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Integration Operativer Risiken In Das Interne Rechnungswesen Von Ba - Marina Kast
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Marina Kast:
Integration Operativer Risiken In Das Interne Rechnungswesen Von Ba - neues Buch

ISBN: 9783832460914

ID: 9783832460914

Inhaltsangabe:Einleitung: In der letzten Zeit sind die Banken durch die spektakulären Verluste einiger Finanzinstitute auf die operativen Risiken aufmerksam geworden. So z.B. der Zusammenbruch der Barings-Bank im Jahr 1995, der durch fehlende Trennung der Verantwortlichen und mangelhafte Kontrolle eines Händlers in Singapur verursacht wurde und einen Verlust in Höhe mehr als 1,3 Mrd. $ nach sich gezogen hat. Durch die zunehmende Komplexität der Bankgeschäfte, die wachsende IT- Abhängigkeit, die Globalisierung und den verstärkten Konkurrenzdruck erhöht sich die Anfälligkeit der Banken für Fälle solcher Art. Das operative Risiko ist zum zweitwichtigsten Risikobereich nach dem Kreditrisiko geworden. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen, sieht der Baseler Ausschuss für Bankaufsicht eine Unterlegung der operativen Risiken mit dem Eigenkapital vor. Das operative Risiko soll jetzt gemessen und explizit bei der Ermittlung des ökonomischen Eigenkapitals berücksichtigt werden. Dadurch versucht der Baseler Ausschuss aus externer Sicht, für die Banken Anreize für die Reduzierung des bei ihr vorhandenen operativen Risiko zu schaffen. Es ist aber nur dann zu erreichen, wenn die Eigenkapitalanforderung an eine Bank wirklich von der Höhe des operativen Risikos, das bei ihr vorhanden ist, abhängt. Inwieweit es bei den von BASEL II vorgeschlagenen Ansätzen zur Messung des operativen Risikos und zur Ermittlung der Eigenmittelunterlegung zutreffend ist, muss noch diskutiert werden. Gleichzeitig verlangt die Erkenntnis, dass operative Risiken als gleichberechtigt mit den Markt- und Ausfallrisiken anzusehen sind, von Kreditinstituten die Schaffung geeigneter Planungs- und Kontrollmechanismen für operative Risiken. Aus der internen Sicht steht vor den Banken eine große Herausforderung, die operativen Risiken in das interne Rechnungssystem zu integrieren. Weil es in der bankbetrieblichen Praxis noch kein Konsens gibt, wie das interne Rechnungswesen der Banken aussehen muss, scheint es an dieser Stelle notwendig zu sein, kurz zu skizzieren, welche Form des Internen Rechnungswesens als Grundlage für die weiteren Auseinandersetzungen mit dem Thema der Arbeit verwendet wird. Das Interne Rechnungswesen stellt ein Informationsinstrument der Unternehmensleitung zur Gestaltung und Überwachung des Betriebsprozesses dar. Es muss in der Lage sein, einschlägige Vorgänge und Zusammenhänge abzubilden, die für die Gestaltung und Kontrolle einer Bank durch die Bankleitung bedeutend sind. Man kann drei traditionellen Aufgabengruppen des internen Rechnungswesens unterscheiden: Erfolgsrechnung, Wirtschaftlichkeitskontrolle und Selbstkostenermittlung. Ab Ende der 70er Jahre wurden die Planungs- und Steuerungsaufgaben dem internen Rechnungswesen zugewiesen. Als Form des internen Rechnungswesens mit Planungs- und Steuerungsaufgaben wird von Ratzlaff das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck bezeichnet. In diesem System wird auch ein integriertes Rechnungskonzept der drei Kalkulationsebenen (Geschäftsarten-, Geschäftstellen, Konten- und Kundengruppenkalkulation) ausgearbeitet. Das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck stellt eine umfassende und geschlossene Konzeption des internen Rechnungswesens dar. Deshalb wird es als Basis für die weiteren Untersuchengen verwendet. Wegen der Komplexität des Themas wird in