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Virtuelle Unternehmen - Markus Bönig
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Markus Bönig:
Virtuelle Unternehmen - neues Buch

ISBN: 9783832429928

ID: 9783832429928

Möglichkeiten und Grenzen für KMU Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren hat sich der Wettbewerb in Industrien wie der Automobilzulieferindustrie drastisch verschärft. Im Zuge der Globalisierung der Märkte, also der Ausdehnung des Teilezukaufs auf die internationalen Beschaffungsmärkte, hat sich auch die Konkurrenz heimischer Zulieferer erweitert. Osteuropäische und asiatische Billiglohnländer schaffen mit ihren Angeboten einen starken Preisdruck. Zusätzlich stellt die Strategie des Single Sourcing die Zulieferer vor neue Anforderungen, da die meisten Hersteller langfristig bemüht sind, die Zahl ihrer Direktzulieferer stark einzuschränken. Die gelieferten Produkte müssen dadurch immer stärker Systemcharakter besitzen und weisen somit auch eine höhere Komplexität auf. Die zunehmende Produktvielfalt der Hersteller verringert andererseits die Stückzahlen der einzelnen Modelle und erhöht hiermit den relativen Entwicklungsaufwand pro Modell. Dieser Trend wird durch die Verkürzung der Produktlebenszyklen weiter verstärkt. Unternehmen, die im Zuliefermarkt wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen daher über breites Know-how verfügen und in der Lage sein, kostengünstig zu produzieren. Sie müssen flexibel auf die Anforderungen des Kunden reagieren und in kurzer Zeit Produkte mit hoher Qualität entwickeln können. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es zunehmend schwerer, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Weder verfügen sie über das breite Know-how, das heute von einem Lieferanten umfangreicher Systeme erwartet wird, noch stehen ihnen die Finanzmittel zur Verfügung, um dem Kunden rund um die Welt zu folgen bzw. dort zu fertigen, wo die Produktionskosten niedrig sind. Mittelständische Zulieferunternehmen sind deshalb gut beraten, unter anderem Kooperationen mit anderen Mittelständlern einzugehen, um sich gegenseitig zu ergänzen. Eine in der Literatur derzeit vieldiskutierte Kooperationsform ist das Virtuelle Unternehmen. ¿Die Idee dieser flexiblen Kooperationsform ist die überbetriebliche Verlagerung, Integration und Konzentration von Geschäftsprozessen der Kooperationspartner.¿. Gang der Untersuchung: Zunächst bedarf es meines Erachtens einer differenzierten Auseinandersetzung über die konkreten Ausgestaltungen des Virtuellen Unternehmens, sowie der Voraussetzungen. Der Begriff, die Merkmale und die Entstehungsgeschichte der Virtuellen Unternehmung, die im zweiten Kapitel erläutert werden, sind auch für die meisten Insider der Szene noch unbekannte Selbstverständlichkeiten. Dabei sollen hier weniger die informationstechnologischen Aspekte beleuchtet werden, da sie weder Virtualisierungs-strategien wirklich ermöglichen noch verhindern. Die beiden Netzwerkexperten Nitin und Nohria und Robert G. Eccles bestätigten diese Position bei einer Konferenz an der Harvard University: ¿Man kann Netzwerkorganisationen nicht allein auf elektronischen Netzwerken aufbauen.¿ Es geht mir hier vielmehr um die komplexen organisationalen und kommunikativen Prozesse. ¿Der bisherigen Diskussion mangelt es - ihrer eigenen Einschätzung nach - sowohl an einer operativen, konsistenten Modellierung von Virtualisierungsstrategien als auch am Praxisbezug.