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Diplomarbeit: Finanzierung von Public Private Partnership Projekten - Risikoverteilung und -bewertung bei Projektfinanzierung und Forfaitierung. Dipl.-Arb. - Borusiak, Christian
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Borusiak, Christian:
Diplomarbeit: Finanzierung von Public Private Partnership Projekten - Risikoverteilung und -bewertung bei Projektfinanzierung und Forfaitierung. Dipl.-Arb. - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783836654333

[ED: Taschenbuch / Paperback], [PU: Diplomica], Das Thema PPP gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind einerseits die prekäre finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte sowie andererseits die Möglichkeit der öffentlichen Hand, ihre Aufgaben im Rahmen von PPP-Projekten effizienter als mittels konventioneller Realisierung wahrnehmen zu können. Für den Erfolg von PPP-Projekten ist unter anderem die Risikoverteilung zwischen öffentlicher Hand und privatem Partner von entscheidender Bedeutung. Bei der in Deutschland zur Finanzierung von PPP - neben der Projektfinanzierung - häufig verwendeten Forfaitierung mit Einredeverzicht kommt es zu einer Umverteilung der Risiken. Die öffentliche Hand übernimmt nun Risiken, die bei einer Projektfinanzierung in den Verantwortungsbereich des privaten Partners fallen. Ziel dieser Arbeit war es, diese Risiken aus Sicht der öffentlichen Hand zu bewerten. Dabei hat es sich gezeigt, dass sich die Risiken unterschiedlicher PPP-Projekte bedingt durch die Vielfalt der Projekte und den noch geringen Erfahrungen in Deutschland nur schwer verallgemeinern lassen. Somit ist auch die Risikobewertung im Vergleich von Projektfinanzierung und Forfaitierung nur eingeschränkt möglich. In dieser Arbeit wurden Risiken nach den Lebenszyklusphasen eines Projektes von der Planungsphase bis zur Betriebsphase identifiziert. Die mit dem Einredeverzicht durch die öffentliche Hand übernommenen Risiken kommen vor allem bei einer Insolvenz der Projektgesellschaft zum Tragen. Dann muss die öffentliche Hand sowohl ihre Verpflichtung gegenüber der finanzierenden Bank erfüllen als auch die forfaitierte Leistung der (insolventen) Projektgesellschaft übernehmen bzw. neu ausschreiben. Vor dem Hindergrund der Ergebnisse wurde allerdings deutlich, dass bei der Bewertung von Risiken die Vortäuschung einer Scheingenauigkeit zu vermeiden ist. Wichtiger als die konkrete Bewertung ist die grundsätzliche Berücksichtigung von Risiken. Bei der Forfaitierung sollte die öffentliche Hand sowohl eine Due Diligence durchführen (lassen) als auch für ein begleitendes Projektcontrolling sorgen. Auf Probleme kann so schon im Vorfeld reagiert werden und es können entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Wichtig ist auch die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts, das von der Projektgesellschaft die ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital sowie die Beibringung von Fertigstellungsgarantien verlangt. Diese Maßnahmen reduzieren allerdings den Finanzierungskostenvorteil der Forfaitierung. Insofern ist zu fragen, ob die weite Verbreitung der Forfaitierung bei relativ kleinen Projekten in Deutschland nicht in der vordergründig niedrigeren regelmäßigen Zahlung der öffentlichen Hand begründet ist und sich bei Berücksichtigung aller zusätzlichen Risiken und Controllingkosten nicht schnell ins Gegenteil verkehrt. Die zunehmende Erfahrung und Standardisierung der Projektfinanzierung für PPP-Projekte dürfte in Zukunft auch zu einer Reduzierung der Due Diligence- und Controllingkosten führen und so die Projektfinanzierung auch für relativ kleine Projekte wirtschaftlich machen. Unabhängig von der Finanzierungsart sollte es jedoch das Ziel sein, die Risikobewertung auf eine belastbare Grundlage zu stellen. Eine Auswertung der aktuellen und zukünftigen PPP-Projekte könnte eine solche Basis liefern. Bis empirische Ergebnisse für die verschiedenen Einsatzbereiche von PPP verfügbar sind, sollten existierende Risiken auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies würde zu einer Fehlbewertung von Alternativen in der Projektdurchführung führen und letztendlich die in PPP gesetzten Erwartungen enttäuschen und den wirtschaftlichen Erfolg gefährden. BIOGRAFIE Borusiak, Christian: Christian Borusiak, Dipl.-Ing. und Dipl.-Wirt.Ing., Studium an der RWTH Aachen, Abschlüsse 2003 und 2006. Derzeit ist Christian Borusiak tätig als Consultant und Projektmanager bei einer internationalen Management- und Projekt-Beratungsgesellschaft in den Bereichen Immobilien, Infrastruktur und Bauwesen. Er unterstützt öffentliche Auftraggeber, private Bieter und finanzierende Banken als technischer Berater im Zusammenhang mit der Ausschreibung und Durchführung von PPP-Projekten und im Technischen Risikomanagement., DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, H: 270mm, B: 190mm, T: 6mm, 78, [GW: 285g], Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung, Internationaler Versand

