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Das Warheads-Oratorium - Karmakar, Romuald Farin, Michael
(*)
Karmakar, Romuald Farin, Michael:
Das Warheads-Oratorium - neues Buch

ISBN: 9783934847125

[PU: STRUNZ! enterprises], Komposition: Kalle Laar / Georg Zeitblom Mit: Manfred Zapatka Produktion: Bayerischer Rundfunk / BR Hörspiel und Medienkunst Das Warheads-Oratorium Kurze Chronik der Ereignisse Wir haben uns daran gewöhnt, das Reden in Schlagworten und halbwahren Begriffen für 'Analyse' zu halten. Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung? Andreas Kilb in der Zeit über Warheads. 19.07.1989 Anzeige Romuald Karmakars in der Münchner Abendzeitung: Ex-Söldner, Ex-Legionäre für Filmprojekt gesucht. Daraufhin erstes Treffen mit Günter Aschenbrenner. Exkurs I Günter Aschenbrenner: 1939 in der Bischofsstadt Eichstätt geboren. Sein Vater fällt 1943 in Stalingrad. Seine Mutter hat sechs Kinder zu versorgen. Er wächst bei den Franziskanern auf. Die SS-Zugehörigkeit des Vaters überschattet seine sozialen Kontakte. Mit fünfzehn Jahren zieht er zu seinem Onkel nach Stuttgart. Mit neunzehn Jahren meldet er sich zur Französischen Fremdenlegion. Über den Eingängen der Kaserne stand: Legionär, du bist gekommen, um zu sterben, und wir werden dich dorthin führen, wo du sterben kannst. Uns war also völlig klar, was uns erwartete. Niemand aber dachte wirklich immer daran... Dann war da Einkleiden, erstmal alles nackt ausziehen, sofort zum Frisör, Haare runter bis auf die Wurzeln und dann einkleiden, desinfizieren, dann erstmal zum Essen und dann kamen die Tests. Psychische Tests, physische Tests, medizinische Untersuchungen. Und da wurde man schon eingegliedert, eingestuft, jeder nach seinem Profil, das er zeigte... das wird ein Infanterist, das einer, der im Büro arbeitet usw. Ich nehme an, schon damals wurde ich als Fallschirmjäger eingestuft, sehr kräftig, sportlich, durchtrainiert, jung. Und dann ging's los, nach 14 Tagen so ungefähr, ging's los mit der 'Sidi-Bel-Abbès', einem Schiff, von Marseille nach Oran, Algerien. Das war 1958. Den Einsätzen in Algerien folgen Operationen im Tschad, in Djibouti, der Republik Zentralafrika, auf Tahiti, dem Mururoa-Atoll (17 Atombomben), Französisch-Guayana, Zaire. Daß die Seele der Legion deutsch sei, das stammt sicherlich aus dieser Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem der Zusammenbruch war... Eine sehr große Majorität des Unteroffizierskorps waren Deutsche, fast ausschließlich, über 80 %. Es wurde sehr viel Deutsch gesprochen, es wurde deutsch gesungen, die Märsche, deutsche Märsche. Und der ganze Trainingsstil und die Disziplin waren deutsch. Beim Exerzieren zum Beispiel, also wenn man Marschieren lernen mußte im Gleichschritt usw., wurden deutsche Märsche gesungen wie Westerwald, wie Anne Marie, Mein Regiment, mein Heimatland usf. Aber ich sage ja, Nazi-Lieder wurden nur abends gesungen, in der Kantine, im Foyer des Legionärs. Die französischen Offiziere, die waren ja nur Passage, die machen da zwei Jahre und gehen dann wieder weg. Das war eben unsere Familie. 1979, nach zwanzig Jahren, beendet er seine Legionärslaufbahn im 2. Fallschirmjägerregiment mit dem höchsten Unteroffiziersgrad. 1979 nimmt Günter Aschenbrenner einen Auftrag für eine deutsche Firma in Zaire an, die mit Raketen Atommüll in den Weltraum befördern will. Seit 1989 ist er in Nordafrika beschäftigt. 13.06. bis 02.07.1990 Erste Drehzeit des Films Warheads (Arbeitstitel damals noch 9 Commando) in Jackson, Mississippi, USA: Aufnahmen vom Training der Special Assault School und Interviews mit Aschenbrenner. 26.01.1991 Reise Karmakars nach Liverpool. Der Söldner Karl Penta erklärt sich zur Mitarbeit am Film bereit. Exkurs II Karl Penta, 1950 in Liverpool geboren. Elf Jahre fährt er auf englischen und norwegischen Schiffen. There is a vast difference between al legionnaire and a mercenary. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Legionär und einem Söldner... wenn du in der Fremdenlegion bist, weißt du, wieviel Geld du kriegst, du weißt, welche Waffen du haben wirst, welche Ausrüstung dir im Einsatz zur Verfügung steht. Bei mir ist das ganz anders. Ich weiß nicht, ob ich eine rote oder eine verdammte blaue Mütze tragen werde. In der Legion weißt du, welche Farben du an jedem Tag trägst. Bei mir ändert sich das ständig. Danach beginnt seine Zeit als Söldner, unter anderem in Westafrika, im Libanon, in Sri Lanka, im Süden des Sudans, in Surinam (mit den schwarzen Rebellen des Jungle Commando). 1991 ist er in Kroatien. Ich erzähl dir mal etwas über Freundschaften im Söldnergeschäft. Es gibt sehr nette Kerle, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, wirklich nette Jungs. Wenn du sie unter großen Druck setzt, ich meine wirklich sehr großen Druck, der sie bis auf's Äußerste belastet, so daß sie meinen, sie müßten am nächsten Tag sterben, dann mußt du mal beobachten, wie sich ihr Charakter verändert. Du wirst sehen, daß aus diesen echten Kerlen richtige Teufel werden können, denen jedes Mittel recht ist. 17.04. bis 26.04.1991 Zweite Drehzeit in Französisch-Guayana: Interviews mit Aschenbrenner und Aufnahmen der Orte, die in Verbindung zu seiner einstigen Stationierung stehen. 15.10.1991 Dritte Drehzeit: Interview mit Karl in München. 14.12.1991 bis 01.01.1992 Vierte Drehzeit: Interviews mit Karl und Aufnahmen im zerstörten Gospic. 27.07.1992 Null-Kopie des Films Warheads. (16mm, Farbe, 182 Minuten) Verleih: Ambush Entertainment. 14.08.1992 Weltpremiere von Warheads auf dem 45. Internationalen Filmfestival von Locarno. 16.02.1993 Deutsche Premiere von Warheads auf den 43. Internationalen Filmfestspielen von Berlin. Exkurs III Warheads sind (Raketen-)Sprengköpfe, aber es trifft auch für die Köpfe jener zu, bei denen der Krieg das Denken bestimmt. (Kölner Stadt-Zeitung) Imponierend an seinem Film, der ohne Kommentar auskommt und in seinen spröden Dialog-Passagen einige Geduld vom Zuschauer verlangt, sind jene Abgründe, die sich erst jenseits des Gesprochenen auftun.(Kölner Rundschau) Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung, und davon handelt Karmakars Film. Der Krieg zersetzt die Welt, und Karmakar analysiert den Krieg, indem er den Kriegern mit der Kamera folgt, vorsichtig, geduldig, ohne Besserwisserei. Er schaut dem Tod nicht bei der Arbeit zu, sondern in den Ruhepausen, wenn sich das Erlebte in den Gesichtern spiegelt. (Die Zeit) 02.07.1993 Der Bayerische Rundfunk sendet den ersten Teil der Trilogie Warheads, das Readytape Nacht über Gospic. (Länge: 40'35 Min.) In der Nacht vom 27. Dezember erleben wir zum ersten Mal einen Artillerieangriff auf die Stadt. Der Kameramann liegt im Bett, der Tonmann befindet sich in der Küche, und ich sitze mit meinem Tonbandgerät auf dem Balkon, schreibt Karmakar dazu. Das Hörspiel dokumentiert etwa ein halbe Stunde lang den Artillerieangriff auf Gospic und den Rhythmus, in dem sich ein- und ausfliegende Geschosse abwechseln. Dazwischen das Bellen von Hunden, vereinzelte Gewehrsalven, ein vorbeifahrendes Auto und Reaktionen der Anwesenden auf die Nähe der Einschläge. 28.11.1997 Der Bayerische Rundfunk sendet den zweiten Teil der Trilogie Warheads: Das Warheads-Oratorium. (Länge: 66'10) O-Ton-Interview-Passagen von Günter Aschenbrenner und Karl Penta, verwoben mit vom Schauspieler Manfred Zapatka gesprochenen, von Michael Farin kondensierten Originaltexten, durchwirkt von teilweise aus Originalgeräuschen des Films entwickelten Kompositionen von Kalle Laar und Zeitblom, realisiert von Romuald Karmakar und Bernhard Jugel. Es ist wie eine Droge, dieses Leben, ...weißt du, es ist wie im Whirlpool. Du kommst nicht mehr raus, wenn du einmal drin bist. Für mich jedenfalls ist es so? wie ein selbstvernichtender Whirlpool. Ich kann aus dem Scheißding nicht mehr raus. Aber eines Tages werde ich in diesem verdammten Loch versinken. Karl Penta intermedium rec. 006 ISBN 3-939444-07-3 ISBN 978-3-939444-07-7 Sofort lieferbar, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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[PU: STRUNZ! enterprises], Komposition: Kalle Laar / Georg ZeitblomMit: Manfred ZapatkaProduktion: Bayerischer Rundfunk / BR Hörspiel und MedienkunstDas Warheads-OratoriumKurze Chronik der EreignisseWir haben uns daran gewöhnt, das Reden in Schlagworten und halbwahren Begriffen für 'Analyse' zu halten. Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung?Andreas Kilb in der Zeit über Warheads.19.07.1989Anzeige Romuald Karmakars in der Münchner Abendzeitung: Ex-Söldner, Ex-Legionäre für Filmprojekt gesucht. Daraufhin erstes Treffen mit Günter Aschenbrenner.Exkurs IGünter Aschenbrenner: 1939 in der Bischofsstadt Eichstätt geboren. Sein Vater fällt 1943 in Stalingrad. Seine Mutter hat sechs Kinder zu versorgen. Er wächst bei den Franziskanern auf. Die SS-Zugehörigkeit des Vaters überschattet seine sozialen Kontakte. Mit fünfzehn Jahren zieht er zu seinem Onkel nach Stuttgart. Mit neunzehn Jahren meldet er sich zur Französischen Fremdenlegion. Über den Eingängen der Kaserne stand: Legionär, du bist gekommen, um zu sterben, und wir werden dich dorthin führen, wo du sterben kannst. Uns war also völlig klar, was uns erwartete. Niemand aber dachte wirklich immer daran... Dann war da Einkleiden, erstmal alles nackt ausziehen, sofort zum Frisör, Haare runter bis auf die Wurzeln und dann einkleiden, desinfizieren, dann erstmal zum Essen und dann kamen die Tests. Psychische Tests, physische Tests, medizinische Untersuchungen. Und da wurde man schon eingegliedert, eingestuft, jeder nach seinem Profil, das er zeigte... das wird ein Infanterist, das einer, der im Büro arbeitet usw. Ich nehme an, schon damals wurde ich als Fallschirmjäger eingestuft, sehr kräftig, sportlich, durchtrainiert, jung. Und dann ging's los, nach 14 Tagen so ungefähr, ging's los mit der 'Sidi-Bel-Abbès', einem Schiff, von Marseille nach Oran, Algerien. Das war 1958.Den Einsätzen in Algerien folgen Operationen im Tschad, in Djibouti, der Republik Zentralafrika, auf Tahiti, dem Mururoa-Atoll (17 Atombomben), Französisch-Guayana, Zaire.Daß die Seele der Legion deutsch sei, das stammt sicherlich aus dieser Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem der Zusammenbruch war... Eine sehr große Majorität des Unteroffizierskorps waren Deutsche, fast ausschließlich, über 80 %. Es wurde sehr viel Deutsch gesprochen, es wurde deutsch gesungen, die Märsche, deutsche Märsche. Und der ganze Trainingsstil und die Disziplin waren deutsch. Beim Exerzieren zum Beispiel, also wenn man Marschieren lernen mußte im Gleichschritt usw., wurden deutsche Märsche gesungen wie Westerwald, wie Anne Marie, Mein Regiment, mein Heimatland usf. Aber ich sage ja, Nazi-Lieder wurden nur abends gesungen, in der Kantine, im Foyer des Legionärs. Die französischen Offiziere, die waren ja nur Passage, die machen da zwei Jahre und gehen dann wieder weg. Das war eben unsere Familie. 1979, nach zwanzig Jahren, beendet er seine Legionärslaufbahn im 2. Fallschirmjägerregiment mit dem höchsten Unteroffiziersgrad.1979 nimmt Günter Aschenbrenner einen Auftrag für eine deutsche Firma in Zaire an, die mit Raketen Atommüll in den Weltraum befördern will. Seit 1989 ist er in Nordafrika beschäftigt.13.06. bis 02.07.1990Erste Drehzeit des Films Warheads (Arbeitstitel damals noch 9 Commando) in Jackson, Mississippi, USA: Aufnahmen vom Training der Special Assault School und Interviews mit Aschenbrenner.26.01.1991Reise Karmakars nach Liverpool. Der Söldner Karl Penta erklärt sich zur Mitarbeit am Film bereit.Exkurs IIKarl Penta, 1950 in Liverpool geboren. Elf Jahre fährt er auf englischen und norwegischen Schiffen.There is a vast difference between al legionnaire and a mercenary. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Legionär und einem Söldner... wenn du in der Fremdenlegion bist, weißt du, wieviel Geld du kriegst, du weißt, welche Waffen du haben wirst, welche Ausrüstung dir im Einsatz zur Verfügung steht. Bei mir ist das ganz anders. Ich weiß nicht, ob ich eine rote oder eine verdammte blaue Mütze tragen werde. In der Legion weißt du, welche Farben du an jedem Tag trägst. Bei mir ändert sich das ständig.Danach beginnt seine Zeit als Söldner, unter anderem in Westafrika, im Libanon, in Sri Lanka, im Süden des Sudans, in Surinam (mit den schwarzen Rebellen des Jungle Commando). 1991 ist er in Kroatien. Ich erzähl dir mal etwas über Freundschaften im Söldnergeschäft. Es gibt sehr nette Kerle, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, wirklich nette Jungs. Wenn du sie unter großen Druck setzt, ich meine wirklich sehr großen Druck, der sie bis auf's Äußerste belastet, so daß sie meinen, sie müßten am nächsten Tag sterben, dann mußt du mal beobachten, wie sich ihr Charakter verändert. Du wirst sehen, daß aus diesen echten Kerlen richtige Teufel werden können, denen jedes Mittel recht ist.17.04. bis 26.04.1991Zweite Drehzeit in Französisch-Guayana: Interviews mit Aschenbrenner und Aufnahmen der Orte, die in Verbindung zu seiner einstigen Stationierung stehen.15.10.1991Dritte Drehzeit: Interview mit Karl in München.14.12.1991 bis 01.01.1992Vierte Drehzeit: Interviews mit Karl und Aufnahmen im zerstörten Gospic.27.07.1992Null-Kopie des Films Warheads. (16mm, Farbe, 182 Minuten) Verleih: Ambush Entertainment.14.08.1992Weltpremiere von Warheads auf dem 45. Internationalen Filmfestival von Locarno.16.02.1993Deutsche Premiere von Warheads auf den 43. Internationalen Filmfestspielen von Berlin.Exkurs IIIWarheads sind (Raketen-)Sprengköpfe, aber es trifft auch für die Köpfe jener zu, bei denen der Krieg das Denken bestimmt. (Kölner Stadt-Zeitung)Imponierend an seinem Film, der ohne Kommentar auskommt und in seinen spröden Dialog-Passagen einige Geduld vom Zuschauer verlangt, sind jene Abgründe, die sich erst jenseits des Gesprochenen auftun.(Kölner Rundschau)Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung, und davon handelt Karmakars Film. Der Krieg zersetzt die Welt, und Karmakar analysiert den Krieg, indem er den Kriegern mit der Kamera folgt, vorsichtig, geduldig, ohne Besserwisserei. Er schaut dem Tod nicht bei der Arbeit zu, sondern in den Ruhepausen, wenn sich das Erlebte in den Gesichtern spiegelt. (Die Zeit)02.07.1993Der Bayerische Rundfunk sendet den ersten Teil der Trilogie Warheads, das Readytape Nacht über Gospic. (Länge: 40'35 Min.) In der Nacht vom 27. Dezember erleben wir zum ersten Mal einen Artillerieangriff auf die Stadt. Der Kameramann liegt im Bett, der Tonmann befindet sich in der Küche, und ich sitze mit meinem Tonbandgerät auf dem Balkon, schreibt Karmakar dazu. Das Hörspiel dokumentiert etwa ein halbe Stunde lang den Artillerieangriff auf Gospic und den Rhythmus, in dem sich ein- und ausfliegende Geschosse abwechseln. Dazwischen das Bellen von Hunden, vereinzelte Gewehrsalven, ein vorbeifahrendes Auto und Reaktionen der Anwesenden auf die Nähe der Einschläge.28.11.1997Der Bayerische Rundfunk sendet den zweiten Teil der Trilogie Warheads: Das Warheads-Oratorium. (Länge: 66'10) O-Ton-Interview-Passagen von Günter Aschenbrenner und Karl Penta, verwoben mit vom Schauspieler Manfred Zapatka gesprochenen, von Michael Farin kondensierten Originaltexten, durchwirkt von teilweise aus Originalgeräuschen des Films entwickelten Kompositionen von Kalle Laar und Zeitblom, realisiert von Romuald Karmakar und Bernhard Jugel. Es ist wie eine Droge, dieses Leben, ...weißt du, es ist wie im Whirlpool. Du kommst nicht mehr raus, wenn du einmal drin bist. Für mich jedenfalls ist es so? wie ein selbstvernichtender Whirlpool. Ich kann aus dem Scheißding nicht mehr raus. Aber eines Tages werde ich in diesem verdammten Loch versinken.Karl Pentaintermedium rec. 006ISBN 3-939444-07-3ISBN 978-3-939444-07-7Sofort lieferbar, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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[PU: STRUNZ! enterprises], Komposition: Kalle Laar / Georg ZeitblomMit: Manfred ZapatkaProduktion: Bayerischer Rundfunk / BR Hörspiel und MedienkunstDas Warheads-OratoriumKurze Chronik der EreignisseWir haben uns daran gewöhnt, das Reden in Schlagworten und halbwahren Begriffen für 'Analyse' zu halten. Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung?Andreas Kilb in der Zeit über Warheads.19.07.1989Anzeige Romuald Karmakars in der Münchner Abendzeitung: Ex-Söldner, Ex-Legionäre für Filmprojekt gesucht. Daraufhin erstes Treffen mit Günter Aschenbrenner.Exkurs IGünter Aschenbrenner: 1939 in der Bischofsstadt Eichstätt geboren. Sein Vater fällt 1943 in Stalingrad. Seine Mutter hat sechs Kinder zu versorgen. Er wächst bei den Franziskanern auf. Die SS-Zugehörigkeit des Vaters überschattet seine sozialen Kontakte. Mit fünfzehn Jahren zieht er zu seinem Onkel nach Stuttgart. Mit neunzehn Jahren meldet er sich zur Französischen Fremdenlegion. Über den Eingängen der Kaserne stand: Legionär, du bist gekommen, um zu sterben, und wir werden dich dorthin führen, wo du sterben kannst. Uns war also völlig klar, was uns erwartete. Niemand aber dachte wirklich immer daran... Dann war da Einkleiden, erstmal alles nackt ausziehen, sofort zum Frisör, Haare runter bis auf die Wurzeln und dann einkleiden, desinfizieren, dann erstmal zum Essen und dann kamen die Tests. Psychische Tests, physische Tests, medizinische Untersuchungen. Und da wurde man schon eingegliedert, eingestuft, jeder nach seinem Profil, das er zeigte... das wird ein Infanterist, das einer, der im Büro arbeitet usw. Ich nehme an, schon damals wurde ich als Fallschirmjäger eingestuft, sehr kräftig, sportlich, durchtrainiert, jung. Und dann ging's los, nach 14 Tagen so ungefähr, ging's los mit der 'Sidi-Bel-Abbès', einem Schiff, von Marseille nach Oran, Algerien. Das war 1958.Den Einsätzen in Algerien folgen Operationen im Tschad, in Djibouti, der Republik Zentralafrika, auf Tahiti, dem Mururoa-Atoll (17 Atombomben), Französisch-Guayana, Zaire.Daß die Seele der Legion deutsch sei, das stammt sicherlich aus dieser Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem der Zusammenbruch war... Eine sehr große Majorität des Unteroffizierskorps waren Deutsche, fast ausschließlich, über 80 %. Es wurde sehr viel Deutsch gesprochen, es wurde deutsch gesungen, die Märsche, deutsche Märsche. Und der ganze Trainingsstil und die Disziplin waren deutsch. Beim Exerzieren zum Beispiel, also wenn man Marschieren lernen mußte im Gleichschritt usw., wurden deutsche Märsche gesungen wie Westerwald, wie Anne Marie, Mein Regiment, mein Heimatland usf. Aber ich sage ja, Nazi-Lieder wurden nur abends gesungen, in der Kantine, im Foyer des Legionärs. Die französischen Offiziere, die waren ja nur Passage, die machen da zwei Jahre und gehen dann wieder weg. Das war eben unsere Familie. 1979, nach zwanzig Jahren, beendet er seine Legionärslaufbahn im 2. Fallschirmjägerregiment mit dem höchsten Unteroffiziersgrad.1979 nimmt Günter Aschenbrenner einen Auftrag für eine deutsche Firma in Zaire an, die mit Raketen Atommüll in den Weltraum befördern will. Seit 1989 ist er in Nordafrika beschäftigt.13.06. bis 02.07.1990Erste Drehzeit des Films Warheads (Arbeitstitel damals noch 9 Commando) in Jackson, Mississippi, USA: Aufnahmen vom Training der Special Assault School und Interviews mit Aschenbrenner.26.01.1991Reise Karmakars nach Liverpool. Der Söldner Karl Penta erklärt sich zur Mitarbeit am Film bereit.Exkurs IIKarl Penta, 1950 in Liverpool geboren. Elf Jahre fährt er auf englischen und norwegischen Schiffen.There is a vast difference between al legionnaire and a mercenary. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Legionär und einem Söldner... wenn du in der Fremdenlegion bist, weißt du, wieviel Geld du kriegst, du weißt, welche Waffen du haben wirst, welche Ausrüstung dir im Einsatz zur Verfügung steht. Bei mir ist das ganz anders. Ich weiß nicht, ob ich eine rote oder eine verdammte blaue Mütze tragen werde. In der Legion weißt du, welche Farben du an jedem Tag trägst. Bei mir ändert sich das ständig.Danach beginnt seine Zeit als Söldner, unter anderem in Westafrika, im Libanon, in Sri Lanka, im Süden des Sudans, in Surinam (mit den schwarzen Rebellen des Jungle Commando). 1991 ist er in Kroatien. Ich erzähl dir mal etwas über Freundschaften im Söldnergeschäft. Es gibt sehr nette Kerle, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, wirklich nette Jungs. Wenn du sie unter großen Druck setzt, ich meine wirklich sehr großen Druck, der sie bis auf's Äußerste belastet, so daß sie meinen, sie müßten am nächsten Tag sterben, dann mußt du mal beobachten, wie sich ihr Charakter verändert. Du wirst sehen, daß aus diesen echten Kerlen richtige Teufel werden können, denen jedes Mittel recht ist.17.04. bis 26.04.1991Zweite Drehzeit in Französisch-Guayana: Interviews mit Aschenbrenner und Aufnahmen der Orte, die in Verbindung zu seiner einstigen Stationierung stehen.15.10.1991Dritte Drehzeit: Interview mit Karl in München.14.12.1991 bis 01.01.1992Vierte Drehzeit: Interviews mit Karl und Aufnahmen im zerstörten Gospic.27.07.1992Null-Kopie des Films Warheads. (16mm, Farbe, 182 Minuten) Verleih: Ambush Entertainment.14.08.1992Weltpremiere von Warheads auf dem 45. Internationalen Filmfestival von Locarno.16.02.1993Deutsche Premiere von Warheads auf den 43. Internationalen Filmfestspielen von Berlin.Exkurs IIIWarheads sind (Raketen-)Sprengköpfe, aber es trifft auch für die Köpfe jener zu, bei denen der Krieg das Denken bestimmt. (Kölner Stadt-Zeitung)Imponierend an seinem Film, der ohne Kommentar auskommt und in seinen spröden Dialog-Passagen einige Geduld vom Zuschauer verlangt, sind jene Abgründe, die sich erst jenseits des Gesprochenen auftun.(Kölner Rundschau)Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung, und davon handelt Karmakars Film. Der Krieg zersetzt die Welt, und Karmakar analysiert den Krieg, indem er den Kriegern mit der Kamera folgt, vorsichtig, geduldig, ohne Besserwisserei. Er schaut dem Tod nicht bei der Arbeit zu, sondern in den Ruhepausen, wenn sich das Erlebte in den Gesichtern spiegelt. (Die Zeit)02.07.1993Der Bayerische Rundfunk sendet den ersten Teil der Trilogie Warheads, das Readytape Nacht über Gospic. (Länge: 40'35 Min.) In der Nacht vom 27. Dezember erleben wir zum ersten Mal einen Artillerieangriff auf die Stadt. Der Kameramann liegt im Bett, der Tonmann befindet sich in der Küche, und ich sitze mit meinem Tonbandgerät auf dem Balkon, schreibt Karmakar dazu. Das Hörspiel dokumentiert etwa ein halbe Stunde lang den Artillerieangriff auf Gospic und den Rhythmus, in dem sich ein- und ausfliegende Geschosse abwechseln. Dazwischen das Bellen von Hunden, vereinzelte Gewehrsalven, ein vorbeifahrendes Auto und Reaktionen der Anwesenden auf die Nähe der Einschläge.28.11.1997Der Bayerische Rundfunk sendet den zweiten Teil der Trilogie Warheads: Das Warheads-Oratorium. (Länge: 66'10) O-Ton-Interview-Passagen von Günter Aschenbrenner und Karl Penta, verwoben mit vom Schauspieler Manfred Zapatka gesprochenen, von Michael Farin kondensierten Originaltexten, durchwirkt von teilweise aus Originalgeräuschen des Films entwickelten Kompositionen von Kalle Laar und Zeitblom, realisiert von Romuald Karmakar und Bernhard Jugel. Es ist wie eine Droge, dieses Leben, ...weißt du, es ist wie im Whirlpool. Du kommst nicht mehr raus, wenn du einmal drin bist. Für mich jedenfalls ist es so? wie ein selbstvernichtender Whirlpool. Ich kann aus dem Scheißding nicht mehr raus. Aber eines Tages werde ich in diesem verdammten Loch versinken.Karl Pentaintermedium rec. 006ISBN 3-939444-07-3ISBN 978-3-939444-07-7Sofort lieferbar, [SC: 0.00]

