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Der Zweistufenfluss der Kommunikation - Pflücke, Etienne
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Pflücke, Etienne:
Der Zweistufenfluss der Kommunikation - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783638936743

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In allen frühen Industriegesellschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Auswirkungen der Presse sowie eine Verbindung zu Parteien vermutet und dementsprechend erforscht. Einer der ersten Wissenschaftler war der Soziologe Max Weber. Er schlug im Geschäftsbericht der ersten Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eine "Soziologie des Zeitungswesens" und eine "Soziologie des Vereinswesens" (vgl. Weber 1911, S. 39ff.) vor. "Weber interessiert, welche Motive bestimmen das Handeln der einzelnen Funktionsträger in den verschiedenen Gemeinschaften und Vergesellschaftungsformen" (OESTERDIEKHOFF 2001, S. 700). Ausgangspunkt des soziologischen Interesses war die Erforschung von Nachrichtenquellen der damaligen Printmedien. Prägend war Harold D. Lasswell durch die Aufstellung der nach ihm benannten Formel im Jahr 1948. Diese besagt sinngemäß: Wer sagt was mit Hilfe welches Medium zu wem mit welcher Wirkung.Durch Erfindungen medialer Technik, wie Radio- und TV-Geräte, entstand neuer Forschungsstoff, da die Reaktion auf diese Entwicklungen unklar war. Von den Unternehmen wurden die Neuerungen schnell als Werbemittel erkannt. Daher beinhaltete der Forschungsantrieb die Erstellung gerichteter Prognosen über Wissens-, Einstellungs- und Verhaltenseffekte. Die Medienwirkungsforschung entstand in den Vereinigten Staaten, enthält aber aufgrund vieler europäischer Emigranten sehr relevante Importelemente. Die Emigrationswelle in Europa fand in den 1930ern statt und war begründet durch den verstärkten Einfluss der Nationalsozialisten und zunehmende Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch diese. In der Weiterentwicklung der Medienwirkungsforschung entstanden dann zwei differenzierte Forschungsrichtungen. Die Erste war allgemeiner und administrativ. Sie orientierte sich an neopositivistischen, naturwissenschaftlichen Tendenzen. Ein Hauptvertreter dieser Forschungsrichtung war Paul F. Lazarsfeld. Eine zweite Entwicklungstendenz verbreitete sich unter dem Begriff der "kritischen Kommunikationsforschung". Sie entstand vor allem durch die zunehmende Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts und deren starke beeinflussende Wirkung. Von großem Interesse waren die Aufnahmefähigkeit und -gründe innerhalb der Bevölkerung. Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Der Zweistufenfluss der Kommunikation - Etienne Pflücke
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Etienne Pflücke:
Der Zweistufenfluss der Kommunikation - Taschenbuch

