungen um einen Zugriff auf diese Waren können zu einem regelrechten ¿Krieg¿ führen. So titelt die ¿Süddeutsche Zeitung¿ bereits 2003 ¿Krieg um Rohstoffe¿ im Zusammenhang mit dem Konflikt im Kongo. Im Jahr 2006 spricht der ¿Spiegel¿ bereits von einem neuen kalten Krieg im Zusammenhang mit dem Kampf um die Rohstoffe. Steigende Rohstoffpreise, speziell bei Lebensmitteln, führten zu Beginn des Jahres 2008 in einigen Teilen der Welt zu blutigen Unruhen. Neben dem direkten Einfluss auf unser tägliches Leben bieten Commodities auch Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten, was die ¿Zeit¿ zu dem Titel ¿Absahnen mit Kaffee¿ veranlasst hat. Aber wie funktioniert überhaupt ein Investment in Rohstoffe Wo werden diese gekauft und bekommt der Investor diese Rohstoffe anschließend nach Hause geliefert Was sind die Chancen und Risiken dieser Anlageklasse Aus all diesen Aspekten folgt die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welchen Beitrag leisten Rohstoffe im Rahmen der Portfoliooptimierung Gang der Untersuchung: Da das Thema der Rohstoffe, wie in der Einleitung kurz dargestellt wurde, viel Brisanz bietet und eng mit der Weltwirtschaft verknüpft ist, sollen die Eigenschaften dieser Assetklasse eingehend untersucht werden. Dabei werden speziell die für Investoren interessanten Aspekte in den Vordergrund gerückt und der Fokus auf das Rendite- und Diversifikationspotential gelegt. In einem ersten Schritt erfolgt die allgemeine theoretische Grundlagenbildung, in der geklärt wird, was genau ein Portfolio ist. Darauf aufbauend wird die ¿Portfolio Selection Theorie¿ nach Harry M. Markowitz dargestellt, die als ¿Pionierarbeit¿ der Portfolioanalyse gilt. Diese Theorie wird auch die Grundlage für die spätere empirische Studie bilden. Weitere wichtige Aspekte im allgemeinen theoretischen Teil sind die Klärung verschiedener Grundbegriffe wie z.B. Rendite und Risiko, sowie Korrelation. Nach einer kurzen Darstellung von Assetklassen wird im zweiten Teil auf die Commodities eingegangen. Dabei wird sowohl eine grundsätzliche Unterscheidung der verschiedenen Rohstoffklassen vorgenommen als auch die Frage nach den Handelsmöglichkeiten geklärt. In diesem Zusammenhang anfallende Begriffe wie Contango und Backwardation werden definiert und an Beispielen dargestellt. Um weitere Grundlagen als Voraussetzung für die empirische Studie zu erläutern, werden verschiedene Commodity Indizes in Ihrer Struktur dargestellt. Zuletzt wird noch auf den Rohstoff Gold eingegangen, der eine gesonderte Untersuchung im Rahmen der empirischen Studie erfährt. Aufbauend auf den allgemeinen als auch den für Commodities spezifischen Grundlagen kann im folgenden Kapitel die empirische Studie erfolgen. Dabei werden ausgewählte Rohstoffindizes als auch der Rohstoff Gold auf ihr Rendite und Diversifikationspotential im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten, ausgedrückt in Form eines Aktienindex untersucht. Dies erfolgt unter Betrachtung von zwei speziellen Zeiträumen und zwar einem Zeitraum, der durch eine positive Börsenentwicklung geprägt, als auch einem Zeitraum, der durch negative Entwicklungen gekennzeichnet war. Im letzten Schritt werden diese beiden Zeiträume im Zusammenhang untersucht. Daraus f, Diplomica Verlag

