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Die Bedeutung Des Eventmarketing Als Live-Kommunikationsinstrument - Christian Baumann
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Christian Baumann:
Die Bedeutung Des Eventmarketing Als Live-Kommunikationsinstrument - neues Buch

2009, ISBN: 9783836633413

ID: 9783836633413

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Menschengedenken werden aus den unterschiedlichsten Anlässen Feste und Feierlichkeiten zelebriert. Menschen nutzen diese Geselligkeiten, um sich in der Gemeinschaft zusammenzufinden und für eine Weile dem Alltag zu entkommen. Auch heutzutage kommt solch speziellen Ereignissen immer noch eine wichtige Bedeutung zu, nur mit dem Unterschied, dass sich neben Personen zunehmend Unternehmen Veranstaltungen als Instrument zur Kommunikation zu Nutze machen. Mitte der 90er Jahre wurde der Begriff ¿Veranstaltung¿ von den Wissenschaften unter der Bezeichnung ¿Event¿ neu aufgegriffen und verstärkt erforscht. Eine Vielzahl an Literatur, die sich mit dem Thema ¿Event¿ und ¿Eventmarketing¿ auseinandersetzt, ist seitdem erschienen. Ebenso haben sich diesbezüglich zahlreiche Kongresse, Diskussionsforen, Fachtagungen und andere Informationsveranstaltungen etabliert. Der Ausdruck Event scheint zu Beginn des 21. Jahrhunderts allgegenwärtig zu sein und wird vielfach verwendet. Deutlich wird das Phänomen, wenn man bei Google das Stichwort ¿Event¿ eingibt und die Suche mit der Prämisse ¿Seiten aus Deutschland¿ startet. Binnen 0,05 Sekunden erhält der Internetnutzer ungefähr elf Millionen Eventeinträge deutscher Internetseiten. Ferner zeigt sich die zunehmende Beliebtheit von Events in einer Expertenbefragung im Rahmen der Studie ¿Event-Klima¿, die im Auftrag des ¿Forums Marketing-Eventagenturen¿ (FME) im Winter 2006/2007 zum zweiten Mal nach 2004/2005 durchgeführt worden ist. Sie gibt Aufschluss über die Umsatzvolumenentwicklung für Marketing-Events deutscher Unternehmen und Marketingagenturen in dem Zeitraum von 2004 bis 2006. So wuchs das Gesamtumsatzvolumen für Marketing-Events von 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2004 auf 2 Mrd. Euro im Jahr 2006. Von den befragten Fachleuten wird ein weiterer Anstieg des Umsatzvolumens für Marketing-Events auf 2,62 Mrd. Euro für das Jahr 2009 prognostiziert. Die Bedeutung des Eventmarketing als Markenkommunikationsinstrument der Zukunft wurde im Zuge dieser Befragung mit 64 % bewertet. Das ist ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber der letzten Einschätzung aus dem Jahr 2005. Diesen Trend bestätigt auch die Studie ¿Eventreport 2003¿, die der Lehrstuhl Marketing der TU Chemnitz durchgeführt hat. Im Herbst 2003 wurden neben allen deutschen Marketing-Eventagenturen, zudem stichprobenartig 120 Unternehmen aller Branchen in Deutschland telefonisch zur Nutzung und Bedeutung des Eventmarketing in der Unternehmenspraxis befragt. Von den 120 Firmen stuften 58 % die Bedeutung des Eventmarketing als zunehmend, 32 % als gleichbleibend und lediglich 10 % als abnehmend ein. Um dem Alltag kurzfristig zu entkommen, suchen viele Menschen meist nach Feierabend oder am Wochenende Möglichkeiten der Abwechslung entweder durch sportliche Freizeitbetätigungen oder andere Tätigkeiten. An dieser Stelle kommen die Unternehmen ins Spiel. Sie versuchen, den Menschen durch inszenierte Events Abwechslung zu bieten und so den potenziellen Kunden ihre Produkte auf emotionale Weise näher zu bringen. Diese Sichtweise wird in der Praxis zuweilen nicht von allen Firmen verstanden oder umgesetzt. Wahrscheinlich sind viele Personen schon einmal auf die eine oder andere Art mit Events in Berührung gekommen, sei es auf Ausstellungen, Wettbewerben, Jubiläen oder Veranstaltungen wie einem ¿Tag der offenen Tür¿. Nicht selten hat man dort den Eindruck, dass die vielbeworbenen Events lediglich gewöhnliche Verkaufs- oder Informationsveranstaltungen sind, denn nicht jede Veranstaltung stellt unmittelbar ein Event dar. Um Kunden zu gewinnen und diese im günstigsten Fall langfristig an sein Unternehmen zu binden, bedarf es mehr als nur der bloßen Event-Etikettierung einer alltäglichen Veranstaltung. Menschen Glücksmomente zu schenken, sie emotional zu berühren und zugleich eindrucksvoll die jeweilige Produktwelt des Unternehmens mit realen Erlebnissen zu verbinden, bedeutet, die Erwartungen an einen Unternehmensevent zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Wie aber schafft man es, in einer Zeit, in der Events immer beliebter werden, aus der Masse der konkurrierenden Ereignisangebote herauszustechen und den erlebnissuchenden Individuen ein wahres Sinnesfeuerwerk zu vermitteln, das sie bleibend an die Marke und das Unternehmen bindet Problemstellung: Die Rahmenbedingungen für Unternehmen ändern sich rasant und fortwährend. Wenn sie auch in Zukunft erfolgreich agieren wollen, müssen sie sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Was bedeutet das aus Marketingsicht Events erfreuen sich zunehmender Beachtung, da viele Unternehmen diese als neues Instrument zur Kundenansprache verstärkt nutzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. So wird in der Literatur von inflationären Tendenzen bei Produkten sowie kommunikationspolitischen Maßnahmen gesprochen. Zudem werden weitgehend qualitativ gleiche Produkte, die steigende Informationsflut und die Erlebnisorientierung der Konsumenten als Ursachen für die veränderten marktbezogenen Rahmenbedingungen genannt, mit denen sich u.a. das wachsende Interesse an Events erklären lässt. Unternehmen aus bestimmten Branchen wie dem