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Empowerment und organisatorischer Wandel - Dominique Keis
(*)
Dominique Keis:
Empowerment und organisatorischer Wandel - neues Buch

ISBN: 9783832427528

ID: 9783832427528

Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Objektivität ist die Wahnvorstellung, dass Beobachtungen ohne Beobachter gemacht werden können.¿ Mit diesem Satz charakterisierte Heinz von Foerster, einer der bedeutendsten Vertreter des Radikalen Konstruktivismus, die relativistische Grundphilosophie des Konstruktivismus. Aus der Sicht des Konstruktivismus ist unsere Wirklichkeit nicht objektiv gegeben, sondern sozial oder individuell erzeugt bzw. konstruiert. Damit steht der Konstruktivismus im krassen Gegensatz zur vorherrschenden positivistischen Sichtweise, die die Wirklichkeit als objektiv gegeben und unabhängig von der menschlichen Erkenntnis sieht. Obwohl diese Philosophierichtung auf den ersten Blick absurd klingen mag, unterstützen neueste Erkenntnisse der Quantenmechanik und Neurophysiologie den Konstruktivismus. Durch diese völlig neue Sichtweise von Objektivität und Wirklichkeit entfaltet der Konstruktivismus sein Innovationspotential für Wissenschaft und Praxis, welches in der folgenden Arbeit anhand des Empowerment aufgezeigt werden soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Empowerment und den damit verbundenen organisatorischen Wandel unter der Berücksichtigung der Organisationstheorien, die aus dem oben erwähnten Konstruktivismus abgeleitetet werden können, kritisch zu analysieren. Mit Hilfe der konstruktivistischen Organisationstheorien sollen also Wege aufgezeigt werden, mit denen eine praktische Umsetzung des Empowerments aus konstruktivistischer Sicht leichter und erfolgreicher gelingen kann. Um den größer werdenden Herausforderungen der Unternehmensumwelt zu begegnen, ist es entscheidend, das volle Potential der ¿Ressource Mensch¿ im Unternehmen zu nutzen. Man hat also dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sich die Bedingungen, die sie zur erfolgreichen Erledigung ihres Jobs brauchen, in irgendeiner Weise selbst schaffen oder mit beeinflussen können. Eine Möglichkeit hierfür wäre die Führungsphilosophie des Empowerments, dessen Hauptanliegen darin besteht, Mitarbeitern einen größeren Handlungsspielraum mit mehr Eigenverantwortung zu überlassen, um so ihr volles Potential zum eigenen Vorteil im Sinne von Selbstverwirklichung und zum Wohle des Unternehmens entfalten zu können. Das Empowerment-Konzept ist allerdings nicht unumstritten. Prof. Casse, Mitglied des Nordic Competence Circle on Empowerment, stellt fest: ¿Empowerment is not just good. It is a must. It is the future.¿ Edward Deming, Mitbegründer des Total Quality Managements, sieht diese Sache hingegen anders: ¿Immer diese Schlagworte! Empowerment Unsinn! Die Leute müssen wissen, was sie zu tun haben.¿ Eine gewisse Skepsis ist sicherlich angebracht, denn obwohl Empowerment in der Wissenschaft theoretisch schon breit diskutiert wird, zeigt es bislang in der Praxis wenig brauchbare Ergebnisse. Gang der Untersuchung: Nachdem im zweiten Kapitel das Empowermentkonzept vorgestellt wird, wird im dritten Kapitel der Konstruktivismus in seinen beiden Ausprägungsformen des Radikalen und Sozialen Konstruktivismus vertieft. Aus dieser neuartigen Materie werden im vierten Kapitel die konstruktivistischen Organisationstheorien abgeleitet und deren Erkenntnisse auf das Empowermentkonzept übertragen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1.Einführung1 2.Empowerment4 2.1Ursprünge und Auslöser4 2.2Definitorische Abgrenzung, Arten und Charakteristika6 2.3Typische Vorgehensweise bei der Umsetzung eines Empowermentkonzeptes9 2.4Anwendungsgebiete11 2.5Zwischenbewertung11 2.6Probleme bei der Umsetzung des Empowermentkonzeptes13 3.Der Konstruktivismus15 3.1Geschichtliche Wurzeln15 3.2Definitorische Abgrenzung15 3.3Richtungen17 3.3.1Der Radikale Konstruktivismus17 3.3.1.1Die konstruktivistische Kognitionstheorie18 3.3.1.2Lebende Systeme als autopoetische Systeme20 3.3.1.3Sprache und Kommunikation21 3.3.1.4Paradoxon, Paradoxität und selbsterfüllende Prophezeiung24 3.3.1.5Viabilität und Objektivität26 3.3.1.6Sozialtheorie27 3.3.1.7Ethische Implikationen30 3.3.1.8Zusammenfassung30 3.3.2Der Soziale Konstruktivismus32 3.3.2.1Einführung32 3.3.2.2Der Soziale Konstruktivismus von Berger und Luckmann33 4.Konstruktivistische Organisationstheorien und ihre Bedeutung für das Empowerment41 4.1Konstruktivistische Organisationstheorien41 4.1.1Einführung41 4.1.2Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie43 4.1.3Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie45 4.2Bedeutung dieser Organisationstheorien für das Empowerment48 4.2.1Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie48 4.2.2Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie54 4.2.2.1Organisatorischer Wandel54 4.2.2.2Neues Managementverständnis55 4.2.2.3Konstruktivistische Lern- und Lehrmodelle58 4.2.2.4Paradoxien und Widersprüche in der Organisation60 4.2.2.5Radikal-konstruktivistische Postulate von Wildmann64 4.3Würdigung67 5.Zusammenfassung und Fazit70 LiteraturverzeichnisV Empowerment und organisatorischer Wandel: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Objektivität ist die Wahnvorstellung, dass Beobachtungen ohne Beobachter gemacht werden können.