Deutsch
Deutschland
Anmelden
Tipp von eurobuch.com
Ähnliche Bücher
Weitere, andere Bücher, die diesem Buch sehr ähnlich sein könnten:
Buch verkaufen
Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9783832490577 ankaufen:
Suchtools
Buchtipps
Aktuelles
FILTER
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: 96,21 €, größter Preis: 148,00 €, Mittelwert: 107,64 €
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - Sandra Eichler
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Sandra Eichler:
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - neues Buch

2005, ISBN: 9783832490577

ID: 9783832490577

Inhaltsangabe:Einleitung: In der vorliegenden Arbeit wird anhand von verschiedenen Untertitelungsrichtlinien und einem deutschem Beispielfilm untersucht, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird. Die Situation für Hörgeschädigte in Bezug auf Tonsubstitution im Fernsehen ist in Deutschland noch immer sehr schwierig. Besonders Dolmetschereinblendungen werden von vielen hörenden Zuschauern als störend empfunden und von den Sendern nur unzureichend eingesetzt. Auch Untertitel sind in einem Synchronisationsland wie Deutschland als unbequem und unnötig verrufen, sodass es schwierig ist, in der Öffentlichkeit eine diesbezügliche Bewusstseinsveränderung herbeizuführen. Das Inkrafttreten des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes am 1. Mai 2002 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Behindertenverbände können nun Zielvereinbarungen mit Firmen treffen, um Barrierefreiheit herzustellen und so haben einige private Fernsehsender damit begonnen, zu einigen ihrer Sendungen Untertitel für Hörgeschädigte anzubieten. Es kann nach dem Gesetz jedoch keine Firma zu einer Zielvereinbarung gezwungen werden, sodass die Verbände allein durch ihre Überzeugungsarbeit einen Erfolg erzielen können. Neben dem Fernsehen ist auch die DVD zu einem wichtigen Medium für Hörgeschädigte geworden. Film-DVDs enthalten zunehmend mehr Bonusmaterial, z. B. Untertitel in verschiedenen Sprachen sowie speziell auf die Zielgruppe der Hörgeschädigten ausgerichtete Untertitel. Als MGM Home Entertainment Deutschland 2004 in einer Pressemitteilung ankündigte, zukünftig aus Kostengründen keine Untertitel mehr auf ihren DVDs anbieten zu wollen, kam es seitens verschiedener Verbände zu heftigen Protesten und eine Postkartenaktion wurde ins Leben gerufen. Schließlich teilte die MGM mit, sie werde 2005 noch mehr als bisher DVDs speziell mit Untertiteln für Hörgeschädigte ausstatten, da man sich bewusst geworden sei, wie wichtig dieses Medium für diese Zielgruppe ist. Dieses Beispiel zeigt, wie wenig die Öffentlichkeit über die Belange von Hörgeschädigten weiß und lässt vermuten, dass durch konstruktive Aufklärung einiges in den Köpfen der Menschen bewirkt werden kann. Problemstellung: Die vorliegende Diplomarbeit soll eine Einführung in die Thematik der Untertitelung für Hörgeschädigte darstellen. Interessierten, die keine oder nur sehr geringe Kenntnisse auf dem Gebiet der Untertitelung für diese Zielgruppe haben, soll sie einen ersten Überblick verschaffen. Neben den theoretischen Problemen ist hierbei zu untersuchen, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird bzw. werden sollte. Für die Bearbeitung dieser Thematik soll der Übertragungsprozess innerhalb einer Sprache ausschlaggebend sein, d. h. übersetzungsrelevante Aspekte ¿ zu denen bereits viele Untersuchungen durchgeführt wurden ¿ werden im Folgenden nicht berücksichtigt. Zur theoretischen Annäherung an die Thematik sind zunächst eine Zielgruppenanalyse vorzunehmen sowie eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Untertiteln zu erstellen. Darauf aufbauend sind die theoretischen Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte darzulegen. Im praktischen Teil