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Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem - Nermin Karakol
(*)
Nermin Karakol:
Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem - neues Buch

ISBN: 9783836613811

ID: 9783836613811

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿education is a human right, not an economic good¿, Verner Monuz Villalobos. ¿Chancen(un)gleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem¿ heißt der Titel der Diplomarbeit. Eigene Erfahrungen während meiner schulischen Laufbahn und öffentliche Diskussionen haben mich zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema bewogen. Mein Klassenlehrer war empört, als meine Eltern mich ohne seine Einwilligung an einer Realschule angemeldet haben. Dass ich dort nicht willkommen war, ließen mich die Lehrer spüren. Aussagen wie ¿Kopftuchträger, du hast nichts zu melden¿ oder ¿du bist zu dumm, um zu kommunizieren¿, sind nur einige von vielen negativen Erlebnissen aus meiner Schulzeit. Diese Erlebnisse wurden durch den Bericht des Sonderberichterstatters der Vereinten Nation für das Recht auf Bildung, Verner Monuz Villalobos wieder geweckt. In dem Bericht werden die Chancenungleichheiten im deutschen Schulsystem und die Verlagerung der Kompetenzen auf die Länderebene kritisiert. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund erleben im deutschen Schulsystem nach Munoz keine gerechte Behandlung. Die deutsche Bildungspolitik sei aus der Perspektive von Menschenrechten nicht akzeptabel. Die Diplomarbeit geht der Frage nach, von welchem Umfang die Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem ist, indem Bildungsleistungen zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund verglichen werden. Es wird überprüft, ob das deutsche Bildungssystem Ungleichheiten selbst produziert und daraus folgend Probleme hervorbringt. Im ersten Teil meiner Diplomarbeit gehe ich auf die Migration und deren Entwicklung in Deutschland ein. Die geschichtlichen Aspekte der Migration werden in kurzen Abschnitten dargestellt. Die deutliche Veränderung in der Homogenkultur stellt bestimmte Anforderungen an die Politik. Ob sie sich diesen Anforderungen gestellt hat, wird in dem letzten Abschnitt des Kapitels thematisiert. Im zweiten Teil wird die Bildungspolitik bezüglich der Migration analysiert. Die Bildungsbenachteiligung wird anhand der IGLU- und PISA- Studie aufgezeigt, wobei der Vergleich zwischen deutschen und Migrantenschülern im Primär- und Sekundarbereich herangezogen wird. Folglich werden die Konsequenzen für die betroffenen Schüler (ob Deutsche oder Migranten) mit Hilfe ihrer Berufsbildung zu-sammengefasst. Im dritten Teil wird die familiäre Umgebung der Schüler mit Migrationshintergrund genauer betrachtet. Ihre Benachteiligung in der Schule wird mit Hilfe des sozioökonomischen Status, der Wohnortsverhältnisse und der Sprachbarrieren analysiert. Außerdem wird dabei das soziale Umfeld von Schülern mit und ohne Migrationshintergrund verglichen. Dieser Vergleich zeichnet die systematische Benachteiligung der Migrantenkinder und der Migranten insgesamt in der Gesellschaft auf. Der darauf folgende Teil versucht Erklärungen für die soziale Ungleichheit anhand der System- und Klassentheorie zu finden. Beide sind inhaltlich sehr verschieden, doch beide haben eine zentrale Aussage: Die Benachteiligung der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist für die soziale Ordnung notwendig. Die organisierte Exklusion von Migranten trägt zum Statuserhalt der einheimischen Bevölkerungsschicht bei. Als Beispiel wird die Schule als Institution vorgestellt. Sie selektiert ihre Schüler aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Nicht die Leistung ist ausschlag-gebend für den Erfolg in der Schule, sondern die ethnische Herkunft. Der letzte Teil der Diplomarbeit stellt Konzepte und Modelle von interkultureller Bildung vor. Die Bildung ist der Schlüssel für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, was mit der interkulturellen Bildung möglich ist. Das Konzept der interkulturellen Bildung wird am Beispiel von skandinavischen Bildungssystemen vorgestellt. Sowohl das finnische als auch das schwedische Schulsystem schneiden im IGLU- und PISA- Test gut ab. Alle Schüler werden gleich behandelt und individuell gefördert. Auch im nationalen Bereich gibt es ein Beispiel. Der letzte Abschnitt des Kapitels stellt das Integrationsmodell aus Geseke vor. Migranten gründen eine für alle erreichbare Privatschule. Ziel ist es, auch den Kindern eine Chance zu geben, die mehr Förderbedarf haben.