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Zwischen den Rassen - Mann, Heinrich
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Mann, Heinrich:
Zwischen den Rassen - neues Buch

ISBN: 9783596259229

ID: 118155024

Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Emanzipationsroman im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert. Die Heldin Lola Gabriel ist keineswegs mehr geneigt, wie etwa noch Emma Bovary oder Effi Briest, die bürgerlichen Ehegesetze als ehern hinzunehmen. Lola erkennt sie einfach nicht mehr an und verstößt vorsätzlich gegen sie. In Cesare Augusto Pardi zeichnet Heinrich Mann, wie er später selbst interpretierte, einen Vorläufer der Faschisten, knapp eine Generation vor Mussolinis Marsch auf Rom immerhin. Thomas Mann schrieb seinem Bruder zu diesem Roman: ´´Du hast nie soviel Hingabe gezeigt, und bei aller Strenge seiner Schönheit hat dieses Buch dadurch etwas Weiches, Menschliches, Hingegebenes, das mich ganze Abschnitte lang in einer unwiderstehlichen Rührung festgehalten hat. Aber der eigentliche Grund seiner besonderen Wirkung liegt doch wohl tiefer. Sie beruht, meine ich, darin, daß dieses Buch das gerechteste, erfahrenste, mildeste, freieste Deiner Werke ist. Hier ist keine Tendenz, keine Beschränktheit, keine Verherrlichung und Verhöhnung, kein Trumpfen auf irgend etwas und keine Verachtung, keine Parteinahme in geistigen, moralischen, aesthetischen Dingen, - sondern Allsei-tigkeit, Erkenntnis und Kunst. Das liegt im Stoff; aber der Stoff warst Du. Zwischen den Rassen, das ist soviel wie ´´Uber den Rassen´´, und da die ´´Rasse´´ schließlich nur ein Symbol und Darstellungsmittel ist, so läuft es hinaus auf ein ´´Über der Welt´´. In diesem Sinne, scheint mir, ist dies Buch, - Dein menschlichstes, weichstes Buch -, zugleich Dein souveränstes und künstlerischstes, und dieses Zugleich ist gewiß der Ursprung meiner großen Ergriffenheit.´´ [In einem Brief vom 7. Juni 1907] Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Taschenbuch > Belletristik > Romane, Erzählungen & Anthologien, Gesamtausgaben > Romane, Erzählungen & Anthologien, Fischer Taschenbuch

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Zwischen den Rassen - Heinrich Mann
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Heinrich Mann:
Zwischen den Rassen - neues Buch

ISBN: 9783596259229

ID: 134095920

Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der grossbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Emanzipationsroman im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert. Die Heldin Lola Gabriel ist keineswegs mehr geneigt, wie etwa noch Emma Bovary oder Effi Briest, die bürgerlichen Ehegesetze als ehern hinzunehmen. Lola erkennt sie einfach nicht mehr an und verstösst vorsätzlich gegen sie. In Cesare Augusto Pardi zeichnet Heinrich Mann, wie er später selbst interpretierte, einen Vorläufer der Faschisten, knapp eine Generation vor Mussolinis Marsch auf Rom immerhin. Thomas Mann schrieb seinem Bruder zu diesem Roman: »Du hast nie soviel Hingabe gezeigt, und bei aller Strenge seiner Schönheit hat dieses Buch dadurch etwas Weiches, Menschliches, Hingegebenes, das mich ganze Abschnitte lang in einer unwiderstehlichen Rührung festgehalten hat. Aber der eigentliche Grund seiner besonderen Wirkung liegt doch wohl tiefer. Sie beruht, meine ich, darin, dass dieses Buch das gerechteste, erfahrenste, mildeste, freieste Deiner Werke ist. Hier ist keine Tendenz, keine Beschränktheit, keine Verherrlichung und Verhöhnung, kein Trumpfen auf irgend etwas und keine Verachtung, keine Parteinahme in geistigen, moralischen, aesthetischen Dingen, - sondern Allsei-tigkeit, Erkenntnis und Kunst. Das liegt im Stoff; aber der Stoff warst Du. Zwischen den Rassen, das ist soviel wie Uber den Rassen, und da die Rasse schliesslich nur ein Symbol und Darstellungsmittel ist, so läuft es hinaus auf ein Über der Welt. In diesem Sinne, scheint mir, ist dies Buch, - Dein menschlichstes, weichstes Buch -, zugleich Dein souveränstes und künstlerischstes, und dieses Zugleich ist gewiss der Ursprung meiner grossen Ergriffenheit.« [In einem Brief vom 7. Juni 1907] Roman. Nachw. v. Elke Emrich. Mit e. Materialienanhang v. Peter-Paul Schneider Bücher > Romane & Erzählungen > Nach Ländern & Kontinenten > Europa > Deutschland Taschenbuch 01.06.1987 Buch (dtsch.), Fischer Taschenbuch Verlag, .198

