Deutsch
Deutschland
Anmelden
Tipp von eurobuch.com
Ähnliche Bücher
Weitere, andere Bücher, die diesem Buch sehr ähnlich sein könnten:
Buch verkaufen
Anbieter, die das Buch mit der ISBN 9781503073678 ankaufen:
Suchtools
Buchtipps
Aktuelles
FILTER
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: 18,23 €, größter Preis: 110,75 €, Mittelwert: 39,69 €
Vergessene W.Orte: aditum trium    Amorph / Sentiment (Vergessene W .Orte     >bild/haft<) (Volume 3) (German Edition) - Projekt wort:rausch
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Projekt wort:rausch:
Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment (Vergessene W .Orte >bild/haft<) (Volume 3) (German Edition) - Erstausgabe

2011, ISBN: 9781503073678

Taschenbuch, Gebundene Ausgabe, ID: 658895510

Origo Bern: Origo Bern, Auflage: 2.. Auflage: 2.. Softcover. 20,2 x 12,6 x 3 cm. Altes Testament Esther Buch Frau Juden Religion Eine eingehende Erläuterung des biblischen Textes aus dem alten jüdischen Wissen führt in bisher nie gesehene Zusammenhänge mit unserem Leben in der Krise der Moderne. Der Autor bezeichnet dieses Buch zusammen mit "Schöpfung im Wort" und "Jonah" als die drei wichtigsten literarischen Werke, die das Fundament für seine gesamten Ausführungen bilden. Im Buch bezieht sich Weinreb immer wieder auf den "Bauplan". Dieser ist die gekürzte Fassung von "Schöpfung im Wort", welches erst viele Jahre später als vollständige Übersetzung seines niederländischen Hauptwerkes "De Schepping" erschienen ist. Vorwort: Esther heißt auf hebräisch: «Ich, der Ich verborgen bin.» Nach der jüdischen Überlieferung ist das Sich-Verbergen Gottes in der Sichtbarkeit der Welt gemeint. Und von diesem Sich-Verbergen Gottes heißt es, es sei die Folge einer Abwendung des Menschen. Einen verborgenen Gott nennt man leicht einen schlafenden Gott, wenigstens einen sich um die Welt nicht direkt kümmernden Gott. Und so meint man schließlich, daß Gott gar nicht existiere. Man kann ja, ohne jede Rücksicht auf Gott, die Welt ausgezeichnet selber lenken und alles selber in die Hände nehmen. Die Resultate der Wissenschaft und der Technik scheinen diese Haltung und diese Maßnahmen zu rechtfertigen. Und doch hat diese Lebenshaltung einen vorher unbekannten Pessimismus, große Lustlosigkeit und eine düstere Untergangsstimmung hervorgebracht. Viel Egoismus, Härte und Immoralität. Dort, wo die Bibel nicht nur als ein Produkt der menschlichen Geschichte gilt und man in der Bibel noch die Grundstruktur des menschlichen Wesens und der Menschheit erblickt, ist man sich dieser Aspekte bewußt. Diese Probleme sollten in einem viel größeren Zusammenhang gesehen werden. Beim sorgfältigen Untersuchen und Vergleichen des hebräischen Textes wird eine Grundstruktur der biblischen Sprache erkennbar. Diese Grundstruktur offenbart die Bibel als ein Wunderwerk. Wie es die Wunder der Natur gibt, die das Äußere unserer Welt bestimmt, so gibt es auch die Wunder des Wortes. Sie durchdringen das Wesen der Menschheit und jedes einzelnen Menschen. In meinem Buche «Schöpfung im Wort» habe ich einiges dazu ausgeführt. Vor allem wollte ich davon sprechen, welchen gangbaren Weg, welche ernsthafte und zu verantwortende Methode es gibt, um sich im Worte zu den allgemein menschlichen Werten zurückzufinden, was für unsere Zeit von nicht abzuschätzender Bedeutung wäre. Zum Gegenstand einer ersten speziellen Veröffentlichung wählte ich, nach der genannten allgemeinen Einführung, aus dem umfangreichen Material der Überlieferung die Esther-Erzählung. Es hätte ebensogut ein anderer Teil des großen Ganzen der Bibel sein können. Alle Teile haben durch die besondere Wortwahl und Strukturierung der Bibel dieselbe aktuelle und allgemeingültige Bedeutung. Sagen wir einmal, daß die Wahl dieses Gegenstandes dem «Zufall» zu verdanken ist. Man wird sehen, daß die Esther-Erzählung auf das Phänomen «Zufall» ein typisches Licht wirft. Man kann dieses Buch ohne weiteres lesen, auch wenn man die Grundlagen der Erklärung nicht kennt. Möglicherweise wird man aber nach der Lektüre dieses Buches gerne einmal zu den einführenden Betrachtungen greifen, denn faszinierend ist manches auf jeden Fall. Es ist ratsam, die Esther-Erzählung, wie sie sich in der Bibel aufgezeichnet findet, zunächst einmal durchzulesen und sie hernach, während der Lektüre dieses Buches, zur Hand zu haben. Es ist zu empfehlen, eine Bibel beizuziehen, auch wenn man in ihr sonst nicht recht zu Hause ist. Man mache sich ja keine Sorgen, wenn man das Hebräische nicht versteht. Es wurde darauf geachtet, daß jedermann dies Buch ohne Mühe lesen kann. Für den Kenner des Hebräischen sind dort, wo es erforderlich ist, die hebräischen Wörter transkribiert wiedergegeben. Dabei sei beachtet, daß das ch wie ein hartes g ausgesprochen werden soll. Speziell Interessierte finden am Schlusse des Buches ein Quellenverzeichnis. Wie schon im Vorwort von «Der göttliche Bauplan» erwähnt, beruht meine Art der Annäherung an den Sinn auf alten, oft uralten Quellen. Man sollte sie wieder schätzenlernen. Es sind nicht bloß seltsame oder lehrreiche Geschichten, nützliche oder interessante Informationen über Sitten und Gebräuche. Man wird in ihnen auf das Warum der in Bildern verhüllten Einkleidung stoßen. Damit die Lektüre nicht unnötig durch Anmerkungen unterbrochen werde, bilden Quellenangaben, Hinweise und Notizen, unter jeweiligem Hinweis auf die Buchseite und das betreffende Thema, den Anhang des Buches. Wer tiefer in die Materie einzudringen wünscht, für den mögen sie wichtig sein. Die wichtigsten Quellen, aus denen geschöpft wurde, sind der «Midrasch Esther Rabbah», der «Traktat Megillah» aus dem «Talmud Bawli» (Babylonischer Talmud) der «Targum» und der «Targum Scheni» über Esther. Jüngere Quellen als die des späteren Mittelalters sind im allgemeinen nicht verwendet. Eine ausführlichere Bibliographie ist im «Der göttliche