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Frauen und Depression - Melanie Cremer
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Melanie Cremer:
Frauen und Depression - neues Buch

ISBN: 9783832426897

ID: 9783832426897

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Obwohl sie beide Geschlechter betrifft, wirkt die Beziehung ¿Frauen und Depression¿ ebenso vertraut wie die These ¿Männer leiden an ihrem Körper und Frauen an ihrer Psyche¿. Genauere Untersuchungen beweisen tatsächlich eine in vielen westlichen Industriegesellschaften signifikant höhere Ausprägung von Depressionen bei Frauen. Das Konzept der psychischen Störung unter geschlechtsspezifischen Aspekten wird zwar erst seit den 70er Jahren diskutiert, dennoch hat die damit einhergehende intensivierte Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der wissenschaftlichen Diskussion dazu geführt, dass heute Frauenthemen auf klinisch-psychologischen Kongressen sowie in fast allen Lehrbüchern einen höheren Stellenwert einnehmen. Gerade aus meiner, also der weiblichen, Sicht ist die Betrachtung von ¿Frauen und Depression¿ unter verschiedenen Aspekten interessant. Als zukünftige Sozialarbeiterin sind mir besonders soziale und gesellschaftliche Faktoren wichtig. Ich möchte zeigen, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein und wo die Auslöser für die höheren Prävalenzraten der Depression bei Frauen zu suchen sind. Entscheidend ist für mich dabei die Lebenssituation der Frau, die weibliche Sozialisation und das Geschlechterverhältnis im Hinblick auf Gewalt, Arbeitsteilung und Rollenverhalten. Ich verzichte auf eine ausführliche Darstellung medizinischer und biologischer Hintergründe und beschränke mich auf eine allgemeine Diskussion der Frage nach der genetischen Veranlagung von Depression. Auch räumliche Strukturen, deren Bedeutung für psychische Störungen in einem Ost-West-Vergleich Deutschlands erkennbar werden, stellen für mich keinen zentralen Aspekt meiner Arbeit dar, obgleich der Zusammenhang zwischen Raum und psychischen Erkrankungen interessante Hinweise liefern könnte. Alles dreht sich um die Frage: Die Frau ¿ das depressive Geschlecht Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffserklärung der Depression sowie eine Definition der klinischen Symptomatik notwendig. Zur Ermittlung der messbaren Faktoren, die mit Depression signifikant in Zusammenhang gebracht werden können, werden dann einige empirische Untersuchungen analysiert. Dafür werden sowohl Erhebungen auf bundesdeutscher Ebene wie auch Ergebnisse aus anderen Ländern und Kulturen herangezogen, um die Relevanz der Thematik ¿Frauen und Depression¿ global zu überprüfen. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Frank Jacobi an der technischen Universität Dresden, der mir bisher teilweise noch unveröffentlichte Materialien aus dem Zusatzsurvey ¿Psychische Störungen¿ des bundesweiten Gesundheitssurveys 1998 zur Verfügung gestellt und eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen im Ost-West-Vergleich ergänzend durchgeführt hat. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden dann Erklärungsansätze im Hinblick auf die Fragestellung dargestellt und geprüft. Dies umfasst sowohl medizinisch-biologische, psychologische als auch soziokulturelle Theorien, wobei letzteren mit der Diskussion von Gender, Erwerbstätigkeit und Gewalt der höchste Stellenwert beigemessen wird. Neben der Analyse, Interpretation und Bewertung der gesammelten Erkenntnisse sollen schließlich die Ergebnisse dieser Diskussion auf die geeigneten psychologischen Erklärungstheorien