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Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - Ulf Klimke
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Ulf Klimke:
Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - neues Buch

ISBN: 9783832457808

ID: 9783832457808

Auf der Grundlage einer Imageanalyse zu einem modernen Kurort - dargestellt am Beispiel einer Untersuchung des Heilbades Bad Neuenahr Inhaltsangabe:Einleitung: Die Kurorte und Heilbäder in Deutschland sehen sich einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Waren es lange Zeit fast ausschließlich die Kurorte, in deren Zuständigkeitsbereich das Erbringen von Gesundheitsdienstleistungen fiel, so haben heute gesundheitsorientierte Angebote Einzug in die touristischen Märkte gehalten. Kaum ein Anbieter, der sein Sortiment nicht um entsprechende Angebote erweitert hat. Traditionelle Destinationen gestalten ihre Hallenbäder in ¿Wohlfühl-Oasen¿ um und errichten Gesundheitszentren. Gleiches gilt für Hotels und Ferienanlagen, die zunehmend Erholungs- und Entspannungseinrichtungen aufweisen. Immer mehr Reiseveranstalter stellen mit Spezialkatalogen eine große Auswahl an gesundheitsorientierten Reisen zur Verfügung und profitieren dabei von ihren Vertriebs- und Marketingstrukturen. Aber auch ausländische Kurorte werben verstärkt um deutsche Kur- und Gesundheitsgäste, bieten sie doch oftmals günstigere Preise sowie das ¿Flair¿ einer Auslandsreise. Angesichts dieser Rahmenbedingungen wird es für die einzelnen Teilnehmer auf dem gesundheitstouristischen Markt ständig schwieriger, aus der Menge des unüberschaubaren Angebotes, das überdies immer ähnlicher wird, herauszuragen. Aber nur der Kurort, der diese Anonymität zu verlassen vermag, hat überhaupt die Chance, von potentiellen Gästen wahrgenommen und so in ihre Reiseentscheidung einbezogen werden zu können. Dieses kann nur erreicht werden, indem der Kurort über ein klares Profil verfügt, welches ihn von seinen Wettbewerbern deutlich abgrenzt und dem potentiellen Gast signalisiert, daß hier ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Angebot existiert. Das Profil ist dabei als das Image zu betrachten, das in der Vorstellung des potentiellen Gastes über den Kurort besteht. Auf diese Weise wird das Kurort-Image zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor auf dem gesundheitstouristischen Markt. Betrachtet man jedoch die derzeitige Situation in Deutschland, so ist nicht nur der Bekanntheitsgrad vieler Heilbäder und Kurorte in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Destinationen eher gering ausgeprägt, auch ist ihr Image vielfach mit negativen Aspekten wie Krankheit, Langeweile und Passivität besetzt. Aber es müssen nicht einmal negative Vorstellungen sein, die dem Kurort-Image abträglich sind. Oft genügt es schon, dass Urlauber keine positiven Assoziationen wie Spaß und Erleben mit Kurorten in Verbindung bringen können, so dass sie ihre Urlaubsmotive, die eben diese Elemente beinhalten, dort nicht gut aufgehoben glauben. Vor diesem Hintergrund müssen die Kurorte neben der medizinischen Kompetenz auch Erlebnisqualität, Optimismus, Lebensfreude, Genuß und körperliches Wohlbefinden ausstrahlen. Imageprofilierung wird damit zu einer Notwendigkeit und Herausforderung für Kurorte. Die aktive Gestaltung des Images darf dabei jedoch nicht das ¿Ausbügeln¿ von Imagedefiziten durch vereinzelte, mehr oder weniger unsystematisch erfolgende Aktionen bedeuten. Zu gering ist hier der Langzeiteffekt und zu groß das Risiko, widersprüchliche Imagewirkungen mit der Folge eines in sich nicht konsistenten Kurort-Images zu erzielen. Leider ist dies in der Realität aber nicht selten der Fall. Ein methodisches Vorgehen im Sinne