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Die lokale Selbstverortung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kontext eines doppelten Marginalisierungsprozesses - Moritz Sturmberg
(*)
Moritz Sturmberg:
Die lokale Selbstverortung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kontext eines doppelten Marginalisierungsprozesses - neues Buch

2007, ISBN: 9783656236375

ID: 9783656236375

Heterogenita¿t als Problem oder Reichtum Der wissenschaftlich fundierte Begriff der `Parallelgesellschaft` zeigt deutlich, dass die o¿ffentliche Wahrnehmung, allen voran der alltagstheoretische Diskurs, in der Diskussion um Jugendliche mit Migrationshintergrund in sta¿dtischen Quartieren eine eindimensionale Position einnimmt. Wenn von `Integrationsschwierigkeiten der dritten und vierten Generation` gesprochen wird, wird eine vornehmlich problemzentrierte Wahrnehmung deutlich, die eine ressourcenorientierte Wahrnehmung von pluriformen Lebenslagen und die Heterogenita¿t von Lebensentwu¿rfen und Positionierungen in den sogenannten `Brennpunkten` außer Acht la¿sst (Vgl. Riegel/Geisen, 2007, S.15). Neben dem dramatisierenden `Kulturkampf` geho¿rt hierzu auch die Metapher des ,zwischen zwei Stu¿hlen sitzens` und der entsprechenden pa¿dagogischen Literatur, die sich des `Problems` der betreffenden migrantischen Jugendlichen annehmen mo¿chte (Vgl. Schulze in Riegel/Geisen, 2007, S. 97f). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll der Blick einerseits auf die Quartiere als Ort augenscheinlich gelebter Realita¿t von Heterogenita¿t und individueller Lebensgestaltung gebu¿ndelt werden, andererseits der Blick in Hinsicht auf die Selbstbehauptung vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund gegenu¿ber einem sehr statischen Kulturbegriff, mehrheitsgesellschaftlicher Mythen und ihrer medialen Repra¿sentation geweitet werden. Diese Arbeit soll auf Grundlage der qualitativen Studie von Schulze ``Und ich fu¿hl mich als Ko¿lner, speziell als Nippeser` Lokale Verortung als widerspru¿chlicher Prozess` einen tieferen Einblick in die Positionierung und Identita¿tsfindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermo¿glichen und ihren Umgang mit Ausgrenzungs- und Zuschreibungsprozessen kennzeichnen. Als Basisliteratur dient die Einfu¿hrung von Christine Riegel und Thomas Geisen aus dem Sammelwerk `Jugend, Zugeho¿rigkeit und Migration - Subjektpositionierung im Kontext von Jugendkultur, Ethnizita¿ts- und Geschlechter-konstruktionen`, deren Thematik von Schulze als Beitrag des Sammelbands aufgegriffen wird. Weitere begleitende Literatur soll schließlich die Situation vieler betroffener Jugendlicher als Positionierung und Kampf um Anerkennung außerhalb einer mehrheitsgesellschaftlichen Mitgliedschaft darstellen und zudem schließlich in Ansa¿tzen den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum status quo aus politischer, o¿konomischer und sozialstruktureller Hinsicht vor Augen halten. Die lokale Selbstverortung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kontext eines doppelten Marginalisierungsprozesses: Heterogenita¿t als Problem oder Reichtum Der wissenschaftlich fundierte Begriff der `Parallelgesellschaft` zeigt deutlich, dass die o¿ffentliche Wahrnehmung, allen voran der alltagstheoretische Diskurs, in der Diskussion um Jugendliche mit Migrationshintergrund in sta¿dtischen Quartieren eine eindimensionale Position einnimmt. Wenn von `Integrationsschwierigkeiten der dritten und vierten Generation` gesprochen wird, wird eine vornehmlich problemzentrierte Wahrnehmung deutlich, die eine ressourcenorientierte Wahrnehmung von pluriformen Lebenslagen und die Heterogenita¿t von Lebensentwu¿rfen und Positionierungen in den sogenannten `Brennpunkten` außer Acht la¿sst (Vgl. Riegel/Geisen, 2007, S.15). Neben dem dramatisierenden `Kulturkampf` geho¿rt hierzu auch die Metapher des ,zwischen zwei Stu¿hlen sitzens` und der entsprechenden pa¿dagogischen Literatur, die sich des `Problems` der betreffenden migrantischen Jugendlichen annehmen mo¿chte (Vgl. Schulze in Riegel/Geisen, 2007, S. 97f). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll der Blick einerseits auf die Quartiere als Ort augenscheinlich gelebter Realita¿t von Heterogenita¿t und individueller Lebensgestaltung gebu¿ndelt werden, andererseits der Blick in Hinsicht auf die Selbstbehauptung vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund gegenu¿ber einem sehr statischen Kulturbegriff, mehrheitsgesellschaftlicher Mythen und ihrer medialen Repra¿sentation geweitet werden. Diese Arbeit soll auf Grundlage der qualitativen Studie von Schulze ``Und ich fu¿hl mich als Ko¿lner, speziell als Nippeser` Lokale Verortung als widerspru¿chlicher Prozess` einen tieferen Einblick in die Positionierung und Identita¿tsfindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermo¿glichen und ihren Umgang mit Ausgrenzungs- und Zuschreibungsprozessen kennzeichnen. Als Basisliteratur dient die Einfu¿hrung von Christine Riegel und Thomas Geisen aus dem Sammelwerk `Jugend, Zugeho¿rigkeit und Migration - Subjektpositionierung im Kontext von Jugendkultur, Ethnizita¿ts- und Geschlechter-konstruktionen`, deren Thematik von Schulze als Beitrag des Sammelbands aufgegriffen wird. Weitere begleitende Literatur soll schließlich die Situation vieler betroffener Jugendlicher als Positionierung und Kampf um Anerkennung außerhalb einer mehrheitsgesellschaftlichen Mitgliedschaft darstellen und zudem schließlich in Ansa¿tzen den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum status quo aus politischer, o¿konomischer und sozialstruktureller Hinsicht vor Augen halten. jugendlichen kontext marginalisierungsprozesses migrationshintergrund selbstverortung, GRIN Verlag

