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Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). - Andreas-Salomé, Lou
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Andreas-Salomé, Lou:
Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). - Erstausgabe

2007, ISBN: 3423135964

Taschenbuch, ID: 16534868874

[EAN: 9783423135962], Gebraucht, wie neu, [SC: 2.0], [PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag,], DEUTSCHE LITERATUR DES 19. JAHRHUNDERTS, HEIMATORT ; ERWACHSENER SOHN ADOPTIVKIND GLAUBENSKRISE BEWÄLTIGUNG, BELLETRISTIK, GESCHICHTE UND HISTORISCHE HILFSWISSENSCHAFTEN, DER 1890-ER JAHRE, LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, SPRACH- LITERATURWISSENSCHAFT, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, LITERATURSOZIOLOGIE, SPRACHWISSENSCHAFT, LITERATURRECHERCHE, LITERATURINTERPRETATION, HERMENEUTIK, RUSSLAND, RUSSISCHE LITERATUR, REVOLUTION, LITERATURKANON, ZARENTUM, BELLETRISTISCHE DARSTELLUNG; PFARRER LEBENSLÜGE WAHRHEITSERMITTLUNG, DARSTELLUNG, BELLETRISTIK, 143 (1) Seiten. 19,3 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Sehr guter Zustand. »Es war nur eine Luftspiegelung gewesen mit diesem Glauben, - eine Luftspiegelung, die leise zerrinnt und nichts hinterläßt, als einen enttäuschten Blick, - wie ein ausgeträumtes Märchen, - - ja, eine Täuschung, - ein Traum - -.« Kurt kehrt in den Schulferien zurück in sein Heimatdorf, zum geliebten Adoptivvater Pastor Arnsfeldt und dessen Haushälterin Babette. Beschäftigt mit seiner eigenen Glaubenskrise, entdeckt der Junge Hinweise auf seine Eltern und auf das frühere Leben des Pastors. Schritt für Schritt offenbart sich ihm dabei die Lebenslüge des Pastors, die dramatische Folgen hat. Andreas-Salomé sucht nicht nach Wegen, die aus der Katastrophe hinausführen könnten. Mit psychologischem Gespür umreißt sie ihre Figuren und lotet das Ausmaß der Tragödien konsequent aus. - Lou Andreas-Salomé (geborene Louise von Salomé; gelegentliches Pseudonym Henri Lou; * 12. Februar 1861 in St. Petersburg; † 5. Februar 1937 in Göttingen) war eine weitgereiste Schriftstellerin, Erzählerin, Essayistin und Psychoanalytikerin aus russisch-deutscher Familie. Die Art ihrer persönlichen Beziehungen zu prominenten Vertretern des deutschen Geisteslebens – in erster Linie zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke und Sigmund Freud – war und ist bis heute Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen. . Sigmund Freud und die Psychoanalyse: Bei einem Aufenthalt in Schweden begann Lou Andreas-Salomé ein intensives Verhältnis mit einem 15 Jahre jüngeren Mann, dem Nervenarzt und Freudianer Poul Bjerre. Als er 1911 zum Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung nach Weimar fuhr, begleitete sie ihn und traf dort erstmals mit Sigmund Freud zusammen. Er wurde zur entscheidenden Bezugsperson ihrer letzten 25 