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Inhaltsangabe:Einleitung: Der Begriff ¿Commodities¿ findet im täglichen Sprachgebrauch nur selten Verwendung, obwohl er für eine Ware steht, die einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Man bezeichnet damit nichts anderes als Rohstoffe. Diese sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung und können damit auch eine große politische Wirkung ausüben. Die Bemühungen um einen Zugriff auf diese Waren können zu einem regelrechten ¿Krieg¿ führen. So titelt die ¿Süddeutsche Zeitung¿ bereits 2003 ¿Krieg um Rohstoffe¿ im Zusammenhang mit dem Konflikt im Kongo. Im Jahr 2006 spricht der ¿Spiegel¿ bereits von einem neuen kalten Krieg im Zusammenhang mit dem Kampf um die Rohstoffe. Steigende Rohstoffpreise, speziell bei Lebensmitteln, führten zu Beginn des Jahres 2008 in einigen Teilen der Welt zu blutigen Unruhen. Neben dem direkten Einfluss auf unser tägliches Leben bieten Commodities auch Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten, was die ¿Zeit¿ zu dem Titel ¿Absahnen mit Kaffee¿ veranlasst hat. Aber wie funktioniert überhaupt ein Investment in Rohstoffe Wo werden diese gekauft und bekommt der Investor diese Rohstoffe anschließend nach Hause geliefert Was sind die Chancen und Risiken dieser Anlageklasse Aus all diesen Aspekten folgt die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welchen Beitrag leisten Rohstoffe im Rahmen der Portfoliooptimierung Gang der Untersuchung: Da das Thema der Rohstoffe, wie in der Einleitung kurz dargestellt wurde, viel Brisanz bietet und eng mit der Weltwirtschaft verknüpft ist, sollen die Eigenschaften dieser Assetklasse eingehend untersucht werden. Dabei werden speziell die für Investoren interessanten Aspekte in den Vordergrund gerückt und der Fokus auf das Rendite- und Diversifikationspotential gelegt. In einem ersten Schritt erfolgt die allgemeine theoretische Grundlagenbildung, in der geklärt wird, was genau ein Portfolio ist. Darauf aufbauend wird die ¿Portfolio Selection Theorie¿ nach Harry M. Markowitz dargestellt, die als ¿Pionierarbeit¿ der Portfolioanalyse gilt. Diese Theorie wird auch die Grundlage für die spätere empirische Studie bilden. Weitere wichtige Aspekte im allgemeinen theoretischen Teil sind die Klärung verschiedener Grundbegriffe wie z.B. Rendite und Risiko, sowie Korrelation. Nach einer kurzen Darstellung von Assetklassen wird im zweiten Teil auf die Commodities eingegangen. Dabei wird sowohl eine grundsätzliche Unterscheidung der verschiedenen Rohstoffklassen vorgenommen als auch die Frage nach den Handelsmöglichkeiten geklärt. In diesem Zusammenhang anfallende Begriffe wie Contango und Backwardation werden definiert und an Beispielen dargestellt. Um weitere Grundlagen als Voraussetzung für die empirische Studie zu erläutern, werden verschiedene Commodity Indizes in Ihrer Struktur dargestellt. Zuletzt wird noch auf den Rohstoff Gold eingegangen, der eine gesonderte Untersuchung im Rahmen der empirischen Studie erfährt. Aufbauend auf den allgemeinen als auch den für Commodities spezifischen Grundlagen kann im folgenden Kapitel die empirische Studie erfolgen. Dabei werden ausgewählte Rohstoffindizes als auch der Rohstoff Gold auf ihr Rendite und Diversifikationspotential im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten, ausgedrückt in Form eines Aktienindex untersucht. Dies erfolgt unter Betrachtung von zwei speziellen Zeiträumen und zwar einem Zeitraum, der durch eine positive Börsenentwicklung geprägt, als auch einem Zeitraum, der durch negative Entwicklungen gekennzeichnet war. Im letzten Schritt werden diese beiden Zeiträume im Zusammenhang untersucht. Daraus folgernd sollen Handlungsempfehlungen erstellt werden, die Aussagen dazu treffen, ob sich das Investment in Rohstoffe überhaupt rentiert und ob sich Diversifikationsmöglichkeiten durch die Beimischung ins Portfolio bieten. Darüber hinaus soll - wenn möglich - noch eine Bestimmung vorgenommen werden, welche Form des Rohstoffinvestments in einem positiven oder negativen Börsenumfeld die größten Vorteile bietet.