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Der Aufbau einer föderalistischen Rundfunkstruktur in den neuen Ländern - Axel Reetz
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Axel Reetz:
Der Aufbau einer föderalistischen Rundfunkstruktur in den neuen Ländern - neues Buch

ISBN: 9783832431792

ID: 126016697

Inhaltsangabe:Problemstellung: Der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes bedeutete die komplette Übernahme des Institutionssystems der Bundesrepublik Deutschland. Was wie zu reformieren oder wie der Volksmund sagte „abzuwickeln“ war, wurde im Einigungsvertrag festgelegt. Dessen Artikel 36 verlangte die Liquidierung des zentralisierten DDR-Rundfunks und die Gründung von Landesrundfunkanstalten. Dieses Politikfeld gilt schon lange im Westen wegen der Macht der Publizistik als stark dem Einfluss der politischen Parteien ausgesetzt. Und weil die Medienpolitik eine der wenigen Domänen der Landespolitik ist, gilt dieser Bereich als Spielwiese der Landesfürsten. Der Einigungsvertrag wurde auf Seiten der DDR jedoch durch die Regierung Lothar de Maizières ausgehandelt und nicht durch die Landesregierungen der neuen Länder. Die Landtagswahlen fanden dort erst am 14. Oktober, knapp zwei Wochen nach dem Tag der Vereinigung, statt. Das institutionelle Vakuum, welches zunächst die SED und schliesslich die vornehmlich aus Geistlichen bestehende Regierung der DDR hinterlassen hatten, füllten die Parteien auf Grund ihres organisatorischen Vorsprungs schnell aus, da sie als einzige - das gilt insbesondere für die „gewendeten“ Blockparteien - keine neuen Apparate zu implementieren brauchten. Haben die Parteien deshalb leichteres Spiel gehabt, die Diskussionen in Ostdeutschland während der Aufbauphase der neuen Rundfunkanstalten zu dominieren? Wieso sich die Regierungen der neuen Länder nicht darauf einigen konnten, sich mit einem gemeinsamen Staatsvertrag für die billigste aller Lösungen zu entscheiden, nämlich aus dem ehemaligen DDR-Rundfunk eine gemeinsame Anstalt zu machen und eine Vielzahl von populären Formaten und Sendungen wie „Ein Kessel Buntes“, „Elf 99“ oder das Jugendradio DT64 zu erhalten, wird in der Diplomarbeit nachgezeichnet. Dabei sind Tendenzen damaliger parteipolitischer Strukturen zu konstatieren, die etwa drei CDU-geführte Länder (Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) den MDR gründen liessen. Aber nicht nur. Landsmannschaftliche Konkurrenz spielte ebenso eine bedeutende Rolle, allem