¿ Mit diesem Satz charakterisierte Heinz von Foerster, einer der bedeutendsten Vertreter des Radikalen Konstruktivismus, die relativistische Grundphilosophie des Konstruktivismus. Aus der Sicht des Konstruktivismus ist unsere Wirklichkeit nicht objektiv gegeben, sondern sozial oder individuell erzeugt bzw. konstruiert. Damit steht der Konstruktivismus im krassen Gegensatz zur vorherrschenden positivistischen Sichtweise, die die Wirklichkeit als objektiv gegeben und unabhängig von der menschlichen Erkenntnis sieht. Obwohl diese Philosophierichtung auf den ersten Blick absurd klingen mag, unterstützen neueste Erkenntnisse der Quantenmechanik und Neurophysiologie den Konstruktivismus. Durch diese völlig neue Sichtweise von Objektivität und Wirklichkeit entfaltet der Konstruktivismus sein Innovationspotential für Wissenschaft und Praxis, welches in der folgenden Arbeit anhand des Empowerment aufgezeigt werden soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Empowerment und den damit verbundenen organisatorischen Wandel unter der Berücksichtigung der Organisationstheorien, die aus dem oben erwähnten Konstruktivismus abgeleitetet werden können, kritisch zu analysieren. Mit Hilfe der konstruktivistischen Organisationstheorien sollen also Wege aufgezeigt werden, mit denen eine praktische Umsetzung des Empowerments aus konstruktivistischer Sicht leichter und erfolgreicher gelingen kann. Um den größer werdenden Herausforderungen der Unternehmensumwelt zu begegnen, ist es entscheidend, das volle Potential der ¿Ressource Mensch¿ im Unternehmen zu nutzen. Man hat also dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sich die Bedingungen, die sie zur erfolgreichen Erledigung ihres Jobs brauchen, in irgendeiner Weise selbst schaffen oder mit beeinflussen können. Eine Möglichkeit hierfür wäre die Führungsphilosophie des Empowerments, dessen Hauptanliegen darin besteht, Mitarbeitern einen größeren Handlungsspielraum mit mehr Eigenverantwortung zu überlassen, um so ihr volles Potential zum eigenen Vorteil im Sinne von Selbstverwirklichung und zum Wohle des Unternehmens entfalten zu können. Das Empowerment-Konzept ist allerdings nicht unumstritten. Prof. Casse, Mitglied des Nordic Competence Circle on Empowerment, stellt fest: ¿Empowerment is not just good. It is a must. It is the future.¿ Edward Deming, Mitbegründer des Total Quality Managements, sieht diese Sache hingegen anders: ¿Immer diese Schlagworte! Empowerment Unsinn! Die Leute müssen wissen, was sie zu tun haben.¿ Eine gewisse Skepsis ist sicherlich angebracht, denn obwohl Empowerment in der Wissenschaft theoretisch schon breit diskutiert wird, zeigt es bislang in der Praxis wenig brauchbare Ergebnisse. Gang der Untersuchung: Nachdem im zweiten Kapitel das Empowermentkonzept vorgestellt wird, wird im dritten Kapitel der Konstruktivismus in seinen beiden Ausprägungsformen des Radikalen und Sozialen Konstruktivismus vertieft. Aus dieser neuartigen Materie werden im vierten Kapitel die konstruktivistischen Organisationstheorien abgeleitet und deren Erkenntnisse auf das Empowermentkonzept übertragen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1.Einführung1 2.Empowerment4 2.1Ursprünge und Auslöser4 2.2Definitorische Abgrenzung, Arten und Charakteristika6 2.3Typische Vorgehensweise bei der Umsetzung eines Empowermentkonzeptes9 2.4Anwendungsgebiete11 2.5Zwischenbewertung11 2.6Probleme bei der Umsetzung des Empowermentkonzeptes13 3.Der Konstruktivismus15 3.1Geschichtliche Wurzeln15 3.2Definitorische Abgrenzung15 3.3Richtungen17 3.3.1Der Radikale Konstruktivismus17 3.3.1.1Die konstruktivistische Kognitionstheorie18 3.3.1.2Lebende Systeme als autopoetische Systeme20 3.3.1.3Sprache und Kommunikation21 3.3.1.4Paradoxon, Paradoxität und selbsterfüllende Prophezeiung24 3.3.1.5Viabilität und Objektivität26 3.3.1.6Sozialtheorie27 3.3.1.7Ethische Implikationen30 3.3.1.8Zusammenfassung30 3.3.2Der Soziale Konstruktivismus32 3.3.2.1Einführung32 3.3.2.2Der Soziale Konstruktivismus von Berger und Luckmann33 4.Konstruktivistische Organisationstheorien und ihre Bedeutung für das Empowerment41 4.1Konstruktivistische Organisationstheorien41 4.1.1Einführung41 4.1.2Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie43 4.1.3Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie45 4.2Bedeutung dieser Organisationstheorien für das Empowerment48 4.2.1Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie48 4.2.2Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie54 4.2.2.1Organisatorischer Wandel54 4.2.2.2Neues Managementverständnis55 4.2.2.3Konstruktivistische Lern- und Lehrmodelle58 4.2.2.4Paradoxien und Widersprüche in der Organisation60 4.2.2.5Radikal-konstruktivistische Postulate von Wildmann64 4.3Würdigung67 5.Zusammenfassung und Fazit70 LiteraturverzeichnisV BUSINESS & ECONOMICS / Management, Diplomica Verlag