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV FormelverzeichnisVI SymbolverzeichnisVII 1.Einleitung1 1.1Hintergrund1 1.2Aufbau und Zielsetzung2 2.Portfoliotheorie4 2.1Portfolio Selection Theorie5 2.2Rendite und Risiko9 2.3Varianz und Volatilität12 2.4Korrelationskoeffizient und Kovarianz13 2.5Normalverteilung15 2.5.1Schiefe16 2.5.2Wölbung19 2.6Diversifikation -Asset Allokation21 3.Commodities24 3.1Abgrenzung zu anderen Assetklassen24 3.2Unterscheidung von Commodities25 3.2.1¿Soft¿ Commodities25 3.2.2¿Hard¿ Commodities27 3.3Handel von Commodities28 3.3.1Futures29 3.3.2Optionen31 3.4Contango und Backwardation32 3.4.1Contango32 3.4.2Backwardation33 3.5Commodity Indizes35 3.5.1Reuters/Jefferies CRB-Index35 3.5.2Standard&Poors - GSCI36 3.5.3RICI Index37 3.5.4DJ-AIGCI40 3.5.5Beurteilung von Commodity Indizes41 4.Empirische Untersuchung43 4.1Grundlagen43 4.1.1Daten43 4.1.2Standard & Poors Global 120044 4.1.3Zeiträume46 4.1.4Methodik47 4.2Zeitraum von Januar 2003 bis Juli 200747 4.2Zeitraum von August 2007 bis April 200954 4.3Zeitraum von Januar 2003 bis April 200959 4.4Bewertung und Handlungsempfehlung64 5.Fazit66 Anhang69 Quellen und Literaturverzeichnis77Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3, Handel von Commodities: Rohstoffe werden in der Regel an Terminbörsen gehandelt. Die wichtigsten Handelsplätze weltweit sind: - Chicago Board of Trade (CBOT) ¿ Getreide, Ölsaaten, Metalle und Chemikalien - New York Mercantile Exchange (NYMEX) ¿ Metalle und Mineralöle - New York Board of Trade (NYBOT) ¿ Landwirtschaftliche Produkte - Kansas City Board of Trade (KCBT) ¿ Landwirtschaftliche Produkte - Intercontinental Exchange in London (ICE) ¿ Mineralöle - London Metal Exchange (LME) ¿ Metalle. Rohstoffe für den sofortigen Bedarf können am Spot Markt gegen Geld an- und verkauft werden. Langfristig geplante An- und Verkäufe erfolgen in der Regel in Form von Warentermingeschäften, speziell Futures und Optionen. Durch diese Märkte kann die Unsicherheit und die Ungewissheit über die Preisentwicklung eines zugrunde liegenden Handelsgegenstandes ausgeschlossen werden. Somit kann ein Unternehmen sein Risiko an den Investor abgeben. Grundsätzlich agieren die beteiligten Personen am Handel mit Commodtities aus unterschiedlichen Motiven, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. In der ersten Gruppe befinden sich die Marktteilnehmer, deren Ziel es ist, sich gegen Kursschwankungen abzusichern und die eine physische Warenlieferung erwarten. Durch den Handel soll eine Planungssicherheit zu einem Zeitpunkt , für den Zeitpunkt erzielt werden. Diese Gruppe besteht neben Produzenten auch aus Händlern, die sich bereits zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge einer Ware zu einem fixen Preis zugesichert haben. In der zweiten Gruppe befinden sich die spekulativen Anleger, deren Ziel weder die Absicherung gegen Kursschwankungen noch die physische Lieferung der Rohstoffs ist, sondern lediglich die Erwirtschaftung von Profit durch Spekulation. Es soll ausschließlich ein Wissensvorsprung über die zukünftige Entwicklung des Basiswertes ausgenutzt werden. Die Preisfindung erfolgt zum einen durch volkswirtschaftliche Theorien, bei denen Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen als auch durch schwer vorhersagbare Faktoren, wie z.B. Länderrisiken oder Naturkatastrophen. Einige dieser Faktoren werden am Beispiel der ¿Soft¿ Commodities deutlich. Hierbei gibt es wie bereits zuvor erwähnt die drei unterschiedlichen Phasen Aussaat, Blüte und Ernte, die auf die Preisfindung unterschiedlichen Einfluss haben. So ist der Preisaufschlag in