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Die Lokale Selbstverortung Von Jugendlichen Mit Migrationshintergru - Moritz Sturmberg
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Moritz Sturmberg:
Die Lokale Selbstverortung Von Jugendlichen Mit Migrationshintergru - neues Buch

2007, ISBN: 9783656236375

ID: 9783656236375

Heterogenita¿t als Problem oder Reichtum Der wissenschaftlich fundierte Begriff der `Parallelgesellschaft` zeigt deutlich, dass die o¿ffentliche Wahrnehmung, allen voran der alltagstheoretische Diskurs, in der Diskussion um Jugendliche mit Migrationshintergrund in sta¿dtischen Quartieren eine eindimensionale Position einnimmt. Wenn von `Integrationsschwierigkeiten der dritten und vierten Generation` gesprochen wird, wird eine vornehmlich problemzentrierte Wahrnehmung deutlich, die eine ressourcenorientierte Wahrnehmung von pluriformen Lebenslagen und die Heterogenita¿t von Lebensentwu¿rfen und Positionierungen in den sogenannten `Brennpunkten` außer Acht la¿sst (Vgl. Riegel/Geisen, 2007, S.15). Neben dem dramatisierenden `Kulturkampf` geho¿rt hierzu auch die Metapher des ,zwischen zwei Stu¿hlen sitzens` und der entsprechenden pa¿dagogischen Literatur, die sich des `Problems` der betreffenden migrantischen Jugendlichen annehmen mo¿chte (Vgl. Schulze in Riegel/Geisen, 2007, S. 97f). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll der Blick einerseits auf die Quartiere als Ort augenscheinlich gelebter Realita¿t von Heterogenita¿t und individueller Lebensgestaltung gebu¿ndelt werden, andererseits der Blick in Hinsicht auf die Selbstbehauptung vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund gegenu¿ber einem sehr statischen Kulturbegriff, mehrheitsgesellschaftlicher Mythen und ihrer medialen Repra¿sentation geweitet werden. Diese Arbeit soll auf Grundlage der qualitativen Studie von Schulze ``Und ich fu¿hl mich als Ko¿lner, speziell als Nippeser` Lokale Verortung als widerspru¿chlicher Prozess` einen tieferen Einblick in die Positionierung und Identita¿tsfindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermo¿glichen und ihren Umgang mit Ausgrenzungs- und Zuschreibungsprozessen kennzeichnen. Als Basisliteratur dient die Einfu¿hrung von Christine Riegel und Thomas Geisen aus dem Sammelwerk `Jugend, Zugeho¿rigkeit und Migration - Subjektpositionierung im Kontext von Jugendkultur, Ethnizita¿ts- und Geschlechter-konstruktionen`, deren Thematik von Schulze als Beitrag des Sammelbands aufgegriffen wird. Weitere begleitende Literatur soll schließlich die Situation vieler betroffener Jugendlicher als Positionierung und Kampf um Anerkennung außerhalb einer mehrheitsgesellschaftlichen Mitgliedschaft darstellen und zudem schließlich in Ansa¿tzen den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum status quo aus politischer, o¿konomischer und sozialstruktureller Hinsicht vor Augen halten. Die Lokale Selbstverortung Von Jugendlichen Mit Migrationshintergru: Heterogenita¿t als Problem oder Reichtum Der wissenschaftlich fundierte Begriff der `Parallelgesellschaft` zeigt deutlich, dass die o¿ffentliche Wahrnehmung, allen voran der alltagstheoretische Diskurs, in der Diskussion um Jugendliche mit Migrationshintergrund in sta¿dtischen Quartieren eine eindimensionale Position einnimmt. Wenn von `Integrationsschwierigkeiten der dritten und vierten Generation` gesprochen wird, wird eine vornehmlich problemzentrierte Wahrnehmung deutlich, die eine ressourcenorientierte Wahrnehmung von pluriformen Lebenslagen und die Heterogenita¿t von Lebensentwu¿rfen und Positionierungen in den sogenannten `Brennpunkten` außer Acht la¿sst (Vgl. Riegel/Geisen, 2007, S.15). Neben dem dramatisierenden `Kulturkampf` geho¿rt hierzu auch die Metapher des ,zwischen zwei Stu¿hlen sitzens` und der entsprechenden pa¿dagogischen Literatur, die sich des `Problems` der betreffenden migrantischen Jugendlichen annehmen mo¿chte (Vgl. Schulze in Riegel/Geisen, 2007, S. 97f). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll der Blick einerseits auf die Quartiere als Ort augenscheinlich gelebter Realita¿t von Heterogenita¿t und individueller Lebensgestaltung gebu¿ndelt werden, andererseits der Blick in Hinsicht auf die Selbstbehauptung vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund gegenu¿ber einem sehr statischen Kulturbegriff, mehrheitsgesellschaftlicher Mythen und ihrer medialen Repra¿sentation geweitet werden. Diese Arbeit soll auf Grundlage der qualitativen Studie von Schulze ``Und ich fu¿hl mich als Ko¿lner, speziell als Nippeser` Lokale Verortung als widerspru¿chlicher Prozess` einen tieferen Einblick in die Positionierung und Identita¿tsfindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermo¿glichen und ihren Umgang mit Ausgrenzungs- und Zuschreibungsprozessen kennzeichnen. Als Basisliteratur dient die Einfu¿hrung von Christine Riegel und Thomas Geisen aus dem Sammelwerk `Jugend, Zugeho¿rigkeit und Migration - Subjektpositionierung im Kontext von Jugendkultur, Ethnizita¿ts- und Geschlechter-konstruktionen`, deren Thematik von Schulze als Beitrag des Sammelbands aufgegriffen wird. Weitere begleitende Literatur soll schließlich die Situation vieler betroffener Jugendlicher als Positionierung und Kampf um Anerkennung außerhalb einer mehrheitsgesellschaftlichen Mitgliedschaft darstellen und zudem schließlich in Ansa¿tzen den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum status quo aus politischer, o¿konomischer und sozialstruktureller Hinsicht vor Augen halten., GRIN Verlag

