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Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - Andreas Bruß
(*)
Andreas Bruß:
Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - neues Buch

ISBN: 9783832427436

ID: 9783832427436

Chancen und Grenzen von Förderungsmöglichkeiten Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der ¿geistigen Behinderung¿ Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschließlich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, daß schulische Integration geistig Behinderter ausschließlich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. ¿Behindertsein oder behindert werden ¿ ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und Konzentration bei eben diesem Kind - setzt die emotionale und soziale Förderung zwingend voraus. Mögliche behindernde emotionale und soziale innerfamiliäre Lebens- und Lernbedingungen - also der Entwicklungsabschnitt vor dem Einsetzen schulischer Förderung und Integration - scheinen mir daher von vorrangiger Bedeutung für die erfolgreiche Förderung geistig Behinderter zu sein. Das gedankliche und praktische Wiederzusammenführen emotionaler, sozialer (räumlich-zeitlich) und geistiger Förderrichtlinien und die Einsicht in ihr zwingendes Zusammenspiel trägt bereits Ansätze für eine wirklich erfolgreiche Förderung und Integration in sich. Vorwiegend die emotionale und soziale Förderung scheint mir nicht nur Schwerpunkt jedweder Sonderpädagogik zu sein, sondern ist meines Erachtens ebenso aktuell hinsichtlich der vielfältigen, uns umgebenden Formen von Lernbehinderungen und -störungen im Bereich der sogenannten ¿Normalpädagogik¿. Dieser Perspektivwechsel bei der Förderung (geistig) behinderter Menschen in Praxis und Wissenschaft ermöglicht es uns, die wissenschaftliche ¿Grenzdisziplin¿ Sonderpädagogik als eine entscheidende Wissensquelle neu zu gewichten, die uns allgemeingültige Erkenntnisse für die gesamte Bandbreite der pädagogischen Wissenschaften liefern kann. Denn hier beginnt Integration. Förderung beginnt folglich in der Familie des geistig Behinderten. Diese ist Wegbereiter für eine echte Integration geistig Behinderter in Schule und Gesellschaft. Die ambulante Jugendhilfe - eingeschlossen die Eingliederungshilfe für Behinderte - erhält somit einen besonderen Stellenwert in meinen Untersuchungen über eine betroffene Berliner Familie. Die wachsende Bedeutung der ambulanten Hilfen generell, ob im Pflegebereich oder in der Jugendhilfe, und der in dieser Arbeit angemahnte Perspektivwechsel in Sachen Förderung und Integration geistig behinderter Kinder untermauert einmal mehr, wie aktuell das hier untersuchte Thema wirklich ist. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Methodische Überlegungen10 3.Was ist geistige Behinderung eigentlich - Ein Ausblick im Kontext der Familie des Behinderten 3.1Behindertsein oder behindert werden 13 3.2Medizinische und psychiatrische Aspekte des Behindertenbegriffe16 3.3Psychologische Aspekte des Behindertenbegriffe22 3.4Soziologische Aspekte des Behindertenbegriffe26 4.Warum eigentlich familienzentrierte Förderung in der Einzelfallhilfe 4.1Familie, Gesellschaft und geistige Behinderung29 4.2Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern zwischen Recht und Wirklichkeit36 5.Einzelfallhilfe - ein Fördermodell für Familien mit geistig behinderten Kindern und seine Chancen und Grenzen 5.1Familie M. im Überblick 5.1.1Ein Kurzportrait über die einzelnen Familienmitglieder und die innerfamiliären Beziehungen44 5.1.2Die sozioökonomische Lage von Familie M. - Bedingungen und Tendenzen der Förderung52 5.1.3Ein zusammenfassender Kurzüberblick über meine Arbeit als Einzelfallhelfer in der Familie M55 5.2Rollenproblematik63 5.3Die Ausgangssituation in der Einzelfallhilfe - entscheidend für Erfolg oder Misserfolg bei den Förderungsbemühungen66 5.4Die ¿behinderte¿ Familie in Zeit und Raum und mögliche Förderansätze73 5.5Die Bewältigungsformen in Familien mit geistig behinderten Kindern 5.5.1Streß und Konflikt im Wechselverhältni87 5.5.2Häufig auftretende Formen der Bewältigung in Familien mit geistig behinderten Kindern90 5.5.3Familie M. und der Alltag im Kontext ihrer Bewältigungsstrategien und mögliche Förderansätze95 5.5.4Die möglichen Bewältigungsformen geistig behinderter Kinder und die ihrer Eltern im Wechselverhältnis und Folgen für die Förderung104 5.6Die emotional-affektive Bindung zwischen dem geistig behinderten Kind und seinen Eltern - Probleme und Chancen der Entwicklung und Förderung des Behinderten und seiner Familie110 5.7Der Sinn der getrennten Bedürfnismodellierung beim Kind und seinen Eltern als Förderungsvoraussetzung für das geistig behinderte Kind119 5.8Das Bedürfnis nach sozialem Lernen beim Kind - eine Chance der Förderung geistig behinderter Kinder und der Integration von Behindertenpädagogik125 5.9Die Themen der basalen Förderung und das soziale Lernen - ein Widerspruch 132 6.Schlussbetrachtungen - wie in der