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Analyse der Interdependenzen zwischen Meinung, Massenmedien und Politik - Nicolas Seifert
(*)
Nicolas Seifert:
Analyse der Interdependenzen zwischen Meinung, Massenmedien und Politik - neues Buch

2000, ISBN: 9783832429072

ID: 126016187

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In demokratischen Systemen findet Politik ihre Legitimation nur in der Zustimmung in der Mehrheit der Wähler. Mehrheitsentscheidungen können nur dann als Willen der Gesamtheit der Wähler gelten, wenn sie in einem offenen Prozess der Meinungsbildung zustande gekommen sind und sich die öffentliche Meinung frei und gruppenspezifisch unbeeinflusst gebildet hat. (ebd) An diesem Prozess sind in modernen Gesellschaften, wie in vorliegender Arbeit ausgeführt, die Massenmedien massgeblich beteiligt. Die öffentliche Meinung kann in der Gesellschaft erstens durch fortlaufende Koordination individueller Meinungsäusserungen entstehen. In diesem Fall wird die private Meinung zur öffentlichen Meinung, wenn sie sich mit der allgemeinen Einstellung der Mehrheit der Mitglieder einer Gesellschaft deckt. Zweitens kann die öffentliche Meinung auch nur die Meinung der öffentlichkeitswirksam agierenden Artikulationsfähigen, vor allem der Medien wiedergeben, oder drittens nur die Meinung sein, die man in der Öffentlichkeit zeigen muss, wenn man sich nicht isolieren will (3.1). Die private Meinung befindet sich durch das Streben des Individuums nach Meinungskonformität in einem ständigen Anpassungsprozess an die Gruppenmeinung (2.4.1) bzw. an die öffentliche Meinung (3.4.1). Viele Effekte, die die private Meinungsbildung beeinflussen, werden durch die Medien verstärkt. Besonders Fernsehfilme und Gesprächsrunden ermöglichen über Empathie und stellvertretende Konditionierung die Einflussnahme auf die Meinung des Zuschauers (2.1.3). Hinzu kommen positive bzw. negative Konnotationen. Aber auch das Engagement einer bekannten Persönlichkeit für eine bestimmte Meinung kann die Meinungsbildung des Einzelnen beeinflussen, da eine Person ihm um so glaubwürdiger erscheint, je anerkannter und bedeutender diese ist (2.3.1). Der Wunsch sich mit dieser Persönlichkeit zu identifizieren, kann dann zur Übernahme der vorgetragenen Meinung führen, zumal Interferenzen die Attraktivität und Glaubwürdigkeit dieser Person noch steigern können (2.3.2). Der Prozess der öffentlichen Meinungsbildung hängt auch von der Artikulationsfähigkeit der Prozessteilnehmer ab. So nimmt die persönliche Kommunikationsbereitschaft, die vor allem bei Rednern und Missionaren zu finden ist, mit höherer Bildung zu (3.5). Da sie zu einer sozialen Gruppe gehören, die eher durch linke Einstellungen und postmaterialistische Werte geprägt ist, sind ihre Themen in der öffentlichen Kommunikation überproportional häufig vertreten (3.2.1). Zu weiteren wichtigen Voraussetzungen zur Teilnahme an der öffentlichen Kommunikation gehören ein hoher sozio-ökonomischer Status und rhetorische Fähigkeiten. Ganz entscheidend aber ist die Sprechhäufigkeit eines Gesprächsteilnehmers, um sich mit seiner Meinung innerhalb einer Gruppe durchzusetzen (3.2.2). Insgesamt kann man feststellen, dass nur derjenige Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung hat, der artikulationsfähig ist, öffentlichkeitswirksam agieren kann und häufig genug in den Medien präsent ist. Die dritte Definition der öffentlichen Meinung steht im Zusammenhang mit der Theorie der Schweigespirale. Unter der Voraussetzung, dass ein öffentliches und aktuelles Thema moralische Aspekte hat, geht die persönliche Kommunikationsbereitschaft des Einzelnen zurück, wenn er eine von der vermuteten Mehrheit abweichende Meinung hat, weil er fürchtet, sich durch seine Meinungsäusserung sozial zu isolieren (3.3.1). Das Bestreben zur Konformität mit der Gruppenmeinung ist bei Meinungen der sozialen Realität besonders gross (2.4.1). Der Einzelne ermittelt für sich die öffentliche Meinung aus einer Schätzung der Häufigkeit mit der eine Meinung in seiner privaten Umgebung und den Medien geäussert wird. Eine gegenüber der Realität verzerrte Meinungshäufigkeitsdarstellung in den Medien führt dann zu einer verzerrten Schätzung des Einzelnen darüber, wie häufig eine Meinung in der Gesamtbevölkerung vertreten ist. Somit werden die öffentliche Meinung und moralische und politische Werthaltungen durch die Medien beeinflusst (3.3.2). Bei anhaltendem öffentlichem Druck kann dann aus der anfänglich nur äusserlichen Anpassung an die öffentliche Meinung die innerliche folgen (3.4.1). Daraus resultiert für bestimmte moralisierbare Themenbereiche die Tendenz zur Einheitsmeinung; die anderen Meinungen verstummen (3.4.2). Eine besondere Ausprägung der öffentlichen Meinu Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 2,3, Technische Universität Berlin (Architektur Umwelt Gesellschaft), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, Diplom.de