voran die Angst der neuen Länder vor dem Koloss Berlin und seiner im Westen bereits existierenden Rundfunkanstalt. Umstände, die das damals ebenfalls CDU-regierte Mecklenburg-Vorpommern in die Hände des als links geltenden NDR trieben. Der durch die in Artikel 36 festgelegte Befristung entstandene Zeitdruck während der Neuordnung des ostdeutschen Rundfunks - für die gesamte Umbruchphase stand kaum mehr als ein Jahr zur Verfügung – bedeutete aber auch, dass den Landesregierungen kaum Zeit zur Diskussion alternativer Rundfunkmodelle blieb. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: VerzeichnisV AbkürzungenIV I.Einleitung1 I.1Untersuchungsfragen3 I.2Vorgehensweise4 I.3Aufbau der Arbeit5 I.4Rahmenbedingungen der Rundfunkpolitik7 I.4.1Länderhoheit7 I.4.2Rundfunkfreiheit7 I.4.2.1Anspruch der Meinungsfreiheit7 I.4.2.2Umsetzung in der Rundfunkgesetzgebung7 II.Die Rundfunkpolitik der DDR9 II.1DDR-Rundfunk als dritte Anstalt?9 II.2Regionalisierung des DDR-Rundfunks10 II.3Kooperationsmodelle zwischen Ost und West10 II.4Einigungsvertrag statt Rundfunküberleitungsgesetz11 III.Die rundfunkpolitische Neuordnung13 III.1Der neue ZDF-Staatsvertrag13 III.1.1Die Ausdehnung des ZDF auf die neuen Länder13 III.1.2Querelen um die Gremienbesetzung14 III.1.3Resümee15 III.2Die Gründung des MDR16 III.2.1Die Entscheidung für eine Drei-Länder-Anstalt16 III.2.2Übernahme von Personal der Einrichtung17 III.2.3Ratifizierung des Staatsvertrages17 III.2.3.1Bedenken der thüringischen FDP17 III.2.3.2Verabschiedung des Staatsvertrags18 III.2.4Ist der MDR-Stattsvertrag verfassungswidrig?19 III.2.5Resümee20 III.3Alternativen der nordostdeutschen Rundfunkpolitik21 III.3.1Die Empfehlungen des Regionalausschusses21 III.3.2Nordostdeutsche Lösung?22 III.3.2.1Der 3+1-Vorschlag23 III.3.2.2Übernahme von Mitarbeitern der Einrichtung24 III.3.2.3Rundfunkpolitik im Bundeskanzleramt25 III.3.3Das Chaos der nordostdeutschen Rundfunkpolitik25 III.3.3.1SPD-Fraktion kontra Landesregierung in Brandenburg25 III.3.3.2Koalitionszwist in Mecklenburg-Vorpommern26 III.3.3.3Die Akzeptanz von SFB und NDR27 III.3.3.4Die NOR-Einigung28 III.3.3.4.1Gegenstand der Kompromisslösung28 III.3.3.4.2Gomolka kontra Goldbeck29 III.3.3.4.3Reaktionen in Berlin und Brandenburg31 III.3.3.5Erneute Chance für den NOR?32 III Diplomarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 2,0, Universität Konstanz (Politik- und Verwaltungswissenschaft), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, Diplom.de