Einzelfallhilfe Grenzen der Förderung zu Chancen werden können146 7.Literatur157 8.Anhang160 Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern: Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der ¿geistigen Behinderung¿ Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschließlich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, daß schulische Integration geistig Behinderter ausschließlich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. ¿Behindertsein oder behindert werden ¿ ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und Konzentration bei eben diesem Kind - setzt die emotionale und soziale Förderung zwingend voraus. Mögliche behindernde emotionale und soziale innerfamiliäre Lebens- und Lernbedingungen - also der Entwicklungsabschnitt vor dem Einsetzen schulischer Förderung und Integration - scheinen mir daher von vorrangiger Bedeutung für die erfolgreiche Förderung geistig Behinderter zu sein. Das gedankliche und praktische Wiederzusammenführen emotionaler, sozialer (räumlich-zeitlich) und geistiger Förderrichtlinien und die Einsicht in ihr zwingendes Zusammenspiel trägt bereits Ansätze für eine wirklich erfolgreiche Förderung und Integration in sich. Vorwiegend die emotionale und soziale Förderung scheint mir nicht nur Schwerpunkt jedweder Sonderpädagogik zu sein, sondern ist meines Erachtens ebenso aktuell hinsichtlich der vielfältigen, uns umgebenden Formen von Lernbehinderungen und -störungen im Bereich der sogenannten ¿Normalpädagogik¿. Dieser Perspektivwechsel bei der Förderung (geistig) behinderter Menschen in Praxis und Wissenschaft ermöglicht es uns, die wissenschaftliche ¿Grenzdisziplin¿ Sonderpädagogik als eine entscheidende Wissensquelle neu zu gewichten, die uns allgemeingültige Erkenntnisse für die gesamte Bandbreite der pädagogischen Wissenschaften liefern kann. Denn hier beginnt Integration. Förderung beginnt folglich in der Familie des geistig Behinderten. Diese ist Wegbereiter für eine echte Integration geistig Behinderter in Schule und Gesellschaft. Die ambulante Jugendhilfe - eingeschlossen die Eingliederungshilfe für Behinderte - erhält somit einen besonderen Stellenwert in meinen Untersuchungen über eine betroffene Berliner Familie. Die wachsende Bedeutung der ambulanten Hilfen generell, ob im Pflegebereich oder in der Jugendhilfe, und der in dieser Arbeit angemahnte Perspektivwechsel in Sachen Förderung und Integration geistig behinderter Kinder untermauert einmal mehr, wie aktuell das hier untersuchte Thema wirklich ist. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Methodische Überlegungen10 3.Was ist geistige Behinderung eigentlich - Ein Ausblick im Kontext der Familie des Behinderten 3.1Behindertsein oder behindert werden 13 3.2Medizinische und psychiatrische Aspekte des Behindertenbegriffe16 3.3Psychologische Aspekte des Behindertenbegriffe22 3.4Soziologische Aspekte des Behindertenbegriffe26 4.Warum eigentlich familienzentrierte Förderung in der Einzelfallhilfe 4.1Familie, Gesellschaft und geistige Behinderung29 4.2Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern zwischen Recht und Wirklichkeit36 5.Einzelfallhilfe - ein Fördermodell für Familien mit geistig behinderten Kindern und seine Chancen und Grenzen 5.1Familie M. im Überblick 5.1.1Ein Kurzportrait über die einzelnen Familienmitglieder und die innerfamiliären Beziehungen44 5.1.2Die sozioökonomische Lage von Familie M. - Bedingungen und Tendenzen der Förderung52 5.1.3Ein zusammenfassender Kurzüberblick über meine Arbeit als Einzelfallhelfer in der Familie M55 5.2Rollenproblematik63 5.3Die Ausgangssituation in der Einzelfallhilfe - entscheidend für Erfolg oder Misserfolg bei den Förderungsbemühungen66 5.4Die ¿behinderte¿ Familie in Zeit und Raum und mögliche Förderansätze73 5.5Die Bewältigungsformen in Familien mit geistig behinderten Kindern 5.5.1Streß und Konflikt im Wechselverhältni87 5.5.2Häufig auftretende Formen der Bewältigung in Familien mit geistig behinderten Kindern90 5.5.3Familie M. und der Alltag im Kontext ihrer Bewältigungsstrategien und mögliche Förderansätze95 5.5.4Die möglichen Bewältigungsformen geistig behinderter Kinder und die ihrer Eltern im Wechselverhältnis und Folgen für die Förderung104 5.6Die emotional-affektive Bindung zwischen dem geistig behinderten Kind und seinen Eltern - Probleme und Chancen der Entwicklung und Förderung des Behinderten und seiner Familie110 5.7Der Sinn der getrennten Bedürfnismodellierung beim Kind und seinen Eltern als Förderungsvoraussetzung für das geistig behinderte Kind119 5.8Das Bedürfnis nach sozialem Lernen beim Kind - eine Chance der Förderung geistig behinderter Kinder und der Integration von Behindertenpädagogik125 5.9Die Themen der basalen Förderung und das soziale Lernen - ein Widerspruch 132 6.Schlussbetrachtungen - wie in der Einzelfallhilfe Grenzen der Förderung zu Chancen werden können146 7.Literatur157 8.Anhang160 EDUCATION / Special Education / General, Diplomica Verlag

