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Basel II: Strategische Implikationen und Handlungsmöglichkeiten für Banken - Mikulas Kohout
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Mikulas Kohout:
Basel II: Strategische Implikationen und Handlungsmöglichkeiten für Banken - neues Buch

2007, ISBN: 9783832490867

ID: 9783832490867

Inhaltsangabe:Einleitung: In dieser Arbeit werden zwei drastische Eingriffe in die Geschäftstätigkeit der Banken analysiert: Basel I (1992) und Basel II (2007). Beide verfolgen das Ziel die Stabilität im Finanzsektor aufrecht zu erhalten. Da Basel I + II Regulierungsbemühungen der Bankenaufsicht sind, kann man erwarten, dass die Reaktionen der Banken auf die neuen Rahmenbedingungen ähnlich ablaufen. Aus dieser Überlegung werden folgende Forschungsfragen abgeleitet: - Wie sind die Reaktionen auf Bankenregulierung im allgemeinen - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel I und welche Auswirkungen sowie Strategien hatte dies zur Folge - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel II - Lassen sich Schlussfolgerungen auf die Reaktionen von Basel I auf Basel II ziehen - Welche strategischen Auswirkung wird Basel II auf das Bankgeschäft haben - Welche strategischen Handlungsmöglichkeiten bieten sich für Banken Zur Untersuchung der letzten beiden Fragen wird als methodischer Ansatz das 7-S-System von McKinsey (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) verwendet. In diesem Teil liegt das Schwergewicht der Arbeit. Banken reagieren auf Regulierungen im allgemeinen mit Kreditverknappung (¿credit crunch¿) und / oder mit legaler Umgehung der ihnen aufgezwungenen Gesetze. Vor Basel I hatten sich die traditionsbedingten Strukturen, bedingt durch die Zunahme der Innovationen, verschoben. Die Ausdehnung des Off-Balance-Geschäfts und der damit verbundene Wettbewerb der Banken auf Basis der Risikokosten, führte dazu, dass das Durchschnittsrating der Banken in der EG bei Moody¿s von Aaa (1980) über Aa1 (1987) auf Aa2 (1989) verschlechtert hat. Die Änderungen der Eigenkapitalanforderungen unter Basel I hatten für Banken zur Folge, dass die Konkurrenz von Nichtbanken stärker geworden ist, Zinserträge geschrumpft und Dienstleistungserträge gestiegen sind. Formell wurden die verschärften Eigenmittelbestimungen eingehalten (i.e. führten zu einer ausgewiesenen Verbesserung der Eigenmittelquote als Stabilitätsindikator des Finanzsystems). Materiell konnten Banken die Eigenkapitalunterlegungsvorschriften durch Finanzinnovationen teilweise umgehen. Der Wettbewerb fand über Finanzinnovationen oder über den Preis statt. Die Bankenregulierung und die damit verbundenen hohen Unterlegungskosten verursachten ein Steigen der Zinsen. Es kam zu einer regulierungsinduzierten Reduktion der Kreditvergabe (¿credit crunch¿). Um die Gesamterträge stabil zu halten verlagerten die Banken das Geschäft auf risikoreichere Bereiche mit gleichen Eigenkapitalunterlegungskosten. Damals bot sich die Allfinanzstrategie als geeignetes Mittel um die neuen Gegebenheiten zu bewältigen. Der Aufwand für Mitarbeiterschulungen und IT ¿ Ausstattung stieg, mit dieser Strategie verbunden, rapide an. Unter Basel I waren die aufsichtlichen Kapitalanforderungen zu pauschal und ungenau. Durch zahlreiche Insolvenzzahlen im Mittelstand gerieten Banken zusehends in eine Ertragskrise. Basel II bewirkt jetzt, dass Banken ein risikogerechtes Pricing durchsetzen müssen und, dass innovative Finanzprodukte, welche off-balance-sheet Charakter