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Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - Barbara Schmitt-Fink
(*)
Barbara Schmitt-Fink:
Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - neues Buch

ISBN: 9783832457532

ID: 9783832457532

Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, daß die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies läßt vermuten, daß hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, daß die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, daß die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschließliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der Auseinandersetzung mit und der Hinwendung zum Körper reduzieren. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein so angelegtes Therapiekonzept empirisch zu prüfen. Gang der Untersuchung: In den einleitenden Kapiteln wird der Versuch unternommen, zu einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Herzinfarktsports zu gelangen. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung von Zielen, Methoden und Inhalten, die daran anschließend mittels ausgewählter Untersuchungsergebnisse ausführlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Die weiteren Kapitel befassen sich neben wahrnehmungstheoretischen Grundlagen mit der Strukturierung und Darstellung von Untersuchungsverfahren zur Körperwahrnehmungsfähigkeit. Der emipirische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein alternatives, d.h. mehr psychologisch ausgerichtetes Therapiekonzept, das insbesondere auf einer Förderung der Körperwahrnehmung und des Körpererlebens beruht, günstigere Auswirkungen auf den Umgang mit der Herzerkrankung erreicht als ein Therapieprogramm, das solche Elemente nicht integriert. Daneben umfaßt dieser Teil der Arbeit die statistische Analyse von drei selbstentwickelten Fragebögen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung12 1.Die multifaktorielle Genese des Herzinfarkts15 2.Sport und Bewegung in der kardiologischen Rehabilitation28 2.1Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus medizinischer Sicht28 2.2Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus psychologischer Sicht29 2.3Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus sozialer Sicht31 2.4Übungsinhalte der Bewegungstherapie mit Herzpatienten33 2.5Empirische Untersuchungen zur Herzgruppenarbeit35 2.5.1Befunde bezüglich physiologisch-medizinischer Ziele36 2.5.2Befunde bezüglich psychologischer Ziele40 2.5.2.1Befunde bezüglich psychologischer Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Körperwahrnehmung47 2.5.3Befunde bezüglich sozialer Ziele48 2.6Einfluß von Krankheitsverarbeitung, Sportverständnis und Gesundheitsmotivation auf die kardiologische Bewegungstherapie52 2.7Neue Entwicklungen in der Bewegungstherapie mit Herzpatienten57 3.Physiologische und psychologische Grundlagen des Wahrnehmungsprozesses67 3.1Wahrnehmungstheoretische Grundlagen67 3.2Physiologische Grundlagen der Interozeption72 3.3Psychologische Grundlagen der Interozeption76 4.Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten84 4.1Bedeutung der Körperwahrnehmung für den Herzpatienten84 4.2Interozeption bei Herzinfarktpatienten86 4.3Krankheitswahrnehmung bei KHK-Patienten89 5.Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.1Struktur der Meßmethoden zur Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.2Meßmethoden zum Körperbild98 5.3Meßmethoden zur interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit99 5.3.1Einschätzverfahren zur Messung der viszerozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit100 5.3.2Einschätzverfahren und Körperorientierungsaufgaben zur Messung der propriozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit102 5.4Psychophysiologische Messung der Entspannungsfähigkeit105 6.Vorüberlegungen und Thesen zur eigenen empirischen Untersuchung108 6.1Problemstellung108 6.2Ziele der Arbeit113 6.3Fragestellungen und Hypothesen116 7.Methodik118 7.1Untersuchungsdesign118 7.2Untersuchungsinstrumente119 7.2.1Überblick119 7.2.2Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKv120 7.2.3Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKn123 7.2.4Konstruktion eines Fragebogens zur Sportmotivation126 7.2.5Motorische Tests zur Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit127 7.2.5.1Messung des Körperschemas128 7.2.5.2Wahrnehmung von interozeptiven Signalen während körperlicher Anstrengung133 7.2.5.3Messung der Entspannungsfähigkeit136 7.3Beschreibung der Stichprobe138 7.3.1Person- und arbeitsbezogene Merkmale138 7.3.2Programme der Experimentalgruppen143 7.4Untersuchungsdurchführung145 7.5Verwendete statistische Verfahren147 8.Beschreibung der Ergebnisse149 8.1Fragebogenuntersuchung149 8.1.1Faktorenanalyse des Fragebogens Umgang mit Körper und Krankheit in der Vorinfarktphase (UKKv)149 8.1.1.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren157 8.1.2Faktorenanalyse des Fragebogens Umgang mit Körper und Krankheit in der Phase nach dem Infarkt (UKKn)163 8.1.2.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren170 8.1.3Diskussion der Ergebnisse zu den Fragebögen UKKv und UKKn175 8.1.4Faktorenanalyse des Fragebogens zur Sportmotivation (FSM)182 8.1.4.