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Bewegungen innerhalb von Value- und Size-Kategorien - Christoph Romberg
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Christoph Romberg:
Bewegungen innerhalb von Value- und Size-Kategorien - neues Buch

2007, ISBN: 9783836634007

ID: 9783836634007

Eine empirische Analyse für den deutschen Aktienmarkt Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: Empirische Befunde deuten darauf hin, dass Aktien mit niedrigem Marktwert-Buchwert-Verhältnis (P/B) und/oder geringer Marktkapitalisierung (Size) über längere Beobachtungszeiträume durchschnittlich höher rentieren als Aktien mit hohem P/B-Verhältnis und/oder hoher Marktkapitalisierung. Fama/French zeigen, dass der Markt-Faktor zusammen mit Size- und P/B-bezogenen Faktoren eine einfache und hohe Erklärungskraft bezüglich der Aktienrenditen entwickeln. Size und P/B im Allgemeinen, sowie das 3-Faktor-Modell von Fama /French im Speziellen, erfreuen sich großer Beliebtheit in der Anlagepraxis sowie bei Benchmarkstudien bezüglich langfristiger Aktienperformances. Trotz dieses Erfolges bleibt die Frage nach der ökonomischen Ratio dieser Effekte ein kontroverses Thema. Black argumentiert, dass sich der Erfolg durch die Identifikation eines guten `Within-sample-Fit¿s` einstellt. Die bessere Performance von Value-Aktien (niedriger P/B-Quotient) gegenüber Growth-Aktien (hoher P/B-Quotient) beruht demnach, ebenso wie die bessere Performance kleinkapitalisierter Aktien (Small-Cap) gegenüber großkapitalisierten Aktien (Big-Cap), auf dem wissenschaftlichen Phänomen des Data-Snooping. Fama/French selbst begründen diesen Effekt mit dem höheren Risiko, welches mit Small-Cap- oder Value-Aktien verbunden ist. Die mit diesen Überlegungen verbundene neoklassische Idee rationaler Akteure unterliegt dabei der stetigen Kritik durch Arbeiten in der Tradition von Lakonishik/Shleifer/Vishny und Daniel/Titman. Diese Studien entwickeln Theorien und Modelle, welche die behavioralistische und damit beschränkt-rationale Interpretationen der P/B- und Size-Effekte stützen. Obwohl oder möglicherweise gerade weil die kapitalmarktheoretische Interpretation dieser Effekte von einer derart lebhaften Auseinandersetzung geprägt ist, wurde bisher nur wenig über die wertungsfreien Treiber dieser Prämien publiziert. Diese Lücke in der Theorie realisierend, fokussieren aktuelle Studien die explizite Untersuchung der eigentlichen Quellen der Value- und Size-Prämie. Fama/French können zeigen, dass die Size-Prämie primär durch positive Erträge von Small-Cap-Aktien getrieben wird, welche groß genug werden um als Big-Cap-Aktien reklassifiziert zu werden. Ebenso wird die Value-Prämie durch den transitorischen Charakter des P/B-Quotienten bestimmt. Value-Unternehmen migrieren nach ihrer Allokation in ein Style-Portfolio in höhere P/B-Klassen, während Growth-Aktien in niedrigere P/B-Kategorien wechseln. Dies impliziert, dass die Konvergenz des P/B-Quotienten neue Einsichten darüber liefern kann, wie die Value-Prämie zustande kommt. In ihrer Folgeanalyse des Konvergenzverhaltens untersuchen Fama/French die anatomische Ertragsstruktur des Value-Growth-Renditespreads. Die Autoren teilen die Aktienertragskomponenten von Value- und Growth-Portfolien in Dividenden- und Kapitalerträge auf. Letztere werden nochmals untergliedert in die Entwicklung des Buchwertes und die Entwicklung des P/B-Verhältnisses. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Value-Prämie durch die Veränderung des Buchwertes und des P/B-Quotienten dominiert wird. Genauer gesagt, ist es die positive (negative) Konvergenz des P/B-Verhältnisses, welche die höheren (niedrigeren) Renditen der Value-Aktien (Growth-Aktien) bedingt. Die Intuition hinter diesem Entwicklungsmuster ist die in den Wirtschaftswissenschaften weit verbreitete Annahme der Mittelwerttendenz der Profitabilität. Stigler konstatiert bspw.: ¿There is no more important proposition in economic theory than that, under competition, the rate of return on investment tends toward equality in all industries. Entrepreneurs will seek to leave relatively unprofitable industries and enter relatively profitable industries¿. Adaptiert auf die Thematik der Value-Prämie bedeutet dies, dass sich Value- und Growth-Unternehmen langfristig in ihrem Wachstumspotential und ihrer Profitabilität gegenseitig annähern. Hoch profitable und schnell wachsende Unternehmen können, bedingt durch die Wettbewerbskräfte und die begrenzte Anzahl an hoch profitablen Wachstumsoptionen, die vergangene positive Entwicklung nicht langfristig fortsetzen. Sie werden daher weniger profitabler und wachsen langsamer. Ebenso wenig können unprofitable Unternehmen langfristig unterhalb des Marktniveaus agieren, weil sie entweder vom Markt verschwinden oder sich restrukturieren und somit profitabler werden. Auch wenn dieser Mechanismus in Bezug auf die Value-Prämie nachvollziehbar erscheint, lehrt die hohe Komplexität der Kapitalmärkte, dass man einem derartigen Zusammenhang keine ungeprüfte Allgemeingültigkeit unterstellen kann. Vielmehr bedarf es weiterer Tests unter veränderten Rahmenbedingungen, um Einsichten über die Robustheit dieser Argumentationskette zu erlangen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, basierend auf US-amerikanischen Studien, die dynamische Verbindung zwischen Aktienertragskomponenten und style-spezifischen Firmencharakteristika näher zu untersuchen. Schwerpunkt der Arbeit ist der `Out-of-Sample¿-Test der Konvergenzhypothese von Fama/French. Inspiriert durch Arbeiten von Fama/French und Mayers stellt sich darüber hinaus die Frage, inwieweit das dokumentierte Verhaltensmuster mit Entwicklungen der betrieblichen Fundamentaldaten korreliert ist. Trotz der anhaltenden Kontroverse bietet dies, im Vergleich mit den realisierten Portfoliorenditen, zudem die Möglichkeit, die Ergebnisse zumindest grundsätzlich in den Kontext rationaler bzw. beschränkt-rationaler Preisbildung zu setzen. Diesen Analysen vorgeschaltet ist die Untersuchung des Value- und Size-Effekts. Erstmalig für eine Untersuchung des deutschen Aktienmarktes wird dabei, ebenfalls motiviert durch Studien von Fama/French, ein asymmetrisches Kategorisierungsverfahren angewendet, welches die objektiven Qualitätsunterschiede deutscher Aktienmarktsegment explizit in die Portfoliobildung miteinbezieht. Grundlage des empirischen Teils der Arbeit bildet die systematische Erörterung der Bestimmungsfaktoren von Aktienrenditen. Für diesen Zweck wird in einem theoretischen Teil der vorliegenden Arbeit ein Überblick über alternative Erklärungsansätze des Value- und Size-Effekts gegeben. Neben den traditionellen kapitalmarkttheoretischen Interpretationen werden dabei vor allem aktuelle risikoorienterte Modelle sowie hierausabgeleitete potentielle Treiber des Value-Growth-Renditespreads diskutiert. Gang der Untersuchung: In Anbetracht der aufgezeigten Zielsetzungen und Schwerpunkte ergibt sich der Aufbau der vorliegenden Arbeit wie folgt: Ausgangspunkt stellt die Analyse und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes dar. Kapitel 2 soll hierfür zunächst die grundlegende Klassifikation der Value-, Growth- und Size-Strategien aufzeigen. Zudem wird die Bedeutung der Value- und Size-Effekte sowohl für Anleger als auch für Forscher herausgearbeitet und der theoretische Bezugsrahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema skizziert. Mit dem CAPM-Beta als theoretischer Bestimmungsfaktor beginnend, werden anschließend die Determinanten durchschnittlicher Aktienrenditen erörtert. Die Darstellung der in der Literatur festgehaltenen Bestimmungsfaktoren schließt das Kapitel. Den Einführungskapiteln folgend, befasst sich Kapitel 3 mit der Erklärung der dargestellten Bestimmungsfaktoren. Ausgehend von dem Dividendendiskontierungsmodell von Gordon/Shapiro werden zwei weitere Dimensionen identifiziert anhand derer eine Klassifikation von Value- und Growth-Strategien vorgenommen werden kann. Die konkurrierenden kapitalmarkttheoretischen Interpretationen des Value-Effekts knüpfen an diese beiden Dimensionen an. Rationale Erklärungsansätze werden dabei gegenüber beschränkt-rationalen Erklärungen in klassische und aktuelle Forschungstendenzen untergegliedert. Inspiriert durch diese aktuellen Modelle werden anschließend die grundlegenden, wertungsfreien Komponenten des Aktienrenditeertrags dargestellt. Aufgrund ihres Benchmark-Charakters werden dabei sowohl der Aufbau als auch die Ergebnisse der ausgewiesenen Vergleichsstudie von Fama/French detailliert beschrieben. Die aus dem ersten Teil der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für den Forschungsaufbau des empirischen Abschnitts. Die Analysen basieren auf der Schnittmenge von 2 Size- und 3 P/B-Portfolien. Es werden Aktien des Composite Deuscher Aktien Index (CDAX) in den Jahren 1990-2007 untersucht. Zu Anfang des vierten Kapitels, folgt eine Beschreibung des Untersuchungsdesigns, der verwendeten Datenbasis sowie der Berechnung einzelner Variablen. In 4.2. erfolgt die Analyse des Value- und Size-Effekts. Abschnitt 4.3. testet das Konvergenzverhalten deutscher Size-P/B-Portfolien. Im nächsten Schritt wird das Investitionsverhalten, die Profitabilitätsentwicklung und auch die Entwicklung der Portfoliorenditen innerhalb eines Zeitfensters von bis zu 5 Jahren vor und nach der Portfoliobildung untersucht. Im Anschluss vervollständigt eine zusammenfassende Betrachtung der empirischen Ergebnisse das vierte Kapitel. Kapitel 5 rekapituliert die Kernergebnisse des theoretischen und empirischen Teils und wagt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsanstrengungen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AnhangsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI SymbolverzeichnisIX 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Gang der Untersuchung3 2.Theoretische Grundlagen und empirische Ausgangsposition5 2.1Grundlegende Begriffsbestimmung5 2.1.1Value- und Size-Prämie5 2.1.2Style-Investing6 2.2Bedeutung der Value- und Size-Kategorien6 2.3Finanzmarkttheoretische Grundlagen8 2.4Determinanten erwarteter Aktienrenditen8 2.4.1Vorüberlegungen und inhaltliche Abgrenzung8 2.4.2CAPM-Beta als theoretischer Bestimmungsfaktor9 2.4.3Ausgewählte empirische Bestimmungsfaktoren10 2.4.3.1Marktkapitalisierung10 2.4.3.2Buchwert-Marktwert-Verhältnis13 2.4.3.3Weitere fundamentale Bestimmungsfaktoren14 2.5Zusammenfassung und Analyse15 3.Erklärungsansätze zur Value- und Size-Prämie16 3.1Vorüberlegungen und inhaltliche Abgrenzung16 3.2Dividendendiskontierungsmodell17 3.3Interpretationen der Value- und Size-Prämie18 3.3.1Ansatz basierend auf beschränkt-rationalen Erwartungen18 3.3.1.1Theorie18 3.3.1.2Empirische Evidenz19 3.3.2Ansätze basierend auf rationalen Erwartungen21 3.3.2.1Klassische risikoorientierte Erklärung21 3.3.2.1.1Theorie21 3.3.2.1.2Empirische Evidenz23 3.3.2.2Aktuelle risikoorientierte Erklärungen26 3.3.2.2.1Theorie26 3.3.2.2.2Empirische Evidenz28 3.4Anatomie des Value- Growth-Renditespreads29 3.4.1Grundidee und Hintergrund29 3.4.2Empirische