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Die Persistenz von Börsenstandorten unter Berücksichtigung der regionalen, nationalen und internationalen Konkurrenzbeziehungen in Europa - Stefan Berndt
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Stefan Berndt:
Die Persistenz von Börsenstandorten unter Berücksichtigung der regionalen, nationalen und internationalen Konkurrenzbeziehungen in Europa - neues Buch

ISBN: 9783832450816

ID: 9783832450816

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Das Ziel der Arbeit besteht in der Analyse von Faktoren, die die Persistenz von Börsenstandorten erklären oder deren Wandel bedingen. Die Zielsetzung wird durch eine chronologisch aufgebaute Gliederung erreicht. Im ersten Schritt wird die Historie des Börsenwesens von den ersten periodischen Wechselmessen bis zu den Wertpapierbörsen unserer Tage dargestellt und zum Teil an konkreten Standorten ausführlich erläutert. Daraus konnten die ersten Erkenntnisse über die Persistenz von Standorten gewonnen werden. Um das gegenwärtige Börsensystem mit seinen Aufgaben, Funktionen und damit seiner Raumverteilung besser zu verstehen, werden im Anschluß die grundlegenden Begriffe, Marktbeteiligte, Organisationen und Handelsverfahren knapp erläutert. Hierbei wird deutlich, daß gewisse Gruppen mehr Einfluß und Gewicht bei Entscheidungen über die Entwicklung des Börsenwesens haben und sich damit für die Persistenz oder den Wandel von Börsenstandorten verantwortlich zeigen. Darin kann das Problem der regionalen Standorte gesehen werden, die trotz eines starken Konsolidierungsprozeßes immer noch an ihren alten Strukturen festhalten. Diese Entwicklung war auf der nationalen Ebene bis vor einigen Jahren noch nicht in diesem Maße ausgeprägt. Um einen Überblick über die Situation der nationalen Leitbörsen zu geben, werden diese anhand von ausgewählten Kriterien verglichen. Dabei zeigte sich, daß London deutlich an der Spitze der europäischen Börsen steht, gefolgt von Frankfurt und Paris. Die gefundenen Stärken und Schwächen der Standorte sind notwendige Ausgangsinformationen, um in der Zukunft zu verstehen, warum die Standorte auf Transformation der Rahmenbedingungen mit Persistenz oder Wandel reagieren. Die zum Teil schon eingetroffenen und noch in Zukunft verstärkt auftretenden veränderten Umweltparameter werden im folgenden Punkt erfaßt. Börsen sehen sich heute einem verschärften globalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Kapitalströme können in Minuten um den Globus transferiert werden, ohne daß ein realwirtschaftliches Geschäft zugrunde liegt oder eine staatliche Regulierungsbehörde dies kontrolliert. Die Ordervolumen wachsen immens aufgrund der Ballung von gigantischen Kapitalmengen in den Händen weniger institutioneller Anleger an, die immer auf der Suche nach der höchsten Rendite sind. Der zunehmende Einsatz von Computern und die weltweite Vernetzung schaffen die Grundlagen für diese Entwicklung. Elektronische Handelsplattformen entstehen im virtuellen Raum als Konkurrenz zu den etablierten Börsen. Diese Faktoren zwingen die etablierten Börsen zur Anpassung ihrer Strukturen. Um die Auswirkungen der geänderten Umweltfaktoren auf das gegenwärtige Börsensystem besser verstehen zu können, wird die Börsengeschichte in 5 Stufen in Anlehnung an Wirtschaftsstufen-Theorien eingeteilt, um eine Gesetzmäßigkeit ihrer Persistenz zu finden, die Aufschlüsse über künftige Entwicklungen gibt. Die identifizierten Stufen Handels- und Finanzzentren, Merkantilismus, Industriezeitalter, Anlehnung an Zentralbanken und Steuerungszentralen und die räumlich unabhängige Computerbörse mit deren spezifischen Standortfaktoren werden in der Gesetzmäßigkeit zusammengefaßt. Als Ergebnis der Analyse zeigte sich, daß die Persistenz von Börsen nicht nur von der traditionellen Bindung und dem Herausbilden von Börseninfrastruktur im Raum, sondern auch von der unterschiedlichen Ausprägung der Faktoren Schnittstelle mit dem Warenhandel, Netzwerkstruktur, Wirtschaftskraft des umgebenden Raumes und Anzahl der Marktteilnehmer in den jeweiligen Stufen abhängig ist. Dieses Ergebnis läßt auch eine Prognose über die nächste Stufe zu. Hier zeigt sich, daß sich der Druck zu Konsolidierung auf die regionalen Standorte noch verschärfen wird. Die Regionalbörsen können nur in ihren Standorten persistent sein, wenn sie ihre Strukturen