Tabak- oder Alkoholzweig, müssen immer mehr auf gesetzliche Werberestriktionen Rücksicht nehmen und dürfen nicht mehr jeden Werbeträger einsetzen. Es wird für Unternehmen gegenwärtig immer schwieriger, wirkungsvoll Kunden anzusprechen und eine langfristige, treue Verbindung zu ihnen aufzubauen. In einer sich wandelnden Gesellschaft, in der Begriffe wie Freizeitorientierung, Erlebniskonsum und Individualisierung zum neuen Vokabular gehören, müssen moderne Wege beschritten werden, damit Verbraucher Marken und Werbebotschaften verinnerlichen und die noch erlaubten Werbemöglichkeiten in bestimmten Branchen effektiver genutzt werden. Eine Möglichkeit, um im ständig wachsenden Wettbewerb bestehen zu können, liegt in dem Aufbau von emotionalen Produktwelten, über die tiefe Bindungen zum Kunden geknüpft werden können. Die Herausforderung der Unternehmen besteht darin, inwieweit sie es schaffen, über ihre Produkte und Marketingkampagnen alle Sinne der Konsumenten anzusprechen und ihre Gedanken zu stimulieren. Zielsetzung: Diese Arbeit soll einen Einblick in das marketingpolitische Kommunikationsinstrument Eventmarketing geben. Infolge eines sich stetig verändernden Marktumfeldes schenken Firmen diesem verstärkt Beachtung und Vertrauen. In dem Zusammenhang gilt es zu klären, welche Bedeutung das Eventmarketing allgemein als Live-Kommunikationsinstrument der Zukunft hat. Das Ziel ist, auf den folgenden Seiten zu erläutern, welche Rolle das Eventmarketing in der Vermittlung emotionaler Erlebnisse spielt und ob es sich für eine gefühlsbetonte Kundenansprache eignet. Dies ist auch im Hinblick auf die gesetzlichen Werbebeschränkungen im Tabakbereich und das sich daraus ergebene begrenzte Werbepotenzial wichtig. Zudem wird in der vorliegenden Schrift erarbeitet, welche Möglichkeiten sich aus den aktuellen Erkenntnissen des Neuromarketing in Verbindung mit der Psychologie in Bezug auf die emotionale Beeinflussung der Eventbesucher ergeben, um ihnen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und dadurch dem Unternehmensziel der Kundenloyalität näher zu kommen. Gang der Untersuchung: Kapitel zwei der gegenwärtigen Diplomarbeit befasst sich mit den aktuellen Rahmenbedingungen des Marktes, die sich auf den Einsatz des Eventmarketing auswirken. Hierzu gehören Veränderungen der Märkte, der Unternehmenskommunikation und der Gesellschaft. Ebenso wird diesbezüglich das Tabakwerbeverbot als gewichtige Werbebeschränkung thematisiert. Kapitel drei stellt eine Einführung in das Eventmarketing dar. Zu Beginn gibt der Verfasser eine Einsicht in die laut Literatur vorhandenen Definitionsansätze und leitet eine Arbeitsdefinition für die weitere Verwendung wichtiger Begrifflichkeiten her. Anschließend wird eine Einordnung des Eventmarketing in den Marketing-Mix vorgenommen und die Stellung sowie Möglichkeiten einer Integration in der Unternehmenskommunikation aufgezeigt. Darüber hinaus widmet sich der Verfasser den Merkmalen von Events, bevor er dem Eventmarketing verwandte Kommunikationsinstrumente beschreibt und sie mit diesem vergleicht. Schließlich bekommt der Leser einen Überblick über Systematisierungs- und Typologieansätze sowie über die Eventgestaltung, einschließlich des Planungs-, Realisierungs- und Kontrollprozesses. In Kapitel vier werden die Grundlagen des Konsumentenverhaltens näher betrachtet, um die Wirkungsweise des Eventmarketing besser zu verstehen. Hierzu werden die Aufgaben der Wirkungsforschung plus die Determinanten zur Erklärung der Effekte des Eventmarketing aufgezeigt und anhand von dargestellten Modellen wird die Kommunikationswirkung erläutert sowie beurteilt. Der Verfasser analysiert in Kapitel fünf den Einfluss des Eventmarketing als Mittel einer emotionalen Erlebnisvermittlung. Dazu wird ein Einblick in neue Erkenntnisse des Neuromarketing der Psychologie präsentiert. Es wird untersucht, inwiefern sich diese Informationen auf das Eventmarketing übertragen lassen, um eine wirkungsvolle und gefühlsbetonte Kundenansprache auf Events zu realisieren. Eine Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen des Eventmarketing bildet den Abschluss des theoretischen Teils der Arbeit. Kapitel sechs umfasst das Resümee dieser Diplomarbeit, in dem zusammenfassend aus den erhaltenen Einsichten eine Schlussfolgerung gezogen wird.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau der Arbeit4 2.1Marktbezogene Veränderungen5 2.2Kommunikationspolitische Veränderungen7 2.3Gesellschaftliche Veränderungen12 2.4Gesetzliche Veränderungen15 3.Einführung in das Eventmarketing16 3.1Überblick über bisherige Definitionsansätze der Begriffe Event und Eventmarketing17 3.2Einordnung des Eventmarketing in den Marketing-Mix20 3.2.1Stellung und Integrationsmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation21 3.2.2Kennzeichen von Events26 3.2.3Abgrenzung zu übergeordneten Kommunikationskonzepten28 3.2.4Abgrenzung zu verwandten Kommunikationsinstrumenten29 3.3Systematisierung und Typologisierung von Eventformen31 4.Grundlagen des Konsumentenverhaltens40 4.1Bedeutung der Wirkungsforschung für das Eventmarketing40 4.2.1Hierarchiemodelle41 4.2.2Das behavioristische S-R-Paradigma42 4.2.3Das neobehavioristische S-O-R-Paradigma43 4.2.4Das Modell der Wirkungspfade44 4.3Determinanten zur Erklärung der Wirkungen des Eventmarketing46 4.3.1Involvement47 4.3.2Stimmungen49 4.3.3Emotionen50 4.3.4Informationen52 4.3.5Lernen54 4.3.6Einstellung/Image56 4.5Beurteilung dieses ganzheitlichen Ansatzes61 5.1Einführung in das Gebiet des Neuromarketing und der Psychologie64 5.2Neuentdeckung des Unbewussten65 5.3Das Modell des