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Die Nestbeschmutzerin. Jelinek und Österreich von Pia Janke Elfriede Jelinek - Pia Janke Elfriede Jelinek
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Pia Janke Elfriede Jelinek:
Die Nestbeschmutzerin. Jelinek und Österreich von Pia Janke Elfriede Jelinek - Taschenbuch

2003, ISBN: 9783902144416

Gebundene Ausgabe, ID: 472036068

Wien u. Lpz., Bukum 1927.. 4°. 4 Bll., 159 (1) S. Mit 10 farb. Orig.-Lithogr. v. Luigi Kasimir u. zahlr. Textill. OHLn. ill. - (Schöne Städte und Landschaften) Die Lithogr. zeigen St. Peter, Getreidegasse, Bürgerspital, Hohensalzburg, Nonnbergstiege, St.-Petersfriedhof, Kollegienkirche., Wien u. Lpz., Bukum 1927., Moses Kinderbuchverlag Gm: Moses Kinderbuchverlag Gm, Auflage: 1 (März 2003). Auflage: 1 (März 2003). Softcover. 21 x 14,2 x 1,8 cm. Kreativität Inspiration Pädagogik Erzierherin Jugend & Literatur Kindergeschichten Tiergeschichten Märchen Kinderbuchautor Comics Bilderbücher Vorlesebücher Ob es ums Zähneputzen, Aufräumen, Spielen oder ins Bett bringen geht, Eltern müssen im Umgang mit ihren Kinden täglich neue Kreativität beweisen. Und wem ist es noch nicht so gegangen, dass aus Situationen neue Inspirationen entstehen, durchaus wert, sie niederzuschreiben? Oftmals bleibt es dann leider bei der Inspiration. Doch was ist, wenn man die eigene Idee tatsächlich zu Papier bringt? Was ist, wenn das Ergebnis augenscheinlich gar kein schlechtes ist? Was soll man(n)/frau machen, um das eigene Geschriebene veröffentlicht zu sehen? Auf all die Fragen bietet Erfolgreich Kinderbücher schreiben zwar keine Patentlösung, aber Orientierungshilfen in biografischer Form. Die Autorin Heidmarie Brosche ist Autorin von Kinderbüchern und ihr Weg dorthin begann im Jahre 1988 mit dem eingangs erwähnten Szenario. Auf der Rückfahrt von Freunden entwickelte sich aus einem Erlebnis eine Inspiration, aus der Inspiration eine Geschichte. In diesem Moment begann Heidemarie Brosches Weg zur Publizistin, der -- was die Autorin nicht müde wird, zu betonen -- eine ganze Reihe an frustrierenden Erlebnissen, Lerneffekten und Neuanläufen für sie bereit hielt. All diese Erfahrungen wurden auf lockere und sympathische Art und Weise auf den 180 Seiten des Buches zusammengefasst und vermitteln vor allem praktischen Rat abseits des eigentlichen Handwerks. Wer auf konkrete Tipps und Anweisungen hofft, wie ein Kinderbuch geschrieben wird, studiert Brosches Ratgeber vergebens. Die Autorin gibt dafür wertvolle Hinweise für das für Veröffentlichungen notwendige DrumherumDas Aussehen eines Manuskriptes, mögliche Begleitschreiben an Verlage, Tipps fürs Networking, Informationen über Eigenverlage, Verträge und die Aufgaben von Verlagsmitarbeitern. Dabei korrigiert Heidemarie Brosche wahrscheinlich die eine oder andere Vorstellung des Lesers, hilft aber dabei, eine richtige, weil realistische, Perspektive zu erlangen. Auf dem Markt der "Autoren- Ratgeber" kann sich Erfolgreich Kinderbücher schreiben zu Recht auf dem qualitativen Treppchen sehr weit oben einordnen. Wer hat nicht schon davon geträumt … Wie viele Menschen gerne Kinderbücher schreiben würden, das weiß niemand besser als die Leute in Kinderbuchverlagen. Tag für Tag kommen da nämlich die unverlangten Manuskripte an, wandern auf den großen Stapel, werden manchmal gelesen, aber fast nie veröffentlicht. Warum? Weil die meisten Einsender nicht wissen, was eine Geschichte ausmacht. Und weil sie sich vorher nicht genügend informiert habenüber den Markt, über das Programm der angeschriebenen Verlage. Wir finden es natürlich gar nicht schön, all diesen hoffnungsvollen, engagierten Menschen Absagen schreiben zu müssen. Darum haben wir dieses Buch gemachtEin locker geschriebener Ratgeber für alle, die davon träumen, Kinderbücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Am Beispiel ihrer eigenen Laufbahn zeigt die Autorin Heidemarie Brosche, mit welchen Schwierigkeiten und Irrtümer, Fettnäpfchen und Enttäuschung der Weg zum Erfolg gepflastert sein kann. Und natürlich wie man sie vermeidet! Mit verständnisvollem Augenzwinkern hat Detlef Kersten alles illustriert. Mit einem Beitrag von Iris Wolf, Bulletin Jugend & Literatur. Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch gibt es hier wertvollen Rat, praktische Tipps, Trost und Ermutigungen für angehende Autorinnen und Autoren! Heidemarie Brosche lässt den Leser in ihrem Buch an ihrem Weg zur erfolgreichen Kinderbuchautorin teilhaben. Sie erzählt, wie sie mit Niederlagen und Enttäuschungen umgegangen ist und gibt dem Leser die Chance, aus ihren Fehlern zu lernen. Dies bringt alle Schreibwütigen (wie mich) erst einmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie berichtet aber auch von den zunehmenden Erfolgserlebnissen im Laufe der Zeit, und macht damit Mut, an sein Ziel zu glauben und daran festzuhalten. Die Autorin schreibt so lebendig, voller Charme und Humor, dass es schwer fällt, das Buch zur Seite zu legen. Sie gibt zahlreiche Tipps zu Zeitschriften, Fortbildungsveranstaltungen und nützlichen Internetadressen, die auf dem Weg zum Kinderbuchautor ganz sicher hilfreich sind. Das einzige, was ich vermisst habe, sind Ratschläge zum tatsächlichen Schreiben von Kinderbüchern. Welchen Stil sollte man wählen? Was sollte man vermeiden? Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet. Erfolgreich Kinderbücher schreiben. Von der Idee bis zum gedruckten Buch Heidemarie Brosche Kreativität Inspiration Pädagogik Erzierherin Jugend & Literatur Kindergeschichten Tiergeschichten Märchen Kinderbuchautor Comics Bilderbücher Vorlesebücher Ob es ums Zähneputzen, Aufräumen, Spielen oder ins Bett bringen geht, Eltern müssen im Umgang mit ihren Kinden täglich neue Kreativität beweisen. Und wem ist es noch nicht so gegangen, dass aus Situationen neue Inspirationen entstehen, durchaus wert, sie niederzuschreiben? Oftmals bleibt es dann leider bei der Inspiration. Doch was ist, wenn man die eigene Idee tatsächlich zu Papier bringt? Was ist, wenn das Ergebnis augenscheinlich gar kein schlechtes ist? Was soll man(n)/frau machen, um das eigene Geschriebene veröffentlicht zu sehen? Auf all die Fragen bietet Erfolgreich Kinderbücher schreiben zwar keine Patentlösung, aber Orientierungshilfen in biografischer Form. Die Autorin Heidmarie Brosche ist Autorin von Kinderbüchern und ihr Weg dorthin begann im Jahre 1988 mit dem eingangs erwähnten Szenario. Auf der Rückfahrt von Freunden entwickelte sich aus einem Erlebnis eine Inspiration, aus der Inspiration eine Geschichte. In diesem Moment begann Heidemarie Brosches Weg zur Publizistin, der -- was die Autorin nicht müde wird, zu betonen -- eine ganze Reihe an frustrierenden Erlebnissen, Lerneffekten und Neuanläufen für sie bereit hielt. All diese Erfahrungen wurden auf lockere und sympathische Art und Weise auf den 180 Seiten des Buches zusammengefasst und vermitteln vor allem praktischen Rat abseits des eigentlichen Handwerks. Wer auf konkrete Tipps und Anweisungen hofft, wie ein Kinderbuch geschrieben wird, studiert Brosches Ratgeber vergebens. Die Autorin gibt dafür wertvolle Hinweise für das für Veröffentlichungen notwendige DrumherumDas Aussehen eines Manuskriptes, mögliche Begleitschreiben an Verlage, Tipps fürs Networking, Informationen über Eigenverlage, Verträge und die Aufgaben von Verlagsmitarbeitern. Dabei korrigiert Heidemarie Brosche wahrscheinlich die eine oder andere Vorstellung des Lesers, hilft aber dabei, eine richtige, weil realistische, Perspektive zu erlangen. Auf dem Markt der "Autoren- Ratgeber" kann sich Erfolgreich Kinderbücher schreiben zu Recht auf dem qualitativen Treppchen sehr weit oben einordnen. Wer