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Picking the winners - Dienstleistungsorientierte Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik - Bernd Steinbrecher
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Bernd Steinbrecher:
Picking the winners - Dienstleistungsorientierte Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik - neues Buch

ISBN: 9783832433550

ID: 9783832433550

Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung am Beispiel der Region Aachen Inhaltsangabe:Einleitung: Die Rolle der Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung und eine mögliche Antwort der Wirtschaftsförderung auf die ¿Dienstleistungsgesellschaft` Der Begriff der Dienstleistungsgesellschaft` ist in der Zwischenzeit zum geflügelten Wort herangewachsen und wird in wirtschafts-, beschäftigungs- und sozialpolitischen Diskussionen mit geradezu inflationärer Häufigkeit verwendet - wohl nur noch übertroffen von der Vielzahl der mit dem Begriffspaar Globalisierung und Regionalisierung` in Verbindung gesetzten Entwicklungen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Dienstleistungsunternehmen als Zielgruppe der regionalen Wirtschaftsförderung. Einer Zielgruppe, die, wie die Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit gezeigt haben, im eigentlichen Sinne als eine Vielzahl von Unternehmensgruppen, zusammengefaßt in der statistischen ¿Restkategorie` des Tertiären Sektors, zu betrachten ist. Gang der Untersuchung: Nach einer Diskussion des Dienstleistungsbegriffs, seiner historischen Entwicklung in der Volkswirtschaft und Raumwirtschaftspolitik, seinen wesensbestimmenden Merkmalen und seiner statistischen Erfassung, folgt in den Kapiteln 2, 3 und 4 eine sekundärstatistische Analyse der Entwicklungen im Tertiären Sektor. In den Kapiteln werden zu Beginn grundlegende Theorien zum jeweiligen Untersuchungsgegenstand kurz skizziert und deren Anwendung in bezug auf die Dienstleistungsunternehmen diskutiert. Die grundlegende Fragestellung ist stets, ob diese Theoriegebilde auch und wenn ja in weicher Form auf die Entwicklungen im Dienstleistungssektor anzuwenden sind. Anschließend erfolgt eine empirische Analyse der Entwicklungen der Dienstleistungen. Dies geschieht am Beispiel der Region Aachen, welche aus der Stadt Aachen und den Kreisen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen besteht. In ihr leben rund 1,3 Millionen Menschen auf einer Fläche von rund 3.500 qkm. Die Analysen der Entwicklungen im Feld der Dienstleistungsunternehmen bestätigen weitgehend die vielfach diskutierten Tendenzen der räumlichen und sektoralen Entwicklung des Tertiären Sektors. Auch in der Region Aachen sind die Dienstleistungsunternehmen die wichtigsten Träger der regionalen Beschäftigung und Wertschöpfung. Ihre räumliche Verteilung ist zentrenorientiert, jedoch weisen die Entwicklungen in den Gebietskörperschaften der Region Sub- und Disurbanisierungstendenzen insbesondere der Beschäftigung im Dienstleistungsgewerbe auf. Eine Besonderheit der Dienstleistungsexpansion stellt die Entwicklung des unternehmensorientierten Dienstleistungsgewerbes in der Region Aachen in den zurückliegenden Jahren dar. Die unternehmensorientierten Dienstleistungsunternehmen entfalteten eine außerordentliche Beschäftigungsdynamik, die in absoluten Zuwächsen ausgedrückt auch die Expansion der restlichen Dienstleistungsbranchen übertraf. Die Wirtschaftsförderung hat die Dienstleistungsunternehmen aus zwei Beweggründen in das Zentrum ihrer Betrachtungen gerückt. Zum einen aufgrund der außergewöhnlichen Dynamik und der schieren Größe des Beschäftigungsfaktors Dienstleistungen und zum anderen, da man sich funktionale Einflüsse einer positiven Entwicklung der Dienstleistungen auf andere, nicht dem Tertiären