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Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - Irina Lauke
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Irina Lauke:
Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - neues Buch

ISBN: 9783832480561

ID: 9783832480561

Eine empirische Untersuchung individuellen Entscheidungsverhaltens Inhaltsangabe:Einleitung: ¿No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation.¿ Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die Zukunft und die Erwerbsarbeit nimmt schon allein zeitlich einen Großteil des menschlichen Lebens ein. Während in primitiven Gesellschaften vor allem das Geschlecht oder der religiöse und politische Status die Arbeitsplatzwahl bestimmen und in komplexeren Gesellschaften z.B. die Zugehörigkeit zu einer Kaste den beruflichen Weg determiniert, haben wir in modernen Gesellschaften noch am ehesten das Privileg, uns für einen Arbeitsplatz entscheiden zu können. Doch während vor 100 Jahren, als die Auseinandersetzung mit der Arbeitsplatzwahl begann, der Beruf des Vaters oder ökonomische Notwendigkeiten maßgeblich die Entscheidung für einen Arbeitsplatz beeinflussten, stellt sich diese heute komplizierter dar. Zwei bedeutende Entwicklungen beeinflussen die Bedingungen, unter denen die Arbeitsplatzwahl heutzutage stattfindet: Individualisierung und Globalisierung. Individualisierungstendenzen führen zu einer ¿Freisetzung des Individuums¿ aus verschiedenen Bindungsformen und damit auch zu einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsautonomie. Man muss sich nicht mehr vorwiegend um das blanke ökonomische Überleben sorgen, sondern ist im Hinblick auf den Wunsch nach Selbstverwirklichung bestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, der zufrieden stellt, ja mehr noch, sogar Spaß machen soll. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, individuelles Entscheidungsverhalten bezüglich der Arbeitsplatzwahl zu untersuchen. Unter dem Einfluss der Globalisierung, die unter anderem durch die Zunahme der Mobilität von Arbeitskraft gekennzeichnet ist, verändern sich auch die individuellen Karrieremöglichkeiten. Märkte und Menschen rücken näher zusammen und Internationalität wird allgegenwärtiger. Die damit verbundenen, neuen Anforderungen in Beruf und Arbeitsleben führen zu einer Karriereplanung, in der eine internationale Laufbahn zunehmend wahrscheinlicher wird. All dies erschwert die Entscheidungssituation, da neben den üblichen Kriterien, wie z.B. Gehalt oder Aufgabengebiet, weitere beachtet werden müssen. So werden Hochschulabsolventen, die das Ziel einer internationalen Karriere verfolgen, verstärkt mit der Frage nach Mobilität und interkultureller Kompetenz konfrontiert und müssen diese in ihre Entscheidung miteinbeziehen. Erfolgt also die Arbeitsplatzwahl vor einem internationalen Hintergrund, ist davon auszugehen, dass sich die Entscheidungsdeterminanten verändert haben. Welche Determinanten hierbei für das individuelle Entscheidungsverhalten relevant sind, ist zu untersuchen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Arbeit. Forschungsfrage und Vorgehen: Unter Beachtung der aufgezeigten Entwicklung müssen die Kriterien für die Arbeitsplatzwahl und das individuelle Entscheidungsverhalten besonders vor dem Hintergrund der Globalisierung betrachtet werden. Daher stehen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Determinanten beeinflussen die internationale Arbeitsplatzwahl Auf Basis welcher Faktoren fällen Studierende die Entscheidung für einen Arbeitsplatz und welche theoretischen Konzepte liegen den persönlichen Erfahrungen und Handlungen zugrunde Die vorliegende Arbeit beantwortet die Fragen anhand einer empirischen Studie mit qualitativen Interviews. Dabei wird die Arbeitsplatzwahl nicht nur als einmalige Annahme oder Ablehnung einer konkreten Arbeitsstelle definiert, sondern als Prozess begriffen, der eventuell schon mit der Wahl der Abiturfächer beginnt, über Ausbildung und Studium reift und seinen vorläufigen Abschluss in der Besetzung eines Arbeitsplatzes nimmt. So wird klar, dass dieser Weg zumeist von verschiedenen Einflüssen bestimmt wird, die im Rahmen dieser Arbeit identifiziert werden sollen. Es wird hierzu von einem arbeitssuchenden Individuum ausgegangen, d.h. nicht die organisationale Sicht steht im Vordergrund, sondern individuelles Entscheidungsverhalten. Um den internationalen Aspekt der Arbeitsplatzwahl abzubilden, werden Studenten des Studiengangs Deutsch-Französisches Management befragt. Deutschland und Frankreich als europäische Nachbarn mit gemeinsamer Geschichte und vielfältigen internationalen Verbindungen auf wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Ebene stehen im Rahmen dieser Arbeit beispielhaft für die zunehmende Relevanz von Globalisierungsprozessen und die konkreten