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Gewalt entsteht im Kopf - Michael Günter
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Michael Günter:

Gewalt entsteht im Kopf - Taschenbuch

2011, ISBN: 3608946772

[EAN: 9783608946772], Neubuch, [PU: Klett-Cotta Feb 2011], Neuware -Die großen Mythen, Märchen und Erzählungen aller Kulturen - fast alle handeln von Gewalt. Gewalt kann aus Leidenschaft … Mehr…

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[EAN: 9783608946772], Neubuch, [PU: Klett-Cotta Feb 2011], Neuware -Die großen Mythen, Märchen und Erzählungen aller Kulturen - fast alle handeln von Gewalt. Gewalt kann aus Leidenschaft … Mehr…

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2011

ISBN: 3608946772

[EAN: 9783608946772], Neubuch, [PU: Klett-Cotta Feb 2011], Neuware -Die großen Mythen, Märchen und Erzählungen aller Kulturen - fast alle handeln von Gewalt. Gewalt kann aus Leidenschaft … Mehr…

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Gewalt entsteht im Kopf - Taschenbuch

2011, ISBN: 9783608946772

Die großen Mythen, Märchen und Erzählungen aller Kulturen - fast alle handeln von Gewalt. Gewalt kann aus Leidenschaft entstehen,oft hat sie mit Rache-, Schuld- oder Schamgefühlen zu tun.… Mehr…

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Gewalt entsteht im Kopf - neues Buch

ISBN: 9783608946772

Die großen Mythen, Märchen und Erzählungen aller Kulturen – fast alle handeln von Gewalt. Gewalt kann aus Leidenschaft entstehen; oft hat sie mit Rache-, Schuld- oder Schamgefühlen zu tun… Mehr…

Nr. A1015450423. Versandkosten:, , DE. (EUR 0.00)

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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches

Details zum Buch
Gewalt entsteht im Kopf

Die großen Mythen, Märchen und Erzählungen aller Kulturen - fast alle handeln von Gewalt. Gewalt kann aus Leidenschaft entstehen; oft hat sie mit Rache-, Schuld- oder Schamgefühlen zu tun. Der Autor erläutert anhand von Filmen - Batman, Uhrwerk Orange, Spiel mir das Lied vom Tod, Terminator, Krabat, Sleepers - und Falldarstellungen aus der eigenen Praxis, wie die psychischen Mechanismen der Gewalt funktionieren. Und welche Rolle Lebenserfahrung, psychische Disposition, soziale und situative Einflussfaktoren spielen.

Detailangaben zum Buch - Gewalt entsteht im Kopf


EAN (ISBN-13): 9783608946772
ISBN (ISBN-10): 3608946772
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: Klett-Cotta Verlag
170 Seiten
Gewicht: 0,225 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 2007-02-03T03:10:51+01:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2024-03-20T18:40:21+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783608946772

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-608-94677-2, 978-3-608-94677-2
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: michael günter, gunter over, guenter
Titel des Buches: gewalt entsteht kopf, von kopf bis hut


Daten vom Verlag:

Autor/in: Michael Günter
Titel: Gewalt entsteht im Kopf
Verlag: Klett-Cotta
171 Seiten
Erscheinungsjahr: 2011-02-09
DE
Gedruckt / Hergestellt in Deutschland.
Gewicht: 0,226 kg
Sprache: Deutsch
15,00 € (DE)
15,50 € (AT)
Available
mit s/w-Fotos

BC; B131; kartoniert; Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft; Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft; Auseinandersetzen; Aggression; Gewalttätigkeit; Sexuelle Gewalt; Vergewaltigung; Psychologie; EA; E101

Über den Autor 173

1 Gewalt aus Leidenschaft 2 Faszinosum Gewalt 3 Die Lust an der Macht und die Herrschaft des Schreckens 4 Gewalt als letzter Ausweg in der Not 5 Drei Gesichter der Gewalt 6 Angst, Aggressivität und Sexualität 7 Gewalt und Entwicklung 8 Wie Männer und Frauen mit Gewalt umgehen 9 Gewalt als soziales Ereignis 10 Warum wir gewalttätig werden und was wir dagegen tun können 159

Gewalt vermag, wie wir Tag für Tag in den Medien feststellen können, die meisten von uns zu faszinieren. Sie erregt Angst in uns, die uns Schauer über den Rücken jagt, dann jedoch genussvoll erlebt werden kann, wenn es die begründete Zuversicht gibt, dass am Ende doch alles gut ausgeht. Dies macht den Reiz von Gewalt in der Fiktion aus: im Mythos, im Theater, im Märchen, im Roman und heutzutage in den modernen Bildmedien Fernsehen, Film und Computerspielen.