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Einzelfallhilfe In Familien Mit Geistig Behinderten Kindern - Andreas Bruß
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Einzelfallhilfe In Familien Mit Geistig Behinderten Kindern - neues Buch

ISBN: 9783832427436

ID: 9783832427436

Chancen und Grenzen von Förderungsmöglichkeiten Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der ¿geistigen Behinderung¿ Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschließlich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, daß schulische Integration geistig Behinderter ausschließlich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. ¿Behindertsein oder behindert werden ¿ ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und Konzentration bei eben diesem Kind - setzt die emotionale und soziale Förderung zwingend voraus. Mögliche behindernde emotionale und soziale innerfamiliäre Lebens- und Lernbedingungen - also der Entwicklungsabschnitt vor dem Einsetzen schulischer Förderung und Integration - scheinen mir daher von vorrangiger Bedeutung für die erfolgreiche Förderung geistig Behinderter zu sein. Das gedankliche und praktische Wiederzusammenführen emotionaler, sozialer (räumlich-zeitlich) und geistiger Förderrichtlinien und die Einsicht in ihr zwingendes Zusammenspiel trägt bereits Ansätze für eine wirklich erfolgreiche Förderung und Integration in sich. Vorwiegend die emotionale und soziale Förderung scheint mir nicht nur Schwerpunkt jedweder Sonderpädagogik zu sein, sondern ist meines Erachtens ebenso aktuell hinsichtlich der vielfältigen, uns umgebenden Formen von Lernbehinderungen und -störungen im Bereich der sogenannten ¿Normalpädagogik¿. Dieser Perspektivwechsel bei der Förderung (geistig) behinderter Menschen in Praxis und Wissenschaft ermöglicht es uns, die wissenschaftliche ¿Grenzdisziplin¿ Sonderpädagogik als eine entscheidende Wissensquelle neu zu gewichten, die uns allgemeingültige Erkenntnisse für die gesamte Bandbreite der pädagogischen Wissenschaften liefern kann. Denn hier beginnt Integration. Förderung beginnt folglich in der Familie des geistig Behinderten. Diese ist Wegbereiter für eine echte Integration geistig Behinderter in Schule und Gesellschaft. Die ambulante Jugendhilfe - eingeschlossen die Eingliederungshilfe für Behinderte - erhält somit einen besonderen Stellenwert in meinen Untersuchungen über eine betroffene Berliner Familie. Die wachsende Bedeutung der ambulanten Hilfen generell, ob im Pflegebereich oder in der Jugendhilfe, und der in dieser Arbeit angemahnte Perspektivwechsel in Sachen Förderung und Integration geistig behinderter Kinder untermauert einmal mehr, wie aktuell das hier untersuchte Thema wirklich ist. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Methodische Überlegungen10 3.Was ist geistige Behinderung eigentlich - Ein Ausblick im Kontext der Familie des Behinderten 3.1Behindertsein oder behindert werden 13 3.2Medizinische und psychiatrische Aspekte des Behindertenbegriffe16 3.3Psychologische Aspekte des Behindertenbegriffe22 3.4Soziologische Aspekte des Behindertenbegriffe26 4.Warum eigentlich familienzentrierte Förderung in der Einzelfallhilfe 4.1Familie, Gesellschaft und geistige Behinderung29 4.2Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern zwischen Recht und Wirklichkeit36 