2008, ISBN: 3638936740

ID: 9851407096

[EAN: 9783638936743], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Apr 2008], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In allen frühen Industriegesellschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Auswirkungen der Presse sowie eine Verbindung zu Parteien vermutet und dementsprechend erforscht. Einer der ersten Wissenschaftler war der Soziologe Max Weber. Er schlug im Geschäftsbericht der ersten Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eine Soziologie des Zeitungswesens und eine Soziologie des Vereinswesens (vgl. Weber 1911, S. 39ff.) vor. Weber interessiert, welche Motive bestimmen das Handeln der einzelnen Funktionsträger in den verschiedenen Gemeinschaften und Vergesellschaftungsformen (OESTERDIEKHOFF 2001, S. 700).Ausgangspunkt des soziologischen Interesses war die Erforschung von Nachrichtenquellen der damaligen Printmedien. Prägend war Harold D. Lasswell durch die Aufstellung der nach ihm benannten Formel im Jahr 1948. Diese besagt sinngemäß: Wer sagt was mit Hilfe welches Medium zu wem mit welcher Wirkung.Durch Erfindungen medialer Technik, wie Radio- und TV-Geräte, entstand neuer Forschungsstoff, da die Reaktion auf diese Entwicklungen unklar war. Von den Unternehmen wurden die Neuerungen schnell als Werbemittel erkannt. Daher beinhaltete der Forschungsantrieb die Erstellung gerichteter Prognosen über Wissens-, Einstellungs- und Verhaltenseffekte. Die Medienwirkungsforschung entstand in den Vereinigten Staaten, enthält aber aufgrund vieler europäischer Emigranten sehr relevante Importelemente. Die Emigrationswelle in Europa fand in den 1930ern statt und war begründet durch den verstärkten Einfluss der Nationalsozialisten und zunehmende Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch diese.In der Weiterentwicklung der Medienwirkungsforschung entstanden dann zwei differenzierte Forschungsrichtungen. Die Erste war allgemeiner und administrativ. Sie orientierte sich an neopositivistischen, naturwissenschaftlichen Tendenzen. Ein Hauptvertreter dieser Forschungsrichtung war Paul F. Lazarsfeld. Eine zweite Entwicklungstendenz verbreitete sich unter dem Begriff der kritischen Kommunikationsforschung . Sie entstand vor allem durch die zunehmende Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts und deren starke beeinflussende Wirkung. Von großem Interesse waren die Aufnahmefähigkeit und gründe innerhalb der Bevölkerung. 56 pp. Deutsch

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Der Zweistufenfluss der Kommunikation - Pflücke, Etienne
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Pflücke, Etienne:
Der Zweistufenfluss der Kommunikation - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783638936743

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In allen frühen Industriegesellschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Auswirkungen der Presse sowie eine Verbindung zu Parteien vermutet und dementsprechend erforscht. Einer der ersten Wissenschaftler war der Soziologe Max Weber. Er schlug im Geschäftsbericht der ersten Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eine "Soziologie des Zeitungswesens" und eine "Soziologie des Vereinswesens" (vgl. Weber 1911, S. 39ff.) vor. "Weber interessiert, welche Motive bestimmen das Handeln der einzelnen Funktionsträger in den verschiedenen Gemeinschaften und Vergesellschaftungsformen" (OESTERDIEKHOFF 2001, S. 700). Ausgangspunkt des soziologischen Interesses war die Erforschung von Nachrichtenquellen der damaligen Printmedien. Prägend war Harold D. Lasswell durch die Aufstellung der nach ihm benannten Formel im Jahr 1948. Diese besagt sinngemäß: Wer sagt was mit Hilfe welches Medium zu wem mit welcher Wirkung.Durch Erfindungen medialer Technik, wie Radio- und TV-Geräte, entstand neuer Forschungsstoff, da die Reaktion auf diese Entwicklungen unklar war. Von den Unternehmen wurden die Neuerungen schnell als Werbemittel erkannt. Daher beinhaltete der Forschungsantrieb die Erstellung gerichteter Prognosen über Wissens-, Einstellungs- und Verhaltenseffekte. Die Medienwirkungsforschung entstand in den Vereinigten Staaten, enthält aber aufgrund vieler europäischer Emigranten sehr relevante Importelemente. Die Emigrationswelle in Europa fand in den 1930ern statt und war begründet durch den verstärkten Einfluss der Nationalsozialisten und zunehmende Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch diese. In der Weiterentwicklung der Medienwirkungsforschung entstanden dann zwei differenzierte Forschungsrichtungen. Die Erste war allgemeiner und administrativ. Sie orientierte sich an neopositivistischen, naturwissenschaftlichen Tendenzen. Ein Hauptvertreter dieser Forschungsrichtung war Paul F. Lazarsfeld. Eine zweite Entwicklungstendenz verbreitete sich unter dem Begriff der "kritischen Kommunikationsforschung". Sie entstand vor allem durch die zunehmende Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts und deren starke beeinflussende Wirkung. Von großem Interesse waren die Aufnahmefähigkeit und -gründe innerhalb der Bevölkerung. Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Der Zweistufenfluss Der Kommunikation - Etienne Pflucke
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Der Zweistufenfluss Der Kommunikation - neues Buch