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Finanzierung von Public Private Partnership Projekten - Christian Borusiak
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Christian Borusiak:
Finanzierung von Public Private Partnership Projekten - neues Buch

2007, ISBN: 9783836654333

ID: 692674357

Das Thema PPP gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind einerseits die prekäre finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte sowie andererseits die Möglichkeit der öffentlichen Hand, ihre Aufgaben im Rahmen von PPP-Projekten effizienter als mittels konventioneller Realisierung wahrnehmen zu können. In der effizienten Realisierung liegt für viele Kommunen die Chance, den grossen Investitionsbedarf der kommenden Jahre zumindest teilweise durch privates Kapital decken zu können. Für den Erfolg von PPP-Projekten ist unter anderem die Risikoverteilung zwischen öffentlicher Hand und privatem Partner von entscheidender Bedeutung. Bei der in Deutschland zur Finanzierung von PPP neben der Projektfinanzierung häufig verwendeten Forfaitierung mit Einredeverzicht kommt es zu einer Umverteilung der Risiken. Die öffentliche Hand übernimmt nun Risiken, die bei einer Projektfinanzierung in den Verantwortungsbereich des privaten Partners fallen. Ziel dieser Arbeit war es, diese Risiken aus Sicht der öffentlichen Hand zu bewerten. Dabei hat es sich gezeigt, dass sich die Risiken unterschiedlicher PPP-Projekte bedingt durch die Vielfalt der Projekte und den noch geringen Erfahrungen in Deutschland nur schwer verallgemeinern lassen. Somit ist auch die Risikobewertung im Vergleich von Projektfinanzierung und Forfaitierung nur eingeschränkt möglich. In dieser Arbeit wurden Risiken nach den Lebenszyklusphasen eines Projektes von der Planungsphase bis zur Betriebsphase identifiziert. Die mit dem Einredeverzicht durch die öffentliche Hand übernommenen Risiken kommen vor allem bei einer Insolvenz der Projektgesellschaft zum Tragen. Dann muss die öffentliche Hand sowohl ihre Verpflichtung gegenüber der finanzierenden Bank erfüllen als auch die forfaitierte Leistung der (insolventen) Projektgesellschaft übernehmen bzw. neu ausschreiben. Bewertet wurden Einzelrisiken nach dem folgenden System: Zunächst wurde ein Risikofaktor aus der Schadenshöhe und der Wahrscheinlichkeit eines Szenarios berechnet. Zur Berücksichtigung einer Insolvenz wurde dieser Faktor noch mit der Wahrscheinlichkeit der Insolvenz multipliziert. Die Insolvenzwahrscheinlichkeit wurde aus dem Rating der Projektgesellschaft abgeleitet. Die Verfügbarkeit von