Anmelden
Tipp von eurobuch.com
Buch verkaufen
Anbieter, die das Buch mit der ISBN 383242704X ankaufen:
Suchtools
Buchtipps
Aktuelles
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: € 38,00, größter Preis: € 43,17, Mittelwert: € 39,62
...
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - Norbert Lange
(*)
Norbert Lange:
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - neues Buch

ISBN: 9783832427047

ID: 9783832427047

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes (GenTG) am 1.7.1990 wurden in Deutschland bis zum 1.10.1993 von den zuständigen Landesbehörden 680 gentechnische Anlagen zugelassen. Zählt man die zur Zeit des Inkrafttretens des GenTG bereits bestehenden Genlabore, Technika und Produktionsanlagen zusammen, die nach einer Übergangsregelung ( 41 GenTG) keiner neuen Genehmigung bedurften, so existieren in der Bundesrepublik mehr als 1.800 genehmigte gentechnische Anlagen, in denen eine noch größere Anzahl gentechnischer Arbeiten stattfindet. Die Gentechnik, häufig auch als ¿Neue Biotechnologie¿ bezeichnet, unterscheidet sich von den Gebieten der Mikrobiologie, Zellbiologie oder Biotechnologie dadurch, dass im Gegensatz zu den genannten Wissenschaftsfeldern in der Gentechnik mit Organismen umgegangen wird oder Organismen erzeugt werden, deren genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie es unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht möglich ist. Diese Organismen werden als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet. Die Begriffe ¿gentechnische Anlage¿ und ¿gentechnische Arbeit¿ sind durch das GenTG eng definiert. Von daher sind gentechnische Anlagen Einrichtungen, in denen gentechnische Arbeiten durchgeführt werden und in denen physikalische, chemische und biologische Sicherheitsvorkehrungen (im GenTG ¿Schranken¿ genannt) existieren, die den Kontakt der verwendeten Organismen mit Mensch und Umwelt begrenzen. Die Definition gentechnischer Arbeiten beinhaltet sowohl Erzeugung, Verwendung, Vermehrung, Lagerung, Zerstörung als auch den innerbetrieblichen Transport und die Entsorgung gentechnisch veränderter Organismen. Parallel zur zunehmenden Anwendung der Gentechnik in Forschung, Entwicklung, industrieller Produktion, Landwirtschaft und Umweltschutz hat sich auch die Risikoforschung und Risiko-Bewertung dieser ¿Neuen Biotechnologie¿ entwickelt. GVO besitzen künstlich verändertes Erbgut. Als mögliche Gefahr der Gentechnik wird neben der direkten Entstehung von für Mensch und/oder Umwelt gefährlichen Organismen auch die unkontrollierte Übertragung genetischer Informationen der GVO auf andere Organismen gesehen, was so auf indirektem Weg zu unerwünschten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt führen kann. Potentielle Risiken der Gentechnik werden daher vor allem bei Freisetzungsversuchen, d.h. dem gezielten Ausbringen von GVO in die Umwelt, gesehen. Aber auch bei der Verwendung von GVO in Laboren besteht ein Gefahrenpotential, besonders aufgrund der