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Schoepferische Zerstörung - Matthias Weiß
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Matthias Weiß:
Schoepferische Zerstörung - neues Buch

ISBN: 9783832450526

ID: 9783832450526

Gesellschaftliche Individualisierung und soziale Arbeit Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Grundlage meiner Betrachtung ist der Prozeß der Individualisierung. Im Zentrum dieser Arbeit steht der Mensch - Mittelpunkt meiner angehenden beruflichen Arbeit. Da es nicht möglich ist, alle Facetten des Individualisierungsprozesses in einer Diplomarbeit auszuleuchten, spezifiziere ich mich auf die Grundlagen und Folgen, die sich mir am wichtigsten und weitreichendsten darstellen. In Kapitel 1.1 gebe ich einen ersten Überblick über Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft. Außerdem grenze ich Individualisierung vom Modernisierungsprozeß anhand eines idealtypischen Dreiecksmodell, in Anlehnung an Talcott Parsons idealtypischen Vierecksmodell, ab. Dieser Schritt wird nötig, da ich nicht den ganzen Modernisierungsprozeß bearbeiten will, sondern mich auf Individualisierung beschränke. Ich stellte fest, daß die anderen beiden Dimensionen von Parsons Modell, Rationalisierung und Differenzierung, zugleich Grundlage vom Individualisierungsprozeß sind, die sich gegenseitig bedingen. Dementsprechend gehe ich auf diese beiden Dimensionen gesondert ein und forme daraus das idealtypische Dreiecksmodell mit den Dimensionen Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung, als Grundlage meiner Arbeit. Der durch den Modernisierungsprozeß eingeleitete Umbruch der Werte ist die wichtigste Grundlage für den modernen Pluralismus, der seinerseits ein wichtiges Element moderner Individualisierung ist. Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit der Pluralisierung der Werte, subjektiver und intersubjektiver Sinnkrise, intermediären Institutionen und der postmodernen Theorie. Daneben stelle ich noch die Wertesynthese von Helmut Klages, als positives Beispiel gelungener Wertintegration vor. Da der Pluralismus nicht nur Werte beeinflußt, die ihrerseits den Menschen maßgeblich prägen, sondern auch das Individuum selbst, war es für mich unmöglich, Pluralismus aus der Auswahl möglicher Individualisierungsthemen zu streichen. Nachdem die wichtigsten Grundlagen bearbeitet sind, wende ich mich dem Menschen zu und betrachte in Kapitel 2 individuelle Folgen für individualisierte Bürger. Zuerst beschäftige ich mich mit der kontroversen Freiheit, die durch Individualisierung entstanden ist. Auf der einen Seite steht eine neue Unabhängigkeit durch Enttraditionalisierung, auf der anderen Seite eine neue Abhängigkeit von vielfältigen Organisationen. Danach betrachte ich die Diskussion um den Tod des Subjektes, die in letzter Zeit immer deutlicher zu hören ist. Wird das Individuum durch Pluralität und Individualisierung in sich selbst brüchig oder bietet sich gerade durch den zerbrochenen Persönlichkeitskern eine neue Chance der Befreiung Ebenso verhält es sich mit der Diskussion um die Atomisierung und Egozentrierung des Menschen. Die einen beklagen den Verfall von Solidarität und traditionellen Beziehungsmustern, die anderen sehen im Entstehen neuer Beziehungsformen eine Chance für Befreiung und Autonomie. Zuletzt stelle ich noch die Bedingungen für ein sinnvolles, produktives Leben vor, daß sich trotz (oder gerade wegen) Individualisierung offenbart. Die oben angesprochenen Chancen sind das eine, die notwendigen Ressourcen um sie zu nutzen, das andere. Meine Betrachtung ist durchaus positiv gefärbt, wenngleich ich nicht glaube, Gefahren nicht ernst genug zu diskutieren. Schließlich wende ich mich in Kapitel 3 den neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit zu. Aufgrund der Aktualität dieser Diskussion kann ich nur ein paar Optionen anbieten. Perspektiven einer neuen Kultur der Sozialen Arbeit zeichnen sich ab, sind aber noch keineswegs gründlich durchdacht oder konzeptionelle festgehalten. Ideen, Vorstellungen und Tendenzen stehen im Raum und ¿warten darauf¿ diskutiert zu werden. Einmal mehr ist Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit nicht ¿up to date¿ und hat einen Nachholbedarf sowohl in theoretischer, als auch konzeptioneller Hinsicht. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und inszenierte Solidarität sind die ersten Vorschläge auf die veränderte Lebenswirklichkeit der Menschen. Inhaltsverzeichnis: 1.Gesellschaft im Übergang. Oder: Grundzüge der Individualisierung11 1.1Individualisierung - Ein erster Überblick11 1.1.1Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft14 1.1.2Idealtypisches Dreiecksmodell17 1.1.2.1Strukturelle Dimension - Differenzierung19 1.1.2.2Kulturelle Dimension - Rationalisierung26 1.2Die Werte verändern sich33 1.2.1Beispiele postindustrieller Wertkonstellationen35 1.2.2Wertesynthese als positives Beispiel gelungener Wertintegration37 1.2.3Individualisierung und Wertpluralismus46 1.2.4Pluralisierung der Werte - Moderner Pluralismus48 1.2.4.1Subjektive und intersubjektive Sinnkrise49 1.2.4.2Intermediäre Institutionen und quasi - autonome Sinngemeinschaften52 1.2.4.3Pluralismus als Programm - Die Postmoderne57 1.2.4.3.1Ursprung und Inhalt der Postmoderne58 1.2.4.3.2Moderne und postmoderne Kritik62 2.Der Mensch im Mittelpunkt. Oder: Individuelle Folgen für individualisierte Bürger66 2.1Kontroverse Freiheit66 2.1.1Die neuen Abhängigkeiten68 2.1.2Ästhetische Sinnkonstrukte von Bastlern und Konstrukteuren70 2.2Tod des Subjektes oder Auferstehung durch Selbstverlust 72 2.2.1These vom Tod des Subjektes73 2.2.2Chancen einer kernlosen Identität74 2.3Atomisierung - Kleine, sich fremde Partikel77 2.3.1Entsolidarisierung und Ego-Gesellschaft77 2.3.2Neue soziale Beziehungen79 2.4Bedingungen für ein sinnvoller, produktives Leben82 2.4.1Materielle Ressourcen82 2.4.2Soziale Ressourcen83 2.4.3Psychische Ressourcen84 3.Individualisierung und Soziale Arbeit Oder : Perspektiven für (post)moderne Handlungskonzepte87 3.1Soziale Arbeit im Aufbruch87 3.1.1Antiindividualistischer Standpunkt eines führenden Mitglieds der Evangelischen Kirche und Bestandsaufnahme sozialer Risiken der modernen Gesellschaft88 3.1.2Kritische Stimme zum antiindividualistischen Standpunkt, ebenfalls von einem Mitglied der Evangelischen Kirche93 3.2Lebensweltorientierte Soziale Arbeit95 3.2.1Inszenierte Solidarität96 3.2.2Offene Fragen98 Schoepferische Zerstörung: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Grundlage meiner Betrachtung ist der Prozeß der Individualisierung. Im Zentrum dieser Arbeit steht der Mensch - Mittelpunkt meiner angehenden beruflichen Arbeit. Da es nicht möglich ist, alle Facetten des Individualisierungsprozesses in einer Diplomarbeit auszuleuchten, spezifiziere ich mich auf die Grundlagen und Folgen, die sich mir am wichtigsten und weitreichendsten darstellen. In Kapitel 1.1 gebe ich einen ersten Überblick über Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft. Außerdem grenze ich Individualisierung vom Modernisierungsprozeß anhand eines idealtypischen Dreiecksmodell, in Anlehnung an Talcott Parsons idealtypischen Vierecksmodell, ab. Dieser Schritt wird nötig, da ich nicht den ganzen Modernisierungsprozeß bearbeiten will, sondern mich auf Individualisierung beschränke. Ich stellte fest, daß die anderen beiden Dimensionen von Parsons Modell, Rationalisierung und Differenzierung, zugleich Grundlage vom Individualisierungsprozeß sind, die sich gegenseitig bedingen. Dementsprechend gehe ich auf diese beiden Dimensionen gesondert ein und forme daraus das idealtypische Dreiecksmodell mit den Dimensionen Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung, als Grundlage meiner Arbeit. Der durch den Modernisierungsprozeß eingeleitete Umbruch der Werte ist die wichtigste Grundlage für den modernen Pluralismus, der seinerseits ein wichtiges Element moderner Individualisierung ist. Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit der Pluralisierung der Werte, subjektiver und intersubjektiver Sinnkrise, intermediären Institutionen und der postmodernen Theorie. Daneben stelle ich noch die Wertesynthese von Helmut Klages, als positives Beispiel gelungener Wertintegration vor. Da der Pluralismus nicht nur Werte beeinflußt, die ihrerseits den Menschen maßgeblich prägen, sondern auch das Individuum selbst, war es für mich unmöglich, Pluralismus aus der Auswahl möglicher Individualisierungsthemen zu streichen. Nachdem die wichtigsten Grundlagen bearbeitet sind, wende ich mich dem Menschen zu und betrachte in Kapitel 2 individuelle Folgen für individualisierte Bürger. Zuerst beschäftige ich mich mit der kontroversen Freiheit, die durch Individualisierung entstanden ist. Auf der einen Seite steht eine neue Unabhängigkeit durch Enttraditionalisierung, auf der anderen Seite eine neue Abhängigkeit von vielfältigen Organisationen. Danach betrachte ich die Diskussion um den Tod des Subjektes, die in letzter Zeit immer deutlicher zu hören ist. Wird das Individuum durch Pluralität und Individualisierung in sich selbst brüchig oder bietet sich gerade durch den zerbrochenen Persönlichkeitskern eine neue Chance der Befreiung Ebenso verhält es sich mit der Diskussion um die Atomisierung und Egozentrierung des Menschen. Die einen beklagen den Verfall von Solidarität und traditionellen Beziehungsmustern, die anderen sehen im Entstehen neuer Beziehungsformen