aufweisen, mit Eigenkapital unterlegt werden. Dieser Basler Eigenkapitalakkord ist in drei Säulen unterteilt. Säule 1 ¿ Mindestkapitalanforderungen: Das Ziel ist eine weitgehende Erfassung und genauere Quantifizierung aller wesentlichen Bankenrisiken. Dies soll vor allem durch differenzierte Ansätze zur Messung von Kreditrisiken und durch die Einbeziehung operationeller Risiken erreicht werden, Säule 2 ¿ Aufsichtliches Prüfungsverfahren: Aufsichtsinstanzen sollen sicherstellen, dass Banken über solide interne Prozesse zur Bewertung ihrer Geschäftsrisiken verfügen. Säule 3 ¿ Marktdisziplin: Offenlegungsvorschriften bezüglich der Controlling- und Managementstrukturen sollen eine einheitliche Transparenz gewährleisten. Ähnlich wie unter Basel I werden Banken auf andere Bereiche ausweichen. Sie werden sich dem Kapitalmarkt zuwenden, werden verstärkt als Vermittler tätig und werden sich des Outsourcings von Teilen ihrer Geschäftseinheiten bedienen um Risiken weg von der Bilanz zu transferieren. Ob es zu einen ¿credit crunch¿ kommen wird, lässt sich momentan nicht eindeutig klären. Eine Folge dieser neuen Änderungen wird sein, dass es zu Fusionen und Kooperationen kommen wird. Die Allfinanzstrategie muss neu überdacht werden. Ähnlich wie Basel I führt auch Basel II zu begleitenden Kosten. Es wird erwartet, dass Banken insgesamt ca. $25 Milliarden (5 Basispunkte der Bilanzsumme) für die Vorbereitung der Implementierung aufwenden werden. Für die vier größten österreichischen Banken (BA-CA, Die Erste, BAWAG, RZB), mit einer Bilanzsumme (2002) von ca. EUR 364 Milliarden, bedeutet dies einen Aufwand von ca. EUR 182 Millionen. Im Kreditgeschäft stehen die Gewinner und Verlierer fest. Zu den Hauptverlierern zählen Staaten, Banken sowie kleine und mittlere Unternehmen insbesondere aus Branchen mit niedriger Eigenkapitalquote. Bei Betrachtung der regionalen Auswirkungen der neuen Kapitalrichtlinien gehen Nordamerika und die skandinavischen Länder als Gewinner hervor. Um einen methodischen Ansatz den vielen punktuellen und operativen Auswirkungen gegenüberzustellen und strategische Herausforderungen herauszuarbeiten, wird im wesentlichen Teil der Arbeit die Auswirkung von Basel II in den McKinsey¿s 7 S (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) analysiert. Abstract: The European banking sector saw rapid changes brought by deregulation and financial innovation in the last two decades. The way banking services were provided has changed dramatically. Increased competition from other intermediaries has led to a decline in traditional banking. In this evolving financial environment, the international banking community and the Basel Committee on Banking Supervision of the Bank for International Settlements have introduced an appropriate regulatory framework. This happened in 1992 (Basel I) and will happen again in 2007 (Basel II). The paper provides an overview of Basel I / Basel II, describes its changes and compares the impact on banks of Basel I / Basel II. Furthermore, it examines whether there are similarities of solving problems arising from the implications of Basel I and Basel II. The last part discusses the strategy implementation of McKinsey¿s 7 S framework (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills). Inhaltsverzeichnis: Einleitung1 I.Bankenregulierung5 Auswirkungen5 Entwicklung der Bankennormen6 II.Basel I8 Begründung für rechtliche Änderung8 Basel I ¿ Auswirkungen und Strategien aufgrund Basel I10 Fusionen, Kooperationen und