der Arbeit sind verschiedene Untertitelungsrichtlinien aus dem englischsprachigen Raum zu beschreiben und zu analysieren. Dabei ist zu untersuchen, wie die in der Theorie festgestellten Probleme gelöst bzw. die daraus resultierenden Anforderungen umgesetzt wurden. Die Methoden und Mittel sind zu vergleichen und zu diskutieren. Gegebenenfalls ist zu untersuchen, ob sich theoretische Vorgaben bzw. Lösungsansätze in der Praxis bestätigen. Weiterhin soll untersucht werden, inwieweit sich die sprachlichen Richtlinien aus allgemeinen Anforderungen an Untertitel ergeben und inwieweit sie zielgruppenspezifisch, d. h. für Hörgeschädigte ausgerichtet sind. Dazu sollen Untertitelrichtlinien für Hörende herangezogen und mit den Richtlinien für Hörgeschädigte verglichen werden. Anschließend sollen die für die Zielgruppe erstellten Untertitel eines deutschen Beispielfilmes herangezogen und mit dem Originaltext ¿ dem Dialog ¿ verglichen werden. Dabei ist zu untersuchen, inwieweit sich die in den Richtlinien vorgeschlagenen sprachlichen Strategien hierbei bestätigen bzw. welche neuen Methoden ggf. abzuleiten sind. In der ¿Zusammenfassung der Ergebnisse¿ sind die zentralen Probleme und die Anforderungen an Untertitel für Hörgeschädigte noch einmal zusammenzutragen. Die Umsetzung ist anhand der wesentlichen Mittel und Methoden, die sich aus den Untersuchungen im praktischen Teil der Arbeit ergeben, kurz darzulegen und wichtige Beobachtungen und Erkenntnisse sind hinsichtlich der oben beschriebenen Fragestellungen zusammenzufassen. Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis2 Vorwort4 Abkürzungsverzeichnis5 Tabellenverzeichnis6 1.Einleitung7 2.Ziel- und Aufgabenstellung8 3.Materialgrundlage9 4.Methodologisches Vorgehen12 5Theoretische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte14 5.1Die Zielgruppe der Hörgeschädigten14 5.1.1Gehörlose14 5.1.2Schwerhörige15 5.1.3Ertaubte16 5.1.4Kommunikative Besonderheiten16 5.1.5Schriftsprachliche Kompetenz18 5.1.5.1Selbsteinschätzung österreichischer Hörgeschädigter18 5.1.5.2Leseprozess und Lesekompetenz19 5.1.6Einstellung der Hörgeschädigten zu untertitelten Medien23 5.1.7Bedeutung von Untertiteln für die Zielgruppe25 5.1.8Zusammenfassung26 5.2Kategorisierung ¿ Untertitel und ihre Merkmale29 5.2.1Allgemeine Gliederung und Beschreibung29 5.2.2Unterscheidung nach Art der Einblendung bzw. Erscheinungsbild30 5.2.3Unterscheidung nach Medium31 5.2.4Linguistische Untergliederungen und Eigenschaften32 5.2.4.1Interlinguale und intralinguale Untertitelung32 5.2.4.2Traditionelle, reduzierende und bilinguale Untertitelung34 5.2.5Zusammenfassung35 5.3Sprachliche und technische Probleme unter Berücksichtigung der besonderen Zielgruppe der Hörgeschädigten37 5.3.1Probleme bei der Übertragung von Gesprochenem in Schriftsprache37 5.3.1.1Die Notwendigkeit der Reduktion von Text38 5.3.1.2Einschätzung der Relevanz von Informationen39 5.3.1.3Kohäsion41 5.3.1.4Unterschiedliche Merkmale mündlicher und schriftlicher Sprache43 5.3.1.5Eingeschränkte Rezeption für Hörgeschädigte46 5.3.1.6Zielgruppengerechtes Sprachniveau47 5.3.1.7Zusammenfassung49 5.3.2Eingliederung in das Medium Film50 5.3.2.1Untertitel als additives Element50 5.3.2.2Bildsprache52 5.3.2.3Kamera und Schnitte53 5.3.2.4Erscheinungsbild55 5.3.2.5Standzeiten56 5.3.2.6Zusammenfassung58 6.Beschreibung und Analyse von Untertitelungsrichtlinien59 6.1Vergleich der Prioritäten bzw. Fokus der einzelnen Richtlinien61 6.2Vereinfachung der Sprache und Textreduktion65 6.2.1Strategien zu Sätzen und ihren Eigenschaften67 6.2.2Strategien zur Struktur innerhalb der Sätze68 6.2.3Strategien zu einzelnen Satzelementen71 6.2.4Strategien zur Wortwahl73 6.2.5Zusammenfassung75 6.3Sprachliche Besonderheiten76 6.3.1Strategien zu verbalen Besonderheiten77 6.3.2Strategien zu nonverbalen Besonderheiten81 