zurückgeführt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Die Depression: Wissenschaftliche Einordnung3 2.1Diagnosekriterien für Depression3 2.1.1Zur spezifischen Diagnose und Symptomatik von Depression4 2.1.1.1Allgemeine symptomatische Einordnung5 2.1.1.2Psychische Symptomatik6 2.1.1.3Vegetative Symptomatik7 2.1.1.4Somatische Symptomatik7 2.1.1.5Komorbide Symptomatik8 2.2Empirische Studien zur Häufigkeit von Depression8 2.2.1Prävalenzen psychischer Störungen in Deutschland9 2.2.2Geschlechtsspezifische Prävalenzen affektiver Störungen10 2.2.3Psychische Erkrankungen im kulturellen Vergleich11 2.2.4Prävalenzen psychischer Störungen im Ost-West-Vergleich13 2.2.5Soziodemographische Faktoren psychischer Störungen14 2.2.5.1Familienstand14 2.2.5.2Berufstätigkeit15 2.2.5.3Anzahl der Kinder16 2.3Fazit: Depression ist geschlechtsspezifisch und multifaktoriell16 3.Medizin und Biologie: Sind Frauen depressiv veranlagt 16 4.Psychologische Theorien zur Depression18 4.1Die psychoanalytische Theorie19 4.2Die kognitive Theorie20 4.2.1Die kognitive Triade: Ich - Umwelt - Zukunft21 4.2.2Schemata: Die negative Einordnung von Erfahrungen22 4.2.3Informationsverarbeitung: Kognitive Fehler22 4.2.4Unlogische Gedanken: Ursache oder Wirkung 22 4.3Depression und die erlernte Hilflosigkeit23 4.3.1Unkontrolliert und hilflos: Die Wurzel der Depression23 4.3.2Das Konzept der Attribution25 4.3.3Depression durch Hoffnungslosigkeit26 4.3.4Macht und Hilflosigkeit: Ein Erklärungsansatz für die Depression der Frau 26 4.4Fazit: Die Psychologie allein reicht nicht!27 5.Soziokulturelle Erklärungstheorien27 5.1Gender: Definition des Geschlechts27 5.1.1Das Biologische Geschlecht: Sex28 5.1.2Soziales Geschlecht: Gender29 5.1.2.1Interaktion: Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern29 5.1.2.2Doing gender: Geschlecht als soziale Handlung30 5.1.2.3Die Konstruktion des Geschlechts31 5.1.3Geschlecht und psychische Gesundheit33 5.1.4Das Frauensyndrom: Historische Entwicklung der ¿kranken Frau¿34 5.1.5Die Sozialisation des Geschlechts36 5.1.5.1Die frühkindliche Geschlechtsidentifikation37 5.1.5.2Die Kindheit: Bilderbücher39 5.1.5.3Die Pubertät: Abgrenzung40 5.1.5.4Die Auswirkungen der Sozialisation des Geschlechts auf Frauen und Depression41 5.1.6Auswirkungen von Gender: Bedeutung des Geschlechts in Medizin und Psychiatrie42 5.1.7Das Geschlecht im gesundheitlichen Versorgungssystem44 5.1.8Die Auswirkungen von Gender auf Frauen und Depression45 5.2Frauen und Erwerbstätigkeit46 5.2.1Die horizontale Segregation46 5.2.2Vertikale Segregation47 5.2.3Arbeitsteilung in der Familie47 5.2.4Die Auswirkungen der Erwerbsarbeit auf Frauen und Depression49 5.3Gewalt gegen Mädchen und Frauen51 5.3.1Formen sexueller Gewalt52 5.3.2Gewalt in der Partnerschaft54 5.3.3Sexueller Missbrauch von Kindern55 5.3.4Vergewaltigung56 5.3.5Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz57 5.3.6Die Auswirkungen von Gewalt auf Frauen und Depression59 6.Abschließendes Fazit: Depression bei Frauen als Ausdruck gesellschaftlicher Konflikte59 7.Anhang61 8.Literaturverzeichnis66 Frauen und Depression: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Obwohl sie beide Geschlechter betrifft, wirkt die Beziehung ¿Frauen und Depression¿ ebenso vertraut wie die These ¿Männer leiden an ihrem Körper und Frauen an ihrer Psyche¿. Genauere Untersuchungen beweisen tatsächlich eine in vielen westlichen Industriegesellschaften signifikant höhere Ausprägung von Depressionen bei Frauen. Das Konzept der psychischen Störung unter geschlechtsspezifischen Aspekten wird zwar erst seit den 70er Jahren diskutiert, dennoch hat die damit einhergehende