menschlichen Emotions-, Motiv- und Wertesystems70 5.4Brand Code Management74 5.4.1Sprache als Bedeutungsträger77 5.4.2Geschichten als Bedeutungsträger78 5.4.3Symbole als Bedeutungsträger79 5.4.4Sensorische Codes als Bedeutungsträger80 5.5Möglichkeiten und Grenzen des Eventmarketing83 6.Resümee86 Anhangverzeichnis88 Literaturverzeichnis101Textprobe:Textprobe: Kapitel 4, Grundlagen des Konsumentenverhaltens: Das Konsumentenverhalten ist das Untersuchungsfeld der Konsumentenforschung und kann in zweierlei Hinsicht eingegrenzt werden. Während es in der engeren Begriffsdeutung ¿das Verhalten der Menschen beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern¿ meint, umfasst es im weiteren Sinne ¿das Verhalten der ¿Letztverbraucher¿ von materiellen und immateriellen Gütern, also auch das Verhalten der Kirchgänger, Wähler, Patienten, usw.¿ Da in der vorliegenden Arbeit die Thematik der Bedeutung des Eventmarketing bearbeitet wird und Events primär keinen Verkaufscharakter haben, wird hier die weitgefasste Definition gebraucht. Das Ziel der Untersuchung des Konsumentenverhaltens ist, das Verhalten der Verbraucher vor, während und nach dem Kauf zu erklären, zu prognostizieren und schließlich zu beeinflussen. Auf einem Event sollen die Besucher emotional angesprochen und die Eventbotschaft, nach Möglichkeit, auf einer Gefühlsebene nachhaltig vermittelt werden. Für das Gelingen dieser Aufgabe ist es deshalb vorteilhaft, mittels verhaltenswissenschaftlicher Ansätze die Kommunikationsprozesse der Teilnehmer zu kennen und ihre inneren Entscheidungsprozesse zu analysieren. Es gilt also herauszufinden, welche Wirkung der Einsatz des Eventmarketing hat. Kann ein Event im Gedächtnis der Konsumenten langfristig verankert werden und wenn ja wie Um der Frage nachzugehen, wird im Weiteren ein allgemeiner verhaltenswissenschaftlicher Bezugsrahmen dargestellt, innerhalb dessen einige Modelle sowie Determinanten zur Erklärung der Wirkung aus der Konsumentenforschung erläutert werden. Bedeutung der Wirkungsforschung für das Eventmarketing: Das Eventmarketing ist ein modernes, interaktives und erlebnisorientiertes Kommunikationsinstrument, das bei den Gästen bestimmte Reaktionen hervorrufen soll. Diese Reaktionen, auch Eventwirkungen genannt, können in zwei Dimensionen aufgegliedert werden. Zum einen können Events innere, nicht sichtbare Vorgänge (kommunikative Wirkungen) bei den Teilnehmern auslösen und zum anderen können diese Vorgänge äußerer und sichtbarer Art sein (ökonomische Wirkungen). Von zentraler Bedeutung für die Wirkungsforschung sind die kommunikativen Wirkungen wie Einstellungen oder Erinnerungen, da sie die Grundlage für die ökonomischen Wirkungen, wie den Kauf einer Ware, bilden. Auf dieser Erkenntnis basierend, nimmt die Wirkungsforschung eine essenzielle Position im Bereich des Planungs-, Realisations- und Kontrollprozesses eines Events ein. Sie liefert die nötigen Informationen, auf Basis derer die Festlegung der Eventziele sowie im Anschluss an einen Event die Erfolgskontrolle erfolgen kann. Die Wirkungsforschung gewährleistet somit den zielbewussten Einsatz des Eventmarketing. Darstellung ausgewählter Modelle zur Erklärung der Kommunikationswirkung: Grundsätzlich lassen sich in der Konsumentenverhaltensforschung zwei Kategorien von Modellen der Wirkungsforschung differenzieren. Strukturmodelle versuchen den Entscheidungsprozess im Inneren eines Menschen, in der sogenannten ¿Black Box¿ zu beleuchten. Damit sind die nicht sichtbaren Elemente zwischen dem beobachtbaren Input und beobachtbaren Output gemeint. Indessen gehen stochastische Modelle davon aus, dass die Prozesse in der ¿Black Box¿ zufällig ablaufen. Vorrangig sind beim Eventmar, Diplomica Verlag

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Die Bedeutung des Eventmarketing als Live-Kommunikationsinstrument der Zukunft - Christian Baumann
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Christian Baumann:
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2009, ISBN: 9783836633413

ID: 9783836633413

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Menschengedenken werden aus den unterschiedlichsten Anlässen Feste und Feierlichkeiten zelebriert. Menschen nutzen diese Geselligkeiten, um sich in der Gemeinschaft zusammenzufinden und für eine Weile dem Alltag zu entkommen. Auch heutzutage kommt solch speziellen Ereignissen immer noch eine wichtige Bedeutung zu, nur mit dem Unterschied, dass sich neben Personen zunehmend Unternehmen Veranstaltungen als Instrument zur Kommunikation zu Nutze machen. Mitte der 90er Jahre wurde der Begriff ¿Veranstaltung¿ von den Wissenschaften unter der Bezeichnung ¿Event¿ neu aufgegriffen und verstärkt erforscht. Eine Vielzahl an Literatur, die sich mit dem Thema ¿Event¿ und ¿Eventmarketing¿ auseinandersetzt, ist seitdem erschienen. Ebenso haben sich diesbezüglich zahlreiche Kongresse, Diskussionsforen, Fachtagungen und andere Informationsveranstaltungen etabliert. Der Ausdruck Event scheint zu Beginn des 21. Jahrhunderts allgegenwärtig zu sein und wird vielfach verwendet. Deutlich wird das Phänomen, wenn man bei Google das Stichwort ¿Event¿ eingibt und die Suche mit der Prämisse ¿Seiten aus Deutschland¿ startet. Binnen 0,05 Sekunden erhält der Internetnutzer ungefähr elf Millionen Eventeinträge deutscher Internetseiten. Ferner zeigt sich die zunehmende Beliebtheit von Events in einer Expertenbefragung im Rahmen der Studie ¿Event-Klima¿, die im Auftrag des ¿Forums Marketing-Eventagenturen¿ (FME) im Winter 2006/2007 zum zweiten Mal nach 2004/2005 durchgeführt worden ist. Sie gibt Aufschluss