der Arbeit überwiegend auf die Aufgabe des internen Rechnungswesens Erfolgsrechnung (Erlös- und Kostenrechnung) abgestellt. In Anlehnung an Schierenbeck wird hier ein Deckungsbeitrags-Schema (DB-Schema), das für die Steuerung der Geschäftsarten, Geschäftsstellen und Kundengruppen dient, verwendet. Das Ziel der Untersuchung besteht jetzt darin, die Fragen zu beantworten, wo die operativen Risiken in diesem Rechnungskonzept abgebildet werden können, welche Auswirkungen die Einbeziehung des operativen Risikos auf die Kostenstellenrechnung, Stückleistungskalkulation sowie Geschäftsarten-, Geschäftsstellen-, Konten- und Kundekalkulation haben kann. Die Fragen der Quantifizierung des operativen Risikos wurden aus der Arbeit bewusst ausgeklammert, damit man bei der Untersuchung nicht immer wieder auf das Problem stößt, wie man die Daten dafür bekommt. Zuerst sollen die theoretischen Rahmenbedingungen für die Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen geschaffen werden, wie es im Idealfall aussehen sollte. Bei der Umsetzung in der Praxis können natürlich bestimmte Kompromisse eingegangen werden. Das theoretische Konzept wird aber als anzustrebendes Zielergebnis bleiben. Gleichzeitig soll das hier ausgearbeitete Konzept der Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen die Anforderungen an die Messung operativer Risiken stellen, so z.B. welche Informationen dafür bei der Erhebung der Verlustdaten aus den operativen Risiken notwendig wären. Inhaltsverzeichnis: VorwortII InhaltsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisVI AbkürzungsverzeichnisVII A.Einführung1 1.Relevanz des Themas und Problemstellung1 II.Gang der Untersuchung3 B.Begriff und Ausprägungen des operativen Risikos5 1.Begriff operatives Risiko5 II.Abgrenzung gegen andere Risiken8 C.Übertragung des Ansatzes zum Ausfallrisiko im Kreditgeschäft auf die operativen Risiken9 1.Erwartete und unerwartete Verluste aus dem operativen Risiko9 1.Verlustverteilung der operativen Risiken9 2.Deckung von Verlusten aus den operativen Risiken11 a)Ex-ante-.Deckung12 (1)Standardrisikokosten12 (2)Ökonomisches Kapital12 (a)Value-at-Risk13 (b)Eigenkapitalkosten15 (3)Versicherung bei Dritten17 b)Ex-post-Deckung17 (1)Ist-Risikokosten17 (2)Risikoergebnis18 II.Integration der operativen Risiken in die Deckungsbeitragsrechnung19 1.Deckungsbeitragsrechnung in einer Bank19 2.Standardrisikokosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 3.Eigenkapitalkosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 D.Übertragung des Ansatzes zur prozessorientierten Standard-Einzelkostenrechnung auf die operativen Risiken24 I.Zurechenbarkeit der Kosten von operativen Risken zum Einzelgeschäft24 II.Merkmale des Verfahrens26 1.Prozessorientierung26 2.Orientierung an den prozessabhängigen operativen Risiken27 3.Standardisierte Werte als Grundlage der Kostenrechnung für operative Risiken28 4.Konstruktion der Kostenrechnung für operative Risiken als Deckungsbeitragrechnung29 III.Umsetzungsschritte für den Aufbau der Kostenrechnung für operative Risiken in Banken30 1.Durchführung von Risikoursachenanalysen30 a)Gliederung von operativen Risiken nach dem Bezug zum Leistungserstellungsprozess30 b)Identifikation der Risikoursachen32 2.Ermittlung der Prozess-Einzelkosten für operative Risiken33 IV.Implementierung ins Deckungsbeitragsschema35 1.Operative Risiken mit direktem Bezug zum Leistungserstellungsprozess35 2.Operative Risiken mit indirektem Bezug zum Leistungserstellungsprozess37 E.Eignung der beiden Ansätze für die Integrierung operativer Risiken in das interne Rechnungswesen von Banken43 I.Zur Frage der Existenz operativer Risiken im Wertbereich43 II.Probleme der Doppelrechnung