Ergebnisse und ökonomische Intuition31 3.5Zusammenfassung und Analyse33 4.Empirische Untersuchung für den deutschen Aktienmarkt35 4.1Daten und Methodologie35 4.1.1Untersuchungsdesign35 4.1.2Beschreibung der Datenbasis und Datenerhebung36 4.1.3Beschreibung der Portfoliobildung37 4.1.4Berechnung der Ertragskomponenten38 4.1.5Berechnung der Investitions- und Profitabilitätskennzahlen41 4.2Untersuchung des Value - und Size-Effekts42 4.3Untersuchung der Ertragskomponenten des Value-Growth-Renditespreads44 4.3.1Aufgliederung der Aktienrenditen44 4.3.2Marktportfolio und Dividendenbeitrag44 4.3.3Zusammensetzung der Kapitalerträge45 4.4Untersuchung des Investitionsverhaltens, der Profitabilitätsentwicklung und des Renditezusammenhangs47 4.4.1Investitionsverhalten47 4.4.2Profitabilitätsentwicklung49 4.4.3Profitabilitätskomponenten und Renditezusammenhang53 4.5Zusammenfassung und Analyse56 5.Schlussbetrachtung58 AnhangXI LiteraturverzeichnisXXIIITextprobe:Textprobe: Kapitel 3.4, Anatomie des Value- Growth-Renditespreads: Grundidee und Hintergrund: Aufbauend auf diesen Überlegungen, dabei jedoch abstrahierend von jeglicher Interpretation der zugrunde liegenden Preisbildung, untersuchen Fama/-French die dynamische Beziehung zwischen Investitionsmöglichkeiten, Profitabilitätsentwicklungen und den Ertragskomponenten des Value-Growth-Renditespreads. Dazu separieren die Autoren den einperiodigen Aktienertrag zunächst in den Dividendenbeitrag und den Kapitalertrag. Der Gesamtkapitalertrag des Portfolios von t bis t+1 entspricht wiederum der Wachstumsrate des Buchwertes des Eigenkapitals multipliziert mit der Wachstumsrate der relativen Marktbewertung (P/B). Das Wachstum des Marktwertbuchwert-Verhältnisses kann schließlich weiter unterteilt werden in ein Element, das die Autoren `Drift¿ nennen und ein zweites Element, welches sie als `Konvergenz¿ definieren. `Drift¿ und `Konvergenz¿ messen beide die Änderung des P/B-Quotienten. Drift misst dabei den Beitrag zur Gesamtrendite eines Portfolios, welcher durch langfristige Änderungen der erwarteten Profitabilität, des erwarteten Wachstums und der verwendeten Diskontierungsraten bezüglich eines Portfolios entsteht. Drift ist daher verbunden mit einem allgemeinen Aufwärts- oder Abwärtstrend der Bewertung über den gesamten Zeitraum. Die Konvergenzkomponente hingegen fokussiert Änderungen des P/B-Verhältnisses, die deshalb entstehen weil Aktien innerhalb der Aktienkategorien migrieren, nachdem sie einem bestimmten Portfolio zugeordnet wurden. Konvergenz stellt daher eine Tendenz zum Mittelwert der Aktienbewertung dar. Die grundsätzliche Idee, Finanzvariablen auf diese Weise in einzelne Glieder zu zerlegen, ist nicht neu. Fama/French selbst zerlegen Aktienpreise in temporäre und permanente Komponente. Im Ergebnis können sie zeigen, dass ein langsamer Mean-Reversion-Anteil der Aktienpreise dazu tendiert eine negative Autokorrelation der Aktienerträge zu induzieren. In ähnlicher Weise trennen Jiang/Lee Finanzkennzahlen wie B/P, D/P oder E/P in einen stochastischen Trend und eine zyklische Komponenten. Ziel dabei ist es, die zukünftigen Überrenditen und Fundamentaldaten zu prognostizieren. Ibbotson/Chen wiederum untersuchen die Eigenkapital-Prämie in Zusammenhang mit realwirtschaftlichen Entwicklungen und separieren dazu historische Aktienerträge in Faktoren wie Inflation, Unternehmensgewinne, Dividenden, Ausschüttungsquote, P/B-Verhältnis, Buchwert, Eigenkapitalrendite und Pro-Kopf-Bruttoinlands-produkt. Fama/French sind jedoch die ersten, welche die Dekomposition von Aktien- bzw. Kapitalerträge dazu verwenden, die Kerntreiber des Value-Growth-Renditespreads näher zu an, Diplomica Verlag