Veränderungen, die dies für international orientierte Hochschulabsolventen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt bedeutet. Zunächst wird dazu der Trend der Globalisierung als zugrundeliegendes Phänomen betrachtet und die Auswirkungen auf die Länder Frankreich und Deutschland in Wirtschaft und Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Studium beschrieben. Mobilität als Grund, aber auch als Folge des globalen Zusammenwachsens und Migration als konkrete Ausprägung von Mobilität wird ebenso dargestellt wie die Interkulturalität, die sich aus den internationalen Bewegungen ergibt. Damit wird angenommen, dass u.a. diese beiden Aspekte das Entscheidungsverhalten für einen Arbeitsplatz im internationalen Umfeld beeinflussen. Im Anschluss werden verschiedene Theorien der Arbeitsplatzwahl vorgestellt und gewürdigt. Es wird die Frage zu stellen sein, ob mit den bestehenden Theorien auch das heutige individuelle Entscheidungsverhalten für einen Arbeitplatz unter dem Einfluss der Globalisierung beschrieben, erklärt und vorhergesagt werden kann. Nicht das Ergebnis der Entscheidung steht im Fokus der Arbeit, sondern vielmehr die Einflussfaktoren, die das Entscheidungsverhalten bestimmen. Anhand einer qualitativen empirischen Untersuchung mithilfe problemzentrierter Interviews werden zehn deutsche und französische Studierende des Studiengangs ¿Deutsch-Französisches Management¿ zu ihren subjektiven Entscheidungsdeterminanten befragt. Damit wird soziale Realität mit einbezogen und es werden gleichzeitig ¿typische¿ Fälle interviewt. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit der qualitativen Inhaltsanalyse, so dass das Ergebnis induktiv gebildete Kategorien sind, die die Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl abbilden. Eine Würdigung sowie ein Vergleich der empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Vorannahmen stellen den Abschluss dieser Arbeit dar. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV 1.Einleitung1 2.Internationale Arbeitsplatzwahl - eine theoretische Annäherung4 2.1Globalisierung und ihre Folgen5 2.1.1Auswirkungen der Globalisierung für Deutschland und Frankreich in der Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Studium6 2.1.2Mobilität und Migration10 2.1.3Interkulturalität15 2.2Arbeitsplatzwahl und individuelles Entscheidungsverhalten21 2.2.1Bemerkungen zur Arbeitsplatzwahl22 2.2.2Theorien der Arbeitsplatzwahl23 2.2.2.1Nicht-psychologische Theorien25 2.2.2.2Psychologische Theorien27 2.2.2.3Allgemeine Theorien31 2.2.2.4Würdigung32 2.3Relevante Aspekte der internationalen Arbeitsplatzwahl34 3.Internationale Arbeitsplatzwahl - eine empirische Untersuchung37 3.1Untersuchungsmethode38 3.1.1Erhebung - das qualitative Interview39 3.1.2Aufbereitung und Auswertung43 3.2Darstellung und Diskussion der Ergebnisse46 3.2.1Interkulturelle Erfahrungen48 3.2.2Wunsch nach Abwechslung54 3.2.3Suche nach Herausforderung61 3.2.4Persönlichkeitsmerkmale65 3.2.5Berufsanforderungen71 3.2.6Externe Einflüsse75 3.2.7Würdigung82 3.3Vergleich der theoretischen Hintergründe mit den empirischen Ergebnissen84 4.Fazit93 Anhang97 Literaturverzeichnis98 Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation.¿ Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die Zukunft und die Erwerbsarbeit nimmt schon allein zeitlich einen Großteil des menschlichen Lebens ein. Während in primitiven Gesellschaften vor allem das Geschlecht oder der religiöse und politische Status die Arbeitsplatzwahl bestimmen und in komplexeren Gesellschaften z.B. die Zugehörigkeit zu einer Kaste den beruflichen Weg determiniert, haben wir in modernen Gesellschaften noch am ehesten das Privileg, uns für einen Arbeitsplatz entscheiden zu können. Doch während vor 100 Jahren, als die Auseinandersetzung mit der Arbeitsplatzwahl begann, der Beruf des Vaters oder ökonomische Notwendigkeiten maßgeblich die Entscheidung für einen Arbeitsplatz beeinflussten, stellt sich diese heute komplizierter dar. Zwei bedeutende Entwicklungen beeinflussen die Bedingungen, unter denen die Arbeitsplatzwahl heutzutage stattfindet: Individualisierung und Globalisierung. Individualisierungstendenzen führen zu einer ¿Freisetzung des Individuums¿ aus verschiedenen Bindungsformen und damit auch zu einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsautonomie. Man muss sich nicht mehr vorwiegend um das blanke ökonomische Überleben sorgen, sondern ist im Hinblick auf den Wunsch nach Selbstverwirklichung bestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, der zufrieden stellt, ja mehr noch, sogar Spaß machen soll. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, individuelles Entscheidungsverhalten bezüglich der Arbeitsplatzwahl zu untersuchen. Unter dem Einfluss der Globalisierung, die unter anderem durch die Zunahme der Mobilität von Arbeitskraft gekennzeichnet ist, verändern sich auch die individuellen Karrieremöglichkeiten. Märkte und Menschen rücken näher zusammen und Internationalität wird allgegenwärtiger. Die damit verbundenen, neuen Anforderungen in Beruf und Arbeitsleben führen zu einer Karriereplanung, in der eine internationale Laufbahn zunehmend wahrscheinlicher wird. All dies erschwert die Entscheidungssituation, da neben den üblichen Kriterien, wie z.B. Gehalt oder Aufgabengebiet, weitere beachtet werden müssen. So werden Hochschulabsolventen, die das Ziel einer internationalen Karriere verfolgen, verstärkt mit der Frage nach Mobilität und interkultureller Kompetenz konfrontiert und müssen diese in ihre Entscheidung miteinbeziehen. Erfolgt also die Arbeitsplatzwahl vor einem internationalen Hintergrund, ist davon auszugehen, dass sich die Entscheidungsdeterminanten verändert haben. Welche Determinanten hierbei für das individuelle Entscheidungsverhalten relevant sind, ist zu untersuchen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Arbeit. Forschungsfrage und Vorgehen: Unter Beachtung der aufgezeigten Entwicklung müssen die Kriterien für die Arbeitsplatzwahl und das individuelle Entscheidungsverhalten besonders vor dem Hintergrund der Globalisierung betrachtet werden. Daher stehen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Determinanten beeinflussen die internationale Arbeitsplatzwahl Auf Basis welcher Faktoren fällen Studierende die Entscheidung für einen Arbeitsplatz und welche theoretischen Konzepte liegen den persönlichen Erfahrungen und Handlungen zugrunde Die vorliegende Arbeit beantwortet die Fragen anhand einer empirischen Studie mit qualitativen Interviews. Dabei wird die Arbeitsplatzwahl nicht nur als einmalige Annahme oder Ablehnung einer konkreten Arbeitsstelle definiert, sondern als Prozess begriffen, der eventuell schon mit der Wahl der Abiturfächer beginnt, über Ausbildung und Studium reift und seinen vorläufigen Abschluss in der Besetzung eines Arbeitsplatzes nimmt. So wird klar, dass dieser Weg zumeist von verschiedenen Einflüssen bestimmt wird, die im Rahmen dieser Arbeit identifiziert werden sollen. Es wird hierzu von einem arbeitssuchenden Individuum ausgegangen, d.h. nicht die organisationale Sicht steht im Vordergrund, sondern individuelles Entscheidungsverhalten. Um den internationalen Aspekt der Arbeitsplatzwahl abzubilden, werden Studenten des Studiengangs Deutsch-Französisches Management befragt. Deutschland und Frankreich als europäische Nachbarn mit gemeinsamer Geschichte und vielfältigen internationalen Verbindungen auf wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Ebene stehen im Rahmen dieser Arbeit beispielhaft für die zunehmende Relevanz von Globalisierungsprozessen und die konkreten Veränderungen, die dies für international orientierte Hochschulabsolventen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt bedeutet. Zunächst wird dazu der Trend der Globalisierung als zugrundeliegendes Phänomen betrachtet und die Auswirkungen auf die Länder Frankreich und Deutschland in Wirtschaft und Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Studium beschrieben. Mobilität als Grund, aber auch als Folge des globalen Zusammenwachsens und Migration als konkrete Ausprägung von Mobilität wird ebenso dargestellt wie die Interkulturalität, die sich aus den internationalen Bewegungen ergibt. Damit wird angenommen, dass u.a. diese beiden Aspekte das Entscheidungsverhalten für einen Arbeitsplatz im internationalen Umfeld beeinflussen. Im Anschluss werden verschiedene Theorien der Arbeitsplatzwahl vorgestellt und gewürdigt. Es wird die Frage zu stellen sein, ob mit den bestehenden Theorien auch das heutige individuelle Entscheidungsverhalten für einen Arbeitplatz unter dem Einfluss der Globalisierung beschrieben, erklärt und vorhergesagt werden kann. Nicht das Ergebnis der Entscheidung steht im Fokus der Arbeit, sondern vielmehr die Einflussfaktoren, die das Entscheidungsverhalten bestimmen. Anhand einer qualitativen empirischen Untersuchung mithilfe problemzentrierter Interviews werden zehn deutsche und französische Studierende des Studiengangs ¿Deutsch-Französisches Management¿ zu ihren subjektiven Entscheidungsdeterminanten befragt. Damit wird soziale Realität mit einbezogen und es werden gleichzeitig ¿typische¿ Fälle interviewt. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit der qualitativen Inhaltsanalyse, so dass das Ergebnis induktiv gebildete Kategorien sind, die die Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl abbilden. Eine Würdigung sowie ein Vergleich der empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Vorannahmen stellen den Abschluss dieser Arbeit dar. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV 1.Einleitung1 2.Internationale Arbeitsplatzwahl - eine theoretische An, Diplomica Verlag