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Zwischen den Rassen - Heinrich Mann
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ISBN: 9783596259229

ID: 712289101

Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Emanzipationsroman im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert. Die Heldin Lola Gabriel ist keineswegs mehr geneigt, wie etwa noch Emma Bovary oder Effi Briest, die bürgerlichen Ehegesetze als ehern hinzunehmen. Lola erkennt sie einfach nicht mehr an und verstößt vorsätzlich gegen sie. In Cesare Augusto Pardi zeichnet Heinrich Mann, wie er später selbst interpretierte, einen Vorläufer der Faschisten, knapp eine Generation vor Mussolinis Marsch auf Rom immerhin. Thomas Mann schrieb seinem Bruder zu diesem Roman: »Du hast nie soviel Hingabe gezeigt, und bei aller Strenge seiner Schönheit hat dieses Buch dadurch etwas Weiches, Menschliches, Hingegebenes, das mich ganze Abschnitte lang in einer unwiderstehlichen Rührung festgehalten hat. Aber der eigentliche Grund seiner besonderen Wirkung liegt doch wohl tiefer. Sie beruht, meine ich, darin, daß dieses Buch das gerechteste, erfahrenste, mildeste, freieste Deiner Werke ist. Hier ist keine Tendenz, keine Beschränktheit, keine Verherrlichung und Verhöhnung, kein Trumpfen auf irgend etwas und keine Verachtung, keine Parteinahme in geistigen, moralischen, aesthetischen Dingen, - sondern Allsei-tigkeit, Erkenntnis und Kunst. Das liegt im Stoff; aber der Stoff warst Du. Zwischen den Rassen, das ist soviel wie Uber den Rassen, und da die Rasse schließlich nur ein Symbol und Darstellungsmittel ist, so läuft es hinaus auf ein Über der Welt. In diesem Sinne, scheint mir, ist dies Buch, - Dein menschlichstes, weichstes Buch -, zugleich Dein souveränstes und künstlerischstes, und dieses Zugleich ist gewiß der Ursprung meiner großen Ergriffenheit.« [In einem Brief vom 7. Juni 1907] Roman. Nachw. v. Elke Emrich. Mit e. Materialienanhang v. Peter-Paul Schneider Buch (dtsch.) Bücher>Romane & Erzählungen>Nach Ländern & Kontinenten>Europa>Deutschland, Fischer Taschenbuch Verlag

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ISBN: 9783596259229

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Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Ema Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Emanzipationsroman im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert. Die Heldin Lola Gabriel ist keineswegs mehr geneigt, wie etwa noch Emma Bovary oder Effi Briest, die bürgerlichen Ehegesetze als ehern hinzunehmen. Lola erkennt sie einfach nicht mehr an und verstößt vorsätzlich gegen sie. In Cesare Augusto Pardi zeichnet Heinrich Mann, wie er später selbst interpretierte, einen Vorläufer der Faschisten, knapp eine Generation vor Mussolinis Marsch auf Rom immerhin.Thomas Mann schrieb seinem Bruder zu diesem Roman:»Du hast nie soviel Hingabe gezeigt, und bei aller Strenge seiner Schönheit hat dieses Buch dadurch etwas Weiches, Menschliches, Hingegebenes, das mich ganze Abschnitte lang in einer unwiderstehlichen Rührung festgehalten hat. Aber der eigentliche Grund seiner besonderen Wirkung liegt doch wohl tiefer. Sie beruht, meine ich, darin, daß dieses Buch das gerechteste, erfahrenste, mildeste, freieste Deiner Werke ist. Hier ist keine Tendenz, keine Beschränktheit, keine Verherrlichung und Verhöhnung, kein Trumpfen auf irgend etwas und keine Verachtung, keine Parteinahme in geistigen, moralischen, aesthetischen Dingen, - sondern Allsei-tigkeit, Erkenntnis und Kunst. Das liegt im Stoff; aber der Stoff warst Du. Zwischen den Rassen, das ist soviel wie >Uber den RassenRasseÜber der Welt, [PU: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main]