6.4Sprecheridentifikation86 6.5Untertitelung von Geräuschen und Musik91 6.5.1Geräusche91 6.5.2Musik95 6.6Zeilenanzahl und strukturelle Gestaltung der Untertitel98 6.7Vorgaben und Strategien zu zeitlichen Aspekten103 6.7.1Standzeiten103 6.7.2Übereinstimung der Untertitel mit bestimmten filmischen Elementen105 7.Sprachliche Strategien der Untertitel für Hörgeschädigte der DVD ¿Erbsen auf halb 6¿108 7.1Umstrukturierung von Sätzen109 7.2Verzicht auf Satzglieder112 7.3Änderung der Satzart113 7.4Veränderung von Zeitformen114 7.5Veränderungen einzelner Wörter und Wendungen115 7.5.1Präzisierung durch Hinzufügungen oder Änderungen eines Wortes115 7.5.2Verwendung von kürzeren Synonymen116 7.5.3Eliminierung einzelner Wörter und Wendungen117 7.5.4Verkürzungen von Wörtern118 7.6Sprachliche Besonderheiten119 7.7Sonstige sprachliche Auffälligkeiten121 8.Zusammenfassung der Ergebnisse123 9.Schlussfolgerungen und offene Fragen126 Literatur- und Quellenverzeichnis127 Anhang130 Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte: Inhaltsangabe:Einleitung: In der vorliegenden Arbeit wird anhand von verschiedenen Untertitelungsrichtlinien und einem deutschem Beispielfilm untersucht, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird. Die Situation für Hörgeschädigte in Bezug auf Tonsubstitution im Fernsehen ist in Deutschland noch immer sehr schwierig. Besonders Dolmetschereinblendungen werden von vielen hörenden Zuschauern als störend empfunden und von den Sendern nur unzureichend eingesetzt. Auch Untertitel sind in einem Synchronisationsland wie Deutschland als unbequem und unnötig verrufen, sodass es schwierig ist, in der Öffentlichkeit eine diesbezügliche Bewusstseinsveränderung herbeizuführen. Das Inkrafttreten des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes am 1. Mai 2002 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Behindertenverbände können nun Zielvereinbarungen mit Firmen treffen, um Barrierefreiheit herzustellen und so haben einige private Fernsehsender damit begonnen, zu einigen ihrer Sendungen Untertitel für Hörgeschädigte anzubieten. Es kann nach dem Gesetz jedoch keine Firma zu einer Zielvereinbarung gezwungen werden, sodass die Verbände allein durch ihre Überzeugungsarbeit einen Erfolg erzielen können. Neben dem Fernsehen ist auch die DVD zu einem wichtigen Medium für Hörgeschädigte geworden. Film-DVDs enthalten zunehmend mehr Bonusmaterial, z. B. Untertitel in verschiedenen Sprachen sowie speziell auf die Zielgruppe der Hörgeschädigten ausgerichtete Untertitel. Als MGM Home Entertainment Deutschland 2004 in einer Pressemitteilung ankündigte, zukünftig aus Kostengründen keine Untertitel mehr auf ihren DVDs anbieten zu wollen, kam es seitens verschiedener Verbände zu heftigen Protesten und eine Postkartenaktion wurde ins Leben gerufen. Schließlich teilte die MGM mit, sie werde 2005 noch mehr als bisher DVDs speziell mit Untertiteln für Hörgeschädigte ausstatten, da man sich bewusst geworden sei, wie wichtig dieses Medium für diese Zielgruppe ist. Dieses Beispiel zeigt, wie wenig die Öffentlichkeit über die Belange von Hörgeschädigten weiß und lässt vermuten, dass durch konstruktive Aufklärung einiges in den Köpfen der Menschen bewirkt werden kann. Problemstellung: Die vorliegende Diplomarbeit soll eine Einführung in die Thematik der Untertitelung für Hörgeschädigte darstellen. Interessierten, die keine oder nur sehr geringe Kenntnisse auf dem Gebiet der Untertitelung für diese Zielgruppe haben, soll sie einen ersten Überblick verschaffen. Neben den theoretischen Problemen ist hierbei zu untersuchen, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird bzw. werden sollte. Für die Bearbeitung dieser Thematik soll der Übertragungsprozess innerhalb einer Sprache ausschlaggebend sein, d. h. übersetzungsrelevante Aspekte ¿ zu denen bereits viele Untersuchungen durchgeführt wurden ¿ werden im Folgenden nicht berücksichtigt. Zur theoretischen Annäherung an die Thematik sind zunächst eine Zielgruppenanalyse vorzunehmen sowie eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Untertiteln zu erstellen. Darauf aufbauend sind die theoretischen Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte darzulegen. Im praktischen Teil der Arbeit sind verschiedene Untertitelungsrichtlinien aus dem englischsprachigen Raum zu beschreiben und zu analysieren. Dabei ist zu untersuchen, wie die in der Theorie festgestellten Probleme gelöst bzw. die daraus resultierenden Anforderungen umgesetzt wurden. Die Methoden und Mittel sind zu vergleichen und zu diskutieren. Gegebenenfalls ist zu untersuchen, ob sich theoretische Vorgaben bzw. Lösungsansätze in der Praxis bestätigen. Weiterhin soll untersucht werden, inwieweit sich die sprachlichen Richtlinien aus allgemeinen Anforderungen an Untertitel ergeben und inwieweit sie zielgruppenspezifisch, d. h. für Hörgeschädigte ausgerichtet sind. Dazu sollen Untertitelrichtlinien für Hörende herangezogen und mit den Richtlinien für Hörgeschädigte verglichen werden. Anschließend sollen die für die Zielgruppe erstellten Untertitel eines deutschen Beispielfilmes herangezogen und mit dem Originaltext ¿ dem Dialog ¿ verglichen werden. Dabei ist zu untersuchen, inwieweit sich die in den Richtlinien vorgeschlagenen sprachlichen Strategien hierbei bestätigen bzw. welche neuen Methoden ggf. abzuleiten sind. In der ¿Zusammenfassung der Ergebnisse¿ sind die zentralen Probleme und die Anforderungen an Untertitel für Hörgeschädigte noch einmal zusammenzutragen. Die Umsetzung ist anhand der wesentlichen Mittel und Methoden, die sich aus den Untersuchungen im praktischen Teil der Arbeit ergeben, kurz darzulegen und wichtige Beobachtungen und Erkenntnisse sind hinsichtlich der oben beschriebenen Fragestellungen zusammenzufassen. Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis2 Vorwort4 Abkürzungsverzeichnis5 Tabellenverzeichnis6 1.Einleitung7 2.Ziel- und Aufgabenstellung8 3.Materialgrundlage9 4.Methodologisches Vorgehen12 5Theoretische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte14 5.1Die Zielgruppe der Hörgeschädigten14 5.1.1Gehörlose14 5.1.2Schwerhörige15 5.1.3Ertaubte16 5.1.4Kommunikative Besonderheiten16 5.1.5Schriftsprachliche Kompetenz18 5.1.5.1Selbsteinschätzung österreichischer Hörgeschädigter18 5.1.5.2Leseprozess und Lesekompetenz19 5.1.6Einstellung der Hörgeschädigten zu untertitelten Medien23 5.1.7Bedeutung von Untertiteln für die Zielgruppe25 5.1.8Zusammenfassung26 5.2Kategorisierung ¿ Untertitel und ihre Merkmale29 5.2.1Allgemeine Gliederung und Beschreibung29 5.2.2Unterscheidung nach Art der Einblendung bzw. Erscheinungsbild30 5.2.3Unterscheidung nach Medium31 5.2.4Linguistische Untergliederungen und Eigenschaften32 5.2.4.1Interlinguale und intralinguale Untertitelung32 5.2.4.2Traditionelle, reduzierende und bilinguale Untertitelung34 5.2.5Zusammenfassung35 5.3Sprachliche und technische Probleme unter Berücksichtigung der besonderen Zielgruppe der Hörgeschädigten37 5.3.1Probleme bei der Übertragung von Gesprochenem in Schriftsprache37 5.3.1.1Die Notwendigkeit der Reduktion von Text38 5.3.1.2Einschätzung der Relevanz von Informationen39 5.3.1.3Kohäsion41 5.3.1.4Unterschiedliche Merkmale mündlicher und schriftlicher Sprache43 5.3.1.5Eingeschränkte Rezeption für Hörgeschädigte46 5.3.1.6Zielgruppengerechtes Sprachniveau47 5.3.1.7Zusammenfassung49 5.3.2Eingliederung in das Medium Film50 5.3.2.1Untertitel als additives Element50 5.3.2.2Bildsprache52 5.3.2.3Kamera und Schnitte53 5.3.2.4Erscheinungsbild55 5.3.2.5Standzeiten56 5.3.2.6Zusammenfassung58 6.Beschreibung und Analyse von Untertitelungsrichtlinien59 6.1Vergle, Diplomica Verlag