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Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - Irina Lauke
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Irina Lauke:
Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - neues Buch

ISBN: 9783832480561

ID: 9783832480561

Eine empirische Untersuchung individuellen Entscheidungsverhaltens Inhaltsangabe:Einleitung: ¿No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation.¿ Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die Zukunft und die Erwerbsarbeit nimmt schon allein zeitlich einen Großteil des menschlichen Lebens ein. Während in primitiven Gesellschaften vor allem das Geschlecht oder der religiöse und politische Status die Arbeitsplatzwahl bestimmen und in komplexeren Gesellschaften z.B. die Zugehörigkeit zu einer Kaste den beruflichen Weg determiniert, haben wir in modernen Gesellschaften noch am ehesten das Privileg, uns für einen Arbeitsplatz entscheiden zu können. Doch während vor 100 Jahren, als die Auseinandersetzung mit der Arbeitsplatzwahl begann, der Beruf des Vaters oder ökonomische Notwendigkeiten maßgeblich die Entscheidung für einen Arbeitsplatz beeinflussten, stellt sich diese heute komplizierter dar. Zwei bedeutende Entwicklungen beeinflussen die Bedingungen, unter denen die Arbeitsplatzwahl heutzutage stattfindet: Individualisierung und Globalisierung. Individualisierungstendenzen führen zu einer ¿Freisetzung des Individuums¿ aus verschiedenen Bindungsformen und damit auch zu einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsautonomie. Man muss sich nicht mehr vorwiegend um das blanke ökonomische Überleben sorgen, sondern ist im Hinblick auf den Wunsch nach Selbstverwirklichung bestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, der zufrieden stellt, ja mehr noch, sogar Spaß machen soll. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, individuelles Entscheidungsverhalten bezüglich der Arbeitsplatzwahl zu untersuchen. Unter dem Einfluss der Globalisierung, die unter anderem durch die Zunahme der Mobilität von Arbeitskraft gekennzeichnet ist, verändern sich auch die individuellen Karrieremöglichkeiten. Märkte und Menschen rücken näher zusammen und Internationalität wird allgegenwärtiger. Die damit verbundenen, neuen Anforderungen in Beruf und Arbeitsleben führen zu einer Karriereplanung, in der eine internationale Laufbahn zunehmend wahrscheinlicher wird. All dies erschwert die Entscheidungssituation, da neben den üblichen Kriterien, wie z.B. Gehalt oder Aufgabengebiet, weitere beachtet werden müssen. So werden Hochschulabsolventen, die das Ziel einer internationalen Karriere verfolgen, verstärkt mit der Frage nach Mobilität und interkultureller Kompetenz konfrontiert und müssen diese in ihre Entscheidung miteinbeziehen. Erfolgt also die Arbeitsplatzwahl vor einem internationalen Hintergrund, ist davon auszugehen, dass sich die Entscheidungsdeterminanten verändert haben. Welche Determinanten hierbei für das individuelle Entscheidungsverhalten relevant sind, ist zu untersuchen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Arbeit. Forschungsfrage und Vorgehen: Unter Beachtung der aufgezeigten Entwicklung müssen die Kriterien für die Arbeitsplatzwahl und das individuelle Entscheidungsverhalten besonders vor dem Hintergrund der Globalisierung betrachtet werden. Daher stehen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Determinanten beeinflussen die internationale Arbeitsplatzwahl Auf Basis welcher Faktoren fällen Studierende die Entscheidung für einen Arbeitsplatz und welche theoretischen Konzepte liegen den persönlichen Erfahrungen und Handlungen zugrunde Die vorliegende Arbeit beantwortet die Fragen anhand einer empirischen Studie mit qualitativen Interviews. Dabei wird die Arbeitsplatzwahl nicht nur als einmalige Annahme oder Ablehnung einer konkreten Arbeitsstelle definiert, sondern als Prozess begriffen, der eventuell schon mit der Wahl der Abiturfächer beginnt, über Ausbildung und Studium reift und seinen vorläufigen Abschluss in der Besetzung eines Arbeitsplatzes nimmt. So wird klar, dass dieser Weg zumeist von verschiedenen Einflüssen bestimmt wird, die im Rahmen dieser Arbeit identifiziert werden sollen. Es wird hierzu von einem arbeitssuchenden Individuum ausgegangen, d.h. nicht die organisationale Sicht steht im Vordergrund, sondern individuelles Entscheidungsverhalten. Um den internationalen Aspekt der Arbeitsplatzwahl abzubilden, werden Studenten des Studiengangs Deutsch-Französisches Management befragt. Deutschland und Frankreich als europäische Nachbarn mit gemeinsamer Geschichte und vielfältigen internationalen Verbindungen auf wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Ebene stehen im Rahmen dieser Arbeit beispielhaft für die zunehmende Relevanz von Globalisierungsprozessen und die konkreten