Sektor zuzurechnende Branchen erhofft. Diese Einflüsse waren in der Region Aachen, ebenso wie im Land Nordrhein-Westfalen insgesamt, in den betrachteten Zeiträumen nicht im erhofften Maße zu verzeichnen. Folglich beschäftigen sich die Kapitel 5 und 6 mit den Konsequenzen der Analyse der Entwicklungen im Dienstleistungssektor der Region Aachen für die regionale Wirtschaftsförderung und einer Ausformung einer dienstleistungsorientierten Bestandspflege und Ansiedlungspolitik, die auch die Zielsetzung einer Stärkung der funktionalen Verflechtungen des Dienstleistungsgewerbes zu realisieren vermag. Die Übernahme des betriebswirtschaftlichen ¿Total-Ouality-Managements` in die Prozesse der dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung könnte dabei einen sinnvollen Ansatz darstellen. Grundlegende These der in diesen Kapiteln skizzierten dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung ist, daß der hohen Dynamik und der starken Segmentierung des Dienstleistungsbereiches nur mit einer prozeßorientierten, stark branchenbezogenen Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik begegnet werden kann. Die Konzentration auf die Zielgruppen der Wirtschaftsförderung stellt dabei eine Art ¿Rückbesinnung` auf die wesentliche Konstante der Regionalentwicklung dar: Der wirtschaftliche Erfolg einer Region ist die Summe ihrer erfolgreichen Unternehmen. Der Ansatz ¿Picking the winners` beinhaltet die Strategie, die besonders erfolgreichen Branchen einer Region als regionale ¿Imageträger` und ¿Zugpferde` der Regionalentwicklung zu nutzen und ihre Bedeutung in regionalen Unternehmensnetzwerken zu stärken. Die Schwierigkeiten der Wirtschaft können letztendlich nur von den Unternehmen selbst überwunden werden, aber im Umfeld unternehmerischen Handelns existieren eine Reihe von Einflußmöglichkeiten, derer sich eine dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung bedienen kann. Aus diesem Zusammenhang erhält die Wirtschaftsförderung ihre Legitimation. Der Einfluß der Dienstleistungsunternehmen auf die Regionalentwicklung ist immens - hier muß die Wirtschaftsförderung aktiv mitgestalten. Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis1 Verzeichnis der Abbildungen, Verzeichnis der Tabellen3 Verzeichnis der Abkürzungen4 0.Einleitende Bemerkungen5 1.Dienstleistungen Annäherung an eine `Restkategorie`7 1.1Entwicklung des Dienstleistungsbegriffs7 1.2Umfassende Defintionsversuche9 1.3Charakteristische Merkmale von Dienstleistungen11 1.3.1Synchroner Kontakt11 1.3.2Externer Faktor12 1.3.3Weitere Merkmale13 Auftragsindividualität13 Immaterialität13 Nicht-Lagerfähigkeit14 Geringe Produktivität15 Hohe Einkommenselastizität der Nachfrage16 1.4Statistische Kategorisierung16 Bruttowertschöpfung17 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte18 Gliederung der Beschäftigtenstatistik durch Zuordnung der Wirtschaftsgruppen21 Wirtschaftsgruppen in der Landwirtschaft23 Wirtschaftsgruppen im Warenproduzierenden Gewerbe24 Wirtschaftsgruppen im Dienstleistungssektor26 2.Expansion der Dienstleistungen30 2.1Theorien zur Expansion30 2.1.1Die Drei-Sektoren-Theorie30 2.1.2Die Theorie der industriellen Dienstleistungen32 2.2Empirische Beobachtungen zur Expansion36 2.2.1Globale und nationale Ebene36 2.2.2Die Expansion in der Region Aachen41 Zusammenfassung der Zwischenergebnisse49 3.Räumliche Verteilung von Dienstleistungsunternehmen in der Region50 3.1Theorien der räumlichen Verteilung50 3.1.1Theorie der zentralen Orte50 3.1.2Bodennutzungstheorie51 3.1.3Kommunikationstheorie53 3.2Empirische Beobachtungen zur Verteilung der Dienstleistungen in der Region Aachen56 3.2.1Beschäftigung und Wertschöpfung in den Gebietskörperschaften57 3.2.2Regionale Verteilung und Entwicklung nach Branchen65 3.2.3Zusammenfassung