bei der Ermittlung von Standardrisikokosten für operative Risiken45 III.Risikogerechte Eigenkapitalkosten für operative Risiken der Geschäftsbereiche48 IV.Zusammenfassung und Ausblick52 Literaturverzeichnis55 Integration Operativer Risiken In Das Interne Rechnungswesen Von Ba: Inhaltsangabe:Einleitung: In der letzten Zeit sind die Banken durch die spektakulären Verluste einiger Finanzinstitute auf die operativen Risiken aufmerksam geworden. So z.B. der Zusammenbruch der Barings-Bank im Jahr 1995, der durch fehlende Trennung der Verantwortlichen und mangelhafte Kontrolle eines Händlers in Singapur verursacht wurde und einen Verlust in Höhe mehr als 1,3 Mrd. $ nach sich gezogen hat. Durch die zunehmende Komplexität der Bankgeschäfte, die wachsende IT- Abhängigkeit, die Globalisierung und den verstärkten Konkurrenzdruck erhöht sich die Anfälligkeit der Banken für Fälle solcher Art. Das operative Risiko ist zum zweitwichtigsten Risikobereich nach dem Kreditrisiko geworden. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen, sieht der Baseler Ausschuss für Bankaufsicht eine Unterlegung der operativen Risiken mit dem Eigenkapital vor. Das operative Risiko soll jetzt gemessen und explizit bei der Ermittlung des ökonomischen Eigenkapitals berücksichtigt werden. Dadurch versucht der Baseler Ausschuss aus externer Sicht, für die Banken Anreize für die Reduzierung des bei ihr vorhandenen operativen Risiko zu schaffen. Es ist aber nur dann zu erreichen, wenn die Eigenkapitalanforderung an eine Bank wirklich von der Höhe des operativen Risikos, das bei ihr vorhanden ist, abhängt. Inwieweit es bei den von BASEL II vorgeschlagenen Ansätzen zur Messung des operativen Risikos und zur Ermittlung der Eigenmittelunterlegung zutreffend ist, muss noch diskutiert werden. Gleichzeitig verlangt die Erkenntnis, dass operative Risiken als gleichberechtigt mit den Markt- und Ausfallrisiken anzusehen sind, von Kreditinstituten die Schaffung geeigneter Planungs- und Kontrollmechanismen für operative Risiken. Aus der internen Sicht steht vor den Banken eine große Herausforderung, die operativen Risiken in das interne Rechnungssystem zu integrieren. Weil es in der bankbetrieblichen Praxis noch kein Konsens gibt, wie das interne Rechnungswesen der Banken aussehen muss, scheint es an dieser Stelle notwendig zu sein, kurz zu skizzieren, welche Form des Internen Rechnungswesens als Grundlage für die weiteren Auseinandersetzungen mit dem Thema der Arbeit verwendet wird. Das Interne Rechnungswesen stellt ein Informationsinstrument der Unternehmensleitung zur Gestaltung und Überwachung des Betriebsprozesses dar. Es muss in der Lage sein, einschlägige Vorgänge und Zusammenhänge abzubilden, die für die Gestaltung und Kontrolle einer Bank durch die Bankleitung bedeutend sind. Man kann drei traditionellen Aufgabengruppen des internen Rechnungswesens unterscheiden: Erfolgsrechnung, Wirtschaftlichkeitskontrolle und Selbstkostenermittlung. Ab Ende der 70er Jahre wurden die Planungs- und Steuerungsaufgaben dem internen Rechnungswesen zugewiesen. Als Form des internen Rechnungswesens mit Planungs- und Steuerungsaufgaben wird von Ratzlaff das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck bezeichnet. In diesem System wird auch ein integriertes Rechnungskonzept der drei Kalkulationsebenen (Geschäftsarten-, Geschäftstellen, Konten- und Kundengruppenkalkulation) ausgearbeitet. Das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck stellt eine umfassende und geschlossene Konzeption des internen Rechnungswesens dar. Deshalb wird es als Basis für die weiteren Untersuchengen verwendet. Wegen der Komplexität des Themas wird in der Arbeit überwiegend auf die Aufgabe des