den Phasen eins und zwei am höchsten, da in diesen Phasen klimatische Besonderheiten wie Kälte, Nässe, Trockenheit und Frost jederzeit die Ernte vernichten können. Dabei werden in der zweiten Phase die höchsten Preise erzielt, da die Nachfrage in dieser Phase durch Lagerbestände der letzten Ernte bedient werden muss. Futures: Futures gehören auf dem Finanzmarkt zu den Derivaten. Diese wiederum sind Termingeschäfte und daher bilaterale Verträge. Der Begriff ¿Derivat¿ entstammt dem lateinischen Wort ¿derivare,¿ was ¿ableiten ¿bedeutet. Diese Bezeichnung entsteht auf Grund der Abhängigkeit des Wertes vom zu Grunde liegenden Basiswert, wie z.B. Aktien, Indizes oder Rohstoffen. Forwards sind traditionell zwischen zwei Vertragspartnern individuell ausgehandelte Verträge, Futures hingegen sind standardisierte Verträge, die an einer Börse handelbar sind. Dabei gibt es verschiedene Kontraktspezifikationen, die die wichtigsten Details wie Fälligkeit, Qualität und Quantität des zugrunde liegenden Basiswertes sowie Handels- und Abwicklungsbedingungen vorgeben. Die meisten Futures fallen in zwei Kategorien: zum einen die Warenterminkontrakte, bei denen der Basiswert eine Rohware ist und zum anderen die Financial Futures, bei denen der Basiswert ein Finanzinstrument wie z.B. eine Anleihe oder ein Aktienportfolio ist. Futures beinhalten sowohl ein unbegrenztes Verlustrisiko als auch ein uneingeschränktes Gewinnpotential, sowohl für den Käufer als auch den Verkäufer. Ein Future, der auf steigende Preise setzt, wird als ¿long future¿ bezeichnet, ein Future auf fallende Preise als ¿short future.¿ Der Käufer einer ¿long future¿ gewinnt somit bei steigenden Preisen und der Verkäufer verliert dementsprechend. Bei einem ¿short future¿ erfolgt das Ganze genau umgekehrt. So gewinnt der Käufer eines ¿short futures¿ bei fallenden Preisen und der Verkäufer gewinnt dementsprechend. Futures sind die gängigste Variante, um Commodities zu handeln. Der Fokus der weiteren Arbeit wird daher auf die Futures gelegt. Optionen: Optionen bilden eine zweite Möglichkeit, um Commodities zu handeln. Auch diese gehören zur Gruppe der Finanzderivate. Eine Option ist eine Vereinbarung, durch die der Käufer das Recht erwirbt, eine bestimmte Menge eines bestimmten Basiswertes zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen. Der Verkäufer muss in diesem Fall das Geschäft gewährleisten. Dafür zahlt der Käufer eine Optionsprämie an den Verkäufer. Das erste Unterscheidungsmerkmal ist somit die Position des einzelnen Vertragspartners, denn es gibt immer einen Verkäufer und einen Käufer. Dabei nimmt der Verkäufer immer die ¿short¿ Position und der Käufer die ¿long¿ Position ein. Zum anderen wird unterschieden, ob es sich um eine Kauf- oder Verkaufsoption handelt. Eine Kaufoption wird als ¿call,¿ eine Verkaufsoption als ¿put¿ bezeichnet. Die vier Grundpositionen bei Optionen sind im Folgenden grafisch dargestellt. Commodities als Bestandteil der Portfoliooptimierung: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Begriff ¿Commodities¿ findet im täglichen Sprachgebrauch nur selten Verwendung, obwohl er für eine Ware steht, die einen großen Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Man bezeichnet damit nichts anderes als Rohstoffe. Diese sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung und können damit auch eine große politische Wirkung ausüben. Die Bemühungen um einen Zugriff auf diese Waren können zu einem regelrechten ¿Krieg¿ führen. So titelt die ¿Süddeutsche Zeitung¿ bereits 2003 ¿Krieg um Rohstoffe¿ im Zusammenhang mit dem Konflikt im Kongo. Im Jahr 2006 spricht der ¿Spiegel¿ bereits von einem neuen kalten