¿ Am Ende des dritten Kapitels steht deshalb ein komplexeres Modell, das zwischen vier Ebenen mit jeweils vielschichtigen Dimensionen der Virtualisierung unterscheidet. Anhand des Modells lässt sich der aktuelle und der angestrebte Virtualisierungsgrad in den jeweiligen Virtualisierungsdimensionen ableiten. Das sich anschließende vierte Kapitel setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. Auf der einen Seite werden konkrete Chancen der interorganisationalen Virtualisierung für KMUs aufgezeigt. Auf der anderen Seite wird aber auch dargestellt, wie ein derartiges Virtuelles Unternehmen entstehen kann und welche praktischen Probleme sich bei der Umsetzung ergeben. Das fünfte und letzte Kapitel setzt sich kritisch mit den Risiken der Virtualisierung auseinander und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Inhaltsverzeichnis: 1.PROBLEMSTELLUNG1 2.EINORDNUNG VIRTUELLER UNTERNEHMEN3 2.1Der Begriff der Virtualität5 2.1.1Virtuelle Speicherverwaltung6 2.1.2Einheit von Aktualität und Potentialität7 2.2Evolution des Begriffs ¿Virtuelles Unternehmen¿8 2.2.1Phase der unbewussten Vorbereitung8 2.2.2Phase der übertriebenen Euphorie9 2.2.3Phase der kritischen Ernüchterung11 3.VIRTUALISIERUNGS-STRATEGIEN12 3.1Intraorganisationale Virtualisierung13 3.1.1Delokalisierung13 3.1.2Entzeitlichung14 3.1.3Dematerialisierung14 3.1.4Destrukturierung16 3.2Extraorganisationale Virtualisierung17 3.2.1Wertschöpfungskettenoptimierung19 3.2.2Steuerung durch Macht20 3.2.3Vielzitierte Beispiele21 3.3Interorganisationale Virtualisierung23 3.3.1Transaktionskostentheoretischer Ansatz24 3.3.2Hybride zwischen Markt und Hierarchie25 3.3.3Temporalisierung27 3.3.4Vielzitierte Beispiele28 3.4Kunden- und produktbezogene Virtualisierung30 3.4.1Grad der Intransparenz31 3.4.2Optimierung der Wertschöpfungskette des Kunden31 3.4.3Einbeziehung des Kunden33 4.ABLEITUNG EINER STRATEGIE FÜR KMU35 4.1Chancen für KMU36 4.1.1Ausgangslage36 4.1.2Nutzenpotentiale in einem virtuellen Unternehmen37 4.1.3Supranormale Gewinne für Initiatoren41 4.2Bildung eines virtuellen Unternehmens44 4.2.1Die Rolle von Vertrauen47 4.2.2Ermittlung der Kernkompetenzen50 4.2.3Suche nach geeigneten Partnern51 4.2.4Bildung des Kooperationsnetzwerks52 4.3Probleme bei der Umsetzung54 4.3.1Informationstechnische Anforderungen54 4.3.2Aktivierung durch proaktive Vermarktung57 4.3.3Controlling in Virtuellen Unternehmen59 4.3.4Gewinnverteilung62 4.3.5Rechtliche Ausgestaltung63 5.KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK64 LITERATURVERZEICHNIS68 EIGENSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG73 Virtuelle Unternehmen: Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren hat sich der Wettbewerb in Industrien wie der Automobilzulieferindustrie drastisch verschärft. Im Zuge der Globalisierung der Märkte, also der Ausdehnung des Teilezukaufs auf die internationalen Beschaffungsmärkte, hat sich auch die Konkurrenz heimischer Zulieferer erweitert. Osteuropäische und asiatische Billiglohnländer schaffen mit ihren Angeboten einen starken Preisdruck. Zusätzlich stellt die Strategie des Single Sourcing die Zulieferer vor neue Anforderungen, da die meisten Hersteller langfristig bemüht sind, die Zahl ihrer Direktzulieferer stark einzuschränken. Die gelieferten Produkte müssen dadurch immer stärker Systemcharakter besitzen und weisen somit auch eine höhere Komplexität auf. Die zunehmende Produktvielfalt der Hersteller verringert andererseits die Stückzahlen der einzelnen Modelle und erhöht hiermit den relativen Entwicklungsaufwand pro Modell. Dieser Trend wird durch die Verkürzung der Produktlebenszyklen weiter verstärkt. Unternehmen, die im Zuliefermarkt wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen daher über breites Know-how verfügen und in der Lage sein, kostengünstig zu produzieren. Sie müssen flexibel auf die Anforderungen des Kunden reagieren und in kurzer Zeit Produkte mit hoher Qualität entwickeln können. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es zunehmend schwerer, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Weder verfügen sie über das breite Know-how, das heute von einem Lieferanten umfangreicher Systeme erwartet wird, noch stehen ihnen die Finanzmittel zur Verfügung, um dem Kunden rund um die Welt zu folgen bzw. dort zu fertigen, wo die Produktionskosten niedrig sind. Mittelständische Zulieferunternehmen sind deshalb gut beraten, unter anderem Kooperationen mit anderen Mittelständlern einzugehen, um sich gegenseitig zu ergänzen. Eine in der Literatur derzeit vieldiskutierte Kooperationsform ist das Virtuelle Unternehmen. ¿Die Idee dieser flexiblen Kooperationsform ist die überbetriebliche Verlagerung, Integration und Konzentration von Geschäftsprozessen der Kooperationspartner.¿. Gang der Untersuchung: Zunächst bedarf es meines Erachtens einer differenzierten Auseinandersetzung über die konkreten Ausgestaltungen des Virtuellen Unternehmens, sowie der Voraussetzungen. Der Begriff, die Merkmale und die Entstehungsgeschichte der Virtuellen Unternehmung, die im zweiten Kapitel erläutert werden, sind auch für die meisten Insider der Szene noch unbekannte Selbstverständlichkeiten. Dabei sollen hier weniger die informationstechnologischen Aspekte beleuchtet werden, da sie weder Virtualisierungs-strategien wirklich ermöglichen noch verhindern. Die beiden Netzwerkexperten Nitin und Nohria und Robert G. Eccles bestätigten diese Position bei einer Konferenz an der Harvard University: ¿Man kann Netzwerkorganisationen nicht allein auf elektronischen Netzwerken aufbauen.¿ Es geht mir hier vielmehr um die komplexen organisationalen und kommunikativen Prozesse. ¿Der bisherigen Diskussion mangelt es - ihrer eigenen Einschätzung nach - sowohl an einer operativen, konsistenten Modellierung von Virtualisierungsstrategien als auch am Praxisbezug.¿ Am Ende des dritten Kapitels steht deshalb ein komplexeres Modell, das zwischen vier Ebenen mit jeweils vielschichtigen Dimensionen der Virtualisierung unterscheidet. Anhand des Modells lässt sich der aktuelle und der angestrebte Virtualisierungsgrad in den jeweiligen Virtualisierungsdimensionen ableiten. Das sich anschließende vierte Kapitel setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. Auf der einen Seite werden konkrete Chancen der interorganisationalen Virtualisierung für KMUs aufgezeigt. Auf der anderen Seite wird aber auch dargestellt, wie ein derartiges Virtuelles Unternehmen entstehen kann und welche praktischen Probleme sich bei der Umsetzung ergeben. Das fünfte und letzte Kapitel setzt sich kritisch mit den Risiken der Virtualisierung auseinander und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Inhaltsverzeichnis: 1.PROBLEMSTELLUNG1 2.EINORDNUNG VIRTUELLER UNTERNEHMEN3 2.1Der Begriff der Virtualität5 2.1.1Virtuelle Speicherverwaltung6 2.1.2Einheit von Aktualität und Potentialität7 2.2Evolution des Begriffs ¿Virtuelles Unternehmen¿8 2.2.1Phase der unbewussten Vorbereitung8 2.2.2Phase der übertriebenen Euphorie9 2.2.3Phase der kritischen Ernüchterung11 3.VIRTUALISIERUNGS-STRATEGIEN12 3.1Intraorganisationale Virtualisierung13 3.1.1Delokalisierung13 3.1.2Entzeitlichung14 3.1.3Dematerialisierung14 3.1.4Destrukturierung16 3.2Extraorganisationale Virtualisierung17 3.2.1Wertschöpfungskettenoptimierung19 3.2.2Steuerung durch Macht20 3.2.3Vielzitierte Beispiele21 3.3Interorganisationale Virtualisierung23 3.3.1Transaktionskostentheoretischer Ansatz24 3.3.2Hybride zwischen