einer Image-Konzeption ist hier dringend unentbehrlich. Der Schwerpunkt der Arbeit war daher, eine solche Image-Konzeption zur Profilierung zu erstellen. Sie zeigt Strategien auf, wie Imagedefizite eines Kurortes behoben und positive Imageaspekte aufgebaut werden können, um so aus der Masse des gesund- und kurtouristischen Angebots hervorzuragen. Dazu werden die für die Erreichung eines angestrebten Images notwendigen Schritte herausgearbeitet, in einen systematischen Zusammenhang gebracht und schließlich in einer Image-Konzeption vereint. Diese Konzeption kann als ein Handlungsmuster verstanden werden, das sich auf jeden beliebigen Kurort - aber auch auf andere Fremdenverkehrsorte, die aktive Imagegestaltung betreiben wollen - anwenden lässt. Gang der Untersuchung: Im ersten Teil der Arbeit werden die Grundzüge des deutschen Kurverkehrs und seiner Kurorte kurz geschildert sowie die aktuellen Rahmenbedingungen der Kurorte auf dem gesundheitstouristischen Markt dargelegt. Ebenso werden relevante Trends und Entwicklungen aufgezeigt, die für die Planung eines modernen Kurort-Images berücksichtigt werden müssen. Im zweiten Teil folgt zunächst eine Behandlung des Imagebegriffs mit psychologischen Hintergrundinformationen, die für die Imageplanung vorausgesetzt werden müssen. Zudem wird gezeigt, wie das Image das Verbraucherverhalten steuern kann und welche Bedeutung dem Image im Tourismus aus marketingrelevanten Gesichtspunkten zukommt. Der dritte Teil der Arbeit besteht aus der Ausarbeitung einer Image-Konzeption, die auf fünf Ebenen die Vorgehensweise bei einer Imageprofilierung systematisch beschreibt. Auf der Analyse-Ebene wird besonders auf die Methoden der Imageanalyse eingegangen, welche die Ausgangsbasis aller Imageüberlegungen darstellt, da sie als Standortbestimmung der eigenen Position im (Image-) Wettbewerb dient und es ermöglicht, destinationsspezifische Imagekomponenten zu identifizieren. Die Ziel-Ebene beschäftigt sich mit den Anforderungen an ein zu gestaltendes Image und mit der Bestimmung von Imagezielen. Die Strategie-Ebene geht auf die Verflechtung von Image und Corporate-Identity ein, beschäftigt sich mit der Ermittlung der richtigen Image-Strategien und erörtert das imageorientierte Verhalten gegenüber der Konkurrenz. Auf der Maßnahmen-Ebene werden zunächst Anforderungen genannt, die das touristische Angebot eines Kurortes erfüllen muss, damit das zu planende Image in die Realität umgesetzt werden kann. Danach werden imagebildende Maßnahmen geschildert und Einsatzbereiche, Erfolgsfaktoren sowie Vor- und Nachteile diskutiert. Die Kontroll-Ebene geht auf die Überprüfung und Überwachung des Prozesses der Imageplanung ein. Im empirischen Teil der Diplomarbeit wurde eine Fragebogen-Konzeption entwickelt, die es ermöglichen soll, ein Kurort-Image in seiner Gesamtheit wie auch in seinen Einzelelementen zu erheben, dominierende Imagefaktoren nach Art und Einfluss zu erfassen und das Image hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei verschiedenen Personengruppen aufzudecken. So können Stärken und Schwächen im Image eines Kurortes ermittelt und Handlungsbedarf zur Verbesserung des Images abgeleitet werden. Zur Anwendung kam die Fragebogen-Konzeption in Form einer Imageanalyse des Heilbades Bad Neuenahr, von dem ein differenziertes Imageprofil erstellt werden konnte. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI AbbildungsverzeichnisV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.EINLEITUNG1 2.KURORTE UND KURVERKEHR IN DEUTSCHLAND3 2.1Grundzüge des deutschen Kurverkehrs3 2.1.1Begriffsbestimmung von Kurwesen, Kurverkehr und Kurtourismus3 2.1.2Die Kur3 2.1.3Kurorte5 2.1.4Rechtsformen bei Kurortunternehmungen8 2.2Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Perspektiven der Kurorte9 2.2.1Die Entwicklung der Angebots- und Nachfragesituation in Kurorten9 2.2.2Zielgruppen für Kurorte9 2.2.3Der Kurort im Wettbewerb11 2.2.4Trends und Entwicklungen im Gesundheitstourismus/Kurverkehr12 3.IMAGE UND TOURISMUS17 3.1Grundlagen zum Imagebegriff17 3.1.1Definition und Kennzeichen17 3.1.2Abgrenzung des Images von ähnlichen Begriffen18 3.1.3Komponenten von Images19 3.1.4Funktionen von Images20 3.1.5Image-Arten20 3.1.6Entstehung von Images22 3.1.7Der Einfluß des Images als Verhaltensdeterminante23 3.2Image im Tourismus24 3.2.1Die Bedeutung des Images im Tourismus24 3.2.2Image und Reiseentscheidungsprozeß25 3.2.3Image und Bekanntheit deutscher Kurorte26 3.2.4Imageprofilierung als Herausforderung und Notwendigkeit für Kurorte27 4.IMAGE-KONZEPTION FÜR KURORTE28 4.1Institutionalisierung der Imageplanung29 4.2Verankerung der Imageprofilierung auf der Analyse-Ebene30 4.2.1Umfeldanalyse30 4.2.2Marktanalyse31 4.2.3Imageanalyse32 4.2.3.1Grundlagen der Imageanalyse32 4.2.3.2Analyse von Sekundärmaterial33 4.2.3.3Auswahl der Bewertungszielgruppen33 4.2.3.4Bestimmung der Imagefaktoren35 4.2.3.5Methoden der Imageanalyse35 4.2.4Bestimmung des Kurortimages und seiner Entwicklungsmöglichkeiten40 4.3Verankerung der Imageprofilierung auf der Ziel-Ebene41 4.3.1Abstimmung der Imageziele mit dem Kurortleitbild41 4.3.2Generelle Anforderungen an ein Soll-Image42 4.3.3Festlegung von Zielimages42 4.4Verankerung der Imageprofilierung auf der Strategie-Ebene44 4.4.1Corporate Identity als Leitstrategie44 4.4.2Ableitung von Image-Strategien zur Imageplanung47 4.4.3Festlegung imageorientierter Konkurrenzstrategien48 4.4.4USP-Image-Strategien49 4.5Verankerung der Imageprofilierung auf der Maßnahmen-Ebene 49 4.5.1Erfolgsfaktoren der kurörtliche Angebotsgestaltung50 4.5.1.1Schaffung von Zusatzleistungen50 4.5.1.2Schaffung von begehrenswerten Angeboten52 4.5.1.3Schaffung einer attraktiven Kurortatmosphäre52 4.5.1.4Innovationsbereitschaft53 4.5.1.5Qualitätssicherung54 4.5.2Imagebildung durch Markenbildung55 4.5.3Events als imageprofilierende Instrumente58 4.5.4Image-Werbung60 4.5.5Image durch Sponsoring63 4.5.6Product Placement und Image67 4.5.7Verkaufsförderung und Image69 4.5.8Imagebildung durch Öffentlichkeitsarbeit70 4.5.9Imagebildung auf Messen73 4.6Imagekontrolle73 5.DURCHFÜHRUNG EINER IMAGEANALYSE DES HEILBADES BAD NEUENAHR75 5.1Zielsetzung und Gegenstand der Untersuchung75 5.2Vorstellung des Untersuchungsraumes75 5.3Vorgehensweise der Untersuchung76 5.3.1Die Erhebungsmethodik76 5.3.2Die Fragebogenkonzeption77 5.3.3Durchführung der Untersuchung78 5.3.4Anmerkungen zur Untersuchung78 5.4Ergebnisse der Untersuchung79 5.4.1Soziodemographische Merkmale der Gäste79 5.4.2Reiseverhalten81 5.4.3Assoziationen zu Bad Neuenahr83 5.4.4Semantische Aspekte Bad Neuenahrs85 5.4.5Farbanalyse Bad Neuenahrs88 5.4.6Charakterisierung der Ortsatmosphäre89 5.4.7Dominierende Imagefaktoren90 5.4.8Vorstellungen über die allgemeine touristische Infrastruktur91 5.4.9Vorstellungen über die gesundheitsorientierten Leistungen96 5.4.10Bewertung des Handlungsbedarfs101 5.4.11Identifikation kurorttypischer Imagefaktoren102 5.4.12Statements zu touristischen Qualitäten von Bad Neuenahr103 5.4.13Vorstellungen zur Eignung Bad Neuenahrs für bestimmte Urlaubsformen105 5.4.14Vorstellungen zu den Kompetenzen Bad Neuenahrs auf dem Gesundheitssektor106 5.4.15Die Arbeit der Tourismusverantwortlichen aus der Sicht der Gäste107 5.4.16Hemmfaktoren für einen Aufenthalt108 5.4.17Konkurrenzorientierte Imageanalyse109 5.4.17.1Die Wahrgenommene Position Bad Neuenahrs unter den deutschen Kurorten109 5.4.17.2Identifikation von Unique Selling Propositions aus Gästesicht 111 5.4.17.3Bestimmung