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Eine spieltheoretische Darstellung über die Bedeutung von Risikoverhalten und Zeitpräferenz für das strategische Wahlverhalten - Susanne Zillmann
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Susanne Zillmann:
Eine spieltheoretische Darstellung über die Bedeutung von Risikoverhalten und Zeitpräferenz für das strategische Wahlverhalten - neues Buch

ISBN: 9783832430740

ID: 9783832430740

Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Spieltheorie konzentriert sich auf die wichtigste aller Kernfragen im strategischen Management: Wie kann die beste Strategie gefunden und die richtigen Entscheidungen getroffen werden Dabei befasst sie sich mit der Analyse von Konfliktsituationen zwischen rational handelnden Entscheidungsträgern wie Individuen, Organisationen und Gruppen. Der Konflikt besteht darin, dass die einzelnen Entscheidungsträger ihre eigenen Ziele nicht unabhängig von den Entscheidungen der anderen verfolgen können. Anhand von Matrizen oder Spielbäumen werden aus den komplexen Entscheidungssituationen Spiele definiert und versucht optimale Entscheidungen abzuleiten (Kapitel 2). Um die Beziehung des strategischen Managements zur Spieltheorie zu verdeutlichen werden in Kapitel 3 zunächst zwei Beispiele der Anwendung spieltheoretischer Modelle auf strategische Entscheidungen vorgestellt. Die Beispiele wurden bewusst aus zwei unterschiedlichen Bereichen des strategischen Management, der Strategieformulierung und der Strategieimplementierung, gewählt um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten spieltheoretischer Modelle darzustellen. Trotz der großen Anwendungsmöglichkeiten konnte sich die Spieltheorie bisher im strategischen Management nicht über eine Heuristik hinaus entwickeln. Dies ist vor allem auf die zahlreiche Kritik bezüglich der Anwendbarkeit auf strategische Problemstellungen zurückzuführen. Eine umfassende Abbildung der bestehenden Kritik wird Inhalt des 4. Kapitel sein. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Kritik gesetzt, dass grundsätzlich angenommen wird, die Spieler besäßen vollständige Informationen. Den Spielern sind demnach alle, das Spiel betreffenden Informationen wie z.B. Eigenschaften und Präferenzen aller Spieler bekannt. Es kann jedoch angenommen werden, dass diese Annahme, gerade in Wettbewerbssituationen wie sie im strategischen Management dargestellt werden, nur selten erfüllt ist. Um dieser Annahme nachzugehen, wird in Kapitel 5 eine ausführliche Darstellung der Ermittlung von Präferenzen (Nutzenwerten) auf theoretischer Ebene erfolgen. In der Spieltheorie werden Nutzenwerte mit Hilfe der Bernoullinutzenfunktion ermittelt. Anschließend wird durch kritische Überlegungen die Möglichkeit einer Übertragung dieser Ermittlungsmethode auf Entscheidungen des strategischen Management geprüft. Es wird sich zeigen, dass die Ermittlung einer Nutzenfunktion nach dem Bernoulliprinzip für Anwendungen in spieltheoretischen Modellen des strategischen Managements in den meisten Fällen nicht geeignet ist. In diesen Fällen handelt es sich um Spiele mit unvollständiger Informationssituation, denn die Spieler kennen nicht ihre Auszahlungen. Um diese Spiele zu lösen muss eine Transformation vorgenommen werden. Für die Anwendung im strategischen Management stellt diese Transformation eine eher unbefriedigende Lösung dar, denn auch durch die Transformation bleibt es eine Herausforderung Nutzenfunktionen zu bestimmen, insbesondere die eines Konkurrenten. Aus dieser Kritik heraus soll in dieser Arbeit ein alternativer Weg zur Nutzenwertbestimmung aufgezeigt werden. Eine Übertragung spieltheoretischer Modelle auf Problemstellungen im strategischen Management soll somit erleichtert werden. Dazu werden zwei Ansätze aus der Entscheidungstheorie verwendet. Der erste Ansatz basiert auf dem