2013, ISBN: 9783638936743

ID: 9783638936743

Der Zweistufenfluss Der Kommunikation: Paperback: Grin Verlag: 9783638936743: 26 Jul 2013: Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Das Feld der Medienwirkungsforschung beinhaltet einen enormen Bereich. Trotz der langen und intensiven Forschungen auf die. Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Das Feld der Medienwirkungsforschung beinhaltet einen enormen Bereich. Trotz der langen und intensiven Forschungen auf diesem Gebiet ist er immer noch aktuell. Die Hypothese des "Two-step-flow of communication" entstand vor einem vor allem politischen Interesse. Da das Gebiet sehr weitläufig ist, fällt es schwer, einen Überblick zu gewinnen und die Literatur hinsichtlich ihrer Verwertbarkeit zu prüfen. , Abstract: In allen frühen Industriegesellschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Auswirkungen der Presse sowie eine Verbindung zu Parteien vermutet und dementsprechend erforscht. Einer der ersten Wissenschaftler war der Soziologe Max Weber. Er schlug im Geschäftsbericht der ersten Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eine "Soziologie des Zeitungswesens" und eine "Soziologie des Vereinswesens" (vgl. Weber 1911, S. 39ff.) vor. "Weber interessiert, welche Motive bestimmen das Handeln der einzelnen Funktionsträger in den verschiedenen Gemeinschaften und Vergesellschaftungsformen" (OESTERDIEKHOFF 2001, S. 700).Ausgangspunkt des soziologischen Interesses war die Erforschung von Nachrichtenquellen der damaligen Printmedien. Prägend war Harold D. Lasswell durch die Aufstellung der nach ihm benannten Formel im Jahr 1948. Diese besagt sinngemäB: Wer sagt was mit Hilfe welches Medium zu wem mit welcher Wirkung. Durch Erfindungen medialer Technik, wie Radio- und TV-Geräte, entstand neuer Forschungsstoff, da die Reaktion auf diese Entwicklungen unklar war. Von den Unternehmen wurden die Neuerungen schnell als Werbemittel erkannt. Daher beinhaltete der Forschungsantrieb die Erstellung gerichteter Prognosen über Wissens, Einstellungs- und Verhaltenseffekte. Di. Communication Studies, , , , Der Zweistufenfluss Der Kommunikation, Etienne Pflucke, 9783638936743, Grin Verlag, , , , ,, [PU: Grin-Verlag, München ]

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Der Zweistufenfluss Der Kommunikation (Paperback) - Etienne Pflücke
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Der Zweistufenfluss Der Kommunikation (Paperback) - Erstausgabe

2013, ISBN: 3638936740

Taschenbuch, ID: 22463559100

[EAN: 9783638936743], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German,English . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In allen fruhen Industriegesellschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Auswirkungen der Presse sowie eine Verbindung zu Parteien vermutet und dementsprechend erforscht. Einer der ersten Wissenschaftler war der Soziologe Max Weber. Er schlug im Geschaftsbericht der ersten Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft fur Soziologie eine Soziologie des Zeitungswesens und eine Soziologie des Vereinswesens (vgl. Weber 1911, S. 39ff.) vor. Weber interessiert, welche Motive bestimmen das Handeln der einzelnen Funktionstrager in den verschiedenen Gemeinschaften und Vergesellschaftungsformen (OESTERDIEKHOFF 2001, S. 700). Ausgangspunkt des soziologischen Interesses war die Erforschung von Nachrichtenquellen der damaligen Printmedien. Pragend war Harold D. Lasswell durch die Aufstellung der nach ihm benannten Formel im Jahr 1948. Diese besagt sinngema Wer sagt was mit Hilfe welches Medium zu wem mit welcher Wirkung.Durch Erfindungen medialer Technik, wie Radio- und TV-Gerate, entstand neuer Forschungsstoff, da die Reaktion auf diese Entwicklungen unklar war. Von den Unternehmen wurden die Neuerungen schnell als Werbemittel erkannt. Daher beinhaltete der Forschungsantrieb die Erstellung gerichteter Prognosen uber Wissens-, Einstellungs- und Verhaltenseffekte. Die Medienwirkungsforschung entstand in den Vereinigten Staaten, enthalt aber aufgrund vieler europaischer Emigranten sehr relevante Importelemente. Die Emigrationswelle in Europa fand in den 1930ern statt und war begrundet durch den verstarkten Einfluss der Nationalsozialisten und zunehmende Einschrankungen des offentlichen Lebens durch diese. In der Weiterentwicklung der Medienwirkungsforschung entstanden dann zwei differenzierte Forsc

