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Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter - Benecke, Alexander
(*)
Benecke, Alexander:
Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640721818

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 18, Universität Osnabrück (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Seminar zum Familienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Diskussion um Zwangsanwendungen in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter geht es um mehr als nur ein juristisch-pragmatisches Für und Wider es geht um höchst intensive Eingriffe in dem Menschen aus seiner Natur des Menschseins heraus erwachsende Rechte. Dürfen einem Betreuten ambulant Medikamente verabreicht werden, obwohl er sich gegen eine ärztliche Behandlung wehrt, weil er glaubt, der Arzt wolle ihn vergiften? Darf ein in einer geschlossenen Anstalt untergebrachter Mensch gegen seinen Willen Neuroleptika verabreicht bekommen? Fragen, die Juristen, Ärzten, Betreuern und Familienangehörigen seit jeher schlaflose Nächte bereiten. Die Reformierung des Betreuungsrechts aus dem Jahre 1992 gilt nicht zu Unrecht als eine der wichtigsten und weitreichendsten Änderungen im BGB von 1900. Der Umgang mit betreuungsbedürftigen Menschen ist seit Menschengedenken ein Bereich, der sich fernab genuin juristischer Praktikabilitätserwägungen bewegt dazu sind die Eingriffe in die höchstpersönliche Sphäre des Individuums, der Selbstbestimmung, der körperlichen Integrität, der Fähigkeit über sich selbst, seine Existenz und seine Integrität zu bestimmen, zu groß. Überflüssig scheint es da fast schon zu erwähnen, dass sich um diese höchstsensible Thematik seit Jahrzehnten Probleme ungeahnter Größenordnung ranken. Dabei fällt auf, dass sich in allen Zwistigkeiten immer wieder das Abbild von gesellschaftspolitisch höchst aktuellen und akuten Fragen widerspiegelt: Wie frei ist ein "freier Mensch" in einem demokratischen Staat wirklich? Wo und vor allem wann beginnt die staatliche Fürsorgepflicht, wo endet sie? Bis zu welchem Punkt darf ein Mensch über sich selbst entscheiden, wann bedarf er einer Fremdbestimmung? Dürfen sich Menschen zu einer "Vernunfthoheit" über andere aufschwingen und sich selbst die Kompetenz verleihen, die Gesundheit eines anderen in seiner umfassenden Integrität körperlich sowie geistig zu vertreten? Versandfertig in 6-10 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter - Benecke, Alexander
(*)
Benecke, Alexander:
Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640721818

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 18, Universität Osnabrück (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Seminar zum Familienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Diskussion um Zwangsanwendungen in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter geht es um mehr als nur ein juristisch-pragmatisches Für und Wider es geht um höchst intensive Eingriffe in dem Menschen aus seiner Natur des Menschseins heraus erwachsende Rechte. Dürfen einem Betreuten ambulant Medikamente verabreicht werden, obwohl er sich gegen eine ärztliche Behandlung wehrt, weil er glaubt, der Arzt wolle ihn vergiften? Darf ein in einer geschlossenen Anstalt untergebrachter Mensch gegen seinen Willen Neuroleptika verabreicht bekommen? Fragen, die Juristen, Ärzten, Betreuern und Familienangehörigen seit jeher schlaflose Nächte bereiten. Die Reformierung des Betreuungsrechts aus dem Jahre 1992 gilt nicht zu Unrecht als eine der wichtigsten und weitreichendsten Änderungen im BGB von 1900. Der Umgang mit betreuungsbedürftigen Menschen ist seit Menschengedenken ein Bereich, der sich fernab genuin juristischer Praktikabilitätserwägungen bewegt dazu sind die Eingriffe in die höchstpersönliche Sphäre des Individuums, der Selbstbestimmung, der körperlichen Integrität, der Fähigkeit über sich selbst, seine Existenz und seine Integrität zu bestimmen, zu groß. Überflüssig scheint es da fast schon zu erwähnen, dass sich um diese höchstsensible Thematik seit Jahrzehnten Probleme ungeahnter Größenordnung ranken. Dabei fällt auf, dass sich in allen Zwistigkeiten immer wieder das Abbild von gesellschaftspolitisch höchst aktuellen und akuten Fragen widerspiegelt: Wie frei ist ein "freier Mensch" in einem demokratischen Staat wirklich? Wo und vor allem wann beginnt die staatliche Fürsorgepflicht, wo endet sie? Bis zu welchem Punkt darf ein Mensch über sich selbst entscheiden, wann bedarf er einer Fremdbestimmung? Dürfen sich Menschen zu einer "Vernunfthoheit" über andere aufschwingen und sich selbst die Kompetenz verleihen, die Gesundheit eines anderen in seiner umfassenden Integrität körperlich sowie geistig zu vertreten? Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Zulassigkeit Von Zwang in Der Medizinischen Behandlung Gesetzlich Betreuter - Alexander Benecke
(*)
Alexander Benecke:
Zulassigkeit Von Zwang in Der Medizinischen Behandlung Gesetzlich Betreuter - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640721818