Veränderungen, die dies für international orientierte Hochschulabsolventen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt bedeutet. Zunächst wird dazu der Trend der Globalisierung als zugrundeliegendes Phänomen betrachtet und die Auswirkungen auf die Länder Frankreich und Deutschland in Wirtschaft und Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Studium beschrieben. Mobilität als Grund, aber auch als Folge des globalen Zusammenwachsens und Migration als konkrete Ausprägung von Mobilität wird ebenso dargestellt wie die Interkulturalität, die sich aus den internationalen Bewegungen ergibt. Damit wird angenommen, dass u.a. diese beiden Aspekte das Entscheidungsverhalten für einen Arbeitsplatz im internationalen Umfeld beeinflussen. Im Anschluss werden verschiedene Theorien der Arbeitsplatzwahl vorgestellt und gewürdigt. Es wird die Frage zu stellen sein, ob mit den bestehenden Theorien auch das heutige individuelle Entscheidungsverhalten für einen Arbeitplatz unter dem Einfluss der Globalisierung beschrieben, erklärt und vorhergesagt werden kann. Nicht das Ergebnis der Entscheidung steht im Fokus der Arbeit, sondern vielmehr die Einflussfaktoren, die das Entscheidungsverhalten bestimmen. Anhand einer qualitativen empirischen Untersuchung mithilfe problemzentrierter Interviews werden zehn deutsche und französische Studierende des Studiengangs ¿Deutsch-Französisches Management¿ zu ihren subjektiven Entscheidungsdeterminanten befragt. Damit wird soziale Realität mit einbezogen und es werden gleichzeitig ¿typische¿ Fälle interviewt. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit der qualitativen Inhaltsanalyse, so dass das Ergebnis induktiv gebildete Kategorien sind, die die Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl abbilden. Eine Würdigung sowie ein Vergleich der empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Vorannahmen stellen den Abschluss dieser Arbeit dar. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV 1.Einleitung1 2.Internationale Arbeitsplatzwahl - eine theoretische Annäherung4 2.1Globalisierung und ihre Folgen5 2.1.1Auswirkungen der Globalisierung für Deutschland und Frankreich in der Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Studium6 2.1.2Mobilität und Migration10 2.1.3Interkulturalität15 2.2Arbeitsplatzwahl und individuelles Entscheidungsverhalten21 2.2.1Bemerkungen zur Arbeitsplatzwahl22 2.2.2Theorien der Arbeitsplatzwahl23 2.2.2.1Nicht-psychologische Theorien25 2.2.2.2Psychologische Theorien27 2.2.2.3Allgemeine Theorien31 2.2.2.4Würdigung32 2.3Relevante Aspekte der internationalen Arbeitsplatzwahl34 3.Internationale Arbeitsplatzwahl - eine empirische Untersuchung37 3.1Untersuchungsmethode38 3.1.1Erhebung - das qualitative Interview39 3.1.2Aufbereitung und Auswertung43 3.2Darstellung und Diskussion der Ergebnisse46 3.2.1Interkulturelle Erfahrungen48 3.2.2Wunsch nach Abwechslung54 3.2.3Suche nach Herausforderung61 3.2.4Persönlichkeitsmerkmale65 3.2.5Berufsanforderungen71 3.2.6Externe Einflüsse75 3.2.7Würdigung82 3.3Vergleich der theoretischen Hintergründe mit den empirischen Ergebnissen84 4.Fazit93 Anhang97 Literaturverzeichnis98 Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation.¿ Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die Zukunft und die Erwerbsarbeit nimmt schon allein zeitlich einen Großteil des menschlichen Lebens ein. Während in primitiven Gesellschaften vor allem das Geschlecht oder der religiöse und politische Status die Arbeitsplatzwahl bestimmen und in komplexeren Gesellschaften z.B. die Zugehörigkeit zu einer Kaste den beruflichen Weg determiniert, haben wir in modernen Gesellschaften noch am ehesten das Privileg, uns für einen Arbeitsplatz entscheiden zu können. Doch während vor 100 Jahren, als die Auseinandersetzung mit der Arbeitsplatzwahl begann, der Beruf des Vaters oder ökonomische Notwendigkeiten maßgeblich die Entscheidung für einen Arbeitsplatz beeinflussten, stellt sich diese heute komplizierter dar. Zwei bedeutende Entwicklungen beeinflussen die Bedingungen, unter denen die Arbeitsplatzwahl heutzutage stattfindet: Individualisierung und Globalisierung. Individualisierungstendenzen führen zu einer ¿Freisetzung des Individuums¿ aus verschiedenen Bindungsformen und damit auch zu einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsautonomie. Man muss sich nicht mehr vorwiegend um das blanke ökonomische Überleben sorgen, sondern ist im Hinblick auf den Wunsch nach Selbstverwirklichung bestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, der zufrieden stellt, ja mehr noch, sogar Spaß machen soll. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, individuelles Entscheidungsverhalten bezüglich der Arbeitsplatzwahl zu untersuchen. Unter dem Einfluss der Globalisierung, die unter anderem durch die Zunahme der Mobilität von Arbeitskraft gekennzeichnet ist, verändern sich auch die individuellen Karrieremöglichkeiten. Märkte und Menschen rücken näher zusammen und Internationalität wird allgegenwärtiger. Die damit verbundenen, neuen Anforderungen in Beruf und Arbeitsleben führen zu einer Karriereplanung, in der eine internationale Laufbahn zunehmend wahrscheinlicher wird. All dies erschwert die Entscheidungssituation, da neben den üblichen Kriterien, wie z.B. Gehalt oder Aufgabengebiet, weitere beachtet werden müssen. So werden Hochschulabsolventen, die das Ziel einer internationalen Karriere verfolgen, verstärkt mit der Frage nach Mobilität und interkultureller Kompetenz konfrontiert und müssen diese in ihre Entscheidung miteinbeziehen. Erfolgt also die Arbeitsplatzwahl vor einem internationalen Hintergrund, ist davon auszugehen, dass sich die Entscheidungsdeterminanten verändert haben. Welche Determinanten hierbei für das individuelle Entscheidungsverhalten relevant sind, ist zu untersuchen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Arbeit. Forschungsfrage und Vorgehen: Unter Beachtung der aufgezeigten Entwicklung müssen die Kriterien für die Arbeitsplatzwahl und das individuelle Entscheidungsverhalten besonders vor dem Hintergrund der Globalisierung betrachtet werden. Daher stehen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Determinanten beeinflussen die internationale Arbeitsplatzwahl Auf Basis welcher Faktoren fällen Studierende die Entscheidung für einen Arbeitsplatz und welche theoretischen Konzepte liegen den persönlichen Erfahrungen und Handlungen zugrunde Die vorliegende Arbeit beantwortet die Fragen anhand einer empirischen Studie mit qualitativen Interviews. Dabei wird die Arbeitsplatzwahl nicht nur als einmalige Annahme oder Ablehnung einer konkreten Arbeitsstelle definiert, sondern als Prozess begriffen, der eventuell schon mit der Wahl der Abiturfächer beginnt, über Ausbildung und Studium reift und seinen vorläufigen Abschluss in der Besetzung eines Arbeitsplatzes nimmt. So wird klar, dass dieser Weg zumeist von verschiedenen Einflüssen bestimmt wird, die im Rahmen dieser Arbeit identifiziert werden sollen. Es wird hierzu von einem arbeitssuchenden Individuum ausgegangen, d.h. nicht die organisationale Sicht steht im Vordergrund, sondern individuelles Entscheidungsverhalten. Um den internationalen Aspekt der Arbeitsplatzwahl abzubilden, werden Studenten des Studiengangs Deutsch-Französisches Management befragt. Deutschland und Frankreich als europäische Nachbarn mit gemeinsamer Geschichte und vielfältigen internationalen Verbindungen auf wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Ebene stehen im Rahmen dieser Arbeit beispielhaft für die zunehmende Relevanz von Globalisierungsprozessen und die konkreten Veränderungen, die dies für international orientierte Hochschulabsolventen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt bedeutet. Zunächst wird dazu der Trend der Globalisierung als zugrundeliegendes Phänomen betrachtet und die Auswirkungen auf die Länder Frankreich und Deutschland in Wirtschaft und Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Studium beschrieben. Mobilität als Grund, aber auch als Folge des globalen Zusammenwachsens und Migration als konkrete Ausprägung von Mobilität wird ebenso dargestellt wie die Interkulturalität, die sich aus den internationalen Bewegungen ergibt. Damit wird angenommen, dass u.a. diese beiden Aspekte das Entscheidungsverhalten für einen Arbeitsplatz im internationalen Umfeld beeinflussen. Im Anschluss werden verschiedene Theorien der Arbeitsplatzwahl vorgestellt und gewürdigt. Es wird die Frage zu stellen sein, ob mit den bestehenden Theorien auch das heutige individuelle Entscheidungsverhalten für einen Arbeitplatz unter dem Einfluss der Globalisierung beschrieben, erklärt und vorhergesagt werden kann. Nicht das Ergebnis der Entscheidung steht im Fokus der Arbeit, sondern vielmehr die Einflussfaktoren, die das Entscheidungsverhalten bestimmen. Anhand einer qualitativen empirischen Untersuchung mithilfe problemzentrierter Interviews werden zehn deutsche und französische Studierende des Studiengangs ¿Deutsch-Französisches Management¿ zu ihren subjektiven Entscheidungsdeterminanten befragt. Damit wird soziale Realität mit einbezogen und es werden gleichzeitig ¿typische¿ Fälle interviewt. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit der qualitativen Inhaltsanalyse, so dass das Ergebnis induktiv gebildete Kategorien sind, die die Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl abbilden. Eine Würdigung sowie ein Vergleich der empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Vorannahmen stellen den Abschluss dieser Arbeit dar. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV 1.Einleitung1 2.Internationale Arbeitsplatzwahl - eine theoretische, Diplomica Verlag