empirischen Ausfallraten für deutsche PPP-Projekte war allerdings nicht gegeben. Vor dem Hindergrund der Ergebnisse wurde allerdings deutlich, dass bei der Bewertung von Risiken die Vortäuschung einer Scheingenauigkeit zu vermeiden ist. Wichtiger als die konkrete Bewertung ist die grundsätzliche Berücksichtigung von Risiken. Bei der Forfaitierung sollte die öffentliche Hand sowohl eine Due Diligence durchführen (lassen) als auch für ein begleitendes Projektcontrolling sorgen. Auf Probleme kann so schon im Vorfeld reagiert werden und es können entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet werden. Wichtig ist auch die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts, das von der Projektgesellschaft die ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital sowie die Beibringung von Fertigstellungsgarantien verlangt. Diese Massnahmen reduzieren allerdings den Finanzierungskostenvorteil der Forfaitierung. Insofern ist zu fragen, ob die weite Verbreitung der Forfaitierung bei relativ kleinen Projekten in Deutschland nicht in der vordergründig niedrigeren regelmässigen Zahlung der öffentlichen Hand begründet ist und sich bei Berücksichtigung aller zusätzlichen Risiken und Controllingkosten nicht schnell ins Gegenteil verkehrt. Die zunehmende Erfahrung und Standardisierung der Projektfinanzierung für PPP-Projekte dürfte in Zukunft auch zu einer Reduzierung der Due Diligence- und Controllingkosten führen und so die Projektfinanzierung auch für relativ kleine Projekte wirtschaftlich machen. Unabhängig von der Finanzierungsart sollte es jedoch das Ziel sein, die Risikobewertung auf eine belastbare Grundlage zu stellen. Eine Auswertung der aktuellen und zukünftigen PPP-Projekte könnte eine solche Basis liefern. Bis empirische Ergebnisse für die verschiedenen Einsatzbereiche von PPP verfügbar sind, sollten existierende Risiken auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies würde zu einer Fehlbewertung von Alternativen in der Projektdurchführung führen und letztendlich die in PPP gesetzten Erwartungen enttäuschen und den wirtschaftlichen Erfolg gefährden. Risikoverteilung und -bewertung bei Projektfinanzierung und Forfaitierung. Dipl.-Arb. Buch (dtsch.) Taschenbuch 25.10.2007 Bücher>Sachbücher>Business & Karriere>Wirtschaft, Diplomica Verlag, .200

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Finanzierung von Public Private Partnership Projekten - Christian Borusiak
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Christian Borusiak:
Finanzierung von Public Private Partnership Projekten - neues Buch