eine Chance für Befreiung und Autonomie. Zuletzt stelle ich noch die Bedingungen für ein sinnvolles, produktives Leben vor, daß sich trotz (oder gerade wegen) Individualisierung offenbart. Die oben angesprochenen Chancen sind das eine, die notwendigen Ressourcen um sie zu nutzen, das andere. Meine Betrachtung ist durchaus positiv gefärbt, wenngleich ich nicht glaube, Gefahren nicht ernst genug zu diskutieren. Schließlich wende ich mich in Kapitel 3 den neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit zu. Aufgrund der Aktualität dieser Diskussion kann ich nur ein paar Optionen anbieten. Perspektiven einer neuen Kultur der Sozialen Arbeit zeichnen sich ab, sind aber noch keineswegs gründlich durchdacht oder konzeptionelle festgehalten. Ideen, Vorstellungen und Tendenzen stehen im Raum und ¿warten darauf¿ diskutiert zu werden. Einmal mehr ist Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit nicht ¿up to date¿ und hat einen Nachholbedarf sowohl in theoretischer, als auch konzeptioneller Hinsicht. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und inszenierte Solidarität sind die ersten Vorschläge auf die veränderte Lebenswirklichkeit der Menschen. Inhaltsverzeichnis: 1.Gesellschaft im Übergang. Oder: Grundzüge der Individualisierung11 1.1Individualisierung - Ein erster Überblick11 1.1.1Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft14 1.1.2Idealtypisches Dreiecksmodell17 1.1.2.1Strukturelle Dimension - Differenzierung19 1.1.2.2Kulturelle Dimension - Rationalisierung26 1.2Die Werte verändern sich33 1.2.1Beispiele postindustrieller Wertkonstellationen35 1.2.2Wertesynthese als positives Beispiel gelungener Wertintegration37 1.2.3Individualisierung und Wertpluralismus46 1.2.4Pluralisierung der Werte - Moderner Pluralismus48 1.2.4.1Subjektive und intersubjektive Sinnkrise49 1.2.4.2Intermediäre Institutionen und quasi - autonome Sinngemeinschaften52 1.2.4.3Pluralismus als Programm - Die Postmoderne57 1.2.4.3.1Ursprung und Inhalt der Postmoderne58 1.2.4.3.2Moderne und postmoderne Kritik62 2.Der Mensch im Mittelpunkt. Oder: Individuelle Folgen für individualisierte Bürger66 2.1Kontroverse Freiheit66 2.1.1Die neuen Abhängigkeiten68 2.1.2Ästhetische Sinnkonstrukte von Bastlern und Konstrukteuren70 2.2Tod des Subjektes oder Auferstehung durch Selbstverlust 72 2.2.1These vom Tod des Subjektes73 2.2.2Chancen einer kernlosen Identität74 2.3Atomisierung - Kleine, sich fremde Partikel77 2.3.1Entsolidarisierung und Ego-Gesellschaft77 2.3.2Neue soziale Beziehungen79 2.4Bedingungen für ein sinnvoller, produktives Leben82 2.4.1Materielle Ressourcen82 2.4.2Soziale Ressourcen83 2.4.3Psychische Ressourcen84 3.Individualisierung und Soziale Arbeit Oder : Perspektiven für (post)moderne Handlungskonzepte87 3.1Soziale Arbeit im Aufbruch87 3.1.1Antiindividualistischer Standpunkt eines führenden Mitglieds der Evangelischen Kirche und Bestandsaufnahme sozialer Risiken der modernen Gesellschaft88 3.1.2Kritische Stimme zum antiindividualistischen Standpunkt, ebenfalls von einem Mitglied der Evangelischen Kirche93 3.2Lebensweltorientierte Soziale Arbeit95 3.2.1Inszenierte Solidarität96 3.2.2Offene Fragen98 EDUCATION / Philosophy, Theory & Social Aspects, Diplomica Verlag

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Schoepferische Zerstörung - Matthias Weiß
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Gesellschaftliche Individualisierung und soziale Arbeit Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Grundlage meiner Betrachtung ist der Prozeß der Individualisierung. Im Zentrum dieser Arbeit steht der Mensch - Mittelpunkt meiner angehenden beruflichen Arbeit. Da es nicht möglich ist, alle Facetten des Individualisierungsprozesses in einer Diplomarbeit auszuleuchten, spezifiziere ich mich auf die Grundlagen und Folgen, die sich mir am wichtigsten und weitreichendsten darstellen. In Kapitel 1.1 gebe ich einen ersten Überblick über Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft. Außerdem grenze ich Individualisierung vom Modernisierungsprozeß anhand eines idealtypischen Dreiecksmodell, in Anlehnung an Talcott Parsons idealtypischen Vierecksmodell, ab. Dieser Schritt wird nötig, da ich nicht den ganzen Modernisierungsprozeß bearbeiten will, sondern mich auf Individualisierung beschränke. Ich stellte fest, daß die anderen beiden Dimensionen von Parsons Modell, Rationalisierung und Differenzierung, zugleich Grundlage vom Individualisierungsprozeß sind, die sich gegenseitig bedingen. Dementsprechend gehe ich auf diese beiden Dimensionen gesondert ein und forme daraus das idealtypische Dreiecksmodell mit den Dimensionen Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung, als Grundlage meiner Arbeit. Der durch den Modernisierungsprozeß eingeleitete Umbruch der Werte ist die wichtigste Grundlage für den modernen Pluralismus, der seinerseits ein wichtiges Element moderner Individualisierung ist. Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit der Pluralisierung der Werte, subjektiver und intersubjektiver Sinnkrise, intermediären Institutionen und der postmodernen Theorie. Daneben stelle ich noch die Wertesynthese von Helmut Klages, als positives Beispiel gelungener Wertintegration vor. Da der Pluralismus nicht nur Werte beeinflußt, die ihrerseits den Menschen maßgeblich prägen, sondern auch das Individuum selbst, war es für mich unmöglich, Pluralismus aus der Auswahl möglicher Individualisierungsthemen zu streichen. Nachdem die wichtigsten Grundlagen bearbeitet sind, wende ich mich dem Menschen zu und betrachte in Kapitel 2 individuelle Folgen für individualisierte Bürger. Zuerst beschäftige ich mich mit der kontroversen Freiheit, die durch Individualisierung entstanden ist. Auf der einen Seite steht eine neue Unabhängigkeit durch Enttraditionalisierung, auf der anderen Seite eine neue Abhängigkeit von vielfältigen Organisationen. Danach betrachte ich die Diskussion um den Tod des Subjektes, die in letzter Zeit immer deutlicher zu hören ist. Wird das Individuum durch Pluralität und Individualisierung in sich selbst brüchig oder bietet sich gerade durch den zerbrochenen Persönlichkeitskern eine neue Chance der Befreiung Ebenso verhält es sich mit der Diskussion um die Atomisierung und Egozentrierung des Menschen. Die einen beklagen den Verfall von Solidarität und traditionellen Beziehungsmustern, die anderen sehen im Entstehen neuer Beziehungsformen eine Chance für Befreiung und Autonomie. Zuletzt stelle ich noch die Bedingungen für ein sinnvolles, produktives Leben vor, daß sich trotz (oder gerade wegen) Individualisierung offenbart. Die oben angesprochenen Chancen sind das eine, die notwendigen Ressourcen um sie zu nutzen, das andere. Meine Betrachtung ist durchaus positiv gefärbt, wenngleich ich nicht glaube, Gefahren nicht ernst genug zu diskutieren. Schließlich wende ich mich in Kapitel 3 den neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit zu. Aufgrund der Aktualität dieser Diskussion kann ich nur ein paar Optionen anbieten. Perspektiven einer neuen Kultur der Sozialen Arbeit zeichnen sich ab, sind aber noch keineswegs gründlich durchdacht oder konzeptionelle festgehalten. Ideen, Vorstellungen und Tendenzen stehen im Raum und ¿warten darauf¿ diskutiert zu werden. Einmal mehr ist Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit nicht ¿up to date¿ und hat einen Nachholbedarf sowohl in theoretischer, als auch konzeptioneller Hinsicht. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und inszenierte Solidarität sind die ersten Vorschläge auf die veränderte Lebenswirklichkeit der Menschen. Inhaltsverzeichnis: 1.Gesellschaft im Übergang. Oder: Grundzüge der Individualisierung11 1.1Individualisierung - Ein erster Überblick11 1.1.1Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft14 1.1.2Idealtypisches Dreiecksmodell17 1.1.2.1Strukturelle Dimension - Differenzierung19 1.1.2.2Kulturelle Dimension - Rationalisierung26 1.2Die Werte verändern sich33 1.2.1Beispiele postindustrieller Wertkonstellationen35 1.2.2Wertesynthese als positives Beispiel gelungener Wertintegration37 1.2.3Individualisierung und Wertpluralismus46 1.2.4Pluralisierung der Werte - Moderner Pluralismus48 1.2.4.1Subjektive und intersubjektive Sinnkrise49 1.2.4.2Intermediäre Institutionen und quasi - autonome Sinngemeinschaften52 1.2.4.3Pluralismus als Programm - Die Postmoderne57 1.2.4.3.1Ursprung und Inhalt der Postmoderne58 1.2.4.3.2Moderne und postmoderne Kritik62 2.Der Mensch im Mittelpunkt. Oder: Individuelle Folgen für individualisierte Bürger66 2.1Kontroverse Freiheit66 2.1.1Die neuen Abhängigkeiten68 2.1.2Ästhetische Sinnkonstrukte von Bastlern und Konstrukteuren70 2.2Tod des Subjektes oder Auferstehung durch Selbstverlust 72 2.2.1These vom Tod des Subjektes73 2.2.2Chancen einer kernlosen Identität74 2.3Atomisierung - Kleine, sich fremde Partikel77 2.3.1Entsolidarisierung und Ego-Gesellschaft77 2.3.2Neue soziale Beziehungen79 2.4Bedingungen für ein sinnvoller, produktives Leben82 2.4.1Materielle Ressourcen82 2.4.2Soziale Ressourcen83 2.4.3Psychische Ressourcen84 3.Individualisierung und Soziale Arbeit Oder : Perspektiven für (post)moderne Handlungskonzepte87 3.1Soziale Arbeit im Aufbruch87 3.1.1Antiindividualistischer Standpunkt eines führenden Mitglieds der Evangelischen Kirche und Bestandsaufnahme sozialer Risiken der modernen Gesellschaft88 3.1.2Kritische Stimme zum antiindividualistischen Standpunkt, ebenfalls