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung4 2.Migration in Deutschland6 2.1Begrifflichkeiten7 2.2Migrationsrückblick12 2.3Deutschland - ein Einwanderungsland !17 3.Aspekte der Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund19 3.1Zusammenführung der IGLU-Studie19 3.2Zusammenführung der PISA- Studie24 3.3Bildungswege im Vergleich35 4.Bildungsbenachteiligung anhand von familiären Bedingungen41 4.1Der sozioökonomische Status von Familien mit Migrationshintergrund42 4.2Räumliche Segregationen von Migrantengruppen49 4.3Sprache und Familie52 5.Erklärungsansätze der selektiven Bildungssituation55 5.1Gesellschaft aus Sicht des systemtheoretischen Ansatzes56 5.2Die Klassengesellschaft59 5.3Schule als Selektionsinstanz62 5.4Fazit66 6.Konzepte und Modelle von Interkulturalität67 6.1Inklusion durch Bildung67 6.2Ansätze zur Förderung einer Interkulturellen Bildung70 6.3Skandinavische Bildungskonzepte75 6.3.1Finnland: ¿Die Schule sorgt gut für uns.¿75 6.3.2¿Die Achtung vor dem Lernenden prägt die Lernkultur der schwedischen Schule.¿79 6.5Integrationsmodell aus Geseke82 7.Resümee: Bildungsförderung für das Gefühl der Gleichheit85 Literaturverzeichnis86 Quellenverzeichnis Medien96 Abbildungsverzeichnis100 Tabellenverzeichnis100Textprobe:Textprobe: Kapitel 5, Erklärungsansätze der selektiven Bildungssituation: Die Erklärungen der Bildungsbenachteiligung von Migrantenkindern im deutschen Bildungssystem sind unter-schiedlich ausgerichtet. In der politischen Öffentlichkeit oder in der Bildungsforschung werden Erklärungen formuliert, die entweder die Fremdheit oder die Ressourcenverteilung thematisieren. In diesem Kapitel werden einige der Erklärungsansätze für die bestehende Bildungsungleichheit von Migrantenkindern vorgestellt. Ausgangspunkt wird die Gesellschaft in ihrer Funktion sein. Es wird der Frage nachgegangen, zu welchem Zweck die Ausgrenzung von einigen Gesellschaftsmitgliedern dient. Wegen der Ausgrenzungshaltung wird die Schule im letzten Abschnitt des Kapitels näher betrachtet. Es zielt auf die Darstellung der Schüler- Segregation aufgrund ihrer ethnischen Herkunft ab. Gesellschaft aus Sicht des systemtheoretischen Ansatzes: ¿Der dominierende Migrationsdiskurs ist ein Problemdiskurs. Er blendet Potentiale, Chancen und Erfolge weitgehend aus. Damit stigmatisiert er nicht nur, sondern sorgt auch für Überraschungen. So werden die bildungserfolgreichen Kinder der ehemaligen Gastarbeiter, die seit den 1990er Jahren auf den weiterführenden Schulen, den Universitäten und dem Akademiker- Arbeitsmarkt in Erscheinung treten, von vielen Beobachtern bis heute kaum erwartet. Sie passen nicht ins vielfach repro-duzierte Bild einer Bevölkerungsgruppe, die generationenübergreifend durch soziale Ungleichheit, Benachteiligung und vielfache, auch schulische, Integrationsprobleme gekennzeichnet zu sein scheint¿¿. Pott geht in seinem Aufsatz auf erfolgreiche Schüler mit Migrationshintergrund ein. Er erwähnt die erfolgreichen Kinder, die aber nicht für ihre Leistungen gelobt oder beachtet werden. Denn sie passen nicht in das reproduzierte Bild einer Bevölkerungsgruppe, zum Beispiel dem Bild der türkischen Migrantengruppe. Dabei ist die Frage, von wem dieses Bild reproduziert wird und welche Indikatoren dabei eine Rolle spielen. Um die Fragen beantworten zu können, ist zunächst die Betrachtung einer ganzheitlichen Perspektive erforderlich. In diesem Fall ist dies die Gesellschaft als Ganzes, die nach Luhmann aus Teilsystemen besteht. Er bezeichnet die Gesellschaft als soziales System, weil sie Kommunikation benutzt, soziale Beziehungen aktiviert und den einzelnen Menschen als Teil der Umwelt im Gesellschaftssystem ansieht. Die Systemtheorie geht von der Unterscheidung zwischen dem System und der Umwelt aus. In der Gesellschaft haben die Teilsysteme unterschiedliche Aufgaben, wie zum Beispiel Bildung, Medizin und Politik. Die Aufgaben werden als Funktionssysteme aufgefasst, da sie unterschiedliche Organisationen unter einem eigenständigen und spezifischen Leistungsaspekt zusammenfasst. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist mit ihren Organisationen für die Bildungsplanung in Deutschland zuständig. Es übt für die Gesellschaft die alleinige Erfüllung dieser Funktion aus, das heißt, die Medizin erarbeitet diese Aufgabe nicht. Die alleinige Erfüllung dient zur eigenen Abgrenzung zu den anderen Funktionssystemen. Die Abgrenzung (Exklusion) ist nicht nur in den Funktionssystemen zu beobachten, sondern auch bei Personen oder Gruppen. Luhmann nennt die Karriere von Individuen als wichtigsten Mechanismusindikator für eine Integration in der modernen Gesellschaft. Die individuellen Kontakte und individuellen Karrieren wirken auf den Einfluss der Schichtzugehörigkeit. Je mehr der individuelle Kontakt zum Beispiel in den ethnischen Gruppen stattfindet, desto mehr wird das Individuum dieser Schicht/ Gruppe zugewiesen. Die moderne Gesellschaft ist nach Luhmann und Parson nicht mehr hierarchisch, sondern linear geordnet. Dies ist aufgrund der politischen, industriellen und pädagogischen Revolution erzielt worden. Die Komplexität der Gesellschaft löst die festen Inklusionsmuster und Inklusionen