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Kritische Analyse Der Neueren Literatur Zum Income Smoothing - Dana Scholz
(*)
Dana Scholz:
Kritische Analyse Der Neueren Literatur Zum Income Smoothing - neues Buch

ISBN: 9783832460730

ID: 9783832460730

Inhaltsangabe:Einleitung: Die externe Rechnungslegung stellt ein wesentliches Medium für ein Unternehmen dar, um sich einem interessierten Personenkreis zu präsentieren. Ein wichtiges Kommunikationsmittel der externen Rechnungslegung ist dabei der gesetzliche Jahresabschluss/Konzernabschluss. In diesem sind zahlreiche Wahlrechte und Ermessensspielräume enthalten, die vom Gesetzgeber gewährt werden, um den unterschiedlichen unternehmensspezifischen Situationen gerecht zu werden und es den Unternehmen so zu ermöglichen, ihre externe Kommunikation an ein sich änderndes Tätigkeitsumfeld und an die spezifische Unternehmenssituation anzupassen. Die im Rahmen der Generally Accepted Accounting Standards (GAAP) gewährten Wahlrechte und Ermessensspielräume lassen sich jedoch durch das Unternehmen - ebenso wie realwirtschaftliche Transaktionen - auch für die Erfüllung subjektiver Zwecke nutzen. So können dem Kapitalmarkt beispielsweise positive Signale über die potentielle zukünftige Entwicklung des Unternehmens übermittelt werden. Dem Bilanzersteller bietet sich aber auch die ¿ der Intention ihrer Gewährung durch den Gesetzgeber entgegenstehende ¿ Möglichkeit der Ausübung von Wahlrechten und Ermessensspielräumen aus opportunistischen Motiven. Hierunter fällt beispielsweise die Optimierung erfolgsabhängiger Managementvergütungspläne. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten der Gestaltung des Jahresabschlusses/Konzernabschlusses sind Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Ein Teil dieser Untersuchungen beschäftigt sich speziell mit den Ausübungsmöglichkeiten, die vom Management vor dem Hintergrund vorgenommen werden das Periodenergebnis dahingehend zu beeinflussen, einen konstanten oder gleichmäßig wachsenden Gewinn zu zeigen. In der Literatur wird dabei eingehend diskutiert, welche Gründe für dieses, als Gewinnglättung bezeichnete Verhalten vorliegen können und welches Instrumentarium den Unternehmen zur Beeinflussung des Gewinnausweises zur Verfügung steht. Dieser Themenkomplex der Gewinnglättung, auf Englisch Income Smoothing, ist Gegenstand der vorliegenden Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist, einen Überblick über die zahlreichen theoretischen und empirischen Forschungsarbeiten, die das Gewinnausweisverhalten von Unternehmen untersuchen, zu geben. Gang der Untersuchung: Der Gliederung dieser Arbeit in einen theoretischen und einen empirischen Teil folgend wird in Abschnitt zwei zunächst eine Einordnung des Begriffs Gewinnglättung in die umfassendere Thematik der Bilanzpolitik vorgenommen. Nach einer kurzen Erläuterung des Begriffs Bilanzpolitik folgt eine Darstellung der Ziele und Instrumente, die Bilanzpolitik verfolgt, respektive derer sie sich bedient. Abgeschlossen wird der zweite Abschnitt durch das Aufzeigen der Grenzen, innerhalb derer sich Bilanzpolitik legalerweise bewegen muss. Anschließend werden in Abschnitt drei die theoretischen Grundlagen zum Gewinnglättungsverhalten dargestellt und der Begriff der Gewinnglättung definiert. Im Rahmen der folgenden Darstellung von Erklärungsansätzen für Gewinnglättungsverhalten werden insbesondere die efficient market Perspektive, die contracting Perspektive und die informational Perspektive betrachtet. Da die efficient market und die informational Perspektive die kapitalmarktorientierte Sichtweise