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Herausforderungen und Tendenzen im deutschen Kinomarkt unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Situation - Matthias Gibtner
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Matthias Gibtner:
Herausforderungen und Tendenzen im deutschen Kinomarkt unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Situation - neues Buch

2005, ISBN: 9783832496739

ID: 9783832496739

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Kino sieht sich als klassisches Unterhaltungsangebot zunehmendem Veränderungsdruck ausgesetzt. Alle Anbieter haben mit veränderten Freizeitgewohnheiten, geringeren Budgets für Freizeitausgaben infolge der Wirtschaftskrise sowie den durch die Contentanbieter in den Kinomarkt hineingetragenen Veränderungen zu kämpfen. Zum einen haben gerade die technischen Entwicklungen der letzten fünf Jahre dazu geführt, daß den Kinos außerordentlich starke Konkurrenz aus dem Heimbereich entgegentritt. Die Auswertung von Filmen in diversen Vertriebskanälen, die früher im Sinne der ¿Zweitverwertung auf Bildträger¿ gegenüber der Kinoauswertung tatsächlich nachrangig war, spielt eine immer stärkere Rolle und beeinflußt inzwischen direkt den Abspielmodus in den Kinos. Hinzu kommt, daß ein bis vor wenigen Jahren mangels technischer Möglichkeiten nicht relevanter Verbreitungsweg an Raum gewinnt: das illegale, dh. von den Rechteinhabern nicht autorisierte Weiterverbreiten von Kinofilmen. Die teilweise hysterische Züge aufweisende »Raubkopierer-Kampagne« der ZKM verweist bei all ihrer Fragwürdigkeit auf ein wichtiges Thema: das Konsumieren von Filmen ist längst nicht mehr alleinige Domäne der Kinos, sondern wird mit den veränderten technischen Möglichkeiten ¿ ob legal oder illegal ¿ Teil des Home-Entertainments. Aber auch in der Filmindustrie selbst geht die technische Entwicklung massiv in Richtung des Einsatzes digitaler Techniken. Produktion wie Auswertung von Kinofilmen stehen damit vor tiefgreifenden Umbrüchen, die gegenwärtig vollzogen werden. Berlin hat derzeit (2005) 3,38 Mio. Einwohner, von denen 3,24 Mio. im ¿kinofähigen¿ Alter ab 5 Jahren sind. Um diesen Markt bewerben sich 81 Kinostandorte mit über 58.000 Zuschauerplätzen, die ¿ bis auf wenige Ausnahmen ¿ das ganze Jahr über, sieben Tage in der Woche bespielt werden. Im Berliner Umland kommen weitere 14 Standorte hinzu, in deren Einzugsbereich insbesondere die stadtrandnahen Berliner Ortsteile liegen. Regelmäßig im Sommerhalbjahr öffnen noch 6¿9 saisonal betriebene Freiluftkinos. In den Jahren seit dem Mauerfall ist es in Berlin zu einem massiven Umbruch in der Kinolandschaft gekommen. Beobachter des Marktes sprechen von einem regelrechten Kinosterben im westlichen Innenstadtbezirk Charlottenburg andererseits haben in der ganzen Stadt ¿ vorwiegend, aber nicht nur in den östlichen Bezirken ¿ neue Multiplex-Zentren eröffnet. Allerdings scheinen diese den Zenit ihrer Entwicklung bereits überschritten zu haben, Berlin gilt mittlerweile als mit Kinoplätzen überversorgt: hier teilen sich 57 Einwohner einen Sitzplatz, während es in einigen Großstädten des Ruhrgebietes teilweise weit mehr als 100 Einwohner sind. Folgerichtig wurde der Berliner Pionier der Multiplex-Welle (»UFA-Palast Kosmos« in Friedrichshain) bereits wieder geschlossen. Daneben existiert in Berlin, wie es in einer multikulturellen und -ethnischen Großstadt nicht verwunderlich ist, eine große Zahl kleiner Kinos, die spezialisierte Programme jenseits des Mainstreams anbieten. Einige von diesen sind recht kurzlebige Einrichtungen, andere blicken auf eine lange Tradition zurück. In jüngster Zeit hat sich parallel dazu eine Szene etabliert, die mit dem Kino klassischen Zuschnitts wenig gemein hat: das sind die im verborgenen und jenseits der Legalität im »Untergrund« tätigen Kleinst-, Kneipen- und ¿Guerillakinos ¿. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Situation des deutschen und des Berliner Kinomarktes und behandelt die Frage, in welche Zukunft sich dieser bewegt. Nach einer Darstellung des Mediums Kino und seiner Geschichte wird das Phänomen der Multiplexkinos näher untersucht, ein Abriß über die Wirtschaftsfaktoren der Filmproduktion und das Studio-System schließen sich an. Neben der Darstellung der wirtschaftlichen Prozesse wird detailliert auf die Verwertungskette von Kinofilmen eingegangen. Anschließend werden die Gefahren für das Kino (demografische Entwicklung, technische Trends samt Konkurrenzen, Störfaktoren) detailliert herausgearbeitet. An diese Ursachendarstellung anschließend erfolgt die Analyse der gegenwärtigen Situation, indem statistisches Datenmaterial ausgewertet wird. Unter den Strategien, die die Kinobetreiber als Ausweg aus der Krise betrachten, wird der Prozess der Digitalisierung des Kinos ausführlicher beleuchtet. Eine Auflistung der Berliner Kinostandorte und eine grafische Darstellung der Veränderungen in den letzten 15 Jahren im Anhang runden die Arbeit ab. Inhaltsverzeichnis: 0.Inhaltsverzeichnis2 0.1Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen4 1.Einleitung5 2.Das Kino7 2.1Eine Entstehungsgeschichte7 2.2Multiplexkinos13 2.3Die Dichotomie des Kinos15 2.3.1Kino als Kulturgut15 2.3.2Kino als Ware17 3.Die Produktion und die Auswertung von Kinofilmen19 3.1Produktion19 3.2Distribution20 3.3Digitalisierung22 4.Die Verwertungskette25 4.1Die zweite Hälfte der 1980er Jahre25 4.2Die aktuelle Situation26 5.Die Gefahren für das Kino30 5.1Bevölkerungsentwicklung31 5.1.1Die Berliner Situation32 5.2Die kinoaffinen Gruppen33 5.3Zeitbudgets und Freizeitausgabenbudgets34 5.3.1Die Berliner Situation35 5.4Heimkino36 5.4.1Fernsehen36 5.4.2Video37 5.4.3DVD38 5.4.4Breitbandanschluß41 5.5Raubkopierer und illegale Downloads42 5.6Guerilla-Kino und andere »Off«-Formen44 5.7Werbung45 6.Zur gegenwärtigen Lage47 6.1Preise48 6.1.1Die Berliner Situation49 6.2Das Filmangebot49 6.3Betreiber und Konkurrenz50 6.3.1Greater Union Filmpalast GmbH51 6.3.2UFA-Theater AG52 6.3.3CinemaxX AG53 6.3.4UCI Multiplex GmbH53 6.4Die Krise der Standorte (Berlin)54 6.4.1Anpassung 1990¿199755 6.4.2Wachstum und Umbruch 1997¿200257 6.4.3Stagnation 2002¿200557 6.5Die Krise der Inhalte59 6.6Wirtschaftliche Probleme61 7.Überleben in der Krise64 7.1Die Digitalisierung der Kinos64 7.1.1Digital Rights Management67 7.2Preis69 7.2.1»One Dollar-Kino«69 7.3Technik70 7.4Zusatzangebote70 7.5Kino als Veranstaltungsort für Events71 7.6Zielgruppenspezifische Angebote72 7.7Kiezkinos72 7.8Werbung für das Kino73 8.Schlußbetrachtung76 8.1Das Kino in 15 Jahren76 8.1.1Szenario A76 8.1.2Szenario B76 8.2Fazit77 9.Abkürzungsverzeichnis80 10.Quellenverzeichnis81 11.Anhang85 Fragebogen Kino86 Kinostandortein Berlin 1989¿200587 infoRadio 2005 (Mitschrift)113 Herausforderungen und Tendenzen im deutschen Kinomarkt unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Situation: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Kino sieht sich als klassisches Unterhaltungsangebot zunehmendem Veränderungsdruck ausgesetzt. Alle Anbieter haben mit veränderten Freizeitgewohnheiten, geringeren Budgets für Freizeitausgaben infolge der Wirtschaftskrise sowie den durch die Contentanbieter in den Kinomarkt hineingetragenen Veränderungen zu kämpfen. Zum einen haben gerade die technischen Entwicklungen der letzten fünf Jahre dazu geführt, daß