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Pawels Briefe - Eine Familiengeschichte - Maron, Monika
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(*)
Maron, Monika:
Pawels Briefe - Eine Familiengeschichte - Erstausgabe

1999, ISBN: 9783100488091

[ED: Leinen], [PU: S. FISCHER], Oln., mit Lesebändchen Mit Abbildungen "Eine Familiengeschichte" untertitelt Monika Maron ihr Buch "Pawels Briefe". Familiengeschichte und Zeitgeschichte, von der Weimarer Republik bis nach der Wiedervereinigung. Der Held dieser Geschichte, ihr Großvater Pawel, war im Oktober 1938 mit der "Polenaktion" zurück in sein Herkunftsland abgeschoben worden dass der geborene Jude seit langem ein Baptist war, spielte für die nationalsozialistischen Rassisten keine Rolle. Seine christliche Frau Josefa ging mit ihm. Monika wurde fast drei Jahre später geboren. Sie hat die Großeltern nie erlebt. Ein Schneider war der Großvater. Er und Josefa saßen den ganzen Tag auf dem Fensterbrett ihrer Neuköllner Wohnung und nähten und nähten und unterhielten sich, ihre Rede war ein unendlicher Fluss, so das überlieferte Bild. Die Geschichte ist streng autobiografisch, soweit das möglich ist, auch Fotos zieht die Autorin heran, dokumentiert jeden Beweis: Da sind Pawels Briefe aus Polen an die Kinder, an Bruno und Paul und Marta und an die Jüngste, Hella, Monikas Mutter. Die Briefe aus Polen, dann die Briefe aus dem Getto. Dann nichts mehr. Nach einem Nachforschungsantrag bei der Post kommt der Laufzettel zurück: "Geld bzw. Paket ist dem Empfänger ordnungsgemäß ausgehändigt worden." Unterschrift: SS-Sonderkommando Kulmhof. Das Paket mit dem Schnitt für ein einreihiges Sportkostüm mit aufgesetzten Taschen. Die Briefe. Diese Briefe, die den Schmerz der erzwungenen Trennung dokumentieren, das Schuldgefühl, seiner Frau und den Kindern so viel Unglück zuzufügen mit seiner Herkunft, die Hoffnung, die Bitten sich für ihn zu verwenden, damit die Eltern nach Berlin zurückkehren könnten, Pawels Lebenswillen. Dann die Bitten um etwas Geld, darum, ihm seine Brillen zu schicken, sein Überlebenskampf, sein Hoffen-Müssen gegen die, nein, nicht gegen die Ahnung, gegen das Wissen. Kein Mensch kann sich die eigene Vernichtung vorstellen. In Kulmhof überlebten die Juden nur Stunden. Krank und allein ist Josefa in ihrem Dorf gestorben, allein schlägt sich Pawel im Getto durch. Haltet zusammen, habt einander lieb, beschwört er die Geschwister. Und in jedem Brief eine Frage nach der kleinen Monika. Ihr dürft euch nicht trennen, bleibt zusammen! Aber dies ist auch eine Geschichte vom Verlust, dem Verlust von Geborgenheit, von Heimat. In Neukölln waren sie noch alle beisammen. Neukölln, das war kommunistisches Pflaster. Die Schwestern Marta und Hella sind begeisterte Kommunistinnen, auch Pawel war in Berlin ein Kommunist geworden. Während Paul, Bruno ist tot, während also Paul nach Kriegsende mit seiner Frau in Neukölln bleibt - das Zerwürfnis mit dem Bruder wird die Trennung zementieren -, ziehen die Schwestern mit Monika nach Ostberlin zu Hellas großer Liebe, dem Polizeichef und späteren Innenminister der DDR Karl Maron. Mit ihm beginnt die Bedrückung für Monika, und so findet er keinen Platz in der Familiengeschichte. Erst nach des Stiefvaters Tod nehmen sie den Faden dieser Geschichte wieder auf: Hella, Monika und ihr Sohn Jonas suchen in Polen nach Spuren von Josefa und Pawel. Monika braucht Pawels Nähe. Sie stellt sich vor, wie der Großvater sich verhalten hätte zur DDR, ob er etwa wie Hella den "Genossen mehr getraut hätte als deren Opfern". Pawel wärmt Milch. "Trink deine Milch, sagt er zu mir." (Nathans_Buechertisch) Mit Schutzumschlag, etwas schiefgelesen, sonst guter Zustand. Das Bild zeigt das angebotene Exemplar., [SC: 1.20], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 210x130 mm, [GW: 380g], [PU: Frankfurt a. M.], Erstausgabe

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Pawels Briefe - Maron, Monika
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Maron, Monika:
Pawels Briefe - gebrauchtes Buch