Lebensjahre. Sie ahnte und hoffte, dass die neue Denkschule der Psychoanalyse – mit Freud als Vaterfigur – ihr Zugang verschaffen könnte zum Verständnis der eigenen seelischen Verfassung. Von Oktober 1912 bis April 1913 hielt sie sich in Wien auf, später folgten viele weitere Besuche. Sie hörte im Wintersemester 1912/1913 Freuds Vorlesung in der Psychiatrischen Klinik über „Einzelne Kapitel aus der Lehre von der Psychoanalyse" und nahm an seinen „Mittwochssitzungen" und „Samstags-Kollegs" teil. Mit ausdrücklicher Zustimmung Freuds beteiligte sie sich aber auch an den Diskussionsabenden Alfred Adlers, der sich 1911 von der orthodoxen psychoanalytischen Schule Freuds distanziert und mit seinem Verein für Individualpsychologie eine eigene tiefenpsychologische Schule begründet hatte. Sigmund Freud hielt sehr viel von seiner Schülerin. In einer engen, rein platonischen Beziehung wurde sie für ihn durch ihren Wissensdurst, ihre Neugier auf menschliche Verhaltensweisen und die intensive Suche nach deren Verständnis eine hochgeschätzte Diskussionspartnerin. Sogar ihre eigenwillige Ausdeutung psychoanalytischer Konzepte, denen sie eine vorwiegend poetische und literarische Form gab, akzeptierte er ohne Widerspruch. Er fand, sie sei die „Dichterin der Psychoanalyse", während er selbst Prosa schreibe. In der „Schule bei Freud" (so der Titel ihres postum veröffentlichten Tagebuches der Jahre 1912/1913) lernte Lou Andreas-Salomé, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und zu beherrschen, darauf legte sie in Hinblick auf ihr fortgeschrittenes Alter besonderen Wert. Freud riet ihr zum Beruf der Psychoanalytikerin. Sie schrieb Aufsätze für die psychoanalytische Zeitschrift „Imago" und war schon 1913 Gastrednerin beim Psychoanalytischen Kongress in Berlin. 1915 eröffnete sie in ihrem Göttinger Wohnhaus die erste psychoanalytische Praxis der Stadt. . Zum 75. Geburtstag ihres Freundes und Lehrers am 6. Mai 1931 schrieb sie den offenen Brief „Mein Dank an Freud". Der Adressat antwortete ihr: „Es ist gewiss nicht oft vorgekommen, dass ich eine psa. [psychoanalytische] Arbeit bewundert habe, anstatt sie zu kritisieren. Das muss ich diesmal tun. Es ist das Schönste, was ich von Ihnen gelesen habe, ein unfreiwilliger Beweis Ihrer Überlegenheit über uns alle." . Aus: wikipedia-Lou_Andreas-Salom%C3%A9 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 177 Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Heimatort ; Erwachsener Sohn ; Adoptivkind ; Glaubenskrise ; Bewältigung, Belletristik, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Deutsche Literatur der 1890-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Rußland, Russische Literatur, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Belletristische Darstellung; Pfarrer ; Lebenslüge ; Erwachsener Sohn ; Wahrheitsermittlung, Belletristische Darstellung, Belletristik