für Gewinnglättungsverhalten betonen, wird unter anderem untersucht, wie Gewinnglättung als eine Art von Bilanzpolitik in den Kontext der Kapitalmarkttheorie eingeordnet werden kann. Im Weiteren werden in diesem Abschnitt die Arten der Gewinnglättung erläutert sowie die bilanzpolitischen Mittel zur Realisierung eines glatten Gewinnausweises aufgezeigt. Im Rahmen dieser Darstellung wird im Besonderen auf mögliche Glättungsobjekte, Glättungsinstrumente und Glättungsdimensionen eingegangen. Im vierten Abschnitt werden verschiedene empirische Studien zur Gewinnglättung vorgestellt. Der erste Teil dieses Abschnitts beschäftigt sich dabei mit vier häufig angewendeten Methoden zum Nachweis von Gewinnglättung. Die generellen Vorgehensweisen der einzelnen Methoden werden jeweils kurz erläutert und im Anschluss kritisch beurteilt, mögliche Schwächen werden identifiziert. Daran anschließend werden die wesentlichen Ergebnisse der zahlreichen Forschungsarbeiten zum Gewinnglättungsverhalten systematisiert nach Forschungsinhalten dargestellt. Es werden dabei unter anderem Untersuchungsergebnisse von Studien, die die Auswirkungen von Gewinnglättungverhalten auf den Marktwert von Unternehmen untersuchen und Ergebnisse von Studien, die die Gewinnglättungsaktivitäten des Managements im internationalen Vergleich betrachten, vorgestellt. Abschließend wird eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Studien zu diesem Thema vorgenommen. Am Ende des vierten Abschnitts erfolgt eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Gewinnglättungsstudien. Im fünften Abschnitt wird das Thema resümiert und gewürdigt. Da die Literatur zum Thema sehr umfassend und fragmentiert ist und die Erforschung von Gewinnglättungsverhalten keineswegs abgeschlossen ist, erhebt die vorliegende Arbeit keinen Vollständigkeitsanspruch. Vordergründiges Ziel der vorliegenden Arbeit ist es vielmehr, einen Überblick über theoretische Konzepte und empirische Studien zum Income Smoothing zu geben und den derzeitigen Erkenntisstand aufzuzeigen. Da die Untersuchungsergebnisse älterer und neuerer Studien grundsätzlich nicht in einem Widerspruch zueinander stehen und die Erkenntnisse älterer Studien für ein Verständnis der neueren Literatur unabdingbar sind, wird darauf verzichtet, eine explizite Unterscheidung zwischen neuerer und älterer Literatur zu machen. In der vorliegenden Arbeit wird hierbei nicht zwischen Bilanzpolitik im Einzel- und Konzernabschluss unterschieden, da beide gleichermaßen Ziel von Bilanzpolitik sind bzw. sein können. Da die empirischen Erkenntnisse zum Gewinnglättungsverhalten insbesondere bei börsennotierten Gesellschaften gewonnen wurden, wird diese Rechtsform als Basis der folgenden Überlegungen angesehen. Aus Übersichtlichkeitsgründen und aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit wird im Folgenden darauf verzichtet, auf länderspezifische Rechnungslegungsvorschriften einzugehen. Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisV 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Gang der Untersuchung2 2.Bilanzpolitik und Gewinnglättung4 2.1Begriff der Bilanzpolitik4 2.2Bilanzpolitische Ziele7 2.3Instrumente der Bilanzpolitik8 2.4Grenzen der Bilanzpolitik10 3.Das Konzept der Gewinnglättung11 3.1Begriff der Gewinnglättung (Income Smoothing)11 3.2Erklärungsansätze für Gewinnglättung12 3.2.1Die Efficient Market Perspektive13 3.2.2Die Contracting Perspektive15 3.2.3Die Informational Perspektive18 3.3Möglichkeiten eines glatten Gewinnausweises20 3.4Gewinnglättungstechniken23 3.4.1Glättungsobjekte23 3.4.2Glättungsinstrumente24 