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Die Verfassungsreform in der Schweiz und ihre Auswirkung auf die Kantone - Prinz, Tanja
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Prinz, Tanja:
Die Verfassungsreform in der Schweiz und ihre Auswirkung auf die Kantone - Taschenbuch

2002, ISBN: 9783638771238

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 2, Universität Bremen (Institut für vergleichende Politikwissenschaft), Veranstaltung: Föderalismus im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schweiz hat eine der ältesten Verfassungen der Welt. Die föderalistische Bundesverfassung von 1848 war "ein Kompromiss zwischen der Mehrheit der freisinnig-protestantischen Zentralisten und der Minderheit der konservativ-katholischen Föderalisten". Im Unterschied zu anderen Staaten hatte die Schweiz nie die Vision "eines Staatsvolks einer Sprache, Ethnie oder Kultur, sondern verfolgte von Anfang an die Idee einer multikulturellen Staatsgründung" (Vatter 1999, 81). Im Laufe ihrer über 150-jährigen Geschichte wurde die Verfassung nur ein Mal - im Jahre 1874 - total revidiert, aber bereits mehr als 140 Mal teilrevidiert. Dadurch wurde der Verfassungstext "unübersichtlich und schwer verständlich". Viele Bestimmungen waren veraltet oder überflüssig. Manche Bestimmungen aus der Verfassung konnten auf Gesetzesstufe geregelt werden. Außerdem fehlte ihr - in den Augen vieler Politiker - grundlegendes Recht, welches durch Gerichtsentscheide, Behördenpraxis oder internationale Vereinbarungen Gültigkeit erlangt hatte. Aus diesen Gründen wurde ein Reformprozess gestartet, der eine "rund 35-jährige Phase der Initiierung, Vorbereitung und Ausarbeitung verschiedener Verfassungsentwürfe" beinhaltete. Erst 1987 hatte das Schweizer Parlament den Bundesrat beauftragt, die geltende Verfassung durch eine umfassende Reform zu aktualisieren. Am ersten Januar 2000 trat nach vielen Debatten und Abstimmungen die neue, total revidierte Verfassung in Kraft, nachdem sie am 18. August 1999 von Volk und Ständen angenommen worden war. Die folgende Hausarbeit soll untersuchen, warum eine Totalrevision der Verfassung nötig geworden ist und welche Neuerungen sie mit sich bringt. Es wird evaluiert, welche Auswirkungen die neue Verfassung für die 26 Kantone der Schweiz hat und ob sie mit den Veränderungen zufrieden sein können. Die Ausarbeitung wird zeigen, dass die Stellung der Gliedstaaten erneut gestärkt worden ist und der Trend zusehends zu einem kooperativen Föderalismus geht, der die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen betont - nicht deren Distanz zueinander oder deren Unterschiedlichkeit. Abschließend wird analysiert, warum die Schweizer dem Beitritt zur UNO zugestimmt, aber zur EU bislang immer abgelehnt haben. Darüber hinaus wird geschaut, welche Kantone weitgehend gegen die neue Verfassung waren und welche sie vor allem begrüßten. An geeigneten Stellen wird der Schweizer Bundesstaat mit dem deutschen Bundesstaat verglichen. Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Die Verfassungsreform in Der Schweiz Und Ihre Auswirkung Auf Die Kantone - Tanja Prinz
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Tanja Prinz:
Die Verfassungsreform in Der Schweiz Und Ihre Auswirkung Auf Die Kantone - Taschenbuch