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren188 8.1.5Folgerungen für die Therapiearbeit in der Herzsportgruppe192 8.2Experimentelle Untersuchung198 8.2.1Persondaten198 8.2.2Medizinische Daten199 8.2.3Aktivitäten außerhalb der Herzsportgruppe und Dauer der Herzsportgruppenteilnahme201 8.2.4Vergleich von VG und KG bei den motorischen Tests zur Interozeptionsleistung204 8.2.4.1Ergebnisse zum Körperschema204 8.2.4.2Wahrnehmung der körperlichen Anstrengung213 8.2.4.3Entspannungsfähigkeit223 8.3Unterschiede zwischen VG und KG bei Sportmotivation (FSM) und Umgang mit Körper und Krankheit vor der Infarkterkrankung (UKKv)225 8.3.1Mittelwertvergleiche in den Faktoren des UKKn zwischen den beiden Untersuchungsgruppen230 9.Diskussion der experimentellen Befunde234 10.Abschlußdiskussion240 10.1Bewertung der Untersuchungsbefunde240 10.2Konsequenzen für Forschung und Praxis246 11.Literatur252 12.Anhang277 12.1Tabellen zu den Persondaten277 12.2Herzsportgruppenleiterbefragung279 12.2.1Fragebogen279 12.2.2Ergebnisse280 12.3Beschreibung der motorischen Testaufgaben287 12.3.1Testbogen zur Protokollierung der Ergebnisse290 12.4Statistische Kennwerte zu den Faktoren aus UKKv, UKKn und FSM292 12.4.1Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des UKKv292 12.4.2Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des UKKn293 12.4.3Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des FSM295 12.5Meßinstrumente ¿ verwendete Fragebögen296 Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten: Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, daß die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies läßt vermuten, daß hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, daß die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, daß die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschließliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der Auseinandersetzung mit und der Hinwendung zum Körper reduzieren. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein so angelegtes Therapiekonzept empirisch zu prüfen. Gang der Untersuchung: In den einleitenden Kapiteln wird der Versuch unternommen, zu einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Herzinfarktsports zu gelangen. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung von Zielen, Methoden und Inhalten, die daran anschließend mittels ausgewählter Untersuchungsergebnisse ausführlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Die weiteren Kapitel befassen sich neben wahrnehmungstheoretischen Grundlagen mit der Strukturierung und Darstellung von Untersuchungsverfahren zur Körperwahrnehmungsfähigkeit. Der emipirische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein alternatives, d.h. mehr psychologisch ausgerichtetes Therapiekonzept, das insbesondere auf einer Förderung der Körperwahrnehmung und des Körpererlebens beruht, günstigere Auswirkungen auf den Umgang mit der Herzerkrankung erreicht als ein Therapieprogramm, das solche Elemente nicht integriert. Daneben umfaßt dieser Teil der Arbeit die statistische Analyse von drei selbstentwickelten Fragebögen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung12 1.Die multifaktorielle Genese des Herzinfarkts15 2.Sport und Bewegung in der kardiologischen Rehabilitation28 2.1Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus medizinischer Sicht28 2.2Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus psychologischer Sicht29 2.3Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus sozialer Sicht31 2.4Übungsinhalte der Bewegungstherapie mit Herzpatienten33 2.5Empirische Untersuchungen zur Herzgruppenarbeit35 2.5.1Befunde bezüglich physiologisch-medizinischer Ziele36 2.5.2Befunde bezüglich psychologischer Ziele40 2.5.2.1Befunde bezüglich psychologischer Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Körperwahrnehmung47 2.5.3Befunde bezüglich sozialer Ziele48 2.6Einfluß von Krankheitsverarbeitung, Sportverständnis und Gesundheitsmotivation auf die kardiologische Bewegungstherapie52 2.7Neue Entwicklungen in der Bewegungstherapie mit Herzpatienten57 3.Physiologische und psychologische Grundlagen des Wahrnehmungsprozesses67 3.1Wahrnehmungstheoretische Grundlagen67 3.2Physiologische Grundlagen der Interozeption72 3.3Psychologische Grundlagen der Interozeption76 4.Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten84 4.1Bedeutung der Körperwahrnehmung für den Herzpatienten84 4.2Interozeption bei Herzinfarktpatienten86 4.3Krankheitswahrnehmung bei KHK-Patienten89 5.Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.1Struktur der Meßmethoden zur Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.2Meßmethoden zum Körperbild98 5.3Meßmethoden zur interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit99 5.3.1Einschätzverfahren zur Messung der viszerozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit100 5.3.2Einschätzverfahren und Körperorientierungsaufgaben zur Messung der propriozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit102 5.4Psychophysiologische Messung der Entspannungsfähigkeit105 6.Vorüberlegungen und Thesen zur eigenen empirischen Untersuchung108 6.1Problemstellung108 6.2Ziele der Arbeit113 6.3Fragestellungen und Hypothesen116 7.Methodik118 7.1Untersuchungsdesign118 7.2Untersuchungsinstrumente119 7.2.1Überblick119 7.2.2Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKv120 7.2.3Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKn123 7.2.4Konstruktion eines Fragebogens zur Sportmotivation126 7.2.5Motorische Tests zur Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit127 7.2.5.1Messung des Körperschemas128 7.2.5.2Wahrnehmung von interozeptiven Signalen während körperlicher Anstrengung133 7.2.5.3Messung der Entspannungsfähigkeit136 7.3Beschreibung der Stichprobe138 7.3.1Person- und arbeitsbezogene Merkmale1, Diplomica Verlag