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Bewegungen innerhalb von Value- und Size-Kategorien - Christoph Romberg
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2009, ISBN: 9783836634007

ID: 1969791006

Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: Empirische Befunde deuten darauf hin, dass Aktien mit niedrigem Marktwert-Buchwert-Verhältnis (P/B) und/oder geringer Marktkapitalisierung (Size) über längere Beobachtungszeiträume durchschnittlich höher rentieren als Aktien mit hohem P/B-Verhältnis und/oder hoher Marktkapitalisierung. Fama/French zeigen, dass der Markt-Faktor zusammen mit Size- und P/B-bezogenen Faktoren eine einfache und hohe Erklärungskraft bezüglich der Aktienrenditen entwickeln. Size und P/B im Allgemeinen, sowie das 3-Faktor-Modell von Fama /French im Speziellen, erfreuen sich grosser Beliebtheit in der Anlagepraxis sowie bei Benchmarkstudien bezüglich langfristiger Aktienperformances. Trotz dieses Erfolges bleibt die Frage nach der ökonomischen Ratio dieser Effekte ein kontroverses Thema. Black argumentiert, dass sich der Erfolg durch die Identifikation eines guten `Within-sample-Fit¿s` einstellt. Die bessere Performance von Value-Aktien (niedriger P/B-Quotient) gegenüber Growth-Aktien (hoher P/B-Quotient) beruht demnach, ebenso wie die bessere Performance kleinkapitalisierter Aktien (Small-Cap) gegenüber grosskapitalisierten Aktien (Big-Cap), auf dem wissenschaftlichen Phänomen des Data-Snooping. Fama/French selbst begründen diesen Effekt mit dem höheren Risiko, welches mit Small-Cap- oder Value-Aktien verbunden ist. Die mit diesen Überlegungen verbundene neoklassische Idee rationaler Akteure unterliegt dabei der stetigen Kritik durch Arbeiten in der Tradition von Lakonishik/Shleifer/Vishny und Daniel/Titman. Diese Studien entwickeln Theorien und Modelle, welche die behavioralistische und damit beschränkt-rationale Interpretationen der P/B- und Size-Effekte stützen. Obwohl oder möglicherweise gerade weil die kapitalmarktheoretische Interpretation dieser Effekte von einer derart lebhaften Auseinandersetzung geprägt ist, wurde bisher nur wenig über die wertungsfreien Treiber dieser Prämien publiziert. Diese Lücke in der Theorie realisierend, fokussieren aktuelle Studien die explizite Untersuchung der eigentlichen Quellen der Value- und Size-Prämie. Fama/French können zeigen, dass die Size-Prämie primär durch positive Erträge von Small-Cap-Aktien getrieben wird, welche gross genug werden um als Big-Cap-Aktien reklassifiziert zu werden. Ebenso wird die Value-Prämie durch den transitorischen Charakter des P/B-Quotienten bestimmt. Value-Unternehmen migrieren nach ihrer Allokation in ein Style-Portfolio in höhere P/B-Klassen, während Growth-Aktien in niedrigere P/B-Kategorien wechseln. Dies impliziert, dass die Konvergenz des P/B-Quotienten neue Einsichten darüber liefern kann, wie die Value-Prämie zustande kommt. In ihrer Folgeanalyse des Konvergenzverhaltens untersuchen Fama/French die anatomische Ertragsstruktur des Value-Growth-Renditespreads. Die Autoren teilen die Aktienertragskomponenten von Value- und Growth-Portfolien in Dividenden- und Kapitalerträge auf. Letztere werden nochmals untergliedert in die Entwicklung des Buchwertes und die Entwicklung des P/B-Verhältnisses. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Value-Prämie durch die Veränderung des Buchwertes und des P/B-Quotienten dominiert wird. Genauer gesagt, ist es die positive (negative) Konvergenz des P/B-Verhältnisses, welche die höheren (niedrigeren) Renditen der Value-Aktien (Growth-Aktien) bedingt. Die Intuition hinter diesem Entwicklungsmuster ist die in den Wirtschaftswissenschaften weit verbreitete Annahme der Mittelwerttendenz der Profitabilität. Stigler konstatiert bspw.: ¿There is no more important proposition in economic theory than that, under competition, the rate of return on investment tends toward equality in all industries. Entrepreneurs will seek to leave relatively unprofitable industries and enter relatively profitable industries¿. Adaptiert auf die Thematik der Value-Prämie bedeutet dies, dass sich Value- und Growth-Unternehmen langfristig in ihrem Wachstumspotential und ihrer Profitabilität gegenseitig annähern. Hoch profitable und schnell wachsende Unternehmen können, bedingt durch die Wettbewerbskräfte und die begrenzte Anzahl an hoch profitablen Wachstumsoptionen, die vergangene positive Entwicklung nicht langfristig fortsetzen. Sie werden daher weniger profitabler und Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: Empirische Befunde deuten darauf hin, dass Aktien mit niedrigem Marktwert-Buchwert-Verhältnis (P/B) und/oder geringer Marktkapitalisierung (Size) über längere Beobachtungszeiträume durchschnittlich höher rentieren als Aktien mit hohem P/B-Verhältnis und/oder hoher Marktkapitalisierung. Fama/French ... eBook PDF 14.08.2009 eBooks>Fachbücher>Wirtschaft, Bedey Media GmbH, .200