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Empowerment Und Organisatorischer Wandel - Dominique Keis
(*)
Dominique Keis:
Empowerment Und Organisatorischer Wandel - neues Buch

ISBN: 9783832427528

ID: 9783832427528

Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Objektivität ist die Wahnvorstellung, dass Beobachtungen ohne Beobachter gemacht werden können.¿ Mit diesem Satz charakterisierte Heinz von Foerster, einer der bedeutendsten Vertreter des Radikalen Konstruktivismus, die relativistische Grundphilosophie des Konstruktivismus. Aus der Sicht des Konstruktivismus ist unsere Wirklichkeit nicht objektiv gegeben, sondern sozial oder individuell erzeugt bzw. konstruiert. Damit steht der Konstruktivismus im krassen Gegensatz zur vorherrschenden positivistischen Sichtweise, die die Wirklichkeit als objektiv gegeben und unabhängig von der menschlichen Erkenntnis sieht. Obwohl diese Philosophierichtung auf den ersten Blick absurd klingen mag, unterstützen neueste Erkenntnisse der Quantenmechanik und Neurophysiologie den Konstruktivismus. Durch diese völlig neue Sichtweise von Objektivität und Wirklichkeit entfaltet der Konstruktivismus sein Innovationspotential für Wissenschaft und Praxis, welches in der folgenden Arbeit anhand des Empowerment aufgezeigt werden soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Empowerment und den damit verbundenen organisatorischen Wandel unter der Berücksichtigung der Organisationstheorien, die aus dem oben erwähnten Konstruktivismus abgeleitetet werden können, kritisch zu analysieren. Mit Hilfe der konstruktivistischen Organisationstheorien sollen also Wege aufgezeigt werden, mit denen eine praktische Umsetzung des Empowerments aus konstruktivistischer Sicht leichter und erfolgreicher gelingen kann. Um den größer werdenden Herausforderungen der Unternehmensumwelt zu begegnen, ist es entscheidend, das volle Potential der ¿Ressource Mensch¿ im Unternehmen zu nutzen. Man hat also dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sich die Bedingungen, die sie zur erfolgreichen Erledigung ihres Jobs brauchen, in irgendeiner Weise selbst schaffen oder mit beeinflussen können. Eine Möglichkeit hierfür wäre die Führungsphilosophie des Empowerments, dessen Hauptanliegen darin besteht, Mitarbeitern einen größeren Handlungsspielraum mit mehr Eigenverantwortung zu überlassen, um so ihr volles Potential zum eigenen Vorteil im Sinne von Selbstverwirklichung und zum Wohle des Unternehmens entfalten zu können. Das Empowerment-Konzept ist allerdings nicht unumstritten. Prof. Casse, Mitglied des Nordic Competence Circle on Empowerment, stellt fest: ¿Empowerment is not just good. It is a must. It is the future.¿ Edward Deming, Mitbegründer des Total Quality Managements, sieht diese Sache hingegen anders: ¿Immer diese Schlagworte! Empowerment Unsinn! Die Leute müssen wissen, was sie zu tun haben.¿ Eine gewisse Skepsis ist sicherlich angebracht, denn obwohl Empowerment in der Wissenschaft theoretisch schon breit diskutiert wird, zeigt es bislang in der Praxis wenig brauchbare Ergebnisse. Gang der Untersuchung: Nachdem im zweiten Kapitel das Empowermentkonzept vorgestellt wird, wird im dritten Kapitel der Konstruktivismus in seinen beiden Ausprägungsformen des Radikalen und Sozialen Konstruktivismus vertieft. Aus dieser neuartigen Materie werden im vierten Kapitel die konstruktivistischen Organisationstheorien