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Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - Barbara Schmitt-Fink
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Barbara Schmitt-Fink:
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ISBN: 9783832457532

ID: 9783832457532

Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, daß die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies läßt vermuten, daß hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, daß die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, daß die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschließliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der Auseinandersetzung mit und der Hinwendung zum Körper reduzieren. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein so angelegtes Therapiekonzept empirisch zu prüfen. Gang der Untersuchung: In den einleitenden Kapiteln wird der Versuch unternommen, zu einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Herzinfarktsports zu gelangen. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung von Zielen, Methoden und Inhalten, die daran anschließend mittels ausgewählter Untersuchungsergebnisse ausführlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Die weiteren Kapitel befassen sich neben wahrnehmungstheoretischen Grundlagen mit der Strukturierung und Darstellung von Untersuchungsverfahren zur Körperwahrnehmungsfähigkeit. Der emipirische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein alternatives, d.h. mehr psychologisch ausgerichtetes Therapiekonzept, das insbesondere auf einer Förderung der Körperwahrnehmung und des Körpererlebens beruht, günstigere Auswirkungen auf den Umgang mit der Herzerkrankung erreicht als ein Therapieprogramm, das solche Elemente nicht integriert. Daneben umfaßt dieser Teil der Arbeit die statistische Analyse von drei selbstentwickelten Fragebögen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung12 1.Die multifaktorielle Genese des Herzinfarkts15 2.Sport und Bewegung in der kardiologischen Rehabilitation28 2.1Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus medizinischer Sicht28 2.2Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus psychologischer Sicht29 2.3Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus sozialer Sicht31 2.4Übungsinhalte der Bewegungstherapie mit Herzpatienten33 2.5Empirische Untersuchungen zur Herzgruppenarbeit35 2.5.1Befunde bezüglich physiologisch-medizinischer Ziele36 2.5.2Befunde bezüglich psychologischer Ziele40 2.5.2.1Befunde bezüglich psychologischer Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Körperwahrnehmung47 2.5.3Befunde bezüglich sozialer Ziele48 2.6Einfluß von Krankheitsverarbeitung, Sportverständnis und Gesundheitsmotivation auf die kardiologische Bewegungstherapie52 2.7Neue Entwicklungen in der Bewegungstherapie mit Herzpatienten57 3.Physiologische und psychologische Grundlagen des Wahrnehmungsprozesses67 3.1Wahrnehmungstheoretische Grundlagen67 3.2Physiologische Grundlagen der Interozeption72 3.3Psychologische Grundlagen der Interozeption76 4.Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten84 4.1Bedeutung der Körperwahrnehmung für den Herzpatienten84 4.2Interozeption bei Herzinfarktpatienten86 4.3Krankheitswahrnehmung bei KHK-Patienten89 5.Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.1Struktur der Meßmethoden zur Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.2Meßmethoden zum Körperbild98 5.3Meßmethoden zur interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit99 5.3.1Einschätzverfahren zur Messung der viszerozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit100 5.3.2Einschätzverfahren und Körperorientierungsaufgaben zur Messung der propriozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit102 5.4Psychophysiologische Messung der Entspannungsfähigkeit105 6.Vorüberlegungen und Thesen zur eigenen empirischen Untersuchung108 6.1Problemstellung108 6.2Ziele der Arbeit113 6.3Fragestellungen und Hypothesen116 7.Methodik118 7.1Untersuchungsdesign118 7.2Untersuchungsinstrumente119 7.2.1Überblick119 7.2.2Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKv120 7.2.3Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKn123 7.2.4Konstruktion eines Fragebogens zur Sportmotivation126 7.2.5Motorische Tests zur Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit127 7.2.5.1Messung des Körperschemas128 7.2.5.2Wahrnehmung von interozeptiven Signalen während körperlicher Anstrengung133 7.2.5.3Messung der Entspannungsfähigkeit136 7.3Beschreibung der Stichprobe138 7.3.1Person- und arbeitsbezogene Merkmale138 7.3.2Programme der Experimentalgruppen143 7.4Untersuchungsdurchführung145 7.5Verwendete statistische Verfahren147 8.Beschreibung der Ergebnisse149 8.1Fragebogenuntersuchung149 8.1.1Faktorenanalyse des Fragebogens Umgang mit Körper und Krankheit in der Vorinfarktphase (UKKv)149 8.1.1.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren157 8.1.2Faktorenanalyse des Fragebogens Umgang mit Körper und Krankheit in der Phase nach dem Infarkt (UKKn)163 8.1.2.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren170 8.1.3Diskussion der Ergebnisse zu den Fragebögen UKKv und UKKn175 8.1.4Faktorenanalyse des Fragebogens zur Sportmotivation (FSM)182 8.1.4.