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2009, ISBN: 9783836634007

ID: 896831096

Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: Empirische Befunde deuten darauf hin, dass Aktien mit niedrigem Marktwert-Buchwert-Verhältnis (P/B) und/oder geringer Marktkapitalisierung (Size) über längere Beobachtungszeiträume durchschnittlich höher rentieren als Aktien mit hohem P/B-Verhältnis und/oder hoher Marktkapitalisierung. Fama/French zeigen, dass der Markt-Faktor zusammen mit Size- und P/B-bezogenen Faktoren eine einfache und hohe Erklärungskraft bezüglich der Aktienrenditen entwickeln. Size und P/B im Allgemeinen, sowie das 3-Faktor-Modell von Fama /French im Speziellen, erfreuen sich grosser Beliebtheit in der Anlagepraxis sowie bei Benchmarkstudien bezüglich langfristiger Aktienperformances. Trotz dieses Erfolges bleibt die Frage nach der ökonomischen Ratio dieser Effekte ein kontroverses Thema. Black argumentiert, dass sich der Erfolg durch die Identifikation eines guten `Within-sample-Fits` einstellt. Die bessere Performance von Value-Aktien (niedriger P/B-Quotient) gegenüber Growth-Aktien (hoher P/B-Quotient) beruht demnach, ebenso wie die bessere Performance kleinkapitalisierter Aktien (Small-Cap) gegenüber grosskapitalisierten Aktien (Big-Cap), auf dem wissenschaftlichen Phänomen des Data-Snooping. Fama/French selbst begründen diesen Effekt mit dem höheren Risiko, welches mit Small-Cap- oder Value-Aktien verbunden ist. Die mit diesen Überlegungen verbundene neoklassische Idee rationaler Akteure unterliegt dabei der stetigen Kritik durch Arbeiten in der Tradition von Lakonishik/Shleifer/Vishny und Daniel/Titman. Diese Studien entwickeln Theorien und Modelle, welche die behavioralistische und damit beschränkt-rationale Interpretationen der P/B- und Size-Effekte stützen. Obwohl oder möglicherweise gerade weil die kapitalmarktheoretische Interpretation dieser Effekte von einer derart lebhaften Auseinandersetzung geprägt ist, wurde bisher nur wenig über die wertungsfreien Treiber dieser Prämien publiziert. Diese Lücke in der Theorie realisierend, fokussieren aktuelle Studien die explizite Untersuchung der eigentlichen Quellen der Value- und Size-Prämie. Fama/French können zeigen, dass die Size-Prämie primär durch positive Erträge von Small-Cap-Aktien getrieben wird, welche gross genug werden um als Big-Cap-Aktien reklassifiziert zu werden. Ebenso wird die Value-Prämie durch den transitorischen Charakter des P/B-Quotienten bestimmt. Value-Unternehmen migrieren nach ihrer Allokation in ein Style-Portfolio in höhere P/B-Klassen, während [] Inhaltsangabe:Einleitung: Problemstellung: Empirische Befunde deuten darauf hin, dass Aktien mit niedrigem Marktwert-Buchwert-Verhältnis (P/B) und/oder geringer Marktkapitalisierung (Size) über längere Beobachtungszeiträume durchschnittlich höher rentieren als Aktien mit hohem P/B-Verhältnis und/oder hoher Marktkapitalisierung. Fama/French ... eBook PDF 14.08.2009 eBooks>Fachbücher, Diplom.de, .200

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ISBN: 9783836634007

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2009, ISBN: 9783836634007

ID: 28274904

Eine empirische Analyse für den deutschen Aktienmarkt, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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EAN (ISBN-13): 9783836634007
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-11-19T21:38:43+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-09-08T19:01:48+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836634007

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-3400-7


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