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Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - Irina Lauke
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Irina Lauke:
Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - neues Buch

2004, ISBN: 9783832480561

ID: 1969795859

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation.¿ Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die Zukunft und die Erwerbsarbeit nimmt schon allein zeitlich einen Grossteil des menschlichen Lebens ein. Während in primitiven Gesellschaften vor allem das Geschlecht oder der religiöse und politische Status die Arbeitsplatzwahl bestimmen und in komplexeren Gesellschaften z.B. die Zugehörigkeit zu einer Kaste den beruflichen Weg determiniert, haben wir in modernen Gesellschaften noch am ehesten das Privileg, uns für einen Arbeitsplatz entscheiden zu können. Doch während vor 100 Jahren, als die Auseinandersetzung mit der Arbeitsplatzwahl begann, der Beruf des Vaters oder ökonomische Notwendigkeiten massgeblich die Entscheidung für einen Arbeitsplatz beeinflussten, stellt sich diese heute komplizierter dar. Zwei bedeutende Entwicklungen beeinflussen die Bedingungen, unter denen die Arbeitsplatzwahl heutzutage stattfindet: Individualisierung und Globalisierung. Individualisierungstendenzen führen zu einer ¿Freisetzung des Individuums¿ aus verschiedenen Bindungsformen und damit auch zu einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsautonomie. Man muss sich nicht mehr vorwiegend um das blanke ökonomische Überleben sorgen, sondern ist im Hinblick auf den Wunsch nach Selbstverwirklichung bestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, der zufrieden stellt, ja mehr noch, sogar Spass machen soll. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, individuelles Entscheidungsverhalten bezüglich der Arbeitsplatzwahl zu untersuchen. Unter dem Einfluss der Globalisierung, die unter anderem durch die Zunahme der Mobilität von Arbeitskraft gekennzeichnet ist, verändern sich auch die individuellen Karrieremöglichkeiten. Märkte und Menschen rücken näher zusammen und Internationalität wird allgegenwärtiger. Die damit verbundenen, neuen Anforderungen in Beruf und Arbeitsleben führen zu einer Karriereplanung, in der eine internationale Laufbahn zunehmend wahrscheinlicher wird. All dies erschwert die Entscheidungssituation, da neben den üblichen Kriterien, wie z.B. Gehalt oder Aufgabengebiet, weitere beachtet werden müssen. So werden Hochschulabsolventen, die das Ziel einer internationalen Karriere verfolgen, verstärkt mit der Frage nach Mobilität und interkultureller Kompetenz konfrontiert und müssen diese in ihre Entscheidung miteinbeziehen. Erfolgt also die Arbeitsplatzwahl vor einem internationalen Hintergrund, ist davon auszugehen, dass sich die Entscheidungsdeterminanten verändert haben. Welche Determinanten hierbei für das individuelle Entscheidungsverhalten relevant sind, ist zu untersuchen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Arbeit. Forschungsfrage und Vorgehen: Unter Beachtung der aufgezeigten Entwicklung müssen die Kriterien für die Arbeitsplatzwahl und das individuelle Entscheidungsverhalten besonders vor dem Hintergrund der Globalisierung betrachtet werden. Daher stehen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Determinanten beeinflussen die internationale Arbeitsplatzwahl? Auf Basis welcher Faktoren fällen Studierende die Entscheidung für einen Arbeitsplatz und welche theoretischen Konzepte liegen den persönlichen Erfahrungen und Handlungen zugrunde? Die vorliegende Arbeit beantwortet die Fragen anhand einer empirischen Studie mit qualitativen Interviews. Dabei wird die Arbeitsplatzwahl nicht nur als einmalige Annahme oder Ablehnung einer konkreten Arbeitsstelle definiert, sondern als Prozess begriffen, der eventuell schon mit der Wahl der Abiturfächer beginnt, über Ausbildung und Studium reift und seinen vorläufigen Abschluss in der Besetzung eines Arbeitsplatzes nimmt. So wird klar, dass dieser Weg zumeist von verschiedenen Einflüssen bestimmt wird, die im Rahmen dieser Arbeit identifiziert werden sollen. Es wird hierzu von einem arbeitssuchenden Individuum ausgegangen, d.h. nicht die organisationale Sicht steht im Vordergrund, sondern individuelles Entscheidungsverhalten. Um den internationalen Aspekt der Arbeitsplatzwahl abzubilden Inhaltsangabe:Einleitung: No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation. Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die ... eBook PDF 10.06.2004 eBooks>Fachbücher>Wirtschaft, Bedey Media GmbH, .200