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren188 8.1.5Folgerungen für die Therapiearbeit in der Herzsportgruppe192 8.2Experimentelle Untersuchung198 8.2.1Persondaten198 8.2.2Medizinische Daten199 8.2.3Aktivitäten außerhalb der Herzsportgruppe und Dauer der Herzsportgruppenteilnahme201 8.2.4Vergleich von VG und KG bei den motorischen Tests zur Interozeptionsleistung204 8.2.4.1Ergebnisse zum Körperschema204 8.2.4.2Wahrnehmung der körperlichen Anstrengung213 8.2.4.3Entspannungsfähigkeit223 8.3Unterschiede zwischen VG und KG bei Sportmotivation (FSM) und Umgang mit Körper und Krankheit vor der Infarkterkrankung (UKKv)225 8.3.1Mittelwertvergleiche in den Faktoren des UKKn zwischen den beiden Untersuchungsgruppen230 9.Diskussion der experimentellen Befunde234 10.Abschlußdiskussion240 10.1Bewertung der Untersuchungsbefunde240 10.2Konsequenzen für Forschung und Praxis246 11.Literatur252 12.Anhang277 12.1Tabellen zu den Persondaten277 12.2Herzsportgruppenleiterbefragung279 12.2.1Fragebogen279 12.2.2Ergebnisse280 12.3Beschreibung der motorischen Testaufgaben287 12.3.1Testbogen zur Protokollierung der Ergebnisse290 12.4Statistische Kennwerte zu den Faktoren aus UKKv, UKKn und FSM292 12.4.1Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des UKKv292 12.4.2Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des UKKn293 12.4.3Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des FSM295 12.5Meßinstrumente ¿ verwendete Fragebögen296 Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten: Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, daß die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies läßt vermuten, daß hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, daß die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, daß die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschließliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der Auseinandersetzung mit und der Hinwendung zum Körper reduzieren. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein so angelegtes Therapiekonzept empirisch zu prüfen. Gang der Untersuchung: In den einleitenden Kapiteln wird der Versuch unternommen, zu einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Herzinfarktsports zu gelangen. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung von Zielen, Methoden und Inhalten, die daran anschließend mittels ausgewählter Untersuchungsergebnisse ausführlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Die weiteren Kapitel befassen sich neben wahrnehmungstheoretischen Grundlagen mit der Strukturierung und Darstellung von Untersuchungsverfahren zur Körperwahrnehmungsfähigkeit. Der emipirische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein alternatives, d.h. mehr psychologisch ausgerichtetes Therapiekonzept, das insbesondere auf einer Förderung der Körperwahrnehmung und des Körpererlebens beruht, günstigere Auswirkungen auf den Umgang mit der Herzerkrankung erreicht als ein Therapieprogramm, das solche Elemente nicht integriert. Daneben umfaßt dieser Teil der Arbeit die statistische Analyse von drei selbstentwickelten Fragebögen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung12 1.Die multifaktorielle Genese des Herzinfarkts15 2.Sport und Bewegung in der kardiologischen Rehabilitation28 2.1Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus medizinischer Sicht28 2.2Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus psychologischer Sicht29 2.3Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus sozialer Sicht31 2.4Übungsinhalte der Bewegungstherapie mit Herzpatienten33 2.5Empirische Untersuchungen zur Herzgruppenarbeit35 2.5.1Befunde bezüglich physiologisch-medizinischer Ziele36 2.5.2Befunde bezüglich psychologischer Ziele40 2.5.2.1Befunde bezüglich psychologischer Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Körperwahrnehmung47 2.5.3Befunde bezüglich sozialer Ziele48 2.6Einfluß von Krankheitsverarbeitung, Sportverständnis und Gesundheitsmotivation auf die kardiologische Bewegungstherapie52 2.7Neue Entwicklungen in der Bewegungstherapie mit Herzpatienten57 3.Physiologische und psychologische Grundlagen des Wahrnehmungsprozesses67 3.1Wahrnehmungstheoretische Grundlagen67 3.2Physiologische Grundlagen der Interozeption72 3.3Psychologische Grundlagen der Interozeption76 4.Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten84 4.1Bedeutung der Körperwahrnehmung für den Herzpatienten84 4.2Interozeption bei Herzinfarktpatienten86 4.3Krankheitswahrnehmung bei KHK-Patienten89 5.Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.1Struktur der Meßmethoden zur Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.2Meßmethoden zum Körperbild98 5.3Meßmethoden zur interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit99 5.3.1Einschätzverfahren zur Messung der viszerozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit100 5.3.2Einschätzverfahren und Körperorientierungsaufgaben zur Messung der propriozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit102 5.4Psychophysiologische Messung der Entspannungsfähigkeit105 6.Vorüberlegungen und Thesen zur eigenen empirischen Untersuchung108 6.1Problemstellung108 6.2Ziele der Arbeit113 6.3Fragestellungen und Hypothesen116 7.Methodik118 7.1Untersuchungsdesign118 7.2Untersuchungsinstrumente119 7.2.1Überblick119 7.2.2Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKv120 7.2.3Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKn123 7.2.4Konstruktion eines Fragebogens zur Sportmotivation126 7.2.5Motorische Tests zur Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit127 7.2.5.1Messung des Körperschemas128 7.2.5.2Wahrnehmung von interozeptiven Signalen während körperlicher Anstrengung133 7.2.5.3Messung der Entspannungsfähigkeit136 7.3Beschreibung der Stichprobe138 7.3.1Person- und arbeitsbezogene Merkmale, Diplomica Verlag