3.4.3Glättungsdimensionen26 4.Empirische Studien zur Gewinnglättung29 4.1Kritische Darstellung der Methoden zum Nachweis von Gewinnglättung30 4.1.1Betrachtung konkreter Glättungsinstrumente33 4.1.2Discretionary Accruals als Glättungsinstrument36 4.1.3Korrelation von Cash Flows und Accruals43 4.1.4Vergleich der Varianz von Umsatzerlösen und Gewinnen (Eckel-Index)45 4.2Ergebnisse der Studien zur Gewinnglättung49 4.2.1Untersuchungen zum Allgemeinen Nachweis von Gewinnglättungsverhalten50 4.2.2Untersuchungen zu Gewinnglättungsinstrumenten51 4.2.3Untersuchungen zu Motiven der Gewinnglättung52 4.2.4Untersuchungen zur Auswirkung von Gewinnglättung auf den Marktwert des Unternehmens55 4.2.5Internationale Studien zum Gewinnglättungsverhalten57 4.3Kritische Würdigung der empirischen Studien59 5.Schlussbetrachtung64 LiteraturverzeichnisL1 AnhangA1 Anlage 1:Studien zum Allgemeinen Nachweis von GewinnglättungA1 Anlage 2:Studien zur Untersuchung von GlättungsinstrumentenA3 Anlage 3:Untersuchungen zu den Motiven der GewinnglättungA10 Anlage 4:Untersuchungen zur Auswirkung von Gewinnglättung auf den Marktwert von UnternehmenA17 Anlage 5:Internationale Studien zum GewinnglättungsverhaltenA21 Ehrenwörtliche ErklärungA25 Kritische Analyse Der Neueren Literatur Zum Income Smoothing: Inhaltsangabe:Einleitung: Die externe Rechnungslegung stellt ein wesentliches Medium für ein Unternehmen dar, um sich einem interessierten Personenkreis zu präsentieren. Ein wichtiges Kommunikationsmittel der externen Rechnungslegung ist dabei der gesetzliche Jahresabschluss/Konzernabschluss. In diesem sind zahlreiche Wahlrechte und Ermessensspielräume enthalten, die vom Gesetzgeber gewährt werden, um den unterschiedlichen unternehmensspezifischen Situationen gerecht zu werden und es den Unternehmen so zu ermöglichen, ihre externe Kommunikation an ein sich änderndes Tätigkeitsumfeld und an die spezifische Unternehmenssituation anzupassen. Die im Rahmen der Generally Accepted Accounting Standards (GAAP) gewährten Wahlrechte und Ermessensspielräume lassen sich jedoch durch das Unternehmen - ebenso wie realwirtschaftliche Transaktionen - auch für die Erfüllung subjektiver Zwecke nutzen. So können dem Kapitalmarkt beispielsweise positive Signale über die potentielle zukünftige Entwicklung des Unternehmens übermittelt werden. Dem Bilanzersteller bietet sich aber auch die ¿ der Intention ihrer Gewährung durch den Gesetzgeber entgegenstehende ¿ Möglichkeit der Ausübung von Wahlrechten und Ermessensspielräumen aus opportunistischen Motiven. Hierunter fällt beispielsweise die Optimierung erfolgsabhängiger Managementvergütungspläne. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten der Gestaltung des Jahresabschlusses/Konzernabschlusses sind Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Ein Teil dieser Untersuchungen beschäftigt sich speziell mit den Ausübungsmöglichkeiten, die vom Management vor dem Hintergrund vorgenommen werden das Periodenergebnis dahingehend zu beeinflussen, einen konstanten oder gleichmäßig wachsenden Gewinn zu zeigen. In der Literatur wird dabei eingehend diskutiert, welche Gründe für dieses, als Gewinnglättung bezeichnete Verhalten vorliegen können und welches Instrumentarium den Unternehmen zur Beeinflussung des Gewinnausweises zur Verfügung steht. Dieser Themenkomplex der Gewinnglättung, auf Englisch Income Smoothing, ist Gegenstand der vorliegenden Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist, einen Überblick über die zahlreichen theoretischen und empirischen Forschungsarbeiten, die das Gewinnausweisverhalten von Unternehmen untersuchen, zu geben. Gang