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Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). - Andreas-Salomé, Lou
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Andreas-Salomé, Lou:
Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). - Erstausgabe

2007, ISBN: 3423135964

Taschenbuch, ID: 16534868874

[EAN: 9783423135962], Gebraucht, wie neu, [PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag,], DEUTSCHE LITERATUR DES 19. JAHRHUNDERTS, HEIMATORT ; ERWACHSENER SOHN ADOPTIVKIND GLAUBENSKRISE BEWÄLTIGUNG, BELLETRISTIK, GESCHICHTE UND HISTORISCHE HILFSWISSENSCHAFTEN, DER 1890-ER JAHRE, LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, SPRACH- LITERATURWISSENSCHAFT, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, LITERATURSOZIOLOGIE, SPRACHWISSENSCHAFT, LITERATURRECHERCHE, LITERATURINTERPRETATION, HERMENEUTIK, RUSSLAND, RUSSISCHE LITERATUR, REVOLUTION, LITERATURKANON, ZARENTUM, BELLETRISTISCHE DARSTELLUNG; PFARRER LEBENSLÜGE WAHRHEITSERMITTLUNG, DARSTELLUNG, BELLETRISTIK, 143 (1) Seiten. 19,3 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Sehr guter Zustand. »Es war nur eine Luftspiegelung gewesen mit diesem Glauben, - eine Luftspiegelung, die leise zerrinnt und nichts hinterläßt, als einen enttäuschten Blick, - wie ein ausgeträumtes Märchen, - - ja, eine Täuschung, - ein Traum - -.« Kurt kehrt in den Schulferien zurück in sein Heimatdorf, zum geliebten Adoptivvater Pastor Arnsfeldt und dessen Haushälterin Babette. Beschäftigt mit seiner eigenen Glaubenskrise, entdeckt der Junge Hinweise auf seine Eltern und auf das frühere Leben des Pastors. Schritt für Schritt offenbart sich ihm dabei die Lebenslüge des Pastors, die dramatische Folgen hat. Andreas-Salomé sucht nicht nach Wegen, die aus der Katastrophe hinausführen könnten. Mit psychologischem Gespür umreißt sie ihre Figuren und lotet das Ausmaß der Tragödien konsequent aus. - Lou Andreas-Salomé (geborene Louise von Salomé; gelegentliches Pseudonym Henri Lou; * 12. Februar 1861 in St. Petersburg; † 5. Februar 1937 in Göttingen) war eine weitgereiste Schriftstellerin, Erzählerin, Essayistin und Psychoanalytikerin aus russisch-deutscher Familie. Die Art ihrer persönlichen Beziehungen zu prominenten Vertretern des deutschen Geisteslebens – in erster Linie zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke und Sigmund Freud – war und ist bis heute Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen. . Sigmund Freud und die Psychoanalyse: Bei einem Aufenthalt in Schweden begann Lou Andreas-Salomé ein intensives Verhältnis mit einem 15 Jahre jüngeren Mann, dem Nervenarzt und Freudianer Poul Bjerre. Als er 1911 zum Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung nach Weimar fuhr, begleitete sie ihn und traf dort erstmals mit Sigmund Freud zusammen. Er wurde zur entscheidenden Bezugsperson ihrer letzten 25 Lebensjahre. Sie ahnte und hoffte, dass die neue Denkschule der Psychoanalyse – mit Freud als Vaterfigur – ihr Zugang verschaffen könnte zum Verständnis der eigenen seelischen Verfassung. Von Oktober 1912 bis April 1913 hielt sie sich in Wien auf, später folgten viele weitere Besuche. Sie hörte im Wintersemester 1912/1913 Freuds Vorlesung in der Psychiatrischen Klinik über „Einzelne Kapitel aus der Lehre von der Psychoanalyse" und nahm an seinen „Mittwochssitzungen" und „Samstags-Kollegs" teil. Mit ausdrücklicher Zustimmung Freuds beteiligte sie sich aber auch an den Diskussionsabenden Alfred Adlers, der sich 1911 von der orthodoxen psychoanalytischen Schule Freuds distanziert und mit seinem Verein für Individualpsychologie eine eigene tiefenpsychologische Schule begründet hatte. Sigmund Freud hielt sehr viel von seiner Schülerin. In einer engen, rein platonischen Beziehung wurde sie für ihn durch ihren Wissensdurst, ihre Neugier auf menschliche Verhaltensweisen und die intensive Suche nach deren Verständnis eine hochgeschätzte Diskussionspartnerin. Sogar ihre eigenwillige Ausdeutung psychoanalytischer Konzepte, denen sie eine vorwiegend poetische und literarische Form gab, akzeptierte er ohne Widerspruch. Er fand, sie sei die „Dichterin der Psychoanalyse", während er selbst Prosa schreibe. In der „Schule bei Freud" (so der Titel ihres postum veröffentlichten Tagebuches der Jahre 1912/1913) lernte Lou Andreas-Salomé, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und zu beherrschen, darauf legte sie in Hinblick auf ihr fortgeschrittenes Alter besonderen Wert. Freud riet ihr zum Beruf der Psychoanalytikerin. Sie schrieb Aufsätze für die psychoanalytische Zeitschrift „Imago" und war schon 1913 Gastrednerin beim Psychoanalytischen Kongress in Berlin. 1915 eröffnete sie in ihrem Göttinger Wohnhaus die erste psychoanalytische Praxis der Stadt. . Zum 75. Geburtstag ihres Freundes und Lehrers am 6. Mai 1931 schrieb sie den offenen Brief „Mein Dank an Freud". Der Adressat antwortete ihr: „Es ist gewiss nicht oft vorgekommen, dass ich eine psa. [psychoanalytische] Arbeit bewundert habe, anstatt sie zu kritisieren. Das muss ich diesmal tun. Es ist das Schönste, was ich von Ihnen gelesen habe, ein unfreiwilliger Beweis Ihrer Überlegenheit über uns alle." . Aus: wikipedia-Lou_Andreas-Salom%C3%A9 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 177 Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Heimatort ; Erwachsener Sohn ; Adoptivkind ; Glaubenskrise ; Bewältigung, Belletristik, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Deutsche Literatur der 1890-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Rußland, Russische Literatur, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Belletristische Darstellung; Pfarrer ; Lebenslüge ; Erwachsener Sohn ; Wahrheitsermittlung, Belletristische Darstellung, Belletristik

