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Gesundheitswebsites für Jugendliche - Nicola Steinhauff
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Nicola Steinhauff:
Gesundheitswebsites für Jugendliche - neues Buch

2003, ISBN: 9783832494124

ID: 9783832494124

Kritische Analyse und Entwicklung eines optimierten Modells Inhaltsangabe:Problemstellung: Das Medium Internet nimmt für unsere Gesellschaft in den Bereichen Informationsrecherche, Kommunikation und Unterhaltung einen immer höheren Stellenwert ein. Auch für den Gesundheitssektor wurden seine Möglichkeiten der Informationsvermittlung und interaktiven Beratung entdeckt. Es lassen sich eine Vielzahl an Internetseiten finden, die einem breiten Publikum mit unterschiedlichem Wissensstand gesundheitsbezogene sowie medizinische Informationen vermitteln. Die Angebote reichen dabei von präventiven Tipps aus dem Gesundheitsförderungs- und Wellnessbereich über Erläuterungen von Krankheitsbildern sowie der Darstellung von Behandlungsvarianten bis hin zu den Möglichkeiten der Rehabilitation. Dem Nutzer steht somit prinzipiell die Möglichkeit offen, sich mit Hilfe des Internets in jeder gesundheitlichen Lebenslage mit Informationen, Anregungen und Antworten auf seine persönlichen Fragen zu versorgen. Andererseits besteht in Folge der immensen Größe und Vielfalt des Angebotspektrums leicht die Gefahr des Orientierungsverlustes. Der Mensch wird im Internet mit einer Flut von Tipps und Ratschlägen konfrontiert, die in ihrer Qualität und Verlässlichkeit stark schwanken. Somit eröffnet sich die Fragestellung, wie es dem Gesundheitsinteressierten gelingen kann, sich in dieser digitalen Welt zurechtzufinden. Wie erhält er genau die Informationen, welche er sucht und die die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen, die laiengerecht aufgearbeitet sind und die aus einer neutralen Quelle stammen Zunehmend schwieriger gestaltet sich der Zugriff auf diesen riesigen Informationspool bei sozial benachteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft sowie weniger gesundheitsbewussten und desinteressierten Menschen. Dennoch steckt im Internet aufgrund seiner informativen und interaktiven Möglichkeiten ein hohes Potential, um dem Thema Gesundheit in der Gesellschaft einen Raum zu geben und eine große Menge an Menschen zu erreichen. Von all den Nutzern des Internets betrachtet die vorliegende Arbeit in diesem Kontext schwerpunktmäßig die Zielgruppe der Jugendlichen. Während die Erwachsenen einem extrem breiten Spektrum an Gesundheitsinformationen im Internet gegenüberstehen, ist das Angebot an Gesundheitswebsites speziell für Jugendliche in Deutschland eher gering. Dies verwundert in so fern, als dass die junge Generation mit dem Computer aufgewachsen und mit den Möglichkeiten des Internets schon früh vertraut ist. Nach Angaben des Jugendgesundheitssurveys 2002 sind 65% der Haushalte, in denen 12- bis 19-jährige aufwachsen, mit einem Internetzugang und 91% mit einem PC ausgestattet (Richter & Settertobulte 2003). Zudem bieten sich in Jugendzentren, Schulen, Internetcafes und bei Freunden zahlreiche Möglichkeiten, im Internet zu surfen. Der Widerspruch zwischen großer Akzeptanz und umfänglicher Nutzung eines Mediums einerseits, aber nur mangelhafter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten bei der Gesundheitsinformation Jugendlicher andererseits war Ausgangspunkt meiner Beschäftigung mit dieser Thematik. In diesem Zusammenhang sollten verschiedene Fragestellungen geklärt werden: Sind Jugendliche so gesund, dass sich ein solches Angebot nicht lohnen würde Oder ist das Desinteresse an dem eigenen Gesundheitszustand in diesem Alter noch zu hoch Vielleicht erscheint eine Internetseite als Medium auch einfach nicht erfolgversprechend genug, die Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter voranzutreiben, da sie von den Jugendlichen nicht entsprechend genutzt würde und keinen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten ausüben könnte Im Anschluss daran interessierte mich vor allem die Frage: Wie sollte eine Internetseite speziell für Jugendliche gestaltet und aufgebaut sein Dazu wurde ein Leitfaden entwickelt, der es ermöglicht, gesundheitsbezogene Internetseiten für Jugendliche, im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe, bezüglich ihrer Qualität