der Zwischenergebnisse75 Tendenzen der räumlichen Entwicklung des Dienstleistungsgewerbes in der Region Aachen76 Ursachen für Dis- und Suburbanisierung des Dienstleistungsgewerbes77 4.Einfluß auf die regionale Entwicklung79 4.1Theorien und Konzepte79 4.1.1Export-Basis-Konzept79 4.1.2Polarisationstheoretische Ansätze - Wachstumspolkonzept83 4.1.3Cluster-Ansätze88 4.1.4Dienstleistungsunternehmen in regionalen Entwicklungstheorien zwischen Auslöser, Träger und Bindeglied92 4.2Das Dienstleistungsgewerbe in der Region Aachen94 4.2.1Entwicklung der Wirtschaftsgruppen im Dienstleistungssektor96 4.2.2Ursachen und Tendenzen der Entwicklung109 Tendenzen der Entwicklungen im Tertiären Sektor der Region Aachen110 4.2.3Die funktionale Komponente112 5.Dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung ist regionale Wirtschaftsförderung118 5.1Rahmenbedingungen der Wirtschaftsförderung118 5.1.1Wirtschaftsförderung und Globalisierung118 5.1.2Wirtschaftsförderung und Regionalisierung119 5.2Wirtschaftsförderung auf regionaler Ebene123 5.2.1Zum Begriff der `Region`123 5.2.2Aktionsfelder der regionalen Wirtschaftsförderung125 Moderation - Koordination - Präsentation125 Strategien und Maßnahmendiskussion126 6.Konzept und Projektideen für eine dienstleistungsorientierte, regionale Wirtschaftsförderung in der Region Aachen128 6.1Konzept der dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung in der Region Aachen128 6.1.1Grundlagen128 6.1.2Konzeptbestandteile129 Branchenbezogenheit129 Zielgruppenorientierung129 Bestandspflege vor Ansiedlungswerbung131 Permanente Kooperation132 Regionaler Pragmatismus133 Dynamisch und kontrolliert134 6.2Projektvorschläge zur Umsetzung der dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung in der Region Aachen136 6.2.1Dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung und Total-Quality-Management136 6.2.2Dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit139 6.2.3Dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung und Controlling141 6.2.4Dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung und Existenzgründungen141 6.2.5Dienstleistungsorientierte Wirtschaftsförderung - Einzelprojekte142 Das Patensystem142 Die Dienstleistungsbörse142 Das `backward-link`-Projekt143 7.Literaturliste144 Verzeichnisse Picking the winners - Dienstleistungsorientierte Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Rolle der Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung und eine mögliche Antwort der Wirtschaftsförderung auf die ¿Dienstleistungsgesellschaft` Der Begriff der Dienstleistungsgesellschaft` ist in der Zwischenzeit zum geflügelten Wort herangewachsen und wird in wirtschafts-, beschäftigungs- und sozialpolitischen Diskussionen mit geradezu inflationärer Häufigkeit verwendet - wohl nur noch übertroffen von der Vielzahl der mit dem Begriffspaar Globalisierung und Regionalisierung` in Verbindung gesetzten Entwicklungen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Dienstleistungsunternehmen als Zielgruppe der regionalen Wirtschaftsförderung. Einer Zielgruppe, die, wie die Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit gezeigt haben, im eigentlichen Sinne als eine Vielzahl von Unternehmensgruppen, zusammengefaßt in der statistischen ¿Restkategorie` des Tertiären Sektors, zu betrachten ist. Gang der Untersuchung: Nach einer Diskussion des Dienstleistungsbegriffs, seiner historischen Entwicklung in der Volkswirtschaft und Raumwirtschaftspolitik, seinen wesensbestimmenden Merkmalen und seiner statistischen Erfassung, folgt in den Kapiteln 2, 3 und 4 eine sekundärstatistische Analyse der Entwicklungen im Tertiären Sektor. In den Kapiteln werden zu Beginn grundlegende Theorien zum jeweiligen Untersuchungsgegenstand kurz skizziert und deren