über die Umsatzvolumenentwicklung für Marketing-Events deutscher Unternehmen und Marketingagenturen in dem Zeitraum von 2004 bis 2006. So wuchs das Gesamtumsatzvolumen für Marketing-Events von 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2004 auf 2 Mrd. Euro im Jahr 2006. Von den befragten Fachleuten wird ein weiterer Anstieg des Umsatzvolumens für Marketing-Events auf 2,62 Mrd. Euro für das Jahr 2009 prognostiziert. Die Bedeutung des Eventmarketing als Markenkommunikationsinstrument der Zukunft wurde im Zuge dieser Befragung mit 64 % bewertet. Das ist ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber der letzten Einschätzung aus dem Jahr 2005. Diesen Trend bestätigt auch die Studie ¿Eventreport 2003¿, die der Lehrstuhl Marketing der TU Chemnitz durchgeführt hat. Im Herbst 2003 wurden neben allen deutschen Marketing-Eventagenturen, zudem stichprobenartig 120 Unternehmen aller Branchen in Deutschland telefonisch zur Nutzung und Bedeutung des Eventmarketing in der Unternehmenspraxis befragt. Von den 120 Firmen stuften 58 % die Bedeutung des Eventmarketing als zunehmend, 32 % als gleichbleibend und lediglich 10 % als abnehmend ein. Um dem Alltag kurzfristig zu entkommen, suchen viele Menschen meist nach Feierabend oder am Wochenende Möglichkeiten der Abwechslung entweder durch sportliche Freizeitbetätigungen oder andere Tätigkeiten. An dieser Stelle kommen die Unternehmen ins Spiel. Sie versuchen, den Menschen durch inszenierte Events Abwechslung zu bieten und so den potenziellen Kunden ihre Produkte auf emotionale Weise näher zu bringen. Diese Sichtweise wird in der Praxis zuweilen nicht von allen Firmen verstanden oder umgesetzt. Wahrscheinlich sind viele Personen schon einmal auf die eine oder andere Art mit Events in Berührung gekommen, sei es auf Ausstellungen, Wettbewerben, Jubiläen oder Veranstaltungen wie einem ¿Tag der offenen Tür¿. Nicht selten hat man dort den Eindruck, dass die vielbeworbenen Events lediglich gewöhnliche Verkaufs- oder Informationsveranstaltungen sind, denn nicht jede Veranstaltung stellt unmittelbar ein Event dar. Um Kunden zu gewinnen und diese im günstigsten Fall langfristig an sein Unternehmen zu binden, bedarf es mehr als nur der bloßen Event-Etikettierung einer alltäglichen Veranstaltung. Menschen Glücksmomente zu schenken, sie emotional zu berühren und zugleich eindrucksvoll die jeweilige Produktwelt des Unternehmens mit realen Erlebnissen zu verbinden, bedeutet, die Erwartungen an einen Unternehmensevent zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Wie aber schafft man es, in einer Zeit, in der Events immer beliebter werden, aus der Masse der konkurrierenden Ereignisangebote herauszustechen und den erlebnissuchenden Individuen ein wahres Sinnesfeuerwerk zu vermitteln, das sie bleibend an die Marke und das Unternehmen bindet Problemstellung: Die Rahmenbedingungen für Unternehmen ändern sich rasant und fortwährend. Wenn sie auch in Zukunft erfolgreich agieren wollen, müssen sie sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Was bedeutet das aus Marketingsicht Events erfreuen sich zunehmender Beachtung, da viele Unternehmen diese als neues Instrument zur Kundenansprache verstärkt nutzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. So wird in der Literatur von inflationären Tendenzen bei Produkten sowie kommunikationspolitischen Maßnahmen gesprochen. Zudem werden weitgehend qualitativ gleiche Produkte, die steigende Informationsflut und die Erlebnisorientierung der Konsumenten als Ursachen für die veränderten marktbezogenen Rahmenbedingungen genannt, mit denen sich u.a. das wachsende Interesse an Events erklären lässt. Unternehmen aus bestimmten Branchen wie dem Tabak- oder Alkoholzweig, müssen immer mehr auf gesetzliche Werberestriktionen Rücksicht nehmen und dürfen nicht mehr jeden Werbeträger einsetzen. Es wird für Unternehmen gegenwärtig immer schwieriger, wirkungsvoll Kunden anzusprechen und eine langfristige, treue Verbindung zu ihnen aufzubauen. In einer sich wandelnden Gesellschaft, in der Begriffe wie Freizeitorientierung, Erlebniskonsum und Individualisierung zum neuen Vokabular gehören, müssen moderne Wege beschritten werden, damit Verbraucher Marken und Werbebotschaften verinnerlichen und die noch erlaubten Werbemöglichkeiten in bestimmten Branchen effektiver genutzt werden. Eine Möglichkeit, um im ständig wachsenden Wettbewerb bestehen zu können, liegt in dem Aufbau von emotionalen Produktwelten, über die tiefe Bindungen zum Kunden geknüpft werden können. Die Herausforderung der Unternehmen besteht darin, inwieweit sie es schaffen, über ihre Produkte und Marketingkampagnen alle Sinne der Konsumenten anzusprechen und ihre Gedanken zu stimulieren. Zielsetzung: Diese Arbeit soll einen Einblick in das marketingpolitische Kommunikationsinstrument Eventmarketing geben. Infolge eines sich stetig verändernden Marktumfeldes schenken Firmen diesem verstärkt Beachtung und Vertrauen. In dem Zusammenhang gilt es zu klären, welche Bedeutung das Eventmarketing allgemein als Live-Kommunikationsinstrument der Zukunft hat. Das Ziel ist, auf den folgenden Seiten zu erläutern, welche Rolle das Eventmarketing in der Vermittlung emotionaler Erlebnisse spielt und ob es sich für eine gefühlsbetonte Kundenansprache eignet. Dies ist auch im Hinblick auf die gesetzlichen Werbebeschränkungen im Tabakbereich und das sich daraus ergebene begrenzte Werbepotenzial wichtig. Zudem wird in der vorliegenden Schrift erarbeitet, welche Möglichkeiten sich aus den aktuellen Erkenntnissen des Neuromarketing in Verbindung mit der Psychologie in