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Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder - Carmen Heubuch
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Carmen Heubuch:
Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder - neues Buch

ISBN: 9783832494001

ID: 9783832494001

Inhaltsangabe:Einleitung: Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der hauptsächlich das Konsumverhalten ermittelt, wurde die Zeitschriftenforschung bisher insgesamt und vor allem in Bezug auf Kinder stark vernachlässigt. Das Fernsehen, aber auch immer mehr Analysen interaktiver Medien wie Computer und Videospiele stehen stattdessen im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Generell überwiegen Wirkungsfragen gegenüber Analysen über die Medienbedürfnisse der Kinder. Diese Forschungsschwerpunkte verwundern nicht, hält man sich die starke Veränderung des Medienangebotes in den letzten Jahren vor Augen, die vor allem bei Kindern auf große Begeisterung trifft: Sie surfen im World Wide Web, zappen durch ein sehr viel üppiger gewordenes Programmangebot und spielen an ihrer Playstation oder Gamecube. Lydia allerdings lässt sich von diesen Entwicklungen auf dem Medienmarkt nicht davon abbringen, auf dem Weg zum Bäcker einen Umweg über die Apotheke einzuschlagen, um sich und ihrem Bruder die neueste Ausgabe der an Kinder gerichteten Kundenzeitschrift `Medizini` zu besorgen. Ihre von neuen Medienangeboten ungetrübte Freude an der Zeitschrift unterscheidet sie nicht von anderen Kindern ihres Alters: Mehr als jedes zweite 6- bis 13-Jährige Kind hat mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in der Hand, hinzu kommt bei knapp der Hälfte der Kinder ein Comic-Heftchen. Der auf dem deutschen Kinderzeitschriftenmarkt dominierende Egmont Ehapa Verlag konnte seine verkaufte Auflage in den letzten vier Jahren um 15 Prozent steigern. Wie kann die Zeitschrift vor dem Hintergrund steigender intermedialer Konkurrenz bestehen Welche Bedeutung hat sie nach wie vor für die Kinder Diesen Fragen möchte ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit nachgehen. Ich konzentriere mich dabei auf 8- bis 11-jährige Kinder in der Lebensphase der `mittleren Kindheit`: Vom lesefähigen Alter bis zur beginnenden Pubertät. Die Kinder setzen sich meinen Annahmen zu Folge aktiv mit den Angeboten der Zeitschrift auseinander, holen sich aus ihnen heraus, was sie brauchen und verwerten können. Das ist oft etwas anderes als das, was Erwachsene in diesen Angeboten sehen. Denn die Bedeutung der Zeitschrift für Kinder unterscheidet sich erheblich von der für Erwachsene: die Wünsche, die sie an die Zeitschrift herantragen, die Bedürfnisse, die sie durch sie befriedigen, die Erfahrungen, die sie dabei gewinnen und auf ihren Alltag übertragen ¿ all das folgt eigenen Strukturen. Wer die Zeitschriftenvorlieben von Kindern verstehen will, wissen will, womit sie zusammenhängen und was Zeitschriften für Kinder bedeuten, muss meinen Annahmen zu Folge die Zeitschrift und ihre Angebote durch die Augen der Kinder sehen. Ein verstehender Zugang der auch den Lebenskontext der Kinder miteinschließt schien mir deshalb unumgänglich. Medienrezeption muss, wie es Charlton und Neumann herausgestellt haben, im Kontext erforscht werden, das heißt der Forscher muss ¿in jedem einzelnen Fall die Lebensumstände des Medienkonsumenten, seine Probleme und Bedürfnisse, seine Bewältigungsstrategien und persönlichen Begrenzungen kennenlernen [...]