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Franchise-Identifikation als Prädiktor für Unternehmenserfolg von Franchisenehmern - Carsten Looß
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Carsten Looß:
Franchise-Identifikation als Prädiktor für Unternehmenserfolg von Franchisenehmern - neues Buch

ISBN: 9783832481018

ID: 9783832481018

Eine empirische Analyse am Beispiel einer im Franchisesystem organisierten Reisebürokette Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der Mitarbeiter, hervorgerufen durch eine Zunahme an Unternehmenszusammenschlüssen, Übernahmen und Restrukturierungen, die Forderung nach einer gewissen Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, Werten und Normen eines Unternehmens zum beiderseitigen Wohle. Wenn sich Individuen mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren, so die Überlegungen, würde dies positive Auswirkungen auf die organisatorische Zielerreichung haben, zumal Identifikation als die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Leistungsabgabe von Arbeitnehmern erachtet wird. Die Entwicklung, Förderung und Aufrechterhaltung von Identifikation bei Mitarbeitern gilt somit als führungspolitische Aufgabe, der mit Hilfe zahlloser Managementstrategien und Motivationskonzepten nachgegangen wird. Besonders die Sozialpsychologie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Identifikation im organisationalen Kontext beschäftigt, wobei auch der Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Individuen einen Forschungsschwerpunkt darstellt. Der zunächst für die Untersuchung von Intergruppenprozessen entwickelte Social Identity Approach bildet dabei die theoretische Basis, welche die Gründe und Mechanismen der Identifikationsprozesse in Organisationen einer deutlicheren Analyse zuführen lassen. Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dient der Reisebüromarkt, der sich zunehmenden Konzentrationsprozessen gegenübersieht, was einhergeht mit einer steigenden Anzahl an Kooperationen und einer stark abnehmenden Zahl an ungebundenen Reisebüros. Ein wachsender Anteil der Kooperationen organisieren sich in einem Franchisesystem. Der erkennbar positive Trend in der Entwicklung des Franchising, welches bereits in vielen Sektoren der Dienstleistungsbranche die vorherrschende Organisationsform darstellt, scheint sich somit auch im Reisebüromarkt zu bestätigen. Beiträge aus der betriebswirtschaftlichen Literatur, welche zum Ziel haben, die Attraktivität bzw. den Erfolg von Franchisesystemen gegenüber anderen Organisationsformen zu begründen, erfolgen dabei oft aus institutionenökonomischer Sicht. Diese Arbeit nähert sich dieser Thematik dagegen aus dem Blickwinkel der Sozialpsychologie. Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob die organisationale Identifikation auf Basis des Social Identity Approaches einen eigenen Beitrag zur Erklärung des Unternehmenserfolges von Franchisenehmern einer Reisebürokette leistet. Der Frage soll in einem eigenen Forschungsunterfangen nachgegangen werden, wobei die Evaluierung von Franchise-Identifikation der Reisebüromitarbeiter den Fokus der Untersuchung bildet. Dem Reisebüroexpedienten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die Dienstleistungsqualität eines Reisebüros, aufgrund der unmittelbaren Beteiligung des Kunden am Leistungserstellungsprozess, im hohen Maße von seiner fachlichen und sozialen Kompetenz beeinflusst wird. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel: Im Anschluss an diese Einführung werden im zweiten Kapitel die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundlagen des Franchising dargestellt, wobei die Bedeutung von Franchising für den Dienstleistungsbereich im Allgemeinen und die Reisebürobranche im Besonderen herausgearbeitet wird. Unter Hinzuziehen empirischer Aspekte wird dabei fundiert, dass Franchisesysteme gegenüber anderen Organisationsformen im Reisemarkt erfolgreicher agieren. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Konstrukt der Identifikation von Individuen mit der Organisation. Als theoretisches Fundament wird dabei der aus der Sozialpsychologie stammende Social Identity Approach zugrunde gelegt. Dieser integriert die Social Identity Theory und die Self-Categorization Theory, deren Erkenntnisse bislang hauptsächlich im Zusammenhang mit Intergruppenkonflikten überprüft wurden, aber in jüngster Zeit auch verstärkt zur Interpretation von Identifikation in Organisationen Anwendung finden. Die Vorstellung empirischer Arbeiten zu dieser Thematik ergänzen die aus der Theorie gewonnen Befunde. Auf der Basis der in diesen beiden Teilen vermittelten Erkenntnisse werden im Anschluss die Hypothesen für die Untersuchung der Wirkung von Franchise-Identifikation auf den Unternehmenserfolg von Franchisenehmern generiert, womit die Grundlage für das eigene Forschungsanliegen manifestiert ist. Dieser praxisorientierte Teil beginnt im vierten Kapitel mit der Operationalisierung der Konstrukte, wobei das dieser Studie zugrunde liegende Untersuchungsdesign festgelegt und der Ablauf und die Erhebung der Befragung dargestellt werden. Im Anschluss an die Feldphase bildet das fünfte Kapitel den Schwerpunkt der Datenanalyse, welcher in der kausalanalytischen Betrachtung der im Hypothesensystem aufgeworfenen Ursache-Wirkungs-Beziehungen mündet. Die Ergebnisse aus der Kausalanalyse bilden sodann die Grundlage für eine sich anschließende kritische Diskussion der resultierenden Wirkungszusammenhänge, woraus Implikationen für das Management des Reisebürounternehmens abgeleitet werden. Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIII ABBILDUNGSVERZEICHNISIV TABELLENVERZEICHNISV 1.UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND METHODISCHES VORGEHEN1 2.GRUNDLAGEN UND BESONDERHEITEN DES FRANCHISING4 2.1BEGRIFF UND BEDEUTUNG DES FRANCHISING4 2.2ARTEN UND FORMEN DES FRANCHISING9 2.3FRANCHISING IM DIENSTLEISTUNGSBEREICH10 2.3.1Das Besondere des Dienstleistungsfranchising10 2.3.2Franchising in der Reisebürobranche13 2.3.2.1Zahlen und Fakten des Reisebüromarktes13 2.3.2.2Abgrenzung zu Filialsystemen15 2.4ERFOLG DES FRANCHISING GEGENÜBER ANDEREN ORGANISATIONSFORMEN16 2.5ZWISCHENFAZIT18 3.IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT20 3.1DER SOCIAL IDENTITY APPROACH20 3.1.1Die Social Identity Theory20 3.1.1.1Die soziale Kategorisierung21 3.1.1.2Die soziale Identität22 3.1.1.3Der soziale Vergleich und soziale Distinktheit23 3.1.2Die Self-Categorization Theory24 3.2IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT27 3.2.1Definition der organisationalen Identifikation27 3.2.2Abgrenzung zu organisationalem Commitment29 3.2.3Fokusse der organisationalen Identifikation33 3.2.4Identifikation, Motivation und Performance35 3.3ÜBERSICHT ÜBER DEN STAND DER FORSCHUNG ZU IDENTIFIKATION38 3.3.1Antezedienten organisationaler Identifikation39 3.3.1.1Organisationales Prestige39 3.3.1.2Organisationale Distinktheit41 3.3.2Konsequenzen organisationaler Identifikation42 3.3.2.1Arbeitsbezogene Einstellungen43 3.3.2.2Performance44 3.3.2.3Organizational Citizenship Behavior47 3.4ZWISCHENFAZIT49 3.5BILDUNG DER UNTERSUCHUNGSHYPOTHESEN50 4.OPERATIONALISIERUNG DER KONSTRUKTE56 4.1DESIGN DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG58 4.2ABLAUF UND ERHEBUNG DER BEFRAGUNG62 5.ANALYSE DES GEWONNENEN DATENMATERIALS65 5.1DESKRIPTIVE ANALYSE65 5.2DIE GÜTE DER DATENBASIS66 5.2.1Explorative Faktorenanalyse69 5.2.2Die Güte der Konstrukte71 5.2.2.1Identifikation mit dem Reisebüro71 5.2.2.2Identifikation mit dem Franchisesystem72 5.2.2.3Franchiseorientiertes Verhalten73 5.2.2.4Unternehmenserfolg74 5.3KAUSALANALYTISCHE BETRACHTUNG75 5.3.1Die Güte des Basismodells76 5.3.2Modifikation des Basismodells79 5.3.3Diskussion der Wirkungszusammenhänge80 6.RESÜMEE UND IMPLIKATIONEN FÜR DIE UNTERNEHMENSPRAXIS84 LITERATURVERZEICHNIS90 ANHANG102 EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG104 Franchise-Identifikation als Prädiktor für Unternehmenserfolg von Franchisenehmern: Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der Mitarbeiter, hervorgerufen durch eine Zunahme an Unternehmenszusammenschlüssen, Übernahmen und Restrukturierungen, die Forderung nach einer gewissen Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, Werten und Normen eines Unternehmens zum beiderseitigen Wohle. Wenn sich Individuen mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren, so die Überlegungen, würde dies positive Auswirkungen auf die organisatorische Zielerreichung haben, zumal Identifikation als