Outsourcing13 Basel I und der ¿credit crunch¿15 III. Basel II16 Begründung für rechtliche Änderung16 Basel II ¿ Beschreibung16 Säule I17 Kreditrisiken17 Standardansatz17 IRB ¿ Ansatz19 Operationelle Risiken20 Säule II und III: Überprüfungsprozess und Marktdisziplin21 IV.Schlussfolgerungen von Basel I auf Basel II22 V.Die Gewinner und Verlierer27 VI.McKinsey¿s 7 S31 Strategy33 Wahl zwischen den Ansätzen33 Standardansatz33 IRB-Basisansatz und fortgeschrittener IRB-Ansatz36 Parameter37 Skaleneffekte38 M&A Aktivitäten39 Neuausrichtung der Geschäftsfelder39 Änderung des Produktangebotes42 Entwicklungs- und Schwellenländer49 Offenlegung52 Zeitpunkt54 Datenhistorien56 Änderung der Kundenbeziehung57 Structure58 Funktionstrennung59 Anforderungen an die Kreditorganisation60 Ratingprozesse62 Offenlegungsprozesse62 MaK (Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft) und Basel II63 Organisation nach ¿Forderungsklassen¿65 Auslagerung65 Kreditbearbeitung66 Adverse Selektion67 Systems68 Limitsysteme68 Ratingsysteme69 Validierung71 Manipulation von Ratings74 Messung operationeller Risiken74 Die Messmethodik77 Verwendung von Sicherheiten78 Kreditrisikominderung bei Standardansatz79 Kreditrisikominderung bei IRB-Ansätzen81 Style82 Arrangeur statt Finance Provider82 Risiko-orientierte Kundensicht83 Staff85 Trennung in Akquirierung und Risikosteuerung85 Neuzuordnung zu ¿Assetkategorien¿86 Shared values86 Risiko-handeln als neue Selbstdefinition86 Von Kommerzbank zu Risikocontroller87 Skills88 Risikosteuerung88 Operationelle Risiken89 Rating ¿ Kenntnisse90 Trennung in ¿CP3-kundige¿ Mitarbeiter und ¿Basel II-Analphabeten¿91 Knappheit an Spezialisten91 Conclusio92 Literaturverzeichnis97 Anhang104 Basel II: Strategische Implikationen und Handlungsmöglichkeiten für Banken: Inhaltsangabe:Einleitung: In dieser Arbeit werden zwei drastische Eingriffe in die Geschäftstätigkeit der Banken analysiert: Basel I (1992) und Basel II (2007). Beide verfolgen das Ziel die Stabilität im Finanzsektor aufrecht zu erhalten. Da Basel I + II Regulierungsbemühungen der Bankenaufsicht sind, kann man erwarten, dass die Reaktionen der Banken auf die neuen Rahmenbedingungen ähnlich ablaufen. Aus dieser Überlegung werden folgende Forschungsfragen abgeleitet: - Wie sind die Reaktionen auf Bankenregulierung im allgemeinen - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel I und welche Auswirkungen sowie Strategien hatte dies zur Folge - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel II - Lassen sich Schlussfolgerungen auf die Reaktionen von Basel I auf Basel II ziehen - Welche strategischen Auswirkung wird Basel II auf das Bankgeschäft haben - Welche strategischen Handlungsmöglichkeiten bieten sich für Banken Zur Untersuchung der letzten beiden Fragen wird als methodischer Ansatz das 7-S-System von McKinsey (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) verwendet. In diesem Teil liegt das Schwergewicht der Arbeit. Banken reagieren auf Regulierungen im allgemeinen mit Kreditverknappung (¿credit crunch¿) und / oder mit legaler Umgehung der ihnen aufgezwungenen Gesetze. Vor Basel I hatten sich die traditionsbedingten Strukturen, bedingt durch die Zunahme der Innovationen, verschoben. Die Ausdehnung des Off-Balance-Geschäfts und der damit verbundene Wettbewerb der Banken auf Basis der Risikokosten, führte dazu, dass das Durchschnittsrating der Banken in der EG bei Moody¿s von Aaa (1980) über Aa1 (1987) auf Aa2 (1989) verschlechtert hat. Die Änderungen der Eigenkapitalanforderungen