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Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). Originalausgabe. Erstausgabe - Andreas-Salomé, Lou
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Andreas-Salomé, Lou:
Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). Originalausgabe. Erstausgabe - Erstausgabe

2007, ISBN: 9783423135962

Taschenbuch, ID: 55266

Originalausgabe. Erstausgabe 143 (1) Seiten. 19,3 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. Sehr guter Zustand. »Es war nur eine Luftspiegelung gewesen mit diesem Glauben, - eine Luftspiegelung, die leise zerrinnt und nichts hinterläßt, als einen enttäuschten Blick, - wie ein ausgeträumtes Märchen, - - ja, eine Täuschung, - ein Traum - -.« Kurt kehrt in den Schulferien zurück in sein Heimatdorf, zum geliebten Adoptivvater Pastor Arnsfeldt und dessen Haushälterin Babette. Beschäftigt mit seiner eigenen Glaubenskrise, entdeckt der Junge Hinweise auf seine Eltern und auf das frühere Leben des Pastors. Schritt für Schritt offenbart sich ihm dabei die Lebenslüge des Pastors, die dramatische Folgen hat. Andreas-Salomé sucht nicht nach Wegen, die aus der Katastrophe hinausführen könnten. Mit psychologischem Gespür umreißt sie ihre Figuren und lotet das Ausmaß der Tragödien konsequent aus. - Lou Andreas-Salomé (geborene Louise von Salomé; gelegentliches Pseudonym Henri Lou; * 12. Februar 1861 in St. Petersburg; † 5. Februar 1937 in Göttingen) war eine weitgereiste Schriftstellerin, Erzählerin, Essayistin und Psychoanalytikerin aus russisch-deutscher Familie. Die Art ihrer persönlichen Beziehungen zu prominenten Vertretern des deutschen Geisteslebens – in erster Linie zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke und Sigmund Freud – war und ist bis heute Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen. ... Sigmund Freud und die Psychoanalyse: Bei einem Aufenthalt in Schweden begann Lou Andreas-Salomé ein intensives Verhältnis mit einem 15 Jahre jüngeren Mann, dem Nervenarzt und Freudianer Poul Bjerre. Als er 1911 zum Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung nach Weimar fuhr, begleitete sie ihn und traf dort erstmals mit Sigmund Freud zusammen. Er wurde zur entscheidenden Bezugsperson ihrer letzten 25 Lebensjahre. Sie ahnte und hoffte, dass die neue Denkschule der Psychoanalyse – mit Freud als Vaterfigur – ihr Zugang verschaffen könnte zum Verständnis der eigenen seelischen Verfassung. Von Oktober 1912 bis April 1913 hielt sie sich in Wien auf, später folgten viele weitere Besuche. Sie hörte im Wintersemester 1912/1913 Freuds Vorlesung in der Psychiatrischen Klinik über „Einzelne Kapitel aus der Lehre von der Psychoanalyse“ und nahm an seinen „Mittwochssitzungen“ und „Samstags-Kollegs“ teil. Mit ausdrücklicher Zustimmung Freuds beteiligte sie sich aber auch an den Diskussionsabenden Alfred Adlers, der sich 1911 von der orthodoxen psychoanalytischen Schule Freuds distanziert und mit seinem Verein für Individualpsychologie eine eigene tiefenpsychologische Schule begründet hatte. Sigmund Freud hielt sehr viel von seiner Schülerin. In einer engen, rein platonischen Beziehung wurde sie für ihn durch ihren Wissensdurst, ihre Neugier auf menschliche Verhaltensweisen und die intensive Suche nach deren Verständnis eine hochgeschätzte Diskussionspartnerin. Sogar ihre eigenwillige Ausdeutung psychoanalytischer Konzepte, denen sie eine vorwiegend poetische und literarische Form gab, akzeptierte er ohne Widerspruch. Er fand, sie sei die „Dichterin der Psychoanalyse“, während er selbst Prosa schreibe. In der „Schule bei Freud“ (so der Titel ihres postum veröffentlichten Tagebuches der Jahre 1912/1913) lernte Lou Andreas-Salomé, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und zu beherrschen, darauf legte sie in Hinblick auf ihr fortgeschrittenes Alter besonderen Wert. Freud riet ihr zum Beruf der Psychoanalytikerin. Sie schrieb Aufsätze für die psychoanalytische Zeitschrift „Imago“ und war schon 1913 Gastrednerin beim Psychoanalytischen Kongress in Berlin. 1915 eröffnete sie in ihrem Göttinger Wohnhaus die erste psychoanalytische Praxis der Stadt. ... Zum 75. Geburtstag ihres Freundes und Lehrers am 6. Mai 1931 schrieb sie den offenen Brief „Mein Dank an Freud“. Der Adressat antwortete ihr: „Es ist gewiss nicht oft vorgekommen, dass ich eine psa. [psychoanalytische] Arbeit bewundert habe, anstatt sie zu kritisieren. Das muss ich diesmal tun. Es ist das Schönste, was ich von Ihnen gelesen habe, ein unfreiwilliger Beweis Ihrer Überlegenheit über uns alle.“ ... Aus: wikipedia-Lou_Andreas-Salom%C3%A9 Versand D: 2,20 EUR Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Heimatort ; Erwachsener Sohn ; Adoptivkind ; Glaubenskrise ; Bewältigung, Belletristik, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Deutsche Literatur der 1890-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Rußland, Russische Literatur, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Belletristische Darstellung; Pfarrer ; Lebenslüge ; Erwachsener Sohn ; Wahrheitsermittlung, Belletristische Darstellung, Belletristik, [PU:München, Deutscher Taschenbuch Verlag,]