intensivierte Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der wissenschaftlichen Diskussion dazu geführt, dass heute Frauenthemen auf klinisch-psychologischen Kongressen sowie in fast allen Lehrbüchern einen höheren Stellenwert einnehmen. Gerade aus meiner, also der weiblichen, Sicht ist die Betrachtung von ¿Frauen und Depression¿ unter verschiedenen Aspekten interessant. Als zukünftige Sozialarbeiterin sind mir besonders soziale und gesellschaftliche Faktoren wichtig. Ich möchte zeigen, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein und wo die Auslöser für die höheren Prävalenzraten der Depression bei Frauen zu suchen sind. Entscheidend ist für mich dabei die Lebenssituation der Frau, die weibliche Sozialisation und das Geschlechterverhältnis im Hinblick auf Gewalt, Arbeitsteilung und Rollenverhalten. Ich verzichte auf eine ausführliche Darstellung medizinischer und biologischer Hintergründe und beschränke mich auf eine allgemeine Diskussion der Frage nach der genetischen Veranlagung von Depression. Auch räumliche Strukturen, deren Bedeutung für psychische Störungen in einem Ost-West-Vergleich Deutschlands erkennbar werden, stellen für mich keinen zentralen Aspekt meiner Arbeit dar, obgleich der Zusammenhang zwischen Raum und psychischen Erkrankungen interessante Hinweise liefern könnte. Alles dreht sich um die Frage: Die Frau ¿ das depressive Geschlecht Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffserklärung der Depression sowie eine Definition der klinischen Symptomatik notwendig. Zur Ermittlung der messbaren Faktoren, die mit Depression signifikant in Zusammenhang gebracht werden können, werden dann einige empirische Untersuchungen analysiert. Dafür werden sowohl Erhebungen auf bundesdeutscher Ebene wie auch Ergebnisse aus anderen Ländern und Kulturen herangezogen, um die Relevanz der Thematik ¿Frauen und Depression¿ global zu überprüfen. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Frank Jacobi an der technischen Universität Dresden, der mir bisher teilweise noch unveröffentlichte Materialien aus dem Zusatzsurvey ¿Psychische Störungen¿ des bundesweiten Gesundheitssurveys 1998 zur Verfügung gestellt und eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen im Ost-West-Vergleich ergänzend durchgeführt hat. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden dann Erklärungsansätze im Hinblick auf die Fragestellung dargestellt und geprüft. Dies umfasst sowohl medizinisch-biologische, psychologische als auch soziokulturelle Theorien, wobei letzteren mit der Diskussion von Gender, Erwerbstätigkeit und Gewalt der höchste Stellenwert beigemessen wird. Neben der Analyse, Interpretation und Bewertung der gesammelten Erkenntnisse sollen schließlich die Ergebnisse dieser Diskussion auf die geeigneten psychologischen Erklärungstheorien zurückgeführt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Die Depression: Wissenschaftliche Einordnung3 2.1Diagnosekriterien für Depression3 2.1.1Zur spezifischen Diagnose und Symptomatik von Depression4 2.1.1.1Allgemeine symptomatische Einordnung5 2.1.1.2Psychische Symptomatik6 2.1.1.3Vegetative Symptomatik7 2.1.1.4Somatische Symptomatik7 2.1.1.5Komorbide Symptomatik8 2.2Empirische Studien zur Häufigkeit von Depression8 2.2.1Prävalenzen psychischer Störungen in Deutschland9 2.2.2Geschlechtsspezifische Prävalenzen affektiver Störungen10 2.2.3Psychische Erkrankungen im kulturellen Vergleich11 2.2.4Prävalenzen psychischer Störungen im Ost-West-Vergleich13 2.2.5Soziodemographische Faktoren psychischer Störungen14 2.2.5.1Familienstand14 2.2.5.2Berufstätigkeit15 2.2.5.3Anzahl der Kinder16 