werden stärker individualisiert. Mit dem Inklusionsbegriff wird die Beteiligung, die Dazugehörigkeit des Individuums an der Gesellschaft bezeichnet. Eine soziale Teilhabe in der Gesellschaft findet bei Erfüllung bestimmter Anforderungen statt, wie zum Beispiel bei Beherrschung der Verkehrssprache. Luhmann macht dabei aufmerksam, dass eine Inklusion nur mit Exklusion möglich ist. ¿Erst die Existenz nichtintegrierbarer Personen oder Gruppen lässt soziale Kohäsion sichtbar werden und macht es möglich, Bedingungen dafür zu spezifizieren¿. Die Inklusionsbedingungen stellen die soziale Ordnung in der Gesellschaft her. Es werden in diesem Fall die Schüler mit und ohne Migrationshintergrund als Beispiel genommen. Die Schüler ohne Migrationshintergrund sind auf der einen Seite die einheimischen Kinder des Landes, sie eignen sich die Kultur an, die in der Gesellschaft dominierend verankert ist und kommunizieren zu Hause oder im Freun-deskreis mit der Verkehrs- bzw. Unterrichtssprache. Werden jedoch die Schüler mit Migrationshintergrund betrachtet, so sind sie in der Minderheit. Ihre individuellen Kontakte sind sozial begrenzt und stark mit ethnischen Gruppen verbunden. Diese ethnischen Gruppen weisen eine hohe Anzahl von gering Qualifizierten und Arbeitslosen auf. Kommuniziert wird zu Hause und im Freundeskreis mit der Muttersprache und dies eher beschränkt. In der sozialen Ordnung stehen die Schüler ohne Migrationshintergrund ganz oben. Ihre Bildungsleistungen sind im Vergleich zu den Schülern mit Migrationshintergrund deutlich besser. In den Organisationen, wie zum Beispiel Schule, wird dafür gesorgt, dass die soziale Ordnung beibehalten wird. Denn ¿in segmentären Gesellschaften ergibt sich die Inklusion aus der Zugehörigkeit zu einem der Segmente¿. Die Inklusionsbedingungen werden mit rechtlichen Reglementierungen durchgesetzt. Die segmentäre Differenzierung der Gesellschaft ist das Resultat einer abgestuften sozialen Rangordnung. Nach der Systemtheorie ist die Bildungsungleichheit von Schülern mit und ohne Migrationshintergrund für den Erhalt der sozialen Ordnung im Gesellschaftssystem notwendig. Die Klassengesellschaft: Die Benachteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund ist erklärungsbedürftig, wenn nach eigenen Angaben des Bildungssystems Zertifikate nur nach persönlichen Leistungen und nicht nach sozialer Herkunft ausgeteilt werden. Das Bildungssystem benennt die Gleichbehandlung der Schüler als Grundprinzip und das ist mit den vorgestellten Ergebnissen nicht vereinbar. Die ¿meritokratische Logik des reformierten Schulwesens¿ scheitert nach Weber und Bourdieu an der ¿organisierten Klassengesellschaft¿. ¿Klasse¿ wird eine Gruppierung von Menschen mit ähnlicher Stellung im Wirtschaftsprozess, sich hieraus ergebender ähnlicher ökonomischer Macht- bzw. Marktstellung und Lebensbedingungen genannt¿. Mit dem Klassenbegriff werden Ursachen von sozialer Ungleichheit beschrieben und symbolisch werden bestehende Klasseninteressen bzw. Klassenkämpfe hervorgehoben. In dem Klassenmodell von Weber geht es um die Differenzierung zwischen der güterbesitzenden Klasse und der arbeitenden Klasse. Weber bezieht für die Klassenlage nicht nur das Einkommen, sondern auch die berufliche Qualifi-kation und deren Marktchancen. Bourdieu entwickelt die Klassenlage weiter, in dem er die Gesellschaft als sozialen Raum beschreibt und von einer Klassenfraktion spricht. Er differenziert den sozialen Raum neben der vertikalen Ausrichtung auch horizontal, das heißt er konstruiert einen zweidimensionalen Raum. Dieser Raum wird mit Hilfe des ökonomischen und kulturellen Kapitals als Achse gebildet. Nach Bourdieu hat ein arbeitsloser Akademiker zwar zurzeit einen geringeren Kapitalbesitz als ein arbeitsloser Arbeiter, besitzt aber im Vergleich ein höheres kulturelles Kapital. Somit gehört der arbeitslose Akademiker immer noch der höheren Klasse an. Neue Technologien fordern neues Wissen, es entstehen neue Arbeitsbedingungen und dies hat Auswirkungen auf die einzelnen Gesellschaftsmitglieder. Es erfordert Bildungskapital um in den geforderten Arbeitswelten tätig zu werden. Weiterhin ist zu erwähnen, dass in der heutigen Gesellschaft die Klassenangehörigen auf der einen Seite ihre ökonomische und gesellschaftliche Perspektive einnehmen müssen und auf der anderen Seite ihre soziale Stellung empirisch verteidigen oder auch bekämpfen müssen. Nach Weber sorgen vor allem die besitzenden Klassen mit zwei Mechanismen für den Erhalt ihrer sozialen Stellung. ¿Durch das Distinktionsprinzip der Konvention werden die Verhaltensnormen und der Geschmack festgelegt, durch die schon im alltäglichen Verkehr soziale Zugehörigkeiten, Abgrenzungen und Rangordnungen hergestellt werden. Das Recht seinerseits dient der institutionellen Privilegierung bestimmter biographischer Chancen¿. Die Selektion im Bildungssystem ist im, Diplomica Verlag