m,s Prinzip. Mit diesem Prinzip ist es möglich eine Nutzenfunktion zu bestimmen, welche die Risikoneigungen des Entscheidungsträgers abbildet. Um diese Risikoneigungen zu bestimmen werden zusätzlich verhaltenswissenschaftliche Studien hinzugezogen. Im zweiten Ansatz stehen nicht mehr die Risikoneigung von Managern, sondern deren Zeitpräferenzen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Es wird eine intertemporale Nutzenfunktion vorgestellt, die diese Zeitpräferenzen abbilden kann. Anhand eines Beispiels werden die Auswirkungen unterschiedlicher Zeitpräferenzen von Managern auf die Lösung in strategischen Spielen und somit auf das strategische Wahlverhalten dargestellt. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, ob eine Synthese aus den vorgestellten Ansätzen für die Nutzenwertbestimmung in Spielen des strategischen Managements sinnvoll sein kann. An dieser Stelle möchte ich meinem Betreuer Erik Eschen für seine Unterstützung bei der Erstellung der Diplomarbeit herzlich danken. Inhaltsverzeichnis: 1.Einführende Überlegungen1 2.Spieltheoretische Grundlagen3 2.1Definition und Entstehung der Spieltheorie3 2.2Abgrenzung zur Entscheidungstheorie4 2.3Grundzüge der Spieltheorie5 2.3.1Spieler5 2.3.2Strategien6 2.3.3Auszahlungen6 2.3.4Spielregeln7 2.4Darstellung von Spielen7 2.4.1Extensive Form7 2.4.2Normalform10 2.5Lösungskonzepte12 2.5.1Das Nash Gleichgewicht12 2.5.2Gleichgewicht bei unvollständiger Information13 3.Spieltheoretische Modelle im strategischen Management15 3.1Spieltheorie in der Konkurrentenanalyse16 3.1.1Konkurrentenanalyse16 3.1.2Beispiel eines spieltheoretischen Analyserahmens in der Konkurrentenanalyse17 3.2Spieltheorie und der Principal Agent Konflikt22 3.2.1Der Principal Agent Konflikt22 3.2.2Beispiel einer spieltheoretischen Modellierung eines Principal Agent Konfliktes23 4.Kritische Betrachtung bezüglich der Anwendbarkeit spieltheoretischer Modelle im strategischen Manangement28 4.1Gleichgewichtsbedingung28 4.2Das `chopstick` Problem30 4.3Das `Pandora`s Box` Problem31 4.4Das `Kollage` Problem32 4.5Rationalitätsannahmen33 4.6`Blind Spots`36 4.7Das Problem der unvollständigen Informationssituation38 4.7.1Problem Zufallsmechanismus38 4.7.2Komplexitätsproblem39 4.7.3Problem der Nutzenwertbestimmung39 5.Bestimmung von Nutzenwerten in der Spieltheorie41 5.1Das Bernoulli Prinzip41 5.1.1Das m Prinzip41 5.1.2Bernoulli Nutzenfunktion44 5.1.3Bernoulli Befragung45 5.2Kritische Betrachtungen bezüglich der Anwendbarkeit der Bernoulli Nutzenfunktion im strategischen Management50 6.Alternative Methoden zur Bestimmung von Nutzenwerten55 6.1Das m, s Prinzip55 6.1.1m, s Nutzenfunktion55 6.1.2Ermittlung der Risikopräferenz a von Entscheidungsträgern58 6.2Temporales Prinzip61 6.2.1Zeitpräferenzen von Entscheidungsträgern bei strategischen Entscheidungen62 6.2.2Intertemporale Nutzenfunktion65 6.2.3Ermittlung der Zeitpräferenzrate z von Entscheidungsträgern66 7.Ausblick69 Eine spieltheoretische Darstellung über die Bedeutung von Risikoverhalten und Zeitpräferenz für das strategische Wahlverhalten: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Spieltheorie konzentriert sich auf die wichtigste aller Kernfragen im strategischen Management: Wie kann die beste Strategie gefunden und die richtigen Entscheidungen getroffen werden Dabei befasst sie sich mit der Analyse von Konfliktsituationen zwischen rational handelnden Entscheidungsträgern wie Individuen, Organisationen und Gruppen. Der Konflikt besteht darin, dass die einzelnen Entscheidungsträger ihre eigenen Ziele nicht unabhängig von den Entscheidungen der anderen verfolgen können. Anhand von Matrizen oder Spielbäumen werden aus den komplexen Entscheidungssituationen Spiele definiert und versucht optimale Entscheidungen abzuleiten (Kapitel 2). Um die Beziehung des strategischen Managements zur Spieltheorie zu