2.3Fazit: Depression ist geschlechtsspezifisch und multifaktoriell16 3.Medizin und Biologie: Sind Frauen depressiv veranlagt 16 4.Psychologische Theorien zur Depression18 4.1Die psychoanalytische Theorie19 4.2Die kognitive Theorie20 4.2.1Die kognitive Triade: Ich - Umwelt - Zukunft21 4.2.2Schemata: Die negative Einordnung von Erfahrungen22 4.2.3Informationsverarbeitung: Kognitive Fehler22 4.2.4Unlogische Gedanken: Ursache oder Wirkung 22 4.3Depression und die erlernte Hilflosigkeit23 4.3.1Unkontrolliert und hilflos: Die Wurzel der Depression23 4.3.2Das Konzept der Attribution25 4.3.3Depression durch Hoffnungslosigkeit26 4.3.4Macht und Hilflosigkeit: Ein Erklärungsansatz für die Depression der Frau 26 4.4Fazit: Die Psychologie allein reicht nicht!27 5.Soziokulturelle Erklärungstheorien27 5.1Gender: Definition des Geschlechts27 5.1.1Das Biologische Geschlecht: Sex28 5.1.2Soziales Geschlecht: Gender29 5.1.2.1Interaktion: Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern29 5.1.2.2Doing gender: Geschlecht als soziale Handlung30 5.1.2.3Die Konstruktion des Geschlechts31 5.1.3Geschlecht und psychische Gesundheit33 5.1.4Das Frauensyndrom: Historische Entwicklung der ¿kranken Frau¿34 5.1.5Die Sozialisation des Geschlechts36 5.1.5.1Die frühkindliche Geschlechtsidentifikation37 5.1.5.2Die Kindheit: Bilderbücher39 5.1.5.3Die Pubertät: Abgrenzung40 5.1.5.4Die Auswirkungen der Sozialisation des Geschlechts auf Frauen und Depression41 5.1.6Auswirkungen von Gender: Bedeutung des Geschlechts in Medizin und Psychiatrie42 5.1.7Das Geschlecht im gesundheitlichen Versorgungssystem44 5.1.8Die Auswirkungen von Gender auf Frauen und Depression45 5.2Frauen und Erwerbstätigkeit46 5.2.1Die horizontale Segregation46 5.2.2Vertikale Segregation47 5.2.3Arbeitsteilung in der Familie47 5.2.4Die Auswirkungen der Erwerbsarbeit auf Frauen und Depression49 5.3Gewalt gegen Mädchen und Frauen51 5.3.1Formen sexueller Gewalt52 5.3.2Gewalt in der Partnerschaft54 5.3.3Sexueller Missbrauch von Kindern55 5.3.4Vergewaltigung56 5.3.5Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz57 5.3.6Die Auswirkungen von Gewalt auf Frauen und Depression59 6.Abschließendes Fazit: Depression bei Frauen als Ausdruck gesellschaftlicher Konflikte59 7.Anhang61 8.Literaturverzeichnis66 EDUCATION / Philosophy, Theory & Social Aspects, Diplomica Verlag

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Frauen und Depression - Melanie Cremer
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ISBN: 9783832426897

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Obwohl sie beide Geschlechter betrifft, wirkt die Beziehung ¿Frauen und Depression¿ ebenso vertraut wie die These ¿Männer leiden an ihrem Körper und Frauen an ihrer Psyche¿. Genauere Untersuchungen beweisen tatsächlich eine in vielen westlichen Industriegesellschaften signifikant höhere Ausprägung von Depressionen bei Frauen. Das Konzept der psychischen Störung unter geschlechtsspezifischen Aspekten wird zwar erst seit den 70er Jahren diskutiert, dennoch hat die damit einhergehende intensivierte Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der wissenschaftlichen Diskussion dazu geführt, dass heute Frauenthemen auf klinisch-psychologischen Kongressen sowie in fast allen Lehrbüchern einen höheren Stellenwert einnehmen. Gerade aus meiner, also der weiblichen, Sicht ist die Betrachtung von ¿Frauen und Depression¿ unter verschiedenen Aspekten interessant. Als zukünftige Sozialarbeiterin sind mir besonders soziale und gesellschaftliche Faktoren wichtig. Ich möchte zeigen, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein und wo die Auslöser