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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 - Brown, Gregory
(*)
Brown, Gregory:
Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640591510

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlich Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlichen Massstäben demokratisches Deutschland wollte. Hermann Graml hingegen hält die Noten fürein Propagandamanöver. Eine ähnliche Ansicht vertritt auch Wettig. Er glaubt aber, dass Stalin in den ersten Jahren nach dem Krieg durchaus auf das Ziel eines vereinigten Deutschlands hinarbeitete, allerdings schwebte Stalin dabei ein vollständig kommunistischer Staat vor. 2010. 24 S. 210 mm Versandfertig in 6-10 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 - Brown, Gregory
(*)
Brown, Gregory:
Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640591510

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlich Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlichen Massstäben demokratisches Deutschland wollte. Hermann Graml hingegen hält die Noten fürein Propagandamanöver. Eine ähnliche Ansicht vertritt auch Wettig. Er glaubt aber, dass Stalin in den ersten Jahren nach dem Krieg durchaus auf das Ziel eines vereinigten Deutschlands hinarbeitete, allerdings schwebte Stalin dabei ein vollständig kommunistischer Staat vor. 2010. 24 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 (Paperback) - Professor Gregory Brown
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Professor Gregory Brown:
Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 (Paperback) - Erstausgabe

2010, ISBN: 3640591518

Taschenbuch, ID: 20109915915

[EAN: 9783640591510], Neubuch, [PU: GRIN Publishing, Germany], Language: German. Brand new Book. Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlichen Massstäben demokratisches Deutschland wollte. Her

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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 (Paperback) - Professor Gregory Brown
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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 (Paperback) - Erstausgabe

2010, ISBN: 3640591518

Taschenbuch, ID: 20109915915

[EAN: 9783640591510], Neubuch, [PU: GRIN Publishing, Germany], Language: German. Brand new Book. Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universität Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlichen Massstäben demokratisches Deutschland wollte. Her

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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 - Gregory Brown
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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953 - gebrauchtes Buch

2007, ISBN: 3640591518

ID: 18776301

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: Sehr Gut, Universitat Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grossten Tragodien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. Marz und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, waren moglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Offnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgultig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanover waren. Doch auch die Anhanger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise fur ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse uber die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere uber die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei mochte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion moglicherweise zu einem fruheren Zeitpunkt bereitgewesen ware, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmassig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wet used books,books Books, GRIN Verlag GmbH

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Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953

Die Teilung des deutschen Volkes gilt als eine der grössten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die diplomatischen Noten vom 10. März und vom 9. April 1952, in denen Stalin dem Westen ein vereinigtes aber blockfreies Deutschland vorschlug, wären möglicherweise eine einzigartige Chance gewesen, diese Teilung zu verhindern. Die Frage wird seit den 50er-Jahren vehement debattiert. Selbst nach der Öffnung der ostdeutschen und der sowjetischen Archive nach 1989 konnte die Debatte noch nicht endgültig entschieden werden. Zwar gehen die meisten Historiker heute davon aus, dass die Noten nur ein Propagandamanöver waren. Doch auch die Anhänger der These, dass die Noten ernstgemeint waren, glauben die Beweise für ihre Ansichten gefunden zu haben. Diese Proseminararbeit soll die Kontroverse über die sowjetische Deutschlandpolitik nach dem II. Weltkrieg, insbesondere über die Stalin-Noten aufzeichnen. Dabei möchte ich zwei Forschungsfragen beantworten. Einerseits ob die Stalin-Noten ein ernstzunehmendes Angebot waren und falls dies nicht zutrifft, ob die Sowjetunion möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt bereitgewesen wäre, die deutsche Einheit zuzulassen. Schwerpunktmässig werde ich mich mit der aktuellsten Debatte nach Beendigung des Kalten Krieges befassen, insbesondere mit den Thesen von Wilfried Loth, Gerhard Wettig und Hermann Graml, sowie mit meiner eigenen These, die eine Synthese zwischen Loth und Wettig darstellt. Zeitlich werde ich mich auf die Jahre 1945-1953 beschränken, die Zeit vom Kriegsende bis zu Stalins Tod. Auf die Bemühungen Berias, die Verhandlungen fortzuführen, werde ich nicht eingehen. Wilfried Loth ist zurzeit der vehementeste Verteidiger der Ernsthaftigkeit der Stalin-Noten. Er ist überzeugt, dass Stalin ein auch nach westlichen Massstäben demokratisches Deutschland wollte. Hermann Graml hingegen hält die Noten für ein Propagandamanöver. Eine ähnliche Ansicht vertritt auch Wettig. Er glaubt aber, dass Stalin in den ersten Jahren nach dem Krieg durchaus auf das Ziel eines vereinigten Deutschlands hinarbeitete, allerdings schwebte Stalin dabei ein vollständig kommunistischer Staat vor.

Detailangaben zum Buch - Die Deutschlandpolitik Stalins 1945-1953


EAN (ISBN-13): 9783640591510
ISBN (ISBN-10): 3640591518
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Gewicht: 0,050 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 2010-09-25T16:18:10+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-07-11T16:01:55+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783640591510

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-59151-8, 978-3-640-59151-0


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