Tatsache, daß hier häufig mit Organismen umgegangen wird, die hinsichtlich der Gefährdung von Mensch und Umwelt ein höheres Risiko mit sich bringen. Erkannte Risiken, aber vor allem auch der Vorsorgegedanke, haben zu Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit GVO geführt, die sich am Risikopotential der benutzten Organismen hinsichtlich Mensch und Umwelt orientieren. Daraus hat sich ein vierstufiges Sicherheitskonzept entwickelt, dass für alle Bereiche gentechnischer Anwendungen gilt, so auch für Anlagen zu Forschungszwecken. In dieser Sicherheitskonzeption ist auch die Entsorgung von Abfällen und Abwässern sowie die Behandlung der Abluft aus gentechnischen Arbeiten berücksichtigt - es existieren allgemeine und spezielle gesetzliche Vorschriften. Behörden sind überwachend tätig. Problemstellung: Obwohl in der Bundesrepublik seit fast 20 Jahren auf dem Gebiet der Gentechnik geforscht und gearbeitet wird, gibt es bisher noch keine nationale oder regionale Bestandsaufnahme der Entsorgung von Abfällen und Abwässern aus diesem Bereich. Lediglich zu Abwässern aus gentechnischen Anlagen existiert eine lokale Studie (TAP, 91). Wenn auch gesetzliche Vorschriften für die Entsorgung von Abfällen und Abwässern existieren, so sind dennoch einige Fragen offen: \*Welche Arten und Mengen von Abfällen und Abwässern fallen in gentechnischen Anlagen an \*Was wird alles durch den Begriff der gentechnischen Abfälle erfaßt Gehören dazu z.B. auch Luftfilter aus Sicherheitswerkbänken Wie werden diese entsorgt \*Gibt es bestimmte ¿Problem¿-Abfälle oder -Abwässer hinsichtlich der Entsorgung \*Welche Erfahrungen und Probleme gibt es mit der praktischen Umsetzung der zuständigen Umgangs- und Entsorgungsvorschriften \*Haben sich die aus der Medizin und Seuchenhygiene übernommenen Inaktivierungs- und Sterilisationsverfahren für Abfälle und Abwässer bewährt Gang der Untersuchung: Es steht im Vordergrund dieser Arbeit, den derzeitigen qualitativen und quantitativen Zustand der Entsorgungssituation in den gentechnischen Anlagen Berlins zu erfassen. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf den hygienischen Aspekten der Abfall- und Abwasserentsorgung. Ausgehend von den Ergebnissen der Bestandsaufnahme soll festgestellt werden, ob, und wenn ja, in welchen Bereichen, offene Fragen oder Schwachstellen existieren und gegebenenfalls Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Ein Überblick über die Entsorgungssituation der gentechnischen Anlagen soll durch eine Berlin-weite Befragung gewonnen werden. Durch die Besichtigung gentechnischer Anlagen sowie die Befragung der Laborleiter und -mitarbeiter sollen zusätzliche Informationen erschlossen werden. Eine Erfassung und Sortierung gentechnischer Abfälle soll die Ergebnisse der Fragebogenaktion und der Besichtigungen ergänzen. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1Problemdarstellung2 1.2Ziele der Arbeit2 2.Mögliche Gefahren beim Umgang mit und der Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO)4 2.1Risikoforschung4 2.1.1Risiken für die Beschäftigten in Laboren und bei der Produktion 4 2.1.2Risiken bei der Freisetzung5 2.2Mechanismen des Gentransfers7 2.2.1Horizontaler Gentransfer: Mikroorganismus - Mikroorganismus 7 2.2.1.1Konjugation8 2.2.1.2Transduktion9 2.2.1.3Transformation10 2.2.2Hoizontaler Gentransfer: Mikroorganismus - Pflanze12 2.2.3Horizontaler Gentransfer: Mikroorganismus - Höherer Organismus12 2.2.4Vertikaler Gentransfer zwischen Pflanzen13 2.2.5¿Nackte¿ DNA13 2.3Die Sicherheitsphilosophie in der Gentechnik13 2.3.1Risikomodelle13 2.3.2Sicherheitskonzept14 2.3.2.1Physikalisches Containment14 2.3.2.2Biologisches Containment14 3.Rechtliche Regelungen16 3.1Regelungen hinsichtlich gentechnischer Arbeiten 16 3.1.1Gen-Richtlinien16 3.1.2Gentechnikgesetz16 3.1.3Gentechnik-Verordnungen17 3.1.4Gentechnik-Sicherheitsverordnung18 3.2Regelungen hinsichtlich der Abwässer und Abfälle19 3.2.1Anforderungen an die Abwasser und Abfallbehandlung20 3.2.1.1Gentechnik-Sicherheitsverordnung20 3.2.1.2Wasserrecht21 3.2.1.3Abfallrecht22 3.3Regelungen hinsichtlich der Abluft25 3.3.1Anforderungen an die Lüftungstechnik25 3.3.1.1Sicherheitswerkbänke27 3.3.1.2Luftfilter30 3.3.1.3Luftfilterwechsel30 3.3.1.4Filterentsorgung32 3.4Regelungen hinsichtlich des Umgangs mit gentechnischen Abwässern und Abfällen33 3.4.1Chemikaliengesetz33 3.4.2Gefahrstoff-Verordnung33 3.4.3Arbeitsschutzrecht34 3.5Regelungen hinsichtlich des Transports von GVO34 3.5.1Innerbetrieblicher Transport34 3.5.2Transport über öffentliche Straßen35 4.Behandlungsmethoden für Abfälle und Abwässer37 4.1Kontaminationen mit GVO37 4.1.1Allgemeines37 4.1.2Begriffe38 4.1.3Behandlungsmethoden für Abfälle und Abwässer39 4.1.3.1Verbrennung40 4.1.3.2Dampfsterilisation41 4.1.3.3Einsatz von Chemikalien43 4.1.3.4Inaktivierung rekombinanter DNA45 4.2Behandlung von Abluftfiltern47 4.2.1Formaldehyd / Ammoniak-Verfahren47 4.2.2UV / Ozon-Verfahren49 4.3Doppelkontaminationen50 4.3.1GVO und Chemikalien50 4.3.2GVO und radioaktive Stoffe51 4.4Tierkörper52 5.Methodik53 5.1Fragebogenaktion53 5.1.1Erfassungsgrad und Rücklauf53 5.1.2Inhalt53 5.1.3Datenschutz54 5.1.4Didaktik54 5.2Abfallerfassung und -sortierung56 5.2.1Feuchtigkeit56 5.2.2Gewichte57 5.2.3Volumen57 5.2.4Materialzusammensetzung57 6.Ergebnisse der Fragebogenaktion58 6.1Allgemeines58 6.2Beantwortung der Fragen58 6.2.1Sicherheitseinstufung und Art der gentechnischen Arbeit58 6.2.2Abluft61 6.2.2.1Sicherheitswerkbänke61 6.2.2.2Dampfsterilisatoren73 6.2.3Abfall / Abwasser74 6.2.4Auslastung von Dampfsterilisatoren durch Abfälle und Abwässer84 6.2.5Entwicklung der Gentechnik85 7.Ergebnisse der Abfallsortierung87 7.1Allgemeines87 7.2Volumen87 7.3Dichte89 7.4Abfallzusammensetzung nach Artikel89 7.5Abfallzusammensetzung nach Material90 8.Diskussion der Ergebnisse92 8.1Allgemeines92 8.1.1Erfaßte Anlagen93 8.2.2Standzeit der Filterelemente93 8.2.3Zytostatika-Kontamination der Filterelemente94 8.2.4Entsorgung der Filterelemente96 