unter Basel I hatten für Banken zur Folge, dass die Konkurrenz von Nichtbanken stärker geworden ist, Zinserträge geschrumpft und Dienstleistungserträge gestiegen sind. Formell wurden die verschärften Eigenmittelbestimungen eingehalten (i.e. führten zu einer ausgewiesenen Verbesserung der Eigenmittelquote als Stabilitätsindikator des Finanzsystems). Materiell konnten Banken die Eigenkapitalunterlegungsvorschriften durch Finanzinnovationen teilweise umgehen. Der Wettbewerb fand über Finanzinnovationen oder über den Preis statt. Die Bankenregulierung und die damit verbundenen hohen Unterlegungskosten verursachten ein Steigen der Zinsen. Es kam zu einer regulierungsinduzierten Reduktion der Kreditvergabe (¿credit crunch¿). Um die Gesamterträge stabil zu halten verlagerten die Banken das Geschäft auf risikoreichere Bereiche mit gleichen Eigenkapitalunterlegungskosten. Damals bot sich die Allfinanzstrategie als geeignetes Mittel um die neuen Gegebenheiten zu bewältigen. Der Aufwand für Mitarbeiterschulungen und IT ¿ Ausstattung stieg, mit dieser Strategie verbunden, rapide an. Unter Basel I waren die aufsichtlichen Kapitalanforderungen zu pauschal und ungenau. Durch zahlreiche Insolvenzzahlen im Mittelstand gerieten Banken zusehends in eine Ertragskrise. Basel II bewirkt jetzt, dass Banken ein risikogerechtes Pricing durchsetzen müssen und, dass innovative Finanzprodukte, welche off-balance-sheet Charakter aufweisen, mit Eigenkapital unterlegt werden. Dieser Basler Eigenkapitalakkord ist in drei Säulen unterteilt. Säule 1 ¿ Mindestkapitalanforderungen: Das Ziel ist eine weitgehende Erfassung und genauere Quantifizierung aller wesentlichen Bankenrisiken. Dies soll vor allem durch differenzierte Ansätze zur Messung von Kreditrisiken und durch die Einbeziehung operationeller Risiken erreicht werden, Säule 2 ¿ Aufsichtliches Prüfungsverfahren: Aufsichtsinstanzen sollen sicherstellen, dass Banken über solide interne Prozesse zur Bewertung ihrer Geschäftsrisiken verfügen. Säule 3 ¿ Marktdisziplin: Offenlegungsvorschriften bezüglich der Controlling- und Managementstrukturen sollen eine einheitliche Transparenz gewährleisten. Ähnlich wie unter Basel I werden Banken auf andere Bereiche ausweichen. Sie werden sich dem Kapitalmarkt zuwenden, werden verstärkt als Vermittler tätig und werden sich des Outsourcings von Teilen ihrer Geschäftseinheiten bedienen um Risiken weg von der Bilanz zu transferieren. Ob es zu einen ¿credit crunch¿ kommen wird, lässt sich momentan nicht eindeutig klären. Eine Folge dieser neuen Änderungen wird sein, dass es zu Fusionen und Kooperationen kommen wird. Die Allfinanzstrategie muss neu überdacht werden. Ähnlich wie Basel I führt auch Basel II zu begleitenden Kosten. Es wird erwartet, dass Banken insgesamt ca. $25 Milliarden (5 Basispunkte der Bilanzsumme) für die Vorbereitung der Implementierung aufwenden werden. Für die vier größten österreichischen Banken (BA-CA, Die Erste, BAWAG, RZB), mit einer Bilanzsumme (2002) von ca. EUR 364 Milliarden, bedeutet dies einen Aufwand von ca. EUR 182 Millionen. Im Kreditgeschäft stehen die Gewinner und Verlierer fest. Zu den Hauptverlierern zählen Staaten, Banken sowie kleine und mittlere Unternehmen insbesondere aus Branchen mit niedriger Eigenkapitalquote. Bei Betrachtung der regionalen Auswirkungen der neuen Kapitalrichtlinien gehen Nordamerika und die skandinavischen Länder als Gewinner hervor. Um einen methodischen Ansatz den vielen punktuellen und operativen Auswirkungen gegenüberzustellen und strategische Herausforderungen herauszuarbeiten, wird im wesentlichen Teil der Arbeit die Auswirkung von Basel II in den McKinsey¿s 7 S (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) analysiert. Abstract: The European banking sector saw rapid changes brought by deregulation and financial innovation in the last two decades. The way banking services were provided has changed dramatically. Increased competition from other intermediaries has led to a decline in traditional banking. 