verdeutlichen werden in Kapitel 3 zunächst zwei Beispiele der Anwendung spieltheoretischer Modelle auf strategische Entscheidungen vorgestellt. Die Beispiele wurden bewusst aus zwei unterschiedlichen Bereichen des strategischen Management, der Strategieformulierung und der Strategieimplementierung, gewählt um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten spieltheoretischer Modelle darzustellen. Trotz der großen Anwendungsmöglichkeiten konnte sich die Spieltheorie bisher im strategischen Management nicht über eine Heuristik hinaus entwickeln. Dies ist vor allem auf die zahlreiche Kritik bezüglich der Anwendbarkeit auf strategische Problemstellungen zurückzuführen. Eine umfassende Abbildung der bestehenden Kritik wird Inhalt des 4. Kapitel sein. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Kritik gesetzt, dass grundsätzlich angenommen wird, die Spieler besäßen vollständige Informationen. Den Spielern sind demnach alle, das Spiel betreffenden Informationen wie z.B. Eigenschaften und Präferenzen aller Spieler bekannt. Es kann jedoch angenommen werden, dass diese Annahme, gerade in Wettbewerbssituationen wie sie im strategischen Management dargestellt werden, nur selten erfüllt ist. Um dieser Annahme nachzugehen, wird in Kapitel 5 eine ausführliche Darstellung der Ermittlung von Präferenzen (Nutzenwerten) auf theoretischer Ebene erfolgen. In der Spieltheorie werden Nutzenwerte mit Hilfe der Bernoullinutzenfunktion ermittelt. Anschließend wird durch kritische Überlegungen die Möglichkeit einer Übertragung dieser Ermittlungsmethode auf Entscheidungen des strategischen Management geprüft. Es wird sich zeigen, dass die Ermittlung einer Nutzenfunktion nach dem Bernoulliprinzip für Anwendungen in spieltheoretischen Modellen des strategischen Managements in den meisten Fällen nicht geeignet ist. In diesen Fällen handelt es sich um Spiele mit unvollständiger Informationssituation, denn die Spieler kennen nicht ihre Auszahlungen. Um diese Spiele zu lösen muss eine Transformation vorgenommen werden. Für die Anwendung im strategischen Management stellt diese Transformation eine eher unbefriedigende Lösung dar, denn auch durch die Transformation bleibt es eine Herausforderung Nutzenfunktionen zu bestimmen, insbesondere die eines Konkurrenten. Aus dieser Kritik heraus soll in dieser Arbeit ein alternativer Weg zur Nutzenwertbestimmung aufgezeigt werden. Eine Übertragung spieltheoretischer Modelle auf Problemstellungen im strategischen Management soll somit erleichtert werden. Dazu werden zwei Ansätze aus der Entscheidungstheorie verwendet. Der erste Ansatz basiert auf dem m,s Prinzip. Mit diesem Prinzip ist es möglich eine Nutzenfunktion zu bestimmen, welche die Risikoneigungen des Entscheidungsträgers abbildet. Um diese Risikoneigungen zu bestimmen werden zusätzlich verhaltenswissenschaftliche Studien hinzugezogen. Im zweiten Ansatz stehen nicht mehr die Risikoneigung von Managern, sondern deren Zeitpräferenzen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Es wird eine intertemporale Nutzenfunktion vorgestellt, die diese Zeitpräferenzen abbilden kann. Anhand eines Beispiels werden die Auswirkungen unterschiedlicher Zeitpräferenzen von Managern auf die Lösung in strategischen Spielen und somit auf das strategische Wahlverhalten dargestellt. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, ob eine Synthese aus den vorgestellten Ansätzen für die Nutzenwertbestimmung in Spielen des strategischen Managements sinnvoll sein kann. An dieser Stelle möchte ich meinem Betreuer Erik Eschen für seine Unterstützung bei der Erstellung der Diplomarbeit herzlich danken. Inhaltsverzeichnis: 1.Einführende Überlegungen1 2.Spieltheoretische Grundlagen3 2.1Definition und Entstehung der Spieltheorie3 2.2Abgrenzung zur Entscheidungstheorie4 2.3Grundzüge der Spieltheorie5 2.3.1Spieler5 2.3.2Strategien6 2.3.3Auszahlungen6 2.3.4Spielregeln7 2.4Darstellung von Spielen7 2.4.1Extensive Form7 2.4.2Normalform10 2.5Lösungskonzepte12 2.5.1Das Nash Gleichgewicht12 2.5.2Gleichgewicht bei unvollständiger Information13 3.Spieltheoretische Modelle im strategischen Management15 3.1Spieltheorie in der Konkurrentenanalyse16 3.1.1Konkurrentenanalyse16 3.1.2Beispiel eines spieltheoretischen Analyserahmens in der Konkurrentenanalyse17 3.2Spieltheorie und der Principal Agent Konflikt22 3.2.1Der Principal Agent Konflikt22 3.2.2Beispiel einer spieltheoretischen Modellierung eines Principal Agent Konfliktes23 4.Kritische Betrachtung bezüglich der Anwendbarkeit spieltheoretischer Modelle im strategischen Manangement28 4.1Gleichgewichtsbedingung28 4.2Das `chopstick` Problem30 4.3Das `Pandora`s Box` Problem31 4.4Das `Kollage` Problem32 4.5Rationalitätsannahmen33 4.6`Blind Spots`36 4.7Das Problem der unvollständigen Informationssituation38 4.7.1Problem Zufallsmechanismus38 4.7.2Komplexitätsproblem39 4.7.3Problem der Nutzenwertbestimmung39 5.Bestimmung von Nutzenwerten in der Spieltheorie41 5.1Das Bernoulli Prinzip41 5.1.1Das m Prinzip41 5.1.2Bernoulli Nutzenfunktion44 5.1.3Bernoulli Befragung45 5.2Kritische Betrachtungen bezüglich der Anwendbarkeit der Bernoulli Nutzenfunktion im strategischen Management50 6.Alternative Methoden zur Bestimmung von Nutzenwerten55 6.1Das m, s Prinzip55 6.1.1m, s Nutzenfunktion55 6.1.2Ermittlung der Risikopräferenz a von Entscheidungsträgern58 6.2Temporales Prinzip61 6.2.1Zeitpräferenzen von Entscheidungsträgern bei strategischen Entscheidungen62 6.2.2Intertemporale Nutzenfunktion65 6.2.3Ermittlung der Zeitpräferenzrate z von Entscheidungsträgern66 7.Ausblick69 BUSINESS & ECONOMICS / Management, Diplomica Verlag

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Eine Spieltheoretische Darstellung Über Die Bedeutung Von Risikover - Susanne Zillmann
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Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Spieltheorie konzentriert sich auf die wichtigste aller Kernfragen im strategischen Management: Wie kann die beste Strategie gefunden und die richtigen Entscheidungen getroffen werden Dabei befasst sie sich mit der Analyse von Konfliktsituationen zwischen rational handelnden Entscheidungsträgern wie Individuen, Organisationen und Gruppen. Der Konflikt besteht darin, dass die einzelnen Entscheidungsträger ihre eigenen Ziele nicht unabhängig von den Entscheidungen der anderen verfolgen können. Anhand von Matrizen oder Spielbäumen werden aus den komplexen Entscheidungssituationen Spiele definiert und versucht optimale Entscheidungen abzuleiten (Kapitel 2). Um die Beziehung des strategischen Managements zur Spieltheorie zu verdeutlichen werden in Kapitel 3 zunächst zwei Beispiele der Anwendung spieltheoretischer Modelle auf strategische Entscheidungen vorgestellt. Die Beispiele wurden bewusst aus zwei unterschiedlichen Bereichen des strategischen Management, der Strategieformulierung und der Strategieimplementierung, gewählt um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten spieltheoretischer Modelle darzustellen. Trotz der großen Anwendungsmöglichkeiten konnte sich die Spieltheorie bisher im strategischen Management nicht über eine Heuristik hinaus entwickeln. Dies ist vor allem auf die zahlreiche Kritik bezüglich der Anwendbarkeit auf strategische Problemstellungen zurückzuführen. Eine umfassende Abbildung der bestehenden Kritik wird Inhalt des 4. Kapitel sein. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Kritik gesetzt, dass grundsätzlich angenommen wird, die Spieler besäßen vollständige Informationen. Den Spielern sind demnach alle, das Spiel betreffenden Informationen wie z.B. Eigenschaften und Präferenzen aller Spieler bekannt. Es kann jedoch angenommen werden, dass diese Annahme, gerade in Wettbewerbssituationen wie sie im strategischen Management dargestellt werden, nur selten erfüllt ist. Um dieser Annahme nachzugehen, wird in Kapitel 5 eine ausführliche Darstellung der Ermittlung von Präferenzen (Nutzenwerten) auf theoretischer Ebene erfolgen. In der Spieltheorie werden Nutzenwerte mit Hilfe der Bernoullinutzenfunktion ermittelt. Anschließend wird durch kritische Überlegungen die Möglichkeit einer Übertragung dieser Ermittlungsmethode auf Entscheidungen des strategischen Management geprüft. Es wird sich zeigen, dass die Ermittlung einer Nutzenfunktion nach dem Bernoulliprinzip für Anwendungen in spieltheoretischen Modellen des strategischen Managements in den meisten Fällen nicht geeignet ist. In diesen Fällen handelt es sich um Spiele mit unvollständiger Informationssituation, denn die Spieler kennen nicht ihre Auszahlungen. Um diese Spiele zu lösen muss eine Transformation vorgenommen werden. Für die Anwendung im strategischen Management stellt diese Transformation eine eher unbefriedigende Lösung dar, denn auch durch die Transformation bleibt es eine Herausforderung Nutzenfunktionen zu bestimmen, insbesondere die eines Konkurrenten. Aus dieser Kritik heraus soll in dieser Arbeit ein alternativer Weg zur Nutzenwertbestimmung aufgezeigt werden. Eine Übertragung spieltheoretischer Modelle auf Problemstellungen im strategischen Management soll somit erleichtert werden. Dazu werden zwei Ansätze aus der Entscheidungstheorie verwendet. Der erste Ansatz basiert auf dem m,s Prinzip. Mit diesem Prinzip ist es möglich eine Nutzenfunktion zu bestimmen, welche die Risikoneigungen des Entscheidungsträgers abbildet. Um diese Risikoneigungen zu bestimmen werden zusätzlich verhaltenswissenschaftliche Studien hinzugezogen. Im zweiten Ansatz stehen nicht mehr die Risikoneigung von Managern, sondern deren Zeitpräferenzen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Es wird eine intertemporale Nutzenfunktion vorgestellt, die diese Zeitpräferenzen abbilden kann. Anhand eines Beispiels werden die Auswirkungen unterschiedlicher Zeitpräferenzen von Managern auf die Lösung in strategischen Spielen und somit auf das strategische Wahlverhalten dargestellt. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, ob eine Synthese aus den vorgestellten Ansätzen für die Nutzenwertbestimmung in Spielen des strategischen Managements sinnvoll sein kann. An dieser Stelle möchte ich meinem Betreuer Erik Eschen für seine Unterstützung bei der Erstellung der Diplomarbeit herzlich danken. Inhaltsverzeichnis: 1.Einführende Überlegungen1 2.Spieltheoretische Grundlagen3 2.1Definition und Entstehung der Spieltheorie3 2.2Abgrenzung zur Entscheidungstheorie4 2.3Grundzüge der Spieltheorie5 2.3.1Spieler5 2.3.2Strategien6 2.3.3Auszahlungen6 2.3.4Spielregeln7 2.4Darstellung von Spielen7 2.4.1Extensive Form7 2.4.2Normalform10 2.5Lösungskonzepte12 2.5.1Das Nash Gleichgewicht12 2.5.2Gleichgewicht bei unvollständiger Information13 3.Spieltheoretische Modelle im strategischen Management15 3.1Spieltheorie in der Konkurrentenanalyse16 3.1.1Konkurrentenanalyse16 3.1.2Beispiel eines spieltheoretischen Analyserahmens in der Konkurrentenanalyse17 3.2Spieltheorie und der Principal Agent Konflikt22 3.2.1Der Principal Agent Konflikt22 3.2.2Beispiel einer spieltheoretischen Modellierung eines Principal Agent Konfliktes23 4.Kritische Betrachtung bezüglich der Anwendbarkeit spieltheoretischer Modelle im strategischen Manangement28 4.1Gleichgewichtsbedingung28 4.2Das `chopstick` Problem30 4.3Das `Pandora`s Box` Problem31 4.4Das `Kollage` Problem32 4.5Rationalitätsannahmen33 4.6`Blind Spots`36 4.7Das Problem der unvollständigen Informationssituation38 4.7.1Problem Zufallsmechanismus38 4.7.2Komplexitätsproblem39 4.7.3Problem der Nutzenwertbestimmung39 5.Bestimmung von Nutzenwerten in der Spieltheorie41 5.1Das Bernoulli Prinzip41 5.1.1Das