8.3Abwasser99 8.4Abfall100 8.4.1Mengen100 8.4.2Qualität101 9.Zusammenfassung106 Anhang108 Literaturverzeichnis129 Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin: Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes (GenTG) am 1.7.1990 wurden in Deutschland bis zum 1.10.1993 von den zuständigen Landesbehörden 680 gentechnische Anlagen zugelassen. Zählt man die zur Zeit des Inkrafttretens des GenTG bereits bestehenden Genlabore, Technika und Produktionsanlagen zusammen, die nach einer Übergangsregelung ( 41 GenTG) keiner neuen Genehmigung bedurften, so existieren in der Bundesrepublik mehr als 1.800 genehmigte gentechnische Anlagen, in denen eine noch größere Anzahl gentechnischer Arbeiten stattfindet. Die Gentechnik, häufig auch als ¿Neue Biotechnologie¿ bezeichnet, unterscheidet sich von den Gebieten der Mikrobiologie, Zellbiologie oder Biotechnologie dadurch, dass im Gegensatz zu den genannten Wissenschaftsfeldern in der Gentechnik mit Organismen umgegangen wird oder Organismen erzeugt werden, deren genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie es unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht möglich ist. Diese Organismen werden als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet. Die Begriffe ¿gentechnische Anlage¿ und ¿gentechnische Arbeit¿ sind durch das GenTG eng definiert. Von daher sind gentechnische Anlagen Einrichtungen, in denen gentechnische Arbeiten durchgeführt werden und in denen physikalische, chemische und biologische Sicherheitsvorkehrungen (im GenTG ¿Schranken¿ genannt) existieren, die den Kontakt der verwendeten Organismen mit Mensch und Umwelt begrenzen. Die Definition gentechnischer Arbeiten beinhaltet sowohl Erzeugung, Verwendung, Vermehrung, Lagerung, Zerstörung als auch den innerbetrieblichen Transport und die Entsorgung gentechnisch veränderter Organismen. Parallel zur zunehmenden Anwendung der Gentechnik in Forschung, Entwicklung, industrieller Produktion, Landwirtschaft und Umweltschutz hat sich auch die Risikoforschung und Risiko-Bewertung dieser ¿Neuen Biotechnologie¿ entwickelt. GVO besitzen künstlich verändertes Erbgut. Als mögliche Gefahr der Gentechnik wird neben der direkten Entstehung von für Mensch und/oder Umwelt gefährlichen Organismen auch die unkontrollierte Übertragung genetischer Informationen der GVO auf andere Organismen gesehen, was so auf indirektem Weg zu unerwünschten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt führen kann. Potentielle Risiken der Gentechnik werden daher vor allem bei Freisetzungsversuchen, d.h. dem gezielten Ausbringen von GVO in die Umwelt, gesehen. Aber auch bei der Verwendung von GVO in Laboren besteht ein Gefahrenpotential, besonders aufgrund der Tatsache, daß hier häufig mit Organismen umgegangen wird, die hinsichtlich der Gefährdung von Mensch und Umwelt ein höheres Risiko mit sich bringen. Erkannte Risiken, aber vor allem auch der Vorsorgegedanke, haben zu Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit GVO geführt, die sich am Risikopotential der benutzten Organismen hinsichtlich Mensch und Umwelt orientieren. Daraus hat sich ein vierstufiges Sicherheitskonzept entwickelt, dass für alle Bereiche gentechnischer Anwendungen gilt, so auch für Anlagen zu Forschungszwecken. In dieser Sicherheitskonzeption ist auch die Entsorgung von Abfällen und Abwässern sowie die Behandlung der Abluft aus gentechnischen Arbeiten berücksichtigt - es existieren allgemeine und spezielle gesetzliche Vorschriften. Behörden sind überwachend tätig. Problemstellung: Obwohl in der Bundesrepublik seit fast 20 Jahren auf dem Gebiet der Gentechnik geforscht und gearbeitet wird, gibt es bisher noch keine nationale oder regionale Bestandsaufnahme der Entsorgung von Abfällen und Abwässern aus diesem Bereich. Lediglich zu Abwässern aus gentechnischen Anlagen existiert eine lokale Studie (TAP, 91). Wenn auch gesetzliche Vorschriften für die Entsorgung von Abfällen und Abwässern existieren, so sind dennoch einige Fragen offen: \*Welche Arten und Mengen von Abfällen und Abwässern fallen in gentechnischen Anlagen an \*Was wird alles durch den Begriff der gentechnischen Abfälle erfaßt Gehören dazu z.B. auch Luftfilter aus Sicherheitswerkbänken Wie werden diese entsorgt \*Gibt es bestimmte ¿Problem¿-Abfälle oder -Abwässer hinsichtlich der Entsorgung \*Welche Erfahrungen und Probleme gibt es mit der praktischen Umsetzung der zuständigen Umgangs- und Entsorgungsvorschriften \*Haben sich die aus der Medizin und Seuchenhygiene übernommenen Inaktivierungs- und Sterilisationsverfahren für Abfälle und Abwässer bewährt Gang der Untersuchung: Es steht im Vordergrund dieser Arbeit, den derzeitigen qualitativen und quantitativen Zustand der Entsorgungssituation in den gentechnischen Anlagen Berlins zu erfassen. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf den hygienischen Aspekten der Abfall- und Abwasserentsorgung. Ausgehend von den Ergebnissen der Bestandsaufnahme soll festgestellt werden, ob, und wenn ja, in welchen Bereichen, offene Fragen oder Schwachstellen existieren und gegebenenfalls Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Ein Überblick über die Entsorgungssituation der gentechnischen Anlagen soll durch eine Berlin-weite Befragung gewonnen werden. Durch die Besichtigung gentechnischer Anlagen sowie die Befragung der Laborleiter und -mitarbeiter sollen zusätzliche Informationen erschlossen werden. Eine Erfassung und Sortierung gentechnischer Abfälle soll die Ergebnisse der Fragebogenaktion und der Besichtigungen ergänzen. Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1Problemdarstellung2 1.2Ziele der Arbeit2 2.Mögliche Gefahren beim Umgang mit und der Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO)4 2.1Risikoforschung4 2.1.1Risiken für die Beschäftigten in Laboren und bei der Produktion 4 2.1.2Risiken bei der Freisetzung5 2.2Mechanismen des Gentransfers7 2.2.1Horizontaler Gentransfer: Mikroorganismus - Mikroorganismus 7, Diplomica Verlag