Neues Buch Rheinberg-Buch.de
Versandkosten:Ab 20¤ Versandkostenfrei in Deutschland, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - Sandra Eichler
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Sandra Eichler:
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - neues Buch

2005, ISBN: 9783832490577

ID: 126003591

Inhaltsangabe:Einleitung: In der vorliegenden Arbeit wird anhand von verschiedenen Untertitelungsrichtlinien und einem deutschem Beispielfilm untersucht, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird. Die Situation für Hörgeschädigte in Bezug auf Tonsubstitution im Fernsehen ist in Deutschland noch immer sehr schwierig. Besonders Dolmetschereinblendungen werden von vielen hörenden Zuschauern als störend empfunden und von den Sendern nur unzureichend eingesetzt. Auch Untertitel sind in einem Synchronisationsland wie Deutschland als unbequem und unnötig verrufen, sodass es schwierig ist, in der Öffentlichkeit eine diesbezügliche Bewusstseinsveränderung herbeizuführen. Das Inkrafttreten des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes am 1. Mai 2002 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Behindertenverbände können nun Zielvereinbarungen mit Firmen treffen, um Barrierefreiheit herzustellen und so haben einige private Fernsehsender damit begonnen, zu einigen ihrer Sendungen Untertitel für Hörgeschädigte anzubieten. Es kann nach dem Gesetz jedoch keine Firma zu einer Zielvereinbarung gezwungen werden, sodass die Verbände allein durch ihre Überzeugungsarbeit einen Erfolg erzielen können. Neben dem Fernsehen ist auch die DVD zu einem wichtigen Medium für Hörgeschädigte geworden. Film-DVDs enthalten zunehmend mehr Bonusmaterial, z. B. Untertitel in verschiedenen Sprachen sowie speziell auf die Zielgruppe der Hörgeschädigten ausgerichtete Untertitel. Als MGM Home Entertainment Deutschland 2004 in einer Pressemitteilung ankündigte, zukünftig aus Kostengründen keine Untertitel mehr auf ihren DVDs anbieten zu wollen, kam es seitens verschiedener Verbände zu heftigen Protesten und eine Postkartenaktion wurde ins Leben gerufen. Schliesslich teilte die MGM mit, sie werde 2005 noch mehr als bisher DVDs speziell mit Untertiteln für Hörgeschädigte ausstatten, da man sich bewusst geworden sei, wie wichtig dieses Medium für diese Zielgruppe ist. Dieses Beispiel zeigt, wie wenig die Öffentlichkeit über die Belange von Hörgeschädigten weiss und lässt vermuten, dass durch konstruktive Aufklärung einiges in den Köpfen der Menschen bewirkt werden kann. Problemstellung: Die vorliegende Diplomarbeit soll eine Einführung in die Thematik der Untertitelung für Hörgeschädigte darstellen. Interessierten, die keine oder nur sehr geringe Kenntnisse auf dem Gebiet der Untertitelung für diese Zielgruppe haben, soll sie einen ersten Überblick verschaffen. Neben den theoretischen Problemen ist hierbei zu untersuchen, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird bzw. werden sollte. Für die Bearbeitung dieser Thematik soll der Übertragungsprozess innerhalb einer Sprache ausschlaggebend sein, d. h. übersetzungsrelevante Aspekte zu denen bereits viele Untersuchungen durchgeführt wurden werden im Folgenden nicht berücksichtigt. Zur theoretischen Annäherung an die Thematik sind zunächst eine Zielgruppenanalyse vorzunehmen sowie eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Untertiteln zu erstellen. Darauf aufbauend sind die theoretischen Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte darzulegen. Im praktischen Teil der Arbeit sind verschiedene Untertitelungsrichtlinien aus dem englischsprachigen Raum zu beschreiben und zu analysieren. Dabei ist zu untersuchen, wie die in der Theorie festgestellten Probleme gelöst bzw. die daraus resultierenden Anforderungen umgesetzt wurden. Die Methoden und Mittel sind zu vergleichen und zu diskutieren. Gegebenenfalls ist zu untersuchen, ob sich theoretische Vorgaben bzw. Lösungsansätze in der Praxis bestätigen. Weiterhin soll untersucht werden, inwieweit sich die sprachlichen Richtlinien aus allgemeinen Anforderungen an Untertitel ergeben und inwieweit sie zielgruppenspezifisch, d. h. für Hörgeschädigte ausgerichtet sind. Dazu sollen Untertitelrichtlinien für Hörende herangezogen und mit den Richtlinien für Hörgeschädigte verglichen werden. Anschliessend sollen die für die Zielgruppe erstellten Untertitel eines deutschen Beispielfilmes herangezogen und mit dem Originaltext dem Dialog verglichen werden. Dabei ist zu untersuchen, inwieweit sich die in den Richtlinien vorgeschlagenen sprachlichen Strategien hierbei bestätigen bzw. welche neuen Methoden ggf. abzuleiten sind. In der Zusammenfassung der Ergebnisse sind die zentralen Probleme und die Anforderungen an Untertitel für Hörgeschädigte noch einmal zusammenzutragen. Die Umsetzung ist anh Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
No. 37214595 Versandkosten:DE (EUR 12.60)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - Sandra Eichler
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Sandra Eichler:
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - neues Buch