Bezug auf die emotionale Beeinflussung der Eventbesucher ergeben, um ihnen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und dadurch dem Unternehmensziel der Kundenloyalität näher zu kommen. Gang der Untersuchung: Kapitel zwei der gegenwärtigen Diplomarbeit befasst sich mit den aktuellen Rahmenbedingungen des Marktes, die sich auf den Einsatz des Eventmarketing auswirken. Hierzu gehören Veränderungen der Märkte, der Unternehmenskommunikation und der Gesellschaft. Ebenso wird diesbezüglich das Tabakwerbeverbot als gewichtige Werbebeschränkung thematisiert. Kapitel drei stellt eine Einführung in das Eventmarketing dar. Zu Beginn gibt der Verfasser eine Einsicht in die laut Literatur vorhandenen Definitionsansätze und leitet eine Arbeitsdefinition für die weitere Verwendung wichtiger Begrifflichkeiten her. Anschließend wird eine Einordnung des Eventmarketing in den Marketing-Mix vorgenommen und die Stellung sowie Möglichkeiten einer Integration in der Unternehmenskommunikation aufgezeigt. Darüber hinaus widmet sich der Verfasser den Merkmalen von Events, bevor er dem Eventmarketing verwandte Kommunikationsinstrumente beschreibt und sie mit diesem vergleicht. Schließlich bekommt der Leser einen Überblick über Systematisierungs- und Typologieansätze sowie über die Eventgestaltung, einschließlich des Planungs-, Realisierungs- und Kontrollprozesses. In Kapitel vier werden die Grundlagen des Konsumentenverhaltens näher betrachtet, um die Wirkungsweise des Eventmarketing besser zu verstehen. Hierzu werden die Aufgaben der Wirkungsforschung plus die Determinanten zur Erklärung der Effekte des Eventmarketing aufgezeigt und anhand von dargestellten Modellen wird die Kommunikationswirkung erläutert sowie beurteilt. Der Verfasser analysiert in Kapitel fünf den Einfluss des Eventmarketing als Mittel einer emotionalen Erlebnisvermittlung. Dazu wird ein Einblick in neue Erkenntnisse des Neuromarketing der Psychologie präsentiert. Es wird untersucht, inwiefern sich diese Informationen auf das Eventmarketing übertragen lassen, um eine wirkungsvolle und gefühlsbetonte Kundenansprache auf Events zu realisieren. Eine Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen des Eventmarketing bildet den Abschluss des theoretischen Teils der Arbeit. Kapitel sechs umfasst das Resümee dieser Diplomarbeit, in dem zusammenfassend aus den erhaltenen Einsichten eine Schlussfolgerung gezogen wird.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau der Arbeit4 2.1Marktbezogene Veränderungen5 2.2Kommunikationspolitische Veränderungen7 2.3Gesellschaftliche Veränderungen12 2.4Gesetzliche Veränderungen15 3.Einführung in das Eventmarketing16 3.1Überblick über bisherige Definitionsansätze der Begriffe Event und Eventmarketing17 3.2Einordnung des Eventmarketing in den Marketing-Mix20 3.2.1Stellung und Integrationsmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation21 3.2.2Kennzeichen von Events26 3.2.3Abgrenzung zu übergeordneten Kommunikationskonzepten28 3.2.4Abgrenzung zu verwandten Kommunikationsinstrumenten29 3.3Systematisierung und Typologisierung von Eventformen31 4.Grundlagen des Konsumentenverhaltens40 4.1Bedeutung der Wirkungsforschung für das Eventmarketing40 4.2.1Hierarchiemodelle41 4.2.2Das behavioristische S-R-Paradigma42 4.2.3Das neobehavioristische S-O-R-Paradigma43 4.2.4Das Modell der Wirkungspfade44 4.3Determinanten zur Erklärung der Wirkungen des Eventmarketing46 4.3.1Involvement47 4.3.2Stimmungen49 4.3.3Emotionen50 4.3.4Informationen52 4.3.5Lernen54 4.3.6Einstellung/Image56 4.5Beurteilung dieses ganzheitlichen Ansatzes61 5.1Einführung in das Gebiet des Neuromarketing und der Psychologie64 5.2Neuentdeckung des Unbewussten65 5.3Das Modell des menschlichen Emotions-, Motiv- und Wertesystems70 5.4Brand Code Management74 5.4.1Sprache als Bedeutungsträger77 5.4.2Geschichten als Bedeutungsträger78 5.4.3Symbole als Bedeutungsträger79 5.4.4Sensorische Codes als Bedeutungsträger80 5.5Möglichkeiten und Grenzen des Eventmarketing83 6.Resümee86 Anhangverzeichnis88 Literaturverzeichnis101Textprobe:Textprobe: Kapitel 4, Grundlagen des Konsumentenverhaltens: Das Konsumentenverhalten ist das Untersuchungsfeld der Konsumentenforschung und kann in zweierlei Hinsicht eingegrenzt werden. Während es in der engeren Begriffsdeutung ¿das Verhalten der Menschen beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern¿ meint, umfasst es im weiteren Sinne ¿das Verhalten der ¿Letztverbraucher¿ von materiellen und immateriellen Gütern, also auch das Verhalten der Kirchgänger, Wähler, Patienten, usw.¿ Da in der vorliegenden Arbeit die Thematik der Bedeutung des Eventmarketing bearbeitet wird und Events primär keinen Verkaufscharakter haben, wird hier die weitgefasste Definition gebraucht. Das Ziel der Untersuchung des Konsumentenverhaltens ist, das Verhalten der Verbraucher vor, während und nach dem Kauf zu erklären, zu prognostizieren und schließlich zu beeinflussen. Auf einem Event sollen die Besucher emotional angesprochen und die Eventbotschaft, nach Möglichkeit, auf einer Gefühlsebene nachhaltig vermittelt werden. Für das Gelingen dieser Aufgabe ist es deshalb vorteilhaft, mittels verhaltenswissenschaftlicher Ansätze die Kommunikationsprozesse der Teilnehmer zu kennen und ihre inneren Entscheidungsprozesse zu analysieren. Es gilt also herauszufinden, welche Wirkung der Einsatz des Eventmarketing hat. Kann ein Event im Gedächtnis der Konsumenten langfristig verankert werden und wenn ja wie Um der Frage nachzugehen, wird im Weiteren ein allgemeiner verhaltenswissenschaftlicher Bezugsrahmen dargestellt, innerhalb dessen