ISBN: 9783836654333

ID: 167959442

Das Thema PPP gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind einerseits die prekäre finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte sowie andererseits die Möglichkeit der öffentlichen Hand, ihre Aufgaben im Rahmen von PPP-Projekten effizienter als mittels konventioneller Realisierung wahrnehmen zu können. In der effizienten Realisierung liegt für viele Kommunen die Chance, den großen Investitionsbedarf der kommenden Jahre zumindest teilweise durch privates Kapital decken zu können. Für den Erfolg von PPP-Projekten ist unter anderem die Risikoverteilung zwischen öffentlicher Hand und privatem Partner von entscheidender Bedeutung. Bei der in Deutschland zur Finanzierung von PPP neben der Projektfinanzierung häufig verwendeten Forfaitierung mit Einredeverzicht kommt es zu einer Umverteilung der Risiken. Die öffentliche Hand übernimmt nun Risiken, die bei einer Projektfinanzierung in den Verantwortungsbereich des privaten Partners fallen. Ziel dieser Arbeit war es, diese Risiken aus Sicht der öffentlichen Hand zu bewerten. Dabei hat es sich gezeigt, dass sich die Risiken unterschiedlicher PPP-Projekte bedingt durch die Vielfalt der Projekte und den noch geringen Erfahrungen in Deutschland nur schwer verallgemeinern lassen. Somit ist auch die Risikobewertung im Vergleich von Projektfinanzierung und Forfaitierung nur eingeschränkt möglich. In dieser Arbeit wurden Risiken nach den Lebenszyklusphasen eines Projektes von der Planungsphase bis zur Betriebsphase identifiziert. Die mit dem Einredeverzicht durch die öffentliche Hand übernommenen Risiken kommen vor allem bei einer Insolvenz der Projektgesellschaft zum Tragen. Dann muss die öffentliche Hand sowohl ihre Verpflichtung gegenüber der finanzierenden Bank erfüllen als auch die forfaitierte Leistung der (insolventen) Projektgesellschaft übernehmen bzw. neu ausschreiben. Bewertet wurden Einzelrisiken nach dem folgenden System: Zunächst wurde ein Risikofaktor aus der Schadenshöhe und der Wahrscheinlichkeit eines Szenarios berechnet. Zur Berücksichtigung einer Insolvenz wurde dieser Faktor noch mit der Wahrscheinlichkeit der Insolvenz multipliziert. Die Insolvenzwahrscheinlichkeit wurde aus dem Rating der Projektgesellschaft abgeleitet. Die Verfügbarkeit von empirischen Ausfallraten für deutsche PPP-Projekte war allerdings nicht gegeben. Vor dem Hindergrund der Ergebnisse wurde allerdings deutlich, dass bei der Bewertung von Risiken die Vortäuschung einer Scheingenauigkeit zu vermeiden ist. Wichtiger als die konkrete Bewertung ist die grundsätzliche Berücksichtigung von Risiken. Bei der Forfaitierung sollte die öffentliche Hand sowohl eine Due Diligence durchführen (lassen) als auch für ein begleitendes Projektcontrolling sorgen. Auf Probleme kann so schon im Vorfeld reagiert werden und es können entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Wichtig ist auch die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts, das von der Projektgesellschaft die ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital sowie die Beibringung von Fertigstellungsgarantien verlangt. Diese Maßnahmen reduzieren allerdings den Finanzierungskostenvorteil der Forfaitierung. Insofern ist zu fragen, ob die weite Verbreitung der Forfaitierung bei relativ kleinen Projekten in Deutschland nicht in der vordergründig niedrigeren regelmäßigen Zahlung der öffentlichen Hand begründet ist und sich bei Berücksichtigung aller zusätzlichen Risiken und Controllingkosten nicht schnell ins Gegenteil verkehrt. Die zunehmende Erfahrung und Standardisierung der Projektfinanzierung für PPP-Projekte dürfte in Zukunft auch zu einer Reduzierung der Due Diligence- und Controllingkosten führen und so die Projektfinanzierung auch für relativ kleine Projekte wirtschaftlich machen. Unabhängig von der Finanzierungsart sollte es jedoch das Ziel sein, die Risikobewertung auf eine belastbare Grundlage zu stellen. Eine Auswertung der aktuellen und zukünftigen PPP-Projekte könnte eine solche Basis liefern. Bis empirische Ergebnisse für die verschiedenen Einsatzbereiche von PPP verfügbar sind, sollten existierende Risiken auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies würde zu einer Fehlbewertung von Alternativen in der Projektdurchführung führen und letztendlich die in PPP gesetzten Erwartungen enttäuschen und den wirtschaftlichen Erfolg gefährden. Risikoverteilung und -bewertung bei Projektfinanzierung und Forfaitierung. Dipl.-Arb. Buch (dtsch.) Bücher>Sachbücher>Business & Karriere>Wirtschaft, Diplomica Verlag