2005, ISBN: 9783832490577

ID: 126003591

Inhaltsangabe:Einleitung:In der vorliegenden Arbeit wird anhand von verschiedenen Untertitelungsrichtlinien und einem deutschem Beispielfilm untersucht, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird. Die Situation für Hörgeschädigte in Bezug auf Tonsubstitution im Fernsehen ist in Deutschland noch immer sehr schwierig. Besonders Dolmetschereinblendungen werden von vielen hörenden Zuschauern als störend empfunden und von den Sendern nur unzureichend eingesetzt. Auch Untertitel sind in einem Synchronisationsland wie Deutschland als unbequem und unnötig verrufen, sodass es schwierig ist, in der Öffentlichkeit eine diesbezügliche Bewusstseinsveränderung herbeizuführen.Das Inkrafttreten des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes am 1. Mai 2002 war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Behindertenverbände können nun Zielvereinbarungen mit Firmen treffen, um Barrierefreiheit herzustellen und so haben einige private Fernsehsender damit begonnen, zu einigen ihrer Sendungen Untertitel für Hörgeschädigte anzubieten. Es kann nach dem Gesetz jedoch keine Firma zu einer Zielvereinbarung gezwungen werden, sodass die Verbände allein durch ihre Überzeugungsarbeit einen Erfolg erzielen können.Neben dem Fernsehen ist auch die DVD zu einem wichtigen Medium für Hörgeschädigte geworden. Film-DVDs enthalten zunehmend mehr Bonusmaterial, z. B. Untertitel in verschiedenen Sprachen sowie speziell auf die Zielgruppe der Hörgeschädigten ausgerichtete Untertitel. Als MGM Home Entertainment Deutschland 2004 in einer Pressemitteilung ankündigte, zukünftig aus Kostengründen keine Untertitel mehr auf ihren DVDs anbieten zu wollen, kam es seitens verschiedener Verbände zu heftigen Protesten und eine Postkartenaktion wurde ins Leben gerufen. Schliesslich teilte die MGM mit, sie werde 2005 noch mehr als bisher DVDs speziell mit Untertiteln für Hörgeschädigte ausstatten, da man sich bewusst geworden sei, wie wichtig dieses Medium für diese Zielgruppe ist. Dieses Beispiel zeigt, wie wenig die Öffentlichkeit über die Belange von Hörgeschädigten weiss und lässt vermuten, dass durch konstruktive Aufklärung einiges in den Köpfen der Menschen bewirkt werden kann.Problemstellung:Die vorliegende Diplomarbeit soll eine Einführung in die Thematik der Untertitelung für Hörgeschädigte darstellen. Interessierten, die keine oder nur sehr geringe Kenntnisse auf dem Gebiet der Untertitelung für diese Zielgruppe haben, soll sie einen ersten Überblick verschaffen. Neben den theoretischen Problemen ist hierbei zu untersuchen, wie für Hörgeschädigte untertitelt wird bzw. werden sollte. Für die Bearbeitung dieser Thematik soll der Übertragungsprozess innerhalb einer Sprache ausschlaggebend sein, d. h. übersetzungsrelevante Aspekte zu denen bereits viele Untersuchungen durchgeführt wurden werden im Folgenden nicht berücksichtigt.Zur theoretischen Annäherung an die Thematik sind zunächst eine Zielgruppenanalyse vorzunehmen sowie eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Untertiteln zu erstellen. Darauf