von einem Mitglied der Evangelischen Kirche93 3.2Lebensweltorientierte Soziale Arbeit95 3.2.1Inszenierte Solidarität96 3.2.2Offene Fragen98 Schoepferische Zerstörung: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Grundlage meiner Betrachtung ist der Prozeß der Individualisierung. Im Zentrum dieser Arbeit steht der Mensch - Mittelpunkt meiner angehenden beruflichen Arbeit. Da es nicht möglich ist, alle Facetten des Individualisierungsprozesses in einer Diplomarbeit auszuleuchten, spezifiziere ich mich auf die Grundlagen und Folgen, die sich mir am wichtigsten und weitreichendsten darstellen. In Kapitel 1.1 gebe ich einen ersten Überblick über Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft. Außerdem grenze ich Individualisierung vom Modernisierungsprozeß anhand eines idealtypischen Dreiecksmodell, in Anlehnung an Talcott Parsons idealtypischen Vierecksmodell, ab. Dieser Schritt wird nötig, da ich nicht den ganzen Modernisierungsprozeß bearbeiten will, sondern mich auf Individualisierung beschränke. Ich stellte fest, daß die anderen beiden Dimensionen von Parsons Modell, Rationalisierung und Differenzierung, zugleich Grundlage vom Individualisierungsprozeß sind, die sich gegenseitig bedingen. Dementsprechend gehe ich auf diese beiden Dimensionen gesondert ein und forme daraus das idealtypische Dreiecksmodell mit den Dimensionen Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung, als Grundlage meiner Arbeit. Der durch den Modernisierungsprozeß eingeleitete Umbruch der Werte ist die wichtigste Grundlage für den modernen Pluralismus, der seinerseits ein wichtiges Element moderner Individualisierung ist. Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit der Pluralisierung der Werte, subjektiver und intersubjektiver Sinnkrise, intermediären Institutionen und der postmodernen Theorie. Daneben stelle ich noch die Wertesynthese von Helmut Klages, als positives Beispiel gelungener Wertintegration vor. Da der Pluralismus nicht nur Werte beeinflußt, die ihrerseits den Menschen maßgeblich prägen, sondern auch das Individuum selbst, war es für mich unmöglich, Pluralismus aus der Auswahl möglicher Individualisierungsthemen zu streichen. Nachdem die wichtigsten Grundlagen bearbeitet sind, wende ich mich dem Menschen zu und betrachte in Kapitel 2 individuelle Folgen für individualisierte Bürger. Zuerst beschäftige ich mich mit der kontroversen Freiheit, die durch Individualisierung entstanden ist. Auf der einen Seite steht eine neue Unabhängigkeit durch Enttraditionalisierung, auf der anderen Seite eine neue Abhängigkeit von vielfältigen Organisationen. Danach betrachte ich die Diskussion um den Tod des Subjektes, die in letzter Zeit immer deutlicher zu hören ist. Wird das Individuum durch Pluralität und Individualisierung in sich selbst brüchig oder bietet sich gerade durch den zerbrochenen Persönlichkeitskern eine neue Chance der Befreiung Ebenso verhält es sich mit der Diskussion um die Atomisierung und Egozentrierung des Menschen. Die einen beklagen den Verfall von Solidarität und traditionellen Beziehungsmustern, die anderen sehen im Entstehen neuer Beziehungsformen eine Chance für Befreiung und Autonomie. Zuletzt stelle ich noch die Bedingungen für ein sinnvolles, produktives Leben vor, daß sich trotz (oder gerade wegen) Individualisierung offenbart. Die oben angesprochenen Chancen sind das eine, die notwendigen Ressourcen um sie zu nutzen, das andere. Meine Betrachtung ist durchaus positiv gefärbt, wenngleich ich nicht glaube, Gefahren nicht ernst genug zu diskutieren. Schließlich wende ich mich in Kapitel 3 den neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit zu. Aufgrund der Aktualität dieser Diskussion kann ich nur ein paar Optionen anbieten. Perspektiven einer neuen Kultur der Sozialen Arbeit zeichnen sich ab, sind aber noch keineswegs gründlich durchdacht oder konzeptionelle festgehalten. Ideen, Vorstellungen und Tendenzen stehen im Raum und ¿warten darauf¿ diskutiert zu werden. Einmal mehr ist Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit nicht ¿up to date¿ und hat einen Nachholbedarf sowohl in theoretischer, als auch konzeptioneller Hinsicht. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und inszenierte Solidarität sind die ersten Vorschläge auf die veränderte Lebenswirklichkeit der Menschen. Inhaltsverzeichnis: 1.Gesellschaft im Übergang. Oder: Grundzüge der Individualisierung11 1.1Individualisierung - Ein erster Überblick11 1.1.1Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft14 1.1.2Idealtypisches Dreiecksmodell17 1.1.2.1Strukturelle Dimension - Differenzierung19 1.1.2.2Kulturelle Dimension - Rationalisierung26 1.2Die Werte verändern sich33 1.2.1Beispiele postindustrieller Wertkonstellationen35 1.2.2Wertesynthese als positives Beispiel gelungener Wertintegration37 1.2.3Individualisierung und Wertpluralismus46 1.2.4Pluralisierung der Werte - Moderner Pluralismus48 1.2.4.1Subjektive und intersubjektive Sinnkrise49 1.2.4.2Intermediäre Institutionen und quasi - autonome Sinngemeinschaften52 1.2.4.3Pluralismus als Programm - Die Postmoderne57 1.2.4.3.1Ursprung und Inhalt der Postmoderne58 1.2.4.3.2Moderne und postmoderne Kritik62 2.Der Mensch im Mittelpunkt. Oder: Individuelle Folgen für individualisierte Bürger66 2.1Kontroverse Freiheit66 2.1.1Die neuen Abhängigkeiten68 2.1.2Ästhetische Sinnkonstrukte von Bastlern und Konstrukteuren70 2.2Tod des Subjektes oder Auferstehung durch Selbstverlust 72 2.2.1These vom Tod des Subjektes73 2.2.2Chancen einer kernlosen Identität74 2.3Atomisierung - Kleine, sich fremde Partikel77 2.3.1Entsolidarisierung und Ego-Gesellschaft77 2.3.2Neue soziale Beziehungen79 2.4Bedingungen für ein sinnvoller, produktives Leben82 2.4.1Materielle Ressourcen82 2.4.2Soziale Ressourcen83 2.4.3Psychische Ressourcen84 3.Individualisierung und Soziale Arbeit Oder : Perspektiven für (post)moderne Handlungskonzepte87 3.1Soziale Arbeit im Aufbruch87 3.1.1Antiindividualistischer Standpunkt eines führenden Mitglieds der Evangelischen Kirche und Bestandsaufnahme sozialer Risiken der modernen Gesellschaft88 3.1.2Kritische Stimme zum antiindividualistischen Standpunkt, ebenfalls von einem Mitglied der Evangelischen Kirche93 3.2Lebensweltorientierte Soziale Arbeit95 3.2.1Inszenierte Solidarität96 3.2.2Offene Fragen98 EDUCATION / Philosophy & Social Aspects, Diplomica Verlag

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Gesellschaftliche Individualisierung und soziale Arbeit Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Grundlage meiner Betrachtung ist der Prozeß der Individualisierung. Im Zentrum dieser Arbeit steht der Mensch - Mittelpunkt meiner angehenden beruflichen Arbeit. Da es nicht möglich ist, alle Facetten des Individualisierungsprozesses in einer Diplomarbeit auszuleuchten, spezifiziere ich mich auf die Grundlagen und Folgen, die sich mir am wichtigsten und weitreichendsten darstellen. In Kapitel 1.1 gebe ich einen ersten Überblick über Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft. Außerdem grenze ich Individualisierung vom Modernisierungsprozeß anhand eines idealtypischen Dreiecksmodell, in Anlehnung an Talcott Parsons idealtypischen Vierecksmodell, ab. Dieser Schritt wird nötig, da ich nicht den ganzen Modernisierungsprozeß bearbeiten will, sondern mich auf Individualisierung beschränke. Ich stellte fest, daß die anderen beiden Dimensionen von Parsons Modell, Rationalisierung und Differenzierung, zugleich Grundlage vom Individualisierungsprozeß sind, die sich gegenseitig bedingen. Dementsprechend gehe ich auf diese beiden Dimensionen gesondert ein und forme daraus das idealtypische Dreiecksmodell mit den Dimensionen Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung, als Grundlage meiner Arbeit. Der durch den Modernisierungsprozeß eingeleitete Umbruch der Werte ist die wichtigste Grundlage für den modernen Pluralismus, der seinerseits ein wichtiges Element moderner Individualisierung ist. Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit der Pluralisierung der Werte, subjektiver und intersubjektiver Sinnkrise, intermediären Institutionen und der postmodernen Theorie. Daneben stelle ich noch die Wertesynthese von Helmut Klages, als positives Beispiel gelungener Wertintegration vor. Da der Pluralismus nicht nur Werte beeinflußt, die ihrerseits den Menschen maßgeblich prägen, sondern auch das Individuum selbst, war es für mich unmöglich, Pluralismus aus der Auswahl möglicher Individualisierungsthemen zu streichen. Nachdem die wichtigsten Grundlagen bearbeitet sind, wende ich mich dem Menschen zu und betrachte in Kapitel 2 individuelle Folgen für individualisierte Bürger. Zuerst beschäftige ich mich mit der kontroversen Freiheit, die durch Individualisierung entstanden ist. Auf der einen Seite steht eine neue Unabhängigkeit durch Enttraditionalisierung, auf der anderen Seite eine neue Abhängigkeit von vielfältigen Organisationen. Danach betrachte ich die Diskussion um den Tod des Subjektes, die in letzter Zeit immer deutlicher zu hören ist. Wird das Individuum durch Pluralität und Individualisierung in sich selbst brüchig oder bietet sich gerade durch den zerbrochenen Persönlichkeitskern eine neue Chance der Befreiung Ebenso verhält es sich mit der Diskussion um die Atomisierung und Egozentrierung des Menschen. Die einen beklagen den Verfall von Solidarität und traditionellen Beziehungsmustern, die anderen sehen im Entstehen neuer