der (Image-)Konkurrenten Bad Neuenahrs aus Gästesicht112 5.4.18Markenqualitäten Bad Neuenahrs113 5.4.18.1Die Assoziation Bad Neuenahrs mit einem Logo113 5.4.18.2Die Assoziation Bad Neuenahrs mit einem Slogan114 5.4.18.3Bekanntheitsgrad der Gesundheitsangebote ¿Sinfonie der Sinne¿114 5.4.19Zusammenfassung der Ergebnisse115 6.Fazit117 Literaturverzeichnis119 Anhang130 Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Kurorte und Heilbäder in Deutschland sehen sich einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Waren es lange Zeit fast ausschließlich die Kurorte, in deren Zuständigkeitsbereich das Erbringen von Gesundheitsdienstleistungen fiel, so haben heute gesundheitsorientierte Angebote Einzug in die touristischen Märkte gehalten. Kaum ein Anbieter, der sein Sortiment nicht um entsprechende Angebote erweitert hat. Traditionelle Destinationen gestalten ihre Hallenbäder in ¿Wohlfühl-Oasen¿ um und errichten Gesundheitszentren. Gleiches gilt für Hotels und Ferienanlagen, die zunehmend Erholungs- und Entspannungseinrichtungen aufweisen. Immer mehr Reiseveranstalter stellen mit Spezialkatalogen eine große Auswahl an gesundheitsorientierten Reisen zur Verfügung und profitieren dabei von ihren Vertriebs- und Marketingstrukturen. Aber auch ausländische Kurorte werben verstärkt um deutsche Kur- und Gesundheitsgäste, bieten sie doch oftmals günstigere Preise sowie das ¿Flair¿ einer Auslandsreise. Angesichts dieser Rahmenbedingungen wird es für die einzelnen Teilnehmer auf dem gesundheitstouristischen Markt ständig schwieriger, aus der Menge des unüberschaubaren Angebotes, das überdies immer ähnlicher wird, herauszuragen. Aber nur der Kurort, der diese Anonymität zu verlassen vermag, hat überhaupt die Chance, von potentiellen Gästen wahrgenommen und so in ihre Reiseentscheidung einbezogen werden zu können. Dieses kann nur erreicht werden, indem der Kurort über ein klares Profil verfügt, welches ihn von seinen Wettbewerbern deutlich abgrenzt und dem potentiellen Gast signalisiert, daß hier ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Angebot existiert. Das Profil ist dabei als das Image zu betrachten, das in der Vorstellung des potentiellen Gastes über den Kurort besteht. Auf diese Weise wird das Kurort-Image zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor auf dem gesundheitstouristischen Markt. Betrachtet man jedoch die derzeitige Situation in Deutschland, so ist nicht nur der Bekanntheitsgrad vieler Heilbäder und Kurorte in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Destinationen eher gering ausgeprägt, auch ist ihr Image vielfach mit negativen Aspekten wie Krankheit, Langeweile und Passivität besetzt. Aber es müssen nicht einmal negative Vorstellungen sein, die dem Kurort-Image abträglich sind. Oft genügt es schon, dass Urlauber keine positiven Assoziationen wie Spaß und Erleben mit Kurorten in Verbindung bringen können, so dass sie ihre Urlaubsmotive, die eben diese Elemente beinhalten, dort nicht gut aufgehoben glauben. Vor diesem Hintergrund müssen die Kurorte neben der medizinischen Kompetenz auch Erlebnisqualität, Optimismus, Lebensfreude, Genuß und körperliches Wohlbefinden ausstrahlen. Imageprofilierung wird damit zu einer Notwendigkeit und Herausforderung für Kurorte. Die aktive Gestaltung des Images darf dabei jedoch nicht das ¿Ausbügeln¿ von Imagedefiziten durch vereinzelte, mehr oder weniger unsystematisch erfolgende Aktionen bedeuten. Zu gering ist hier der Langzeiteffekt und zu groß das Risiko, widersprüchliche Imagewirkungen mit der Folge eines in sich nicht konsistenten Kurort-Images zu erzielen. Leider ist dies in der Realität aber nicht selten der Fall. Ein methodisches Vorgehen im Sinne einer Image, Diplomica Verlag