und Angemessenheit zu bewerten. Anhand dieses Kriterienkatalogs werden dann im Rahmen dieser Arbeit drei Jugend-Websites aus verschiedenen Ländern (Deutschland, USA und Großbritannien) umfassend analysiert und beurteilt. Darauf aufbauend soll eine eigene Modellkonzeption für eine optimierte, zielgruppenspezifische Gesundheitswebsite, wie sie in dieser Form bislang in Deutschland nicht existiert, vorgestellt werden. Die vorliegende Ausarbeitung möchte dadurch einen Einstieg in eine Diskussion über Nutzen und Qualität von Gesundheitswebsites für Jugendliche liefern, die Beurteilung existierender Seiten aus Sicht der jungen Generation anhand spezieller Kriterien ermöglichen und letztendlich, durch das Modell einer umfassenden Gesundheitswebsite, eine neue Vision für einen innovativen Ansatz in der Gesundheitsförderung für junge Menschen liefern. Die vorliegende Arbeit gliedert sich daher in vier Teile: Im ersten Kapitel soll die besondere Gesundheits- und Lebenssituation von Jungendlichen dargestellt werden, um zu klären, in wie fern junge Menschen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind und durch welche Faktoren ihr Gesundheitsverhalten determiniert wird. Nur auf dieser Grundlage ist die Beurteilung der Rolle und Möglichkeiten von Gesundheitswebsites sowie die Abschätzung deren erforderlicher Inhalte möglich und sinnvoll. Im zweiten Teil soll die Bedeutung von Medien, insbesondere des Internets, für die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen dargestellt werden. Daher folgt nach einer kurzen Einführung in die Funktion des Internets in der Gesundheitskommunikation, eine Erläuterung des Informationsverhalten Jugendlicher, das heißt eine Darstellung, ob und wie junge Menschen sich gegenwärtig um Gesundheitsinformationen bemühen und welchen Stellenwert diese für die junge Generation einnehmen. Anschließend soll ein Überblick über bereits bestehende Gesundheitswebsites für Jugendliche in Deutschland und anderen Ländern gegeben werden, um beispielhaft die existierenden Ansätze herauszuarbeiten und eine Typisierung zu ermöglichen. Es folgt eine Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen von Medien allgemein in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie ein Vergleich der Potentiale der verschiedenen für Jugendliche relevanten Medien, um die mögliche Wirkung einer Gesundheitswebsite abschätzen zu können. Im dritten Kapitel wird der für diese Arbeit speziell entwickelter Kriterienkatalog vorgestellt, anhand dessen sich gesundheitsbezogene Internetseiten für die spezielle Zielgruppe Jugendlicher bewerten lassen sollen. Exemplarisch werden dazu drei sehr verschiedenartige, internationale Internetseiten im Hinblick auf ihre jeweiligen Potentiale und Defizite mit Hilfe dieses Leitfadens analysiert und beurteilt. Abschließend folgt nach einer Zusammenfassung der Kernaussagen dieser Arbeit im vierten Kapitel eine eigene Modellkonzeption eines Internetangebotes im Sinne einer Auswertung und Synthese, welche die besonderen Bedingungen der Lebensphase Jugend sowie die kritische Analyse des bestehenden Angebots zu berücksichtigen versucht. Daran schließt ein kurzer Ausblick, in welcher Form der Einsatz jugendspezifischer Gesundheitswebsites in Deutschland zukünftig wünschenswert wäre, an. Inhaltsverzeichnis: Einleitung2 1.Lebens- und Gesundheitssituation von Jugendlichen5 1.1Gesundheitsstatus von Jugendlichen5 1.2Lebensphase Jugend: Entwicklungsaufgaben und Gesundheitsverhalten8 1.2.1Entwicklungsaufgaben und Belastungen im Jugendalter8 1.2.2Gesundheitsverhalten im Jugendalter10 1.2.3Der Zusammenhang von Entwicklungsaufgaben und Gesundheitsverhalten14 1.3Ansatzpunkte für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention16 2.Bisherige Internet-Angebote zur gesundheitlichen Unterstützung von Jugendlichen und deren Bedeutung19 2.1Das Medium Internet in der Gesundheitskommunikation19 2.2Das Informationsverhalten Jugendlicher21 2.3Überblick über bestehende jugendspezifische Gesundheitswebsites23 2.4Möglichkeiten und Grenzen von Medien in der Gesundheitsförderung29 2.5Die Bedeutung des Internets im Vergleich zu anderen Gesundheitsmedien für Jugendliche33 3.Bewertung und Diskussion bestehender Gesundheitswebsites für Jugendliche40 3.1Kriterien zur Bewertung jugendspezifischer Gesundheitswebsites40 3.1.1Methodik40 3.1.2Erläuterung