Bauplan» enthalten. Im Vorwort jenes Buches ist auch die Rechtfertigung für diese Veröffentlichung gegeben. Friedrich Weinreb Inhaltsverzeichnis: I. TEIL: DER SINN DER VERBANNUNG Der Untergang des Tempels 19 Geburt in die Verbannung 20 Lernen vor der Geburt 22 Die Ankündigung der Verbannung 22 Die Geburt und das Vergessen 24 Das verlorene Paradies 26 Das Muster der Schöpfung 27 Der Sinn des Vergessens 30 Das «Umsonst»-Handeln 32 Geschichte auf verschiedenen Ebenen 35 Der kritische Augenblick der Geburt 35 Die Geburt der letzten Neschamah 36 Die menschliche Entwicklung 37 Der Cham-Komplex 38 Der andere Aspekt der Geschichte 39 Die Bibel als Buch der Geschichte 41 Die Haltung von Schem-Jafeth 43 Das Erwachen aus dem Rausch 45 «Wir werden handeln und hören» 46 Der Prophet und sein Handeln 48 Verbannung auf dem Höhepunkt der Entwicklung 52 Die Verbannungen nach der Zerstörung des Tempels 54 Vier Verbannungen 55 Warum die Esther-Erzählung ein Teil der Bibel ist 56 Esther ist die Geschichte von der Verbannung 58 II. TEIL: DIE WELT DER NAMEN Die Begriffe Schem und Eber 63 Der Name Esther 65 Gott verbirgt sich 66 Die Ursache des Zufalls 68 Zufall und Mysterium 74 Die unerklärliche Halachah 73 Halachah und Neschamah 82 Das Ärgernis des Unauffälligen 84 Die Geschichte von den Sechsunddreißig Tsadikim 86 Versteckspiel 89 Die Suche nach dem «nistar» 90 Der Begriff «pur» 91 Der Ort der Handlung: «poras u-modai» 93 Die Erzählung auf der Rolle 95 Der König 99 Der Narr 103 Die Grenzen des Reiches 105 Die 127 Länder des Königs 108 «Schuschan», die Rose unter Dornen 110 Das Geheimnis der Rose 112 Die Rose in der Schöpfung 114 Schoschanah und Esther 119 Die Rose und das Veränderliche 120 Wodurch die Schöpfung sich bewegt 123 Achaschwerosch, der beunruhigte König 125 Die Regierung der Welt 126 Der Wein bei der Mahlzeit 127 Die Myrte 131 Esther ist grün 133 Esther - die Morgendämmerung 135 Die schönste und mächtigste Frau der Welt 138 Waschti und die Frauen der Iwrim 141Das Mysterium der Tat 143 Die Kraft der Entwicklung 145 Das Mitleid mit Amalek 147 Haman und Mordechai auf dem Weg in die Verbannung 151 Abel hätte Kajin erschlagen können 152 «Hast du nicht von dem Baum gegessen?» 153 Die Myrrhe im Salböl 156 Der Hirsch und die Hindin 160 Der Erlöser am Tor 162 Mordechai steht allein 162 Die Erkenntnis bringt die Lehre von den Letzten Dingen 165 III. TEIL: DIE GESCHICHTE DER ROLLE A. Der Weg der Entwicklung Die Hamsterer 169 Das Festmahl im dritten Jahr 173 Nur das halbe Reich 177 Entwicklung und Überfluß 177 Duldsamkeit und Wohlstand 178 Die herausgeforderte Königin 181 Das Naturgesetz versagt 184 Tsora-at» ? die schändliche Krankheit 185 Das Festmahl endet in Verwirrung 186 Waschtis Sturz 189 Waschti und Memuchan 191 Der König versinkt in Nachdenken 193 Die Jungfrauen und die Vierheit 194 Die verborgene Schönheit 197 Die Verbindung zwischen Mordechai und Esther 198 Esthers Schweigen 200 Der geschwätzige König und die schweigsame Frau 201 Die Zwei verliert ihren Platz an die Eins 203 Die Genesung geht der Krankheit voraus 206 Drei, Vier und Fünf 207 Mordechai ist Haman ein Dorn im Auge 208 Alle logische Beweisführung ist Zufall 209 Die Zwölf und die Dreizehn 213 Der Siegelring des Königs 214 Die Weisen der Welt geben sich geschlagen 217 Die undeutliche Botschaft 221 Es gibt keinen Käufer für die Verbannten 225 B. Die Krümmung Der dreizehnte Tag des Nissan 230 Die Vier Tage 232 In Sack und Asche 233 «Niddah» 235 Das «Geheimnis Daniel» 238 Von Esther wird das Unmögliche verlangt 240 Es gibt kein Entkommen 244 Die Fastenzeit und Ostern 245 Handeln wider die Natur 249 Esther lädt zum Mahle ein 253 Die Einladung an Haman 255 Das Geheimnis des ersten Mahles 258 Der von Haman bestimmte Baum 259Die Kinder des Lehrhauses 262 Das Wach-sein in der Nacht 267 C. Die Umkehr Haman ist sprachlos 273 Das kleine bißchen Mehl ist mehr 276 Auch Mordechai kann es nicht glauben 277 Haman muß die neue Welt verkünden 279 Esthers zweites Mahl 281 Die Dornen 282 In der neuen Welt ist alles umgekehrt 283 Träumend oder wachend? 284 Die Geschenke 288 Die wesentliche Entscheidung geht dem äußeren Kampf voraus 291 Der Triumph des Verborgenen 292 QUELLEN, ANMERKUNGEN UND HINWEISE 297 Weinreb, F: Rolle Esther Das Buch Esther nach der ältesten jüdischen Überlieferung von Friedrich Weinreb Altes Testament Esther Buch Frau Juden Religion Eine eingehende Erläuterung des biblischen Textes aus dem alten jüdischen Wissen führt in bisher nie gesehene Zusammenhänge mit unserem Leben in der Krise der Moderne. Der Autor bezeichnet dieses Buch zusammen mit "Schöpfung im Wort" und "Jonah" als die drei wichtigsten literarischen Werke, die das Fundament für seine gesamten Ausführungen bilden. Im Buch bezieht sich Weinreb immer wieder auf den "Bauplan". Dieser ist die gekürzte Fassung von "Schöpfung im Wort", welches erst viele Jahre später als vollständige Übersetzung seines niederländischen Hauptwerkes "De Schepping" erschienen ist. Vorwort: Esther heißt auf hebräisch: «Ich, der Ich verborgen bin.» Nach der jüdischen Überlieferung ist das Sich-Verbergen Gottes in der Sichtbarkeit der Welt gemeint. Und von diesem Sich-Verbergen Gottes heißt es, es sei die Folge einer Abwendung des Menschen. Einen verborgenen Gott nennt man leicht einen schlafenden Gott, wenigstens einen sich um die Welt nicht direkt kümmernden Gott. Und so meint man schließlich, daß Gott gar nicht existiere. Man kann ja, ohne jede Rücksicht auf Gott, die Welt ausgezeichnet selber lenken und alles selber in die Hände nehmen. Die Resultate der Wissenschaft und der Technik scheinen diese Haltung und diese Maßnahmen zu rechtfertigen. Und doch hat diese Lebenshaltung einen vorher unbekannten Pessimismus, große Lustlosigkeit und eine düstere Untergangsstimmung hervorgebracht. Viel Egoismus, Härte und Immoralität. Dort, wo die Bibel nicht nur als ein Produkt der