grundlegend an die neuen Herausforderungen anpassen und ihren Schwerpunkt in der Kundenbetreuung durch den Vorteil der räumlichen Nähe sehen. Auf der nationalen Ebene haben die Leitbörsen ihre Stellung als landesherrlich lizenzierte Handelsstellen verloren und müssen jetzt im internationalen Wettbewerb ihre Effizienz und Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dabei wird die Einbindung in ein internationales oder globales Computernetzwerk das alle Kauf- und Verkauforders zusammenführt, zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. In einem weiteren Schritt wird ein globales Computernetzwerk mit angeschlossenen Börsen einen 24-Stunden-Handel ¿arround the World¿ etablieren. Inhaltsverzeichnis: TabellenverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV 1.Abgrenzung des Themas1 2.Börsengeschichte4 2.1Entstehung der ersten Börsen4 2.2Historie deutscher Börsenstandorte5 2.3Historie ausgewählter europäischer Börsenstandorte8 3.Börsen, Begriff und Funktion Heute11 3.1Börsenbegriff11 3.2Marktteilnehmer12 3.3Organisation14 3.4Standorte europäischer Wertpapierbörsen14 4.Konkurrenzbeziehung der Börsenstandorte16 4.1Kriterien zur Systematisierung16 4.2Das Problem der regionalen Börsenstandorte17 4.3Konkurrenzsituation der nationalen Leitbörsen20 4.3.1Identifizierte Kriterien20 4.3.2Wettbewerbssituation25 4.4Der internationale Konkurrenzvergleich30 5.Veränderte Umweltparameter31 5.1.1Globalisierungder Finanzmärkte31 5.1.2Europäische Wirtschafts- und Währungsunion32 5.1.3Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie34 5.1.4Institutionalisierung35 5.1.5Außerbörslicher Handel38 6.Persistenz versus Wandel von Börsenstandorten39 6.1Verwendbarkeit von wirtschaftsgeographischen Standorttheorien39 6.2Veränderte Standortanforderungen in 5 Phasen40 6.2.1Erste Finanz- und Handelszentern41 6.2.2Merkantilismus43 6.2.3Industriezeitalter45 6.2.4Anlehnung an Zentralbanken und nationale Steuerungszentralen47 6.2.5Räumlich unabhängige Computerbörsen50 6.2.6Gesetzmäßigkeit53 7.Perspektiven der Börsenstandorte57 7.1Das Überleben der regionale Börsenstandorte57 7.2Der Kampf um die europ. Vormachtstellung58 7.3Internationale Konsolidierung von Börsenstandorten62 8.Die Persistenz der europ. Börsenstandorte62 Literaturverzeichnis65 Anhang (siehe Abbildungs- und Tabellenverzeichnis)73 Die Persistenz von Börsenstandorten unter Berücksichtigung der regionalen, nationalen und internationalen Konkurrenzbeziehungen in Europa: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Das Ziel der Arbeit besteht in der Analyse von Faktoren, die die Persistenz von Börsenstandorten erklären oder deren Wandel bedingen. Die Zielsetzung wird durch eine chronologisch aufgebaute Gliederung erreicht. Im ersten Schritt wird die Historie des Börsenwesens von den ersten periodischen Wechselmessen bis zu den Wertpapierbörsen unserer Tage dargestellt und zum Teil an konkreten Standorten ausführlich erläutert. Daraus konnten die ersten Erkenntnisse über die Persistenz von Standorten gewonnen werden. Um das gegenwärtige Börsensystem mit seinen Aufgaben, Funktionen und damit seiner Raumverteilung besser zu verstehen, werden im Anschluß die grundlegenden Begriffe, Marktbeteiligte, Organisationen und Handelsverfahren knapp erläutert. Hierbei wird deutlich, daß gewisse Gruppen mehr Einfluß und Gewicht bei Entscheidungen über die Entwicklung des Börsenwesens haben und sich damit für die Persistenz oder den Wandel von Börsenstandorten verantwortlich zeigen. Darin kann das Problem der regionalen Standorte gesehen werden, die trotz eines starken Konsolidierungsprozeßes immer noch an ihren alten Strukturen festhalten. Diese Entwicklung war auf der nationalen Ebene bis vor einigen Jahren noch nicht in diesem Maße ausgeprägt. Um einen Überblick über die Situation der nationalen Leitbörsen zu geben, werden diese anhand von ausgewählten Kriterien verglichen. Dabei zeigte sich, daß London deutlich an der Spitze der europäischen Börsen steht, gefolgt von Frankfurt und Paris. Die gefundenen Stärken und Schwächen der Standorte sind notwendige Ausgangsinformationen, um in der Zukunft zu verstehen, warum die Standorte auf Transformation der Rahmenbedingungen mit Persistenz oder Wandel reagieren. Die zum Teil schon eingetroffenen und noch in Zukunft verstärkt auftretenden veränderten Umweltparameter werden im folgenden Punkt erfaßt. Börsen sehen