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Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - Ulf Klimke
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Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - neues Buch

2002, ISBN: 9783832457808

ID: 76146009

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Kurorte und Heilbäder in Deutschland sehen sich einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Waren es lange Zeit fast ausschliesslich die Kurorte, in deren Zuständigkeitsbereich das Erbringen von Gesundheitsdienstleistungen fiel, so haben heute gesundheitsorientierte Angebote Einzug in die touristischen Märkte gehalten. Kaum ein Anbieter, der sein Sortiment nicht um entsprechende Angebote erweitert hat. Traditionelle Destinationen gestalten ihre Hallenbäder in „Wohlfühl-Oasen“ um und errichten Gesundheitszentren. Gleiches gilt für Hotels und Ferienanlagen, die zunehmend Erholungs- und Entspannungseinrichtungen aufweisen. Immer mehr Reiseveranstalter stellen mit Spezialkatalogen eine grosse Auswahl an gesundheitsorientierten Reisen zur Verfügung und profitieren dabei von ihren Vertriebs- und Marketingstrukturen. Aber auch ausländische Kurorte werben verstärkt um deutsche Kur- und Gesundheitsgäste, bieten sie doch oftmals günstigere Preise sowie das „Flair“ einer Auslandsreise. Angesichts dieser Rahmenbedingungen wird es für die einzelnen Teilnehmer auf dem gesundheitstouristischen Markt ständig schwieriger, aus der Menge des unüberschaubaren Angebotes, das überdies immer ähnlicher wird, herauszuragen. Aber nur der Kurort, der diese Anonymität zu verlassen vermag, hat überhaupt die Chance, von potentiellen Gästen wahrgenommen und so in ihre Reiseentscheidung einbezogen werden zu können. Dieses kann nur erreicht werden, indem der Kurort über ein klares Profil verfügt, welches ihn von seinen Wettbewerbern deutlich abgrenzt und dem potentiellen Gast signalisiert, dass hier ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Angebot existiert. Das Profil ist dabei als das Image zu betrachten, das in der Vorstellung des potentiellen Gastes über den Kurort besteht. Auf diese Weise wird das Kurort-Image zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor auf dem gesundheitstouristischen Markt. Betrachtet man jedoch die derzeitige Situation in Deutschland, so ist nicht nur der Bekanntheitsgrad vieler Heilbäder und Kurorte in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Destinationen eher gering ausgeprägt, auch ist ihr Image vielfach mit negativen Aspekten wie Krankheit, Langeweile und Passivität besetzt. Aber es müssen nicht einmal negative Vorstellungen sein, die dem Kurort-Image abträglich sind. Oft genügt es schon, dass Urlauber keine positiven Assoziationen wie Spass und Erleben mit Kurorten in Verbindung bringen können, so dass sie ihre Urlaubsmotive, die eben diese Elemente beinhalten, dort nicht gut aufgehoben glauben. Vor diesem Hintergrund müssen die Kurorte neben der medizinischen Kompetenz auch Erlebnisqualität, Optimismus, Lebensfreude, Genuss und körperliches Wohlbefinden ausstrahlen. Imageprofilierung wird damit zu einer Notwendigkeit und Herausforderung für Kurorte. Die aktive Gestaltung des Images darf dabei jedoch nicht das „Ausbügeln“ von Imagedefiziten durch vereinzelte, mehr oder weniger unsystematisch erfolgende Aktionen bedeuten. Zu gering ist hier der Langzeiteffekt und zu gross das Risiko, widersprüchliche Imagewirkungen mit der Folge eines in sich nicht konsistenten Kurort-Images zu erzielen. Leider ist dies in der Realität aber nicht selten der Fall. Ein methodisches Vorgehen im Sinne einer Image-Konzeption ist hier dringend unentbehrlich. Der Schwerpunkt der Arbeit war daher, eine solche Image-Konzeption zur Profilierung zu erstellen. Sie zeigt Strategien auf, wie Imagedefizite eines Kurortes behoben und positive Imageaspekte aufgebaut werden können, um so aus der Masse des gesund- und kurtouristischen Angebots hervorzuragen. Dazu werden die für die Erreichung eines angestrebten Images notwendigen Schritte herausgearbeitet, in einen systematischen Zusammenhang gebracht und schliesslich in einer Image-Konzeption vereint. Diese Konzeption kann als ein Handlungsmuster verstanden werden, das sich auf jeden beliebigen Kurort - aber auch auf andere Fremdenverkehrsorte, die aktive Imagegestaltung betreiben wollen - anwenden lässt. Gang der Untersuchung: Im ersten Teil der Arbeit werden die Grundzüge des deutschen Kurverkehrs und seiner Kurorte kurz geschildert sowie die aktuellen Rahmenbedingungen der Kurorte auf dem gesundheitstouristischen Markt dargelegt. Ebenso werden relevante Trends und Entwicklungen aufgezeigt, die für die Planung eines modernen Kurort-Images berücksichtigt werden müssen. Im zweiten Teil folgt zun Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,7, Universität Trier (Geographie/Geowissenschaften FB VI), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Reise & Abenteuer>Karten & Pläne, Diplom.de