menschlichen Geschichte gilt und man in der Bibel noch die Grundstruktur des menschlichen Wesens und der Menschheit erblickt, ist man sich dieser Aspekte bewußt. Diese Probleme sollten in einem viel größeren Zusammenhang gesehen werden. Beim sorgfältigen Untersuchen und Vergleichen des hebräischen Textes wird eine Grundstruktur der biblischen Sprache erkennbar. Diese Grundstruktur offenbart die Bibel als ein Wunderwerk. Wie es die Wunder der Natur gibt, die das Äußere unserer Welt bestimmt, so gibt es auch die Wunder des Wortes. Sie durchdringen das Wesen der Menschheit und jedes einzelnen Menschen. In meinem Buche «Schöpfung im Wort» habe ich einiges dazu ausgeführt. Vor allem wollte ich davon sprechen, welchen gangbaren Weg, welche ernsthafte und zu verantwortende Methode es gibt, um sich im Worte zu den allgemein menschlichen Werten zurückzufinden, was für unsere Zeit von nicht abzuschätzender Bedeutung wäre. Zum Gegenstand einer ersten speziellen Veröffentlichung wählte ich, nach der genannten allgemeinen Einführung, aus dem umfangreichen Material der Überlieferung die Esther-Erzählung. Es hätte ebensogut ein anderer Teil des großen Ganzen der Bibel sein können. Alle Teile haben durch die besondere Wortwahl und Strukturierung der Bibel dieselbe aktuelle und allgemeingültige Bedeutung. Sagen wir einmal, daß die Wahl dieses Gegenstandes dem «Zufall» zu verdanken ist. Man wird sehen, daß die Esther-Erzählung auf das Phänomen «Zufall» ein typisches Licht wirft. Man kann dieses Buch ohne weiteres lesen, auch wenn man die Grundlagen der Erklärung nicht kennt. Möglicherweise wird man aber nach der Lektüre dieses Buches gerne einmal zu den einführenden Betrachtungen greifen, denn faszinierend ist manches auf jeden Fall. Es ist ratsam, die Esther-Erzählung, wie sie sich in der Bibel aufgezeichnet findet, zunächst einmal durchzulesen und sie hernach, während der Lektüre dieses Buches, zur Hand zu haben. Es ist zu empfehlen, eine Bibel beizuziehen, auch wenn man in ihr sonst nicht recht zu Hause ist. Man mache sich ja keine Sorgen, wenn man das Hebräische nicht versteht. Es wurde darauf geachtet, daß jedermann dies Buch ohne Mühe lesen kann. Für den Kenner des Hebräischen sind dort, wo es erforderlich ist, die hebräischen Wörter transkribiert wiedergegeben. Dabei sei beachtet, daß das ch wie ein hartes g ausgesprochen werden soll. Speziell Interessierte finde, Origo Bern, Mitteldeutscher Verlag : Mitteldeutscher Verlag , 2004. 2004. Hardcover. 21,2 x 15,2 x 2,6 cm. Hans Hasso von Veltheim (1885-1956) hatte viele Gesichter: hochdekorierter Offizier des ersten Weltkriegs, Anthroposoph, Fernreisender (u.a. Afghanistan, Indien, Bali), Verlagsmitarbeiter in München und Berlin, Kunsthändler und Mäzen, Gutsherr auf Ostrau, Schriftsteller; nach 1933 wird er Mitglied der NSDAP und hat zugleich als Helfer für bedrängte Freunde wie Leo Baeck und Elisabeth von Thadden Kontakte zur Widerstandsbewegung. In seiner überaus kenntnisreichen wie angeregenden Biographie Veltheims bietet Klaus Karl Walther auf der Grundlage vieler erstmals ausgewerteten Dokumente einen Schlüssel für das Verständnis deutscher Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus aktueller Sicht sind sicherlich die Passagen über die Reisen Veltheims nach Asien, speziell nach Afghanistan, von Interesse. Ebenso Veltheims Kontakte zu Widerstandskreisen im Umfeld des Attentats von 20. Juli 1944, das sich in diesem Jahr zum 60. Mal jährt. Die Biografie bildet einen Baustein zur Kultur- und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts und bescheitet durchweg Neuland Von einem eigentümlichen, dramatischen und teilweise tragischen Leben, das reich an Begegnungen, aber auch an Leiden war, berichtet dieses Buch. Der Hallenser Bibliothekar K.K.Walther stößt - noch zu DDR-Zeiten - im Bestand seiner Bibliothek immer wieder auf außergewöhnliche Bücher aus dem Besitz eines ihm Unbekannten: Er beginnt sich für diesen unbekannten Vorbesitzer - es war Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau - zu interessieren. Als Frucht der jahrelangen Spurensuche liegt nun diese schöne Lebensbeschreibung vor. Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau (1885-1956) war ein spirituell ausgerichteter, weltgewandter und weitgereister "Grandseigneur", der mit vielen geistig Großen des 20.Jh. zusammentraf (u.a. Gandhi, R.M.Rilke, C.G.Jung, Rudolf Steiner, Krishnamurti) und der sich insbesondere um den Dialog der Kulturen verdient gemacht hat - lange bevor der Ausdruck aufkam. Veltheim entstammte einer alten Adelsfamilie aus dem mansfelder Land (Sachsen-Anhalt); er durchlebte (als Stotterer) schwierige Kindheits- und Jugendjahre (mit acht Jahren ins Internat, Scheidung der Eltern), absolvierte das ungeliebte Militär, studierte Kunstgeschichte und bereiste Europa, Russland und Afrika, bevor er als Luftschiff- und Zeppelinführer am Ersten Weltkrieg teilanhm. Es folgten: Heirat mit einer Industriellentochter, Freundschaften und Bekanntschaften in Münchener und Berliner Künstler- und Intellektuellenkreisen (A.v.Bernus, A. Schuler), die Scheidung und schließlich die Übernahme des heruntergewirtschafteten väterlichen Schlossgutes Ostrau bei Halle/Saale, das er ab 1927 mustergültig saniert (wodurch er über Jahre hinweg zahlreiche Arbeitsplätze schafft). Hier findet er seinen Lebenszweck: einen Ort zu begründen, an dem sich freie Geister (darunter viele aus fernen Ländern) begegnen, einen kosmopolitischen Ort für Freunde, die Hilfe oder einfach nur eine Ruhezeit brauchen, einen (H)Ort des Gesprächs, der Humanität, Kunst und Kultur. Dies gelingt ihm trotz zahlreicher Widerstände, die besonders ab 1933 zunehmen. Binnen 5 Jahren lässt Veltheim auf seinen Besitzungen über 1 Million (!) Bäume pflanzen; die nicht verpachteten landwirtschaftlich genutzten Flächen werden biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Er