internen Rechnungswesens Erfolgsrechnung (Erlös- und Kostenrechnung) abgestellt. In Anlehnung an Schierenbeck wird hier ein Deckungsbeitrags-Schema (DB-Schema), das für die Steuerung der Geschäftsarten, Geschäftsstellen und Kundengruppen dient, verwendet. Das Ziel der Untersuchung besteht jetzt darin, die Fragen zu beantworten, wo die operativen Risiken in diesem Rechnungskonzept abgebildet werden können, welche Auswirkungen die Einbeziehung des operativen Risikos auf die Kostenstellenrechnung, Stückleistungskalkulation sowie Geschäftsarten-, Geschäftsstellen-, Konten- und Kundekalkulation haben kann. Die Fragen der Quantifizierung des operativen Risikos wurden aus der Arbeit bewusst ausgeklammert, damit man bei der Untersuchung nicht immer wieder auf das Problem stößt, wie man die Daten dafür bekommt. Zuerst sollen die theoretischen Rahmenbedingungen für die Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen geschaffen werden, wie es im Idealfall aussehen sollte. Bei der Umsetzung in der Praxis können natürlich bestimmte Kompromisse eingegangen werden. Das theoretische Konzept wird aber als anzustrebendes Zielergebnis bleiben. Gleichzeitig soll das hier ausgearbeitete Konzept der Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen die Anforderungen an die Messung operativer Risiken stellen, so z.B. welche Informationen dafür bei der Erhebung der Verlustdaten aus den operativen Risiken notwendig wären. Inhaltsverzeichnis: VorwortII InhaltsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisVI AbkürzungsverzeichnisVII A.Einführung1 1.Relevanz des Themas und Problemstellung1 II.Gang der Untersuchung3 B.Begriff und Ausprägungen des operativen Risikos5 1.Begriff operatives Risiko5 II.Abgrenzung gegen andere Risiken8 C.Übertragung des Ansatzes zum Ausfallrisiko im Kreditgeschäft auf die operativen Risiken9 1.Erwartete und unerwartete Verluste aus dem operativen Risiko9 1.Verlustverteilung der operativen Risiken9 2.Deckung von Verlusten aus den operativen Risiken11 a)Ex-ante-.Deckung12 (1)Standardrisikokosten12 (2)Ökonomisches Kapital12 (a)Value-at-Risk13 (b)Eigenkapitalkosten15 (3)Versicherung bei Dritten17 b)Ex-post-Deckung17 (1)Ist-Risikokosten17 (2)Risikoergebnis18 II.Integration der operativen Risiken in die Deckungsbeitragsrechnung19 1.Deckungsbeitragsrechnung in einer Bank19 2.Standardrisikokosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 3.Eigenkapitalkosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 D.Übertragung des Ansatzes zur prozessorientierten Standard-Einzelkostenrechnung auf die operativen Risiken24 I.Zurechenbarkeit der Kosten von operativen Risken zum Einzelgeschäft24 II.Merkmale des Verfahrens26 1.Prozessorientierung26 2.Orientierung an den prozessabhängigen operativen Risiken27 3.Standardisierte Werte als Grundlage der Kostenrechnung für operative Risiken28 4.Konstruktion der Kostenrechnung für operative Risiken als Deckungsbeitragrechnung29 III.Umsetzungsschritte für den Aufbau der Kostenrechnung für operative Risiken in Banken30 1.Durchführung von Risikoursachenanalysen30 a)Gliederung von operativen Risiken nach dem Bezug zum Leistungserstellungsprozess30 b)Identifikation der Risikoursachen32 2.Ermittlung der Prozess-Einzelkosten für operative Risiken33 IV.Implementierung ins Deckungsbeitragsschema35 1.Operative Risiken mit direktem Bezug zum Leistungserstellungsprozess35 2.Operative Risiken mit indirektem Bezug zum Leistungserstellungsprozess37 E.Eignung der beiden Ansätze für die Integrierung operativer Risiken in das interne Rechnungswesen von Banken43 I.Zur Frage der Existenz operativer Risiken im Wertbereich43 II.Probleme der Doppelrechnung bei der Ermittlung von Standardrisikokosten für operative Risiken45 III.Risikogerechte E, Diplomica Verlag