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2007, ISBN: 9783832490867

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Inhaltsangabe:Einleitung: In dieser Arbeit werden zwei drastische Eingriffe in die Geschäftstätigkeit der Banken analysiert: Basel I (1992) und Basel II (2007). Beide verfolgen das Ziel die Stabilität im Finanzsektor aufrecht zu erhalten. Da Basel I + II Regulierungsbemühungen der Bankenaufsicht sind, kann man erwarten, dass die Reaktionen der Banken auf die neuen Rahmenbedingungen ähnlich ablaufen. Aus dieser Überlegung werden folgende Forschungsfragen abgeleitet: - Wie sind die Reaktionen auf Bankenregulierung im allgemeinen - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel I und welche Auswirkungen sowie Strategien hatte dies zur Folge - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel II - Lassen sich Schlussfolgerungen auf die Reaktionen von Basel I auf Basel II ziehen - Welche strategischen Auswirkung wird Basel II auf das Bankgeschäft haben - Welche strategischen Handlungsmöglichkeiten bieten sich für Banken Zur Untersuchung der letzten beiden Fragen wird als methodischer Ansatz das 7-S-System von McKinsey (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) verwendet. In diesem Teil liegt das Schwergewicht der Arbeit. Banken reagieren auf Regulierungen im allgemeinen mit Kreditverknappung (¿credit crunch¿) und / oder mit legaler Umgehung der ihnen aufgezwungenen Gesetze. Vor Basel I hatten sich die traditionsbedingten Strukturen, bedingt durch die Zunahme der Innovationen, verschoben. Die Ausdehnung des Off-Balance-Geschäfts und der damit verbundene Wettbewerb der Banken auf Basis der Risikokosten, führte dazu, dass das Durchschnittsrating der Banken in der EG bei Moody¿s von Aaa (1980) über Aa1 (1987) auf Aa2 (1989) verschlechtert hat. Die Änderungen der Eigenkapitalanforderungen unter Basel I hatten für Banken zur Folge, dass die Konkurrenz von Nichtbanken stärker geworden ist, Zinserträge geschrumpft und Dienstleistungserträge gestiegen sind. Formell wurden die verschärften Eigenmittelbestimungen eingehalten (i.e. führten zu einer ausgewiesenen Verbesserung der Eigenmittelquote als Stabilitätsindikator des Finanzsystems). Materiell konnten Banken die Eigenkapitalunterlegungsvorschriften durch Finanzinnovationen teilweise umgehen. Der Wettbewerb fand über Finanzinnovationen oder über den Preis statt. Die Bankenregulierung und die damit verbundenen hohen Unterlegungskosten verursachten ein Steigen der Zinsen. Es kam zu einer regulierungsinduzierten Reduktion der Kreditvergabe (¿credit crunch¿). Um die Gesamterträge stabil zu halten verlagerten die Banken das Geschäft auf risikoreichere Bereiche mit gleichen Eigenkapitalunterlegungskosten. Damals bot sich die Allfinanzstrategie als geeignetes Mittel um die neuen Gegebenheiten zu bewältigen. Der Aufwand für Mitarbeiterschulungen und IT ¿ Ausstattung stieg, mit dieser Strategie verbunden, rapide an. Unter Basel I waren die aufsichtlichen Kapitalanforderungen