¿. Der Untersuchungsschwerpunkt dieser Arbeit liegt bei den handlungsleitenden Themen der Kinder, die entsprechend den theoretischen Annahmen der Auseinandersetzung mit der Zeitschrift zu Grunde liegen. Sie entstehen zum einen aus den Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen von Kindern, zum anderen auf ihrem jeweiligen Lebenshintergrund und konstituieren und prägen die Wahrnehmungen und Handlungen, die Interpretationen und Bedeutungszuschreibungen der Kinder. Kinder suchen nach Wissen und Kompetenzen, um ihre handlungsleitenden Themen zu bearbeiten und sich dadurch weiterentwickeln zu können. Die Bedeutung der Zeitschrift wird demnach davon beeinflusst, inwieweit den Kindern das von der Zeitschrift bereitgestellte Material dazu geeignet erscheint, ihre Themen zu bearbeiten. Mit der Hervorhebung der Bedeutung der Zeitschrift für die Identitätsentwicklung der Kinder soll die Rolle der Zeitschrift als Unterhaltungsmedium allerdings nicht vernachlässigt werden. Spaß, Spannung und Action, aber auch kognitive Erlebensformen der Unterhaltung können den zu Grunde gelegten Annahmen zu Folge eine entscheidende Rolle bei der Zeitschriftennutzung der Kinder spielen. Die von den Kindern genutzte Medienvielfalt lässt außerdem erwarten, dass sich die Funktionszuweisungen und Erwartungen an die einzelnen Medien recht deutlich voneinander abgrenzen und auch die Zeitschrift von den Kindern sehr gezielt genutzt wird. So könnten gerade bei den Jüngeren der Untersuchungsgruppe die Lesemotivation und das Leseinteresse eng verknüpft sein mit dem Lesefähigkeitserwerb. Kinder, die gerade erst das Lesen gelernt haben, sind vermutlich nicht nur motivierter, es anzuwenden, sie legen wahrscheinlich auch größeren Wert auf abwechslungsreiche, kurzweilige und mit einer Vielzahl von Fotos und Bildern durchsetzte Literatur. Im leichten Zugang zur Zeitschrift und ihrer ständigen raum-zeitlichen Verfügbarkeiten lassen sich weitere medienspezifische Vorteile für die Kinder erahnen. Anders als der Hörfunk, das Fernsehen oder das Internet kann die Zeitschrift außerdem durch die gezielte Einschränkung auf eine Zielgruppe die inhaltliche und formale Gestaltung den spezifischen Leserbedürfnissen und -interessen der Kinder anpassen, woraus weitere Vorteile für die Zeitschrift entstehen können. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Studie gliedert sich in zwei große Teile, den theoretischen und den praktischen Teil. Da die 8- bis 11-jährigen Kinder im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen, widme ich mich in Kapitel 2 zuerst ihnen. Nach einer Einordnung der Untersuchungsgruppe in die Entwicklungsphase der `mittleren Kindheit` gilt mein Interesse der persönlichen und sozialen Identitätsentwicklung und der aus ihr heraus entstehenden handlungsleitenden Themen der Kinder, die in ihrer Auseinandersetzung mit der Zeitschrift von Relevanz sein könnten. In Kapitel 3 `Kinder und Zeitschriften` gehe ich dann auf das Genre der Kinderzeitschriften ein. Dabei muss erst grundlegend definiert werden, was Kinderzeitschriften sind. Außerdem wird zusammengefasst, welche Segmente es auf diesem Markt gibt und nach welchen Merkmalen diese eingeteilt werden. Nach diesen definitorischen Grundlagen folgt eine kurze Schilderung des Kinderzeitschriftenmarktes. Das Kapitel schließt mit einem Überblick über die Forschung, die bis dato zur Nutzung der Kinderzeitschrift betrieben worden ist, sowie einer kurzen Darstellung des Stellenwerts der Kinderzeitschrift im intramedialen Vergleich. Die theoretischen Grundlagen der Arbeit sind die in Kapitel 4 dargestellten motivationalen Ansätze, auf die zur Erklärung der Motive im empirischen Teil zurückgegriffen wird. Ausgangspunkt ist der `Uses-and-Gratifications-Approach` mit der Annahme eines aktiv handelnden Rezipienten. Dieser kann sich den dieser Arbeit zu Grunde gelegten Annahmen zu Folge in Form `Para-sozialer Interaktion` mit dem Zeitschriftenangebot auseinandersetzen. Die Auseinandersetzung kann zu affektiven oder kognitiven Erlebensformen der Unterhaltung führen. Lässt sich das Kind darüber hinaus auf eine spielerische Auseinandersetzung mit der medialen Lebenswelt ein, kann es die Zeitschrift zur Lebensbewältigung nutzen, wie in den Kapiteln `Unterhaltung als Spiel` und `Die Theorie sozialer Vergleichsprozesse` gezeigt wird. Das `Prozess- und Strukturmodell der Medienrezeption` geht darüber hinaus auf den persönlichen und sozialen Kontext ein, in den die Medienrezeption eingebettet ist. Das Modell gibt zudem Aufschluss über die unterschiedlichen Phasen des medialen Rezeptions- und Aneignungsprozesses. Im zweiten Teil der Arbeit, dem empirischen Teil, findet in Kapitel 5 zunächst eine Integration der motivationalen Ansätze statt. Hieraus ergeben sich die Forschungsfragen, die im Rahmen dieses Kapitels vorgestellt werden. Da die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 11-Jährige noch weitgehend unerforscht ist, muss für die vorliegende Untersuchung eine Methode angewandt werden, die ein hohes exploratives Potential aufweist. In Kapitel 6 wird hierfür die qualitative Methode des Leitfadeninterviews gewählt. Anschließend wird das Design der Studie erläutert. Hierfür wird die Konzeption des Leitfadens, die Auswahl der 22 befragten Kinder und die Durchführung der Untersuchung geschildert sowie die Auswertungsstrategie der Interviews transparent gemacht. Daran schließt sich die Auswertung an. In Kapitel 7 wird die Zeitschriftennutzung der untersuchten Kinder transparent gemacht. Kapitel 8 arbeitet die affektiven und kognitiven Bedürfnisse heraus, welche die untersuchten Kinder mit Hilfe ihrer Lieblingszeitschrift befriedigen. Kapitel 9 geht auf die handlungsleitenden Themen ein, für deren Bearbeitung sich die Kinder der Zeitschrift zuwenden. In Kapitel 10 widme ich mich dann den Gratifikationen, welche die untersuchten Kinder in besonderer Weise vom Medium Zeitschrift erhalten. Die in den Kapiteln 8 und 9 gefundenen Motive fungieren als Grundlage für eine Typologie der untersuchten 8- bis 11-jährigen Kinder, die ich in Kapitel 11 vorstelle. Als Basis für zukünftige Forschungsarbeiten werden schließlich in Kapitel 12 die markantesten Ergebnisse zur Bedeutung von Zeitschriften für Kinder präsentiert. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Die 8- bis 11-Jährigen7 2.1Die Persönlichkeitsentwicklung7 2.2Interne Entwicklungsdimensionen9 2.3Externe Entwicklungsdimensionen13 3.Kinder und Zeitschriften25 3.1Die Kinderzeitschrift25 3.2Der Kinderzeitschriftenmarkt27 3.3Die Nutzung der Kinderzeitschrift31 4.Motivationale Ansätze zur Mediennutzung von Kindern37 4.1Uses-and-Gratifications-Approach mit Nutzen-Ansatz38 4.2Para-soziale Interaktion40 4.3Affektive Erlebensformen der Unterhaltung44 4.4Kognitive Erlebensformen der Unterhaltung48 4.5Unterhaltung als Spiel51 4.6Die Theorie sozialer Vergleichsprozesse53 4.7Das Struktur- und Prozessmodell der Medienrezeption55 5.Integration der theoretischen Ansätze und Erschließung des Untersuchungsfeldes60 6.Methode und Design der Studie63 6.1Diskussion der Methode63 6.2Das Leitfadeninterview66 6.3Durchführung der Untersuchung69 6.4Auswahl und Vorstellung der Interviewpartner72 6.5Transkription und Auswertung76 7.Die Zeitschriftennutzung der 8- bis 11-Jährigen82 8.Affektive und kognitive Gratifikationen85 8.1Spaß85 