hat nicht schon davon geträumt … Wie viele Menschen gerne Kinderbücher schreiben würden, das weiß niemand besser als die Leute in Kinderbuchverlagen. Tag für Tag kommen da nämlich die unverlangten Manuskripte an, wandern auf den großen Stapel, werden manchmal gelesen, aber fast nie veröffentlicht. Warum? Weil die meisten Einsender nicht wissen, was eine Geschichte ausmacht. Und weil sie sich vorher nicht genügend informiert habenüber den Markt, über das Programm der angeschriebenen Verlage. Wir finden es natürlich gar nicht schön, all diesen hoffnungsvollen, engagierten Menschen Absagen schreiben zu müssen. Darum haben wir dieses Buch gemachtEin locker geschriebener Ratgeber für alle, die davon träumen, Kinderbücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Am Beispiel ihrer eigenen Laufbahn zeigt die Autorin Heidemarie Brosche, mit welchen Schwierigkeiten und Irrtümer, Fettnäpfchen und Enttäuschung der Weg zum Erfolg gepflastert sein kann. Und natürlich wie man sie vermeidet! Mit verständnisvollem Augenzwinkern hat Detlef Kersten alles illustriert. Mit einem Beitrag von Iris Wolf, Bulletin Jugend & Literatur. Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch gibt es hier wertvollen Rat, praktische Tipps, Trost und Ermutigungen für angehende Autorinnen und Autoren! Heidemarie Brosche lässt den Leser in ihrem Buch an ihrem Weg zur erfolgreichen Kinderbuchautorin teilhaben. Sie erzählt, wie sie mit Niederlagen und Enttäuschungen umgegangen ist und gibt dem Leser die Chance, aus ihren Fehlern zu lernen. Dies bringt alle Schreibwütigen (wie mich) erst einmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie berichtet aber auch von den zunehmenden Erfolgserlebnissen im Laufe der Zeit, und macht damit Mut, an sein Ziel zu glauben und daran festzuhalten. Die Autorin schreibt so lebendig, voller Charme und Humor, dass es schwer fällt, das Buch zur Seite zu legen. Sie gibt zahlreiche Tipps zu Zeitschriften, Fortbildungsveranstaltungen und nützlichen Internetadressen, die auf dem Weg zum Kinderbuchautor ganz sicher hilfreich sind. Das einzige, was ich vermisst habe, sind Ratschläge zum tatsächlichen Schreiben von Kinderbüchern. Welchen Stil sollte man wählen? Was sollte man vermeiden? Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet. Erfolgreich Kinderbücher schreiben. Von der Idee bis zum gedruckten Buch Heidemarie Brosche, Moses Kinderbuchverlag Gm, Jung Und Jung Verlag Gmbh: Jung Und Jung Verlag Gmbh, Auflage: 1., Aufl. (2002). Auflage: 1., Aufl. (2002). Softcover. 24,9 x 20,7 x 2,5 cm. Die Reibungen, Debatten und Skandale, die es in Österreich zu Elfriede Jelinek gab, werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Ein erschreckender Umgang mit Kunst und KünslerInnen wird sichtbar. Elfriede Jelineks politische Äußerungen zu Österreich, die in ihren Kontexten aufscheinen, spiegeln die Verfasstheit eines Landes, das vom gesunden Volksempfinden bestimmt wird. Autorenporträt: Pia Janke studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Arbeit als Musiktheater-Dramaturgin u. a. in Athen, Paris und Wien, von 1993 - 1996 an der Oper Bonn. Seit 1996 Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Lehrauftrag. Buchveröffentlichungen.Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfried Jelinek in Österreich. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als Nestbeschmutzerin und Staatsfeindin diffamiert wurde, politisch exponiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre (Demo-)Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle Ereignisse in Österreich reagiert, werden unmittelbar in ihre politischen Kontexte gestellt, die Reaktionen auf Jelinks Außerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild der Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen in Österreich. Entstanden ist die Dokumentation, die auch ein umfassendes Nachschlagewerk ist - so enthält sie neben einem Verzeichnis aller Jelinek-Aufführungen in Österreich zum ersten Mal auch eine Gesamtbibliographie ihrer politischen Texte zu Österreich - im Rahmen eines Projekts am Institut für Germanistik der Universität Wien, an dem 52 StudentInnen mitgearbeitet haben. Elfriede Jelinek, «Kulturkampf-Ikone» Jdl. Die Heimat ist der Nistplatz des Ideologen und der «Nestbeschmutzer» dessen natürlicher Feind. Seit den frühen siebziger Jahren erwirbt sich die Österreicherin Elfriede Jelinek im Genre des rasch erregten Volkszorns Verdienste, jetzt werden sie gewürdigt«Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich» ist ein Kompendium lustvoll pauschaler Österreichanklage, des Leserbriefaufruhrs und der perennierenden Drohung der Schriftstellerin, dem Land die Zuwendung zu entziehen. Das allerdings hat Elfriede Jelinek dann doch nie getan, und so erzählt das von der Germanistin Pia Janke herausgegebene Buch auch die mitunter ermüdende Geschichte eines in Jahrzehnten nicht eben unberechenbar gewordenen Standpunkts. Fest steht der Glaube Elfriede Jelineks an die böse Natur des Österreichischen, willig wird sich ebendieses revanchieren. Man braucht sich und flicht (mit mehr Humor, als die Herausgeberin ahnt) weiter am Paratext zu den Büchern der «Kulturkampf-Ikone» (so die Illustrierte «Format») Elfriede Jelinek. Der diesbezügliche Aufwand ist ein noch nicht enden wollender«Ich kann nur mit einem Kissen ohnmächtig gegen den Beton des österreichischen Vergessens hauen, bis das Kissen platzt und mir um die Ohren fliegt», sagte Elfriede Jelinek kürzlich, bevor sie den Heine-Preis in Empfang nahm. Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfriede Jelinek. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als "Nestbeschmutzerin" und "Staatsfeindin" diffamiert wurde, politisch exponiert. Die Reibungen, Debatten und Skandale werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, aber auch ihre Theaterstücke, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle politische Ereignisse reagiert, werden unmittelbar in den Kontext der medialen Berichterstattung gestellt, die Reaktionen auf Jelineks Äußerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild des Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen. Die Dokumentation enthält neben Verzeichnissen aller Aufführungen und Veranstaltungen in Österreich auch eine Gesamtbibliographie der politischen Texte Jelineks. Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analyse der "österreichischen Befindlichkeit". Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analyse der "österreichischen Befindlichkeit". Die Nestbeschmutzerin. Jelinek und Österreich Pia Janke Jung und Jung Schriftstellerin Nobelpreisträgerin Österreich Kunst KünstlerInnen Kulturkampf Germanistin Heine-Preis Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Feuillton Literaturkritik Jelinek, Elfriede, Jelinek Reden Schriften Österreich Kultur Politik Zeitgeschichte Mitarbeit Elfriede Jelinek Zusatzinfo zahlr. schw.-w. Abb. Sprache deutsch Maße 240 x 200 mm Einbandart gebunden Literatur Essays Feuilleton Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Interviews Jelinek, Elfriede Reden Schriften Österreich Kultur Wien Austria Politik Zeitgeschehen ISBN-10 3-902144-41-6 / 3902144416 ISBN-13 978-3-902144-41-6 / 9783902144416 Jung und Jung Schriftstellerin Nobelpreisträgerin Österreich Kunst KünstlerInnen Kulturkampf Germanistin Heine-Preis Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Feuillton Literaturkritik Jelinek, Elfriede, Jelinek Reden Schriften Österreich Kultur Politik Zeitgeschichte Elfriede Jelinek, «Kulturkampf-Ikone» Jdl. Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analyse der "österreichischen Befindlichkeit". Die Reibungen, Debatten und Skandale, die es in Österreich zu Elfriede Jelinek gab, werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Ein erschreckender Umgang mit Kunst und KünslerInnen wird sichtbar. Elfriede Jelineks politische Äußerungen zu Österreich, die in ihren Kontexten aufscheinen, spiegeln die Verfasstheit eines Landes, das vom gesunden Volksempfinden bestimmt wird. Autorenporträt: Pia Janke studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Arbeit als Musiktheater-Dramaturgin u. a. in Athen, Paris und Wien, von 1993 - 1996 an der Oper Bonn. Seit 1996 Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Lehrauftrag. Buchveröffentlichungen.Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfried Jelinek in Österreich. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als Nestbeschmutzerin und Staatsfeindin diffamiert wurde, politisch exponiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre (Demo-)Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle Ereignisse in Österreich reagiert, werden unmittelbar in ihre politischen Kontexte gestellt, die Reaktionen auf Jelinks Außerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild der Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen in Österreich. Entstanden ist die Dokumentation, die auch ein umfassendes Nachschlagewerk ist - so enthält sie neben einem Verzeichnis aller Jelinek-Aufführungen in Österreich zum ersten Mal auch eine Gesamtbibliographie ihrer politischen Texte zu Österreich - im Rahmen eines Projekts am Institut für Germanistik der Universität Wien, an dem 52 StudentInnen mitgearbeitet haben. Elfriede Jelinek, «Kulturkampf-Ikone» Jdl. Die Heimat ist der Nistplatz des Ideologen und der «Nestbeschmutzer» dessen natürlicher Feind. Seit den frühen siebziger Jahren erwirbt sich die Österreicherin Elfriede Jelinek im Genre des rasch erregten Volkszorns Verdienste, jetzt werden sie gewürdigt«Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich» ist ein Kompendium lustvoll pauschaler Österreichanklage, des Leserbriefaufruhrs und der perennierenden Drohung der Schriftstellerin, dem Land die Zuwendung zu entziehen. Das allerdings hat Elfriede Jelinek dann doch nie getan, und so erzählt das von der Germanistin Pia Janke herausgegebene Buch auch die mitunter ermüdende Geschichte eines in Jahrzehnten nicht eben unberechenbar gewordenen Standpunkts. Fest steht der Glaube Elfriede Jelineks an die böse Natur des Österreichischen, willig wird sich ebendieses revanchieren. Man braucht sich und flicht (mit mehr Humor, als die Herausgeberin ahnt) weiter am Paratext zu den Büchern der «Kulturkampf-Ikone» (so die Illustrierte «Format») Elfriede Jelinek. Der diesbezügliche Aufwand ist ein noch nicht enden wollender«Ich kann nur mit einem Kissen ohnmächtig gegen den Beton des österreichischen Vergessens hauen, bis das Kissen platzt und mir um die Ohren fliegt», sagte Elfriede Jelinek kürzlich, bevor sie den Heine-Preis in Empfang nahm. Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfriede Jelinek. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als "Nestbeschmutzerin" und "Staatsfeindin" diffamiert wurde, politisch exponiert. Die Reibungen, Debatten und Skandale werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, aber auch ihre Theaterstücke, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle politische Ereignisse reagiert, werden unmittelbar in den Kontext der medialen Berichterstattung gestellt, die Reaktionen auf Jelineks Äußerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild des Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen. Die Dokumentation enthält neben Verzeichnissen aller Aufführungen und Veranstaltungen in Österreich auch eine Gesamtbibliographie der politischen Texte Jelineks. Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analys, Jung Und Jung Verlag Gmbh