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ISBN: 9783836654333

ID: 660257

Hauptbeschreibung Das Thema PPP gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Grnde dafr sind einerseits die prekre finanzielle Situation der ffentlichen Haushalte sowie andererseits die Mglichkeit der ffentlichen Hand, ihre Aufgaben im Rahmen von PPP-Projekten effizienter als mittels konventioneller Realisierung wahrnehmen zu knnen. In der effizienten Realisierung liegt fr viele Kommunen die Chance, den groen Investitionsbedarf der kommenden Jahre zumindest teilweise durch privates Kapital decken zu knnen. Fr den Erfolg von PPP-Projekten ist unter anderem die Risikoverteilung zwischen ffentlicher Hand und privatem Partner von entscheidender Bedeutung. Bei der in Deutschland zur Finanzierung von PPP - neben der Projektfinanzierung - hufig verwendeten Forfaitierung mit Einredeverzicht kommt es zu einer Umverteilung der Risiken. Die ffentliche Hand bernimmt nun Risiken, die bei einer Projektfinanzierung in den Verantwortungsbereich des privaten Partners fallen. Ziel dieser Arbeit war es, diese Risiken aus Sicht der ffentlichen Hand zu bewerten. Dabei hat es sich gezeigt, dass sich die Risiken unterschiedlicher PPP-Projekte bedingt durch die Vielfalt der Projekte und den noch geringen Erfahrungen in Deutschland nur schwer verallgemeinern lassen. Somit ist auch die Risikobewertung im Vergleich von Projektfinanzierung und Forfaitierung nur eingeschrnkt mglich. In dieser Arbeit wurden Risiken nach den Lebenszyklusphasen eines Projektes - von der Planungsphase bis zur Betriebsphase - identifiziert. Die mit dem Einredeverzicht durch die ffentliche Hand bernommenen Risiken kommen vor allem bei einer Insolvenz der Projektgesellschaft zum Tragen. Dann muss die ffentliche Hand sowohl ihre Verpflichtung gegenber der finanzierenden Bank erfllen als auch die forfaitierte Leistung der (insolventen) Projektgesellschaft bernehmen bzw. neu ausschreiben. Bewertet wurden Einzelrisiken nach dem folgenden System: Zunchst wurde ein Risikofaktor aus der Schadenshhe und der Wahrscheinlichkeit eines Szenarios berechnet. Zur Bercksichtigung einer Insolvenz wurde dieser Faktor noch mit der Wahrscheinlichkeit der Insolvenz multipliziert. Die Insolvenzwahrscheinlichkeit wurde aus dem Rating der Projektgesellschaft abgeleitet. Die Verfgbarkeit von empirischen Ausfallraten fr deutsche PPP-Projekte war allerdings nicht gegeben. Vor dem Hindergrund der Ergebnisse wurde allerdings deutlich, dass bei der Bewertung von Risiken die Vortuschung einer Scheingenauigkeit zu vermeiden ist. Wichtiger als die konkrete Bewertung ist die grundstzliche Bercksichtigung von Risiken. Bei der Forfaitierung sollte die ffentliche Hand sowohl eine Due Diligence durchfhren (lassen) als auch fr ein begleitendes Projektcontrolling sorgen. Auf Probleme kann so schon im Vorfeld reagiert werden und es knnen entsprechende Gegenmanahmen eingeleitet werden. Wichtig ist auch die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts, das von der Projektgesellschaft die ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital sowie Professions and Applied Sciences Professions and Applied Sciences eBook, Diplomica Verlag

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Finanzierung von Public Private Partnership Projekten