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Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem - Nermin Karakol
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Nermin Karakol:
Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem - neues Buch

2008, ISBN: 9783836613811

ID: 1020679353

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿education is a human right, not an economic good¿, Verner Monuz Villalobos. ¿Chancen(un)gleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem¿ heisst der Titel der Diplomarbeit. Eigene Erfahrungen während meiner schulischen Laufbahn und öffentliche Diskussionen haben mich zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema bewogen. Mein Klassenlehrer war empört, als meine Eltern mich ohne seine Einwilligung an einer Realschule angemeldet haben. Dass ich dort nicht willkommen war, liessen mich die Lehrer spüren. Aussagen wie ¿Kopftuchträger, du hast nichts zu melden¿ oder ¿du bist zu dumm, um zu kommunizieren¿, sind nur einige von vielen negativen Erlebnissen aus meiner Schulzeit. Diese Erlebnisse wurden durch den Bericht des Sonderberichterstatters der Vereinten Nation für das Recht auf Bildung, Verner Monuz Villalobos wieder geweckt. In dem Bericht werden die Chancenungleichheiten im deutschen Schulsystem und die Verlagerung der Kompetenzen auf die Länderebene kritisiert. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund erleben im deutschen Schulsystem nach Munoz keine gerechte Behandlung. Die deutsche Bildungspolitik sei aus der Perspektive von Menschenrechten nicht akzeptabel. Die Diplomarbeit geht der Frage nach, von welchem Umfang die Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem ist, indem Bildungsleistungen zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund verglichen werden. Es wird überprüft, ob das deutsche Bildungssystem Ungleichheiten selbst produziert und daraus folgend Probleme hervorbringt. Im ersten Teil meiner Diplomarbeit gehe ich auf die Migration und deren Entwicklung in Deutschland ein. Die geschichtlichen Aspekte der Migration werden in kurzen Abschnitten dargestellt. Die deutliche Veränderung in der Homogenkultur stellt bestimmte Anforderungen an die Politik. Ob sie sich diesen Anforderungen gestellt hat, wird in dem letzten Abschnitt des Kapitels thematisiert. Im zweiten Teil wird die Bildungspolitik bezüglich der Migration analysiert. Die Bildungsbenachteiligung wird anhand der IGLU- und PISA- Studie aufgezeigt, wobei der Vergleich zwischen deutschen und Migrantenschülern im Primär- und Sekundarbereich herangezogen wird. Folglich werden die Konsequenzen für die betroffenen Schüler (ob Deutsche oder Migranten) mit Hilfe ihrer Berufsbildung zu-sammengefasst. Im dritten Teil wird die familiäre [...] Inhaltsangabe:Einleitung: education is a human right, not an economic good, Verner Monuz Villalobos. Chancen(un)gleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem heisst der Titel der Diplomarbeit. Eigene Erfahrungen während meiner schulischen Laufbahn und öffentliche Diskussionen haben mich zur ... eBook PDF 03.06.2008 eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Bedey Media GmbH, .200