abgeleitet und deren Erkenntnisse auf das Empowermentkonzept übertragen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1.Einführung1 2.Empowerment4 2.1Ursprünge und Auslöser4 2.2Definitorische Abgrenzung, Arten und Charakteristika6 2.3Typische Vorgehensweise bei der Umsetzung eines Empowermentkonzeptes9 2.4Anwendungsgebiete11 2.5Zwischenbewertung11 2.6Probleme bei der Umsetzung des Empowermentkonzeptes13 3.Der Konstruktivismus15 3.1Geschichtliche Wurzeln15 3.2Definitorische Abgrenzung15 3.3Richtungen17 3.3.1Der Radikale Konstruktivismus17 3.3.1.1Die konstruktivistische Kognitionstheorie18 3.3.1.2Lebende Systeme als autopoetische Systeme20 3.3.1.3Sprache und Kommunikation21 3.3.1.4Paradoxon, Paradoxität und selbsterfüllende Prophezeiung24 3.3.1.5Viabilität und Objektivität26 3.3.1.6Sozialtheorie27 3.3.1.7Ethische Implikationen30 3.3.1.8Zusammenfassung30 3.3.2Der Soziale Konstruktivismus32 3.3.2.1Einführung32 3.3.2.2Der Soziale Konstruktivismus von Berger und Luckmann33 4.Konstruktivistische Organisationstheorien und ihre Bedeutung für das Empowerment41 4.1Konstruktivistische Organisationstheorien41 4.1.1Einführung41 4.1.2Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie43 4.1.3Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie45 4.2Bedeutung dieser Organisationstheorien für das Empowerment48 4.2.1Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie48 4.2.2Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie54 4.2.2.1Organisatorischer Wandel54 4.2.2.2Neues Managementverständnis55 4.2.2.3Konstruktivistische Lern- und Lehrmodelle58 4.2.2.4Paradoxien und Widersprüche in der Organisation60 4.2.2.5Radikal-konstruktivistische Postulate von Wildmann64 4.3Würdigung67 5.Zusammenfassung und Fazit70 LiteraturverzeichnisV Empowerment Und Organisatorischer Wandel: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Objektivität ist die Wahnvorstellung, dass Beobachtungen ohne Beobachter gemacht werden können.¿ Mit diesem Satz charakterisierte Heinz von Foerster, einer der bedeutendsten Vertreter des Radikalen Konstruktivismus, die relativistische Grundphilosophie des Konstruktivismus. Aus der Sicht des Konstruktivismus ist unsere Wirklichkeit nicht objektiv gegeben, sondern sozial oder individuell erzeugt bzw. konstruiert. Damit steht der Konstruktivismus im krassen Gegensatz zur vorherrschenden positivistischen Sichtweise, die die Wirklichkeit als objektiv gegeben und unabhängig von der menschlichen Erkenntnis sieht. Obwohl diese Philosophierichtung auf den ersten Blick absurd klingen mag, unterstützen neueste Erkenntnisse der Quantenmechanik und Neurophysiologie den Konstruktivismus. Durch diese völlig neue Sichtweise von Objektivität und Wirklichkeit entfaltet der Konstruktivismus sein Innovationspotential für Wissenschaft und Praxis, welches in der folgenden Arbeit anhand des Empowerment aufgezeigt werden soll. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Empowerment und den damit verbundenen organisatorischen Wandel unter der Berücksichtigung der Organisationstheorien, die aus dem oben erwähnten Konstruktivismus abgeleitetet werden können, kritisch zu analysieren. Mit Hilfe der konstruktivistischen Organisationstheorien sollen also Wege aufgezeigt werden, mit denen eine praktische Umsetzung des Empowerments aus konstruktivistischer Sicht leichter und erfolgreicher gelingen kann. Um den größer werdenden Herausforderungen