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Barbara Schmitt-Fink:
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ISBN: 9783832457532

ID: 9783832457532

Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, daß die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies läßt vermuten, daß hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, daß die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, daß die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschließliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der Auseinandersetzung mit und der Hinwendung zum Körper reduzieren. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein so angelegtes Therapiekonzept empirisch zu prüfen. Gang der Untersuchung: In den einleitenden Kapiteln wird der Versuch unternommen, zu einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Herzinfarktsports zu gelangen. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung von Zielen, Methoden und Inhalten, die daran anschließend mittels ausgewählter Untersuchungsergebnisse ausführlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Die weiteren Kapitel befassen sich neben wahrnehmungstheoretischen Grundlagen mit der Strukturierung und Darstellung von Untersuchungsverfahren zur Körperwahrnehmungsfähigkeit. Der emipirische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein alternatives, d.h. mehr psychologisch ausgerichtetes Therapiekonzept, das insbesondere auf einer Förderung der Körperwahrnehmung und des Körpererlebens beruht, günstigere Auswirkungen auf den Umgang mit der Herzerkrankung erreicht als ein Therapieprogramm, das solche Elemente nicht integriert. Daneben umfaßt dieser Teil der Arbeit die statistische Analyse von drei selbstentwickelten Fragebögen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung12 1.Die multifaktorielle Genese des Herzinfarkts15 2.Sport und Bewegung in der kardiologischen Rehabilitation28 2.1Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus medizinischer Sicht28 2.2Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus psychologischer Sicht29 2.3Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus sozialer Sicht31 2.4Übungsinhalte der Bewegungstherapie mit Herzpatienten33 2.5Empirische Untersuchungen zur Herzgruppenarbeit35 2.5.1Befunde bezüglich physiologisch-medizinischer Ziele36 2.5.2Befunde bezüglich psychologischer Ziele40 2.5.2.1Befunde bezüglich psychologischer Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Körperwahrnehmung47 2.5.3Befunde bezüglich sozialer Ziele48 2.6Einfluß von Krankheitsverarbeitung, Sportverständnis und Gesundheitsmotivation auf die kardiologische Bewegungstherapie52 2.7Neue Entwicklungen in der Bewegungstherapie mit Herzpatienten57 3.Physiologische und psychologische Grundlagen des Wahrnehmungsprozesses67 3.1Wahrnehmungstheoretische Grundlagen67 3.2Physiologische Grundlagen der Interozeption72 3.3Psychologische Grundlagen der Interozeption76 4.Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten84 4.1Bedeutung der Körperwahrnehmung für den Herzpatienten84 4.2Interozeption bei Herzinfarktpatienten86 4.3Krankheitswahrnehmung bei KHK-Patienten89 5.Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.1Struktur der Meßmethoden zur Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.2Meßmethoden zum Körperbild98 5.3Meßmethoden zur interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit99 5.3.1Einschätzverfahren zur Messung der viszerozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit100 5.3.2Einschätzverfahren und Körperorientierungsaufgaben zur Messung der propriozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit102 5.4Psychophysiologische Messung der Entspannungsfähigkeit105 6.Vorüberlegungen und Thesen zur eigenen empirischen Untersuchung108 6.1Problemstellung108 6.2Ziele der Arbeit113 6.3Fragestellungen und Hypothesen116 7.Methodik118 7.1Untersuchungsdesign118 7.2Untersuchungsinstrumente119 7.2.1Überblick119 7.2.2Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKv120 7.2.3Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKn123 7.2.4Konstruktion eines Fragebogens zur Sportmotivation126 7.2.5Motorische Tests zur Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit127 7.2.5.1Messung des Körperschemas128 7.2.5.2Wahrnehmung von interozeptiven Signalen während körperlicher Anstrengung133 7.2.5.3Messung der Entspannungsfähigkeit136 7.3Beschreibung der Stichprobe138 7.3.1Person- und arbeitsbezogene Merkmale138 7.3.2Programme der Experimentalgruppen143 7.4Untersuchungsdurchführung145 7.5Verwendete statistische Verfahren147 8.Beschreibung der Ergebnisse149 8.1Fragebogenuntersuchung149 8.1.1Faktorenanalyse des Fragebogens Umgang mit Körper und Krankheit in der Vorinfarktphase (UKKv)149 8.1.1.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren157 8.1.2Faktorenanalyse des Fragebogens Umgang mit Körper und Krankheit in der Phase nach dem Infarkt (UKKn)163 8.1.2.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren170 8.1.3Diskussion der Ergebnisse zu den Fragebögen UKKv und UKKn175 8.1.4Faktorenanalyse des Fragebogens zur Sportmotivation (FSM)182 8.1.4.1Itemanalyse und Mittelwerte der Faktoren188 8.1.5Folgerungen für die Therapiearbeit in der Herzsportgruppe192 8.2Experimentelle Untersuchung198 8.2.1Persondaten198 8.2.2Medizinische Daten199 8.2.3Aktivitäten außerhalb der Herzsportgruppe und Dauer der Herzsportgruppenteilnahme201 8.2.4Vergleich von VG und KG bei den motorischen Tests zur Interozeptionsleistung204 8.2.4.1Ergebnisse zum Körperschema204 8.2.4.2Wahrnehmung der körperlichen Anstrengung213 8.2.4.3Entspannungsfähigkeit223 8.3Unterschiede zwischen VG und KG bei Sportmotivation (FSM) und Umgang mit Körper und Krankheit vor der Infarkterkrankung (UKKv)225 8.3.1Mittelwertvergleiche in den Faktoren des UKKn zwischen den beiden Untersuchungsgruppen230 9.Diskussion der experimentellen Befunde234 10.Abschlußdiskussion240 10.1Bewertung der Untersuchungsbefunde240 10.2Konsequenzen für Forschung und Praxis246 11.Literatur252 12.Anhang277 12.1Tabellen zu den Persondaten277 12.2Herzsportgruppenleiterbefragung279 12.2.1Fragebogen279 12.2.2Ergebnisse280 12.3Beschreibung der motorischen Testaufgaben287 12.3.1Testbogen zur Protokollierung der Ergebnisse290 12.4Statistische Kennwerte zu den Faktoren aus UKKv, UKKn und FSM292 12.4.1Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des UKKv292 12.4.2Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des UKKn293 12.4.3Mittelwerte und Streuung der Einzelitems in den vier Faktoren des FSM295 12.5Meßinstrumente ¿ verwendete Fragebögen296 Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten: Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, daß die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies läßt vermuten, daß hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Maßnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, daß die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, daß die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschließliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der Auseinandersetzung mit und der Hinwendung zum Körper reduzieren. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, ein so angelegtes Therapiekonzept empirisch zu prüfen. Gang der Untersuchung: In den einleitenden Kapiteln wird der Versuch unternommen, zu einer kritischen Betrachtung des derzeitigen Herzinfarktsports zu gelangen. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung von Zielen, Methoden und Inhalten, die daran anschließend mittels ausgewählter Untersuchungsergebnisse ausführlich diskutiert und kritisch hinterfragt werden. Die weiteren Kapitel befassen sich neben wahrnehmungstheoretischen Grundlagen mit der Strukturierung und Darstellung von Untersuchungsverfahren zur Körperwahrnehmungsfähigkeit. Der emipirische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein alternatives, d.h. mehr psychologisch ausgerichtetes Therapiekonzept, das insbesondere auf einer Förderung der Körperwahrnehmung und des Körpererlebens beruht, günstigere Auswirkungen auf den Umgang mit der Herzerkrankung erreicht als ein Therapieprogramm, das solche Elemente nicht integriert. Daneben umfaßt dieser Teil der Arbeit die statistische Analyse von drei selbstentwickelten Fragebögen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung12 1.Die multifaktorielle Genese des Herzinfarkts15 2.Sport und Bewegung in der kardiologischen Rehabilitation28 2.1Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus medizinischer Sicht28 2.2Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus psychologischer Sicht29 2.3Ziele in der ambulanten Herzgruppenarbeit aus sozialer Sicht31 2.4Übungsinhalte der Bewegungstherapie mit Herzpatienten33 2.5Empirische Untersuchungen zur Herzgruppenarbeit35 2.5.1Befunde bezüglich physiologisch-medizinischer Ziele36 2.5.2Befunde bezüglich psychologischer Ziele40 2.5.2.1Befunde bezüglich psychologischer Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Körperwahrnehmung47 2.5.3Befunde bezüglich sozialer Ziele48 2.6Einfluß von Krankheitsverarbeitung, Sportverständnis und Gesundheitsmotivation auf die kardiologische Bewegungstherapie52 2.7Neue Entwicklungen in der Bewegungstherapie mit Herzpatienten57 3.Physiologische und psychologische Grundlagen des Wahrnehmungsprozesses67 3.1Wahrnehmungstheoretische Grundlagen67 3.2Physiologische Grundlagen der Interozeption72 3.3Psychologische Grundlagen der Interozeption76 4.Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten84 4.1Bedeutung der Körperwahrnehmung für den Herzpatienten84 4.2Interozeption bei Herzinfarktpatienten86 4.3Krankheitswahrnehmung bei KHK-Patienten89 5.Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.1Struktur der Meßmethoden zur Körperwahrnehmungsfähigkeit95 5.2Meßmethoden zum Körperbild98 5.3Meßmethoden zur interozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit99 5.3.1Einschätzverfahren zur Messung der viszerozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit100 5.3.2Einschätzverfahren und Körperorientierungsaufgaben zur Messung der propriozeptiven Wahrnehmungsfähigkeit102 5.4Psychophysiologische Messung der Entspannungsfähigkeit105 6.Vorüberlegungen und Thesen zur eigenen empirischen Untersuchung108 6.1Problemstellung108 6.2Ziele der Arbeit113 6.3Fragestellungen und Hypothesen116 7.Methodik118 7.1Untersuchungsdesign118 7.2Untersuchungsinstrumente119 7.2.1Überblick119 7.2.2Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKv120 7.2.3Konstruktion eines Fragebogens zum Thema UKKn123 7.2.4Konstruktion eines Fragebogens zur Sportmotivation126 7.2.5Motorische Tests zur Messung der Körperwahrnehmungsfähigkeit127 7.2.5.1Messung des Körperschemas128 7.2.5.2Wahrnehmung von interozeptiven Signalen während körperlicher Anstrengung133 7.2.5.3Messung der Entspannungsfähigkeit136 7.3Beschreibung der Stichprobe138 7.3.1Person- und arbeitsbezogene Merkma, Diplomica Verlag