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Der Zweistufenfluss der Kommunikation
Autor:

Pflücke, Etienne

Titel:

Der Zweistufenfluss der Kommunikation

ISBN-Nummer:

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Medien: Hypothesen der Wirkungsforschung, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Das Feld der Medienwirkungsforschung beinhaltet einen enormen Bereich. Trotz der langen und intensiven Forschungen auf diesem Gebiet ist er immer noch aktuell. Die Hypothese des "Two-step-flow of communication" entstand vor einem vor allem politischen Interesse. Da das Gebiet sehr weitläufig ist, fällt es schwer, einen Überblick zu gewinnen und die Literatur hinsichtlich ihrer Verwertbarkeit zu prüfen. , Abstract: In allen frühen Industriegesellschaften seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Auswirkungen der Presse sowie eine Verbindung zu Parteien vermutet und dementsprechend erforscht. Einer der ersten Wissenschaftler war der Soziologe Max Weber. Er schlug im Geschäftsbericht der ersten Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie eine "Soziologie des Zeitungswesens" und eine "Soziologie des Vereinswesens" (vgl. Weber 1911, S. 39ff.) vor. "Weber interessiert, welche Motive bestimmen das Handeln der einzelnen Funktionsträger in den verschiedenen Gemeinschaften und Vergesellschaftungsformen" (OESTERDIEKHOFF 2001, S. 700). Ausgangspunkt des soziologischen Interesses war die Erforschung von Nachrichtenquellen der damaligen Printmedien. Prägend war Harold D. Lasswell durch die Aufstellung der nach ihm benannten Formel im Jahr 1948. Diese besagt sinngemäß: Wer sagt was mit Hilfe welches Medium zu wem mit welcher Wirkung.Durch Erfindungen medialer Technik, wie Radio- und TV-Geräte, entstand neuer Forschungsstoff, da die Reaktion auf diese Entwicklungen unklar war. Von den Unternehmen wurden die Neuerungen schnell als Werbemittel erkannt. Daher beinhaltete der Forschungsantrieb die Erstellung gerichteter Prognosen über Wissens-, Einstellungs- und Verhaltenseffekte. Die Medienwirkungsforschung entstand in den Vereinigten Staaten, enthält aber aufgrund vieler europäischer Emigranten sehr relevante Importelemente. Die Emigrationswelle in Europa fand in den 1930ern statt und war begründet durch den verstärkten Einfluss der Nationalsozialisten und zunehmende Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch diese. In der Weiterentwicklung der Medienwirkungsforschung entstanden dann zwei differenzierte Forschungsrichtungen. Die Erste war allgemeiner und administrativ. Sie orientierte sich an neopositivistischen, naturwissenschaftlichen Tendenzen. Ein Hauptvertreter dieser Forschungsrichtung war Paul F. Lazarsfeld. Eine zweite Entwicklungstendenz verbreitete sich unter dem Begriff der "kritischen Kommunikationsforschung". Sie entstand vor allem durch die zunehmende Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts und deren starke beeinflussende Wirkung. Von großem Interesse waren die Aufnahmefähigkeit und -gründe innerhalb der Bevölkerung.

Detailangaben zum Buch - Der Zweistufenfluss der Kommunikation


EAN (ISBN-13): 9783638936743
ISBN (ISBN-10): 3638936740
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag
60 Seiten
Gewicht: 0,100 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 02.09.2007 20:35:02
Buch zuletzt gefunden am 06.07.2017 14:00:51
ISBN/EAN: 9783638936743

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-93674-0, 978-3-638-93674-3


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