8.2Action und Spannung87 8.3Ästhetisch-sinnliche Anregung88 8.4Kognitive Anregung88 8.5Strukturierung des Alltags90 8.6Langeweile90 8.7Auszeit vom Alltag91 8.8Zusammenfassung93 9.Handlungsleitende Themen95 9.1Erfahren und Lernen95 9.2Die Entwicklung des `weiblichen` oder `männlichen` Sozialcharakters99 9.3Selbstständigkeit und Geborgenheit109 9.4Zusammenfassung112 10.Zeitschriftenspezifische Gratifikationen115 10.1Inhaltliche Gestaltung nach spezifischen Leserinteressen115 10.2Formale Gestaltung nach spezifischen Leserinteressen119 10.3Periodizität121 10.4Universalität und Disponibilität122 10.5Geringe Zugangsschwelle124 10.6Zusammenfassung125 11.Typologie127 11.1Die Sozialen128 11.2Die Kämpfer130 11.3Die Wissbegierigen132 11.4Die Erlebnishungrigen133 11.5Die Nesthäkchen135 11.6Positionierung der Typen im Merkmalsraum136 12.Fazit und Ausblick139 Literatur- und Quellenverzeichnis143 Tabellen- und Abbildungsverzeichnis153 Anhang I ¿ Informationsblatt155 Anhang II ¿ Kurzfragebogen157 Anhang III ¿ Anschreiben158 Anhang IV ¿ Standardisierter Fragebogen159 Anhang V ¿ Leitfaden162 Anhang VI ¿ Zeitschriftenporträts168 Anhang VII ¿ Transkriptionen172-313 Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder: Inhaltsangabe:Einleitung: Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der hauptsächlich das Konsumverhalten ermittelt, wurde die Zeitschriftenforschung bisher insgesamt und vor allem in Bezug auf Kinder stark vernachlässigt. Das Fernsehen, aber auch immer mehr Analysen interaktiver Medien wie Computer und Videospiele stehen stattdessen im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Generell überwiegen Wirkungsfragen gegenüber Analysen über die Medienbedürfnisse der Kinder. Diese Forschungsschwerpunkte verwundern nicht, hält man sich die starke Veränderung des Medienangebotes in den letzten Jahren vor Augen, die vor allem bei Kindern auf große Begeisterung trifft: Sie surfen im World Wide Web, zappen durch ein sehr viel üppiger gewordenes Programmangebot und spielen an ihrer Playstation oder Gamecube. Lydia allerdings lässt sich von diesen Entwicklungen auf dem Medienmarkt nicht davon abbringen, auf dem Weg zum Bäcker einen Umweg über die Apotheke einzuschlagen, um sich und ihrem Bruder die neueste Ausgabe der an Kinder gerichteten Kundenzeitschrift `Medizini` zu besorgen. Ihre von neuen Medienangeboten ungetrübte Freude an der Zeitschrift unterscheidet sie nicht von anderen Kindern ihres Alters: Mehr als jedes zweite 6- bis 13-Jährige Kind hat mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in der Hand, hinzu kommt bei knapp der Hälfte der Kinder ein Comic-Heftchen. Der auf dem deutschen Kinderzeitschriftenmarkt dominierende Egmont Ehapa Verlag konnte seine verkaufte Auflage in den letzten vier Jahren um 15 Prozent steigern. Wie kann die Zeitschrift vor dem Hintergrund steigender intermedialer Konkurrenz bestehen Welche Bedeutung hat sie nach wie vor für die Kinder Diesen Fragen möchte ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit nachgehen. Ich konzentriere mich dabei auf 8- bis 11-jährige Kinder in der Lebensphase der `mittleren Kindheit`: Vom lesefähigen Alter bis zur beginnenden Pubertät. Die Kinder setzen sich meinen Annahmen zu Folge aktiv mit den Angeboten der Zeitschrift auseinander, holen sich aus ihnen heraus, was sie brauchen und verwerten können. Das ist oft etwas anderes als das, was Erwachsene in diesen Angeboten sehen. Denn die Bedeutung der Zeitschrift für Kinder unterscheidet sich erheblich von der für Erwachsene: die Wünsche, die sie an die Zeitschrift herantragen, die Bedürfnisse, die sie durch sie befriedigen, die, Diplomica Verlag