der Kriterien42 3.2Analyse und Bewertung ausgewählter Gesundheitswebsites48 3.2.1¿Drugcom¿ ¿ Deutschland49 3.2.2¿TeensHealth¿ - USA52 3.2.3¿Mind, Body & Soul¿ - Großbritannien56 4.Entwicklung eines optimierten Modells zur gesundheitlichen Unterstützung von Jugendlichen im Internet60 4.1Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse60 4.2Modellkonzeption einer optimierten Gesundheitswebsite für Jugendliche62 4.3Ausblick71 Literaturverzeichnis73 Anlage: Leitfaden zur Beurteilung von Gesundheitswebsites für Jugendliche80 Gesundheitswebsites für Jugendliche: Inhaltsangabe:Problemstellung: Das Medium Internet nimmt für unsere Gesellschaft in den Bereichen Informationsrecherche, Kommunikation und Unterhaltung einen immer höheren Stellenwert ein. Auch für den Gesundheitssektor wurden seine Möglichkeiten der Informationsvermittlung und interaktiven Beratung entdeckt. Es lassen sich eine Vielzahl an Internetseiten finden, die einem breiten Publikum mit unterschiedlichem Wissensstand gesundheitsbezogene sowie medizinische Informationen vermitteln. Die Angebote reichen dabei von präventiven Tipps aus dem Gesundheitsförderungs- und Wellnessbereich über Erläuterungen von Krankheitsbildern sowie der Darstellung von Behandlungsvarianten bis hin zu den Möglichkeiten der Rehabilitation. Dem Nutzer steht somit prinzipiell die Möglichkeit offen, sich mit Hilfe des Internets in jeder gesundheitlichen Lebenslage mit Informationen, Anregungen und Antworten auf seine persönlichen Fragen zu versorgen. Andererseits besteht in Folge der immensen Größe und Vielfalt des Angebotspektrums leicht die Gefahr des Orientierungsverlustes. Der Mensch wird im Internet mit einer Flut von Tipps und Ratschlägen konfrontiert, die in ihrer Qualität und Verlässlichkeit stark schwanken. Somit eröffnet sich die Fragestellung, wie es dem Gesundheitsinteressierten gelingen kann, sich in dieser digitalen Welt zurechtzufinden. Wie erhält er genau die Informationen, welche er sucht und die die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen, die laiengerecht aufgearbeitet sind und die aus einer neutralen Quelle stammen Zunehmend schwieriger gestaltet sich der Zugriff auf diesen riesigen Informationspool bei sozial benachteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft sowie weniger gesundheitsbewussten und desinteressierten Menschen. Dennoch steckt im Internet aufgrund seiner informativen und interaktiven Möglichkeiten ein hohes Potential, um dem Thema Gesundheit in der Gesellschaft einen Raum zu geben und eine große Menge an Menschen zu erreichen. Von all den Nutzern des Internets betrachtet die vorliegende Arbeit in diesem Kontext schwerpunktmäßig die Zielgruppe der Jugendlichen. Während die Erwachsenen einem extrem breiten Spektrum an Gesundheitsinformationen im Internet gegenüberstehen, ist das Angebot an Gesundheitswebsites speziell für Jugendliche in Deutschland eher gering. Dies verwundert in so fern, als dass die junge Generation mit dem Computer aufgewachsen und mit den Möglichkeiten des Internets schon früh vertraut ist. Nach Angaben des Jugendgesundheitssurveys 2002 sind 65% der Haushalte, in denen 12- bis 19-jährige aufwachsen, mit einem Internetzugang und 91% mit einem PC ausgestattet (Richter & Settertobulte 2003). Zudem bieten sich in Jugendzentren, Schulen, Internetcafes und bei Freunden zahlreiche Möglichkeiten, im Internet zu surfen. Der Widerspruch zwischen großer Akzeptanz und umfänglicher Nutzung eines Mediums einerseits, aber nur mangelhafter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten bei der Gesundheitsinformation Jugendlicher andererseits war Ausgangspunkt meiner Beschäftigung mit dieser Thematik. In diesem Zusammenhang sollten verschiedene Fragestellungen geklärt werden: Sind Jugendliche so gesund, dass sich ein solches Angebot nicht lohnen würde Oder ist das Desinteresse an dem eigenen Gesundheitszustand in diesem Alter noch zu hoch Vielleicht erscheint eine Internetseite als Medium auch einfach nicht erfolgversprechend genug, die Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter voranzutreiben, da sie von den Jugendlichen nicht entsprechend genutzt würde und keinen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten ausüben könnte Im Anschluss daran interessierte mich vor allem die Frage: Wie sollte eine Internetseite