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Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen von Banken - Marina Kast
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Inhaltsangabe:Einleitung: In der letzten Zeit sind die Banken durch die spektakulären Verluste einiger Finanzinstitute auf die operativen Risiken aufmerksam geworden. So z.B. der Zusammenbruch der Barings-Bank im Jahr 1995, der durch fehlende Trennung der Verantwortlichen und mangelhafte Kontrolle eines Händlers in Singapur verursacht wurde und einen Verlust in Höhe mehr als 1,3 Mrd. $ nach sich gezogen hat. Durch die zunehmende Komplexität der Bankgeschäfte, die wachsende IT- Abhängigkeit, die Globalisierung und den verstärkten Konkurrenzdruck erhöht sich die Anfälligkeit der Banken für Fälle solcher Art. Das operative Risiko ist zum zweitwichtigsten Risikobereich nach dem Kreditrisiko geworden. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen, sieht der Baseler Ausschuss für Bankaufsicht eine Unterlegung der operativen Risiken mit dem Eigenkapital vor. Das operative Risiko soll jetzt gemessen und explizit bei der Ermittlung des ökonomischen Eigenkapitals berücksichtigt werden. Dadurch versucht der Baseler Ausschuss aus externer Sicht, für die Banken Anreize für die Reduzierung des bei ihr vorhandenen operativen Risiko zu schaffen. Es ist aber nur dann zu erreichen, wenn die Eigenkapitalanforderung an eine Bank wirklich von der Höhe des operativen Risikos, das bei ihr vorhanden ist, abhängt. Inwieweit es bei den von BASEL II vorgeschlagenen Ansätzen zur Messung des operativen Risikos und zur Ermittlung der Eigenmittelunterlegung zutreffend ist, muss noch diskutiert werden. Gleichzeitig verlangt die Erkenntnis, dass operative Risiken als gleichberechtigt mit den Markt- und Ausfallrisiken anzusehen sind, von Kreditinstituten die Schaffung geeigneter Planungs- und Kontrollmechanismen für operative Risiken. Aus der internen Sicht steht vor den Banken eine große Herausforderung, die operativen Risiken in das interne Rechnungssystem zu integrieren. Weil es in der bankbetrieblichen Praxis noch kein Konsens gibt, wie das interne Rechnungswesen der Banken aussehen muss, scheint es an dieser Stelle notwendig zu sein, kurz zu skizzieren, welche Form des Internen Rechnungswesens als Grundlage für die weiteren Auseinandersetzungen mit dem Thema der Arbeit verwendet wird. Das Interne Rechnungswesen stellt ein Informationsinstrument der Unternehmensleitung zur Gestaltung und Überwachung des Betriebsprozesses dar. Es muss in der Lage sein, einschlägige Vorgänge und Zusammenhänge abzubilden, die für die Gestaltung und Kontrolle einer Bank durch die Bankleitung bedeutend sind. Man kann drei traditionellen Aufgabengruppen des internen Rechnungswesens unterscheiden: Erfolgsrechnung, Wirtschaftlichkeitskontrolle und Selbstkostenermittlung. Ab Ende der 70er Jahre wurden die Planungs- und Steuerungsaufgaben dem internen Rechnungswesen zugewiesen. Als Form des internen Rechnungswesens mit Planungs- und Steuerungsaufgaben wird von Ratzlaff das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck bezeichnet. In diesem System wird auch ein integriertes Rechnungskonzept der drei Kalkulationsebenen (Geschäftsarten-, Geschäftstellen, Konten- und Kundengruppenkalkulation) ausgearbeitet. Das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck stellt eine umfassende und geschlossene Konzeption des internen Rechnungswesens dar. Deshalb wird es als Basis für die weiteren Untersuchengen verwendet. Wegen der Komplexität des Themas wird in der Arbeit überwiegend auf die Aufgabe des internen Rechnungswesens