m Prinzip41 5.1.2Bernoulli Nutzenfunktion44 5.1.3Bernoulli Befragung45 5.2Kritische Betrachtungen bezüglich der Anwendbarkeit der Bernoulli Nutzenfunktion im strategischen Management50 6.Alternative Methoden zur Bestimmung von Nutzenwerten55 6.1Das m, s Prinzip55 6.1.1m, s Nutzenfunktion55 6.1.2Ermittlung der Risikopräferenz a von Entscheidungsträgern58 6.2Temporales Prinzip61 6.2.1Zeitpräferenzen von Entscheidungsträgern bei strategischen Entscheidungen62 6.2.2Intertemporale Nutzenfunktion65 6.2.3Ermittlung der Zeitpräferenzrate z von Entscheidungsträgern66 7.Ausblick69 Eine Spieltheoretische Darstellung Über Die Bedeutung Von Risikover: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Spieltheorie konzentriert sich auf die wichtigste aller Kernfragen im strategischen Management: Wie kann die beste Strategie gefunden und die richtigen Entscheidungen getroffen werden Dabei befasst sie sich mit der Analyse von Konfliktsituationen zwischen rational handelnden Entscheidungsträgern wie Individuen, Organisationen und Gruppen. Der Konflikt besteht darin, dass die einzelnen Entscheidungsträger ihre eigenen Ziele nicht unabhängig von den Entscheidungen der anderen verfolgen können. Anhand von Matrizen oder Spielbäumen werden aus den komplexen Entscheidungssituationen Spiele definiert und versucht optimale Entscheidungen abzuleiten (Kapitel 2). Um die Beziehung des strategischen Managements zur Spieltheorie zu verdeutlichen werden in Kapitel 3 zunächst zwei Beispiele der Anwendung spieltheoretischer Modelle auf strategische Entscheidungen vorgestellt. Die Beispiele wurden bewusst aus zwei unterschiedlichen Bereichen des strategischen Management, der Strategieformulierung und der Strategieimplementierung, gewählt um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten spieltheoretischer Modelle darzustellen. Trotz der großen Anwendungsmöglichkeiten konnte sich die Spieltheorie bisher im strategischen Management nicht über eine Heuristik hinaus entwickeln. Dies ist vor allem auf die zahlreiche Kritik bezüglich der Anwendbarkeit auf strategische Problemstellungen zurückzuführen. Eine umfassende Abbildung der bestehenden Kritik wird Inhalt des 4. Kapitel sein. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Kritik gesetzt, dass grundsätzlich angenommen wird, die Spieler besäßen vollständige Informationen. Den Spielern sind demnach alle, das Spiel betreffenden Informationen wie z.B. Eigenschaften und Präferenzen aller Spieler bekannt. Es kann jedoch angenommen werden, dass diese Annahme, gerade in Wettbewerbssituationen wie sie im strategischen Management dargestellt werden, nur selten erfüllt ist. Um dieser Annahme nachzugehen, wird in Kapitel 5 eine ausführliche Darstellung der Ermittlung von Präferenzen (Nutzenwerten) auf theoretischer Ebene erfolgen. In der Spieltheorie werden Nutzenwerte mit Hilfe der Bernoullinutzenfunktion ermittelt. Anschließend wird durch kritische Überlegungen die Möglichkeit einer Übertragung dieser Ermittlungsmethode auf Entscheidungen des strategischen Management geprüft. Es wird sich zeigen, dass die Ermittlung einer Nutzenfunktion nach dem Bernoulliprinzip für Anwendungen in spieltheoretischen Modellen des strategischen Managements in den meisten Fällen nicht geeignet ist. In diesen Fällen handelt es sich um Spiele mit unvollständiger Informationssituation, denn die Spieler kennen nicht ihre Auszahlungen. Um diese Spiele zu lösen muss eine Transformation vorgenommen werden. Für die Anwendung im strategischen Management stellt diese Transformation eine eher unbefriedigende Lösung dar, denn auch durch die Transformation bleibt es eine Herausforderung Nutzenfunktionen zu bestimmen, insbesondere die eines Konkurrenten. Aus dieser Kritik heraus soll in dieser Arbeit ein alternativer Weg zur Nutzenwertbestimmung aufgezeigt werden. Eine Übertragung spieltheoretischer