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Der Aufbau einer föderalistischen Rundfunkstruktur in den neuen Ländern - neues Buch

ISBN: 9783832431792

ID: 2a194de6bf0320adee9add75c2d3f3b2

Diplomarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 2,0, Universität Konstanz (Politik- und Verwaltungswissenschaft), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Problemstellung: Der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes bedeutete die komplette Übernahme des Institutionssystems der Bundesrepublik Deutschland. Was wie zu reformieren oder wie der Volksmund sagte ?abzuwickeln? war, wurde im Einigungsvertrag festgelegt. Dessen Artikel 36 verlangte die Liquidierung des zentralisierten DDR-Rundfunks und die Gründung von Landesrundfunkanstalten. Dieses Politikfeld gilt schon lange im Westen wegen der Macht der Publizistik als stark dem Einfluss der politischen Parteien ausgesetzt. Und weil die Medienpolitik eine der wenigen Domänen der Landespolitik ist, gilt dieser Bereich als Spielwiese der Landesfürsten. Der Einigungsvertrag wurde auf Seiten der DDR jedoch durch die Regierung Lothar de Maizières ausgehandelt und nicht durch die Landesregierungen der neuen Länder. Die Landtagswahlen fanden dort erst am 14. Oktober, knapp zwei Wochen nach dem Tag der Vereinigung, statt. Das institutionelle Vakuum, welches zunächst die SED und schliesslich die vornehmlich aus Geistlichen bestehende Regierung der DDR hinterlassen hatten, füllten die Parteien auf Grund ihres organisatorischen Vorsprungs schnell aus, da sie als einzige - das gilt insbesondere für die ?gewendeten? Blockparteien - keine neuen Apparate zu implementieren brauchten. Haben die Parteien deshalb leichteres Spiel gehabt, die Diskussionen in Ostdeutschland während der Aufbauphase der neuen Rundfunkanstalten zu dominieren? Wieso sich die Regierungen der neuen Länder nicht darauf einigen konnten, sich mit einem gemeinsamen Staatsvertrag für die billigste aller Lösungen zu entscheiden, nämlich aus dem ehemaligen DDR-Rundfunk eine gemeinsame Anstalt zu machen und eine Vielzahl von populären Formaten und Sendungen wie ?Ein Kessel Buntes?, ?Elf 99? oder das Jugendradio DT64 zu erhalten, wird in der Diplomarbeit nachgezeichnet. Dabei sind Tendenzen damaliger parteipolitischer Strukturen zu konstatieren, die etwa drei CDU-geführte Länder (Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) den MDR gründen liessen. Aber nicht nur. Landsmannschaftliche Konkurrenz spielte ebenso eine bedeutende Rolle, allem voran die Angst der neuen Länder vor dem Koloss Berlin und seiner im Westen bereits existierenden Rundfunkanstalt. Umstände, die das damals ebenfalls CDU-regierte Mecklenburg-Vorpommern in die Hände des als links geltenden NDR trieben. Der durch die in Artikel 36 festgelegte Befristung entstandene Zeitdruck während der Neuordnung des ostdeutschen Rundfunks - für die gesamte Umbruchphase stand kaum mehr als ein Jahr zur Verfügung ? bedeutete aber auch, dass den Landesregierungen kaum Zeit zur Diskussion alternativer Rundfunkmodelle blieb. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: VerzeichnisV AbkürzungenIV I.Einleitung1 I.1Untersuchungsfragen3 I.2Vorgehensweise4 I.3Aufbau der Arbeit5 I.4Rahmenbedingungen der Rundfunkpolitik7 I.4.1Länderhoheit7 I.4.2Rundfunkfreiheit7 I.4.2.1Anspruch der Meinungsfreiheit7 I.4.2.2Umsetzung in der Rundfunkgesetzgebung7 II.Die Rundfunkpolitik der DDR9 II.1DDR-Rundfunk als dritte Anstalt?9 II.2Regionalisierung des DDR-Rundfunks10 II.3Kooperationsmodelle zwischen Ost und West10 II.4Einigungsvertrag statt Rundfunküberleitungsgesetz11 III.Die rundfunkpolitische Neuordnung13 III.1Der neue ZDF-Staatsvertrag13 III.1.1Die Ausdehnung des ZDF auf die neuen Länder13 III.1.2Querelen um die Gremienbesetzung14 III.1.3Resümee15 III.2Die Gründung des MDR16 III.2.1Die Entscheidung für eine Drei-Länder-Anstalt16 III.2.2Übernahme von Personal der Einrichtung17 III.2.3Ratifizierung des Staatsvertrages17 III.2.3.1Bedenken der thüringischen FDP17 III.2.3.2Verabschiedung des Staatsvertrags18 III.2.4Ist der MDR-Stattsvertrag verfassungswidrig?19 III.2.5Resümee20 III.3Alternativen der nordostdeutschen Rundfunkpolitik21 III.3.1Die Empfehlungen des Regionalausschusses21 III.3.2Nordostdeutsche Lösung?22 III.3.2.1Der 3+1-Vorschlag23 III.3.2.2Übernahme von Mitarbeitern der Einrichtung24 III.3.2.3Rundfunkpolitik im Bundeskanzleramt25 III.3.3 eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, Diplom.de