Markt und Hierarchie25 3.3.3Temporalisierung27 3.3.4Vielzitierte Beispiele28 3.4Kunden- und produktbezogene Virtualisierung30 3.4.1Grad der Intransparenz31 3.4.2Optimierung der Wertschöpfungskette des Kunden31 3.4.3Einbeziehung des Kunden33 4.ABLEITUNG EINER STRATEGIE FÜR KMU35 4.1Chancen für KMU36 4.1.1Ausgangslage36 4.1.2Nutzenpotentiale in einem virtuellen Unternehmen37 4.1.3Supranormale Gewinne für Initiatoren41 4.2Bildung eines virtuellen Unternehmens44 4.2.1Die Rolle von Vertrauen47 4.2.2Ermittlung der Kernkompetenzen50 4.2.3Suche nach geeigneten Partnern51 4.2.4Bildung des Kooperationsnetzwerks52 4.3Probleme bei der Umsetzung54 4.3.1Informationstechnische Anforderungen54 4.3.2Aktivierung durch proaktive Vermarktung57 4.3.3Controlling in Virtuellen Unternehmen59 4.3.4Gewinnverteilung62 4.3.5Rechtliche Ausgestaltung63 5.KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK64 LITERATURVERZEICHNIS68 EIGENSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG73 BUSINESS & ECONOMICS / Marketing / General, Diplomica Verlag

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Virtuelle Unternehmen - Markus Bönig
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Virtuelle Unternehmen - neues Buch

ISBN: 9783832429928

ID: 9783832429928

Möglichkeiten und Grenzen für KMU Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren hat sich der Wettbewerb in Industrien wie der Automobilzulieferindustrie drastisch verschärft. Im Zuge der Globalisierung der Märkte, also der Ausdehnung des Teilezukaufs auf die internationalen Beschaffungsmärkte, hat sich auch die Konkurrenz heimischer Zulieferer erweitert. Osteuropäische und asiatische Billiglohnländer schaffen mit ihren Angeboten einen starken Preisdruck. Zusätzlich stellt die Strategie des Single Sourcing die Zulieferer vor neue Anforderungen, da die meisten Hersteller langfristig bemüht sind, die Zahl ihrer Direktzulieferer stark einzuschränken. Die gelieferten Produkte müssen dadurch immer stärker Systemcharakter besitzen und weisen somit auch eine höhere Komplexität auf. Die zunehmende Produktvielfalt der Hersteller verringert andererseits die Stückzahlen der einzelnen Modelle und erhöht hiermit den relativen Entwicklungsaufwand pro Modell. Dieser Trend wird durch die Verkürzung der Produktlebenszyklen weiter verstärkt. Unternehmen, die im Zuliefermarkt wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen daher über breites Know-how verfügen und in der Lage sein, kostengünstig zu produzieren. Sie müssen flexibel auf die Anforderungen des Kunden reagieren und in kurzer Zeit Produkte mit hoher Qualität entwickeln können. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es zunehmend schwerer, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Weder verfügen sie über das breite Know-how, das heute von einem Lieferanten umfangreicher Systeme erwartet wird, noch stehen ihnen die Finanzmittel zur Verfügung, um dem Kunden rund um die Welt zu folgen bzw. dort zu fertigen, wo die Produktionskosten niedrig sind. Mittelständische Zulieferunternehmen sind deshalb gut beraten, unter anderem Kooperationen mit anderen Mittelständlern einzugehen, um sich gegenseitig zu ergänzen. Eine in der Literatur derzeit vieldiskutierte Kooperationsform ist das Virtuelle Unternehmen. ¿Die Idee dieser flexiblen Kooperationsform ist die überbetriebliche Verlagerung, Integration und Konzentration von Geschäftsprozessen der Kooperationspartner.