den Kinos außerordentlich starke Konkurrenz aus dem Heimbereich entgegentritt. Die Auswertung von Filmen in diversen Vertriebskanälen, die früher im Sinne der ¿Zweitverwertung auf Bildträger¿ gegenüber der Kinoauswertung tatsächlich nachrangig war, spielt eine immer stärkere Rolle und beeinflußt inzwischen direkt den Abspielmodus in den Kinos. Hinzu kommt, daß ein bis vor wenigen Jahren mangels technischer Möglichkeiten nicht relevanter Verbreitungsweg an Raum gewinnt: das illegale, dh. von den Rechteinhabern nicht autorisierte Weiterverbreiten von Kinofilmen. Die teilweise hysterische Züge aufweisende »Raubkopierer-Kampagne« der ZKM verweist bei all ihrer Fragwürdigkeit auf ein wichtiges Thema: das Konsumieren von Filmen ist längst nicht mehr alleinige Domäne der Kinos, sondern wird mit den veränderten technischen Möglichkeiten ¿ ob legal oder illegal ¿ Teil des Home-Entertainments. Aber auch in der Filmindustrie selbst geht die technische Entwicklung massiv in Richtung des Einsatzes digitaler Techniken. Produktion wie Auswertung von Kinofilmen stehen damit vor tiefgreifenden Umbrüchen, die gegenwärtig vollzogen werden. Berlin hat derzeit (2005) 3,38 Mio. Einwohner, von denen 3,24 Mio. im ¿kinofähigen¿ Alter ab 5 Jahren sind. Um diesen Markt bewerben sich 81 Kinostandorte mit über 58.000 Zuschauerplätzen, die ¿ bis auf wenige Ausnahmen ¿ das ganze Jahr über, sieben Tage in der Woche bespielt werden. Im Berliner Umland kommen weitere 14 Standorte hinzu, in deren Einzugsbereich insbesondere die stadtrandnahen Berliner Ortsteile liegen. Regelmäßig im Sommerhalbjahr öffnen noch 6¿9 saisonal betriebene Freiluftkinos. In den Jahren seit dem Mauerfall ist es in Berlin zu einem massiven Umbruch in der Kinolandschaft gekommen. Beobachter des Marktes sprechen von einem regelrechten Kinosterben im westlichen Innenstadtbezirk Charlottenburg andererseits haben in der ganzen Stadt ¿ vorwiegend, aber nicht nur in den östlichen Bezirken ¿ neue Multiplex-Zentren eröffnet. Allerdings scheinen diese den Zenit ihrer Entwicklung bereits überschritten zu haben, Berlin gilt mittlerweile als mit Kinoplätzen überversorgt: hier teilen sich 57 Einwohner einen Sitzplatz, während es in einigen Großstädten des Ruhrgebietes teilweise weit mehr als 100 Einwohner sind. Folgerichtig wurde der Berliner Pionier der Multiplex-Welle (»UFA-Palast Kosmos« in Friedrichshain) bereits wieder geschlossen. Daneben existiert in Berlin, wie es in einer multikulturellen und -ethnischen Großstadt nicht verwunderlich ist, eine große Zahl kleiner Kinos, die spezialisierte Programme jenseits des Mainstreams anbieten. Einige von diesen sind recht kurzlebige Einrichtungen, andere blicken auf eine lange Tradition zurück. In jüngster Zeit hat sich parallel dazu eine Szene etabliert, die mit dem Kino klassischen Zuschnitts wenig gemein hat: das sind die im verborgenen und jenseits der Legalität im »Untergrund« tätigen Kleinst-, Kneipen- und ¿Guerillakinos ¿. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Situation des deutschen und des Berliner Kinomarktes und behandelt die Frage, in welche Zukunft sich dieser bewegt. Nach einer Darstellung des Mediums Kino und seiner Geschichte wird das Phänomen der Multiplexkinos näher untersucht, ein Abriß über die Wirtschaftsfaktoren der Filmproduktion und das Studio-System schließen sich an. Neben der Darstellung der wirtschaftlichen Prozesse wird detailliert auf die Verwertungskette von Kinofilmen eingegangen. Anschließend werden die Gefahren für das Kino (demografische Entwicklung, technische Trends samt Konkurrenzen, Störfaktoren) detailliert herausgearbeitet. An diese Ursachendarstellung