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Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder - Carmen Heubuch
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Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder Inhaltsangabe:Einleitung:Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der hauptsächlich das Konsumverhalten ermittelt, wurde die Zeitschriftenforschung bisher insgesamt und vor allem in Bezug auf Kinder stark vernachlässigt. Das Fernsehen, aber auch immer mehr Analysen interaktiver Medien wie Computer und Videospiele stehen stattdessen im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Generell überwiegen Wirkungsfragen gegenüber Analysen über die Medienbedürfnisse der Kinder. Diese Forschungsschwerpunkte verwundern nicht, hält man sich die starke Veränderung des Medienangebotes in den letzten Jahren vor Augen, die vor allem bei Kindern auf grosse Begeisterung trifft: Sie surfen im World Wide Web, zappen durch ein sehr viel üppiger gewordenes Programmangebot und spielen an ihrer Playstation oder Gamecube.Lydia allerdings lässt sich von diesen Entwicklungen auf dem Medienmarkt nicht davon abbringen, auf dem Weg zum Bäcker einen Umweg über die Apotheke einzuschlagen, um sich und ihrem Bruder die neueste Ausgabe der an Kinder gerichteten Kundenzeitschrift 'Medizini' zu besorgen. Ihre von neuen Medienangeboten ungetrübte Freude an der Zeitschrift unterscheidet sie nicht von anderen Kindern ihres Alters: Mehr als jedes zweite 6- bis 13-Jährige Kind hat mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in der Hand, hinzu kommt bei knapp der Hälfte der Kinder ein Comic-Heftchen. Der auf dem deutschen Kinderzeitschriftenmarkt dominierende Egmont Ehapa Verlag konnte seine verkaufte Auflage in den letzten vier Jahren um 15 Prozent steigern.Wie kann die Zeitschrift vor dem Hintergrund steigender intermedialer Konkurrenz bestehen? Welche Bedeutung hat sie nach wie vor für die Kinder? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit nachgehen.Ich konzentriere mich dabei auf 8- bis 11-jährige Kinder in der Lebensphase der 'mittleren Kindheit': Vom lesefähigen Alter bis zur beginnenden Pubertät. Die Kinder setzen sich meinen Annahmen zu Folge aktiv mit den Angeboten der Zeitschrift auseinander, holen sich aus ihnen heraus, was sie brauchen und verwerten können. Das ist oft etwas anderes als das, was Erwachsene in diesen Angeboten sehen. Denn die Bedeutung der Zeitschrift für Kinder unterscheidet sich erheblich von der für Erwachsene: die Wünsche, die sie an die Zeitschrift herantragen, die Bedürfnisse, die sie durch sie befriedigen, die Erfahrungen, die sie dabei gewinnen und auf ihren Alltag übertragen ? all das folgt eigenen Strukturen. Wer die Zeitschriftenvorlieben von Kindern verstehen will, wissen will, womit sie zusammenhängen und was Zeitschriften für Kinder bedeuten, muss meinen Annahmen zu Folge die Zeitschrift und ihre Angebote durch die Augen der Kinder sehen. Ein verstehender Zugang der auch den Lebenskontext der Kinder miteinschliesst schien mir deshalb unumgänglich. Medienrezeption muss, wie es Charlton und Neumann herausgestellt haben, im Kontext erforscht werden, das heisst der Forscher muss ?in jedem einzelnen Fall die Lebensumstände des Medienkonsumenten, seine Probleme und Bedürfnisse, seine Bewältigungsstrategien und persönlichen Begrenzungen kennenlernen [...]