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Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - Ulf Klimke
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ISBN: 9783832457808

ID: 76146009

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Kurorte und Heilbäder in Deutschland sehen sich einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Waren es lange Zeit fast ausschliesslich die Kurorte, in deren Zuständigkeitsbereich das Erbringen von Gesundheitsdienstleistungen fiel, so haben heute gesundheitsorientierte Angebote Einzug in die touristischen Märkte gehalten. Kaum ein Anbieter, der sein Sortiment nicht um entsprechende Angebote erweitert hat. Traditionelle Destinationen gestalten ihre Hallenbäder in Wohlfühl-Oasen um und errichten Gesundheitszentren. Gleiches gilt für Hotels und Ferienanlagen, die zunehmend Erholungs- und Entspannungseinrichtungen aufweisen. Immer mehr Reiseveranstalter stellen mit Spezialkatalogen eine grosse Auswahl an gesundheitsorientierten Reisen zur Verfügung und profitieren dabei von ihren Vertriebs- und Marketingstrukturen. Aber auch ausländische Kurorte werben verstärkt um deutsche Kur- und Gesundheitsgäste, bieten sie doch oftmals günstigere Preise sowie das Flair einer Auslandsreise. Angesichts dieser Rahmenbedingungen wird es für die einzelnen Teilnehmer auf dem gesundheitstouristischen Markt ständig schwieriger, aus der Menge des unüberschaubaren Angebotes, das überdies immer ähnlicher wird, herauszuragen. Aber nur der Kurort, der diese Anonymität zu verlassen vermag, hat überhaupt die Chance, von potentiellen Gästen wahrgenommen und so in ihre Reiseentscheidung einbezogen werden zu können. Dieses kann nur erreicht werden, indem der Kurort über ein klares Profil verfügt, welches ihn von seinen Wettbewerbern deutlich abgrenzt und dem potentiellen Gast signalisiert, dass hier ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Angebot existiert. Das Profil ist dabei als das Image zu betrachten, das in der Vorstellung des potentiellen Gastes über den Kurort besteht. Auf diese Weise wird das Kurort-Image zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor auf dem gesundheitstouristischen Markt. Betrachtet man jedoch die derzeitige Situation in Deutschland, so ist nicht nur der Bekanntheitsgrad vieler Heilbäder und Kurorte in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Destinationen eher gering ausgeprägt, auch ist ihr Image vielfach mit negativen Aspekten wie Krankheit, Langeweile und Passivität besetzt. Aber es müssen nicht einmal negative Vorstellungen sein, die dem Kurort-Image abträglich sind. Oft genügt es schon, dass Urlauber keine positiven Assoziationen wie Spass und Erleben mit Kurorten in Verbindung bringen können, so dass sie ihre Urlaubsmotive, die eben diese Elemente beinhalten, dort nicht gut aufgehoben glauben. Vor diesem Hintergrund müssen die Kurorte neben der medizinischen Kompetenz auch Erlebnisqualität, Optimismus, Lebensfreude, Genuss und körperliches Wohlbefinden ausstrahlen. Imageprofilierung wird damit zu einer Notwendigkeit und Herausforderung für Kurorte. Die aktive Gestaltung des Images darf dabei jedoch nicht das Ausbügeln von Imagedefiziten durch vereinzelte, mehr oder weniger unsystematisch erfolgende Aktionen bedeuten. Zu gering ist hier der Langzeiteffekt und zu gross das Risiko, widersprüchliche Imagewirkungen mit der Folge eines in sich nicht konsistenten Kurort-Images zu erzielen. Leider ist dies in der Realität aber nicht selten der Fall. Ein methodisches Vorgehen im Sinne einer Image-Konzeption ist hier dringend unentbehrlich. Der Schwerpunkt der Arbeit war daher, eine solche Image-Konzeption zur Profilierung zu erstellen. Sie zeigt Strategien auf, wie Imagedefizite eines Kurortes behoben und positive Imageaspekte aufgebaut werden können, um so aus der Masse des gesund- und kurtouristischen Angebots hervorzuragen. Dazu werden die für die Erreichung eines angestrebten Images notwendigen Schritte herausgearbeitet, in einen systematischen Zusammenhang gebracht und schliesslich in einer Image-Konzeption vereint. Diese Konzeption kann als ein Handlungsmuster verstanden werden, das sich auf jeden beliebigen Kurort - aber auch auf andere Fremdenverkehrsorte, die aktive Imagegestaltung betreiben wollen - anwenden lässt. Gang der Untersuchung: Im ersten Teil der Arbeit werden die Grundzüge des deutschen Kurverkehrs und seiner Kurorte kurz geschildert sowie die aktuellen Rahmenbedingungen der Kurorte auf dem gesundheitstouristischen Markt dargelegt. Ebenso werden relevante Trends und Entwicklungen aufgezeigt, die für die Planung eines modernen Kurort-Images berücksichtigt werden müssen. Im zweiten Teil folgt zunächst eine Behandlung de Auf der Grundlage einer Imageanalyse zu einem modernen Kurort - dargestellt am Beispiel einer Untersuchung des Heilbades Bad Neuenahr eBook eBooks>Reise & Abenteuer, Diplom.de