¿. Gang der Untersuchung: Zunächst bedarf es meines Erachtens einer differenzierten Auseinandersetzung über die konkreten Ausgestaltungen des Virtuellen Unternehmens, sowie der Voraussetzungen. Der Begriff, die Merkmale und die Entstehungsgeschichte der Virtuellen Unternehmung, die im zweiten Kapitel erläutert werden, sind auch für die meisten Insider der Szene noch unbekannte Selbstverständlichkeiten. Dabei sollen hier weniger die informationstechnologischen Aspekte beleuchtet werden, da sie weder Virtualisierungs-strategien wirklich ermöglichen noch verhindern. Die beiden Netzwerkexperten Nitin und Nohria und Robert G. Eccles bestätigten diese Position bei einer Konferenz an der Harvard University: ¿Man kann Netzwerkorganisationen nicht allein auf elektronischen Netzwerken aufbauen.¿ Es geht mir hier vielmehr um die komplexen organisationalen und kommunikativen Prozesse. ¿Der bisherigen Diskussion mangelt es - ihrer eigenen Einschätzung nach - sowohl an einer operativen, konsistenten Modellierung von Virtualisierungsstrategien als auch am Praxisbezug.¿ Am Ende des dritten Kapitels steht deshalb ein komplexeres Modell, das zwischen vier Ebenen mit jeweils vielschichtigen Dimensionen der Virtualisierung unterscheidet. Anhand des Modells lässt sich der aktuelle und der angestrebte Virtualisierungsgrad in den jeweiligen Virtualisierungsdimensionen ableiten. Das sich anschließende vierte Kapitel setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. Auf der einen Seite werden konkrete Chancen der interorganisationalen Virtualisierung für KMUs aufgezeigt. Auf der anderen Seite wird aber auch dargestellt, wie ein derartiges Virtuelles Unternehmen entstehen kann und welche praktischen Probleme sich bei der Umsetzung ergeben. Das fünfte und letzte Kapitel setzt sich kritisch mit den Risiken der Virtualisierung auseinander und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Inhaltsverzeichnis: 1.PROBLEMSTELLUNG1 2.EINORDNUNG VIRTUELLER UNTERNEHMEN3 2.1Der Begriff der Virtualität5 2.1.1Virtuelle Speicherverwaltung6 2.1.2Einheit von Aktualität und Potentialität7 2.2Evolution des Begriffs ¿Virtuelles Unternehmen¿8 2.2.1Phase der unbewussten Vorbereitung8 2.2.2Phase der übertriebenen Euphorie9 2.2.3Phase der kritischen Ernüchterung11 3.VIRTUALISIERUNGS-STRATEGIEN12 3.1Intraorganisationale Virtualisierung13 3.1.1Delokalisierung13 3.1.2Entzeitlichung14 3.1.3Dematerialisierung14 3.1.4Destrukturierung16 3.2Extraorganisationale Virtualisierung17 3.2.1Wertschöpfungskettenoptimierung19 3.2.2Steuerung durch Macht20 3.2.3Vielzitierte Beispiele21 3.3Interorganisationale Virtualisierung23 3.3.1Transaktionskostentheoretischer Ansatz24 3.3.2Hybride zwischen Markt und Hierarchie25 3.3.3Temporalisierung27 3.3.4Vielzitierte Beispiele28 3.4Kunden- und produktbezogene Virtualisierung30 3.4.1Grad der Intransparenz31 3.4.2Optimierung der Wertschöpfungskette des Kunden31 3.4.3Einbeziehung des Kunden33 4.ABLEITUNG EINER STRATEGIE FÜR KMU35 4.1Chancen für KMU36 4.1.1Ausgangslage36 4.1.2Nutzenpotentiale in einem virtuellen Unternehmen37 4.1.3Supranormale Gewinne für Initiatoren41 4.2Bildung eines virtuellen Unternehmens44 4.2.1Die Rolle von Vertrauen47 4.2.2Ermittlung der Kernkompetenzen50 4.2.3Suche nach geeigneten Partnern51 4.2.4Bildung des Kooperationsnetzwerks52 4.3Probleme bei der Umsetzung54 4.3.1Informationstechnische Anforderungen54 4.3.2Aktivierung durch proaktive Vermarktung57 4.3.3Controlling in Virtuellen Unternehmen59 4.3.4Gewinnverteilung62 4.3.5Rechtliche Ausgestaltung63 5.KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK64 LITERATURVERZEICHNIS68 EIGENSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG73 Virtuelle Unternehmen: Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren hat sich der Wettbewerb in Industrien wie der Automobilzulieferindustrie drastisch verschärft. Im