aufbauend sind die theoretischen Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte darzulegen. Im praktischen Teil der Arbeit sind verschiedene Untertitelungsrichtlinien aus dem englischsprachigen Raum zu beschreiben und zu analysieren.Dabei ist zu untersuchen, wie die in der Theorie festgestellten Probleme gelöst bzw. die daraus resultierenden Anforderungen umgesetzt wurden. Die Methoden und Mittel sind zu vergleichen und zu diskutieren. Gegebenenfalls ist zu untersuchen, ob sich theoretische Vorgaben bzw. Lösungsansätze in der Praxis bestätigen. Weiterhin soll untersucht werden, inwieweit sich die sprachlichen Richtlinien aus allgemeinen Anforderungen an Untertitel ergeben und inwieweit sie zielgruppenspezifisch, d. h. für Hörgeschädigte ausgerichtet sind.Dazu sollen Untertitelrichtlinien für Hörende herangezogen und mit den Richtlinien für Hörgeschädigte verglichen werden. Anschliessend sollen die für die Zielgruppe erstellten Untertitel eines deutschen Beispielfilmes herangezogen und mit dem Originaltext dem Dialog verglichen werden. Dabei ist zu untersuchen, inwieweit sich die in den Richtlinien vorgeschlagenen sprachlichen Strategien hierbei bestätigen bzw. welche neuen Methoden ggf. abzuleiten sind. In der Zusammenfassung der Ergebnisse sind die zentralen Probleme und die Anforderungen an Untertitel für Hörgeschädigte noch einmal zusammenzutragen.Die Umsetzung ist anhand der w Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
No. 37214595 Versandkosten:DE (EUR 12.15)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - Sandra Eichler
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Sandra Eichler:
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - neues Buch

ISBN: 3832490574

Pappbilderbuch, [EAN: 9783832490577], Diplomica, Diplomica, Book, [PU: Diplomica], Diplomica, 288100, Fachbücher, 15745011, Anglistik & Amerikanistik, 660716, Architektur, 290517, Biowissenschaften, 290518, Chemie, 290519, Geowissenschaften, 1071748, Germanistik, 3354231, Geschichtswissenschaft, 655708, Informatik, 290520, Ingenieurwissenschaften, 3181201, Kunstwissenschaft, 290521, Mathematik, 3118971, Medienwissenschaft, 290522, Medizin, 3303411, Musikwissenschaft, 3138111, Philosophie, 290523, Physik & Astronomie, 557426, Psychologie, 188704, Pädagogik, 572682, Recht, 1102710, Romanistik, 3234481, Sozialwissenschaft, 655466, Wirtschaft, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

Neues Buch Amazon.de
diplomica
, Neuware Versandkosten:Innerhalb EU, Schweiz und Liechtenstein (sofern Lieferung möglich). Versandfertig in 1 - 2 Werktagen (EUR 3.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - Sandra Eichler
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Sandra Eichler:
Theoretische und praktische Probleme der Untertitelung für Hörgeschädigte - Erstausgabe

2005, ISBN: 9783832490577

ID: 28214744

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

Neues Buch Lehmanns.de
Versandkosten:Download sofort lieferbar, , Versandkostenfrei innerhalb der BRD (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.