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2000, ISBN: 9783832429072

ID: 126016187

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:In demokratischen Systemen findet Politik ihre Legitimation nur in der Zustimmung in der Mehrheit der Wähler. Mehrheitsentscheidungen können nur dann als Willen der Gesamtheit der Wähler gelten, wenn sie in einem offenen Prozess der Meinungsbildung zustande gekommen sind und sich die öffentliche Meinung frei und gruppenspezifisch unbeeinflusst gebildet hat. (ebd) An diesem Prozess sind in modernen Gesellschaften, wie in vorliegender Arbeit ausgeführt, die Massenmedien massgeblich beteiligt.Die öffentliche Meinung kann in der Gesellschaft erstens durch fortlaufende Koordination individueller Meinungsäusserungen entstehen. In diesem Fall wird die private Meinung zur öffentlichen Meinung, wenn sie sich mit der allgemeinen Einstellung der Mehrheit der Mitglieder einer Gesellschaft deckt. Zweitens kann die öffentliche Meinung auch nur die Meinung der öffentlichkeitswirksam agierenden Artikulationsfähigen, vor allem der Medien wiedergeben, oder drittens nur die Meinung sein, die man in der Öffentlichkeit zeigen muss, wenn man sich nicht isolieren will (3.1).Die private Meinung befindet sich durch das Streben des Individuums nach Meinungskonformität in einem ständigen Anpassungsprozess an die Gruppenmeinung (2.4.1) bzw. an die öffentliche Meinung (3.4.1). Viele Effekte, die die private Meinungsbildung beeinflussen, werden durch die Medien verstärkt. Besonders Fernsehfilme und Gesprächsrunden ermöglichen über Empathie und stellvertretende Konditionierung die Einflussnahme auf die Meinung des Zuschauers (2.1.3). Hinzu kommen positive bzw. negative Konnotationen. Aber auch das Engagement einer bekannten Persönlichkeit für eine bestimmte Meinung kann die Meinungsbildung des Einzelnen beeinflussen, da eine Person ihm um so glaubwürdiger erscheint, je anerkannter und bedeutender diese ist (2.3.1). Der Wunsch sich mit dieser Persönlichkeit zu identifizieren, kann dann zur Übernahme der vorgetragenen Meinung führen, zumal Interferenzen die Attraktivität und Glaubwürdigkeit dieser Person noch steigern können (2.3.2).Der Prozess der öffentlichen Meinungsbildung hängt auch von der Artikulationsfähigkeit der Prozessteilnehmer ab. So nimmt die persönliche Kommunikationsbereitschaft, die vor allem bei Rednern und Missionaren zu finden ist, mit höherer Bildung zu (3.5). Da sie zu einer sozialen Gruppe gehören, die eher durch linke Einstellungen und postmaterialistische Werte geprägt ist, sind ihre Themen in der öffentlichen Kommunikation überproportional häufig vertreten (3.2.1). Zu weiteren wichtigen Voraussetzungen zur Teilnahme an der öffentlichen Kommunikation gehören ein hoher sozio-ökonomischer Status und rhetorische Fähigkeiten. Ganz entscheidend aber ist die Sprechhäufigkeit eines Gesprächsteilnehmers, um sich mit seiner Meinung innerhalb einer Gruppe durchzusetzen (3.2.2). Insgesamt kann man feststellen, dass nur derjenige Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung hat, der artikulationsfähig ist, öffentlichkeitswirksam agieren kann und häufig genug in den Medien präsent ist. Die dritte Definition der öffentlichen Meinung steht im Zusammenhang mit der Theorie der Schweigespirale. Unter der Voraussetzung, dass ein öffentliches und aktuelles Thema moralische Aspekte hat, geht die persönliche Kommunikationsbereitschaft des Einzelnen zurück, wenn er eine von der vermuteten Mehrheit abweichende Meinung hat, weil er fürchtet, sich durch seine Meinungsäusserung sozial zu isolieren (3.3.1). Das Bestreben zur Konformität mit der Gruppenmeinung ist bei Meinungen der sozialen Realität besonders gross (2.4.1). Der Einzelne ermittelt für sich die öffentliche Meinung aus einer Schätzung der Häufigkeit mit der eine Meinung in seiner privaten Umgebung und den Medien geäussert wird. Eine gegenüber der Realität verzerrte Meinungshäufigkeitsdarstellung in den Medien führt dann zu einer verzerrten Schätzung des Einzelnen darüber, wie häufig eine Meinung in der Gesamtbevölkerung vertreten ist. Somit werden die öffentliche Meinung und moralische und politische Werthaltungen durch die Medien beeinflusst (3.3.2). Bei anhaltendem öffentlichem Druck kann dann aus der anfänglich nur äusserlichen Anpassung an die öffentliche Meinung die innerliche folgen (3.4.1). Daraus resultiert für bestimmte moralisierbare Themenbereiche die Tendenz zur Einheitsmeinung; die anderen Meinungen verstummen (3.4.2).Eine besondere Ausprägung der öffentlichen Meinung is Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 2,3, Technische Universität Berlin (Architektur Umwelt Gesellschaft), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, Diplom.de

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Pappbilderbuch, [EAN: 9783832429072], Diplomica, Diplomica, Book, [PU: Diplomica], Diplomica, 3118971, Medienwissenschaft, 3118981, Grundlagen der Medienwissenschaft, 3119841, Nachschlagewerke, 3118991, Einzelmedien, 3341381, Massenmedien allgemein, 3119321, Medienästhetik, 3119331, Medienethik, 3119341, Medienforschung, 3119351, Mediengeschichte, 3119381, Medienkultur, 3119391, Medienökonomie, 3119401, Medienpädagogik, 3119411, Medienpolitik, 3119421, Medienpsychologie, 3119451, Medienrecht, 3119501, Medientechnik, 3119511, Medientheorie, 3119851, Public Relations, 3119861, Publizistik, 3120071, Werbung, 288100, Fachbücher, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 15777331, Politikwissenschaft, 143, Politik & Geschichte, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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