Erfolgsrechnung (Erlös- und Kostenrechnung) abgestellt. In Anlehnung an Schierenbeck wird hier ein Deckungsbeitrags-Schema (DB-Schema), das für die Steuerung der Geschäftsarten, Geschäftsstellen und Kundengruppen dient, verwendet. Das Ziel der Untersuchung besteht jetzt darin, die Fragen zu beantworten, wo die operativen Risiken in diesem Rechnungskonzept abgebildet werden können, welche Auswirkungen die Einbeziehung des operativen Risikos auf die Kostenstellenrechnung, Stückleistungskalkulation sowie Geschäftsarten-, Geschäftsstellen-, Konten- und Kundekalkulation haben kann. Die Fragen der Quantifizierung des operativen Risikos wurden aus der Arbeit bewusst ausgeklammert, damit man bei der Untersuchung nicht immer wieder auf das Problem stößt, wie man die Daten dafür bekommt. Zuerst sollen die theoretischen Rahmenbedingungen für die Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen geschaffen werden, wie es im Idealfall aussehen sollte. Bei der Umsetzung in der Praxis können natürlich bestimmte Kompromisse eingegangen werden. Das theoretische Konzept wird aber als anzustrebendes Zielergebnis bleiben. Gleichzeitig soll das hier ausgearbeitete Konzept der Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen die Anforderungen an die Messung operativer Risiken stellen, so z.B. welche Informationen dafür bei der Erhebung der Verlustdaten aus den operativen Risiken notwendig wären. Inhaltsverzeichnis: VorwortII InhaltsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisVI AbkürzungsverzeichnisVII A.Einführung1 1.Relevanz des Themas und Problemstellung1 II.Gang der Untersuchung3 B.Begriff und Ausprägungen des operativen Risikos5 1.Begriff operatives Risiko5 II.Abgrenzung gegen andere Risiken8 C.Übertragung des Ansatzes zum Ausfallrisiko im Kreditgeschäft auf die operativen Risiken9 1.Erwartete und unerwartete Verluste aus dem operativen Risiko9 1.Verlustverteilung der operativen Risiken9 2.Deckung von Verlusten aus den operativen Risiken11 a)Ex-ante-.Deckung12 (1)Standardrisikokosten12 (2)Ökonomisches Kapital12 (a)Value-at-Risk13 (b)Eigenkapitalkosten15 (3)Versicherung bei Dritten17 b)Ex-post-Deckung17 (1)Ist-Risikokosten17 (2)Risikoergebnis18 II.Integration der operativen Risiken in die Deckungsbeitragsrechnung19 1.Deckungsbeitragsrechnung in einer Bank19 2.Standardrisikokosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 3.Eigenkapitalkosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 D.Übertragung des Ansatzes zur prozessorientierten Standard-Einzelkostenrechnung auf die operativen Risiken24 I.Zurechenbarkeit der Kosten von operativen Risken zum Einzelgeschäft24 II.Merkmale des Verfahrens26 1.Prozessorientierung26 2.Orientierung an den prozessabhängigen operativen Risiken27 3.Standardisierte Werte als Grundlage der Kostenrechnung für operative Risiken28 4.Konstruktion der Kostenrechnung für operative Risiken als Deckungsbeitragrechnung29 III.Umsetzungsschritte für den Aufbau der Kostenrechnung für operative Risiken in Banken30 1.Durchführung von Risikoursachenanalysen30 a)Gliederung von operativen Risiken nach dem Bezug zum Leistungserstellungsprozess30 b)Identifikation der Risikoursachen32 2.Ermittlung der Prozess-Einzelkosten für operative Risiken33 IV.Implementierung ins Deckungsbeitragsschema35 1.Operative Risiken mit direktem Bezug zum Leistungserstellungsprozess35 2.Operative Risiken mit indirektem Bezug zum Leistungserstellungsprozess37 E.Eignung der beiden Ansätze für die Integrierung operativer Risiken in das interne Rechnungswesen von Banken43 I.Zur Frage der Existenz operativer Risiken im Wertbereich43 II.Probleme der Doppelrechnung bei der Ermittlung von Standardrisikokosten für operative Risiken45 