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Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - Barbara Schmitt-Fink
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Barbara Schmitt-Fink:
Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - neues Buch

2002, ISBN: 9783832457532

ID: 1000393483

Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, dass die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Massnahmen einen festen Platz in der Behandlung Herzinfarktgeschädigter ein. Die Zielsetzungen, die für diesen Bereich formuliert wurden, sind sehr umfangreich. Dies lässt vermuten, dass hinsichtlich der erwarteten Effekte ein hoher Anspruch an sport- und bewegungstherapeutischen Massnahmen innerhalb der kardiologischen Rehabilitation gestellt wird. Waren die Zielsetzungen in den Anfängen des Herzgruppensports hauptsächlich medizinisch-somatisch ausgerichtet, so sind im Laufe der Entwicklung weitere Ziele hinzugekommen, die neben der Steigerung der körperlichen Funktionen das Ziel der Schaffung einer neuen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellen. Kritik an den bestehenden Herzsportgruppenmodellen kommt über die Infragestellung der Zielerreichung auf. Dies deshalb, weil insbesondere günstige psychosoziale Effekte, wie z.B. Verhaltensänderungen, psychische Stabilisierung, angemessene Krankheitsverarbeitungsformen usw. zu selten erreicht werden. Dementsprechend werden Methoden und Inhalte kritisch hinterfragt und dahingehend geprüft, ob sie tatsächlich der Umsetzung psychosozialer Ziele gerecht werden und sich in der Praxis nicht doch primär auf medizinisch-somatische Aspekte konzentrieren, wie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Letzteres wird darauf zurückgeführt, dass die Konzeption der Herzgruppenbetreuung in erster Linie auf wissenschaftlichen Grundlagen der Medizin, Sportmedizin und Trainingslehre aufbaut. Dies führt dazu, dass die Ziele in diesem Bereich besonders klar differenziert und definiert sind. In der Vergangenheit wurden bereits neue Methoden für die kardiologische Rehabilitation vorgeschlagen, die sich gegen eine ausschliessliche Fixierung auf die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch funktionelles Übungssgut stellen. Eine besondere Intention liegt in der Verbesserung der Interozeptionsleistung der Betroffenen, sowie in einer Steigerung der Sensibilität für körpereigene Prozesse. Der Umgang mit dem Körper soll auf der Basis von Bewegungserfahrung und Wahrnehmungsförderung stattfinden, d.h. eine bessere Wahrnehmung von Körpersignalen und die Fähigkeit zur richtigen Belastungsdosierung erreichen, sowie die Angst vor der [] Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die im Verlauf der 50er und Anfang der 60er Jahre erworbenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Auffassung bestätigten, dass die Frühmobilisation zu positiven Effekten bei Patienten im Zustand nach Herzinfarkt führt, nehmen bewegungs- und sporttherapeutische Massnahmen einen festen Platz in der Behandlung ... eBook PDF 16.08.2002 eBooks>Fachbücher>Medizin, Diplom.de, .200

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Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - Barbara Schmitt-Fink
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Barbara Schmitt-Fink:
Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten - Erstausgabe

2002, ISBN: 9783832457532

ID: 28215793

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Probleme der Körperwahrnehmung bei Herzinfarktpatienten


EAN (ISBN-13): 9783832457532
Erscheinungsjahr: 2002
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-12-15T05:20:35+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-03-25T09:48:38+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783832457532

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8324-5753-2


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