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Andreas-Salomé, Lou:
Aus fremder Seele. Eine Spätherbstgeschichte. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans-Rüdiger Schwab. Mit Anmerkungen. - (=dtv 13596). - Erstausgabe

2007, ISBN: 9783423135962

Taschenbuch

[PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag], 143 (1) Seiten. 19,3 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. Sehr guter Zustand. Es war nur eine Luftspiegelung gewesen mit diesem Glauben, - eine Luftspiegelung, die leise zerrinnt und nichts hinterläßt, als einen enttäuschten Blick, - wie ein ausgeträumtes Märchen, - - ja, eine Täuschung, - ein Traum - -. Kurt kehrt in den Schulferien zurück in sein Heimatdorf, zum geliebten Adoptivvater Pastor Arnsfeldt und dessen Haushälterin Babette. Beschäftigt mit seiner eigenen Glaubenskrise, entdeckt der Junge Hinweise auf seine Eltern und auf das frühere Leben des Pastors. Schritt für Schritt offenbart sich ihm dabei die Lebenslüge des Pastors, die dramatische Folgen hat. Andreas-Salomé sucht nicht nach Wegen, die aus der Katastrophe hinausführen könnten. Mit psychologischem Gespür umreißt sie ihre Figuren und lotet das Ausmaß der Tragödien konsequent aus. - Lou Andreas-Salomé (geborene Louise von Salomé gelegentliches Pseudonym Henri Lou * 12. Februar 1861 in St. Petersburg 5. Februar 1937 in Göttingen) war eine weitgereiste Schriftstellerin, Erzählerin, Essayistin und Psychoanalytikerin aus russisch-deutscher Familie. Die Art ihrer persönlichen Beziehungen zu prominenten Vertretern des deutschen Geisteslebens in erster Linie zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke und Sigmund Freud war und ist bis heute Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen. ... Sigmund Freud und die Psychoanalyse: Bei einem Aufenthalt in Schweden begann Lou Andreas-Salomé ein intensives Verhältnis mit einem 15 Jahre jüngeren Mann, dem Nervenarzt und Freudianer Poul Bjerre. Als er 1911 zum Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung nach Weimar fuhr, begleitete sie ihn und traf dort erstmals mit Sigmund Freud zusammen. Er wurde zur entscheidenden Bezugsperson ihrer letzten 25 Lebensjahre. Sie ahnte und hoffte, dass die neue Denkschule der Psychoanalyse mit Freud als Vaterfigur ihr Zugang verschaffen könnte zum Verständnis der eigenen seelischen Verfassung. Von Oktober 1912 bis April 1913 hielt sie sich in Wien auf, später folgten viele weitere Besuche. Sie hörte im Wintersemester 1912/1913 Freuds Vorlesung in der Psychiatrischen Klinik über Einzelne Kapitel aus der Lehre von der Psychoanalyse und nahm an seinen Mittwochssitzungen und Samstags-Kollegs teil. Mit ausdrücklicher Zustimmung Freuds beteiligte sie sich aber auch an den Diskussionsabenden Alfred Adlers, der sich 1911 von der orthodoxen psychoanalytischen Schule Freuds distanziert und mit seinem Verein für Individualpsychologie eine eigene tiefenpsychologische Schule begründet hatte. Sigmund Freud hielt sehr viel von seiner Schülerin. In einer engen, rein platonischen Beziehung wurde sie für ihn durch ihren Wissensdurst, ihre