Paperback, [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 18, Universität Osnabrück (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Seminar zum Familienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Diskussion um Zwangsanwendungen in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter geht es um mehr als nur ein juristisch-pragmatisches Für und Wider; es geht um höchst intensive Eingriffe in dem Menschen aus seiner Natur des Menschseins heraus erwachsende Rechte. Dürfen einem Betreuten ambulant Medikamente verabreicht werden, obwohl er sich gegen eine ärztliche Behandlung wehrt, weil er glaubt, der Arzt wolle ihn vergiften? Darf ein in einer geschlossenen Anstalt untergebrachter Mensch gegen seinen Willen Neuroleptika verabreicht bekommen? Fragen, die Juristen, Ärzten, Betreuern und Familienangehörigen seit jeher schlaflose Nächte bereiten. Die Reformierung des Betreuungsrechts aus dem Jahre 1992 gilt nicht zu Unrecht als eine der wichtigsten und weitreichendsten Änderungen im BGB von 1900. Der Umgang mit betreuungsbedürftigen Menschen ist seit Menschengedenken ein Bereich, der sich fernab genuin juristischer Praktikabilitätserwägungen bewegt; dazu sind die Eingriffe in die höchstpersönliche Sphäre des Individuums, der Selbstbestimmung, der körperlichen Integrität, der Fähigkeit über sich selbst, seine Existenz und seine Integrität zu bestimmen, zu groß. Überflüssig scheint es da fast schon zu erwähnen, dass sich um diese höchstsensible Thematik seit Jahrzehnten Probleme ungeahnter Größenordnung ranken. Dabei fällt auf, dass sich in allen Zwistigkeiten immer wieder das Abbild von gesellschaftspolitisch höchst aktuellen und akuten Fragen widerspiegelt: Wie frei ist ein "freier Mensch" in einem demokratischen Staat wirklich? Wo und vor allem wann beginnt die staatliche Fürsorgepflicht, wo endet sie? Bis zu welchem Punkt darf ein Mensch über sich selbst entscheiden, wann bedarf er einer Fremdbestimmung? Dürfen, Jurisprudence

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Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter - Benecke, Alexander
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Benecke, Alexander:
Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter - neues Buch

2010, ISBN: 3640721810

ID: A12101603

2. Auflage Kartoniert / Broschiert medizinische Maßnahme; ehandlung; §1904; § 1906, mit Schutzumschlag neu, [PU:GRIN Verlag]

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Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter (German Edition) - Alexander Benecke
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Alexander Benecke:
Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter (German Edition) - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640721818

ID: 615192146

GRIN Verlag, 2010-10-31. Paperback. Good., GRIN Verlag, 2010-10-31

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Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht - Familienrecht / Erbrecht, Note: 18, Universität Osnabrück (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Seminar zum Familienrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Diskussion um Zwangsanwendungen in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter geht es um mehr als nur ein juristisch-pragmatisches Für und Wider; es geht um höchst intensive Eingriffe in dem Menschen aus seiner Natur des Menschseins heraus erwachsende Rechte. Dürfen einem Betreuten ambulant Medikamente verabreicht werden, obwohl er sich gegen eine ärztliche Behandlung wehrt, weil er glaubt, der Arzt wolle ihn vergiften? Darf ein in einer geschlossenen Anstalt untergebrachter Mensch gegen seinen Willen Neuroleptika verabreicht bekommen? Fragen, die Juristen, Ärzten, Betreuern und Familienangehörigen seit jeher schlaflose Nächte bereiten. Die Reformierung des Betreuungsrechts aus dem Jahre 1992 gilt nicht zu Unrecht als eine der wichtigsten und weitreichendsten Änderungen im BGB von 1900. Der Umgang mit betreuungsbedürftigen Menschen ist seit Menschengedenken ein Bereich, der sich fernab genuin juristischer Praktikabilitätserwägungen bewegt; dazu sind die Eingriffe in die höchstpersönliche Sphäre des Individuums, der Selbstbestimmung, der körperlichen Integrität, der Fähigkeit über sich selbst, seine Existenz und seine Integrität zu bestimmen, zu groß. Überflüssig scheint es da fast schon zu erwähnen, dass sich um diese höchstsensible Thematik seit Jahrzehnten Probleme ungeahnter Größenordnung ranken. Dabei fällt auf, dass sich in allen Zwistigkeiten immer wieder das Abbild von gesellschaftspolitisch höchst aktuellen und akuten Fragen widerspiegelt: Wie frei ist ein "freier Mensch" in einem demokratischen Staat wirklich? Wo und vor allem wann beginnt die staatliche Fürsorgepflicht, wo endet sie? Bis zu welchem Punkt darf ein Mensch über sich selbst entscheiden, wann bedarf er einer Fremdbestimmung? Dürfen sich Menschen zu einer "Vernunfthoheit" über andere aufschwingen und sich selbst die Kompetenz verleihen, die Gesundheit eines anderen in seiner umfassenden Integrität körperlich sowie geistig zu vertreten?

Detailangaben zum Buch - Zulässigkeit von Zwang in der medizinischen Behandlung gesetzlich Betreuter


EAN (ISBN-13): 9783640721818
ISBN (ISBN-10): 3640721810
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
68 Seiten
Gewicht: 0,110 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 2011-02-11T02:23:04+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-04-03T21:41:03+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783640721818

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-72181-0, 978-3-640-72181-8


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