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ISBN: 3832457801

[SR: 7584764], Pappbilderbuch, [EAN: 9783832457808], Diplomica, Diplomica, Book, [PU: Diplomica], Diplomica, 288100, Fachbücher, 15745011, Anglistik & Amerikanistik, 660716, Architektur, 290517, Biowissenschaften, 290518, Chemie, 290519, Geowissenschaften, 1071748, Germanistik, 3354231, Geschichtswissenschaft, 655708, Informatik, 290520, Ingenieurwissenschaften, 3181201, Kunstwissenschaft, 290521, Mathematik, 3118971, Medienwissenschaft, 290522, Medizin, 3303411, Musikwissenschaft, 3138111, Philosophie, 290523, Physik & Astronomie, 557426, Psychologie, 188704, Pädagogik, 572682, Recht, 1102710, Romanistik, 3234481, Sozialwissenschaft, 655466, Wirtschaft, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - Ulf Klimke
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Ulf Klimke:
Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - Erstausgabe

2002, ISBN: 9783832457808

ID: 28230336

Auf der Grundlage einer Imageanalyse zu einem modernen Kurort - dargestellt am Beispiel einer Untersuchung des Heilbades Bad Neuenahr, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Detailangaben zum Buch - Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte - Auf der Grundlage einer Imageanalyse zu einem modernen Kurort - dargestellt am Beispiel einer Untersuchung des Heilbades Bad Neuenahr


EAN (ISBN-13): 9783832457808
ISBN (ISBN-10): 3832457801
Erscheinungsjahr: 2002
Herausgeber: diplom.de

Buch in der Datenbank seit 2007-11-23T17:50:30+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-03-17T04:09:10+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3832457801

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-5780-1, 978-3-8324-5780-8


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