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Die Nestbeschmutzerin. Jelinek und Österreich von Pia Janke Elfriede Jelinek - Pia Janke Elfriede Jelinek
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Pia Janke Elfriede Jelinek:
Die Nestbeschmutzerin. Jelinek und Österreich von Pia Janke Elfriede Jelinek - Taschenbuch

2002, ISBN: 9783902144416

Gebundene Ausgabe, ID: 615242209

Jugend und Volk, 1970-01-01. Paperback. Good., Jugend und Volk, 1970-01-01, Jung Und Jung Verlag Gmbh: Jung Und Jung Verlag Gmbh, Auflage: 1., Aufl. (2002). Auflage: 1., Aufl. (2002). Softcover. 24,9 x 20,7 x 2,5 cm. Die Reibungen, Debatten und Skandale, die es in Österreich zu Elfriede Jelinek gab, werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Ein erschreckender Umgang mit Kunst und KünslerInnen wird sichtbar. Elfriede Jelineks politische Äußerungen zu Österreich, die in ihren Kontexten aufscheinen, spiegeln die Verfasstheit eines Landes, das vom gesunden Volksempfinden bestimmt wird. Autorenporträt: Pia Janke studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Arbeit als Musiktheater-Dramaturgin u. a. in Athen, Paris und Wien, von 1993 - 1996 an der Oper Bonn. Seit 1996 Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Lehrauftrag. Buchveröffentlichungen.Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfried Jelinek in Österreich. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als Nestbeschmutzerin und Staatsfeindin diffamiert wurde, politisch exponiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre (Demo-)Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle Ereignisse in Österreich reagiert, werden unmittelbar in ihre politischen Kontexte gestellt, die Reaktionen auf Jelinks Außerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild der Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen in Österreich. Entstanden ist die Dokumentation, die auch ein umfassendes Nachschlagewerk ist - so enthält sie neben einem Verzeichnis aller Jelinek-Aufführungen in Österreich zum ersten Mal auch eine Gesamtbibliographie ihrer politischen Texte zu Österreich - im Rahmen eines Projekts am Institut für Germanistik der Universität Wien, an dem 52 StudentInnen mitgearbeitet haben. Elfriede Jelinek, «Kulturkampf-Ikone» Jdl. Die Heimat ist der Nistplatz des Ideologen und der «Nestbeschmutzer» dessen natürlicher Feind. Seit den frühen siebziger Jahren erwirbt sich die Österreicherin Elfriede Jelinek im Genre des rasch erregten Volkszorns Verdienste, jetzt werden sie gewürdigt«Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich» ist ein Kompendium lustvoll pauschaler Österreichanklage, des Leserbriefaufruhrs und der perennierenden Drohung der Schriftstellerin, dem Land die Zuwendung zu entziehen. Das allerdings hat Elfriede Jelinek dann doch nie getan, und so erzählt das von der Germanistin Pia Janke herausgegebene Buch auch die mitunter ermüdende Geschichte eines in Jahrzehnten nicht eben unberechenbar gewordenen Standpunkts. Fest steht der Glaube Elfriede Jelineks an die böse Natur des Österreichischen, willig wird sich ebendieses revanchieren. Man braucht sich und flicht (mit mehr Humor, als die Herausgeberin ahnt) weiter am Paratext zu den Büchern der «Kulturkampf-Ikone» (so die Illustrierte «Format») Elfriede Jelinek. Der diesbezügliche Aufwand ist ein noch nicht enden wollender«Ich kann nur mit einem Kissen ohnmächtig gegen den Beton des österreichischen Vergessens hauen, bis das Kissen platzt und mir um die Ohren fliegt», sagte Elfriede Jelinek kürzlich, bevor sie den Heine-Preis in Empfang nahm. Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. 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Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild des Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen. Die Dokumentation enthält neben Verzeichnissen aller Aufführungen und Veranstaltungen in Österreich auch eine Gesamtbibliographie der politischen Texte Jelineks. Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analyse der "österreichischen Befindlichkeit". Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analyse der "österreichischen Befindlichkeit". Die Nestbeschmutzerin. Jelinek und Österreich Pia Janke Jung und Jung Schriftstellerin Nobelpreisträgerin Österreich Kunst KünstlerInnen Kulturkampf Germanistin Heine-Preis Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Feuillton Literaturkritik Jelinek, Elfriede, Jelinek Reden Schriften Österreich Kultur Politik Zeitgeschichte Mitarbeit Elfriede Jelinek Zusatzinfo zahlr. schw.-w. Abb. Sprache deutsch Maße 240 x 200 mm Einbandart gebunden Literatur Essays Feuilleton Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Interviews Jelinek, Elfriede Reden Schriften Österreich Kultur Wien Austria Politik Zeitgeschehen ISBN-10 3-902144-41-6 / 3902144416 ISBN-13 978-3-902144-41-6 / 9783902144416 Jung und Jung Schriftstellerin Nobelpreisträgerin Österreich Kunst KünstlerInnen Kulturkampf Germanistin Heine-Preis Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Feuillton Literaturkritik Jelinek, Elfriede, Jelinek Reden Schriften Österreich Kultur Politik Zeitgeschichte Elfriede Jelinek, «Kulturkampf-Ikone» Jdl. Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analyse der "österreichischen Befindlichkeit". Die Reibungen, Debatten und Skandale, die es in Österreich zu Elfriede Jelinek gab, werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Ein erschreckender Umgang mit Kunst und KünslerInnen wird sichtbar. Elfriede Jelineks politische Äußerungen zu Österreich, die in ihren Kontexten aufscheinen, spiegeln die Verfasstheit eines Landes, das vom gesunden Volksempfinden bestimmt wird. Autorenporträt: Pia Janke studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Arbeit als Musiktheater-Dramaturgin u. a. in Athen, Paris und Wien, von 1993 - 1996 an der Oper Bonn. Seit 1996 Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Lehrauftrag. Buchveröffentlichungen.Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfried Jelinek in Österreich. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als Nestbeschmutzerin und Staatsfeindin diffamiert wurde, politisch exponiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre (Demo-)Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle Ereignisse in Österreich reagiert, werden unmittelbar in ihre politischen Kontexte gestellt, die Reaktionen auf Jelinks Außerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild der Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen in Österreich. Entstanden ist die Dokumentation, die auch ein umfassendes Nachschlagewerk ist - so enthält sie neben einem Verzeichnis aller Jelinek-Aufführungen in Österreich zum ersten Mal auch eine Gesamtbibliographie ihrer politischen Texte zu Österreich - im Rahmen eines Projekts am Institut für Germanistik der Universität Wien, an dem 52 StudentInnen mitgearbeitet haben. Elfriede Jelinek, «Kulturkampf-Ikone» Jdl. Die Heimat ist der Nistplatz des Ideologen und der «Nestbeschmutzer» dessen natürlicher Feind. Seit den frühen siebziger Jahren erwirbt sich die Österreicherin Elfriede Jelinek im Genre des rasch erregten Volkszorns Verdienste, jetzt werden sie gewürdigt«Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich» ist ein Kompendium lustvoll pauschaler Österreichanklage, des Leserbriefaufruhrs und der perennierenden Drohung der Schriftstellerin, dem Land die Zuwendung zu entziehen. Das allerdings hat Elfriede Jelinek dann doch nie getan, und so erzählt das von der Germanistin Pia Janke herausgegebene Buch auch die mitunter ermüdende Geschichte eines in Jahrzehnten nicht eben unberechenbar gewordenen Standpunkts. Fest steht der Glaube Elfriede Jelineks an die böse Natur des Österreichischen, willig wird sich ebendieses revanchieren. Man braucht sich und flicht (mit mehr Humor, als die Herausgeberin ahnt) weiter am Paratext zu den Büchern der «Kulturkampf-Ikone» (so die Illustrierte «Format») Elfriede Jelinek. Der diesbezügliche Aufwand ist ein noch nicht enden wollender«Ich kann nur mit einem Kissen ohnmächtig gegen den Beton des österreichischen Vergessens hauen, bis das Kissen platzt und mir um die Ohren fliegt», sagte Elfriede Jelinek kürzlich, bevor sie den Heine-Preis in Empfang nahm. Elfriede Jelinek und Österreich - das ist ein Reizthema ersten Ranges. Politische und mediale Hetze, Stilisierung und Mythisierung bestimmen seit den achtziger Jahren die Auseinandersetzung mit Elfriede Jelinek. Wie keine andere Autorin des Landes sonst hat sich Jelinek, die als "Nestbeschmutzerin" und "Staatsfeindin" diffamiert wurde, politisch exponiert. Die Reibungen, Debatten und Skandale werden hier erstmals in Form von Originaldokumenten präsentiert. Elfriede Jelineks politische Texte, ihre Reden, Statements, Essays und Leserbriefe, aber auch ihre Theaterstücke, in denen sie Stellung bezieht und auf aktuelle politische Ereignisse reagiert, werden unmittelbar in den Kontext der medialen Berichterstattung gestellt, die Reaktionen auf Jelineks Äußerungen umfassend dokumentiert. Wie Stimmen stehen so die einzelnen Haltungen, Meinungen, Urteile und Attacken gegeneinander. Die Auseinandersetzungen, die dokumentiert werden, spiegeln nicht nur die österreichische Zeitgeschichte seit den achtziger Jahren wider, sondern geben auch ein präzises und zugleich erschreckendes Bild des Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen. Die Dokumentation enthält neben Verzeichnissen aller Aufführungen und Veranstaltungen in Österreich auch eine Gesamtbibliographie der politischen Texte Jelineks. Oftmals werden kritische Autorinnen und Autoren innerhalb eines Landes als unliebsame Elemente gesehen, weil sie auf unangenehme Verhältnisse hinweisen und durch diese Kritik bewusstes Unbehagen erzeugen wollen. Wie extrem diese Auseinandersetzung geführt werden kann, dokumentiert das Buch "Die Nestbeschmutzerin. Elfriede Jelinek & Österreich" in unzähligen gut gegliederten Beispielen und erneut wird ersichtlich, mit welcher Perfidie und welchen Mechanismen die Vertreter der "Österreichischen Gemütlichkeit" gegen kritische Stimmen vorgehen können. Chronologisch angeordnet präsentiert dieses Buch die Debatten, Reibungen und Skandalisierungen rund um die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in Österreich und liefert somit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Analys, Jung Und Jung Verlag Gmbh