?. Der Untersuchungsschwerpunkt dieser Arbeit liegt bei den handlungsleitenden Themen der Kinder, die entsprechend den theoretischen Annahmen der Auseinandersetzung mit der Zeitschrift zu Grunde liegen. Sie entstehen zum einen aus den Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen von Kindern, zum anderen auf ihrem jeweiligen Lebenshintergrund und konstituieren und prägen die Wahrnehmungen und Handlungen, die Interpretationen und Bedeutungszuschreibungen der Kinder. Kinder suchen nach Wissen und Kompetenzen, um ihre handlungsleitenden Themen zu bearbeiten und sich dadurch weiterentwickeln zu können. Die Bedeutung der Zeitschrift wird demnach davon beeinflusst, inwi eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, Diplom.de

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Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder Inhaltsangabe:Einleitung:Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der hauptsächlich das Konsumverhalten ermittelt, wurde die Zeitschriftenforschung bisher insgesamt und vor allem in Bezug auf Kinder stark vernachlässigt. Das Fernsehen, aber auch immer mehr Analysen interaktiver Medien wie Computer und Videospiele stehen stattdessen im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Generell überwiegen Wirkungsfragen gegenüber Analysen über die Medienbedürfnisse der Kinder. Diese Forschungsschwerpunkte verwundern nicht, hält man sich die starke Veränderung des Medienangebotes in den letzten Jahren vor Augen, die vor allem bei Kindern auf große Begeisterung trifft: Sie surfen im World Wide Web, zappen durch ein sehr viel üppiger gewordenes Programmangebot und spielen an ihrer Playstation oder Gamecube.Lydia allerdings lässt sich von diesen Entwicklungen auf dem Medienmarkt nicht davon abbringen, auf dem Weg zum Bäcker einen Umweg über die Apotheke einzuschlagen, um sich und ihrem Bruder die neueste Ausgabe der an Kinder gerichteten Kundenzeitschrift 'Medizini' zu besorgen. Ihre von neuen Medienangeboten ungetrübte Freude an der Zeitschrift unterscheidet sie nicht von anderen Kindern ihres Alters: Mehr als jedes zweite 6- bis 13-Jährige Kind hat mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in der Hand, hinzu kommt bei knapp der Hälfte der Kinder ein Comic-Heftchen. Der auf dem deutschen Kinderzeitschriftenmarkt dominierende Egmont Ehapa Verlag konnte seine verkaufte Auflage in den letzten vier Jahren um 15 Prozent steigern.Wie kann die Zeitschrift vor dem Hintergrund steigender intermedialer Konkurrenz bestehen? Welche Bedeutung hat sie nach wie vor für die Kinder? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit nachgehen.Ich konzentriere mich dabei auf 8- bis 11-jährige Kinder in der Lebensphase der 'mittleren Kindheit': Vom lesefähigen Alter bis zur beginnenden Pubertät. Die Kinder setzen sich meinen Annahmen zu Folge aktiv mit den Angeboten der Zeitschrift auseinander, holen sich aus ihnen heraus, was sie brauchen und verwerten können. Das ist oft etwas anderes als das, was Erwachsene in diesen Angeboten sehen. Denn die Bedeutung der Zeitschrift für Kinder unterscheidet sich erheblich von der für Erwachsene: die Wünsche, die sie an die Zeitschrift herantragen, die Bedürfnisse, die sie durch sie befriedigen, die Erfahrungen, die sie dabei gewinnen und auf ihren Alltag übertragen ? all das folgt eigenen Strukturen. Wer die Zeitschriftenvorlieben von Kindern verstehen will, wissen will, womit sie zusammenhängen und was Zeitschriften für Kinder bedeuten, muss meinen Annahmen zu Folge die Zeitschrift und ihre Angebote durch die Augen der Kinder sehen. Ein verstehender Zugang der auch den Lebenskontext der Kinder miteinschließt schien mir deshalb unumgänglich. Medienrezeption muss, wie es Charlton und Neumann herausgestellt haben, im Kontext erforscht werden, das heißt der Forscher muss ?in jedem einzelnen Fall die Lebensumstände des Medienkonsumenten, seine Probleme und Bedürfnisse, seine Bewältigungsstrategien und persönlichen Begrenzungen kennenlernen [...]