5.Einzelfallhilfe - ein Fördermodell für Familien mit geistig behinderten Kindern und seine Chancen und Grenzen 5.1Familie M. im Überblick 5.1.1Ein Kurzportrait über die einzelnen Familienmitglieder und die innerfamiliären Beziehungen44 5.1.2Die sozioökonomische Lage von Familie M. - Bedingungen und Tendenzen der Förderung52 5.1.3Ein zusammenfassender Kurzüberblick über meine Arbeit als Einzelfallhelfer in der Familie M55 5.2Rollenproblematik63 5.3Die Ausgangssituation in der Einzelfallhilfe - entscheidend für Erfolg oder Misserfolg bei den Förderungsbemühungen66 5.4Die ¿behinderte¿ Familie in Zeit und Raum und mögliche Förderansätze73 5.5Die Bewältigungsformen in Familien mit geistig behinderten Kindern 5.5.1Streß und Konflikt im Wechselverhältni87 5.5.2Häufig auftretende Formen der Bewältigung in Familien mit geistig behinderten Kindern90 5.5.3Familie M. und der Alltag im Kontext ihrer Bewältigungsstrategien und mögliche Förderansätze95 5.5.4Die möglichen Bewältigungsformen geistig behinderter Kinder und die ihrer Eltern im Wechselverhältnis und Folgen für die Förderung104 5.6Die emotional-affektive Bindung zwischen dem geistig behinderten Kind und seinen Eltern - Probleme und Chancen der Entwicklung und Förderung des Behinderten und seiner Familie110 5.7Der Sinn der getrennten Bedürfnismodellierung beim Kind und seinen Eltern als Förderungsvoraussetzung für das geistig behinderte Kind119 5.8Das Bedürfnis nach sozialem Lernen beim Kind - eine Chance der Förderung geistig behinderter Kinder und der Integration von Behindertenpädagogik125 5.9Die Themen der basalen Förderung und das soziale Lernen - ein Widerspruch 132 6.Schlussbetrachtungen - wie in der Einzelfallhilfe Grenzen der Förderung zu Chancen werden können146 7.Literatur157 8.Anhang160 Einzelfallhilfe In Familien Mit Geistig Behinderten Kindern: Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der ¿geistigen Behinderung¿ Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschließlich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, daß schulische Integration geistig Behinderter ausschließlich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. ¿Behindertsein oder behindert werden ¿ ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und Konzentration bei eben diesem Kind - setzt die emotionale und soziale Förderung zwingend voraus. Mögliche behindernde emotionale und soziale innerfamiliäre Lebens- und Lernbedingungen - also der Entwicklungsabschnitt vor dem Einsetzen schulischer Förderung und Integration - scheinen mir daher von vorrangiger Bedeutung für die erfolgreiche Förderung geistig Behinderter zu sein. Das gedankliche und praktische Wiederzusammenführen emotionaler, sozialer (räumlich-zeitlich) und geistiger Förderrichtlinien und die Einsicht in ihr zwingendes Zusammenspiel trägt bereits Ansätze für eine wirklich erfolgreiche Förderung und Integration in sich. Vorwiegend die emotionale und soziale Förderung scheint mir nicht nur Schwerpunkt jedweder Sonderpädagogik zu sein, sondern ist meines Erachtens ebenso aktuell hinsichtlich der vielfältigen, uns umgebenden Formen von Lernbehinderungen und -störungen im Bereich der sogenannten ¿Normalpädagogik¿. Dieser Perspektivwechsel bei der Förderung (geistig) behinderter Menschen in Praxis und Wissenschaft ermöglicht es uns, die wissenschaftliche ¿Grenzdisziplin¿ Sonderpädagogik als eine entscheidende Wissensquelle neu zu gewichten, die uns allgemeingültige Erkenntnisse für die gesamte Bandbreite der pädagogischen Wissenschaften liefern kann. Denn hier beginnt Integration. Förderung beginnt folglich in der Familie des geistig Behinderten. Diese ist Wegbereiter für eine echte Integration geistig Behinderter in Schule und Gesellschaft. Die ambulante Jugendhilfe - eingeschlossen die Eingliederungshilfe für Behinderte - erhält somit einen besonderen Stellenwert in meinen Untersuchungen über eine betroffene Berliner Familie. Die wachsende Bedeutung der ambulanten Hilfen generell, ob im Pflegebereich oder in der Jugendhilfe, und der in dieser Arbeit angemahnte Perspektivwechsel in Sachen Förderung und Integration geistig behinderter Kinder untermauert einmal mehr, wie aktuell das hier untersuchte Thema wirklich ist. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Methodische Überlegungen10 3.Was ist geistige Behinderung eigentlich - Ein Ausblick im Kontext der Familie des Behinderten 3.1Behindertsein oder behindert werden 13 3.2Medizinische und psychiatrische Aspekte des Behindertenbegriffe16 3.3Psychologische Aspekte des Behindertenbegriffe22 3.4Soziologische Aspekte des Behindertenbegriffe26 4.Warum eigentlich familienzentrierte Förderung in der Einzelfallhilfe 4.1Familie, Gesellschaft und geistige Behinderung29 4.2Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern zwischen Recht und Wirklichkeit36 5.Einzelfallhilfe - ein Fördermodell für Familien mit geistig behinderten Kindern und seine Chancen und Grenzen 5.1Familie M. im Überblick 5.1.1Ein Kurzportrait über die einzelnen Familienmitglieder und die innerfamiliären Beziehungen44 5.1.2Die sozioökonomische Lage von Familie M. - Bedingungen und Tendenzen der Förderung52 5.1.3Ein zusammenfassender Kurzüberblick über meine Arbeit als Einzelfallhelfer in der Familie M55 5.2Rollenproblematik63 5.3Die Ausgangssituation in der Einzelfallhilfe - entscheidend für Erfolg oder Misserfolg bei den Förderungsbemühungen66 5.4Die ¿behinderte¿ Familie in Zeit und Raum und mögliche Förderansätze73 5.5Die Bewältigungsformen in Familien mit geistig behinderten Kindern 5.5.1Streß und Konflikt im Wechselverhältni87 5.5.2Häufig auftretende Formen der Bewältigung in Familien mit geistig behinderten Kindern90 5.5.3Familie M. und der Alltag im Kontext ihrer Bewältigungsstrategien und mögliche Förderansätze95 5.5.4Die möglichen Bewältigungsformen geistig behinderter Kinder und die ihrer Eltern im Wechselverhältnis und Folgen für die Förderung104 5.6Die emotional-affektive Bindung zwischen dem geistig behinderten Kind und seinen Eltern - Probleme und Chancen der Entwicklung und Förderung des Behinderten und seiner Familie110 5.7Der Sinn der getrennten Bedürfnismodellierung beim Kind und seinen Eltern als Förderungsvoraussetzung für das geistig behinderte Kind119 5.8Das Bedürfnis nach sozialem Lernen beim Kind - eine Chance der Förderung geistig behinderter Kinder und der Integration von Behindertenpädagogik125 5.9Die Themen der basalen Förderung und das soziale Lernen - ein Widerspruch 132 6.Schlussbetrachtungen - wie in der Einzelfallhilfe Grenzen der Förderung zu Chancen werden können146 7.Literatur157 8.Anhang160 Education / Special Education / General, Diplomica Verlag