der Untersuchung: Der Gliederung dieser Arbeit in einen theoretischen und einen empirischen Teil folgend wird in Abschnitt zwei zunächst eine Einordnung des Begriffs Gewinnglättung in die umfassendere Thematik der Bilanzpolitik vorgenommen. Nach einer kurzen Erläuterung des Begriffs Bilanzpolitik folgt eine Darstellung der Ziele und Instrumente, die Bilanzpolitik verfolgt, respektive derer sie sich bedient. Abgeschlossen wird der zweite Abschnitt durch das Aufzeigen der Grenzen, innerhalb derer sich Bilanzpolitik legalerweise bewegen muss. Anschließend werden in Abschnitt drei die theoretischen Grundlagen zum Gewinnglättungsverhalten dargestellt und der Begriff der Gewinnglättung definiert. Im Rahmen der folgenden Darstellung von Erklärungsansätzen für Gewinnglättungsverhalten werden insbesondere die efficient market Perspektive, die contracting Perspektive und die informational Perspektive betrachtet. Da die efficient market und die informational Perspektive die kapitalmarktorientierte Sichtweise für Gewinnglättungsverhalten betonen, wird unter anderem untersucht, wie Gewinnglättung als eine Art von Bilanzpolitik in den Kontext der Kapitalmarkttheorie eingeordnet werden kann. Im Weiteren werden in diesem Abschnitt die Arten der Gewinnglättung erläutert sowie die bilanzpolitischen Mittel zur Realisierung eines glatten Gewinnausweises aufgezeigt. Im Rahmen dieser Darstellung wird im Besonderen auf mögliche Glättungsobjekte, Glättungsinstrumente und Glättungsdimensionen eingegangen. Im vierten Abschnitt werden verschiedene empirische Studien zur Gewinnglättung vorgestellt. Der erste Teil dieses Abschnitts beschäftigt sich dabei mit vier häufig angewendeten Methoden zum Nachweis von Gewinnglättung. Die generellen Vorgehensweisen der einzelnen Methoden werden jeweils kurz erläutert und im Anschluss kritisch beurteilt, mögliche Schwächen werden identifiziert. Daran anschließend werden die wesentlichen Ergebnisse der zahlreichen Forschungsarbeiten zum Gewinnglättungsverhalten systematisiert nach Forschungsinhalten dargestellt. Es werden dabei unter anderem Untersuchungsergebnisse von Studien, die die Auswirkungen von Gewinnglättungverhalten auf den Marktwert von Unternehmen untersuchen und Ergebnisse von Studien, die die Gewinnglättungsaktivitäten des Managements im internationalen Vergleich betrachten, vorgestellt. Abschließend wird eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Studien zu diesem Thema vorgenommen. Am Ende des vierten Abschnitts erfolgt eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Gewinnglättungsstudien. Im fünften Abschnitt wird das Thema resümiert und gewürdigt. Da die Literatur zum Thema sehr umfassend und fragmentiert ist und die Erforschung von Gewinnglättungsverhalten keineswegs abgeschlossen ist, erhebt die vorliegende Arbeit keinen Vollständigkeitsanspruch. Vordergründiges Ziel der vorliegenden Arbeit ist es vielmehr, einen Überblick über theoretische Konzepte und empirische Studien zum Income Smoothing zu geben und den derzeitigen Erkenntisstand aufzuzeigen. Da die Untersuchungsergebnisse älterer und neuerer Studien grundsätzlich nicht in einem Widerspruch zueinander stehen und die Erkenntnisse älterer Studien für ein Verständnis der neueren Literatur unabdingbar sind, wird darauf verzichtet, eine explizite Unterscheidung zwischen neuerer und älterer Literatur zu machen. In der vorliegenden Arbeit wird hierbei nicht zwischen Bilanzpolitik im Einzel- und Konzernabschluss unterschieden, da beide gleichermaßen Ziel von Bilanzpolitik sind bzw. sein können. Da die empirischen Erkenntnisse zum Gewinnglättungsverhalten insbesondere bei börsennotierten Gesellschaften gewonnen wurden, wird diese Rechtsform als Basis der folgenden Überlegungen angesehen. Aus Übersichtlichkeitsgründen und aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit wird im Folgenden darauf verzichtet, auf länderspezifische Rechnungslegungsvorschriften einzugehen. Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisV 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Gang der Unt, Diplomica Verlag