der Unternehmensumwelt zu begegnen, ist es entscheidend, das volle Potential der ¿Ressource Mensch¿ im Unternehmen zu nutzen. Man hat also dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter sich die Bedingungen, die sie zur erfolgreichen Erledigung ihres Jobs brauchen, in irgendeiner Weise selbst schaffen oder mit beeinflussen können. Eine Möglichkeit hierfür wäre die Führungsphilosophie des Empowerments, dessen Hauptanliegen darin besteht, Mitarbeitern einen größeren Handlungsspielraum mit mehr Eigenverantwortung zu überlassen, um so ihr volles Potential zum eigenen Vorteil im Sinne von Selbstverwirklichung und zum Wohle des Unternehmens entfalten zu können. Das Empowerment-Konzept ist allerdings nicht unumstritten. Prof. Casse, Mitglied des Nordic Competence Circle on Empowerment, stellt fest: ¿Empowerment is not just good. It is a must. It is the future.¿ Edward Deming, Mitbegründer des Total Quality Managements, sieht diese Sache hingegen anders: ¿Immer diese Schlagworte! Empowerment Unsinn! Die Leute müssen wissen, was sie zu tun haben.¿ Eine gewisse Skepsis ist sicherlich angebracht, denn obwohl Empowerment in der Wissenschaft theoretisch schon breit diskutiert wird, zeigt es bislang in der Praxis wenig brauchbare Ergebnisse. Gang der Untersuchung: Nachdem im zweiten Kapitel das Empowermentkonzept vorgestellt wird, wird im dritten Kapitel der Konstruktivismus in seinen beiden Ausprägungsformen des Radikalen und Sozialen Konstruktivismus vertieft. Aus dieser neuartigen Materie werden im vierten Kapitel die konstruktivistischen Organisationstheorien abgeleitet und deren Erkenntnisse auf das Empowermentkonzept übertragen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV 1.Einführung1 2.Empowerment4 2.1Ursprünge und Auslöser4 2.2Definitorische Abgrenzung, Arten und Charakteristika6 2.3Typische Vorgehensweise bei der Umsetzung eines Empowermentkonzeptes9 2.4Anwendungsgebiete11 2.5Zwischenbewertung11 2.6Probleme bei der Umsetzung des Empowermentkonzeptes13 3.Der Konstruktivismus15 3.1Geschichtliche Wurzeln15 3.2Definitorische Abgrenzung15 3.3Richtungen17 3.3.1Der Radikale Konstruktivismus17 3.3.1.1Die konstruktivistische Kognitionstheorie18 3.3.1.2Lebende Systeme als autopoetische Systeme20 3.3.1.3Sprache und Kommunikation21 3.3.1.4Paradoxon, Paradoxität und selbsterfüllende Prophezeiung24 3.3.1.5Viabilität und Objektivität26 3.3.1.6Sozialtheorie27 3.3.1.7Ethische Implikationen30 3.3.1.8Zusammenfassung30 3.3.2Der Soziale Konstruktivismus32 3.3.2.1Einführung32 3.3.2.2Der Soziale Konstruktivismus von Berger und Luckmann33 4.Konstruktivistische Organisationstheorien und ihre Bedeutung für das Empowerment41 4.1Konstruktivistische Organisationstheorien41 4.1.1Einführung41 4.1.2Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie43 4.1.3Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie45 4.2Bedeutung dieser Organisationstheorien für das Empowerment48 4.2.1Die sozial-konstruktivistische Organisationstheorie48 4.2.2Die radikal-konstruktivistische Organisationstheorie54 4.2.2.1Organisatorischer Wandel54 4.2.2.2Neues Managementverständnis55 4.2.2.3Konstruktivistische Lern- und Lehrmodelle58 4.2.2.4Paradoxien und Widersprüche in der Organisation60 4.2.2.5Radikal-konstruktivistische Postulate von Wildmann64 4.3Würdigung67 5.Zusammenfassung und Fazit70 LiteraturverzeichnisV Business & Economics / Management, Diplomica Verlag