anschließend erfolgt die Analyse der gegenwärtigen Situation, indem statistisches Datenmaterial ausgewertet wird. Unter den Strategien, die die Kinobetreiber als Ausweg aus der Krise betrachten, wird der Prozess der Digitalisierung des Kinos ausführlicher beleuchtet. Eine Auflistung der Berliner Kinostandorte und eine grafische Darstellung der Veränderungen in den letzten 15 Jahren im Anhang runden die Arbeit ab. Inhaltsverzeichnis: 0.Inhaltsverzeichnis2 0.1Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen4 1.Einleitung5 2.Das Kino7 2.1Eine Entstehungsgeschichte7 2.2Multiplexkinos13 2.3Die Dichotomie des Kinos15 2.3.1Kino als Kulturgut15 2.3.2Kino als Ware17 3.Die Produktion und die Auswertung von Kinofilmen19 3.1Produktion19 3.2Distribution20 3.3Digitalisierung22 4.Die Verwertungskette25 4.1Die zweite Hälfte der 1980er Jahre25 4.2Die aktuelle Situation26 5.Die Gefahren für das Kino30 5.1Bevölkerungsentwicklung31 5.1.1Die Berliner Situation32 5.2Die kinoaffinen Gruppen33 5.3Zeitbudgets und Freizeitausgabenbudgets34 5.3.1Die Berliner Situation35 5.4Heimkino36 5.4.1Fernsehen36 5.4.2Video37 5.4.3DVD38 5.4.4Breitbandanschluß41 5.5Raubkopierer und illegale Downloads42 5.6Guerilla-Kino und andere »Off«-Formen44 5.7Werbung45 6.Zur gegenwärtigen Lage47 6.1Preise48 6.1.1Die Berliner Situation49 6.2Das Filmangebot49 6.3Betreiber und Konkurrenz50 6.3.1Greater Union Filmpalast GmbH51 6.3.2UFA-Theater AG52 6.3.3CinemaxX AG53 6.3.4UCI Multiplex GmbH53 6.4Die Krise der Standorte (Berlin)54 6.4.1Anpassung 1990¿199755 6.4.2Wachstum und Umbruch 1997¿200257 6.4.3Stagnation 2002¿200557 6.5Die Krise der Inhalte59 6.6Wirtschaftliche Probleme61 7.Überleben in der Krise64 7.1Die Digitalisierung der Kinos64 7.1.1Digital Rights Management67 7.2Preis69 7.2.1»One Dollar-Kino«69 7.3Technik70 7.4Zusatzangebote70 7.5Kino als Veranstaltungsort für Events71 7.6Zielgruppenspezifische Angebote72 7.7Kiezkinos72 7.8Werbung für das Kino73 8.Schlußbetrachtung76 8.1Das Kino in 15 Jahren76 8.1.1Szenario A76 8.1.2Szenario B76 8.2Fazit77 9.Abkürzungsverzeichnis80 10.Quellenverzeichnis81 11.Anhang85 Fragebogen Kino86 Kinostandortein Berlin 1989¿200587 infoRadio 2005 (Mitschrift)113 BUSINESS & ECONOMICS / Management, Diplomica Verlag

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Herausforderungen und Tendenzen im deutschen Kinomarkt unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Situation - Matthias Gibtner
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Herausforderungen und Tendenzen im deutschen Kinomarkt unter besonderer Berücksichtigung der Berliner Situation - neues Buch

2006, ISBN: 9783832496739

ID: 126002128

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Kino sieht sich als klassisches Unterhaltungsangebot zunehmendem Veränderungsdruck ausgesetzt. Alle Anbieter haben mit veränderten Freizeitgewohnheiten, geringeren Budgets für Freizeitausgaben infolge der Wirtschaftskrise sowie den durch die Contentanbieter in den Kinomarkt hineingetragenen Veränderungen zu kämpfen. Zum einen haben gerade die technischen Entwicklungen der letzten fünf Jahre dazu geführt, dass den Kinos ausserordentlich starke Konkurrenz aus dem Heimbereich entgegentritt. Die Auswertung von Filmen in diversen Vertriebskanälen, die früher im Sinne der ›Zweitverwertung auf Bildträger‹ gegenüber der Kinoauswertung tatsächlich nachrangig war, spielt eine immer stärkere Rolle und beeinflusst inzwischen direkt den Abspielmodus in den Kinos. Hinzu kommt, dass ein bis vor wenigen Jahren mangels technischer Möglichkeiten nicht relevanter Verbreitungsweg an Raum gewinnt: das illegale, dh. von den Rechteinhabern nicht autorisierte Weiterverbreiten