Anwendung in bezug auf die Dienstleistungsunternehmen diskutiert. Die grundlegende Fragestellung ist stets, ob diese Theoriegebilde auch und wenn ja in weicher Form auf die Entwicklungen im Dienstleistungssektor anzuwenden sind. Anschließend erfolgt eine empirische Analyse der Entwicklungen der Dienstleistungen. Dies geschieht am Beispiel der Region Aachen, welche aus der Stadt Aachen und den Kreisen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen besteht. In ihr leben rund 1,3 Millionen Menschen auf einer Fläche von rund 3.500 qkm. Die Analysen der Entwicklungen im Feld der Dienstleistungsunternehmen bestätigen weitgehend die vielfach diskutierten Tendenzen der räumlichen und sektoralen Entwicklung des Tertiären Sektors. Auch in der Region Aachen sind die Dienstleistungsunternehmen die wichtigsten Träger der regionalen Beschäftigung und Wertschöpfung. Ihre räumliche Verteilung ist zentrenorientiert, jedoch weisen die Entwicklungen in den Gebietskörperschaften der Region Sub- und Disurbanisierungstendenzen insbesondere der Beschäftigung im Dienstleistungsgewerbe auf. Eine Besonderheit der Dienstleistungsexpansion stellt die Entwicklung des unternehmensorientierten Dienstleistungsgewerbes in der Region Aachen in den zurückliegenden Jahren dar. Die unternehmensorientierten Dienstleistungsunternehmen entfalteten eine außerordentliche Beschäftigungsdynamik, die in absoluten Zuwächsen ausgedrückt auch die Expansion der restlichen Dienstleistungsbranchen übertraf. Die Wirtschaftsförderung hat die Dienstleistungsunternehmen aus zwei Beweggründen in das Zentrum ihrer Betrachtungen gerückt. Zum einen aufgrund der außergewöhnlichen Dynamik und der schieren Größe des Beschäftigungsfaktors Dienstleistungen und zum anderen, da man sich funktionale Einflüsse einer positiven Entwicklung der Dienstleistungen auf andere, nicht dem Tertiären Sektor zuzurechnende Branchen erhofft. Diese Einflüsse waren in der Region Aachen, ebenso wie im Land Nordrhein-Westfalen insgesamt, in den betrachteten Zeiträumen nicht im erhofften Maße zu verzeichnen. Folglich beschäftigen sich die Kapitel 5 und 6 mit den Konsequenzen der Analyse der Entwicklungen im Dienstleistungssektor der Region Aachen für die regionale Wirtschaftsförderung und einer Ausformung einer dienstleistungsorientierten Bestandspflege und Ansiedlungspolitik, die auch die Zielsetzung einer Stärkung der funktionalen Verflechtungen des Dienstleistungsgewerbes zu realisieren vermag. Die Übernahme des betriebswirtschaftlichen ¿Total-Ouality-Managements` in die Prozesse der dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung könnte dabei einen sinnvollen Ansatz darstellen. Grundlegende These der in diesen Kapiteln skizzierten dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung ist, daß der hohen Dynamik und der starken Segmentierung des Dienstleistungsbereiches nur mit einer prozeßorientierten, stark branchenbezogenen Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik begegnet werden kann. Die Konzentration auf die Zielgruppen der Wirtschaftsförderung stellt dabei eine Art ¿Rückbesinnung` auf die wesentliche Konstante der Regionalentwicklung dar: Der wirtschaftliche Erfolg einer Region ist die Summe ihrer erfolgreichen Unternehmen. Der Ansatz ¿Picking the winners` beinhaltet die Strategie, die besonders erfolgreichen Branchen einer Region als regionale ¿Imageträger` und ¿Zugpferde` der Regionalentwicklung zu nutzen und ihre Bedeutung in regionalen Unternehmensnetzwerken zu stärken. Die Schwierigkeiten der Wirtschaft können letztendlich nur von den Unternehmen selbst überwunden werden, aber im Umfeld unternehmerischen Handelns existieren eine Reihe von Einflußmöglichkeiten, derer sich eine dienstleistungsorientierte Wirtscha, Diplomica Verlag