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Über den Eingängen der Kaserne stand: Legionär, du bist gekommen, um zu sterben, und wir werden dich dorthin führen, wo du sterben kannst. Uns war also völlig klar, was uns erwartete. Niemand aber dachte wirklich immer daran... Dann war da Einkleiden, erstmal alles nackt ausziehen, sofort zum Frisör, Haare runter bis auf die Wurzeln und dann einkleiden, desinfizieren, dann erstmal zum Essen und dann kamen die Tests. Psychische Tests, physische Tests, medizinische Untersuchungen. Und da wurde man schon eingegliedert, eingestuft, jeder nach seinem Profil, das er zeigte... das wird ein Infanterist, das einer, der im Büro arbeitet usw. Ich nehme an, schon damals wurde ich als Fallschirmjäger eingestuft, sehr kräftig, sportlich, durchtrainiert, jung. Und dann ging's los, nach 14 Tagen so ungefähr, ging's los mit der 'Sidi-Bel-Abbès', einem Schiff, von Marseille nach Oran, Algerien. Das war 1958.Den Einsätzen in Algerien folgen Operationen im Tschad, in Djibouti, der Republik Zentralafrika, auf Tahiti, dem Mururoa-Atoll (17 Atombomben), Französisch-Guayana, Zaire.Daß die Seele der Legion deutsch sei, das stammt sicherlich aus dieser Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem der Zusammenbruch war... Eine sehr große Majorität des Unteroffizierskorps waren Deutsche, fast ausschließlich, über 80 %. Es wurde sehr viel Deutsch gesprochen, es wurde deutsch gesungen, die Märsche, deutsche Märsche. Und der ganze Trainingsstil und die Disziplin waren deutsch. Beim Exerzieren zum Beispiel, also wenn man Marschieren lernen mußte im Gleichschritt usw., wurden deutsche Märsche gesungen wie Westerwald, wie Anne Marie, Mein Regiment, mein Heimatland usf. Aber ich sage ja, Nazi-Lieder wurden nur abends gesungen, in der Kantine, im Foyer des Legionärs. Die französischen Offiziere, die waren ja nur Passage, die machen da zwei Jahre und gehen dann wieder weg. Das war eben unsere Familie. 1979, nach zwanzig Jahren, beendet er seine Legionärslaufbahn im 2. Fallschirmjägerregiment mit dem höchsten Unteroffiziersgrad.1979 nimmt Günter Aschenbrenner einen Auftrag für eine deutsche Firma in Zaire an, die mit Raketen Atommüll in den Weltraum befördern will. Seit 1989 ist er in Nordafrika beschäftigt.13.06. bis 02.07.1990Erste Drehzeit des Films Warheads (Arbeitstitel damals noch 9 Commando) in Jackson, Mississippi, USA: Aufnahmen vom Training der Special Assault School und Interviews mit Aschenbrenner.26.01.1991Reise Karmakars nach Liverpool. Der Söldner Karl Penta erklärt sich zur Mitarbeit am Film bereit.Exkurs IIKarl Penta, 1950 in Liverpool geboren. Elf Jahre fährt er auf englischen und norwegischen Schiffen.There is a vast difference between al legionnaire and a mercenary. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Legionär und einem Söldner... wenn du in der Fremdenlegion bist, weißt du, wieviel Geld du kriegst, du weißt, welche Waffen du haben wirst, welche Ausrüstung dir im Einsatz zur Verfügung steht. Bei mir ist das ganz anders. Ich weiß nicht, ob ich eine rote oder eine verdammte blaue Mütze tragen werde. In der Legion weißt du, welche Farben du an jedem Tag trägst. Bei mir ändert sich das ständig.Danach beginnt seine Zeit als Söldner, unter anderem in Westafrika, im Libanon, in Sri Lanka, im Süden des Sudans, in Surinam (mit den schwarzen Rebellen des Jungle Commando). 