 Rheinberg-Buch.de
Versandkosten:Ab 20¤ Versandkostenfrei in Deutschland, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - Norbert Lange
(*)
Norbert Lange:
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - neues Buch

2000, ISBN: 9783832427047

ID: 982611245

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes (GenTG) am 1.7.1990 wurden in Deutschland bis zum 1.10.1993 von den zuständigen Landesbehörden 680 gentechnische Anlagen zugelassen. Zählt man die zur Zeit des Inkrafttretens des GenTG bereits bestehenden Genlabore, Technika und Produktionsanlagen zusammen, die nach einer Übergangsregelung ( 41 GenTG) keiner neuen Genehmigung bedurften, so existieren in der Bundesrepublik mehr als 1.800 genehmigte gentechnische Anlagen, in denen eine noch grössere Anzahl gentechnischer Arbeiten stattfindet. Die Gentechnik, häufig auch als ¿Neue Biotechnologie¿ bezeichnet, unterscheidet sich von den Gebieten der Mikrobiologie, Zellbiologie oder Biotechnologie dadurch, dass im Gegensatz zu den genannten Wissenschaftsfeldern in der Gentechnik mit Organismen umgegangen wird oder Organismen erzeugt werden, deren genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie es unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht möglich ist. Diese Organismen werden als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet. Die Begriffe ¿gentechnische Anlage¿ und ¿gentechnische Arbeit¿ sind durch das GenTG eng definiert. Von daher sind gentechnische Anlagen Einrichtungen, in denen gentechnische Arbeiten durchgeführt werden und in denen physikalische, chemische und biologische Sicherheitsvorkehrungen (im GenTG ¿Schranken¿ genannt) existieren, die den Kontakt der verwendeten Organismen mit Mensch und Umwelt begrenzen. Die Definition gentechnischer Arbeiten beinhaltet sowohl Erzeugung, Verwendung, Vermehrung, Lagerung, Zerstörung als auch den innerbetrieblichen Transport und die Entsorgung gentechnisch veränderter Organismen. Parallel zur zunehmenden Anwendung der Gentechnik in Forschung, Entwicklung, industrieller Produktion, Landwirtschaft und Umweltschutz hat sich auch die Risikoforschung und Risiko-Bewertung dieser ¿Neuen Biotechnologie¿ entwickelt. GVO besitzen künstlich verändertes Erbgut. Als mögliche Gefahr der Gentechnik wird neben der direkten Entstehung von für Mensch und/oder Umwelt gefährlichen Organismen auch die unkontrollierte Übertragung genetischer Informationen der GVO auf andere Organismen gesehen, was so auf indirektem Weg zu unerwünschten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt führen kann. Potentielle Risiken der Gentechnik werden daher vor allem bei Freisetzungsversuchen, d.h. dem gezielten Ausbringen von GVO in die Umwelt, gesehen. Aber auch bei der Verwendung von GVO in Laboren besteht ein Gefahrenpotential, besonders aufgrund der Tatsache, dass hier häufig mit Organismen umgegangen wird, die hinsichtlich der Gefährdung von Mensch und Umwelt ein höheres Risiko mit sich bringen. Erkannte Risiken, aber vor allem auch der Vorsorgegedanke, haben zu Sicherheitsmassnahmen im Umgang mit GVO geführt, die sich am Risikopotential der benutzten Organismen hinsichtlich Mensch und Umwelt orientieren. Daraus hat sich ein vierstufiges Sicherheitskonzept entwickelt, dass für alle Bereiche gentechnischer Anwendungen gilt, so auch für Anlagen zu Forschungszwecken. In dieser Sicherheitskonzeption ist auch die Entsorgung von Abfällen und Abwässern sowie die Behandlung der Abluft aus gentechnischen Arbeiten berücksichtigt - es existieren allgemeine und spezielle gesetzliche Vorschriften. Behörden sind überwachend tätig. Problemstellung: Obwohl in der Bundesrepublik seit fast 20 Jahren auf dem Gebiet der Gentechnik geforscht und gearbeitet wird, gibt es bisher noch keine nationale oder regionale Bestandsaufnahme der Entsorgung von Abfällen und Abwässern aus diesem Bereich. Lediglich zu Abwässern aus gentechnischen Anlagen existiert eine lokale Studie (TAP, 91). Wenn auch gesetzliche Vorschriften für die Entsorgung von Abfällen und Abwässern existieren, so sind dennoch einige Fragen offen: *Welche Arten und Mengen von Abfällen und Abwässern fallen in gentechnischen Anlagen an? *Was wird alles durch den Begriff der gentechnischen Abfälle erfasst? Gehören dazu z.B. auch Luftfilter aus Sicherheitswerkbänken? Wie werden diese entsorgt? *Gibt es bestimmte ¿Problem¿-Abfälle oder -Abwässer hinsichtlich der Entsorgung? *Welche Erfahrungen und Probleme gibt es mit der praktischen Umsetzung Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes (GenTG) am 1.7.1990 wurden in Deutschland bis zum 1.10.1993 von den zuständigen Landesbehörden 680 gentechnische Anlagen zugelassen. Zählt man die zur Zeit des Inkrafttretens des GenTG bereits bestehenden Genlabore, Technika und Produktionsanlagen zusammen, die nach einer ... eBook PDF 27.09.2000 eBooks>Fachbücher>Medizin, Bedey Media GmbH, .200

Orellfuessli.ch
No. 37266341. Versandkosten:Zzgl. Versandkosten. (EUR 16.57)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - Norbert Lange
(*)
Norbert Lange:
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - neues Buch