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2008, ISBN: 9783836613811

ID: 1001462289

Inhaltsangabe:Einleitung: education is a human right, not an economic good, Verner Monuz Villalobos. Chancen(un)gleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem heisst der Titel der Diplomarbeit. Eigene Erfahrungen während meiner schulischen Laufbahn und öffentliche Diskussionen haben mich zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema bewogen. Mein Klassenlehrer war empört, als meine Eltern mich ohne seine Einwilligung an einer Realschule angemeldet haben. Dass ich dort nicht willkommen war, liessen mich die Lehrer spüren. Aussagen wie Kopftuchträger, du hast nichts zu melden oder du bist zu dumm, um zu kommunizieren, sind nur einige von vielen negativen Erlebnissen aus meiner Schulzeit. Diese Erlebnisse wurden durch den Bericht des Sonderberichterstatters der Vereinten Nation für das Recht auf Bildung, Verner Monuz Villalobos wieder geweckt. In dem Bericht werden die Chancenungleichheiten im deutschen Schulsystem und die Verlagerung der Kompetenzen auf die Länderebene kritisiert. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund erleben im deutschen Schulsystem nach Munoz keine gerechte Behandlung. Die deutsche Bildungspolitik sei aus der Perspektive von Menschenrechten nicht akzeptabel. Die Diplomarbeit geht der Frage nach, von welchem Umfang die Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem ist, indem Bildungsleistungen zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund verglichen werden. Es wird überprüft, ob das deutsche Bildungssystem Ungleichheiten selbst produziert und daraus folgend Probleme hervorbringt. Im ersten Teil meiner Diplomarbeit gehe ich auf die Migration und deren Entwicklung in Deutschland ein. Die geschichtlichen Aspekte der Migration werden in kurzen Abschnitten dargestellt. Die deutliche Veränderung in der Homogenkultur stellt bestimmte Anforderungen an die Politik. Ob sie sich diesen Anforderungen gestellt hat, wird in dem letzten Abschnitt des Kapitels thematisiert. Im zweiten Teil wird die Bildungspolitik bezüglich der Migration analysiert. Die Bildungsbenachteiligung wird anhand der IGLU- und PISA- Studie aufgezeigt, wobei der Vergleich zwischen deutschen und Migrantenschülern im Primär- und Sekundarbereich herangezogen wird. Folglich werden die Konsequenzen für die betroffenen Schüler (ob Deutsche oder Migranten) mit Hilfe ihrer Berufsbildung zu-sammengefasst. Im dritten Teil wird die familiäre [] Inhaltsangabe:Einleitung: education is a human right, not an economic good, Verner Monuz Villalobos. Chancen(un)gleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem heisst der Titel der Diplomarbeit. Eigene Erfahrungen während meiner schulischen Laufbahn und öffentliche Diskussionen haben mich zur ... eBook PDF 03.06.2008 eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Diplom.de, .200

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Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem
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ISBN: 9783836613811

ID: 21624839

Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem ab 48 EURO Medien > Bücher

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Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem - Nermin Karakol
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Nermin Karakol:
Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem - Erstausgabe

2008, ISBN: 9783836613811

ID: 28234719

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem


EAN (ISBN-13): 9783836613811
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-10-10T13:31:19+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-10-12T11:28:25+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783836613811

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8366-1381-1


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