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Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Emanzipationsroman im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert. Die Heldin Lola Gabriel ist keineswegs mehr geneigt, wie etwa noch Emma Bovary oder Effi Briest, die bürgerlichen Ehegesetze als ehern hinzunehmen. Lola erkennt sie einfach nicht mehr an und verstößt vorsätzlich gegen sie. In Cesare Augusto Pardi zeichnet Heinrich Mann, wie er später selbst interpretierte, einen Vorläufer der Faschisten, knapp eine Generation vor Mussolinis Marsch auf Rom immerhin.Thomas Mann schrieb seinem Bruder zu diesem Roman:"Du hast nie soviel Hingabe gezeigt, und bei aller Strenge seiner Schönheit hat dieses Buch dadurch etwas Weiches, Menschliches, Hingegebenes, das mich ganze Abschnitte lang in einer unwiderstehlichen Rührung festgehalten hat. Aber der eigentliche Grund seiner besonderen Wirkung liegt doch wohl tiefer. Sie beruht, meine ich, darin, daß dieses Buch das gerechteste, erfahrenste, mildeste, freieste Deiner Werke ist. Hier ist keine Tendenz, keine Beschränktheit, keine Verherrlichung und Verhöhnung, kein Trumpfen auf irgend etwas und keine Verachtung, keine Parteinahme in geistigen, moralischen, aesthetischen Dingen, - sondern Allsei-tigkeit, Erkenntnis und Kunst. Das liegt im Stoff aber der Stoff warst Du. Zwischen den Rassen, das ist soviel wie 'Uber den Rassen', und da die 'Rasse' schließlich nur ein Symbol und Darstellungsmittel ist, so läuft es hinaus auf ein 'Über der Welt'. In diesem Sinne, scheint mir, ist dies Buch, - Dein menschlichstes, weichstes Buch -, zugleich Dein souveränstes und künstlerischstes, und dieses Zugleich ist gewiß der Ursprung meiner großen Ergriffenheit." [In einem Brief vom 7. Juni 1907] Bücher / Belletristik / Romane & Erzählungen / Hauptwerk vor 1945, [PU: Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main]

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Details zum Buch
Zwischen den Rassen
Autor:

Mann, Heinrich

Titel:

Zwischen den Rassen

ISBN-Nummer:

Der heute irritierend klingende Titel Zwischen den Rassen hat nichts mit Nazi-Ideologie zu tun. Der Roman erschien erstmals 1907. Hauptthema ist eine kompli-zierte Liebesgeschichte unter Künstlern, die überwiegend in Italien spielt. Ein Teil der Protagonisten stammt von nördlich der Alpen - es geht also um die vorgeblichen Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen Geist und Sinnlichkeit. Tatsächlich verbirgt sich hinter den Szenen aus der großbürgerlichen Boheme ein Entwicklungs-, ein Emanzipationsroman im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert. Die Heldin Lola Gabriel ist keineswegs mehr geneigt, wie etwa noch Emma Bovary oder Effi Briest, die bürgerlichen Ehegesetze als ehern hinzunehmen. Lola erkennt sie einfach nicht mehr an und verstößt vorsätzlich gegen sie. In Cesare Augusto Pardi zeichnet Heinrich Mann, wie er später selbst interpretierte, einen Vorläufer der Faschisten, knapp eine Generation vor Mussolinis Marsch auf Rom immerhin. Thomas Mann schrieb seinem Bruder zu diesem Roman: »Du hast nie soviel Hingabe gezeigt, und bei aller Strenge seiner Schönheit hat dieses Buch dadurch etwas Weiches, Menschliches, Hingegebenes, das mich ganze Abschnitte lang in einer unwiderstehlichen Rührung festgehalten hat. Aber der eigentliche Grund seiner besonderen Wirkung liegt doch wohl tiefer. Sie beruht, meine ich, darin, daß dieses Buch das gerechteste, erfahrenste, mildeste, freieste Deiner Werke ist. Hier ist keine Tendenz, keine Beschränktheit, keine Verherrlichung und Verhöhnung, kein Trumpfen auf irgend etwas und keine Verachtung, keine Parteinahme in geistigen, moralischen, aesthetischen Dingen, - sondern Allsei-tigkeit, Erkenntnis und Kunst. Das liegt im Stoff; aber der Stoff warst Du. Zwischen den Rassen, das ist soviel wie >Uber den RassenRasse< schließlich nur ein Symbol und Darstellungsmittel ist, so läuft es hinaus auf ein >Über der Welt

Detailangaben zum Buch - Zwischen den Rassen


EAN (ISBN-13): 9783596259229
ISBN (ISBN-10): 3596259223
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1987
Herausgeber: Fischer Taschenbuch Vlg.
Gewicht: 0,362 kg

Buch in der Datenbank seit 22.05.2007 14:06:08
Buch zuletzt gefunden am 02.05.2017 02:38:36
ISBN/EAN: 9783596259229

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-596-25922-3, 978-3-596-25922-9


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