zu pauschal und ungenau. Durch zahlreiche Insolvenzzahlen im Mittelstand gerieten Banken zusehends in eine Ertragskrise. Basel II bewirkt jetzt, dass Banken ein risikogerechtes Pricing durchsetzen müssen und, dass innovative Finanzprodukte, welche off-balance-sheet Charakter aufweisen, mit Eigenkapital unterlegt werden. Dieser Basler Eigenkapitalakkord ist in drei Säulen unterteilt. Säule 1 ¿ Mindestkapitalanforderungen: Das Ziel ist eine weitgehende Erfassung und genauere Quantifizierung aller wesentlichen Bankenrisiken. Dies soll vor allem durch differenzierte Ansätze zur Messung von Kreditrisiken und durch die Einbeziehung operationeller Risiken erreicht werden, Säule 2 ¿ Aufsichtliches Prüfungsverfahren: Aufsichtsinstanzen sollen sicherstellen, dass Banken über solide interne Prozesse zur Bewertung ihrer Geschäftsrisiken verfügen. Säule 3 ¿ Marktdisziplin: Offenlegungsvorschriften bezüglich der Controlling- und Managementstrukturen sollen eine einheitliche Transparenz gewährleisten. Ähnlich wie unter Basel I werden Banken auf andere Bereiche ausweichen. Sie werden sich dem Kapitalmarkt zuwenden, werden verstärkt als Vermittler tätig und werden sich des Outsourcings von Teilen ihrer Geschäftseinheiten bedienen um Risiken weg von der Bilanz zu transferieren. Ob es zu einen ¿credit crunch¿ kommen wird, lässt sich momentan nicht eindeutig klären. Eine Folge dieser neuen Änderungen wird sein, dass es zu Fusionen und Kooperationen kommen wird. Die Allfinanzstrategie muss neu überdacht werden. Ähnlich wie Basel I führt auch Basel II zu begleitenden Kosten. Es wird erwartet, dass Banken insgesamt ca. $25 Milliarden (5 Basispunkte der Bilanzsumme) für die Vorbereitung der Implementierung aufwenden werden. Für die vier größten österreichischen Banken (BA-CA, Die Erste, BAWAG, RZB), mit einer Bilanzsumme (2002) von ca. EUR 364 Milliarden, bedeutet dies einen Aufwand von ca. EUR 182 Millionen. Im Kreditgeschäft stehen die Gewinner und Verlierer fest. Zu den Hauptverlierern zählen Staaten, Banken sowie kleine und mittlere Unternehmen insbesondere aus Branchen mit niedriger Eigenkapitalquote. Bei Betrachtung der regionalen Auswirkungen der neuen Kapitalrichtlinien gehen Nordamerika und die skandinavischen Länder als Gewinner hervor. Um einen methodischen Ansatz den vielen punktuellen und operativen Auswirkungen gegenüberzustellen und strategische Herausforderungen herauszuarbeiten, wird im wesentlichen Teil der Arbeit die Auswirkung von Basel II in den McKinsey¿s 7 S (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) analysiert. Abstract: The European banking sector saw rapid changes brought by deregulation and financial innovation in the last two decades. The way banking services were provided has changed dramatically. Increased competition from other intermediaries has led to a decline in traditional banking. In this evolving financial environment, the international banking community and the Basel Committee on Banking Supervision of the Bank for International Settlements have introduced an appropriate regulatory framework. This happened in 1992 (Basel I) and will happen again in 2007 (Basel II). The paper provides an overview of Basel I / Basel II, describes its changes and compares the impact on banks of Basel I / Basel II. Furthermore, it examines whether there are similarities of solving problems arising from the implications of Basel I and Basel II. The last part discusses the strategy implementation of McKinsey¿s 7 S framework (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills). Inhaltsverzeichnis: Einleitung1 I.Bankenregulierung5 Auswirkungen5 Entwicklung der Bankennormen6 II.Basel I8 Begründung für rechtliche Änderung8 Basel I ¿ Auswirkungen und Strategien aufgrund Basel I10 Fusionen, Kooperationen und Outsourcing13 Basel I und der ¿credit crunch¿15 III. Basel II16 Begründung für rechtliche Änderung16 Basel II ¿ Beschreibung16 Säule I17 Kreditrisiken17 Standardansatz17 IRB ¿ Ansatz19 Operationelle Risiken20 Säule II und III: Überprüfungsprozess und Marktdisziplin21 IV.Schlussfolgerungen von Basel I auf Basel II22 V.Die Gewinner und Verlierer27 VI.McKinsey¿s 7 S31 Strategy33 Wahl zwischen den Ansätzen33 Standardansatz33 IRB-Basisansatz und fortgeschrittener IRB-Ansatz36 Parameter37 Skaleneffekte38 M&A Aktivitäten39 Neuausrichtung der Geschäftsfelder39 Änderung des Produktangebotes42 Entwicklungs- und Schwellenländer49 Offenlegung52 Zeitpunkt54 Datenhistorien56 Änderung der Kundenbeziehung57 Structure58 Funktionstrennung59 Anforderungen an die Kreditorganisation60 Ratingprozesse62 Offenlegungsprozesse62 MaK (Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft) und Basel II63 Organisation nach ¿Forderungsklassen¿65 Auslagerung65 Kreditbearbeitung66 Adverse Selektion67 Systems68 Limitsysteme68 Ratingsysteme69 Validierung71 Manipulation von Ratings74 Messung operationeller Risiken74 Die Messmethodik77 Verwendung von Sicherheiten78 Kreditrisikominderung bei Standardansatz79 Kreditrisikominderung bei IRB-Ansätzen81 Style82 Arrangeur statt Finance Provider82 Risiko-orientierte Kundensicht83 Staff85 Trennung in Akquirierung und Risikosteuerung85 Neuzuordnung zu ¿Assetkategorien¿86 Shared values86 Risiko-handeln als neue Selbstdefinition86 Von Kommerzbank zu Risikocontroller87 Skills88 Risikosteuerung88 Operationelle Risiken89 Rating ¿ Kenntnisse90 Trennung in ¿CP3-kundige¿ Mitarbeiter und ¿Basel II-Analphabeten¿91 Knappheit an Spezialisten91 Conclusio92 Literaturverzeichnis97 Anhang104 Basel II: Strategische Implikationen und Handlungsmöglichkeiten für Banken: Inhaltsangabe:Einleitung: In dieser Arbeit werden zwei drastische Eingriffe in die Geschäftstätigkeit der Banken analysiert: Basel I (1992) und Basel II (2007). Beide verfolgen das Ziel die Stabilität im Finanzsektor aufrecht zu erhalten. Da Basel I + II Regulierungsbemühungen der Bankenaufsicht sind, kann man erwarten, dass die Reaktionen der Banken auf die neuen Rahmenbedingungen ähnlich ablaufen. Aus dieser Überlegung werden folgende Forschungsfragen abgeleitet: - Wie sind die Reaktionen auf Bankenregulierung im allgemeinen - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel I und welche Auswirkungen sowie Strategien hatte dies zur Folge - Was waren die Ursachen für die Einführung von Basel II - Lassen sich Schlussfolgerungen auf die Reaktionen von Basel I auf Basel II ziehen - Welche strategischen Auswirkung wird Basel II auf das Bankgeschäft haben - Welche strategischen Handlungsmöglichkeiten bieten sich für Banken Zur Untersuchung der letzten beiden Fragen wird als methodischer Ansatz das 7-S-System von McKinsey (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) verwendet. In diesem Teil liegt das Schwergewicht der Arbeit. Banken reagieren auf Regulierungen im allgemeinen mit Kreditverknappung (¿credit crunch¿) und / oder mit legaler Umgehung der ihnen aufgezwungenen Gesetze. Vor Basel I hatten sich die traditionsbedingten Strukturen, bedingt durch die Zunahme der Innovationen, verschoben. Die Ausdehnung