speziell für Jugendliche gestaltet und aufgebaut sein Dazu wurde ein Leitfaden entwickelt, der es ermöglicht, gesundheitsbezogene Internetseiten für Jugendliche, im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe, bezüglich ihrer Qualität und Angemessenheit zu bewerten. Anhand dieses Kriterienkatalogs werden dann im Rahmen dieser Arbeit drei Jugend-Websites aus verschiedenen Ländern (Deutschland, USA und Großbritannien) umfassend analysiert und beurteilt. Darauf aufbauend soll eine eigene Modellkonzeption für eine optimierte, zielgruppenspezifische Gesundheitswebsite, wie sie in dieser Form bislang in Deutschland nicht existiert, vorgestellt werden. Die vorliegende Ausarbeitung möchte dadurch einen Einstieg in eine Diskussion über Nutzen und Qualität von Gesundheitswebsites für Jugendliche liefern, die Beurteilung existierender Seiten aus Sicht der jungen Generation anhand spezieller Kriterien ermöglichen und letztendlich, durch das Modell einer umfassenden Gesundheitswebsite, eine neue Vision für einen innovativen Ansatz in der Gesundheitsförderung für junge Menschen liefern. Die vorliegende Arbeit gliedert sich daher in vier Teile: Im ersten Kapitel soll die besondere Gesundheits- und Lebenssituation von Jungendlichen dargestellt werden, um zu klären, in wie fern junge Menschen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind und durch welche Faktoren ihr Gesundheitsverhalten determiniert wird. Nur auf dieser Grundlage ist die Beurteilung der Rolle und Möglichkeiten von Gesundheitswebsites sowie die Abschätzung deren erforderlicher Inhalte möglich und sinnvoll. Im zweiten Teil soll die Bedeutung von Medien, insbesondere des Internets, für die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen dargestellt werden. Daher folgt nach einer kurzen Einführung in die Funktion des Internets in der Gesundheitskommunikation, eine Erläuterung des Informationsverhalten Jugendlicher, das heißt eine Darstellung, ob und wie junge Menschen sich, Diplomica Verlag

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Gesundheitswebsites für Jugendliche - Nicola Steinhauff
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2003, ISBN: 9783832494124

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Kritische Analyse und Entwicklung eines optimierten Modells Inhaltsangabe:Problemstellung: Das Medium Internet nimmt für unsere Gesellschaft in den Bereichen Informationsrecherche, Kommunikation und Unterhaltung einen immer höheren Stellenwert ein. Auch für den Gesundheitssektor wurden seine Möglichkeiten der Informationsvermittlung und interaktiven Beratung entdeckt. Es lassen sich eine Vielzahl an Internetseiten finden, die einem breiten Publikum mit unterschiedlichem Wissensstand gesundheitsbezogene sowie medizinische Informationen vermitteln. Die Angebote reichen dabei von präventiven Tipps aus dem Gesundheitsförderungs- und Wellnessbereich über Erläuterungen von Krankheitsbildern sowie der Darstellung von Behandlungsvarianten bis hin zu den Möglichkeiten der Rehabilitation. Dem Nutzer steht somit prinzipiell die Möglichkeit offen, sich mit Hilfe des Internets in jeder gesundheitlichen Lebenslage mit Informationen, Anregungen und Antworten auf seine persönlichen Fragen zu versorgen. Andererseits besteht in Folge der immensen Größe und Vielfalt des Angebotspektrums leicht die Gefahr des Orientierungsverlustes. Der Mensch wird im Internet mit einer Flut von Tipps und Ratschlägen konfrontiert, die in ihrer Qualität und Verlässlichkeit stark schwanken. Somit eröffnet sich die Fragestellung, wie es dem Gesundheitsinteressierten gelingen kann, sich in dieser digitalen Welt zurechtzufinden. Wie erhält er genau die Informationen, welche er sucht und die die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen, die laiengerecht aufgearbeitet sind und die aus einer neutralen Quelle stammen Zunehmend schwieriger gestaltet sich der Zugriff auf diesen riesigen Informationspool bei sozial benachteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft sowie weniger gesundheitsbewussten und desinteressierten Menschen. Dennoch steckt im Internet aufgrund seiner informativen und interaktiven Möglichkeiten ein hohes Potential, um dem Thema Gesundheit in der Gesellschaft einen Raum zu geben und eine große Menge an Menschen zu erreichen. Von all den Nutzern des Internets