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Kritische Analyse der neueren Literatur zum Income Smoothing - Dana Scholz
(*)
Dana Scholz:
Kritische Analyse der neueren Literatur zum Income Smoothing - neues Buch

ISBN: 9783832460730

ID: 9783832460730

Inhaltsangabe:Einleitung: Die externe Rechnungslegung stellt ein wesentliches Medium für ein Unternehmen dar, um sich einem interessierten Personenkreis zu präsentieren. Ein wichtiges Kommunikationsmittel der externen Rechnungslegung ist dabei der gesetzliche Jahresabschluss/Konzernabschluss. In diesem sind zahlreiche Wahlrechte und Ermessensspielräume enthalten, die vom Gesetzgeber gewährt werden, um den unterschiedlichen unternehmensspezifischen Situationen gerecht zu werden und es den Unternehmen so zu ermöglichen, ihre externe Kommunikation an ein sich änderndes Tätigkeitsumfeld und an die spezifische Unternehmenssituation anzupassen. Die im Rahmen der Generally Accepted Accounting Standards (GAAP) gewährten Wahlrechte und Ermessensspielräume lassen sich jedoch durch das Unternehmen - ebenso wie realwirtschaftliche Transaktionen - auch für die Erfüllung subjektiver Zwecke nutzen. So können dem Kapitalmarkt beispielsweise positive Signale über die potentielle zukünftige Entwicklung des Unternehmens übermittelt werden. Dem Bilanzersteller bietet sich aber auch die ¿ der Intention ihrer Gewährung durch den Gesetzgeber entgegenstehende ¿ Möglichkeit der Ausübung von Wahlrechten und Ermessensspielräumen aus opportunistischen Motiven. Hierunter fällt beispielsweise die Optimierung erfolgsabhängiger Managementvergütungspläne. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten der Gestaltung des Jahresabschlusses/Konzernabschlusses sind Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Ein Teil dieser Untersuchungen beschäftigt sich speziell mit den Ausübungsmöglichkeiten, die vom Management vor dem Hintergrund vorgenommen werden das Periodenergebnis dahingehend zu beeinflussen, einen konstanten oder gleichmäßig wachsenden Gewinn zu zeigen. In der Literatur wird dabei eingehend diskutiert, welche Gründe für dieses, als Gewinnglättung bezeichnete Verhalten vorliegen können und welches Instrumentarium den Unternehmen zur Beeinflussung des Gewinnausweises zur Verfügung steht. Dieser Themenkomplex der Gewinnglättung, auf Englisch Income Smoothing, ist Gegenstand der vorliegenden Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist, einen Überblick über die zahlreichen theoretischen und empirischen Forschungsarbeiten, die das Gewinnausweisverhalten von Unternehmen untersuchen, zu geben. Gang der Untersuchung: Der Gliederung dieser Arbeit in einen theoretischen und einen empirischen Teil folgend wird in Abschnitt zwei zunächst eine Einordnung des Begriffs Gewinnglättung in die umfassendere Thematik der Bilanzpolitik vorgenommen. Nach einer kurzen Erläuterung des Begriffs Bilanzpolitik folgt eine Darstellung der Ziele und Instrumente, die Bilanzpolitik verfolgt, respektive derer sie sich bedient. Abgeschlossen wird der zweite Abschnitt durch das Aufzeigen der Grenzen, innerhalb derer sich Bilanzpolitik legalerweise