Das Thema PPP gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind einerseits die prekäre finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte sowie andererseits die Möglichkeit der öffentlichen Hand, ihre Aufgaben im Rahmen von PPP-Projekten effizienter als mittels konventioneller Realisierung wahrnehmen zu können. Für den Erfolg von PPP-Projekten ist unter anderem die Risikoverteilung zwischen öffentlicher Hand und privatem Partner von entscheidender Bedeutung. Bei der in Deutschland zur Finanzierung von PPP - neben der Projektfinanzierung - häufig verwendeten Forfaitierung mit Einredeverzicht kommt es zu einer Umverteilung der Risiken. Die öffentliche Hand übernimmt nun Risiken, die bei einer Projektfinanzierung in den Verantwortungsbereich des privaten Partners fallen. Ziel dieser Arbeit war es, diese Risiken aus Sicht der öffentlichen Hand zu bewerten. Dabei hat es sich gezeigt, dass sich die Risiken unterschiedlicher PPP-Projekte bedingt durch die Vielfalt der Projekte und den noch geringen Erfahrungen in Deutschland nur schwer verallgemeinern lassen. Somit ist auch die Risikobewertung im Vergleich von Projektfinanzierung und Forfaitierung nur eingeschränkt möglich. In dieser Arbeit wurden Risiken nach den Lebenszyklusphasen eines Projektes - von der Planungsphase bis zur Betriebsphase - identifiziert. Die mit dem Einredeverzicht durch die öffentliche Hand übernommenen Risiken kommen vor allem bei einer Insolvenz der Projektgesellschaft zum Tragen. Dann muss die öffentliche Hand sowohl ihre Verpflichtung gegenüber der finanzierenden Bank erfüllen als auch die forfaitierte Leistung der (insolventen) Projektgesellschaft übernehmen bzw. neu ausschreiben. Vor dem Hindergrund der Ergebnisse wurde allerdings deutlich, dass bei der Bewertung von Risiken die Vortäuschung einer Scheingenauigkeit zu vermeiden ist. Wichtiger als die konkrete Bewertung ist die grundsätzliche Berücksichtigung von Risiken. Bei der Forfaitierung sollte die öffentliche Hand sowohl eine Due Diligence durchführen (lassen) als auch für ein begleitendes Projektcontrolling sorgen. Auf Probleme kann so schon im Vorfeld reagiert werden und es können entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Wichtig ist auch die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts, das von der Projektgesellschaft die ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital sowie die Beibringung von Fertigstellungsgarantien verlangt. Diese Maßnahmen reduzieren allerdings den Finanzierungskostenvorteil der Forfaitierung. Insofern ist zu fragen, ob die weite Verbreitung der Forfaitierung bei relativ kleinen Projekten in Deutschland nicht in der vordergründig niedrigeren regelmäßigen Zahlung der öffentlichen Hand begründet ist und sich bei Berücksichtigung aller zusätzlichen Risiken und Controllingkosten nicht schnell ins Gegenteil verkehrt. Die zunehmende Erfahrung und Standardisierung der Projektfinanzierung für PPP-Projekte dürfte in Zukunft auch zu einer Reduzierung der Due Diligence- und Controllingkosten führen und so die Projektfinanzierung auch für relativ kleine Projekte wirtschaftlich machen. Unabhängig von der Finanzierungsart sollte es jedoch das Ziel sein, die Risikobewertung auf eine belastbare Grundlage zu stellen. Eine Auswertung der aktuellen und zukünftigen PPP-Projekte könnte eine solche Basis liefern. Bis empirische Ergebnisse für die verschiedenen Einsatzbereiche von PPP verfügbar sind, sollten existierende Risiken auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dies würde zu einer Fehlbewertung von Alternativen in der Projektdurchführung führen und letztendlich die in PPP gesetzten Erwartungen enttäuschen und den wirtschaftlichen Erfolg gefährden.

Detailangaben zum Buch - Finanzierung von Public Private Partnership Projekten


EAN (ISBN-13): 9783836654333
ISBN (ISBN-10): 3836654334
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: Diplomica Verlag
106 Seiten
Gewicht: 0,271 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 14.11.2007 10:03:17
Buch zuletzt gefunden am 12.10.2017 07:56:11
ISBN/EAN: 3836654334

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8366-5433-4, 978-3-8366-5433-3


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