2002, ISBN: 3638771237

ID: 10518565980

[EAN: 9783638771238], Neubuch, [PU: Grin Verlag], TANJA PRINZ,EDUCATION AND REFERENCE, Paperback. 28 pages. Dimensions: 8.2in. x 6.0in. x 0.5in.Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 2, Universitt Bremen (Institut fr vergleichende Politikwissenschaft), Veranstaltung: Fderalismus im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schweiz hat eine der ltesten Verfassungen der Welt. Die fderalistische Bundesverfassung von 1848 war ein Kompromiss zwischen der Mehrheit der freisinnig-protestantischen Zentralisten und der Minderheit der konservativ-katholischen Fderalisten. Im Unterschied zu anderen Staaten hatte die Schweiz nie die Vision eines Staatsvolks einer Sprache, Ethnie oder Kultur, sondern verfolgte von Anfang an die Idee einer multikulturellen Staatsgrndung (Vatter 1999, 81). Im Laufe ihrer ber 150-jhrigen Geschichte wurde die Verfassung nur ein Mal - im Jahre 1874 - total revidiert, aber bereits mehr als 140 Mal teilrevidiert. Dadurch wurde der Verfassungstext unbersichtlich und schwer verstndlich. Viele Bestimmungen waren veraltet oder berflssig. Manche Bestimmungen aus der Verfassung konnten auf Gesetzesstufe geregelt werden. Auerdem fehlte ihr - in den Augen vieler Politiker - grundlegendes Recht, welches durch Gerichtsentscheide, Behrdenpraxis oder internationale Vereinbarungen Gltigkeit erlangt hatte. Aus diesen Grnden wurde ein Reformprozess gestartet, der eine rund 35-jhrige Phase der Initiierung, Vorbereitung und Ausarbeitung verschiedener Verfassungsentwrfe beinhaltete. Erst 1987 hatte das Schweizer Parlament den Bundesrat beauftragt, die geltende Verfassung durch eine umfassende Reform zu aktualisieren. Am ersten Januar 2000 trat nach vielen Debatten und Abstimmungen die neue, total revidierte Verfassung in Kraft, nachdem sie am 18. August 1999 von Volk und Stnden angenommen worden war. Die folgende Hausarbeit soll untersuchen, warum eine Totalrevision der Verfassung ntig geworden ist und welche Neuerungen sie mit sich bringt. Es wird evaluiert, welche Auswirkungen die neue This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Die Verfassungsreform in Der Schweiz Und Ihre Auswirkung Auf Die Kantone (Paperback) - Tanja Prinz
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Tanja Prinz:
Die Verfassungsreform in Der Schweiz Und Ihre Auswirkung Auf Die Kantone (Paperback) - Erstausgabe

2007, ISBN: 3638771237

Taschenbuch, ID: 22449171402

[EAN: 9783638771238], Neubuch, [PU: GRIN Publishing, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 2, Universitat Bremen (Institut fur vergleichende Politikwissenschaft), Veranstaltung: Foderalismus im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schweiz hat eine der altesten Verfassungen der Welt. Die foderalistische Bundesverfassung von 1848 war ein Kompromiss zwischen der Mehrheit der freisinnig-protestantischen Zentralisten und der Minderheit der konservativ-katholischen Foderalisten. Im Unterschied zu anderen Staaten hatte die Schweiz nie die Vision eines Staatsvolks einer Sprache, Ethnie oder Kultur, sondern verfolgte von Anfang an die Idee einer multikulturellen Staatsgrundung (Vatter 1999, 81). Im Laufe ihrer uber 150-jahrigen Geschichte wurde die Verfassung nur ein Mal - im Jahre 1874 - total revidiert, aber bereits mehr als 140 Mal teilrevidiert. Dadurch wurde der Verfassungstext unubersichtlich und schwer verstandlich. Viele Bestimmungen waren veraltet oder uberflussig. Manche Bestimmungen aus der Verfassung konnten auf Gesetzesstufe geregelt werden. Auerdem fehlte ihr - in den Augen vieler Politiker - grundlegendes Recht, welches durch Gerichtsentscheide, Behordenpraxis oder internationale Vereinbarungen Gultigkeit erlangt hatte. Aus diesen Grunden wurde ein Reformprozess gestartet, der eine rund 35-jahrige Phase der Initiierung, Vorbereitung und Ausarbeitung verschiedener Verfassungsentwurfe beinhaltete. Erst 1987 hatte das Schweizer Parlament den Bundesrat beauftragt, die geltende Verfassung durch eine umfassende Reform zu aktualisieren. Am ersten Januar 2000 trat nach vielen Debatten und Abstimmungen die neue, total revidierte Verfassung in Kraft, nachdem sie am 18. August 1999 von Volk und Standen angenommen worden war. Die folgende Hausarbeit soll untersuchen, warum eine Totalrevision der Verfassung notig geworden ist und welche Neuerungen sie mit sich bringt. Es wird evaluiert, welche Auswirkungen die neue