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ID: 332273

Heterogenita?t als Problem oder Reichtum? Der wissenschaftlich fundierte Begriff der Parallelgesellschaft zeigt deutlich, dass die o?ffentliche Wahrnehmung, allen voran der alltagstheoretische Diskurs, in der Diskussion um Jugendliche mit Migrationshintergrund in sta?dtischen Quartieren eine eindimensionale Position einnimmt. Wenn von Integrationsschwierigkeiten der dritten und vierten Generation gesprochen wird, wird eine vornehmlich problemzentrierte Wahrnehmung deutlich, die eine ressourcenorientierte Wahrnehmung von pluriformen Lebenslagen und die Heterogenita?t von Lebensentwu?rfen und Positionierungen in den sogenannten Brennpunkten außer Acht la?sst (Vgl. Riegel/Geisen, 2007, S.15). Neben dem dramatisierenden Kulturkampf geho?rt hierzu auch die Metapher des zwischen zwei Stu?hlen sitzens und der entsprechenden pa?dagogischen Literatur, die sich des Problems der betreffenden migrantischen Jugendlichen annehmen mo?chte (Vgl. Schulze in Riegel/Geisen, 2007, S. 97f). Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll der Blick einerseits auf die Quartiere als Ort augenscheinlich gelebter Realita?t von Heterogenita?t und individueller Lebensgestaltung gebu?ndelt werden, andererseits der Blickin Hinsicht aufdie Selbstbehauptung vieler Jugendlicher mit Migrationshintergrund gegenu?bereinem sehr statischen Kulturbegriff, mehrheitsgesellschaftlicher Mythen und ihrer medialen Repra?sentation geweitet werden.Diese Arbeit soll auf Grundlage der qualitativen Studie von Schulze Und ich fu?hl mich als Ko?lner, speziell als Nippeser Lokale Verortung als widerspru?chlicher Prozess einen tieferen Einblick in die Positionierung und Identita?tsfindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermo?glichen und ihren Umgang mit Ausgrenzungs- und Zuschreibungsprozessen kennzeichnen. Als Basisliteratur dient die Einfu?hrung von Christine Riegel und Thomas Geisen aus dem Sammelwerk Jugend, Zugeho?rigkeit und Migration - Subjektpositionierung im Kontext von Jugendkultur, Ethnizita?ts- und Geschlechter-konstruktionen, deren Thematik von Schulze als Beitrag des Sammelbands aufgegriffen wird. Weitere begleitende Literatur soll schließlich die Situation vieler betroffener Jugendlicher als PositionierungundKampfum Anerkennungaußerhalb einer mehrheitsgesellschaftlichen Mitgliedschaft darstellen und zudem schließlich in Ansa?tzen den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum status quo aus politischer, o?konomischer und sozialstruktureller Hinsicht vor Augen halten.[PU:GRIN Verlag]

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Die lokale Selbstverortung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kontext eines doppelten Marginalisierungsprozesses - Erstausgabe

2012, ISBN: 9783656236375

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[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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