Krieg im Zusammenhang mit dem Kampf um die Rohstoffe. Steigende Rohstoffpreise, speziell bei Lebensmitteln, führten zu Beginn des Jahres 2008 in einigen Teilen der Welt zu blutigen Unruhen. Neben dem direkten Einfluss auf unser tägliches Leben bieten Commodities auch Investitions- und Spekulationsmöglichkeiten, was die ¿Zeit¿ zu dem Titel ¿Absahnen mit Kaffee¿ veranlasst hat. Aber wie funktioniert überhaupt ein Investment in Rohstoffe Wo werden diese gekauft und bekommt der Investor diese Rohstoffe anschließend nach Hause geliefert Was sind die Chancen und Risiken dieser Anlageklasse Aus all diesen Aspekten folgt die entscheidende Frage für diese Arbeit: Welchen Beitrag leisten Rohstoffe im Rahmen der Portfoliooptimierung Gang der Untersuchung: Da das Thema der Rohstoffe, wie in der Einleitung kurz dargestellt wurde, viel Brisanz bietet und eng mit der Weltwirtschaft verknüpft ist, sollen die Eigenschaften dieser Assetklasse eingehend untersucht werden. Dabei werden speziell die für Investoren interessanten Aspekte in den Vordergrund gerückt und der Fokus auf das Rendite- und Diversifikationspotential gelegt. In einem ersten Schritt erfolgt die allgemeine theoretische Grundlagenbildung, in der geklärt wird, was genau ein Portfolio ist. Darauf aufbauend wird die ¿Portfolio Selection Theorie¿ nach Harry M. Markowitz dargestellt, die als ¿Pionierarbeit¿ der Portfolioanalyse gilt. Diese Theorie wird auch die Grundlage für die spätere empirische Studie bilden. Weitere wichtige Aspekte im allgemeinen theoretischen Teil sind die Klärung verschiedener Grundbegriffe wie z.B. Rendite und Risiko, sowie Korrelation. Nach einer kurzen Darstellung von Assetklassen wird im zweiten Teil auf die Commodities eingegangen. Dabei wird sowohl eine grundsätzliche Unterscheidung der verschiedenen Rohstoffklassen vorgenommen als auch die Frage nach den Handelsmöglichkeiten geklärt. In diesem Zusammenhang anfallende Begriffe wie Contango und Backwardation werden definiert und an Beispielen dargestellt. Um weitere Grundlagen als Voraussetzung für die empirische Studie zu erläutern, werden verschiedene Commodity Indizes in Ihrer Struktur dargestellt. Zuletzt wird noch auf den Rohstoff Gold eingegangen, der eine gesonderte Untersuchung im Rahmen der empirischen Studie erfährt. Aufbauend auf den allgemeinen als auch den für Commodities spezifischen Grundlagen kann im folgenden Kapitel die empirische Studie erfolgen. Dabei werden ausgewählte Rohstoffindizes als auch der Rohstoff Gold auf ihr Rendite und Diversifikationspotential im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten, ausgedrückt in Form eines Aktienindex untersucht. Dies erfolgt unter Betrachtung von zwei speziellen Zeiträumen und zwar einem Zeitraum, der durch eine positive Börsenentwicklung geprägt, als auch einem Zeitraum, der durch negative Entwicklungen gekennzeichnet war. Im letzten Schritt werden diese beiden Zeiträume im Zusammenhang untersucht. Daraus folgernd sollen Handlungsempfehlungen erstellt werden, die Aussagen dazu treffen, ob sich das Investment in Rohstoffe überhaupt rentiert und ob sich Diversifikationsmöglichkeiten durch die Beimischung ins Portfolio bieten. D, Diplomica Verlag

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Commodities als Bestandteil der Portfoliooptimierung - Erstausgabe

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EAN (ISBN-13): 9783836634175
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: diplom.de

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ISBN/EAN: 9783836634175

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-3417-5


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