1999, ISBN: 9783100488091

[ED: Leinen], [PU: Fischer S. Verlag], Wer entscheidet darüber, ob wir uns eher an die glücklichen Momente unseres Lebens erinnern oder an die unglücklichen? Warum sie den Karton mit alten Briefen und Fotos, Erinnerungsstücken aus den schrecklichsten Monaten ihrer Familiengeschichte, die zugleich die finstersten der deutschen Geschichte in diesem Jahrhundert waren, völlig vergessen hat, weiß Hella nicht. Hella ist die Mutter von Monika Maron, und sie erinnert sich eher an Glück. Die Briefe in dem Karton stammen von Pawel Iglarz, Hellas Vater, Monikas Großvater, der als konvertierter Jude Anfang des Jahrhunderts mit seiner Frau Josefa aus der Gegend von Lodz nach Neukölln übergesiedelt war, um in der Großstadt Berlin als Schneider für seine Familie ein Auskommen zu finden. 1939 wurden sie zurück nach Polen vertrieben und wenige Jahre später getrennt - Pawel mußte 1942 ins Ghetto Belchatow und wurde bald darauf entweder in den Wäldern um Belchatow erschossen oder im Vernichtungslager Kulmhof umgebracht. Die Briefe Pawels aus dem Ghetto und die Briefe seiner Kinder an ihn sind eine ergreifende Hinterlassenschaft, die die Enkelin bestimmt, den Weg der Erinnerung zurückzuverfolgen. Aus dem Gefühl heraus, dem Großvater etwas schuldig zu sein, der dem Leben etwas schuldig bleiben mußte, weil man ihn gehindert hatte, es zu Ende zu leben, rekonstruiert Monika Maron aus Sprache und Erinnerungsbildern sein Leben und verknüpft es mit dem der Mutter und dem eigenen. So entsteht ein Familienporträt über drei Generationen und zugleich ein Längsschnitt durch die deutsche Geschichte dieses Jahrhunderts. In ihrer assoziativen Erzähltechnik gelingt es Monika Maron, aus Momenten und Bildausschnitten gegensätzliche Lebenswelten zu zeichnen und miteinander in Beziehung zu setzen: die polnisch-jüdische Lebenswirklichkeit von Pawel und Josefa, die vom Kommunismus geprägte von Hella, die den Sozialismus verteidigt, wenn auch nicht den ganzen, und schließlich die eigene, von dem Satz Ich bin ein Kriegskind ausgehende Lebenswirklichkeit der Schriftstellerin Monika Maron. Vorsätze mit Foto und Fotos im Text, [SC: 1.40], wie neu, gewerbliches Angebot, 8, [GW: 392g], [PU: Frankfurt], EA

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Pawels Briefe - Monika Maron
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Monika Maron:
Pawels Briefe - neues Buch

ISBN: 9783100488091

ID: 116895446

Warum sie den Karton mit alten Briefen und Fotos, Erinnerungsstücken aus den schrecklichsten Monaten ihrer Familiengeschichte, die zugleich die finstersten der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert waren, völlig vergessen hat, weiß Hella nicht. Hella ist die Mutter von Monika Maron. Die Briefe in dem Karton stammen von Pawel Iglarz, Hellas Vater, Monikas Großvater, der als konvertierter Jude Anfang des Jahrhunderts mit seiner Frau Josefa aus der Gegend von Lodz nach Neukölln übergesiedelt war, um in der Großstadt Berlin als Schneider für seine Familie ein Auskommen zu finden. 1939 wurden sie zurück nach Polen vertrieben und wenige Jahre später getrennt - Pawel musste 1942 ins Ghetto Belchatow und wurde bald darauf entweder in den Wäldern um Belchatow erschossen oder im Vernichtungslager Kulmhof umgebracht. Die Briefe Pawels aus dem Ghetto und die Briefe seiner Kinder an ihn sind eine ergreifende Hinterlassenschaft, die die Enkelin bestimmt, den Weg der Erinnerung zurückzuverfolgen. Monika Maron wurde 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik, lebt nach der Wende wieder in Berlin. Anhand von Briefen, Fotos und anderen Erinnerungsstücken aus ihrer Familiengeschichte hat sie in assoziativer Erzähltechnik das eindrucksvolle, drei Generationen umfassende Porträt einer deutschen Familie gezeichnet, das gleichzeitig von der deutschen Geschichte dieses Jahrhunderts erzählt. Die Autorin bringt dabei gegensätzliche Lebenswelten mitei Buch (dtsch.) Bücher>Romane & Erzählungen>Nach Ländern & Kontinenten>Europa>Deutschland, S. Fischer

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No. 2929740 Versandkosten:, Sofort lieferbar, DE (EUR 0.00)
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Pawels Briefe: Eine Familiengeschichte
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Pawels Briefe: Eine Familiengeschichte - gebrauchtes Buch