des Off-Balance-Geschäfts und der damit verbundene Wettbewerb der Banken auf Basis der Risikokosten, führte dazu, dass das Durchschnittsrating der Banken in der EG bei Moody¿s von Aaa (1980) über Aa1 (1987) auf Aa2 (1989) verschlechtert hat. Die Änderungen der Eigenkapitalanforderungen unter Basel I hatten für Banken zur Folge, dass die Konkurrenz von Nichtbanken stärker geworden ist, Zinserträge geschrumpft und Dienstleistungserträge gestiegen sind. Formell wurden die verschärften Eigenmittelbestimungen eingehalten (i.e. führten zu einer ausgewiesenen Verbesserung der Eigenmittelquote als Stabilitätsindikator des Finanzsystems). Materiell konnten Banken die Eigenkapitalunterlegungsvorschriften durch Finanzinnovationen teilweise umgehen. Der Wettbewerb fand über Finanzinnovationen oder über den Preis statt. Die Bankenregulierung und die damit verbundenen hohen Unterlegungskosten verursachten ein Steigen der Zinsen. Es kam zu einer regulierungsinduzierten Reduktion der Kreditvergabe (¿credit crunch¿). Um die Gesamterträge stabil zu halten verlagerten die Banken das Geschäft auf risikoreichere Bereiche mit gleichen Eigenkapitalunterlegungskosten. Damals bot sich die Allfinanzstrategie als geeignetes Mittel um die neuen Gegebenheiten zu bewältigen. Der Aufwand für Mitarbeiterschulungen und IT ¿ Ausstattung stieg, mit dieser Strategie verbunden, rapide an. Unter Basel I waren die aufsichtlichen Kapitalanforderungen zu pauschal und ungenau. Durch zahlreiche Insolvenzzahlen im Mittelstand gerieten Banken zusehends in eine Ertragskrise. Basel II bewirkt jetzt, dass Banken ein risikogerechtes Pricing durchsetzen müssen und, dass innovative Finanzprodukte, welche off-balance-sheet Charakter aufweisen, mit Eigenkapital unterlegt werden. Dieser Basler Eigenkapitalakkord ist in drei Säulen unterteilt. Säule 1 ¿ Mindestkapitalanforderungen: Das Ziel ist eine weitgehende Erfassung und genauere Quantifizierung aller wesentlichen Bankenrisiken. Dies soll vor allem durch differenzierte Ansätze zur Messung von Kreditrisiken und durch die Einbeziehung operationeller Risiken erreicht werden, Säule 2 ¿ Aufsichtliches Prüfungsverfahren: Aufsichtsinstanzen sollen sicherstellen, dass Banken über solide interne Prozesse zur Bewertung ihrer Geschäftsrisiken verfügen. Säule 3 ¿ Marktdisziplin: Offenlegungsvorschriften bezüglich der Controlling- und Managementstrukturen sollen eine einheitliche Transparenz gewährleisten. Ähnlich wie unter Basel I werden Banken auf andere Bereiche ausweichen. 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Zu den Hauptverlierern zählen Staaten, Banken sowie kleine und mittlere Unternehmen insbesondere aus Branchen mit niedriger Eigenkapitalquote. Bei Betrachtung der regionalen Auswirkungen der neuen Kapitalrichtlinien gehen Nordamerika und die skandinavischen Länder als Gewinner hervor. Um einen methodischen Ansatz den vielen punktuellen und operativen Auswirkungen gegenüberzustellen und strategische Herausforderungen herauszuarbeiten, wird im wesentlichen Teil der Arbeit die Auswirkung von Basel II in den McKinsey¿s 7 S (Strategy, Structure, Systems, Style, Staff, Shared values, Skills) analysiert. Abstract: The European banking sector saw rapid changes brought by deregulation and financial innovation in the last two decades. The way banking services were provided has changed dramatically. Increased competition from other intermediaries has led to a decline in traditional banking. 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