einige Modelle sowie Determinanten zur Erklärung der Wirkung aus der Konsumentenforschung erläutert werden. Bedeutung der Wirkungsforschung für das Eventmarketing: Das Eventmarketing ist ein modernes, interaktives und erlebnisorientiertes Kommunikationsinstrument, das bei den Gästen bestimmte Reaktionen hervorrufen soll. Diese Reaktionen, auch Eventwirkungen genannt, können in zwei Dimensionen aufgegliedert werden. Zum einen können Events innere, nicht sichtbare Vorgänge (kommunikative Wirkungen) bei den Teilnehmern auslösen und zum anderen können diese Vorgänge äußerer und sichtbarer Art sein (ökonomische Wirkungen). Von zentraler Bedeutung für die Wirkungsforschung sind die kommunikativen Wirkungen wie Einstellungen oder Erinnerungen, da sie die Grundlage für die ökonomischen Wirkungen, wie den Kauf einer Ware, bilden. Auf dieser Erkenntnis basierend, nimmt die Wirkungsforschung eine essenzielle Position im Bereich des Planungs-, Realisations- und Kontrollprozesses eines Events ein. Sie liefert die nötigen Informationen, auf Basis derer die Festlegung der Eventziele sowie im Anschluss an einen Event die Erfolgskontrolle erfolgen kann. Die Wirkungsforschung gewährleistet somit den zielbewussten Einsatz des Eventmarketing. Darstellung ausgewählter Modelle zur Erklärung der Kommunikationswirkung: Grundsätzlich lassen sich in der Konsumentenverhaltensforschung zwei Kategorien von Modellen der Wirkungsforschung differenzieren. Strukturmodelle versuchen den Entscheidungsprozess im Inneren eines Menschen, in der sogenannten ¿Black Box¿ zu beleuchten. Damit sind die nicht sichtbaren Elemente zwischen dem beobachtbaren Input und beobachtbaren Output gemeint. Indessen gehen stochastische Modelle davon aus, dass die Prozesse in der ¿Black, Diplomica Verlag

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Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Menschengedenken werden aus den unterschiedlichsten Anlässen Feste und Feierlichkeiten zelebriert. Menschen nutzen diese Geselligkeiten, um sich in der Gemeinschaft zusammenzufinden und für eine Weile dem Alltag zu entkommen. Auch heutzutage kommt solch speziellen Ereignissen immer noch eine wichtige Bedeutung zu, nur mit dem Unterschied, dass sich neben Personen zunehmend Unternehmen Veranstaltungen als Instrument zur Kommunikation zu Nutze machen. Mitte der 90er Jahre wurde der Begriff ¿Veranstaltung¿ von den Wissenschaften unter der Bezeichnung ¿Event¿ neu aufgegriffen und verstärkt erforscht. Eine Vielzahl an Literatur, die sich mit dem Thema ¿Event¿ und ¿Eventmarketing¿ auseinandersetzt, ist seitdem erschienen. Ebenso haben sich diesbezüglich zahlreiche Kongresse, Diskussionsforen, Fachtagungen und andere Informationsveranstaltungen etabliert. Der Ausdruck Event scheint zu Beginn des 21. Jahrhunderts allgegenwärtig zu sein und wird vielfach verwendet. Deutlich wird das Phänomen, wenn man bei Google das Stichwort ¿Event¿ eingibt und die Suche mit der Prämisse ¿Seiten aus Deutschland¿ startet. Binnen 0,05 Sekunden erhält der Internetnutzer ungefähr elf Millionen Eventeinträge deutscher Internetseiten. Ferner zeigt sich die zunehmende Beliebtheit von Events in einer Expertenbefragung im Rahmen der Studie ¿Event-Klima¿, die im Auftrag des ¿Forums Marketing-Eventagenturen¿ (FME) im Winter 2006/2007 zum zweiten Mal nach 2004/2005 durchgeführt worden ist. Sie gibt Aufschluss über die Umsatzvolumenentwicklung für Marketing-Events deutscher Unternehmen und Marketingagenturen in dem Zeitraum von 2004 bis 2006. So wuchs das Gesamtumsatzvolumen für Marketing-Events von 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2004 auf 2 Mrd. Euro im Jahr 2006. Von den befragten Fachleuten wird ein weiterer Anstieg des Umsatzvolumens für Marketing-Events auf 2,62 Mrd. Euro für das Jahr 2009 prognostiziert. Die Bedeutung des Eventmarketing als Markenkommunikationsinstrument der Zukunft wurde im Zuge dieser Befragung mit 64 % bewertet. Das ist ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber der letzten Einschätzung aus dem Jahr 2005. Diesen Trend bestätigt auch die Studie ¿Eventreport 2003¿, die der Lehrstuhl Marketing der TU Chemnitz durchgeführt hat. Im Herbst 2003 wurden neben allen deutschen Marketing-Eventagenturen, zudem stichprobenartig 120 Unternehmen aller Branchen in Deutschland telefonisch zur Nutzung und Bedeutung des Eventmarketing in der Unternehmenspraxis befragt. Von den 120 Firmen stuften 58 % die Bedeutung des Eventmarketing als zunehmend, 32 % als gleichbleibend und lediglich 10 % als abnehmend ein. Um dem Alltag kurzfristig zu entkommen, suchen viele Menschen meist nach Feierabend oder am Wochenende Möglichkeiten der Abwechslung entweder durch sportliche Freizeitbetätigungen oder andere Tätigkeiten. An dieser Stelle kommen die Unternehmen ins Spiel. Sie versuchen, den Menschen durch inszenierte Events Abwechslung zu bieten und so den potenziellen Kunden ihre Produkte auf emotionale Weise näher zu bringen. Diese Sichtweise wird in der Praxis zuweilen nicht von allen Firmen verstanden oder umgesetzt. Wahrscheinlich sind viele Personen schon einmal auf die eine oder andere Art mit Events in Berührung gekommen, sei es auf Ausstellungen, Wettbewerben, Jubiläen oder Veranstaltungen wie einem ¿Tag der offenen Tür¿. Nicht selten hat man dort den Eindruck, dass die vielbeworbenen Events lediglich gewöhnliche Verkaufs- oder Informationsveranstaltungen sind, denn nicht jede Veranstaltung stellt unmittelbar ein Event dar. Um Kunden zu gewinnen und diese im günstigsten Fall langfristig an sein Unternehmen zu binden, bedarf es mehr als