Zuge der Globalisierung der Märkte, also der Ausdehnung des Teilezukaufs auf die internationalen Beschaffungsmärkte, hat sich auch die Konkurrenz heimischer Zulieferer erweitert. Osteuropäische und asiatische Billiglohnländer schaffen mit ihren Angeboten einen starken Preisdruck. Zusätzlich stellt die Strategie des Single Sourcing die Zulieferer vor neue Anforderungen, da die meisten Hersteller langfristig bemüht sind, die Zahl ihrer Direktzulieferer stark einzuschränken. Die gelieferten Produkte müssen dadurch immer stärker Systemcharakter besitzen und weisen somit auch eine höhere Komplexität auf. Die zunehmende Produktvielfalt der Hersteller verringert andererseits die Stückzahlen der einzelnen Modelle und erhöht hiermit den relativen Entwicklungsaufwand pro Modell. Dieser Trend wird durch die Verkürzung der Produktlebenszyklen weiter verstärkt. Unternehmen, die im Zuliefermarkt wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen daher über breites Know-how verfügen und in der Lage sein, kostengünstig zu produzieren. Sie müssen flexibel auf die Anforderungen des Kunden reagieren und in kurzer Zeit Produkte mit hoher Qualität entwickeln können. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es zunehmend schwerer, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Weder verfügen sie über das breite Know-how, das heute von einem Lieferanten umfangreicher Systeme erwartet wird, noch stehen ihnen die Finanzmittel zur Verfügung, um dem Kunden rund um die Welt zu folgen bzw. dort zu fertigen, wo die Produktionskosten niedrig sind. Mittelständische Zulieferunternehmen sind deshalb gut beraten, unter anderem Kooperationen mit anderen Mittelständlern einzugehen, um sich gegenseitig zu ergänzen. Eine in der Literatur derzeit vieldiskutierte Kooperationsform ist das Virtuelle Unternehmen. ¿Die Idee dieser flexiblen Kooperationsform ist die überbetriebliche Verlagerung, Integration und Konzentration von Geschäftsprozessen der Kooperationspartner.¿. Gang der Untersuchung: Zunächst bedarf es meines Erachtens einer differenzierten Auseinandersetzung über die konkreten Ausgestaltungen des Virtuellen Unternehmens, sowie der Voraussetzungen. Der Begriff, die Merkmale und die Entstehungsgeschichte der Virtuellen Unternehmung, die im zweiten Kapitel erläutert werden, sind auch für die meisten Insider der Szene noch unbekannte Selbstverständlichkeiten. Dabei sollen hier weniger die informationstechnologischen Aspekte beleuchtet werden, da sie weder Virtualisierungs-strategien wirklich ermöglichen noch verhindern. Die beiden Netzwerkexperten Nitin und Nohria und Robert G. Eccles bestätigten diese Position bei einer Konferenz an der Harvard University: ¿Man kann Netzwerkorganisationen nicht allein auf elektronischen Netzwerken aufbauen.¿ Es geht mir hier vielmehr um die komplexen organisationalen und kommunikativen Prozesse. ¿Der bisherigen Diskussion mangelt es - ihrer eigenen Einschätzung nach - sowohl an einer operativen, konsistenten Modellierung von Virtualisierungsstrategien als auch am Praxisbezug.¿ Am Ende des dritten Kapitels steht deshalb ein komplexeres Modell, das zwischen vier Ebenen mit jeweils vielschichtigen Dimensionen der Virtualisierung unterscheidet. Anhand des Modells lässt sich der aktuelle und der angestrebte Virtualisierungsgrad in den jeweiligen Virtualisierungsdimensionen ableiten. Das sich anschließende vierte Kapitel setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. Auf der einen Seite werden konkrete Chancen der interorganisationalen Virtualisierung für KMUs aufgezeigt. Auf der anderen Seite wird aber auch dargestellt, wie ein derartiges Virtuelles