1991 ist er in Kroatien. Ich erzähl dir mal etwas über Freundschaften im Söldnergeschäft. Es gibt sehr nette Kerle, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, wirklich nette Jungs. Wenn du sie unter großen Druck setzt, ich meine wirklich sehr großen Druck, der sie bis auf's Äußerste belastet, so daß sie meinen, sie müßten am nächsten Tag sterben, dann mußt du mal beobachten, wie sich ihr Charakter verändert. Du wirst sehen, daß aus diesen echten Kerlen richtige Teufel werden können, denen jedes Mittel recht ist.17.04. bis 26.04.1991Zweite Drehzeit in Französisch-Guayana: Interviews mit Aschenbrenner und Aufnahmen der Orte, die in Verbindung zu seiner einstigen Stationierung stehen.15.10.1991Dritte Drehzeit: Interview mit Karl in München.14.12.1991 bis 01.01.1992Vierte Drehzeit: Interviews mit Karl und Aufnahmen im zerstörten Gospic.27.07.1992Null-Kopie des Films Warheads. (16mm, Farbe, 182 Minuten) Verleih: Ambush Entertainment.14.08.1992Weltpremiere von Warheads auf dem 45. Internationalen Filmfestival von Locarno.16.02.1993Deutsche Premiere von Warheads auf den 43. Internationalen Filmfestspielen von Berlin.Exkurs IIIWarheads sind (Raketen-)Sprengköpfe, aber es trifft auch für die Köpfe jener zu, bei denen der Krieg das Denken bestimmt. (Kölner Stadt-Zeitung)Imponierend an seinem Film, der ohne Kommentar auskommt und in seinen spröden Dialog-Passagen einige Geduld vom Zuschauer verlangt, sind jene Abgründe, die sich erst jenseits des Gesprochenen auftun.(Kölner Rundschau)Analyse aber bedeutet Auflösung, Brechung, Zersetzung, und davon handelt Karmakars Film. Der Krieg zersetzt die Welt, und Karmakar analysiert den Krieg, indem er den Kriegern mit der Kamera folgt, vorsichtig, geduldig, ohne Besserwisserei. Er schaut dem Tod nicht bei der Arbeit zu, sondern in den Ruhepausen, wenn sich das Erlebte in den Gesichtern spiegelt. (Die Zeit)02.07.1993Der Bayerische Rundfunk sendet den ersten Teil der Trilogie Warheads, das Readytape Nacht über Gospic. (Länge: 40'35 Min.) In der Nacht vom 27. Dezember erleben wir zum ersten Mal einen Artillerieangriff auf die Stadt. Der Kameramann liegt im Bett, der Tonmann befindet sich in der Küche, und ich sitze mit meinem Tonbandgerät auf dem Balkon, schreibt Karmakar dazu. Das Hörspiel dokumentiert etwa ein halbe Stunde lang den Artillerieangriff auf Gospic und den Rhythmus, in dem sich ein- und ausfliegende Geschosse abwechseln. Dazwischen das Bellen von Hunden, vereinzelte Gewehrsalven, ein vorbeifahrendes Auto und Reaktionen der Anwesenden auf die Nähe der Einschläge.28.11.1997Der Bayerische Rundfunk sendet den zweiten Teil der Trilogie Warheads: Das Warheads-Oratorium. (Länge: 66'10) O-Ton-Interview-Passagen von Günter Aschenbrenner und Karl Penta, verwoben mit vom Schauspieler Manfred Zapatka gesprochenen, von Michael Farin kondensierten Originaltexten, durchwirkt von teilweise aus Originalgeräuschen des Films entwickelten Kompositionen von Kalle Laar und Zeitblom, realisiert von Romuald Karmakar und Bernhard Jugel. Es ist wie eine Droge, dieses Leben, ...weißt du, es ist wie im Whirlpool. Du kommst nicht mehr raus, wenn du einmal drin bist. Für mich jedenfalls ist es so? wie ein selbstvernichtender Whirlpool. Ich kann aus dem Scheißding nicht mehr raus. Aber eines Tages werde ich in diesem verdammten Loch versinken.Karl Pentaintermedium rec. 006ISBN 3-939444-07-3ISBN 978-3-939444-07-7Sofort lieferbar

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Das Warheads-Oratorium - Karmakar, Romuald/ Farin, Michael
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Karmakar, Romuald/ Farin, Michael:
Das Warheads-Oratorium - gebrauchtes Buch

2001, ISBN: 3934847129

[PU: intermedium records], CD mit 16-seitigem Booklet. Audio Art-Production von intermedium records in Zusammenarbeit mit dem BR. Musik: Laar / Zeitblom Regie: Bernhard Jugel / Romuald Karmakar, DE, [SC: 2.00], leichte Gebrauchsspuren, privates Angebot, Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung, Internationaler Versand

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Das Warheads- Oratorium. CD


EAN (ISBN-13): 9783934847125
ISBN (ISBN-10): 3934847129
Erscheinungsjahr: 2001
Herausgeber: STRUNZ! enterprises

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ISBN/EAN: 3934847129

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-934847-12-9, 978-3-934847-12-5


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