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Picking the winners - Dienstleistungsorientierte Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik - Bernd Steinbrecher
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Inhaltsangabe:Einleitung:Die Rolle der Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung und eine mögliche Antwort der Wirtschaftsförderung auf die „Dienstleistungsgesellschaft´´ Der Begriff der Dienstleistungsgesellschaft´´ ist in der Zwischenzeit zum geflügelten Wort herangewachsen und wird in wirtschafts-, beschäftigungs- und sozialpolitischen Diskussionen mit geradezu inflationärer Häufigkeit verwendet - wohl nur noch übertroffen von der Vielzahl der mit dem Begriffspaar Globalisierung und Regionalisierung´´ in Verbindung gesetzten Entwicklungen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Dienstleistungsunternehmen als Zielgruppe der regionalen Wirtschaftsförderung. Einer Zielgruppe, die, wie die Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit gezeigt haben, im eigentlichen Sinne als eine Vielzahl von Unternehmensgruppen, zusammengefasst in der statistischen „Restkategorie´´ des Tertiären Sektors, zu betrachten ist.Gang der Untersuchung:Nach einer Diskussion des Dienstleistungsbegriffs, seiner historischen Entwicklung in der Volkswirtschaft und Raumwirtschaftspolitik, seinen wesensbestimmenden Merkmalen und seiner statistischen Erfassung, folgt in den Kapiteln 2, 3 und 4 eine sekundärstatistische Analyse der Entwicklungen im Tertiären Sektor. In den Kapiteln werden zu Beginn grundlegende Theorien zum jeweiligen Untersuchungsgegenstand kurz skizziert und deren Anwendung in bezug auf die Dienstleistungsunternehmen diskutiert. Die grundlegende Fragestellung ist stets, ob diese Theoriegebilde auch und wenn ja in weicher Form auf die Entwicklungen im Dienstleistungssektor anzuwenden sind.Anschliessend erfolgt eine empirische Analyse der Entwicklungen der Dienstleistungen. Dies geschieht am Beispiel der Region Aachen, welche aus der Stadt Aachen und den Kreisen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen besteht. In ihr leben rund 1,3 Millionen Menschen auf einer Fläche von rund 3.500 qkm.Die Analysen der Entwicklungen im Feld der Dienstleistungsunternehmen bestätigen weitgehend die vielfach diskutierten Tendenzen der räumlichen und sektoralen Entwicklung des Tertiären Sektors. Auch in der Region Aachen sind die Dienstleistungsunternehmen die wichtigsten Träger der regionalen Beschäftigung und Wertschöpfung. Ihre räumliche Verteilung ist zentrenorientiert, jedoch weisen die Entwicklungen in den Gebietskörperschaften der Region Sub- und Disurbanisierungstendenzen insbesondere der Beschäftigung im Dienstleistungsgewerbe auf. Eine Besonderheit der Dienstleistungsexpansion stellt die Entwicklung des unternehmensorientierten Dienstleistungsgewerbes in der Region Aachen in den zurückliegenden Jahren dar. Die unternehmensorientierten Dienstleistungsunternehmen entfalteten eine ausserordentliche Beschäftigungsdynamik, die in absoluten Zuwächsen ausgedrückt auch die Expansion der restlichen Dienstleistungsbranchen übertraf.Die Wirtschaftsförderung hat die Dienstleistungsunternehmen aus zwei Beweggründen in das Zentrum ihrer Betrachtungen gerückt. Zum einen aufgrund der aussergewöhnlichen Dynamik und der schieren Grösse des Beschäftigungsfaktors Dienstleistungen und zum anderen, da man sich funktionale Einflüsse einer positiven Entwicklung der Dienstleistungen auf andere, nicht dem Tertiären Sektor zuzurechnende Branchen erhofft. Diese Einflüsse waren in der Region Aachen, ebenso wie im Land Nordrhein-Westfalen insgesamt, in den betrachteten Zeiträumen nicht im erhofften Masse zu verzeichnen.Folglich beschäftigen sich die Kapitel 5 und 6 mit den Konsequenzen der Analyse der Entwicklungen im Dienstleistungssektor der Region Aachen für die regionale Wirtschaftsförderung und einer Ausformung einer dienstleistungsorientierten Bestandspflege und Ansiedlungspolitik, die auch die Zielsetzung einer Stärkung der funktionalen Verflechtungen des Dienstleistungsgewerbes zu realisieren vermag. Die Übernahme des betriebswirtschaftlichen „Total-Ouality-Managements´´ in die Prozesse der dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung könnte dabei einen sinnvollen Ansatz darstellen.Grundlegende These der in diesen Kapiteln skizzierten dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung ist, dass der hohen Dynamik und der starken Segmentierung des Dienstleistungsbereiches nur mit einer prozessorientierten, stark branchenbezogenen Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik begegnet werden kann. Die Konzentration auf die Zielgruppen der Wirtschaftsförderung stellt dabei eine Art „Rückbesinnung´´ a Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund (Fakultät Raumplanung), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Geowissenschaften, Diplom.de