Unternehmen entstehen kann und welche praktischen Probleme sich bei der Umsetzung ergeben. Das fünfte und letzte Kapitel setzt sich kritisch mit den Risiken der Virtualisierung auseinander und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Inhaltsverzeichnis: 1.PROBLEMSTELLUNG1 2.EINORDNUNG VIRTUELLER UNTERNEHMEN3 2.1Der Begriff der Virtualität5 2.1.1Virtuelle Speicherverwaltung6 2.1.2Einheit von Aktualität und Potentialität7 2.2Evolution des Begriffs ¿Virtuelles Unternehmen¿8 2.2.1Phase der unbewussten Vorbereitung8 2.2.2Phase der übertriebenen Euphorie9 2.2.3Phase der kritischen Ernüchterung11 3.VIRTUALISIERUNGS-STRATEGIEN12 3.1Intraorganisationale Virtualisierung13 3.1.1Delokalisierung13 3.1.2Entzeitlichung14 3.1.3Dematerialisierung14 3.1.4Destrukturierung16 3.2Extraorganisationale Virtualisierung17 3.2.1Wertschöpfungskettenoptimierung19 3.2.2Steuerung durch Macht20 3.2.3Vielzitierte Beispiele21 3.3Interorganisationale Virtualisierung23 3.3.1Transaktionskostentheoretischer Ansatz24 3.3.2Hybride zwischen Markt und Hierarchie25 3.3.3Temporalisierung27 3.3.4Vielzitierte Beispiele28 3.4Kunden- und produktbezogene Virtualisierung30 3.4.1Grad der Intransparenz31 3.4.2Optimierung der Wertschöpfungskette des Kunden31 3.4.3Einbeziehung des Kunden33 4.ABLEITUNG EINER STRATEGIE FÜR KMU35 4.1Chancen für KMU36 4.1.1Ausgangslage36 4.1.2Nutzenpotentiale in einem virtuellen Unternehmen37 4.1.3Supranormale Gewinne für Initiatoren41 4.2Bildung eines virtuellen Unternehmens44 4.2.1Die Rolle von Vertrauen47 4.2.2Ermittlung der Kernkompetenzen50 4.2.3Suche nach geeigneten Partnern51 4.2.4Bildung des Kooperationsnetzwerks52 4.3Probleme bei der Umsetzung54 4.3.1Informationstechnische Anforderungen54 4.3.2Aktivierung durch proaktive Vermarktung57 4.3.3Controlling in Virtuellen Unternehmen59 4.3.4Gewinnverteilung62 4.3.5Rechtliche Ausgestaltung63 5.KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK64 LITERATURVERZEICHNIS68 EIGENSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG73 Business & Economics / Marketing / General, Diplomica Verlag

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Pappbilderbuch, [EAN: 9783832429928], Diplomica, Diplomica, Book, [PU: Diplomica], Diplomica, 288100, Fachbücher, 15745011, Anglistik & Amerikanistik, 660716, Architektur, 290517, Biowissenschaften, 290518, Chemie, 290519, Geowissenschaften, 1071748, Germanistik, 3354231, Geschichtswissenschaft, 655708, Informatik, 290520, Ingenieurwissenschaften, 3181201, Kunstwissenschaft, 290521, Mathematik, 3118971, Medienwissenschaft, 290522, Medizin, 3303411, Musikwissenschaft, 3138111, Philosophie, 290523, Physik & Astronomie, 557426, Psychologie, 188704, Pädagogik, 572682, Recht, 1102710, Romanistik, 3234481, Sozialwissenschaft, 655466, Wirtschaft, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Virtuelle Unternehmen - Bönig, Markus
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Bönig, Markus:
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Möglichkeiten und Grenzen für KMU. 1. Auflage, Möglichkeiten und Grenzen für KMU. 1. Auflage, [KW: PDF ,WIRTSCHAFT,WERBUNG MARKETING ,BUSINESS ECONOMICS , MARKETING , GENERAL ,MARKETING , VERKAUF ,SOZIALWISSENSCHAFTEN RECHT WIRTSCHAFT , WIRTSCHAFT , WERBUNG MARKETING ,KOOPERATION] <-> <-> PDF ,WIRTSCHAFT,WERBUNG MARKETING ,BUSINESS ECONOMICS , MARKETING , GENERAL ,MARKETING , VERKAUF ,SOZIALWISSENSCHAFTEN RECHT WIRTSCHAFT , WIRTSCHAFT , WERBUNG MARKETING ,KOOPERATION

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Markus Bönig:
Virtuelle Unternehmen - Erstausgabe

2001, ISBN: 9783832429928

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