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Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - Andreas Bruss
(*)
Andreas Bruss:
Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - neues Buch

2000, ISBN: 9783832427436

ID: 1022349487

Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der ¿geistigen Behinderung¿ Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschliesslich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, dass schulische Integration geistig Behinderter ausschliesslich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. ¿Behindertsein oder behindert werden ?¿ ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und Konzentration bei eben diesem Kind - setzt die emotionale und soziale Förderung zwingend voraus. Mögliche behindernde emotionale und soziale innerfamiliäre Lebens- und Lernbedingungen - also der Entwicklungsabschnitt vor dem Einsetzen schulischer Förderung und Integration - scheinen mir daher von vorrangiger Bedeutung für die erfolgreiche Förderung geistig Behinderter zu sein. Das gedankliche und praktische Wiederzusammenführen emotionaler, sozialer (räumlich-zeitlich) und geistiger Förderrichtlinien und die Einsicht in ihr zwingendes Zusammenspiel trägt bereits Ansätze für eine wirklich erfolgreiche Förderung und Integration in sich. Vorwiegend die emotionale und soziale Förderung scheint mir nicht nur Schwerpunkt jedweder Sonderpädagogik zu sein, sondern ist meines Erachtens ebenso aktuell hinsichtlich der vielfältigen, uns umgebenden Formen von Lernbehinderungen und -störungen im Bereich der sogenannten ¿Normalpädagogik¿. Dieser Perspektivwechsel bei der Förderung (geistig) behinderter Menschen in Praxis und Wissenschaft ermöglicht es uns, die wissenschaftliche ¿Grenzdisziplin¿ Sonderpädagogik als eine entscheidende Wissensquelle neu zu gewichten, die uns allgemeingültige Erkenntnisse für die gesamte Bandbreite der pädagogischen Wissenschaften liefern kann. Denn hier beginnt Integration. Förderung beginnt folglich in der Familie des geistig Behinderten. Diese ist Wegbereiter für eine echte Integration geistig Behinderter in Schule und Gesellschaft. Die ambulante Jugendhilfe - eingeschlossen die Eingliederungshilfe für Behinderte - erhält somit einen besonderen Stellenwert in meinen Untersuchungen über eine betroffene Berliner Familie. Die wachsende Bedeutung der ambulanten Hilfen generell, ob im Pflegebereich oder in der Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der geistigen Behinderung Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und ... eBook PDF 10.10.2000 eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Bedey Media GmbH, .200

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Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - Andreas Bruss
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2000, ISBN: 9783832427436

ID: 978269561

Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der geistigen Behinderung Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschliesslich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, dass schulische Integration geistig Behinderter ausschliesslich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. Behindertsein oder behindert werden ? ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und [] Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der geistigen Behinderung Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und ... eBook PDF 10.10.2000 eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Diplom.de, .200

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Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - Andreas Bruß
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Andreas Bruß:
Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - Erstausgabe

2000, ISBN: 9783832427436

ID: 28215296

Chancen und Grenzen von Förderungsmöglichkeiten, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinderten Kindern - Chancen und Grenzen von Förderungsmöglichkeiten


EAN (ISBN-13): 9783832427436
ISBN (ISBN-10): 3832427430
Erscheinungsjahr: 2000
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2009-02-17T05:15:25+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-09-16T12:17:59+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3832427430

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-2743-0, 978-3-8324-2743-6


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