ist mit dem Berliner Rabbiner Leo Baeck befreundet (den er als einen seiner Lehrer verehrt) und unterstützt diesen bis zu dessen Deportation nach Theresienstadt materiell und ideell. Veltheims geistige Orientierung ist wesentlich geprägt durch die entscheidende Begegnung (1919) mit Rudolf Steiner, dessen treuer (aber nicht unkritischer) Schüler er sein Leben lang bleibt. Tief lebt er sich auch in den Geist Asiens ein; der Sinologe Richard Wilhelm ist ein weiterer Lehrer. In den 30er Jahren bereist er ausgiebig West-, Zentral- und und Südostasien (seine drei Bücher darüber erscheinen erst in den 50er Jahren). Veltheim tritt 1937 aus taktischen Überlegungen der NSDAP bei, ist aber im Innern weiterhin ein unabhängiger Anti-Nazi. Angestellten und Dorfbewohnern steht er helfend und ratend zur Seite. Trotz eigener Verschuldung hilft er finanziell, wo es nur geht. Der Weltkrieg isoliert ihn äußerlich in Ostrau, aber um so mehr hält er durch eine ausgedehnte Korrespondenz Verbindung mit zahlreichen Freunden, von denen mancher dem Widerstand angehört; einige werden hingerichtet. Nach dem Kriegsende will Veltheim in Ostrau bleiben, sieht sich aber schließlich (als alter Mann von 60 Jahren) doch im November 1945 genötigt zu flüchten. Sein Lebenswerk ist verloren; mittellos, heimatlos und zunehmend krank lebt er bis zu seinem Tode bei verschiedenen Freunden in Westdeutschland, pflegt aber weiterhin seine weitläufigen Verbindungen; Leo Baeck - inzwischen in London - unterstützt ihn nun seinerseits. 70jährig stirbt Veltheim 1956 in einem Lungensanatorium auf der Nordseeinsel Föhr. Er förderte Künstler und war zeitweise auch Kunst- und Antiquitätenhändler. Einige seiner Freunde (u.a. Henry Benrath, Rolf Italiaander) waren homosexuell und auch Veltheim gilt als homophil; im vorliegenden Buch wird dies aber nicht über Gebühr thematisiert - wie ich finde: zu Recht. Das Leben dieses Brückenbauers, wahren Kosmopoliten und Freundes vieler Freunde lässt sich beileibe nicht auf diesen Aspekt reduzieren. Sicher gibt es bezüglich Veltheims Biografie noch viele interessante Details zu erforschen - doch mit K.K.Walthers Buch ist nun wenigstens endlich ein hervorragender erster Lebensüberblick gegeben. Dafür gebührt ihm großer Dank! Die Urne mit Veltheims Asche, 1956 auf einem Kölner Friedhof beigesetzt, fand 1990 in der von ihm selbst bereiteten Grab-Altar-Kapelle in der Ostrauer Schlosskirche ihre endgültige Ruhestätte. Die Welt des Hans Hasso von Veltheim sei untergegangen, sagt sein Biograph Karl Klaus Walther am Anfang seines Buches über den außergewöhnlichen Adligen. Vieles spricht dafür. Weites Land trägt heute polnische Namen, der Adel ist kaum noch Herr über Schlösser und Ländereien und trägt nichts mehr zur geistigen oder ästhetischen Orientierung der Masse bei. Auf der anderen Seite mehren sich die Zeichen für ein wachsendes Interesse an der Geschichte der Heimat und damit ein vorurteilsfreier Blick zurück vor den Zweiten Weltkrieg, dessen Zerstörungswut längst nicht nur Materielles betraf. Gerade die Menschen in den neuen Ländern wollen heute wissen, wer vor Generationen auf dem Schloss in ihrer Umgebung der Herr gewesen ist und welchen Einfluss er hatte. Der Bibliothekar Karl Klaus Walther entreißt einen ganz besonderen Vertreter des deutschen Adels dem Vergessen. 1885 in Köln geboren, litt Veltheim seine Kindheit lang unter seinem jähzornigen Vater. Der schmiss schon mal eine brennende Öllampe vom Tisch nach ihm und seiner Mutter. Diese Unterdrückung führe dazu, dass Veltheim sein Leben lang stotterte. Er war ein schlechter Schüler und trat, der Tradition seiner Familie folgend, ins Militär ein. Hier hatte er erhebliche Schwierigkeiten, sich dem dumpfen Drill und der starrsinnigen Ungerechtigkeit anzupassen. Spätestens hier werden die Parallelen zu den Biographien des Ur-Dandys Beau Brummell und Ernst Jüngers überdeutlich. Aufgrund seiner Erfahrungen im Ballonflug wurde Veltheim dem Preußischen Luftschiffer-Bataillon Nr. 1 zugeordnet. Im Rahmen der Mobilmachung wurde der Reserveoffizier als Beobachter im Fesselballon an die Front geschickt. Er zeichnete sich durch besonderen Mut aus und wurde hoch dekoriert. Nach dem Krieg versuchte er sich einige Zeit in München als Kunsthändler. Dies war auch die einzige Zeit in seinem Leben, wo er ein gutes Einkommen hatte. 1927 erbte er Schloss Ostrau, das dreizehn Kilometer süd-östlich von Halle/Saale liegt. Sein Vater wollte allerdings die Erbfolge verändert wissen und lies nichts unversucht, Veltheim um Ostrau zu bringen. Auch Stiefmutter und Stiefbruder waren sich ab 1933 nicht zu schade für übelste Intrigen und Denunziationen gegenüber nationalsozialistischen Stellen. Die endgültige gerichtliche Entscheidung zu Gunsten Veltheims erging erst in den vierziger Jahren. Adel verpflichtet. Veltheim hat in den Jahren zwischen 1929 und 1933 das Schloss und den Garten umfangreich saniert. Nur mit einheimischen Arbeitern, stellte er die Außenwände wieder her, verputzte das Schloss, ließ das Dach umdecken und 160 Fenster erneuern. Innen wurde ein riesiger, funktionsloser Durchgangssaal beseitigt, so dass seine umfangreiche Bibliothek und darüber das Familienarchiv aufgenommen werden konnten. Die zahlreichen Räume erhielten ihr Air durch Veltheims Kunstsammlung, die er harmonisch integrierte in das Barockschloss von 1713. In den 1930er Jahren machte Veltheim Schloss Ostrau zu einer geistigen Begegnungsstätte von internationalem Rang. Veltheim, Weltbürger, Religionsphilosoph, Anthroposoph und Freidenker hatte durch seine ausgedehnten Reisen Kontakte in viele Teile der Welt, vor allen Asien und Afrika. Wurde er in der fremden Kultur liebevoll aufgenommen und großzügig bewirtet, so stand er nicht nach und öffnete Ostrau für seine Gäste, soweit seine Mittel reichten. Der indische Subkontinent mit seinen Religionen hatte es dem Suchenden