III.Risikogerechte Eigenkapitalkosten für operative Risiken der Geschäftsbereiche48 IV.Zusammenfassung und Ausblick52 Literaturverzeichnis55 Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen von Banken: Inhaltsangabe:Einleitung: In der letzten Zeit sind die Banken durch die spektakulären Verluste einiger Finanzinstitute auf die operativen Risiken aufmerksam geworden. So z.B. der Zusammenbruch der Barings-Bank im Jahr 1995, der durch fehlende Trennung der Verantwortlichen und mangelhafte Kontrolle eines Händlers in Singapur verursacht wurde und einen Verlust in Höhe mehr als 1,3 Mrd. $ nach sich gezogen hat. Durch die zunehmende Komplexität der Bankgeschäfte, die wachsende IT- Abhängigkeit, die Globalisierung und den verstärkten Konkurrenzdruck erhöht sich die Anfälligkeit der Banken für Fälle solcher Art. Das operative Risiko ist zum zweitwichtigsten Risikobereich nach dem Kreditrisiko geworden. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen, sieht der Baseler Ausschuss für Bankaufsicht eine Unterlegung der operativen Risiken mit dem Eigenkapital vor. Das operative Risiko soll jetzt gemessen und explizit bei der Ermittlung des ökonomischen Eigenkapitals berücksichtigt werden. Dadurch versucht der Baseler Ausschuss aus externer Sicht, für die Banken Anreize für die Reduzierung des bei ihr vorhandenen operativen Risiko zu schaffen. Es ist aber nur dann zu erreichen, wenn die Eigenkapitalanforderung an eine Bank wirklich von der Höhe des operativen Risikos, das bei ihr vorhanden ist, abhängt. Inwieweit es bei den von BASEL II vorgeschlagenen Ansätzen zur Messung des operativen Risikos und zur Ermittlung der Eigenmittelunterlegung zutreffend ist, muss noch diskutiert werden. Gleichzeitig verlangt die Erkenntnis, dass operative Risiken als gleichberechtigt mit den Markt- und Ausfallrisiken anzusehen sind, von Kreditinstituten die Schaffung geeigneter Planungs- und Kontrollmechanismen für operative Risiken. Aus der internen Sicht steht vor den Banken eine große Herausforderung, die operativen Risiken in das interne Rechnungssystem zu integrieren. Weil es in der bankbetrieblichen Praxis noch kein Konsens gibt, wie das interne Rechnungswesen der Banken aussehen muss, scheint es an dieser Stelle notwendig zu sein, kurz zu skizzieren, welche Form des Internen Rechnungswesens als Grundlage für die weiteren Auseinandersetzungen mit dem Thema der Arbeit verwendet wird. Das Interne Rechnungswesen stellt ein Informationsinstrument der Unternehmensleitung zur Gestaltung und Überwachung des Betriebsprozesses dar. Es muss in der Lage sein, einschlägige Vorgänge und Zusammenhänge abzubilden, die für die Gestaltung und Kontrolle einer Bank durch die Bankleitung bedeutend sind. Man kann drei traditionellen Aufgabengruppen des internen Rechnungswesens unterscheiden: Erfolgsrechnung, Wirtschaftlichkeitskontrolle und Selbstkostenermittlung. Ab Ende der 70er Jahre wurden die Planungs- und Steuerungsaufgaben dem internen Rechnungswesen zugewiesen. Als Form des internen Rechnungswesens mit Planungs- und Steuerungsaufgaben wird von Ratzlaff das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck bezeichnet. In diesem System wird auch ein integriertes Rechnungskonzept der drei Kalkulationsebenen (Geschäftsarten-, Geschäftstellen, Konten- und Kundengruppenkalkulation) ausgearbeitet. Das controlling-adäquate System der Bankkalkulation von Schierenbeck stellt eine umfassende und geschlossene Konzeption des internen Rechnungswesens dar. Deshalb wird es als Basis für die weiteren Untersuchengen verwendet. Wegen der Komplexität des Themas wird in der Arbeit überwiegend auf die Aufgabe des internen Rechnungswesens Erfolgsrechnung (Erlös- und Kostenrechnung) abgestellt. In