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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund (Fakultät Raumplanung), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung:Die Rolle der Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung und eine mögliche Antwort der Wirtschaftsförderung auf die ?Dienstleistungsgesellschaft" Der Begriff der Dienstleistungsgesellschaft" ist in der Zwischenzeit zum geflügelten Wort herangewachsen und wird in wirtschafts-, beschäftigungs- und sozialpolitischen Diskussionen mit geradezu inflationärer Häufigkeit verwendet - wohl nur noch übertroffen von der Vielzahl der mit dem Begriffspaar Globalisierung und Regionalisierung" in Verbindung gesetzten Entwicklungen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Dienstleistungsunternehmen als Zielgruppe der regionalen Wirtschaftsförderung. Einer Zielgruppe, die, wie die Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit gezeigt haben, im eigentlichen Sinne als eine Vielzahl von Unternehmensgruppen, zusammengefasst in der statistischen ?Restkategorie" des Tertiären Sektors, zu betrachten ist.Gang der Untersuchung:Nach einer Diskussion des Dienstleistungsbegriffs, seiner historischen Entwicklung in der Volkswirtschaft und Raumwirtschaftspolitik, seinen wesensbestimmenden Merkmalen und seiner statistischen Erfassung, folgt in den Kapiteln 2, 3 und 4 eine sekundärstatistische Analyse der Entwicklungen im Tertiären Sektor. In den Kapiteln werden zu Beginn grundlegende Theorien zum jeweiligen Untersuchungsgegenstand kurz skizziert und deren Anwendung in bezug auf die Dienstleistungsunternehmen diskutiert. Die grundlegende Fragestellung ist stets, ob diese Theoriegebilde auch und wenn ja in weicher Form auf die Entwicklungen im Dienstleistungssektor anzuwenden sind.Anschliessend erfolgt eine empirische Analyse der Entwicklungen der Dienstleistungen. Dies geschieht am Beispiel der Region Aachen, welche aus der Stadt Aachen und den Kreisen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen besteht. In ihr leben rund 1,3 Millionen Menschen auf einer Fläche von rund 3.500 qkm.Die Analysen der Entwicklungen im Feld der Dienstleistungsunternehmen bestätigen weitgehend die vielfach diskutierten Tendenzen der räumlichen und sektoralen Entwicklung des Tertiären Sektors. Auch in der Region Aachen sind die Dienstleistungsunternehmen die wichtigsten Träger der regionalen Beschäftigung und Wertschöpfung. Ihre räumliche Verteilung ist zentrenorientiert, jedoch weisen die Entwicklungen in den Gebietskörperschaften der Region Sub- und Disurbanisierungstendenzen insbesondere der Beschäftigung im Dienstleistungsgewerbe auf. Eine Besonderheit der Dienstleistungsexpansion stellt die Entwicklung des unternehmensorientierten Dienstleistungsgewerbes in der Region Aachen in den zurückliegenden Jahren dar. Die unternehmensorientierten Dienstleistungsunternehmen entfalteten eine ausserordentliche Beschäftigungsdynamik, die in absoluten Zuwächsen ausgedrückt auch die Expansion der restlichen Dienstleistungsbranchen übertraf.Die Wirtschaftsförderung hat die Dienstleistungsunternehmen aus zwei Beweggründen in das Zentrum ihrer Betrachtungen gerückt. Zum einen aufgrund der aussergewöhnlichen Dynamik und der schieren Grösse des Beschäftigungsfaktors Dienstleistungen und zum anderen, da man sich funktionale Einflüsse einer positiven Entwicklung der Dienstleistungen auf andere, nicht dem Tertiären Sektor zuzurechnende Branchen erhofft. Diese Einflüsse waren in der Region Aachen, ebenso wie im Land Nordrhein-Westfalen insgesamt, in den betrachteten Zeiträumen nicht im erhofften Masse zu verzeichnen.Folglich beschäftigen sich die Kapitel 5 und 6 mit den Konsequenzen der Analyse der Entwicklungen im Dienstleistungssektor der Region Aachen für die regionale Wirtschaftsförderung und einer Ausformung einer dienstleistungsorientierten Bestandspflege und Ansiedlungspolitik, die auch die Zielsetzung einer Stärkung der funktionalen Verflechtungen des Dienstleistungsgewerbes zu realisieren vermag. Die Übernahme des betriebswirtschaftlichen ?Total-Ouality-Managements" in die Prozesse der dienstleistungsorientierten Wirtschaftsförderung könnte dabei einen sinnvollen Ansatz darstellen.Grundlegen eBooks / Fachbücher / Geowissenschaften, Diplom.de

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Picking the winners - Dienstleistungsorientierte Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik - Erstausgabe

2001, ISBN: 9783832433550

ID: 28270170

Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung am Beispiel der Region Aachen, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Detailangaben zum Buch - Picking the winners - Dienstleistungsorientierte Bestandspflege- und Ansiedlungspolitik - Dienstleistungsunternehmen in der Regionalentwicklung am Beispiel der Region Aachen


EAN (ISBN-13): 9783832433550
ISBN (ISBN-10): 3832433554
Erscheinungsjahr: 2001
Herausgeber: diplom.de

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ISBN/EAN: 3832433554

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-3355-4, 978-3-8324-3355-0


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