sich heute einem verschärften globalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Kapitalströme können in Minuten um den Globus transferiert werden, ohne daß ein realwirtschaftliches Geschäft zugrunde liegt oder eine staatliche Regulierungsbehörde dies kontrolliert. Die Ordervolumen wachsen immens aufgrund der Ballung von gigantischen Kapitalmengen in den Händen weniger institutioneller Anleger an, die immer auf der Suche nach der höchsten Rendite sind. Der zunehmende Einsatz von Computern und die weltweite Vernetzung schaffen die Grundlagen für diese Entwicklung. Elektronische Handelsplattformen entstehen im virtuellen Raum als Konkurrenz zu den etablierten Börsen. Diese Faktoren zwingen die etablierten Börsen zur Anpassung ihrer Strukturen. Um die Auswirkungen der geänderten Umweltfaktoren auf das gegenwärtige Börsensystem besser verstehen zu können, wird die Börsengeschichte in 5 Stufen in Anlehnung an Wirtschaftsstufen-Theorien eingeteilt, um eine Gesetzmäßigkeit ihrer Persistenz zu finden, die Aufschlüsse über künftige Entwicklungen gibt. Die identifizierten Stufen Handels- und Finanzzentren, Merkantilismus, Industriezeitalter, Anlehnung an Zentralbanken und Steuerungszentralen und die räumlich unabhängige Computerbörse mit deren spezifischen Standortfaktoren werden in der Gesetzmäßigkeit zusammengefaßt. Als Ergebnis der Analyse zeigte sich, daß die Persistenz von Börsen nicht nur von der traditionellen Bindung und dem Herausbilden von Börseninfrastruktur im Raum, sondern auch von der unterschiedlichen Ausprägung der Faktoren Schnittstelle mit dem Warenhandel, Netzwerkstruktur, Wirtschaftskraft des umgebenden Raumes und Anzahl der Marktteilnehmer in den jeweiligen Stufen abhängig ist. Dieses Ergebnis läßt auch eine Prognose über die nächste Stufe zu. Hier zeigt sich, daß sich der Druck zu Konsolidierung auf die regionalen Standorte noch verschärfen wird. Die Regionalbörsen können nur in ihren Standorten persistent sein, wenn sie ihre Strukturen grundlegend an die neuen Herausforderungen anpassen und ihren Schwerpunkt in der Kundenbetreuung durch den Vorteil der räumlichen Nähe sehen. Auf der nationalen Ebene haben die Leitbörsen ihre Stellung als landesherrlich lizenzierte Handelsstellen verloren und müssen jetzt im internationalen Wettbewerb ihre Effizienz und Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dabei wird die Einbindung in ein internationales oder globales Computernetzwerk das alle Kauf- und Verkauforders zusammenführt, zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. In einem weiteren Schritt wird ein globales Computernetzwerk mit angeschlossenen Börsen einen 24-Stunden-Handel ¿arround the World¿ etablieren. Inhaltsverzeichnis: TabellenverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV 1.Abgrenzung des Themas1 2.Börsengeschichte4 2.1Entstehung der ersten Börsen4 2.2Historie deutscher Börsenstandorte5 2.3Historie ausgewählter europäischer Börsenstandorte8 3.Börsen, Begriff und Funktion Heute11 3.1Börsenbegriff11 3.2Marktteilnehmer12 3.3Organisation14 3.4Standorte europäischer Wertpapierbörsen14 4.Konkurrenzbeziehung der Börsenstandorte16 4.1Kriterien zur Systematisierung16 4.2Das Problem der regionalen Börsenstandorte17 4.3Konkurrenzsituation der nationalen Leitbörsen20 4.3.1Identifizierte Kriterien20 4.3.2Wettbewerbssituation25 4.4Der internationale Konkurrenzvergleich30 5.Veränderte Umweltparameter31 5.1.1Globalisierungder Finanzmärkte31 5.1.2Europäische Wirtschafts- und Währungsunion32 5.1.3Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie34 5.1.4Institutionalisierung35 5.1.5Außerbörslicher Handel38 6.Persistenz versus Wandel von Börsenstandorten39 6.1Verwendbarkeit von wirtschaftsgeographischen Standorttheorien39 6.2Veränderte Standortanforderungen in 5 Phasen40 6.2.1Erste Finanz- und Handelszentern41 6.2.2Merkantilismus43 6.2.3Industriezeitalter45 6.2.4Anlehnung an Zentralbanken und nationale Steuerungszentralen47 6.2.5Räumlich unabhängige Computerbörsen50 6.2.6Gesetzmäßigkeit53 7.Perspektiven der Börsenstandorte57 7.1Das Überleben der regionale Börsenstandorte57 7.2Der Kampf um die europ. Vormachtstellung58 7.3Internationale Konsolidierung von Börsenstandorten62 8.Die Persistenz der europ. Börsenstandorte62 Literaturverzeichnis65 Anhang (siehe Abbildungs- und Tabellenverzeichnis)73 BUSINESS & ECONOMICS / Finance / General, Diplomica Verlag