Neugier auf menschliche Verhaltensweisen und die intensive Suche nach deren Verständnis eine hochgeschätzte Diskussionspartnerin. Sogar ihre eigenwillige Ausdeutung psychoanalytischer Konzepte, denen sie eine vorwiegend poetische und literarische Form gab, akzeptierte er ohne Widerspruch. Er fand, sie sei die Dichterin der Psychoanalyse, während er selbst Prosa schreibe. In der Schule bei Freud (so der Titel ihres postum veröffentlichten Tagebuches der Jahre 1912/1913) lernte Lou Andreas-Salomé, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und zu beherrschen, darauf legte sie in Hinblick auf ihr fortgeschrittenes Alter besonderen Wert. Freud riet ihr zum Beruf der Psychoanalytikerin. Sie schrieb Aufsätze für die psychoanalytische Zeitschrift Imago und war schon 1913 Gastrednerin beim Psychoanalytischen Kongress in Berlin. 1915 eröffnete sie in ihrem Göttinger Wohnhaus die erste psychoanalytische Praxis der Stadt. ... Zum 75. Geburtstag ihres Freundes und Lehrers am 6. Mai 1931 schrieb sie den offenen Brief Mein Dank an Freud. Der Adressat antwortete ihr: Es ist gewiss nicht oft vorgekommen, dass ich eine psa. [psychoanalytische] Arbeit bewundert habe, anstatt sie zu kritisieren. Das muss ich diesmal tun. Es ist das Schönste, was ich von Ihnen gelesen habe, ein unfreiwilliger Beweis Ihrer Überlegenheit über uns alle. ... Aus: wikipedia-Lou_Andreas-Salom%C3%A9, DE, [SC: 2.00], gewerbliches Angebot, [GW: 177g], Originalausgabe. Erstausgabe, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Internationaler Versand

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Gebr. - Aus fremder Seele: Eine Spätherbstgeschichte
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Gebr. - Aus fremder Seele: Eine Spätherbstgeschichte - gebrauchtes Buch

2007, ISBN: 9783423135962

ID: 0bc140d0d0da8007645153c2be1d62d7

Letzte Aktualisierung am: 03.05.19 08:08:34 Binding: Taschenbuch, Label: Deutscher Taschenbuch Verlag, Publisher: Deutscher Taschenbuch Verlag, medium: Taschenbuch, numberOfPages: 144, publicationDate: 2007-09-01, authors: Lou Andreas-Salomé, languages: german, ISBN: 3423135964 Bücher, Lou Andreas-Salomé

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Aus fremder Seele

Kurt kehrt in den Schulferien zurück in sein Heimatdorf, zum geliebten Adoptivvater Pastor Arnsfeldt und dessen Haushälterin Babette. Beschäftigt mit seiner eigenen Glaubenskrise, entdeckt der Junge Hinweise auf seine Eltern und auf das frühere Leben des Pastors. Schritt für Schritt offenbart sich ihm dabei die Lebenslüge des Pastors, die dramatische Folgen hat.

Detailangaben zum Buch - Aus fremder Seele


EAN (ISBN-13): 9783423135962
ISBN (ISBN-10): 3423135964
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: Deutscher Taschenbuch Verlag

Buch in der Datenbank seit 2007-10-04T17:07:39+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-06-06T04:35:48+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783423135962

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-423-13596-4, 978-3-423-13596-2


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