betrachtet die vorliegende Arbeit in diesem Kontext schwerpunktmäßig die Zielgruppe der Jugendlichen. Während die Erwachsenen einem extrem breiten Spektrum an Gesundheitsinformationen im Internet gegenüberstehen, ist das Angebot an Gesundheitswebsites speziell für Jugendliche in Deutschland eher gering. Dies verwundert in so fern, als dass die junge Generation mit dem Computer aufgewachsen und mit den Möglichkeiten des Internets schon früh vertraut ist. Nach Angaben des Jugendgesundheitssurveys 2002 sind 65% der Haushalte, in denen 12- bis 19-jährige aufwachsen, mit einem Internetzugang und 91% mit einem PC ausgestattet (Richter & Settertobulte 2003). Zudem bieten sich in Jugendzentren, Schulen, Internetcafes und bei Freunden zahlreiche Möglichkeiten, im Internet zu surfen. Der Widerspruch zwischen großer Akzeptanz und umfänglicher Nutzung eines Mediums einerseits, aber nur mangelhafter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten bei der Gesundheitsinformation Jugendlicher andererseits war Ausgangspunkt meiner Beschäftigung mit dieser Thematik. In diesem Zusammenhang sollten verschiedene Fragestellungen geklärt werden: Sind Jugendliche so gesund, dass sich ein solches Angebot nicht lohnen würde Oder ist das Desinteresse an dem eigenen Gesundheitszustand in diesem Alter noch zu hoch Vielleicht erscheint eine Internetseite als Medium auch einfach nicht erfolgversprechend genug, die Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter voranzutreiben, da sie von den Jugendlichen nicht entsprechend genutzt würde und keinen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten ausüben könnte Im Anschluss daran interessierte mich vor allem die Frage: Wie sollte eine Internetseite speziell für Jugendliche gestaltet und aufgebaut sein Dazu wurde ein Leitfaden entwickelt, der es ermöglicht, gesundheitsbezogene Internetseiten für Jugendliche, im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe, bezüglich ihrer Qualität und Angemessenheit zu bewerten. Anhand dieses Kriterienkatalogs werden dann im Rahmen dieser Arbeit drei Jugend-Websites aus verschiedenen Ländern (Deutschland, USA und Großbritannien) umfassend analysiert und beurteilt. Darauf aufbauend soll eine eigene Modellkonzeption für eine optimierte, zielgruppenspezifische Gesundheitswebsite, wie sie in dieser Form bislang in Deutschland nicht existiert, vorgestellt werden. Die vorliegende Ausarbeitung möchte dadurch einen Einstieg in eine Diskussion über Nutzen und Qualität von Gesundheitswebsites für Jugendliche liefern, die Beurteilung existierender Seiten aus Sicht der jungen Generation anhand spezieller Kriterien ermöglichen und letztendlich, durch das Modell einer umfassenden Gesundheitswebsite, eine neue Vision für einen innovativen Ansatz in der Gesundheitsförderung für junge Menschen liefern. Die vorliegende Arbeit gliedert sich daher in vier Teile: Im ersten Kapitel soll die besondere Gesundheits- und Lebenssituation von Jungendlichen dargestellt werden, um zu klären, in wie fern junge Menschen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind und durch welche Faktoren ihr Gesundheitsverhalten determiniert wird. Nur auf dieser Grundlage ist die Beurteilung der Rolle und Möglichkeiten von Gesundheitswebsites sowie die Abschätzung deren erforderlicher Inhalte möglich und sinnvoll. Im zweiten Teil soll die Bedeutung von Medien, insbesondere des Internets, für die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen dargestellt werden. Daher folgt nach einer kurzen Einführung in die Funktion des Internets in der Gesundheitskommunikation, eine Erläuterung des Informationsverhalten Jugendlicher, das heißt eine Darstellung, ob und wie junge Menschen sich gegenwärtig um Gesundheitsinformationen bemühen und welchen Stellenwert diese für die junge Generation einnehmen. Anschließend soll ein Überblick über bereits bestehende Gesundheitswebsites für Jugendliche in Deutschland und anderen Ländern gegeben werden, um beispielhaft die existierenden Ansätze herauszuarbeiten und eine Typisierung zu ermöglichen. Es folgt eine Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen von Medien allgemein in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie ein Vergleich der Potentiale der verschiedenen für Jugendliche relevanten Medien, um die mögliche Wirkung einer Gesundheitswebsite abschätzen