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2002, ISBN: 9783638771238

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 2, Universität Bremen (Institut für vergleichende Politikwissenschaft), Veranstaltung: Föderalismus im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schweiz hat eine der ältesten Verfassungen der Welt. Die föderalistische Bundesverfassung von 1848 war "ein Kompromiss zwischen der Mehrheit der freisinnig-protestantischen Zentralisten und der Minderheit der konservativ-katholischen Föderalisten". Im Unterschied zu anderen Staaten hatte die Schweiz nie die Vision "eines Staatsvolks einer Sprache, Ethnie oder Kultur, sondern verfolgte von Anfang an die Idee einer multikulturellen Staatsgründung" (Vatter 1999, 81). Im Laufe ihrer über 150-jährigen Geschichte wurde die Verfassung nur ein Mal - im Jahre 1874 - total revidiert, aber bereits mehr als 140 Mal teilrevidiert. Dadurch wurde der Verfassungstext "unübersichtlich und schwer verständlich". Viele Bestimmungen waren veraltet oder überflüssig. Manche Bestimmungen aus der Verfassung konnten auf Gesetzesstufe geregelt werden. Außerdem fehlte ihr - in den Augen vieler Politiker - grundlegendes Recht, welches durch Gerichtsentscheide, Behördenpraxis oder internationale Vereinbarungen Gültigkeit erlangt hatte. Aus diesen Gründen wurde ein Reformprozess gestartet, der eine "rund 35-jährige Phase der Initiierung, Vorbereitung und Ausarbeitung verschiedener Verfassungsentwürfe" beinhaltete. Erst 1987 hatte das Schweizer Parlament den Bundesrat beauftragt, die geltende Verfassung durch eine umfassende Reform zu aktualisieren. Am ersten Januar 2000 trat nach vielen Debatten und Abstimmungen die neue, total revidierte Verfassung in Kraft, nachdem sie am 18. August 1999 von Volk und Ständen angenommen worden war. Die folgende Hausarbeit soll untersuchen, warum eine Totalrevision der Verfassung nötig geworden ist und welche Neuerungen sie mit sich brin Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Die Verfassungsreform in der Schweiz und ihre Auswirkung auf die Kantone Die-Verfassungsreform-in-der-Schweiz-und-ihre-Auswirkung-auf-die-Kantone~~Tanja-Prinz Language Learning>German>Bks In German Paperback, GRIN Publishing

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Die Verfassungsreform in der Schweiz und ihre Auswirkung auf die Kantone

Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Westeuropa, Note: 2, Universität Bremen (Institut für vergleichende Politikwissenschaft), Veranstaltung: Föderalismus im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schweiz hat eine der ältesten Verfassungen der Welt. Die föderalistische Bundesverfassung von 1848 war "ein Kompromiss zwischen der Mehrheit der freisinnig-protestantischen Zentralisten und der Minderheit der konservativ-katholischen Föderalisten". Im Unterschied zu anderen Staaten hatte die Schweiz nie die Vision "eines Staatsvolks einer Sprache, Ethnie oder Kultur, sondern verfolgte von Anfang an die Idee einer multikulturellen Staatsgründung" (Vatter 1999, 81). Im Laufe ihrer über 150-jährigen Geschichte wurde die Verfassung nur ein Mal - im Jahre 1874 - total revidiert, aber bereits mehr als 140 Mal teilrevidiert. Dadurch wurde der Verfassungstext "unübersichtlich und schwer verständlich". Viele Bestimmungen waren veraltet oder überflüssig. Manche Bestimmungen aus der Verfassung konnten auf Gesetzesstufe geregelt werden. Außerdem fehlte ihr - in den Augen vieler Politiker - grundlegendes Recht, welches durch Gerichtsentscheide, Behördenpraxis oder internationale Vereinbarungen Gültigkeit erlangt hatte. Aus diesen Gründen wurde ein Reformprozess gestartet, der eine "rund 35-jährige Phase der Initiierung, Vorbereitung und Ausarbeitung verschiedener Verfassungsentwürfe" beinhaltete. Erst 1987 hatte das Schweizer Parlament den Bundesrat beauftragt, die geltende Verfassung durch eine umfassende Reform zu aktualisieren. Am ersten Januar 2000 trat nach vielen Debatten und Abstimmungen die neue, total revidierte Verfassung in Kraft, nachdem sie am 18. August 1999 von Volk und Ständen angenommen worden war. Die folgende Hausarbeit soll untersuchen, warum eine Totalrevision der Verfassung nötig geworden ist und welche Neuerungen sie mit sich bringt. Es wird evaluiert, welche Auswirkungen die neue Verfassung für die 26 Kantone der Schweiz hat und ob sie mit den Veränderungen zufrieden sein können. Die Ausarbeitung wird zeigen, dass die Stellung der Gliedstaaten erneut gestärkt worden ist und der Trend zusehends zu einem kooperativen Föderalismus geht, der die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen betont - nicht deren Distanz zueinander oder deren Unterschiedlichkeit. Abschließend wird analysiert, warum die Schweizer dem Beitritt zur UNO zugestimmt, aber zur EU bislang immer abgelehnt haben. Darüber hinaus wird geschaut, welche Kantone weitgehend gegen die neue Verfassung waren und welche sie vor allem begrüßten. An geeigneten Stellen wird der Schweizer Bundesstaat mit dem deutschen Bundesstaat verglichen.

Detailangaben zum Buch - Die Verfassungsreform in der Schweiz und ihre Auswirkung auf die Kantone


EAN (ISBN-13): 9783638771238
ISBN (ISBN-10): 3638771237
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Gewicht: 0,055 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 18.02.2008 21:12:41
Buch zuletzt gefunden am 29.09.2017 09:53:24
ISBN/EAN: 9783638771238

ISBN - alternative Schreibweisen:
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