die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Leistungsabgabe von Arbeitnehmern erachtet wird. Die Entwicklung, Förderung und Aufrechterhaltung von Identifikation bei Mitarbeitern gilt somit als führungspolitische Aufgabe, der mit Hilfe zahlloser Managementstrategien und Motivationskonzepten nachgegangen wird. Besonders die Sozialpsychologie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Identifikation im organisationalen Kontext beschäftigt, wobei auch der Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Individuen einen Forschungsschwerpunkt darstellt. Der zunächst für die Untersuchung von Intergruppenprozessen entwickelte Social Identity Approach bildet dabei die theoretische Basis, welche die Gründe und Mechanismen der Identifikationsprozesse in Organisationen einer deutlicheren Analyse zuführen lassen. Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dient der Reisebüromarkt, der sich zunehmenden Konzentrationsprozessen gegenübersieht, was einhergeht mit einer steigenden Anzahl an Kooperationen und einer stark abnehmenden Zahl an ungebundenen Reisebüros. Ein wachsender Anteil der Kooperationen organisieren sich in einem Franchisesystem. Der erkennbar positive Trend in der Entwicklung des Franchising, welches bereits in vielen Sektoren der Dienstleistungsbranche die vorherrschende Organisationsform darstellt, scheint sich somit auch im Reisebüromarkt zu bestätigen. Beiträge aus der betriebswirtschaftlichen Literatur, welche zum Ziel haben, die Attraktivität bzw. den Erfolg von Franchisesystemen gegenüber anderen Organisationsformen zu begründen, erfolgen dabei oft aus institutionenökonomischer Sicht. Diese Arbeit nähert sich dieser Thematik dagegen aus dem Blickwinkel der Sozialpsychologie. Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob die organisationale Identifikation auf Basis des Social Identity Approaches einen eigenen Beitrag zur Erklärung des Unternehmenserfolges von Franchisenehmern einer Reisebürokette leistet. Der Frage soll in einem eigenen Forschungsunterfangen nachgegangen werden, wobei die Evaluierung von Franchise-Identifikation der Reisebüromitarbeiter den Fokus der Untersuchung bildet. Dem Reisebüroexpedienten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die Dienstleistungsqualität eines Reisebüros, aufgrund der unmittelbaren Beteiligung des Kunden am Leistungserstellungsprozess, im hohen Maße von seiner fachlichen und sozialen Kompetenz beeinflusst wird. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel: Im Anschluss an diese Einführung werden im zweiten Kapitel die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundlagen des Franchising dargestellt, wobei die Bedeutung von Franchising für den Dienstleistungsbereich im Allgemeinen und die Reisebürobranche im Besonderen herausgearbeitet wird. Unter Hinzuziehen empirischer Aspekte wird dabei fundiert, dass Franchisesysteme gegenüber anderen Organisationsformen im Reisemarkt erfolgreicher agieren. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Konstrukt der Identifikation von Individuen mit der Organisation. Als theoretisches Fundament wird dabei der aus der Sozialpsychologie stammende Social Identity Approach zugrunde gelegt. Dieser integriert die Social Identity Theory und die Self-Categorization Theory, deren Erkenntnisse bislang hauptsächlich im Zusammenhang mit Intergruppenkonflikten überprüft wurden, aber in jüngster Zeit auch verstärkt zur Interpretation von Identifikation in Organisationen Anwendung finden. Die Vorstellung empirischer Arbeiten zu dieser Thematik ergänzen die aus der Theorie gewonnen Befunde. Auf der Basis der in diesen beiden Teilen vermittelten Erkenntnisse werden im Anschluss die Hypothesen für die Untersuchung der Wirkung von Franchise-Identifikation auf den Unternehmenserfolg von Franchisenehmern generiert, womit die Grundlage für das eigene Forschungsanliegen manifestiert ist. Dieser praxisorientierte Teil beginnt im vierten Kapitel mit der Operationalisierung der Konstrukte, wobei das dieser Studie zugrunde liegende Untersuchungsdesign festgelegt und der Ablauf und die Erhebung der Befragung dargestellt werden. Im Anschluss an die Feldphase bildet das fünfte Kapitel den Schwerpunkt der Datenanalyse, welcher in der kausalanalytischen Betrachtung der im Hypothesensystem aufgeworfenen Ursache-Wirkungs-Beziehungen mündet. Die Ergebnisse aus der Kausalanalyse bilden sodann die Grundlage für eine sich anschließende kritische Diskussion der resultierenden Wirkungszusammenhänge, woraus Implikationen für das Management des Reisebürounternehmens abgeleitet werden. Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIII ABBILDUNGSVERZEICHNISIV TABELLENVERZEICHNISV 1.UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND METHODISCHES VORGEHEN1 2.GRUNDLAGEN UND BESONDERHEITEN DES FRANCHISING4 2.1BEGRIFF UND BEDEUTUNG DES FRANCHISING4 2.2ARTEN UND FORMEN DES FRANCHISING9 2.3FRANCHISING IM DIENSTLEISTUNGSBEREICH10 2.3.1Das Besondere des Dienstleistungsfranchising10 2.3.2Franchising in der Reisebürobranche13 2.3.2.1Zahlen und Fakten des Reisebüromarktes13 2.3.2.2Abgrenzung zu Filialsystemen15 2.4ERFOLG DES FRANCHISING GEGENÜBER ANDEREN ORGANISATIONSFORMEN16 2.5ZWISCHENFAZIT18 3.IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT20 3.1DER SOCIAL IDENTITY APPROACH20 3.1.1Die Social Identity Theory20 3.1.1.1Die soziale Kategorisierung21 3.1.1.2Die soziale Identität22 3.1.1.3Der soziale Vergleich und soziale Distinktheit23 3.1.2Die Self-Categorization Theory24 3.2IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT27 3.2.1Definition der organisationalen Identifikation27 3.2.2Abgrenzung zu organisationalem Commitment29 3.2.3Fokusse der organisationalen Identifikation33 3.2.4Identifikation, Motivation und Performance35 3.3ÜBERSICHT ÜBER DEN STAND DER FORSCHUNG ZU IDENTIFIKATION38 3.3.1Antezedienten organisationaler Identifikation39 3.3.1.1Organisationales Prestige39 3.3.1.2Organisationale Distinktheit41 3.3.2Konsequenzen organisationaler Identifikation42 3.3.2.1Arbeitsbezogene Einstellungen43 3.3.2.2Performance44 3.3.2, Diplomica Verlag

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Eine empirische Analyse am Beispiel einer im Franchisesystem organisierten Reisebürokette Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der Mitarbeiter, hervorgerufen durch eine Zunahme an Unternehmenszusammenschlüssen, Übernahmen und Restrukturierungen, die Forderung nach einer gewissen Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, Werten und Normen eines Unternehmens zum beiderseitigen Wohle. Wenn sich Individuen mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren, so die Überlegungen, würde dies positive Auswirkungen auf die organisatorische Zielerreichung haben, zumal Identifikation als die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Leistungsabgabe von Arbeitnehmern erachtet wird. Die Entwicklung, Förderung und Aufrechterhaltung von Identifikation bei Mitarbeitern gilt somit als führungspolitische Aufgabe, der mit Hilfe zahlloser Managementstrategien und Motivationskonzepten nachgegangen wird. Besonders die Sozialpsychologie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Identifikation im organisationalen Kontext beschäftigt, wobei auch der Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Individuen einen Forschungsschwerpunkt darstellt. Der zunächst für die Untersuchung von Intergruppenprozessen entwickelte Social Identity Approach bildet dabei die theoretische Basis, welche die Gründe und Mechanismen der Identifikationsprozesse in Organisationen einer deutlicheren Analyse zuführen lassen. Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dient der Reisebüromarkt, der sich zunehmenden Konzentrationsprozessen gegenübersieht, was einhergeht mit einer steigenden Anzahl an Kooperationen und einer stark abnehmenden Zahl an ungebundenen Reisebüros. Ein wachsender Anteil der Kooperationen organisieren sich in einem Franchisesystem. Der erkennbar positive Trend in der Entwicklung des Franchising, welches bereits in vielen Sektoren der Dienstleistungsbranche die vorherrschende Organisationsform darstellt, scheint sich somit auch im Reisebüromarkt zu bestätigen. Beiträge aus der betriebswirtschaftlichen Literatur, welche zum Ziel haben, die Attraktivität bzw. den Erfolg von Franchisesystemen gegenüber anderen Organisationsformen zu begründen, erfolgen dabei oft aus institutionenökonomischer Sicht. Diese Arbeit nähert sich dieser Thematik dagegen aus dem Blickwinkel der Sozialpsychologie. Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob die organisationale Identifikation auf Basis des Social Identity Approaches einen eigenen Beitrag zur Erklärung des Unternehmenserfolges von Franchisenehmern einer Reisebürokette leistet. Der Frage soll in einem eigenen Forschungsunterfangen nachgegangen werden, wobei die Evaluierung von Franchise-Identifikation der Reisebüromitarbeiter den Fokus der Untersuchung bildet. Dem Reisebüroexpedienten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die Dienstleistungsqualität eines Reisebüros, aufgrund der unmittelbaren Beteiligung des Kunden am Leistungserstellungsprozess, im hohen Maße von seiner fachlichen und sozialen Kompetenz beeinflusst wird. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel: Im Anschluss an diese Einführung werden im zweiten Kapitel die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundlagen des Franchising dargestellt, wobei die Bedeutung von Franchising für den Dienstleistungsbereich im Allgemeinen und die Reisebürobranche im Besonderen herausgearbeitet wird. Unter Hinzuziehen empirischer Aspekte wird dabei fundiert, dass Franchisesysteme gegenüber anderen Organisationsformen im Reisemarkt erfolgreicher agieren. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Konstrukt der Identifikation von Individuen mit der Organisation. Als theoretisches Fundament wird dabei der aus der Sozialpsychologie stammende Social Identity Approach zugrunde gelegt. Dieser integriert die Social Identity Theory und die Self-Categorization Theory, deren Erkenntnisse bislang hauptsächlich im Zusammenhang mit Intergruppenkonflikten überprüft wurden, aber in jüngster Zeit auch verstärkt zur Interpretation von Identifikation in Organisationen Anwendung finden. Die Vorstellung empirischer Arbeiten zu dieser Thematik ergänzen die aus der Theorie gewonnen Befunde. Auf der Basis der in diesen beiden Teilen vermittelten Erkenntnisse werden im Anschluss die Hypothesen für die Untersuchung der Wirkung von Franchise-Identifikation auf den Unternehmenserfolg von Franchisenehmern generiert, womit die Grundlage für das eigene Forschungsanliegen manifestiert ist. Dieser praxisorientierte Teil beginnt im vierten Kapitel mit der Operationalisierung der Konstrukte, wobei das dieser Studie zugrunde liegende Untersuchungsdesign festgelegt und der Ablauf und die Erhebung der Befragung dargestellt werden. Im Anschluss an die Feldphase bildet das fünfte Kapitel den Schwerpunkt der Datenanalyse, welcher in der kausalanalytischen Betrachtung der im Hypothesensystem aufgeworfenen Ursache-Wirkungs-Beziehungen mündet. Die Ergebnisse aus der Kausalanalyse bilden sodann die Grundlage für eine sich anschließende kritische Diskussion der resultierenden Wirkungszusammenhänge, woraus Implikationen für das Management des Reisebürounternehmens abgeleitet werden. Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIII ABBILDUNGSVERZEICHNISIV TABELLENVERZEICHNISV 1.UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND METHODISCHES VORGEHEN1 2.GRUNDLAGEN UND BESONDERHEITEN DES FRANCHISING4 2.1BEGRIFF UND BEDEUTUNG DES FRANCHISING4 2.2ARTEN UND FORMEN DES FRANCHISING9 2.3FRANCHISING IM DIENSTLEISTUNGSBEREICH10 2.3.1Das Besondere des Dienstleistungsfranchising10 2.3.2Franchising in der Reisebürobranche13 2.3.2.1Zahlen und Fakten des Reisebüromarktes13 2.3.2.2Abgrenzung zu Filialsystemen15 2.4ERFOLG DES FRANCHISING GEGENÜBER ANDEREN ORGANISATIONSFORMEN16 2.5ZWISCHENFAZIT18 3.IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT20 3.1DER SOCIAL IDENTITY APPROACH20 3.1.1Die Social Identity Theory20 3.1.1.1Die soziale Kategorisierung21 3.1.1.2Die soziale Identität22 3.1.1.3Der soziale Vergleich und soziale Distinktheit23 3.1.2Die Self-Categorization Theory24 3.2IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT27 3.2.1Definition der organisationalen Identifikation27 3.2.2Abgrenzung zu organisationalem Commitment29 3.2.3Fokusse der organisationalen Identifikation33 3.2.4Identifikation, Motivation und Performance35 3.3ÜBERSICHT ÜBER DEN STAND DER FORSCHUNG ZU IDENTIFIKATION38 3.3.1Antezedienten organisationaler Identifikation39 3.3.1.1Organisationales Prestige39 3.3.1.2Organisationale Distinktheit41 3.3.2Konsequenzen organisationaler Identifikation42 3.3.2.1Arbeitsbezogene Einstellungen43 3.3.2.2Performance44 3.3.2.3Organizational