zu können. Im dritten Kapitel wird der für diese Arbeit speziell entwickelter Kriterienkatalog vorgestellt, anhand dessen sich gesundheitsbezogene Internetseiten für die spezielle Zielgruppe Jugendlicher bewerten lassen sollen. Exemplarisch werden dazu drei sehr verschiedenartige, internationale Internetseiten im Hinblick auf ihre jeweiligen Potentiale und Defizite mit Hilfe dieses Leitfadens analysiert und beurteilt. Abschließend folgt nach einer Zusammenfassung der Kernaussagen dieser Arbeit im vierten Kapitel eine eigene Modellkonzeption eines Internetangebotes im Sinne einer Auswertung und Synthese, welche die besonderen Bedingungen der Lebensphase Jugend sowie die kritische Analyse des bestehenden Angebots zu berücksichtigen versucht. Daran schließt ein kurzer Ausblick, in welcher Form der Einsatz jugendspezifischer Gesundheitswebsites in Deutschland zukünftig wünschenswert wäre, an. Inhaltsverzeichnis: Einleitung2 1.Lebens- und Gesundheitssituation von Jugendlichen5 1.1Gesundheitsstatus von Jugendlichen5 1.2Lebensphase Jugend: Entwicklungsaufgaben und Gesundheitsverhalten8 1.2.1Entwicklungsaufgaben und Belastungen im Jugendalter8 1.2.2Gesundheitsverhalten im Jugendalter10 1.2.3Der Zusammenhang von Entwicklungsaufgaben und Gesundheitsverhalten14 1.3Ansatzpunkte für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention16 2.Bisherige Internet-Angebote zur gesundheitlichen Unterstützung von Jugendlichen und deren Bedeutung19 2.1Das Medium Internet in der Gesundheitskommunikation19 2.2Das Informationsverhalten Jugendlicher21 2.3Überblick über bestehende jugendspezifische Gesundheitswebsites23 2.4Möglichkeiten und Grenzen von Medien in der Gesundheitsförderung29 2.5Die Bedeutung des Internets im Vergleich zu anderen Gesundheitsmedien für Jugendliche33 3.Bewertung und Diskussion bestehender Gesundheitswebsites für Jugendliche40 3.1Kriterien zur Bewertung jugendspezifischer Gesundheitswebsites40 3.1.1Methodik40 3.1.2Erläuterung der Kriterien42 3.2Analyse und Bewertung ausgewählter Gesundheitswebsites48 3.2.1¿Drugcom¿ ¿ Deutschland49 3.2.2¿TeensHealth¿ - USA52 3.2.3¿Mind, Body & Soul¿ - Großbritannien56 4.Entwicklung eines optimierten Modells zur gesundheitlichen Unterstützung von Jugendlichen im Internet60 4.1Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse60 4.2Modellkonzeption einer optimierten Gesundheitswebsite für Jugendliche62 4.3Ausblick71 Literaturverzeichnis73 Anlage: Leitfaden zur Beurteilung von Gesundheitswebsites für Jugendliche80 Gesundheitswebsites für Jugendliche: Inhaltsangabe:Problemstellung: Das Medium Internet nimmt für unsere Gesellschaft in den Bereichen Informationsrecherche, Kommunikation und Unterhaltung einen immer höheren Stellenwert ein. Auch für den Gesundheitssektor wurden seine Möglichkeiten der Informationsvermittlung und interaktiven Beratung entdeckt. Es lassen sich eine Vielzahl an Internetseiten finden, die einem breiten Publikum mit unterschiedlichem Wissensstand gesundheitsbezogene sowie medizinische Informationen vermitteln. Die Angebote reichen dabei von präventiven Tipps aus dem Gesundheitsförderungs- und Wellnessbereich über Erläuterungen von Krankheitsbildern sowie der Darstellung von Behandlungsvarianten bis hin zu den Möglichkeiten der Rehabilitation. Dem Nutzer steht somit prinzipiell die Möglichkeit offen, sich mit Hilfe des Internets in jeder gesundheitlichen Lebenslage mit Informationen, Anregungen und Antworten auf seine persönlichen Fragen zu versorgen. Andererseits besteht in Folge der immensen Größe und Vielfalt des Angebotspektrums leicht die Gefahr des Orientierungsverlustes. Der Mensch wird im Internet mit einer Flut von Tipps und Ratschlägen konfrontiert, die in ihrer Qualität und Verlässlichkeit stark schwanken. Somit eröffnet sich die Fragestellung, wie es dem Gesundheitsinteressierten gelingen kann, sich in dieser digitalen Welt zurechtzufinden. Wie erhält er genau die Informationen, welche er sucht und die die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen, die laiengerecht aufgearbeitet sind und die aus einer neutralen Quelle stammen Zunehmend schwieriger gestaltet sich der Zugriff auf diesen riesigen Informationspool bei sozial benachteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft sowie weniger gesundheitsbewussten und desinteressierten Menschen. Dennoch steckt