besonders angetan. Er brachte sich so manche Buddha-Statue mit, die dann Haus oder Garten in Ostrau zieren sollte. Obwohl er finanziell nicht großzügig ausgestattet war, erlangten seine Salons schnell legendären Ruf. Hier lernten sich Interessante und Interessierte über alle Fach- und ideologischen Grenzen hinweg kennen. Einig war man sich in der Ablehnung der totalitären Strömungen des Jahrhunderts. Nationalsozialismus und Kommunismus wurden in ihrer gegenseitigen Bedingtheit gesehen. Die bekanntesten seiner Freunde waren der Philosoph Hermann Graf Keyserling, Leo Baeck oder Oswald Spengler (»Der Untergang des Abendlandes«). Veltheim stand der Schwäche der Weimarer Republik kritisch gegenüber – dieser selbst jedoch nicht feindlich. Er fühlte sich der Konservativen Revolution zugehörig, hatte vielfältige Kontakte und war Mitglied im Tat-Kreis von Hans Zehrer. Veltheim war Europäer im kulturellen Sinn. Er sah Deutschlands Aufgabe darin, die östlichen Religionen in Europa zu transformieren. Prophetisch sah er viele politische Entwicklungen zutreffend voraus. So sah er direkt mit der Machtergreifung Hitlers den Zweiten Weltkrieg mit vielen seiner Folgen und in den 1950er Jahren die weltweite Gefahr des Kommunismus. Veltheims Geistesgröße bezeugte sich auch darin, dass er sich niemals von einer Bewegung vereinnahmen ließ, sondern auch bei größter Übereinstimmung kritische Distanz zu wahren wusste. Während des dritten Reiches musste er mehrmalige Gestapo-Verhöre und Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Dem braunen Mittelmaß musste dieser freie Geist suspekt sein. Dem Nazi-Terror aufrecht getrotzt zu haben, sollte ihm nach der Besetzung durch die Sowjets nicht helfen. Im November 1945 wurde Veltheim als Großgrundbesitzer enteignet und vertrieben. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er schwerkrank bei verschiedenen Freunden in Westdeutschland, die ihn aufopferungsvoll beherbergten. Der geistige Kontakt zu vielen, die das Dritte Reich honorig überstanden hatten, brach jedoch nicht ab. Hans Paeschke, der 1946 den noch heute bestehenden »Merkur, Zeitschrift für europäisches Denken«, gründete, suchte Veltheim zu einer Mitarbeit zu überreden. Wegen seines schweren Asthmas waren diese entehrenden Jahre für ihn eine Qual. Veltheim starb am 13. August 1956 im Sanatorium in Utersum auf der Insel Föhr. Neben vielen anderen aristokratophilen Gepflogenheiten pflegte Veltheim die der Briefkorrespondenz. Zu hoffen ist, dass hiervon noch ediert wird, beispielsweise der Briefwechsel mit Ernst Jünger. Walther gelingt es nicht immer, die sprachliche Farbe einer Biographie zu treffen. An mancher Stelle wäre eine Vertiefung durch Zitate von Veltheims eigenen Aufzeichnungen wünschenswert gewesen, nicht zuletzt, um ein Gefühl für diese stolze und bewusste Persönlichkeit zu bekommen. Auch hätte man sich mehr Photos von Veltheim gewünscht. Aber dies alles sind nur Kritikpunkte am Rande. Die Verdienste Walthers und des herausgebenden Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt überwiegen bei weitem. Bleibt zu hoffen, dass Schloss Ostrau in Zukunft eine Begegnungsstätte in Veltheims Sinne werden möge – und an seinen Wiederbegründer anno 1933 stilvoll erinnert. Zusatzinfo zahlr. Abb. Sprache deutsch Einbandart Leinen Sachbuch Ratgeber Geschichte Politik Lexika Anthroposoph Biografien Erinnerungen Sachbücher Geschichte Indienreisender Mystiker Ostrau bei Halle Saale Veltheim, Hans Hasso von Veltheim-Ostrau, Hans-Hasso von ISBN-10 3-89812-211-5 / 3898122115 ISBN-13 978-3-89812-211-5 / 9783898122115 Hans Hasso von Veltheim Eine Biografie [Gebundene Ausgabe] Karl Kl. Walther (Autor) Anthroposoph Biografien Erinnerungen Sachbücher Geschichte Indienreisender Mystiker Ostrau bei Halle Saale Veltheim, Hans Hasso von Veltheim-Ostrau, Hans-Hasso von ISBN-10 3-89812-211-5 / 3898122115 ISBN-13 978-3-89812-211-5 / 9783898122115 Hans Hasso von Veltheim (1885-1956) hatte viele Gesichter: hochdekorierter Offizier des ersten Weltkriegs, Anthroposoph, Fernreisender (u.a. Afghanistan, Indien, Bali), Verlagsmitarbeiter in München und Berlin, Kunsthändler und Mäzen, Gutsherr auf Ostrau, Schriftsteller; nach 1933 wird er Mitglied der NSDAP und hat zugleich als Helfer für bedrängte Freunde wie Leo Baeck und Elisabeth von Thadden Kontakte zur Widerstandsbewegung. In seiner überaus kenntnisreichen wie angeregenden Biographie Veltheims bietet Klaus Karl Walther auf der Grundlage vieler erstmals ausgewerteten Dokumente einen Schlüssel für das Verständnis deutscher Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus aktueller Sicht sind sicherlich die Passagen über die Reisen Veltheims nach Asien, speziell nach Afghanistan, von Interesse. Ebenso Veltheims Kontakte zu Widerstandskreise, Mitteldeutscher Verlag, 2004, Vandenhoeck & Ruprecht, 2004-09-07. Paperback. Good., Vandenhoeck & Ruprecht, 2004-09-07, Rhombos-Verlag: Rhombos-Verlag, 2011. 2011. Hardcover. Albert Einstein, Max Planck und Walther Nernst konstruieren, bauen, messen und feiern mit Kindern und erklären so ganz nebenbei ihre Ideen, für die sie mit dem Nobelpreis geehrt wurden. Ohne Zahlen. Ohne Formelgewirr. Mit vielen Illustrationen. Kindern und Laien, die vielleicht nie ein Gymnasium von innen sahen, möchten wir zeigen, wie großartig die Leistungen der drei Wissenschaftler in ihren Fachgebieten sind und wie ungezwungen und klar man darüber reden kann. Wir hoffen, dem Leser Naturvorgänge wie Spannung, elektrische Kraft oder chemische Kraft etwas näherzubringen. Wir haben hierbei auf Begriffe wie elektrische und chemische „Energie“ verzichtet, die strenggenommen hierher gehört hätten. Unser Buch haben wir für kleine Freunde so ab 10, 11, 12 Jahren geschrieben. Wozu sollten wir sie mit technisch-physikalischen Begriffen zwingen, anders zu sprechen, als sie im alltäglichen Umgang denken? Bei all ihren Tätigkeiten geht es um „Kraft“. Lassen wir ihnen diesen Begriff. Viele werden fragen, warum denn nun ausgerechnet mit dem Schwierigsten, dem Licht, begonnen wird. Das Licht erblickt der Mensch als erstes in seinem Leben! Warum sollten wir diese natürliche Reihenfolge ändern? Der Herausgeber, Hans-Joachim Stein, 1934-2004, war Physikochemiker und lehrte im Schul- und Hochschulbereich die Fächer Chemie, Physik, Mathematik und Statistik. Bodo Hamprecht, 1940-2005, von dem das zweite Kapitel stammt, war Professor für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin. Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft von Lehrenden und Forschenden aus Schule, Hochschule und Industrie, denen naturwissenschaftliche Didaktik zum Hobby wurde. In der Freizeit und auch noch im Ruhestand erarbeiten, diskutieren und testen wir neue didaktische Methoden, die geeignet sind, eine effektive Vermittlung moderner Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik zu fördern. Unsere Arbeit soll allen und überall Freude geben. So einfach ist das? Mit unserer Buchreihe möchten wir vielen, möglichst allen, zeigen, wie großartig die Leistungen von Wissenschaftlern in ihren Fachgebieten sind, wie sehr diese Leistungen unser Leben bereichert haben und wie ungezwungen und klar man miteinander darüber reden kann. Wir meinen die Gruppe der Nobelpreisträger, die unsere Naturwissenschaften seit über 100 Jahren ständig mit neuem Schwung versorgen. Von vornherein bleibt hierbei, so eigenartig es auch klingen mag, die höhere Mathematik ausgeschlossen. Wir werden uns mit den Grundrechenarten begnügen, denn wir wollen mit unseren Arbeiten viele und viel erreichen. Auf diese Weise hoffen wir, unseren Lesern die Scheu z. B. vor den großen Wörtern, die nun schon das zweite Jahrhundert ihrer Existenz begonnen haben, der „Relativitätstheorie“, der „Quantentheorie“ usw., zu nehmen. Zu unserem großen Glück sind mehrere Nobelpreisträger, z. B. für Physik, in unserer nahen und weiteren Nachbarschaft, die sich mit Freude und eigenen Beiträgen an unserer Reihe beteiligen. Sie werden über ihre Ideen reden, so, als gäbe es keine Mathematik. Ob es ihnen gelingt? Darauf sind wir selbst gespannt! Sollte man uns fragen: „Wozu das alles?“, dann lesen Sie bitte jetzt unsere Antwort: Jemand schreibt Dramen, die anschließend mit oder ohne Erfolg auf die Bretter kommen. So kam es glücklicherweise dazu, dass wir auf eine stattliche Zahl hervorragender Dichter hinweisen können, die unser schöngeistiges Verlangen wecken und stillen. Dann wären die großen Maler und Bildhauer zu nennen, deren vortreffliche Arbeiten zu unser aller Glück riesige Museen füllen. Es gibt Industriemuseen, Museen für Luftfahrt, Schifffahrt und Musikinstrumente. Nicht zu vergessen die historischen Museen. Für alles gibt es zum Glück alles. Wo aber sucht der interessierte Laie, der von Mathematik „verschont“ gebliebene, der vielleicht nie ein Gymnasium von innen sah, wenn er einfach nur wissen möchte, warum Einstein so berühmt wurde oder warum Röntgenstrahlen Röntgenstrahlen heißen und was es mit ihnen auf sich hat, außer bei der Erkennung von Knochenbrüchen usw.? Was ist „g“? Was bedeutet es, wenn Menschen 10 g ertragen müssen? Welche Theorie, von wem, steht dahinter? Wie kann man aus Metallschrott Elektrizität gewinnen? Wer hat uns das gezeigt? Wie kann man außerhalb eines Wasserkraftwerkes, z. B. zu Hause in der Küche, mit fließendem Wasser Hochspannung erzeugen? Wie kaum anders zu erwarten, schreiben wir mit unserer Reihe ein „modernes Bühnenstück in mehreren Aufzügen“, bei dem die vielen Naturphänomene die Kulisse bilden und die Nobelpreisträger und Kinder die Schauspieler, Musikanten und Tänzer sind. Wir stellen für den interessierten Laien ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Die Bühne für unsere Vorstellungen sind mal Straßen und Marktplätze, mal Universitätshörsäle, Stadttheater, kurz, Orte, wo man sich sieht und trifft. Die Natur selbst führt die Regie. So einfach ist das! Hans-Joachim Stein, Berlin, im Herbst 2004 Hans-Joachim Stein ist über seiner Arbeit am 2. Band im Dezember 2004 gestorben. Inhaltsverzeichnis Zuvor auf ein Wort, bitte 9 Wer ist dabei? 11 Die Schildbürger haben doch recht! 13 Albert zapft die Sonne an (Autor: Hans-Joachim Stein) „… und Licht ist unsichtbar?“ 31 Nacht muss es sein, wenn Max vom Licht erzählt (Autor: Bodo Hamprecht) Das Schrottkraftwerk 51 Papa Nernst holt aus dem Schrott Elektrizität (Autor: Hans-Joachim Stein) Der Keksdosenfall 71 Wo ist die Elektrizität geblieben? (Autor: Hans-Joachim Stein) Neues von der Keksdose 89 Die Elektrizität wurde erwischt (Autor: Hans-Joachim Stein) Wir bauen eine Fressleiter 101 Was Metalle so alles fressen (Autor: Hans-Joachim Stein) Der Akkumulator, ein Tragekorb für Licht? 129 Also hatten die Schildbürger doch recht! (Autor: Hans-Joachim Stein) Schwankt die Fressleiter? 145 Zum Glück: „Viel Lärm um Nichts“ (Autor: Hans-Joachim Stein) Nachwort 159 Nobelpreisträger für Naturwissenschaften erklären kleinen und großen Leuten ihre Ideen ISBN: 978-3-941216-81-5 Veröffentlicht: Juni 2011, 1. Auflage, Einband: Hardcover, Abbildung und Tabellen: 80 farbige Abbildungen, Seiten 232, Format 176 x 240, Industriemuseen Museen für Luftfahrt Schifffahrt Musikinstrumente historische Museen Physikochemiker Chemie Physik Mathematik Statistik Albert Einstein, Max Planck und Walther Nernst konstruieren, bauen, messen und feiern mit Kindern und erklären so ganz nebenbei ihre Ideen, für die sie mit dem Nobelpreis geehrt wurden. Ohne Zahlen. Ohne Formelgewirr. Mit vielen Illustrationen. Kindern und Laien, die vielleicht nie ein Gymnasium von innen sahen, möchten wir zeigen, wie großartig die Leistungen der drei Wissenschaftler in ihren Fachgebieten sind und wie ungezwungen und klar man darüber reden kann. Wir hoffen, dem Leser Naturvorgänge wie Spannung, elektrische