für die höheren Prävalenzraten der Depression bei Frauen zu suchen sind. Entscheidend ist für mich dabei die Lebenssituation der Frau, die weibliche Sozialisation und das Geschlechterverhältnis im Hinblick auf Gewalt, Arbeitsteilung und Rollenverhalten. Ich verzichte auf eine ausführliche Darstellung medizinischer und biologischer Hintergründe und beschränke mich auf eine allgemeine Diskussion der Frage nach der genetischen Veranlagung von Depression. Auch räumliche Strukturen, deren Bedeutung für psychische Störungen in einem Ost-West-Vergleich Deutschlands erkennbar werden, stellen für mich keinen zentralen Aspekt meiner Arbeit dar, obgleich der Zusammenhang zwischen Raum und psychischen Erkrankungen interessante Hinweise liefern könnte. Alles dreht sich um die Frage: Die Frau ¿ das depressive Geschlecht Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffserklärung der Depression sowie eine Definition der klinischen Symptomatik notwendig. Zur Ermittlung der messbaren Faktoren, die mit Depression signifikant in Zusammenhang gebracht werden können, werden dann einige empirische Untersuchungen analysiert. Dafür werden sowohl Erhebungen auf bundesdeutscher Ebene wie auch Ergebnisse aus anderen Ländern und Kulturen herangezogen, um die Relevanz der Thematik ¿Frauen und Depression¿ global zu überprüfen. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Frank Jacobi an der technischen Universität Dresden, der mir bisher teilweise noch unveröffentlichte Materialien aus dem Zusatzsurvey ¿Psychische Störungen¿ des bundesweiten Gesundheitssurveys 1998 zur Verfügung gestellt und eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen im Ost-West-Vergleich ergänzend durchgeführt hat. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden dann Erklärungsansätze im Hinblick auf die Fragestellung dargestellt und geprüft. Dies umfasst sowohl medizinisch-biologische, psychologische als auch soziokulturelle Theorien, wobei letzteren mit der Diskussion von Gender, Erwerbstätigkeit und Gewalt der höchste Stellenwert beigemessen wird. Neben der Analyse, Interpretation und Bewertung der gesammelten Erkenntnisse sollen schließlich die Ergebnisse dieser Diskussion auf die geeigneten psychologischen Erklärungstheorien zurückgeführt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Die Depression: Wissenschaftliche Einordnung3 2.1Diagnosekriterien für Depression3 2.1.1Zur spezifischen Diagnose und Symptomatik von Depression4 2.1.1.1Allgemeine symptomatische Einordnung5 2.1.1.2Psychische Symptomatik6 2.1.1.3Vegetative Symptomatik7 2.1.1.4Somatische Symptomatik7 2.1.1.5Komorbide Symptomatik8 2.2Empirische Studien zur Häufigkeit von Depression8 2.2.1Prävalenzen psychischer Störungen in Deutschland9 2.2.2Geschlechtsspezifische Prävalenzen affektiver Störungen10 2.2.3Psychische Erkrankungen im kulturellen Vergleich11 2.2.4Prävalenzen psychischer Störungen im Ost-West-Vergleich13 2.2.5Soziodemographische Faktoren psychischer Störungen14 2.2.5.1Familienstand14 2.2.5.2Berufstätigkeit15 2.2.5.3Anzahl der Kinder16 2.3Fazit: Depression ist geschlechtsspezifisch und multifaktoriell16 3.Medizin und Biologie: Sind Frauen depressiv veranlagt 16 4.Psychologische Theorien zur Depression18 4.1Die psychoanalytische Theorie19 4.2Die kognitive Theorie20 4.2.1Die kognitive Triade: Ich - Umwelt - Zukunft21 4.2.2Schemata: Die negative Einordnung von Erfahrungen22 4.2.3Informationsverarbeitung: Kognitive Fehler22 4.2.4Unlogische Gedanken: Ursache oder Wirkung 22 4.3Depression und die erlernte Hilflosigkeit23 4.3.1Unkontrolliert und hilflos: Die Wurzel der Depression23 4.3.2Das Konzept der