bewegen muss. Anschließend werden in Abschnitt drei die theoretischen Grundlagen zum Gewinnglättungsverhalten dargestellt und der Begriff der Gewinnglättung definiert. Im Rahmen der folgenden Darstellung von Erklärungsansätzen für Gewinnglättungsverhalten werden insbesondere die efficient market Perspektive, die contracting Perspektive und die informational Perspektive betrachtet. Da die efficient market und die informational Perspektive die kapitalmarktorientierte Sichtweise für Gewinnglättungsverhalten betonen, wird unter anderem untersucht, wie Gewinnglättung als eine Art von Bilanzpolitik in den Kontext der Kapitalmarkttheorie eingeordnet werden kann. Im Weiteren werden in diesem Abschnitt die Arten der Gewinnglättung erläutert sowie die bilanzpolitischen Mittel zur Realisierung eines glatten Gewinnausweises aufgezeigt. Im Rahmen dieser Darstellung wird im Besonderen auf mögliche Glättungsobjekte, Glättungsinstrumente und Glättungsdimensionen eingegangen. Im vierten Abschnitt werden verschiedene empirische Studien zur Gewinnglättung vorgestellt. Der erste Teil dieses Abschnitts beschäftigt sich dabei mit vier häufig angewendeten Methoden zum Nachweis von Gewinnglättung. Die generellen Vorgehensweisen der einzelnen Methoden werden jeweils kurz erläutert und im Anschluss kritisch beurteilt, mögliche Schwächen werden identifiziert. Daran anschließend werden die wesentlichen Ergebnisse der zahlreichen Forschungsarbeiten zum Gewinnglättungsverhalten systematisiert nach Forschungsinhalten dargestellt. Es werden dabei unter anderem Untersuchungsergebnisse von Studien, die die Auswirkungen von Gewinnglättungverhalten auf den Marktwert von Unternehmen untersuchen und Ergebnisse von Studien, die die Gewinnglättungsaktivitäten des Managements im internationalen Vergleich betrachten, vorgestellt. Abschließend wird eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Studien zu diesem Thema vorgenommen. Am Ende des vierten Abschnitts erfolgt eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Gewinnglättungsstudien. Im fünften Abschnitt wird das Thema resümiert und gewürdigt. Da die Literatur zum Thema sehr umfassend und fragmentiert ist und die Erforschung von Gewinnglättungsverhalten keineswegs abgeschlossen ist, erhebt die vorliegende Arbeit keinen Vollständigkeitsanspruch. Vordergründiges Ziel der vorliegenden Arbeit ist es vielmehr, einen Überblick über theoretische Konzepte und empirische Studien zum Income Smoothing zu geben und den derzeitigen Erkenntisstand aufzuzeigen. Da die Untersuchungsergebnisse älterer und neuerer Studien grundsätzlich nicht in einem Widerspruch zueinander stehen und die Erkenntnisse älterer Studien für ein Verständnis der neueren Literatur unabdingbar sind, wird darauf verzichtet, eine explizite Unterscheidung zwischen neuerer und älterer Literatur zu machen. In der vorliegenden Arbeit wird hierbei nicht zwischen Bilanzpolitik im Einzel- und Konzernabschluss unterschieden, da beide gleichermaßen Ziel von Bilanzpolitik sind bzw. sein können. Da die empirischen Erkenntnisse zum Gewinnglättungsverhalten insbesondere bei börsennotierten Gesellschaften gewonnen wurden, wird diese Rechtsform als Basis der folgenden Überlegungen angesehen. Aus Übersichtlichkeitsgründen und aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Arbeit wird im Folgenden darauf verzichtet, auf länderspezifische Rechnungslegungsvorschriften einzugehen. Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisV 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Gang der Untersuchung2 2.Bilanzpolitik und Gewinnglättung4 2.1Begriff der Bilanzpolitik4 2.2Bilanzpolitische Ziele7 2.3Instrumente der Bilanzpolitik8 2.4Grenzen der Bilanzpolitik10 3.Das Konzept der Gewinnglättung11 3.1Begriff der Gewinnglättung (Income Smoothing)11 3.2Erklärungsansätze für Gewinnglättung12 3.2.1Die Efficient Market Perspektive13 3.2.2Die Contracting Perspektive15 3.2.3Die Informational Perspektive18 3.3Möglichkeiten eines glatten Gewinnausweises20 3.4Gewinnglättungstechniken23 3.4.1Glättungsobjekte23 3.4.2Glättungsinstrumente24 3.4.3Glättungsdimensionen26 4.Empirische Studien zur Gewinnglättung29 4.1Kritische Darstellung der Methoden zum Nachweis von Gewinnglättung30 4.1.1Betrachtung konkreter Glättungsinstrumente33 4.1.2Discretionary Accruals als Glättungsinstrument36 4.1.3Korrelation von Cash Flows und Accruals43 4.1.4Vergleich der Varianz von Umsatzerlösen und Gewinnen (Eckel-Index)45 4.2Ergebnisse der Studien zur Gewinnglättung49 4.2.1Untersuchungen zum Allgemeinen Nachweis von Gewinnglättungsverhalten50 4.2.2Untersuchungen zu Gewinnglättungsinstrumenten51 4.2.3Untersuchungen zu Motiven der Gewinnglättung52 4.2.4Untersuchungen zur Auswirkung von Gewinnglättung auf den Marktwert des Unternehmens55 4.2.5Internationale Studien zum Gewinnglättungsverhalten57 4.3Kritische Würdigung der empirischen Studien59 5.Schlussbetrachtung64 LiteraturverzeichnisL1 AnhangA1 Anlage 1:Studien zum Allgemeinen Nachweis von GewinnglättungA1 Anlage 2:Studien zur Untersuchung von GlättungsinstrumentenA3 Anlage 3:Untersuchungen zu den Motiven der GewinnglättungA10 Anlage 4:Untersuchungen zur Auswirkung von Gewinnglättung auf den Marktwert von UnternehmenA17 Anlage 5:Internationale Studien zum GewinnglättungsverhaltenA21 Ehrenwörtliche ErklärungA25 Kritische Analyse der neueren Literatur zum Income Smoothing: Inhaltsangabe:Einleitung: Die externe Rechnungslegung stellt ein wesentliches Medium für ein Unternehmen dar, um sich einem interessierten Personenkreis zu präsentieren. Ein wichtiges Kommunikationsmittel der externen Rechnungslegung ist dabei der gesetzliche Jahresabschluss/Konzernabschluss. In diesem sind zahlreiche Wahlrechte und Ermessensspielräume enthalten, die vom Gesetzgeber gewährt werden, um den unterschiedlichen unternehmensspezifischen Situationen gerecht zu werden und es den Unternehmen so zu ermöglichen, ihre externe Kommunikation an ein sich änderndes Tätigkeitsumfeld und an die spezifische Unternehmenssituation anzupassen. Die im Rahmen der Generally Accepted Accounting Standards (GAAP) gewährten Wahlrechte und Ermessensspielräume lassen sich jedoch durch das Unternehmen - ebenso wie realwirtschaftliche Transaktionen - auch für die Erfüllung subjektiver Zwecke nutzen. So können dem Kapitalmarkt beispielsweise positive Signale über die potentielle zukünftige Entwicklung des Unternehmens übermittelt werden. Dem Bilanzersteller bietet sich aber auch die ¿ der Intention ihrer Gewährung durch den Gesetzgeber entgegenstehende ¿ Möglichkeit der Ausübung von Wahlrechten und Ermessensspielräumen aus opportunistischen Motiven. Hierunter fällt beispielsweise die Optimierung erfolgsabhängiger Managementvergütungspläne. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten der Gestaltung des Jahresabschlusses/Konzernabschlusses sind Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Ein Teil dieser Untersuchungen beschäftigt sich speziell mit den Ausübungsmöglichkeiten, die vom Management vor dem Hintergrund vorgenommen werden das Periodenergebnis dahingehend zu beeinflussen, einen konstanten oder gleichmäßig wachsenden Gewinn zu zeigen. In der Literatur wird dabei eingehend diskutiert, welche Gründe für dieses, als Gewinnglättung bezeichnete Verhalten vorliegen können und welches Instrumentarium den Unternehmen zur Beeinflussung des Gewinnausweises zur Verfügung steht. Dieser Themenkomplex der Gewinnglättung, auf Englisch Income Smoothing, ist Gegenstand der vorliegenden Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist, einen Überblick über die zahlreichen theoretischen und empirischen Forschungsarbeiten, die das Gewinnausweisverhalten von Unternehmen untersuchen, zu geben. Gang der Untersuchung: Der Gliederung dieser Arbeit in einen theoretischen und einen empirischen Teil folgend wird in Abschnitt zwei zunächst eine Einordnung des Begriffs Gewinnglättung in die umfassendere Thematik der Bilanzpolitik vorgenommen. Nach einer kurzen Erläuterung des Begriffs Bilanzpolitik folgt eine Darstellung der Ziele und Instrumente, die Bilanzpolitik verfolgt, respektive derer sie sich bedient. Abgeschlossen wird der zweite Abschnitt durch das Aufzeigen der Grenzen, innerhalb derer sich Bilanzpolitik legalerweise bewegen muss. Anschließend werden in Abschnitt drei die theoretischen Grundlagen zum Gewinnglättungsverhalten dargestellt und der Begriff der Gewinnglättung definiert. Im Rahmen der folgenden Darstellung von Erklärungsansätzen für Gewinnglättungsverhalten werden insbesondere die efficient market Perspektive, die contracting Perspektive und die informational Perspektive betrachtet. Da die efficient market und die informational Perspektive die kapitalmarktorientierte Sichtweise für Gewinnglättungsverhalten betonen, wird unter anderem untersucht, wie Gewinnglättung als eine Art von Bilanzpolitik in den Kontext der Kapitalmarkttheorie eingeordnet werden kann. Im Weiteren werden in diesem Abschnitt die Arten der Gewinnglättung erläutert sowie die bilanzpolitischen Mittel zur Realisierung eines glatten Gewinnausweises aufgezeigt. Im Rahmen dieser Darstellung wird im Besonderen auf mögliche Glättungsobjekte, Glättungsinstrumente und Glättungsdimensionen eingegangen. Im vierten Abschnitt werden verschiedene empirische Studien zur Gewinnglättung vorgestellt. Der erste Teil dieses Abschnitts beschäftigt sich dabei mit vier häufig angewendeten Methoden zum Nachweis von Gewinnglättung. Die generellen Vorgehensweisen der einzelnen Methoden werden jeweils kurz erläutert und im Anschluss kritisch beurteilt, mögliche Schwächen werden identifiziert. Daran anschließend werden die wesentlichen Ergebnisse der zahlreichen Forschungsarbeiten zum Gewinnglättungsverhalten systematisiert nach Forschungsinhalten dargestellt. Es werden dabei unter anderem Untersuchungsergebnisse von Studien, die die Auswirkungen von Gewinnglättungverhalten auf den Marktwert von Unternehmen untersuchen und Ergebnisse von Studien, die die Gewinnglättungsaktivitäten des Managements im internationalen Vergleich betrachten, vorgestellt. Abschließend wird eine zusammenfassende kritische Beurteilung der empirischen Studien zu diesem Thema vorgenommen. 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1. Auflage, 1. Auflage, [KW: PDF ,BETRIEBSWIRTSCHAFT ,BUSINESS ECONOMICS , ACCOUNTING , GENERAL ,RECHNUNGSWESEN , CONTROLLING ,SOZIALWISSENSCHAFTEN RECHT WIRTSCHAFT , WIRTSCHAFT , BETRIEBSWIRTSCHAFT ,GEWINNGLAETTUNG BILANZPOLITIK EARNINGS MANAGEMENT WAHLRECHTE ERMESSENSSPIELRAEU] <-> <-> PDF ,BETRIEBSWIRTSCHAFT ,BUSINESS ECONOMICS , ACCOUNTING , GENERAL ,RECHNUNGSWESEN , CONTROLLING ,SOZIALWISSENSCHAFTEN RECHT WIRTSCHAFT , WIRTSCHAFT , BETRIEBSWIRTSCHAFT ,GEWINNGLAETTUNG BILANZPOLITIK EARNINGS MANAGEMENT WAHLRECHTE ERMESSENSSPIELRAEU

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