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Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - Irina Lauke
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Irina Lauke:
Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl - neues Buch

2004, ISBN: 9783832480561

ID: 1000902790

Inhaltsangabe:Einleitung: No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation. Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die Zukunft und die Erwerbsarbeit nimmt schon allein zeitlich einen Grossteil des menschlichen Lebens ein. Während in primitiven Gesellschaften vor allem das Geschlecht oder der religiöse und politische Status die Arbeitsplatzwahl bestimmen und in komplexeren Gesellschaften z.B. die Zugehörigkeit zu einer Kaste den beruflichen Weg determiniert, haben wir in modernen Gesellschaften noch am ehesten das Privileg, uns für einen Arbeitsplatz entscheiden zu können. Doch während vor 100 Jahren, als die Auseinandersetzung mit der Arbeitsplatzwahl begann, der Beruf des Vaters oder ökonomische Notwendigkeiten massgeblich die Entscheidung für einen Arbeitsplatz beeinflussten, stellt sich diese heute komplizierter dar. Zwei bedeutende Entwicklungen beeinflussen die Bedingungen, unter denen die Arbeitsplatzwahl heutzutage stattfindet: Individualisierung und Globalisierung. Individualisierungstendenzen führen zu einer Freisetzung des Individuums aus verschiedenen Bindungsformen und damit auch zu einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsautonomie. Man muss sich nicht mehr vorwiegend um das blanke ökonomische Überleben sorgen, sondern ist im Hinblick auf den Wunsch nach Selbstverwirklichung bestrebt, einen Arbeitsplatz zu finden, der zufrieden stellt, ja mehr noch, sogar Spass machen soll. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, individuelles Entscheidungsverhalten bezüglich der Arbeitsplatzwahl zu untersuchen. Unter dem Einfluss der Globalisierung, die unter anderem durch die Zunahme der Mobilität von Arbeitskraft gekennzeichnet ist, verändern sich auch die individuellen Karrieremöglichkeiten. Märkte und Menschen rücken näher zusammen und Internationalität wird allgegenwärtiger. Die damit verbundenen, neuen Anforderungen in Beruf und Arbeitsleben führen zu einer Karriereplanung, in der eine internationale Laufbahn zunehmend wahrscheinlicher wird. All dies erschwert die Entscheidungssituation, da neben den üblichen Kriterien, wie z.B. Gehalt oder Aufgabengebiet, weitere beachtet werden müssen. So werden Hochschulabsolventen, die das Ziel einer internationalen Karriere verfolgen, verstärkt mit der Frage nach [] Inhaltsangabe:Einleitung: No step in life, unless it may be the choice of a husband or wife, is more important than the choice of a vocation. Frank Parsons, 1909, S. 3 Bereits vor knapp 100 Jahren gehörte die Arbeitsplatzwahl zu den besonders wichtigen Entscheidungen im Leben eines Individuums: Ihre Konsequenzen erstrecken sich weit in die ... eBook PDF 10.06.2004 eBooks>Fachbücher, Diplom.de, .200

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ID: 653818354

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Determinanten der internationalen Arbeitsplatzwahl


EAN (ISBN-13): 9783832480561
Erscheinungsjahr: 2004
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-10-26T12:59:23+01:00 (Berlin)
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ISBN/EAN: 9783832480561

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8324-8056-1


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