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Pappbilderbuch, [EAN: 9783832450816], Diplomica, Diplomica, Book, [PU: Diplomica], Diplomica, 120, Börse & Geld, 189088, Bauen & Immobilien, 188794, Börse & Aktien, 189094, Geldanlage & Vermögensaufbau, 189002, Ratgeber, 498298, Steuern, 498264, Versicherung, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 288100, Fachbücher, 15745011, Anglistik & Amerikanistik, 660716, Architektur, 290517, Biowissenschaften, 290518, Chemie, 290519, Geowissenschaften, 1071748, Germanistik, 3354231, Geschichtswissenschaft, 655708, Informatik, 290520, Ingenieurwissenschaften, 3181201, Kunstwissenschaft, 290521, Mathematik, 3118971, Medienwissenschaft, 290522, Medizin, 3303411, Musikwissenschaft, 3138111, Philosophie, 290523, Physik & Astronomie, 557426, Psychologie, 188704, Pädagogik, 572682, Recht, 1102710, Romanistik, 3234481, Sozialwissenschaft, 655466, Wirtschaft, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Die Persistenz von Börsenstandorten unter Berücksichtigung der regionalen, nationalen und internationalen Konkurrenzbeziehungen in Europa - Erstausgabe

2002, ISBN: 9783832450816

ID: 28216272

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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