Citizenship Behavior47 3.4ZWISCHENFAZIT49 3.5BILDUNG DER UNTERSUCHUNGSHYPOTHESEN50 4.OPERATIONALISIERUNG DER KONSTRUKTE56 4.1DESIGN DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG58 4.2ABLAUF UND ERHEBUNG DER BEFRAGUNG62 5.ANALYSE DES GEWONNENEN DATENMATERIALS65 5.1DESKRIPTIVE ANALYSE65 5.2DIE GÜTE DER DATENBASIS66 5.2.1Explorative Faktorenanalyse69 5.2.2Die Güte der Konstrukte71 5.2.2.1Identifikation mit dem Reisebüro71 5.2.2.2Identifikation mit dem Franchisesystem72 5.2.2.3Franchiseorientiertes Verhalten73 5.2.2.4Unternehmenserfolg74 5.3KAUSALANALYTISCHE BETRACHTUNG75 5.3.1Die Güte des Basismodells76 5.3.2Modifikation des Basismodells79 5.3.3Diskussion der Wirkungszusammenhänge80 6.RESÜMEE UND IMPLIKATIONEN FÜR DIE UNTERNEHMENSPRAXIS84 LITERATURVERZEICHNIS90 ANHANG102 EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG104 Franchise-Identifikation als Prädiktor für Unternehmenserfolg von Franchisenehmern: Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der Mitarbeiter, hervorgerufen durch eine Zunahme an Unternehmenszusammenschlüssen, Übernahmen und Restrukturierungen, die Forderung nach einer gewissen Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, Werten und Normen eines Unternehmens zum beiderseitigen Wohle. Wenn sich Individuen mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren, so die Überlegungen, würde dies positive Auswirkungen auf die organisatorische Zielerreichung haben, zumal Identifikation als die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Leistungsabgabe von Arbeitnehmern erachtet wird. Die Entwicklung, Förderung und Aufrechterhaltung von Identifikation bei Mitarbeitern gilt somit als führungspolitische Aufgabe, der mit Hilfe zahlloser Managementstrategien und Motivationskonzepten nachgegangen wird. Besonders die Sozialpsychologie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Identifikation im organisationalen Kontext beschäftigt, wobei auch der Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Individuen einen Forschungsschwerpunkt darstellt. Der zunächst für die Untersuchung von Intergruppenprozessen entwickelte Social Identity Approach bildet dabei die theoretische Basis, welche die Gründe und Mechanismen der Identifikationsprozesse in Organisationen einer deutlicheren Analyse zuführen lassen. Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dient der Reisebüromarkt, der sich zunehmenden Konzentrationsprozessen gegenübersieht, was einhergeht mit einer steigenden Anzahl an Kooperationen und einer stark abnehmenden Zahl an ungebundenen Reisebüros. Ein wachsender Anteil der Kooperationen organisieren sich in einem Franchisesystem. Der erkennbar positive Trend in der Entwicklung des Franchising, welches bereits in vielen Sektoren der Dienstleistungsbranche die vorherrschende Organisationsform darstellt, scheint sich somit auch im Reisebüromarkt zu bestätigen. Beiträge aus der betriebswirtschaftlichen Literatur, welche zum Ziel haben, die Attraktivität bzw. den Erfolg von Franchisesystemen gegenüber anderen Organisationsformen zu begründen, erfolgen dabei oft aus institutionenökonomischer Sicht. Diese Arbeit nähert sich dieser Thematik dagegen aus dem Blickwinkel der Sozialpsychologie. Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob die organisationale Identifikation auf Basis des Social Identity Approaches einen eigenen Beitrag zur Erklärung des Unternehmenserfolges von Franchisenehmern einer Reisebürokette leistet. Der Frage soll in einem eigenen Forschungsunterfangen nachgegangen werden, wobei die Evaluierung von Franchise-Identifikation der Reisebüromitarbeiter den Fokus der Untersuchung bildet. Dem Reisebüroexpedienten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da die Dienstleistungsqualität eines Reisebüros, aufgrund der unmittelbaren Beteiligung des Kunden am Leistungserstellungsprozess, im hohen Maße von seiner fachlichen und sozialen Kompetenz beeinflusst wird. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel: Im Anschluss an diese Einführung werden im zweiten Kapitel die wesentlichen theoretischen und praktischen Grundlagen des Franchising dargestellt, wobei die Bedeutung von Franchising für den Dienstleistungsbereich im Allgemeinen und die Reisebürobranche im Besonderen herausgearbeitet wird. Unter Hinzuziehen empirischer Aspekte wird dabei fundiert, dass Franchisesysteme gegenüber anderen Organisationsformen im Reisemarkt erfolgreicher agieren. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Konstrukt der Identifikation von Individuen mit der Organisation. Als theoretisches Fundament wird dabei der aus der Sozialpsychologie stammende Social Identity Approach zugrunde gelegt. Dieser integriert die Social Identity Theory und die Self-Categorization Theory, deren Erkenntnisse bislang hauptsächlich im Zusammenhang mit Intergruppenkonflikten überprüft wurden, aber in jüngster Zeit auch verstärkt zur Interpretation von Identifikation in Organisationen Anwendung finden. Die Vorstellung empirischer Arbeiten zu dieser Thematik ergänzen die aus der Theorie gewonnen Befunde. Auf der Basis der in diesen beiden Teilen vermittelten Erkenntnisse werden im Anschluss die Hypothesen für die Untersuchung der Wirkung von Franchise-Identifikation auf den Unternehmenserfolg von Franchisenehmern generiert, womit die Grundlage für das eigene Forschungsanliegen manifestiert ist. Dieser praxisorientierte Teil beginnt im vierten Kapitel mit der Operationalisierung der Konstrukte, wobei das dieser Studie zugrunde liegende Untersuchungsdesign festgelegt und der Ablauf und die Erhebung der Befragung dargestellt werden. Im Anschluss an die Feldphase bildet das fünfte Kapitel den Schwerpunkt der Datenanalyse, welcher in der kausalanalytischen Betrachtung der im Hypothesensystem aufgeworfenen Ursache-Wirkungs-Beziehungen mündet. Die Ergebnisse aus der Kausalanalyse bilden sodann die Grundlage für eine sich anschließende kritische Diskussion der resultierenden Wirkungszusammenhänge, woraus Implikationen für das Management des Reisebürounternehmens abgeleitet werden. Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNISIII ABBILDUNGSVERZEICHNISIV TABELLENVERZEICHNISV 1.UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND METHODISCHES VORGEHEN1 2.GRUNDLAGEN UND BESONDERHEITEN DES FRANCHISING4 2.1BEGRIFF UND BEDEUTUNG DES FRANCHISING4 2.2ARTEN UND FORMEN DES FRANCHISING9 2.3FRANCHISING IM DIENSTLEISTUNGSBEREICH10 2.3.1Das Besondere des Dienstleistungsfranchising10 2.3.2Franchising in der Reisebürobranche13 2.3.2.1Zahlen und Fakten des Reisebüromarktes13 2.3.2.2Abgrenzung zu Filialsystemen15 2.4ERFOLG DES FRANCHISING GEGENÜBER ANDEREN ORGANISATIONSFORMEN16 2.5ZWISCHENFAZIT18 3.IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT20 3.1DER SOCIAL IDENTITY APPROACH20 3.1.1Die Social Identity Theory20 3.1.1.1Die soziale Kategorisierung21 3.1.1.2Die soziale Identität22 3.1.1.3Der soziale Vergleich und soziale Distinktheit23 3.1.2Die Self-Categorization Theory24 3.2IDENTIFIKATION IM ORGANISATIONALEN KONTEXT27 3.2.1Definition der organisationalen Identifikation27 3.2.2Abgrenzung zu organisationalem Commitment29 3.2.3Fokusse der organisationalen Identifikation33 3.2.4Identifikation, Motivation und Performance35 3.3ÜBERSICHT ÜBER DEN STAND DER FORSCHUNG ZU IDENTIFIKATION38 3.3.1Antezedienten organisationaler Identifikation39 3.3.1.1Organisationales Prestige39 3.3.1.2Organisationale Distinktheit41 3.3.2Konsequenzen organisationaler Identifikation42 3.3.2.1Arbeitsbezogene Einstellungen43 3.3.2.2Performance44 3.3, Diplomica Verlag

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2004, ISBN: 9783832481018

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Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der Mitarbeiter, hervorgerufen durch eine Zunahme an Unternehmenszusammenschlüssen, Übernahmen und Restrukturierungen, die Forderung nach einer gewissen Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, Werten und Normen eines Unternehmens zum beiderseitigen Wohle. Wenn sich Individuen mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren, so die Überlegungen, würde dies positive Auswirkungen auf die organisatorische Zielerreichung haben, zumal Identifikation als die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Leistungsabgabe von Arbeitnehmern erachtet wird. Die Entwicklung, Förderung und Aufrechterhaltung von Identifikation bei Mitarbeitern gilt somit als führungspolitische Aufgabe, der mit Hilfe zahlloser Managementstrategien und Motivationskonzepten nachgegangen wird. Besonders die Sozialpsychologie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Identifikation im organisationalen Kontext beschäftigt, wobei auch der Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Individuen einen Forschungsschwerpunkt darstellt. Der zunächst für die Untersuchung von Intergruppenprozessen entwickelte Social Identity Approach bildet dabei die theoretische Basis, welche die Gründe und Mechanismen der Identifikationsprozesse in Organisationen einer deutlicheren Analyse zuführen lassen. Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dient der Reisebüromarkt, der sich zunehmenden Konzentrationsprozessen gegenübersieht, was einhergeht mit einer steigenden Anzahl an Kooperationen und einer stark abnehmenden Zahl an ungebundenen Reisebüros. Ein wachsender Anteil der Kooperationen organisieren sich in einem Franchisesystem. Der erkennbar positive Trend in der Entwicklung des Franchising, welches bereits in vielen Sektoren der Dienstleistungsbranche die vorherrschende Organisationsform darstellt, scheint sich somit auch im Reisebüromarkt zu bestätigen. Beiträge aus der betriebswirtschaftlichen Literatur, welche zum Ziel haben, die Attraktivität bzw. den Erfolg von Franchisesystemen gegenüber anderen Organisationsformen zu begründen, erfolgen dabei oft aus institutionenökonomischer Sicht. Diese Arbeit nähert sich dieser Thematik dagegen aus dem [] Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der ... eBook PDF 06.07.2004 eBooks>Reise & Abenteuer, Diplom.de, .200

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Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der Mitarbeiter, hervorgerufen durch eine Zunahme an Unternehmenszusammenschlüssen, Übernahmen und Restrukturierungen, die Forderung nach einer gewissen Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, Werten und Normen eines Unternehmens zum beiderseitigen Wohle. Wenn sich Individuen mit den Zielen ihrer Organisation identifizieren, so die Überlegungen, würde dies positive Auswirkungen auf die organisatorische Zielerreichung haben, zumal Identifikation als die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Leistungsabgabe von Arbeitnehmern erachtet wird. Die Entwicklung, Förderung und Aufrechterhaltung von Identifikation bei Mitarbeitern gilt somit als führungspolitische Aufgabe, der mit Hilfe zahlloser Managementstrategien und Motivationskonzepten nachgegangen wird. Besonders die Sozialpsychologie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Identifikation im organisationalen Kontext beschäftigt, wobei auch der Einfluss auf die Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Individuen einen Forschungsschwerpunkt darstellt. Der zunächst für die Untersuchung von Intergruppenprozessen entwickelte Social Identity Approach bildet dabei die theoretische Basis, welche die Gründe und Mechanismen der Identifikationsprozesse in Organisationen einer deutlicheren Analyse zuführen lassen. Als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dient der Reisebüromarkt, der sich zunehmenden Konzentrationsprozessen gegenübersieht, was einhergeht mit einer steigenden Anzahl an Kooperationen und einer stark abnehmenden Zahl an ungebundenen Reisebüros. Ein wachsender Anteil der Kooperationen organisieren sich in einem Franchisesystem. Der erkennbar positive Trend in der Entwicklung des Franchising, welches bereits in vielen Sektoren der Dienstleistungsbranche die vorherrschende Organisationsform darstellt, scheint sich somit auch im Reisebüromarkt zu bestätigen. Beiträge aus der betriebswirtschaftlichen Literatur, welche zum Ziel haben, die Attraktivität bzw. den Erfolg von Franchisesystemen gegenüber anderen Organisationsformen zu begründen, erfolgen dabei oft aus institutionenökonomischer Sicht. Diese Arbeit nähert sich dieser Thematik dagegen aus dem [] Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der Betrachtung von Erfolgsfaktoren der Unternehmen gewinnen in der aktuellen Diskussion so genannte weiche Faktoren wie Unternehmenskultur und -identifikation neben Determinanten wie Strategie, Struktur und Leistungsprogramm zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus verstärkt eine schwindende Loyalität der ... eBook eBooks>Reise & Abenteuer, Diplom.de

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