im Internet aufgrund seiner informativen und interaktiven Möglichkeiten ein hohes Potential, um dem Thema Gesundheit in der Gesellschaft einen Raum zu geben und eine große Menge an Menschen zu erreichen. Von all den Nutzern des Internets betrachtet die vorliegende Arbeit in diesem Kontext schwerpunktmäßig die Zielgruppe der Jugendlichen. Während die Erwachsenen einem extrem breiten Spektrum an Gesundheitsinformationen im Internet gegenüberstehen, ist das Angebot an Gesundheitswebsites speziell für Jugendliche in Deutschland eher gering. Dies verwundert in so fern, als dass die junge Generation mit dem Computer aufgewachsen und mit den Möglichkeiten des Internets schon früh vertraut ist. Nach Angaben des Jugendgesundheitssurveys 2002 sind 65% der Haushalte, in denen 12- bis 19-jährige aufwachsen, mit einem Internetzugang und 91% mit einem PC ausgestattet (Richter & Settertobulte 2003). Zudem bieten sich in Jugendzentren, Schulen, Internetcafes und bei Freunden zahlreiche Möglichkeiten, im Internet zu surfen. Der Widerspruch zwischen großer Akzeptanz und umfänglicher Nutzung eines Mediums einerseits, aber nur mangelhafter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten bei der Gesundheitsinformation Jugendlicher andererseits war Ausgangspunkt meiner Beschäftigung mit dieser Thematik. In diesem Zusammenhang sollten verschiedene Fragestellungen geklärt werden: Sind Jugendliche so gesund, dass sich ein solches Angebot nicht lohnen würde Oder ist das Desinteresse an dem eigenen Gesundheitszustand in diesem Alter noch zu hoch Vielleicht erscheint eine Internetseite als Medium auch einfach nicht erfolgversprechend genug, die Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter voranzutreiben, da sie von den Jugendlichen nicht entsprechend genutzt würde und keinen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten ausüben könnte Im Anschluss daran interessierte mich vor allem die Frage: Wie sollte eine Internetseite speziell für Jugendliche gestaltet und aufgebaut sein Dazu wurde ein Leitfaden entwickelt, der es ermöglicht, gesundheitsbezogene Internetseiten für Jugendliche, im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe, bezüglich ihrer Qualität und Angemessenheit zu bewerten. Anhand dieses Kriterienkatalogs werden dann im Rahmen dieser Arbeit drei Jugend-Websites aus verschiedenen Ländern (Deutschland, USA und Großbritannien) umfassend analysiert und beurteilt. Darauf aufbauend soll eine eigene Modellkonzeption für eine optimierte, zielgruppenspezifische Gesundheitswebsite, wie sie in dieser Form bislang in Deutschland nicht existiert, vorgestellt werden. Die vorliegende Ausarbeitung möchte dadurch einen Einstieg in eine Diskussion über Nutzen und Qualität von Gesundheitswebsites für Jugendliche liefern, die Beurteilung existierender Seiten aus Sicht der jungen Generation anhand spezieller Kriterien ermöglichen und letztendlich, durch das Modell einer umfassenden Gesundheitswebsite, eine neue Vision für einen innovativen Ansatz in der Gesundheitsförderung für junge Menschen liefern. Die vorliegende Arbeit gliedert sich daher in vier Teile: Im ersten Kapitel soll die besondere Gesundheits- und Lebenssituation von Jungendlichen dargestellt werden, um zu klären, in wie fern junge Menschen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind und durch welche Faktoren ihr Gesundheitsverhalten determiniert wird. Nur auf dieser Grundlage ist die Beurteilung der Rolle und Möglichkeiten von Gesundheitswebsites sowie die Abschätzung deren erforderlicher Inhalte möglich und sinnvoll. Im zweiten Teil soll die Bedeutung von Medien, insbesondere des Internets, für die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Jugendlichen dargestellt werden. Daher folgt nach einer kurzen Einführung in die Funktion des Internets in der Gesundheitskommunikation, eine Erläuterung des Informationsverhalten Jugendlicher, das heißt eine Darstellung, ob und wie junge M, Diplomica Verlag

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ID: 126000957