Kraft oder chemische Kraft etwas näherzubringen. Wir haben hierbei auf Begriffe wie elektrische und chemische „Energie“ verzichtet, die strenggenommen hierher gehört hätten. Unser Buch haben wir für kleine Freunde so ab 10, 11, 12 Jahren geschrieben. Wozu sollten wir sie mit technisch-physikalischen Begriffen zwingen, anders zu sprechen, als sie im alltäglichen Umgang denken? Bei all ihren Tätigkeiten geht es um „Kraft“. Lassen wir ihnen diesen Begriff. Viele werden fragen, warum denn nun ausgerechnet mit dem Schwierigsten, dem Licht, begonnen wird. Das Licht erblickt der Mensch als erstes in seinem Leben! Warum sollten wir diese natürliche Reihenfolge ändern? Der Herausgeber, Hans-Joachim Stein, 1934-2004, war Physikochemiker und lehrte im Schul- und Hochschulbereich die Fächer Chemie, Physik, Mathematik und Statistik. Bodo Hamprecht, 1940-2005, von dem das zweite Kapitel stammt, war Professor für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin. Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft von Lehrenden und Forschenden aus Schule, Hochschule und Industrie, denen naturwissenschaftliche Didaktik zum Hobby wurde. In der Freizeit und auch noch im Ruhestand erarbeiten, diskutieren und testen wir neue didaktische Methoden, die geeignet sind, eine effektive Vermittlung moderner Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik zu fördern. Unsere Arbeit soll allen und überall Freude geben. So einfach ist das? Mit unserer Buchreihe möchten wir vielen, möglichst allen, zeigen, wie großartig die Leistungen von Wissenschaftlern in ihren Fachgebieten sind, wie sehr diese Leistungen unser Leben bereichert haben und wie ungezwungen und klar man miteinander darüber reden kann. Wir meinen die Gruppe der Nobelpreisträger, die unsere Naturwissenschaften seit über 100 Jahren ständig mit neuem Schwung versorgen. Von vornherein bleibt hierbei, so eigenartig es auch klingen mag, die höhere Mathematik ausgeschlossen. Wir werden uns mit den Grundrechenarten begnügen, denn wir wollen mit unseren Arbeiten viele und viel erreichen. Auf diese Weise hoffen wir, unseren Lesern die Scheu z. B. vor den großen Wörtern, die nun schon das zweite Jahrhundert ihrer Existenz begonnen haben, der „Relativitätstheorie“, der „Quantentheorie“ usw., zu nehmen. Zu unserem großen Glück sind mehrere Nobelpreisträger, z. B. für Physik, in unserer nahen und weiteren Nachbarschaft, die sich mit Freude und eigenen Beiträgen an unserer Reihe beteiligen. Sie werden über ihre Ideen reden, so, als gäbe es keine Mathematik. Ob es ihnen gelingt? Darauf sind wir selbst gespannt! Sollte man uns fragen: „Wozu das alles?“, dann lesen Sie bitte jetzt unsere Antwort: Jemand schreibt Dramen, die anschließend mit oder ohne Erfolg auf die Bretter kommen. So kam es glücklicherweise dazu, dass wir auf eine stattliche Zahl hervorragender Dichter hinweisen können, die unser schöngeistiges Verlangen wecken und stillen. Dann wären die großen Maler und Bildhauer zu nennen, deren vortreffliche Arbeiten zu unser aller Glück riesige Museen füllen. Es gibt Industriemuseen, Museen für Luftfahrt, Schifffahrt und Musikinstrumente. Nicht zu vergessen die historischen Museen. Für alles gibt es zum Glück alles. Wo aber sucht der interessierte Laie, der von Mathematik „verschont“ gebliebene, der vielleicht nie ein Gymnasium von innen sah, wenn er einfach nur wissen möchte, warum Einstein so berühmt wurde oder warum Röntgenstrahlen Röntgenstrahlen heißen und was es mit ihnen auf sich hat, außer bei der Erkennung von Knochenbrüchen usw.? Was ist „g“? Was bedeutet es, wenn Menschen 10 g ertragen müssen? Welche Theorie, von wem, steht dahinter? Wie kann man aus Metallschrott Elektrizität gewinnen? Wer hat uns das gezeigt? Wie kann man außerhalb eines Wasserkraftwerkes, z. B. zu Hause in der Küche, mit fließendem Wasser Hochspannung erzeugen? Wie kaum anders zu erwarten, schreiben wir mit unserer Reihe ein „modernes Bühnenstück in mehreren Aufzügen“, bei dem die vielen Naturphänomene die Kulisse bilden und die Nobelpreisträger und Kinder die Schauspieler, Musikanten und Tänzer sind. Wir stellen für den interessierten Laien ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Die Bühne für unsere Vorstellungen sind mal Straßen und Marktplätze, mal Universitätshörsäle, Stadttheater, kurz, Orte, wo man sich sieht und trifft. Die Natur selbst führt die Regie. So einfach ist das! Hans-Joachim Stein, Berlin, im Herbst 2004 Hans-Joachim Stein ist über seiner Arbeit am 2. Band im Dezember 2004 gestorben. Inhaltsverzeichnis Zuvor auf ein Wort, bitte 9 Wer ist dabei? 11 Die Schildbürger haben doch recht! 13 Albert zapft die Sonne an (Autor: Hans-Joachim Stein) „… und Licht ist unsichtbar?“ 31 Nacht muss es sein, wenn Max vom Licht erzählt (Autor: Bodo Hamprecht) Das Schrottkraftwerk 51 Papa Nernst holt aus dem Schrott Elektrizität (Autor: Hans-Joachim Stein) Der Keksdosenfall 71 Wo ist die Elektrizität geblieben? (Autor: Hans-Joachim Stein) Neues von der Keksdose 89 Die Elektrizität wurde erwischt (Autor: Hans-Joachim Stein) Wir bauen eine Fressleiter 101 Was Metalle so alles fressen (Autor: Hans-Joachim Stein) Der Akkumulator, ein Tragekorb für Licht? 129 Also hatten die Schildbürger doch recht! (Autor: Hans-Joachim Stein) Schwankt die Fressleiter? 145 Zum Glück: „Viel Lärm um Nichts“ (Autor: Hans-Joachim Stein) Nachwort 159 Nobelpreisträger für Naturwissenschaften erklären kleinen und großen Leuten ihre Ideen ISBN: 978-3-941216-81-5 Veröffentlicht: Juni 2011, 1. Auflage, Einband: Hardcover, Abbildung und Tabellen: 80 farbige Abbildungen, Seiten 232, Format 176 x 240, Rhombos-Verlag, 2011, 20141102. Good. Ships with Tracking Number! INTERNATIONAL WORLDWIDE Shipping available. May not contain Access Codes or Supplements. May be ex-library. Shipping & Handling by region. Buy with confidence, excellent customer service!, 20141102