Anlehnung an Schierenbeck wird hier ein Deckungsbeitrags-Schema (DB-Schema), das für die Steuerung der Geschäftsarten, Geschäftsstellen und Kundengruppen dient, verwendet. Das Ziel der Untersuchung besteht jetzt darin, die Fragen zu beantworten, wo die operativen Risiken in diesem Rechnungskonzept abgebildet werden können, welche Auswirkungen die Einbeziehung des operativen Risikos auf die Kostenstellenrechnung, Stückleistungskalkulation sowie Geschäftsarten-, Geschäftsstellen-, Konten- und Kundekalkulation haben kann. Die Fragen der Quantifizierung des operativen Risikos wurden aus der Arbeit bewusst ausgeklammert, damit man bei der Untersuchung nicht immer wieder auf das Problem stößt, wie man die Daten dafür bekommt. Zuerst sollen die theoretischen Rahmenbedingungen für die Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen geschaffen werden, wie es im Idealfall aussehen sollte. Bei der Umsetzung in der Praxis können natürlich bestimmte Kompromisse eingegangen werden. Das theoretische Konzept wird aber als anzustrebendes Zielergebnis bleiben. Gleichzeitig soll das hier ausgearbeitete Konzept der Integration operativer Risiken in das interne Rechnungswesen die Anforderungen an die Messung operativer Risiken stellen, so z.B. welche Informationen dafür bei der Erhebung der Verlustdaten aus den operativen Risiken notwendig wären. Inhaltsverzeichnis: VorwortII InhaltsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisVI AbkürzungsverzeichnisVII A.Einführung1 1.Relevanz des Themas und Problemstellung1 II.Gang der Untersuchung3 B.Begriff und Ausprägungen des operativen Risikos5 1.Begriff operatives Risiko5 II.Abgrenzung gegen andere Risiken8 C.Übertragung des Ansatzes zum Ausfallrisiko im Kreditgeschäft auf die operativen Risiken9 1.Erwartete und unerwartete Verluste aus dem operativen Risiko9 1.Verlustverteilung der operativen Risiken9 2.Deckung von Verlusten aus den operativen Risiken11 a)Ex-ante-.Deckung12 (1)Standardrisikokosten12 (2)Ökonomisches Kapital12 (a)Value-at-Risk13 (b)Eigenkapitalkosten15 (3)Versicherung bei Dritten17 b)Ex-post-Deckung17 (1)Ist-Risikokosten17 (2)Risikoergebnis18 II.Integration der operativen Risiken in die Deckungsbeitragsrechnung19 1.Deckungsbeitragsrechnung in einer Bank19 2.Standardrisikokosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 3.Eigenkapitalkosten für operative Risiken im Deckungsbeitragsschema22 D.Übertragung des Ansatzes zur prozessorientierten Standard-Einzelkostenrechnung auf die operativen Risiken24 I.Zurechenbarkeit der Kosten von operativen Risken zum Einzelgeschäft24 II.Merkmale des Verfahrens26 1.Prozessorientierung26 2.Orientierung an den prozessabhängigen operativen Risiken27 3.Standardisierte Werte als Grundlage der Kostenrechnung für operative Risiken28 4.Konstruktion der Kostenrechnung für operative Risiken als Deckungsbeitragrechnung29 III.Umsetzungsschritte für den Aufbau der Kostenrechnung für operative Risiken in Banken30 1.Durchführung von Risikoursachenanalysen30 a)Gliederung von operativen Risiken nach dem Bezug zum Leistungserstellungsprozess30 b)Identifikation der Risikoursachen32 2.Ermittlung der Prozess-Einzelkosten für operative Risiken33 IV.Implementierung ins Deckungsbeitragsschema35 1.Operative Risiken mit direktem Bezug zum Leistungserstellungsprozess35 2.Operative Risiken mit indirektem Bezug zum Leistungserstellungsprozess37 E.Eignung der beiden Ansätze für die Integrierung operativer Risiken in das interne Rechnungswesen von Banken43 I.Zur Frage der Existenz operativer Risiken im Wertbereich43 II.Probleme der Doppelrechnung bei der Ermittlung von Standardrisik, Diplomica Verlag

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