nur der bloßen Event-Etikettierung einer alltäglichen Veranstaltung. Menschen Glücksmomente zu schenken, sie emotional zu berühren und zugleich eindrucksvoll die jeweilige Produktwelt des Unternehmens mit realen Erlebnissen zu verbinden, bedeutet, die Erwartungen an einen Unternehmensevent zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Wie aber schafft man es, in einer Zeit, in der Events immer beliebter werden, aus der Masse der konkurrierenden Ereignisangebote herauszustechen und den erlebnissuchenden Individuen ein wahres Sinnesfeuerwerk zu vermitteln, das sie bleibend an die Marke und das Unternehmen bindet Problemstellung: Die Rahmenbedingungen für Unternehmen ändern sich rasant und fortwährend. Wenn sie auch in Zukunft erfolgreich agieren wollen, müssen sie sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Was bedeutet das aus Marketingsicht Events erfreuen sich zunehmender Beachtung, da viele Unternehmen diese als neues Instrument zur Kundenansprache verstärkt nutzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. So wird in der Literatur von inflationären Tendenzen bei Produkten sowie kommunikationspolitischen Maßnahmen gesprochen. Zudem werden weitgehend qualitativ gleiche Produkte, die steigende Informationsflut und die Erlebnisorientierung der Konsumenten als Ursachen für die veränderten marktbezogenen Rahmenbedingungen genannt, mit denen sich u.a. das wachsende Interesse an Events erklären lässt. Unternehmen aus bestimmten Branchen wie dem Tabak- oder Alkoholzweig, müssen immer mehr auf gesetzliche Werberestriktionen Rücksicht nehmen und dürfen nicht mehr jeden Werbeträger einsetzen. Es wird für Unternehmen gegenwärtig immer schwieriger, wirkungsvoll Kunden anzusprechen und eine langfristige, treue Verbindung zu ihnen aufzubauen. In einer sich wandelnden Gesellschaft, in der Begriffe wie Freizeitorientierung, Erlebniskonsum und Individualisierung zum neuen Vokabular gehören, müssen moderne Wege beschritten werden, damit Verbraucher Marken und Werbebotschaften verinnerlichen und die noch erlaubten Werbemöglichkeiten in bestimmten Branchen effektiver genutzt werden. Eine Möglichkeit, um im ständig wachsenden Wettbewerb bestehen zu können, liegt in dem Aufbau von emotionalen Produktwelten, über die tiefe Bindungen zum Kunden geknüpft werden können. Die Herausforderung der Unternehmen besteht darin, inwieweit sie es schaffen, über ihre Produkte und Marketingkampagnen alle Sinne der Konsumenten anzusprechen und ihre Gedanken zu stimulieren. Zielsetzung: Diese Arbeit soll einen Einblick in das marketingpolitische Kommunikationsinstrument Eventmarketing geben. Infolge eines sich stetig verändernden Marktumfeldes schenken Firmen diesem verstärkt Beachtung und Vertrauen. In dem Zusammenhang gilt es zu klären, welche Bedeutung das Eventmarketing allgemein als Live-Kommunikationsinstrument der Zukunft hat. Das Ziel ist, auf den folgenden Seiten zu erläutern, welche Rolle das Eventmarketing in der Vermittlung emotionaler Erlebnisse spielt und ob es sich für eine gefühlsbetonte Kundenansprache eignet. Dies ist auch im Hinblick auf die gesetzlichen Werbebeschränkungen im Tabakbereich und das sich daraus ergebene begrenzte Werbepotenzial wichtig. Zudem wird in der vorliegenden Schrift erarbeitet, welche Möglichkeiten sich aus den aktuellen Erkenntnissen des Neuromarketing in Verbindung mit der Psychologie in Bezug auf die emotionale Beeinflussung der Eventbesucher ergeben, um ihnen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und dadurch dem Unternehmensziel der Kundenloyalität näher zu kommen. Gang der Untersuchung: Kapitel zwei der gegenwärtigen Diplomarbeit befasst sich mit den aktuellen Rahmenbedingungen des Marktes, die sich auf den Einsatz des Eventmarketing auswirken. Hierzu gehören Veränderungen der Märkte, der Unternehmenskommunikation und der Gesellschaft. Ebenso wird diesbezüglich das Tabakwerbeverbot als gewichtige Werbebeschränkung thematisiert. Kapitel drei stellt eine Einführung in das Eventmarketing dar. Zu Beginn gibt der Verfasser eine Einsicht in die laut Literatur vorhandenen Definitionsansätze und leitet eine Arbeitsdefinition für die weitere Verwendung wichtiger Begrifflichkeiten her. Anschließend wird eine Einordnung des Eventmarketing in den Marketing-Mix vorgenommen und die Stellung sowie Möglichkeiten einer Integration in der Unternehmenskommunikation aufgezeigt. Darüber hinaus widmet sich der Verfasser den Merkmalen von Events, bevor er dem Eventmarketing verwandte Kommunikationsinstrumente beschreibt und sie mit diesem vergleicht. Schließlich bekommt der Leser einen Überblick über Systematisierungs- und Typologieansätze sowie über die Eventgestaltung, einschließlich des Planungs-, Realisierungs- und Kontrollprozesses. In Kapitel vier werden die Grundlagen des Konsumentenverhaltens näher betrachtet, um die Wirkungsweise des Eventmarketing besser zu verstehen. Hierzu werden die Aufgaben der Wirkungsforschung plus die Determinanten zur Erklärung der Effekte des Eventmarketing aufgezeigt und anhand von dargestellten Modellen wird die Kommunikationswirkung erläutert sowie beurteilt. Der Verfasser analysiert in Kapitel fünf den Einfluss des Eventmarketing als Mittel einer emotionalen Erlebnisvermittlung. Dazu wird ein Einblick in neue Erkenntnisse des Neuromarketing der Psychologie präsentiert. Es wird untersucht, inwiefern sich diese Informationen auf das Eventmarketing übertragen lassen, um eine wirkungsvolle und gefühlsbetonte Kundenansprache auf Events zu realisieren. Eine Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen des Eventmarketing bildet den Abschluss des theoretischen Teils der Arbeit. Kapitel sechs umfasst das Resümee dieser Diplomarbeit, in dem zusammenfassend aus den erhaltenen Einsichten eine Schlussfolgerung gezogen wird.