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2010, ISBN: 9783902144416

ID: 541661350

Hirmer Kunsthalle Krems: Hirmer Kunsthalle Krems, 2010. 2010. Hardcover. 25,6 x 21,6 x 2,4 cm. Ausstellungskataloge Kunst Museen Kunsthalle Krems Modersohn-Becker Paula Kunstgeschichte Kunststile In ihrem Schaffensrausch von nicht mehr als zehn Jahren gelang ihr mit einem untrüglichem Gespür für die Reduktion komplexer Dingwelten auf das Wesentliche eine neue, zeitlose, ganz und gar eigenständige Ausdrucksform. "Ich möchte das Rauschende, Volle, Erregende der Farbe geben, das Mächtige" schrieb sie in ihren Aufzeichnungen von ihren Intentionen auf der Suche nach dem "großen Stil der Form, der auch einen großen Stil der Farbe" erforderte. Die Auseinandersetzung mit der Landschaft Worpswedes und ihre Verbundenheit mit der Landbevölkerung stand neben der Suche nach sich selbst im Mittelpunkt ihres Schaffens. Sie widmete sich dabei vor allem der urtümlichen Darstellung der Menschen, die sie mit aller Einfachheit, Würde und Monumentalität schilderte. Trotz allem verinnerlichtem Sentiment, das sie in die Bilder transformierte, war ihr vor allem an einer Vereinfachung der Form gelegen. Modersohn-Becker war eine der ersten Malerinnen des 20. Jahrhunderts, die mit unglaublichem Ernst und beeindruckender Intensität ihr Leben mit allen persönlichen Konsequenzen der Kunst widmete. Die Retrospektive der mit 31 Jahren jung verstorbenen Künstlerin ist die erste umfassende Präsentation ihres faszinierenden uvres in Österreich. Das Katalog-Buch spiegelt die Entwicklung ihres künstlerischen Werdegangs wider.Paula Modersohn-Becker (1876-1907) gilt als Pionierin der modernen Malerei und wird von der Kunstgeschichtsschreibung zu Recht zu den bedeutendsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts gezählt. Beeinflusst von Werken Cézannes und Gauguins entwickelt sie in ihren Bildentwürfen neue Wege formaler Gestaltungsprinzipien, die in der Darstellung des Kreatürlichen im menschlichen Sein gipfeln. Ausstellungskataloge Kunst Museen Kunsthalle Krems Modersohn-Becker Paula Kunstgeschichte Kunststile In ihrem Schaffensrausch von nicht mehr als zehn Jahren gelang ihr mit einem untrüglichem Gespür für die Reduktion komplexer Dingwelten auf das Wesentliche eine neue, zeitlose, ganz und gar eigenständige Ausdrucksform. "Ich möchte das Rauschende, Volle, Erregende der Farbe geben, das Mächtige" schrieb sie in ihren Aufzeichnungen von ihren Intentionen auf der Suche nach dem "großen Stil der Form, der auch einen großen Stil der Farbe" erforderte. Die Auseinandersetzung mit der Landschaft Worpswedes und ihre Verbundenheit mit der Landbevölkerung stand neben der Suche nach sich selbst im Mittelpunkt ihres Schaffens. Sie widmete sich dabei vor allem der urtümlichen Darstellung der Menschen, die sie mit aller Einfachheit, Würde und Monumentalität schilderte. Trotz allem verinnerlichtem Sentiment, das sie in die Bilder transformierte, war ihr vor allem an einer Vereinfachung der Form gelegen. Modersohn-Becker war eine der ersten Malerinnen des 20. Jahrhunderts, die mit unglaublichem Ernst und beeindruckender Intensität ihr Leben mit allen persönlichen Konsequenzen der Kunst widmete. Die Retrospektive der mit 31 Jahren jung verstorbenen Künstlerin ist die erste umfassende Präsentation ihres faszinierenden uvres in Österreich. Das Katalog-Buch spiegelt die Entwicklung ihres künstlerischen Werdegangs wider.Paula Modersohn-Becker (1876-1907) gilt als Pionierin der modernen Malerei und wird von der Kunstgeschichtsschreibung zu Recht zu den bedeutendsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts gezählt. Beeinflusst von Werken Cézannes und Gauguins entwickelt sie in ihren Bildentwürfen neue Wege formaler Gestaltungsprinzipien, die in der Darstellung des Kreatürlichen im menschlichen Sein gipfeln., Hirmer Kunsthalle Krems, 2010, 2001-02-01. Good. Ships with Tracking Number! INTERNATIONAL WORLDWIDE Shipping available. May not contain Access Codes or Supplements. May be ex-library. Shipping & Handling by region. Buy with confidence, excellent customer service!, 2001-02-01

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[SR: 8511941], Paperback, [EAN: 9783902144416], Jung und Jung, Jung und Jung, Book, [PU: Jung und Jung], 2002-01-01, Jung und Jung, Hard to Find book, 863744, Literary Reference, 275389, Poetry, Drama & Criticism, 1025612, Subjects, 266239, Books

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Die Nestbeschmutzerin: Jelinek & Osterreich

2002 zahlr. Ill. Jelinek, Elfriede; Ã-sterreich; Geschichte; Quelle; Sachgruppe(n) 53 Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft; 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften [Belle 53 Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft ]

Detailangaben zum Buch - Die Nestbeschmutzerin: Jelinek & Osterreich


EAN (ISBN-13): 9783902144416
ISBN (ISBN-10): 3902144416
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Erscheinungsjahr: 2002
Herausgeber: Jung Und Jung Verlag Gmbh

Buch in der Datenbank seit 04.06.2007 16:53:54
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ISBN/EAN: 3902144416

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-902144-41-6, 978-3-902144-41-6


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