von Kinofilmen. Die teilweise hysterische Züge aufweisende »Raubkopierer-Kampagne« der ZKM verweist bei all ihrer Fragwürdigkeit auf ein wichtiges Thema: das Konsumieren von Filmen ist längst nicht mehr alleinige Domäne der Kinos, sondern wird mit den veränderten technischen Möglichkeiten – ob legal oder illegal – Teil des Home-Entertainments. Aber auch in der Filmindustrie selbst geht die technische Entwicklung massiv in Richtung des Einsatzes digitaler Techniken. Produktion wie Auswertung von Kinofilmen stehen damit vor tiefgreifenden Umbrüchen, die gegenwärtig vollzogen werden. Berlin hat derzeit (2005) 3,38 Mio. Einwohner, von denen 3,24 Mio. im ›kinofähigen‹ Alter ab 5 Jahren sind. Um diesen Markt bewerben sich 81 Kinostandorte mit über 58.000 Zuschauerplätzen, die – bis auf wenige Ausnahmen – das ganze Jahr über, sieben Tage in der Woche bespielt werden. Im Berliner Umland kommen weitere 14 Standorte hinzu, in deren Einzugsbereich insbesondere die stadtrandnahen Berliner Ortsteile liegen. Regelmässig im Sommerhalbjahr öffnen noch 6–9 saisonal betriebene Freiluftkinos. In den Jahren seit dem Mauerfall ist es in Berlin zu einem massiven Umbruch in der Kinolandschaft gekommen. Beobachter des Marktes sprechen von einem regelrechten Kinosterben im westlichen Innenstadtbezirk Charlottenburg; andererseits haben in der ganzen Stadt – vorwiegend, aber nicht nur in den östlichen Bezirken – neue Multiplex-Zentren eröffnet. Allerdings scheinen diese den Zenit ihrer Entwicklung bereits überschritten zu haben, Berlin gilt mittlerweile als mit Kinoplätzen überversorgt: hier teilen sich 57 Einwohner einen Sitzplatz, während es in einigen Grossstädten des Ruhrgebietes teilweise weit mehr als 100 Einwohner sind. Folgerichtig wurde der Berliner Pionier der Multiplex-Welle (»UFA-Palast Kosmos« in Friedrichshain) bereits wieder geschlossen. Daneben existiert in Berlin, wie es in einer multikulturellen und -ethnischen Grossstadt nicht verwunderlich ist, eine grosse Zahl kleiner Kinos, die spezialisierte Programme jenseits des Mainstreams anbieten. Einige von diesen sind recht kurzlebige Einrichtungen, andere blicken auf eine lange Tradition zurück. In jüngster Zeit hat sich parallel dazu eine Szene etabliert, die mit dem Kino klassischen Zuschnitts wenig gemein hat: das sind die im verborgenen und jenseits der Legalität im »Untergrund« tätigen Kleinst-, Kneipen- und ›Guerillakinos ‹. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Situation des deutschen und des Berliner Kinomarktes und behandelt die Frage, in welche Zukunft sich dieser bewegt. Nach einer Darstellung des Mediums Kino und seiner Geschichte wird das Phänomen der Multiplexkinos näher untersucht, ein Abriss über die Wirtschaftsfaktoren der Filmproduktion und das Studio-System schliessen sich an. Neben der Darstellung der wirtschaftlichen Prozesse wird detailliert auf die Verwertungskette von Kinofilmen eingegangen. Anschliessend werden die Gefahren für das Kino (demografische Entwicklung, technische Trends samt Konkurrenzen, Störfaktoren) detailliert herausgearbeitet. An diese Ursachendarstellung anschliessend erfolgt die Analyse der gegenwärtigen Situation, indem statistisches Datenmaterial ausgewertet wird. Unter den Strategien, die die Kinobetreiber als Ausweg aus der Krise betrachten, wird der Prozess der Digitalisierung des Kinos ausführlicher beleuchtet. Eine Auflistung der B Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,3, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (4 Wirtschaftswissenschaften II), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, Diplom.de

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