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung2 1.2Zielsetzung3 1.3Aufbau der Arbeit4 2.1Marktbezogene Veränderungen5 2.2Kommunikationspolitische Veränderungen7 2.3Gesellschaftliche Veränderungen12 2.4Gesetzliche Veränderungen15 3.Einführung in das Eventmarketing16 3.1Überblick über bisherige Definitionsansätze der Begriffe Event und Eventmarketing17 3.2Einordnung des Eventmarketing in den Marketing-Mix20 3.2.1Stellung und Integrationsmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation21 3.2.2Kennzeichen von Events26 3.2.3Abgrenzung zu übergeordneten Kommunikationskonzepten28 3.2.4Abgrenzung zu verwandten Kommunikationsinstrumenten29 3.3Systematisierung und Typologisierung von Eventformen31 4.Grundlagen des Konsumentenverhaltens40 4.1Bedeutung der Wirkungsforschung für das Eventmarketing40 4.2.1Hierarchiemodelle41 4.2.2Das behavioristische S-R-Paradigma42 4.2.3Das neobehavioristische S-O-R-Paradigma43 4.2.4Das Modell der Wirkungspfade44 4.3Determinanten zur Erklärung der Wirkungen des Eventmarketing46 4.3.1Involvement47 4.3.2Stimmungen49 4.3.3Emotionen50 4.3.4Informationen52 4.3.5Lernen54 4.3.6Einstellung/Image56 4.5Beurteilung dieses ganzheitlichen Ansatzes61 5.1Einführung in das Gebiet des Neuromarketing und der Psychologie64 5.2Neuentdeckung des Unbewussten65 5.3Das Modell des menschlichen Emotions-, Motiv- und Wertesystems70 5.4Brand Code Management74 5.4.1Sprache als Bedeutungsträger77 5.4.2Geschichten als Bedeutungsträger78 5.4.3Symbole als Bedeutungsträger79 5.4.4Sensorische Codes als Bedeutungsträger80 5.5Möglichkeiten und Grenzen des Eventmarketing83 6.Resümee86 Anhangverzeichnis88 Literaturverzeichnis101Textprobe:Textprobe: Kapitel 4, Grundlagen des Konsumentenverhaltens: Das Konsumentenverhalten ist das Untersuchungsfeld der Konsumentenforschung und kann in zweierlei Hinsicht eingegrenzt werden. Während es in der engeren Begriffsdeutung ¿das Verhalten der Menschen beim Kauf und Konsum von wirtschaftlichen Gütern¿ meint, umfasst es im weiteren Sinne ¿das Verhalten der ¿Letztverbraucher¿ von materiellen und immateriellen Gütern, also auch das Verhalten der Kirchgänger, Wähler, Patienten, usw.¿ Da in der vorliegenden Arbeit die Thematik der Bedeutung des Eventmarketing bearbeitet wird und Events primär keinen Verkaufscharakter haben, wird hier die weitgefasste Definition gebraucht. Das Ziel der Untersuchung des Konsumentenverhaltens ist, das Verhalten der Verbraucher vor, während und nach dem Kauf zu erklären, zu prognostizieren und schließlich zu beeinflussen. Auf einem Event sollen die Besucher emotional angesprochen und die Eventbotschaft, nach Möglichkeit, auf einer Gefühlsebene nachhaltig vermittelt werden. Für das Gelingen dieser Aufgabe ist es deshalb vorteilhaft, mittels verhaltenswissenschaftlicher Ansätze die Kommunikationsprozesse der Teilnehmer zu kennen und ihre inneren Entscheidungsprozesse zu analysieren. Es gilt also herauszufinden, welche Wirkung der Einsatz des Eventmarketing hat. Kann ein Event im Gedächtnis der Konsumenten langfristig verankert werden und wenn ja wie Um der Frage nachzugehen, wird im Weiteren ein allgemeiner verhaltenswissenschaftlicher Bezugsrahmen dargestellt, innerhalb dessen einige Modelle sowie Determinanten zur Erklärung der Wirkung aus der Konsumentenforschung erläutert werden. Bedeutung der Wirkungsforschung für das Eventmarketing: Das Eventmarketing ist ein modernes, interaktives und erlebnisorientiertes Kommunikationsinstrument, das bei den Gästen bestimmte Reaktionen hervorrufen soll. Diese Reaktionen, auch Eventwirkungen genannt, können in zwei Dimensionen aufgegliedert werden. Zum einen können Events innere, nicht sichtbare Vorgänge (kommunikative Wirkungen) bei den Teilnehmern auslösen und zum anderen können diese Vorgänge äußerer und sichtbarer Art sein (ökonomische Wirkungen). Von zentraler Bedeutung für die Wirkungsforschung sind die kommunikativen Wirkungen wie Einstellungen oder Erinnerungen, da sie die Grundlage für die ökonomischen Wirkungen, wie den Kauf einer Ware, bilden. Auf dieser Erkenntnis basierend, nimmt die Wirkungsforschung eine essenzielle Position im Bereich des Planungs-, Realisations- und Kontrollprozesses eines Events ein. Sie liefert die nötigen Informationen, auf Basis derer die Festlegung der Eventziele sowie im Anschluss an einen Event die Erfolgskontrolle erfolgen kann. Die Wirkungsforschung gewährleistet somit den zielbewussten Einsatz des Eventmarketing. Darstellung ausgewählter Modelle zur Erklärung der Kommunikationswirkung: Grundsätzlich lassen sich in der Konsumentenverhaltensforschung zwei Kategorien von Modellen der Wirkungsforschung differenzieren. Strukturmodelle versuchen den Entscheidungsprozess im Inneren eines Menschen, in der sogenannten ¿Black Box¿ zu beleuchten. Damit sind die nicht sichtbaren Elemente zwischen dem beobachtbaren Input und beobachtbaren Output gemeint. Indessen gehen stochastische Modelle davon aus, dass die Prozesse in der ¿Blac, Diplomica Verlag

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Die Bedeutung des Eventmarketing als Live-Kommunikationsinstrument der Zukunft - Christian Baumann
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Christian Baumann:
Die Bedeutung des Eventmarketing als Live-Kommunikationsinstrument der Zukunft - Erstausgabe

2009, ISBN: 9783836633413

ID: 28215921

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