Gerne distanzieren wir uns allerdings von Gewalt und schieben sie anderen zu. Nicht wir sind es, die die böse Tat begehen, um unsere Interessen durchzusetzen, sondern die anderen sind die Bösen. Nicht wir neigen zu Gewalt, sondern die anderen, und wir müssen uns schließlich zur Wehr setzen. Die Bernwardstüre im Hildesheimer Dom, eine romanische Bronzetüre von 1015, zeigt eindrücklich diesen Mechanismus der Projektion anhand der Verurteilung Adams und Evas durch Gott. Nachdem Eva durch die Schlange verführt wurde und Adam und Eva den Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, zeigt Gott mit seinem Finger vorwurfsvoll auf Adam. Der wiederum hält sich mit der linken Hand ein Feigenblatt vor die Scham und zeigt unter seinem Arm hindurch mit der rechten Hand auf Eva, die sich ebenfalls ein Feigenblatt vor die Scham hält und mit dem Finger auf die Schlange zeigt. Auf diese Weise entlasten wir uns durch Projektion der bösen Tat und der bösen Gedanken auf die anderen. Die Jugendlichen sind es, die Gewalttaten ausüben, die arabischen Terroristen oder der gewaltgeneigte frühere amerikanische Präsident Bush, wir haben jedoch keine Affinität zur Gewalt.

Gewalt verstehe ich dem heutigen Sprachgebrauch entsprechend in ihrer negativen Bedeutung als die unrechtmäßige Ausübung von psychischem oder physischem Zwang auf Menschen. Durch Gewalt werden andere Menschen vorsätzlich geschädigt und in ihren Rechten beeinträchtigt. An diesen Gewaltbegriff angelehnt ist auch der Begriff der strukturellen Gewalt, bei der gesellschaftliche und institutionelle (Herrschafts-)Strukturen dazu führen, dass Menschen in ihrer Entwicklung und der Verwirklichung ihrer legitimen Rechte eingeschränkt werden. Derartige Gewaltstrukturen verwirklichen sich ebenfalls durch menschliches Handeln, wobei jedoch die gesellschaftlich-institutionell-ideologische Einbindung des Gewaltausübenden gegenüber seiner individuellen Motivation zur Gewalt in den Vordergrund tritt.

In der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion stehen sich im Kern zwei Positionen gegenüber: Die einen sehen Aggressivität und Destruktivität als eine menschliche Grundeigenschaft. Die Argumente dafür stammen aus unterschiedlichen Disziplinen, können biologisch, ethologisch, ethisch, philosophisch oder religiös hinterlegt sein. Berühmt geworden ist Thomas Hobbes (1588 – 1679) durch seine Überzeugung »Homo homini lupus« (Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf), auf dieser Erkenntnis begründete er seine Staatslehre. Die Gegenposition sieht menschliche Destruktivität vor allem als Reaktion auf Traumatisierungen, in der klassischen Formulierung als Frustrationsaggressionshypothese der Yale-Schule oder aktuell im Zuge der Diskussionen über die Rolle traumatischen Erlebens für die Entwicklung aggressiver Handlungsbereitschaften. Ich selbst halte prinzipiell beide Positionen für richtig. Dabei gehe ich davon aus, dass uns Menschen ein aggressives Potential zu eigen ist. Dieses aggressive Potential ist für unsere Entwicklung notwendig. Bei einer günstigen Entwicklung kann es konstruktiv eingesetzt bzw. in seinen destruktiven Aspekten weitgehend in der Fantasie gehalten werden. Bei Traumatisierungen kann es zu einem Rückgriff auf primitive aggressive Funktionsmuster kommen.

Gewalt beginnt im Kopf. Unsere Fantasien, unsere Mythen, unsere Erzählungen, die von Gewalt handeln, eröffnen aber ebenso wie die Bilder, die uns mit Gewalt zu beeindrucken vermögen, auch die Möglichkeit, Gewalt sozial verträglich zu machen. Ihre Darstellung kann auch als Versuch verstanden werden, sich über dieses zutiefst beunruhigende Thema in einer Gesellschaft zu verständigen. Nicht immer allerdings wird das Ergebnis günstig sein, sondern es ist davon auszugehen, dass jede Beschäftigung mit Gewalt zwiespältige Gefühle und Reaktionen erzeugt. Die Auseinandersetzung mit Gewalt wird uns daher auch in diesem Buch mit den Ambivalenzen unseres Gefühlslebens konfrontieren. Sie wird uns bewusst machen, in welchem Ausmaß wir die Möglichkeit zur Gewalt in uns tragen. Ein weiteres Anliegen dieses Buches ist es, Wege aufzuzeigen, mit Hilfe derer das Umsetzen von Gewalt in Handlungen wirksam zu begrenzen ist.

Gewalt – ein menschliches Grundproblem

Was veranlasst Menschen, gewalttätig zu werden? Was sind das für Menschen, die andere zu Tode treten? Warum sind sexuelle Gewalt gegen Kinder und Vergewaltigungen so häufig?

Michael Günter ist Mitherausgeber der Zeitschrift KINDERANALYSE.

Und welche Rolle Lebenserfahrung, psychische Disposition, soziale und situative Einflussfaktoren spielen.



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