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Biblio.com
Lars Lutzer, Lars Lutzer, Ergodebooks, Lars Lutzer, Books Express
Versandkosten: EUR 51.04
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Vergessene W.Orte: aditum trium    Amorph / Sentiment (Vergessene W .Orte     >bild/haft<) (Volume 3) (German Edition) - Projekt wort:rausch
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Projekt wort:rausch:
Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment (Vergessene W .Orte >bild/haft<) (Volume 3) (German Edition) - Taschenbuch

2020, ISBN: 150307367X

Paperback, [EAN: 9781503073678], CreateSpace Independent Publishing Platform, CreateSpace Independent Publishing Platform, Book, [PU: CreateSpace Independent Publishing Platform], CreateSpace Independent Publishing Platform, VERGESSENE W .ORTE Poesie in Wort und Bild aditum trium AMORPH Dritter Fotoband einer 3 teiligen Reihe mit lyrischen Texten zum Thema "lost places" - die Schönheit des Verfalls, 1, Arts & Photography, 173508, Architecture, 1835, Business of Art, 1525, Collections, Catalogs & Exhibitions, 336832011, Decorative Arts & Design, 1855, Drawing, 1862, Fashion, 1829, Graphic Design, 1064, History & Criticism, 1104, Individual Artists, 4507, Music, 520982, Other Media, 1876, Painting, 521000, Performing Arts, 2020, Photography & Video, 1873, Religious, 2106, Sculpture, 1836, Study & Teaching, 7976024011, Vehicle Pictorials, 1000, Subjects, 283155, Books

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Amazon.com
super_star_seller
Gebraucht. Versandkosten:Usually ships in 4-5 business days., zzgl. Versandkosten
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Vergessene W. Orte: Aditum Trium Amorph / Sentiment - Projekt Wort Rausch
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Projekt Wort Rausch:
Vergessene W. Orte: Aditum Trium Amorph / Sentiment - Taschenbuch

11, ISBN: 9781503073678

ID: 14677541513

Softcover, PLEASE NOTE, WE DO NOT SHIP TO DENMARK. New Book. Shipped from UK in 4 to 14 days. Established seller since 2000. Please note we cannot offer an expedited shipping service from the UK., [PU: Createspace Independent Publishing Platform]

Neues Buch Alibris.com
Paperbackshop International
Versandkosten:zzgl. Versandkosten
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment - Projekt wort:rausch
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Projekt wort:rausch:
Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment - Taschenbuch

ISBN: 9781503073678

ID: 9781503073678

Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment Vergessene-WOrte~~Projekt-wort-rausch Art>Art>Surveys Paperback, CreateSpace Publishing

Neues Buch Barnesandnoble.com
new Versandkosten:zzgl. Versandkosten.
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Vergessene W.Orte: Aditum Trium Amorph / Sentiment - Projekt Wort Rausch
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Projekt Wort Rausch:
Vergessene W.Orte: Aditum Trium Amorph / Sentiment - Taschenbuch

2014, ISBN: 9781503073678

ID: 13683412527

Trade paperback, New., Text in German. Trade paperback (US). Glued binding. 126 p. Contains: Illustrations, color., [PU: Createspace]

Neues Buch Alibris.com
Alibris
Versandkosten:zzgl. Versandkosten
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.

Details zum Buch
Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment

VERGESSENE W .ORTE
Poesie in Wort und Bild

aditum trium
AMORPH

Dritter Fotoband einer 3 teiligen Reihe mit lyrischen Texten zum Thema "lost places" - die Schönheit des Verfalls

Detailangaben zum Buch - Vergessene W.Orte: aditum trium Amorph / Sentiment


EAN (ISBN-13): 9781503073678
ISBN (ISBN-10): 150307367X
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2014
Herausgeber: CreateSpace Publishing

Buch in der Datenbank seit 13.06.2015 21:33:28
Buch zuletzt gefunden am 10.06.2018 19:43:35
ISBN/EAN: 9781503073678

ISBN - alternative Schreibweisen:
1-5030-7367-X, 978-1-5030-7367-8


< zum Archiv...
Benachbarte Bücher