ISBN: 9783100488091

ID: bc88ba53963615072501efe9ef3cbffe

Warum sie den Karton mit alten Briefen und Fotos, Erinnerungsstücken aus den schrecklichsten Monaten ihrer Familiengeschichte, die zugleich die finstersten der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert waren, völlig vergessen hat, weiß Hella nicht. Hella ist die Mutter von Monika Maron. Die Briefe in dem Karton stammen von Pawel Iglarz, Hellas Vater, Monikas Großvater, der als konvertierter Jude Anfang des Jahrhunderts mit seiner Frau Josefa aus der Gegend von Lodz nach Neukölln übergesiedelt war, um in Warum sie den Karton mit alten Briefen und Fotos, Erinnerungsstücken aus den schrecklichsten Monaten ihrer Familiengeschichte, die zugleich die finstersten der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert waren, völlig vergessen hat, weiß Hella nicht. Hella ist die Mutter von Monika Maron. Die Briefe in dem Karton stammen von Pawel Iglarz, Hellas Vater, Monikas Großvater, der als konvertierter Jude Anfang des Jahrhunderts mit seiner Frau Josefa aus der Gegend von Lodz nach Neukölln übergesiedelt war, um in der Großstadt Berlin als Schneider für seine Familie ein Auskommen zu finden. 1939 wurden sie zurück nach Polen vertrieben und wenige Jahre später getrennt - Pawel musste 1942 ins Ghetto Belchatow und wurde bald darauf entweder in den Wäldern um Belchatow erschossen oder im Vernichtungslager Kulmhof umgebracht. Die Briefe Pawels aus dem Ghetto und die Briefe seiner Kinder an ihn sind eine ergreifende Hinterlassenschaft, die die Enkelin bestimmt, den Weg der Erinnerung zurückzuverfolgen., [PU: S. Fischer, Frankfurt am Main]

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Nr. M03100488091 Versandkosten:, 3, DE. (EUR 1.00)
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Pawels Briefe - Maron, Monika
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Maron, Monika:
Pawels Briefe - Taschenbuch

2, ISBN: 9783100488091

ID: 13468834635

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Details zum Buch
Pawels Briefe
Autor:

Maron, Monika

Titel:

Pawels Briefe

ISBN-Nummer:

»Wer entscheidet darüber, ob wir uns eher an die glücklichen Momente unseres Lebens erinnern oder an die unglücklichen?« Warum sie den Karton mit alten Briefen und Fotos, Erinnerungsstücken aus den schrecklichsten Monaten ihrer Familiengeschichte, die zugleich die finstersten der deutschen Geschichte in diesem Jahrhundert waren, völlig vergessen hat, weiß Hella nicht. Hella ist die Mutter von Monika Maron, und sie erinnert sich eher an Glück. Die Briefe in dem Karton stammen von Pawel Iglarz, Hellas Vater, Monikas Großvater, der als konvertierter Jude Anfang des Jahrhunderts mit seiner Frau Josefa aus der Gegend von Lodz nach Neukölln übergesiedelt war, um in der Großstadt Berlin als Schneider für seine Familie ein Auskommen zu finden. 1939 wurden sie zurück nach Polen vertrieben und wenige Jahre später getrennt - Pawel mußte 1942 ins Ghetto Belchatow und wurde bald darauf entweder in den Wäldern um Belchatow erschossen oder im Vernichtungslager Kulmhof umgebracht. Die Briefe Pawels aus dem Ghetto und die Briefe seiner Kinder an ihn sind eine ergreifende Hinterlassenschaft, die die Enkelin bestimmt, den Weg der Erinnerung zurückzuverfolgen. Aus dem Gefühl heraus, dem Großvater etwas schuldig zu sein, »der dem Leben etwas schuldig bleiben mußte, weil man ihn gehindert hatte, es zu Ende zu leben«, rekonstruiert Monika Maron aus Sprache und Erinnerungsbildern sein Leben und verknüpft es mit dem der Mutter und dem eigenen. So entsteht ein Familienporträt über drei Generationen und zugleich ein Längsschnitt durch die deutsche Geschichte dieses Jahrhunderts. In ihrer assoziativen Erzähltechnik gelingt es Monika Maron, aus Momenten und Bildausschnitten gegensätzliche Lebenswelten zu zeichnen und miteinander in Beziehung zu setzen: die polnisch-jüdische Lebenswirklichkeit von Pawel und Josefa, die vom Kommunismus geprägte von Hella, »die den Sozialismus verteidigt, wenn auch nicht den ganzen«, und schließlich die eigene, von dem Satz »Ich bin ein Kriegskind« ausgehende Lebenswirklichkeit der Schriftstellerin Monika Maron.

Detailangaben zum Buch - Pawels Briefe


EAN (ISBN-13): 9783100488091
ISBN (ISBN-10): 3100488091
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1999
Herausgeber: Fischer S. Verlag GmbH
204 Seiten
Gewicht: 0,371 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 05.06.2007 11:18:36
Buch zuletzt gefunden am 12.05.2017 17:03:54
ISBN/EAN: 9783100488091

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-10-048809-1, 978-3-10-048809-1


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