Inhaltsangabe:Problemstellung: Das Medium Internet nimmt für unsere Gesellschaft in den Bereichen Informationsrecherche, Kommunikation und Unterhaltung einen immer höheren Stellenwert ein. Auch für den Gesundheitssektor wurden seine Möglichkeiten der Informationsvermittlung und interaktiven Beratung entdeckt. Es lassen sich eine Vielzahl an Internetseiten finden, die einem breiten Publikum mit unterschiedlichem Wissensstand gesundheitsbezogene sowie medizinische Informationen vermitteln. Die Angebote reichen dabei von präventiven Tipps aus dem Gesundheitsförderungs- und Wellnessbereich über Erläuterungen von Krankheitsbildern sowie der Darstellung von Behandlungsvarianten bis hin zu den Möglichkeiten der Rehabilitation. Dem Nutzer steht somit prinzipiell die Möglichkeit offen, sich mit Hilfe des Internets in jeder gesundheitlichen Lebenslage mit Informationen, Anregungen und Antworten auf seine persönlichen Fragen zu versorgen. Andererseits besteht in Folge der immensen Grösse und Vielfalt des Angebotspektrums leicht die Gefahr des Orientierungsverlustes. Der Mensch wird im Internet mit einer Flut von Tipps und Ratschlägen konfrontiert, die in ihrer Qualität und Verlässlichkeit stark schwanken. Somit eröffnet sich die Fragestellung, wie es dem Gesundheitsinteressierten gelingen kann, sich in dieser digitalen Welt zurechtzufinden. Wie erhält er genau die Informationen, welche er sucht und die die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen, die laiengerecht aufgearbeitet sind und die aus einer neutralen Quelle stammen? Zunehmend schwieriger gestaltet sich der Zugriff auf diesen riesigen Informationspool bei sozial benachteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft sowie weniger gesundheitsbewussten und desinteressierten Menschen. Dennoch steckt im Internet aufgrund seiner informativen und interaktiven Möglichkeiten ein hohes Potential, um dem Thema Gesundheit in der Gesellschaft einen Raum zu geben und eine grosse Menge an Menschen zu erreichen. Von all den Nutzern des Internets betrachtet die vorliegende Arbeit in diesem Kontext schwerpunktmässig die Zielgruppe der Jugendlichen. Während die Erwachsenen einem extrem breiten Spektrum an Gesundheitsinformationen im Internet gegenüberstehen, ist das Angebot an Gesundheitswebsites speziell für Jugendliche in Deutschland eher gering. Dies verwundert in so fern, als dass die junge Generation mit dem Computer aufgewachsen und mit den Möglichkeiten des Internets schon früh vertraut ist. Nach Angaben des Jugendgesundheitssurveys 2002 sind 65% der Haushalte, in denen 12- bis 19-jährige aufwachsen, mit einem Internetzugang und 91% mit einem PC ausgestattet (Richter & Settertobulte 2003). Zudem bieten sich in Jugendzentren, Schulen, Internetcafes und bei Freunden zahlreiche Möglichkeiten, im Internet zu surfen. Der Widerspruch zwischen grosser Akzeptanz und umfänglicher Nutzung eines Mediums einerseits, aber nur mangelhafter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten bei der Gesundheitsinformation Jugendlicher andererseits war Ausgangspunkt meiner Beschäftigung mit dieser Thematik. In diesem Zusammenhang sollten verschiedene Fragestellungen geklärt werden: Sind Jugendliche so gesund, dass sich ein solches Angebot nicht lohnen würde? Oder ist das Desinteresse an dem eigenen Gesundheitszustand in diesem Alter noch zu hoch? Vielleicht erscheint eine Internetseite als Medium auch einfach nicht erfolgversprechend genug, die Prävention und Gesundheitsförderung im Jugendalter voranzutreiben, da sie von den Jugendlichen nicht entsprechend genutzt würde und keinen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten ausüben könnte? Im Anschluss daran interessierte mich vor allem die Frage: Wie sollte eine Internetseite speziell für Jugendliche gestaltet und aufgebaut sein? Dazu wurde ein Leitfaden entwickelt, der es ermöglicht, gesundheitsbezogene Internetseiten für Jugendliche, im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe, bezüglich ihrer Qualität und Angemessenheit zu bewerten. Anhand dieses Kriterienkatalogs werden dann im Rahmen dieser Arbeit drei Jugend-Websites aus verschiedenen Ländern (Deutschland, USA und Grossbritannien) umfassend analysiert und beurteilt. Darauf aufbauend soll eine eigene Modellkonzeption für eine optimierte, zielgruppenspezifische Gesundheitswebsite, wie sie in dieser Form bislang in Deutschland nicht existiert, vorgestellt werden. Die vorliegende Ausarbeitung möchte dadurch einen Einstieg in eine Diskussion über Nutz Kritische Analyse und Entwicklung eines optimierten Modells eBook eBooks, Diplom.de

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