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ISBN: 9783832431792

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Diplomarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 2,0, Universität Konstanz (Politik- und Verwaltungswissenschaft), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Problemstellung: Der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes bedeutete die komplette Übernahme des Institutionssystems der Bundesrepublik Deutschland. Was wie zu reformieren oder wie der Volksmund sagte ?abzuwickeln? war, wurde im Einigungsvertrag festgelegt. Dessen Artikel 36 verlangte die Liquidierung des zentralisierten DDR-Rundfunks und die Gründung von Landesrundfunkanstalten. Dieses Politikfeld gilt schon lange im Westen wegen der Macht der Publizistik als stark dem Einfluss der politischen Parteien ausgesetzt. Und weil die Medienpolitik eine der wenigen Domänen der Landespolitik ist, gilt dieser Bereich als Spielwiese der Landesfürsten. Der Einigungsvertrag wurde auf Seiten der DDR jedoch durch die Regierung Lothar de Maizières ausgehandelt und nicht durch die Landesregierungen der neuen Länder. Die Landtagswahlen fanden dort erst am 14. Oktober, knapp zwei Wochen nach dem Tag der Vereinigung, statt. Das institutionelle Vakuum, welches zunächst die SED und schließlich die vornehmlich aus Geistlichen bestehende Regierung der DDR hinterlassen hatten, füllten die Parteien auf Grund ihres organisatorischen Vorsprungs schnell aus, da sie als einzige - das gilt insbesondere für die ?gewendeten? Blockparteien - keine neuen Apparate zu implementieren brauchten. Haben die Parteien deshalb leichteres Spiel gehabt, die Diskussionen in Ostdeutschland während der Aufbauphase der neuen Rundfunkanstalten zu dominieren? Wieso sich die Regierungen der neuen Länder nicht darauf einigen konnten, sich mit einem gemeinsamen Staatsvertrag für die billigste aller Lösungen zu entscheiden, nämlich aus dem ehemaligen DDR-Rundfunk eine gemeinsame Anstalt zu machen und eine Vielzahl von populären Formaten und Sendungen wie ?Ein Kessel Buntes?, ?Elf 99? oder das Jugendradio DT64 zu erhalten, wird in der Diplomarbeit nachgezeichnet. Dabei sind Tendenzen damaliger parteipolitischer Strukturen zu konstatieren, die etwa drei CDU-geführte Länder (Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) den MDR gründen ließen. Aber nicht nur. Landsmannschaftliche Konkurrenz spielte ebenso eine bedeutende Rolle, allem voran die Angst der neuen Länder vor dem Koloss Berlin und seiner im Westen bereits existierenden Rundfunkanstalt. Umstände, die das damals ebenfalls CDU-regierte Mecklenburg-Vorpommern in die Hände des als links geltenden NDR trieben. Der durch die in Artikel 36 festgelegte Befristung entstandene Zeitdruck während der Neuordnung des ostdeutschen Rundfunks - für die gesamte Umbruchphase stand kaum mehr als ein Jahr zur Verfügung ? bedeutete aber auch, dass den Landesregierungen kaum Zeit zur Diskussion alternativer Rundfunkmodelle blieb. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: VerzeichnisV AbkürzungenIV I.Einleitung1 I.1Untersuchungsfragen3 I.2Vorgehensweise4 I.3Aufbau der Arbeit5 I.4Rahmenbedingungen der Rundfunkpolitik7 I.4.1Länderhoheit7 I.4.2Rundfunkfreiheit7 I.4.2.1Anspruch der Meinungsfreiheit7 I.4.2.2Umsetzung in der Rundfunkgesetzgebung7 II.Die Rundfunkpolitik der DDR9 II.1DDR-Rundfunk als dritte Anstalt?9 II.2Regionalisierung des DDR-Rundfunks10 II.3Kooperationsmodelle zwischen Ost und West10 II.4Einigungsvertrag statt Rundfunküberleitungsgesetz11 III.Die rundfunkpolitische Neuordnung13 III.1Der neue ZDF-Staatsvertrag13 III.1.1Die Ausdehnung des ZDF auf die neuen Länder13 III.1.2Querelen um die Gremienbesetzung14 III.1.3Resümee15 III.2Die Gründung des MDR16 III.2.1Die Entscheidung für eine Drei-Länder-Anstalt16 III.2.2Übernahme von Personal der Einrichtung17 III.2.3Ratifizierung des Staatsvertrages17 III.2.3.1Bedenken der thüringischen FDP17 III.2.3.2Verabschiedung des Staatsvertrags18 III.2.4Ist der MDR-Stattsvertrag verfassungswidrig?19 III.2.5Resümee20 III.3Alternativen der nordostdeutschen Rundfunkpolitik21 III.3.1Die Empfehlungen des Regionalausschusses21 III.3.2Nordostdeutsche Lösung?22 III.3.2.1Der 3+1-Vorschlag23 III.3.2.2Übernahme von Mitarbeitern der Einrichtung24 III.3.2.3Rundfunkpolitik im Bundeskanzleramt25 III.3.3 eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, Diplom.de

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2013, ISBN: 9783832431792

ID: 28265446

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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