Modelle auf Problemstellungen im strategischen Management soll somit erleichtert werden. Dazu werden zwei Ansätze aus der Entscheidungstheorie verwendet. Der erste Ansatz basiert auf dem m,s Prinzip. Mit diesem Prinzip ist es möglich eine Nutzenfunktion zu bestimmen, welche die Risikoneigungen des Entscheidungsträgers abbildet. Um diese Risikoneigungen zu bestimmen werden zusätzlich verhaltenswissenschaftliche Studien hinzugezogen. Im zweiten Ansatz stehen nicht mehr die Risikoneigung von Managern, sondern deren Zeitpräferenzen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Es wird eine intertemporale Nutzenfunktion vorgestellt, die diese Zeitpräferenzen abbilden kann. Anhand eines Beispiels werden die Auswirkungen unterschiedlicher Zeitpräferenzen von Managern auf die Lösung in strategischen Spielen und somit auf das strategische Wahlverhalten dargestellt. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, ob eine Synthese aus den vorgestellten Ansätzen für die Nutzenwertbestimmung in Spielen des strategischen Managements sinnvoll sein kann. An dieser Stelle möchte ich meinem Betreuer Erik Eschen für seine Unterstützung bei der Erstellung der Diplomarbeit herzlich danken. Inhaltsverzeichnis: 1.Einführende Überlegungen1 2.Spieltheoretische Grundlagen3 2.1Definition und Entstehung der Spieltheorie3 2.2Abgrenzung zur Entscheidungstheorie4 2.3Grundzüge der Spieltheorie5 2.3.1Spieler5 2.3.2Strategien6 2.3.3Auszahlungen6 2.3.4Spielregeln7 2.4Darstellung von Spielen7 2.4.1Extensive Form7 2.4.2Normalform10 2.5Lösungskonzepte12 2.5.1Das Nash Gleichgewicht12 2.5.2Gleichgewicht bei unvollständiger Information13 3.Spieltheoretische Modelle im strategischen Management15 3.1Spieltheorie in der Konkurrentenanalyse16 3.1.1Konkurrentenanalyse16 3.1.2Beispiel eines spieltheoretischen Analyserahmens in der Konkurrentenanalyse17 3.2Spieltheorie und der Principal Agent Konflikt22 3.2.1Der Principal Agent Konflikt22 3.2.2Beispiel einer spieltheoretischen Modellierung eines Principal Agent Konfliktes23 4.Kritische Betrachtung bezüglich der Anwendbarkeit spieltheoretischer Modelle im strategischen Manangement28 4.1Gleichgewichtsbedingung28 4.2Das `chopstick` Problem30 4.3Das `Pandora`s Box` Problem31 4.4Das `Kollage` Problem32 4.5Rationalitätsannahmen33 4.6`Blind Spots`36 4.7Das Problem der unvollständigen Informationssituation38 4.7.1Problem Zufallsmechanismus38 4.7.2Komplexitätsproblem39 4.7.3Problem der Nutzenwertbestimmung39 5.Bestimmung von Nutzenwerten in der Spieltheorie41 5.1Das Bernoulli Prinzip41 5.1.1Das m Prinzip41 5.1.2Bernoulli Nutzenfunktion44 5.1.3Bernoulli Befragung45 5.2Kritische Betrachtungen bezüglich der Anwendbarkeit der Bernoulli Nutzenfunktion im strategischen Management50 6.Alternative Methoden zur Bestimmung von Nutzenwerten55 6.1Das m, s Prinzip55 6.1.1m, s Nutzenfunktion55 6.1.2Ermittlung der Risikopräferenz a von Entscheidungsträgern58 6.2Temporales Prinzip61 6.2.1Zeitpräferenzen von Entscheidungsträgern bei strategischen Entscheidungen62 6.2.2Intertemporale Nutzenfunktion65 6.2.3Ermittlung der Zeitpräferenzrate z von Entscheidungsträgern66 7.Ausblick69 Business & Economics / Management, Diplomica Verlag

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2001, ISBN: 9783832430740

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[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Detailangaben zum Buch - Eine spieltheoretische Darstellung über die Bedeutung von Risikoverhalten und Zeitpräferenz für das strategische Wahlverhalten


EAN (ISBN-13): 9783832430740
ISBN (ISBN-10): 3832430741
Erscheinungsjahr: 2001
Herausgeber: Diplomica Verlag

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ISBN/EAN: 3832430741

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3-8324-3074-1, 978-3-8324-3074-0


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