Beziehungsformen eine Chance für Befreiung und Autonomie. Zuletzt stelle ich noch die Bedingungen für ein sinnvolles, produktives Leben vor, daß sich trotz (oder gerade wegen) Individualisierung offenbart. Die oben angesprochenen Chancen sind das eine, die notwendigen Ressourcen um sie zu nutzen, das andere. Meine Betrachtung ist durchaus positiv gefärbt, wenngleich ich nicht glaube, Gefahren nicht ernst genug zu diskutieren. Schließlich wende ich mich in Kapitel 3 den neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit zu. Aufgrund der Aktualität dieser Diskussion kann ich nur ein paar Optionen anbieten. Perspektiven einer neuen Kultur der Sozialen Arbeit zeichnen sich ab, sind aber noch keineswegs gründlich durchdacht oder konzeptionelle festgehalten. Ideen, Vorstellungen und Tendenzen stehen im Raum und ¿warten darauf¿ diskutiert zu werden. Einmal mehr ist Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit nicht ¿up to date¿ und hat einen Nachholbedarf sowohl in theoretischer, als auch konzeptioneller Hinsicht. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und inszenierte Solidarität sind die ersten Vorschläge auf die veränderte Lebenswirklichkeit der Menschen. Inhaltsverzeichnis: 1.Gesellschaft im Übergang. Oder: Grundzüge der Individualisierung11 1.1Individualisierung - Ein erster Überblick11 1.1.1Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft14 1.1.2Idealtypisches Dreiecksmodell17 1.1.2.1Strukturelle Dimension - Differenzierung19 1.1.2.2Kulturelle Dimension - Rationalisierung26 1.2Die Werte verändern sich33 1.2.1Beispiele postindustrieller Wertkonstellationen35 1.2.2Wertesynthese als positives Beispiel gelungener Wertintegration37 1.2.3Individualisierung und Wertpluralismus46 1.2.4Pluralisierung der Werte - Moderner Pluralismus48 1.2.4.1Subjektive und intersubjektive Sinnkrise49 1.2.4.2Intermediäre Institutionen und quasi - autonome Sinngemeinschaften52 1.2.4.3Pluralismus als Programm - Die Postmoderne57 1.2.4.3.1Ursprung und Inhalt der Postmoderne58 1.2.4.3.2Moderne und postmoderne Kritik62 2.Der Mensch im Mittelpunkt. Oder: Individuelle Folgen für individualisierte Bürger66 2.1Kontroverse Freiheit66 2.1.1Die neuen Abhängigkeiten68 2.1.2Ästhetische Sinnkonstrukte von Bastlern und Konstrukteuren70 2.2Tod des Subjektes oder Auferstehung durch Selbstverlust 72 2.2.1These vom Tod des Subjektes73 2.2.2Chancen einer kernlosen Identität74 2.3Atomisierung - Kleine, sich fremde Partikel77 2.3.1Entsolidarisierung und Ego-Gesellschaft77 2.3.2Neue soziale Beziehungen79 2.4Bedingungen für ein sinnvoller, produktives Leben82 2.4.1Materielle Ressourcen82 2.4.2Soziale Ressourcen83 2.4.3Psychische Ressourcen84 3.Individualisierung und Soziale Arbeit Oder : Perspektiven für (post)moderne Handlungskonzepte87 3.1Soziale Arbeit im Aufbruch87 3.1.1Antiindividualistischer Standpunkt eines führenden Mitglieds der Evangelischen Kirche und Bestandsaufnahme sozialer Risiken der modernen Gesellschaft88 3.1.2Kritische Stimme zum antiindividualistischen Standpunkt, ebenfalls von einem Mitglied der Evangelischen Kirche93 3.2Lebensweltorientierte Soziale Arbeit95 3.2.1Inszenierte Solidarität96 3.2.2Offene Fragen98 Schoepferische Zerstörung: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Grundlage meiner Betrachtung ist der Prozeß der Individualisierung. Im Zentrum dieser Arbeit steht der Mensch - Mittelpunkt meiner angehenden beruflichen Arbeit. Da es nicht möglich ist, alle Facetten des Individualisierungsprozesses in einer Diplomarbeit auszuleuchten, spezifiziere ich mich auf die Grundlagen und Folgen, die sich mir am wichtigsten und weitreichendsten darstellen. In Kapitel 1.1 gebe ich einen ersten Überblick über Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft. Außerdem grenze ich Individualisierung vom Modernisierungsprozeß anhand eines idealtypischen Dreiecksmodell, in Anlehnung an Talcott Parsons idealtypischen Vierecksmodell, ab. Dieser Schritt wird nötig, da ich nicht den ganzen Modernisierungsprozeß bearbeiten will, sondern mich auf Individualisierung beschränke. Ich stellte fest, daß die anderen beiden Dimensionen von Parsons Modell, Rationalisierung und Differenzierung, zugleich Grundlage vom Individualisierungsprozeß sind, die sich gegenseitig bedingen. Dementsprechend gehe ich auf diese beiden Dimensionen gesondert ein und forme daraus das idealtypische Dreiecksmodell mit den Dimensionen Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung, als Grundlage meiner Arbeit. Der durch den Modernisierungsprozeß eingeleitete Umbruch der Werte ist die wichtigste Grundlage für den modernen Pluralismus, der seinerseits ein wichtiges Element moderner Individualisierung ist. Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit der Pluralisierung der Werte, subjektiver und intersubjektiver Sinnkrise, intermediären Institutionen und der postmodernen Theorie. Daneben stelle ich noch die Wertesynthese von Helmut Klages, als positives Beispiel gelungener Wertintegration vor. Da der Pluralismus nicht nur Werte beeinflußt, die ihrerseits den Menschen maßgeblich prägen, sondern auch das Individuum selbst, war es für mich unmöglich, Pluralismus aus der Auswahl möglicher Individualisierungsthemen zu streichen. Nachdem die wichtigsten Grundlagen bearbeitet sind, wende ich mich dem Menschen zu und betrachte in Kapitel 2 individuelle Folgen für individualisierte Bürger. Zuerst beschäftige ich mich mit der kontroversen Freiheit, die durch Individualisierung entstanden ist. Auf der einen Seite steht eine neue Unabhängigkeit durch Enttraditionalisierung, auf der anderen Seite eine neue Abhängigkeit von vielfältigen Organisationen. Danach betrachte ich die Diskussion um den Tod des Subjektes, die in letzter Zeit immer deutlicher zu hören ist. Wird das Individuum durch Pluralität und Individualisierung in sich selbst brüchig oder bietet sich gerade durch den zerbrochenen Persönlichkeitskern eine neue Chance der Befreiung Ebenso verhält es sich mit der Diskussion um die Atomisierung und Egozentrierung des Menschen. Die einen beklagen den Verfall von Solidarität und traditionellen Beziehungsmustern, die anderen sehen im Entstehen neuer Beziehungsformen eine Chance für Befreiung und Autonomie. Zuletzt stelle ich noch die Bedingungen für ein sinnvolles, produktives Leben vor, daß sich trotz (oder gerade wegen) Individualisierung offenbart. Die oben angesprochenen Chancen sind das eine, die notwendigen Ressourcen um sie zu nutzen, das andere. Meine Betrachtung ist durchaus positiv gefärbt, wenngleich ich nicht glaube, Gefahren nicht ernst genug zu diskutieren. Schließlich wende ich mich in Kapitel 3 den neuen Anforderungen an die Soziale Arbeit zu. Aufgrund der Aktualität dieser Diskussion kann ich nur ein paar Optionen anbieten. Perspektiven einer neuen Kultur der Sozialen Arbeit zeichnen sich ab, sind aber noch keineswegs gründlich durchdacht oder konzeptionelle festgehalten. Ideen, Vorstellungen und Tendenzen stehen im Raum und ¿warten darauf¿ diskutiert zu werden. Einmal mehr ist Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit nicht ¿up to date¿ und hat einen Nachholbedarf sowohl in theoretischer, als auch konzeptioneller Hinsicht. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit und inszenierte Solidarität sind die ersten Vorschläge auf die veränderte Lebenswirklichkeit der Menschen. Inhaltsverzeichnis: 1.Gesellschaft im Übergang. Oder: Grundzüge der Individualisierung11 1.1Individualisierung - Ein erster Überblick11 1.1.1Tendenzen einer individualisierten Gesellschaft14 1.1.2Idealtypisches Dreiecksmodell17 1.1.2.1Strukturelle Dimension - Differenzierung19 1.1.2.2Kulturelle Dimension - Rationalisierung26 1.2Die Werte verändern sich33 1.2.1Beispiele postindustrieller Wertkonstellationen35 1.2.2Wertesynthese als positives Beispiel gelungener Wertintegration37 1.2.3Individualisierung und Wertpluralismus46 1.2.4Pluralisierung der Werte - Moderner Pluralismus48 1.2.4.1Subjektive und intersubjektive Sinnkrise49 1.2.4.2Intermediäre Institutionen und quasi - autonome Sinngemeinschaften52 1.2.4.3Pluralismus als Programm - Die Postmoderne57 1.2.4.3.1Ursprung und Inhalt der Postmoderne58 1.2.4.3.2Moderne und postmoderne Kritik62 2.Der Mensch im Mittelpunkt. Oder: Individuelle Folgen für individualisierte Bürger66 2.1Kontroverse Freiheit66 2.1.1Die neuen Abhängigkeiten68 2.1.2Ästhetische Sinnkonstrukte von Bastlern und Konstrukteuren70 2.2Tod des Subjektes oder Auferstehung durch Selbstverlust 72 2.2.1These vom Tod des Subjektes73 2.2.2Chancen einer kernlosen Identität74 2.3Atomisierung - Kleine, sich fremde Partikel77 2.3.1Entsolidarisierung und Ego-Gesellschaft77 2.3.2Neue soziale Beziehungen79 2.4Bedingungen für ein sinnvoller, produktives Leben82 2.4.1Materielle Ressourcen82 2.4.2Soziale Ressourcen83 2.4.3Psychische Ressourcen84 3.Individualisierung und Soziale Arbeit Oder : Perspektiven für (post)moderne Handlungskonzepte87 3.1Soziale Arbeit im Aufbruch87 3.1.1Antiindividualistischer Standpunkt eines führenden Mitglieds der Evangelischen Kirche und Bestandsaufnahme sozialer Risiken der modernen Gesellschaft88 3.1.2Kritische Stimme zum antiindividualistischen Standpunkt, ebenfalls von einem Mitglied der Evangelischen Kirche93 3.2Lebensweltorientierte Soziale Arbeit95 3.2.1Inszenierte Solidarität96 3.2.2Offene Fragen98 Education / Philosophy & Social Aspects, Diplomica Verlag

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