?. Der Untersuchungsschwerpunkt dieser Arbeit liegt bei den handlungsleitenden Themen der Kinder, die entsprechend den theoretischen Annahmen der Auseinandersetzung mit der Zeitschrift zu Grunde liegen. Sie entstehen zum einen aus den Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen von Kindern, zum anderen auf ihrem jeweiligen Lebenshintergrund und konstituieren und prägen die Wahrnehmungen und Handlungen, die Interpretationen und Bedeutungszuschreibungen der Kinder. Kinder suchen nach Wissen und Kompetenzen, um ihre handlungsleitenden Themen zu bearbeiten und sich dadurch weiterentwickeln zu können. Die Bedeutung der Zeitschrift wird demnach davon beeinflusst, inwi eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, Diplom.de

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2006, ISBN: 9783832494001

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Inhaltsangabe:Einleitung: Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der hauptsächlich das Konsumverhalten ermittelt, wurde die Zeitschriftenforschung bisher insgesamt und vor allem in Bezug auf Kinder stark vernachlässigt. Das Fernsehen, aber auch immer mehr Analysen interaktiver Medien wie Computer und Videospiele stehen stattdessen im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Generell überwiegen Wirkungsfragen gegenüber Analysen über die Medienbedürfnisse der Kinder. Diese Forschungsschwerpunkte verwundern nicht, hält man sich die starke Veränderung des Medienangebotes in den letzten Jahren vor Augen, die vor allem bei Kindern auf grosse Begeisterung trifft: Sie surfen im World Wide Web, zappen durch ein sehr viel üppiger gewordenes Programmangebot und spielen an ihrer Playstation oder Gamecube. Lydia allerdings lässt sich von diesen Entwicklungen auf dem Medienmarkt nicht davon abbringen, auf dem Weg zum Bäcker einen Umweg über die Apotheke einzuschlagen, um sich und ihrem Bruder die neueste Ausgabe der an Kinder gerichteten Kundenzeitschrift ´Medizini´ zu besorgen. Ihre von neuen Medienangeboten ungetrübte Freude an der Zeitschrift unterscheidet sie nicht von anderen Kindern ihres Alters: Mehr als jedes zweite 6- bis 13-Jährige Kind hat mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in der Hand, hinzu kommt bei knapp der Hälfte der Kinder ein Comic-Heftchen. Der auf dem deutschen Kinderzeitschriftenmarkt dominierende Egmont Ehapa Verlag konnte seine verkaufte Auflage in den letzten vier Jahren um 15 Prozent steigern. Wie kann die Zeitschrift vor dem Hintergrund steigender intermedialer Konkurrenz bestehen? Welche Bedeutung hat sie nach wie vor für die Kinder? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit nachgehen. Ich konzentriere mich dabei auf 8- bis 11-jährige Kinder in der Lebensphase der ´mittleren Kindheit´: Vom lesefähigen Alter bis zur beginnenden Pubertät. Die Kinder setzen sich meinen Annahmen zu Folge aktiv mit den Angeboten der Zeitschrift auseinander, holen sich aus ihnen heraus, was sie brauchen und verwerten können. Das ist oft etwas anderes als das, was Erwachsene in diesen Angeboten sehen. Denn die Bedeutung der Zeitschrift für Kinder unterscheidet sich [] Inhaltsangabe:Einleitung: Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der ... eBook PDF 28.02.2006 eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, Diplom.de, .200

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