2000, ISBN: 9783832427047

ID: 1013218911

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes (GenTG) am 1.7.1990 wurden in Deutschland bis zum 1.10.1993 von den zuständigen Landesbehörden 680 gentechnische Anlagen zugelassen. Zählt man die zur Zeit des Inkrafttretens des GenTG bereits bestehenden Genlabore, Technika und Produktionsanlagen zusammen, die nach einer Übergangsregelung ( 41 GenTG) keiner neuen Genehmigung bedurften, so existieren in der Bundesrepublik mehr als 1.800 genehmigte gentechnische Anlagen, in denen eine noch grössere Anzahl gentechnischer Arbeiten stattfindet. Die Gentechnik, häufig auch als Neue Biotechnologie bezeichnet, unterscheidet sich von den Gebieten der Mikrobiologie, Zellbiologie oder Biotechnologie dadurch, dass im Gegensatz zu den genannten Wissenschaftsfeldern in der Gentechnik mit Organismen umgegangen wird oder Organismen erzeugt werden, deren genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie es unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht möglich ist. Diese Organismen werden als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet. Die Begriffe gentechnische Anlage und gentechnische Arbeit sind durch das GenTG eng definiert. Von daher sind gentechnische Anlagen Einrichtungen, in denen gentechnische Arbeiten durchgeführt werden und in denen physikalische, chemische und biologische Sicherheitsvorkehrungen (im GenTG Schranken genannt) existieren, die den Kontakt der verwendeten Organismen mit Mensch und Umwelt begrenzen. Die Definition gentechnischer Arbeiten beinhaltet sowohl Erzeugung, Verwendung, Vermehrung, Lagerung, Zerstörung als auch den innerbetrieblichen Transport und die Entsorgung gentechnisch veränderter Organismen. Parallel zur zunehmenden Anwendung der Gentechnik in Forschung, Entwicklung, industrieller Produktion, Landwirtschaft und Umweltschutz hat sich auch die Risikoforschung und Risiko-Bewertung dieser Neuen Biotechnologie entwickelt. GVO besitzen künstlich verändertes Erbgut. Als mögliche Gefahr der Gentechnik wird neben der direkten Entstehung von für Mensch und/oder Umwelt gefährlichen Organismen auch die unkontrollierte Übertragung genetischer Informationen der GVO auf andere Organismen gesehen, was so auf indirektem Weg zu unerwünschten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt führen kann. Potentielle Risiken der Gentechnik werden daher vor allem bei Freisetzungsversuchen, d.h. dem gezielten Ausbringen von GVO in die Umwelt, gesehen. Aber auch bei der [] Inhaltsangabe:Einleitung: Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes (GenTG) am 1.7.1990 wurden in Deutschland bis zum 1.10.1993 von den zuständigen Landesbehörden 680 gentechnische Anlagen zugelassen. Zählt man die zur Zeit des Inkrafttretens des GenTG bereits bestehenden Genlabore, Technika und Produktionsanlagen zusammen, die nach einer ... eBook PDF 27.09.2000 eBooks>Fachbücher>Medizin, Diplom.de, .200

 Orellfuessli.ch
No. 37266341. Versandkosten:Zzgl. Versandkosten. (EUR 15.71)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin als eBook Download von Norbert Lange - Norbert Lange
(*)
Norbert Lange:
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin als eBook Download von Norbert Lange - neues Buch

ISBN: 9783832427047

ID: 652626139

Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin: Norbert Lange Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin: Norbert Lange eBooks > Fachthemen & Wissenschaft > Medizin, Diplom.de

 Hugendubel.de
No. 21630178. Versandkosten:Zzgl. Versandkosten. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - Norbert Lange
(*)
Norbert Lange:
Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin - Erstausgabe

2000, ISBN: 9783832427047

ID: 28261532

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

 lehmanns.de
Versandkosten:Download sofort lieferbar, , Versandkostenfrei innerhalb der BRD (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.

Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Entsorgung aus gentechnischen Anlagen in hygienischer Sicht am Beispiel des Landes Berlin


EAN (ISBN-13): 9783832427047
ISBN (ISBN-10): 383242704X
Erscheinungsjahr: 2000
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 2008-03-10T09:37:51+01:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-09-27T18:51:27+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 383242704X

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-2704-X, 978-3-8324-2704-7


< zum Archiv...