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Empowerment und organisatorischer Wandel - Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien - Dominique Keis
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Dominique Keis:
Empowerment und organisatorischer Wandel - Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien - neues Buch

ISBN: 383242752X

Pappbilderbuch, [EAN: 9783832427528], Diplomica, Diplomica, Book, Diplomica, Diplomica, 288100, Fachbücher, 15745011, Anglistik & Amerikanistik, 660716, Architektur, 290517, Biowissenschaften, 290518, Chemie, 290519, Geowissenschaften, 1071748, Germanistik, 3354231, Geschichtswissenschaft, 655708, Informatik, 290520, Ingenieurwissenschaften, 3181201, Kunstwissenschaft, 290521, Mathematik, 3118971, Medienwissenschaft, 290522, Medizin, 3303411, Musikwissenschaft, 3138111, Philosophie, 290523, Physik & Astronomie, 557426, Psychologie, 572682, Recht, 1102710, Romanistik, 3234481, Sozialwissenschaft, 655466, Wirtschaft, 178296031, General AAS, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 616963011, Condition (condition-type), 616965011, Neu, 616967011, Gebraucht, 362683011, Refinements, 186606, Bücher, 182014031, Normale Größe, 182013031, Font Size (format_browse-bin), 362683011, Refinements, 186606, Bücher

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Empowerment und organisatorischer Wandel - Dominique Keis
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Dominique Keis:
Empowerment und organisatorischer Wandel - Erstausgabe

2000, ISBN: 9783832427528

ID: 28232537

Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Empowerment und organisatorischer Wandel
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Empowerment und organisatorischer Wandel - neues Buch

ISBN: 9783832427528

ID: 21614237

Empowerment und organisatorischer Wandel ab 48 EURO Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien Medien > Bücher

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Empowerment und organisatorischer Wandel - Kritische Analyse unter Besonderer Berücksichtigung konstruktivistischer Organisationstheorien


EAN (ISBN-13): 9783832427528
ISBN (ISBN-10): 383242752X
Erscheinungsjahr: 2000
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2008-12-12T07:47:13+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2018-06-26T09:31:06+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 383242752X

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-2752-X, 978-3-8324-2752-8


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