Attribution25 4.3.3Depression durch Hoffnungslosigkeit26 4.3.4Macht und Hilflosigkeit: Ein Erklärungsansatz für die Depression der Frau 26 4.4Fazit: Die Psychologie allein reicht nicht!27 5.Soziokulturelle Erklärungstheorien27 5.1Gender: Definition des Geschlechts27 5.1.1Das Biologische Geschlecht: Sex28 5.1.2Soziales Geschlecht: Gender29 5.1.2.1Interaktion: Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern29 5.1.2.2Doing gender: Geschlecht als soziale Handlung30 5.1.2.3Die Konstruktion des Geschlechts31 5.1.3Geschlecht und psychische Gesundheit33 5.1.4Das Frauensyndrom: Historische Entwicklung der ¿kranken Frau¿34 5.1.5Die Sozialisation des Geschlechts36 5.1.5.1Die frühkindliche Geschlechtsidentifikation37 5.1.5.2Die Kindheit: Bilderbücher39 5.1.5.3Die Pubertät: Abgrenzung40 5.1.5.4Die Auswirkungen der Sozialisation des Geschlechts auf Frauen und Depression41 5.1.6Auswirkungen von Gender: Bedeutung des Geschlechts in Medizin und Psychiatrie42 5.1.7Das Geschlecht im gesundheitlichen Versorgungssystem44 5.1.8Die Auswirkungen von Gender auf Frauen und Depression45 5.2Frauen und Erwerbstätigkeit46 5.2.1Die horizontale Segregation46 5.2.2Vertikale Segregation47 5.2.3Arbeitsteilung in der Familie47 5.2.4Die Auswirkungen der Erwerbsarbeit auf Frauen und Depression49 5.3Gewalt gegen Mädchen und Frauen51 5.3.1Formen sexueller Gewalt52 5.3.2Gewalt in der Partnerschaft54 5.3.3Sexueller Missbrauch von Kindern55 5.3.4Vergewaltigung56 5.3.5Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz57 5.3.6Die Auswirkungen von Gewalt auf Frauen und Depression59 6.Abschließendes Fazit: Depression bei Frauen als Ausdruck gesellschaftlicher Konflikte59 7.Anhang61 8.Literaturverzeichnis66 Frauen und Depression: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Obwohl sie beide Geschlechter betrifft, wirkt die Beziehung ¿Frauen und Depression¿ ebenso vertraut wie die These ¿Männer leiden an ihrem Körper und Frauen an ihrer Psyche¿. Genauere Untersuchungen beweisen tatsächlich eine in vielen westlichen Industriegesellschaften signifikant höhere Ausprägung von Depressionen bei Frauen. Das Konzept der psychischen Störung unter geschlechtsspezifischen Aspekten wird zwar erst seit den 70er Jahren diskutiert, dennoch hat die damit einhergehende intensivierte Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der wissenschaftlichen Diskussion dazu geführt, dass heute Frauenthemen auf klinisch-psychologischen Kongressen sowie in fast allen Lehrbüchern einen höheren Stellenwert einnehmen. Gerade aus meiner, also der weiblichen, Sicht ist die Betrachtung von ¿Frauen und Depression¿ unter verschiedenen Aspekten interessant. Als zukünftige Sozialarbeiterin sind mir besonders soziale und gesellschaftliche Faktoren wichtig. Ich möchte zeigen, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein und wo die Auslöser für die höheren Prävalenzraten der Depression bei Frauen zu suchen sind. Entscheidend ist für mich dabei die Lebenssituation der Frau, die weibliche Sozialisation und das Geschlechterverhältnis im Hinblick auf Gewalt, Arbeitsteilung und Rollenverhalten. Ich verzichte auf eine ausführliche Darstellung medizinischer und biologischer Hintergründe und beschränke mich auf eine allgemeine Diskussion der Frage nach der genetischen Veranlagung von Depression. Auch räumliche Strukturen, deren Bedeutung für psychische Störungen in einem Ost-West-Vergleich Deutschlands erkennbar werden, stellen für mich keinen zentralen Aspekt meiner Arbeit dar, obgleich der Zusammenhang zwischen Raum und psychischen Erkrankungen interessante Hinweise liefern könnte. Alles dreht sich um die Frage: Die Frau ¿ das depressive Geschlecht Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffserklärung der Depression sowie eine Definition der klinischen Symptomatik notwendig. Zur Ermittlung der messbaren Faktoren, die mit Depression signifikant in Zusammenhang gebracht werden können, werden dann einige empirische Untersuchungen analysiert. Dafür werden sowohl Erhebungen auf bundesdeutscher Ebene wie auch Ergebnisse aus anderen Ländern und Kulturen herangezogen, um die Relevanz der Thematik ¿Frauen und Depression¿ global zu überprüfen. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Frank Jacobi an der technischen Universität Dresden, der mir bisher teilweise noch unveröffentlichte Materialien aus dem Zusatzsurvey ¿Psychische Störungen¿ des bundesweiten Gesundheitssurveys 1998 zur Verfügung gestellt und eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen im Ost-West-Vergleich ergänzend durchgeführt hat. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden dann Erklärungsansätze im Hinblick auf die Fragestellung dargestellt und geprüft. Dies umfasst sowohl medizinisch-biologische, psychologische als auch soziokulturelle Theorien, wobei letzteren mit der Diskussion von Gender, Erwerbstätigkeit und Gewalt der höchste Stellenwert beigemessen wird. Neben der Analyse, Interpretation und Bewertung der gesammelten Erkenntnisse sollen schließlich die Ergebnisse dieser Diskussion auf die geeigneten psychologischen Erklärungstheorien zurückgeführt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Die Depression: Wissenschaftliche Einordnung3 2.1Diagnosekriterien für Depression3 2.1.1Zur spezifischen Diagnose und Symptomatik von Depression4 2.1.1.1Allgemeine symptomatische Einordnung5 2.1.1.2Psychische Symptomatik6 2.1.1.3Vegetative Symptomatik7 2.1.1.4Somatische Symptomatik7 2.1.1.5Komorbide Symptomatik8 2.2Empirische Studien zur Häufigkeit von Depression8 2.2.1Prävalenzen psychischer Störungen in Deutschland9 2.2.2Geschlechtsspezifische Prävalenzen affektiver Störungen10 2.2.3Psychische Erkrankungen im kulturellen Vergleich11 2.2.4Prävalenzen psychischer Störungen im Ost-West-Vergleich13 2.2.5Soziodemographische Faktoren psychischer Störungen14 2.2.5.1Familienstand14 2.2.5.2Berufstätigkeit15 2.2.5.3Anzahl der Kinder16 2.3Fazit: Depression ist geschlechtsspezifisch und multifaktoriell16 3.Medizin und Biologie: Sind Frauen depressiv veranlagt 16 4.Psychologische Theorien zur Depression18 4.1Die psychoanalytische Theorie19 4.2Die kognitive Theorie20 4.2.1Die kognitive Triade: Ich - Umwelt - Zukunft21 4.2.2Schemata: Die negative Einordnung von Erfahrungen22 4.2.3Informationsverarbeitung: Kognitive Fehler22 4.2.4Unlogische Gedanken: Ursache oder Wirkung 22 4.3Depression und die erlernte Hilflosigkeit23 4.3.1Unkontrolliert und hilflos: Die Wurzel der Depression23 4.3.2Das Konzept der Attribution25 4.3.3Depression durch Hoffnungslosigkeit26 4.3.4Macht und Hilflosigkeit: Ein Erklärungsansatz für die Depression der Frau 26 4.4Fazit: Die Psychologie allein reicht nicht!27 5.Soziokulturelle Erklärungstheorien27 5.1Gender: Definition des Geschlechts27 5.1.1Das Biologische Geschlecht: Sex28 5.1.2Soziales Geschlecht: Gender29 5.1.2.1Interaktion: Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern29 5.1.2.2Doing gender: Geschlecht als soziale Handlung30 5.1.2.3Die Konstruktion des Geschlechts31 5.1.3Geschlecht und psychische Gesundheit33 5.1.4Das Frauensyndrom: Historische Entwicklung der ¿kranken Frau¿34 5.1.5Die Sozialisation des Geschlechts36 5.1.5.1Die frühkindliche Geschlechtsidentifikation37 5.1.5.2Die Kindheit: Bilderbücher39 5.1.5.3Die Pubertät: Abgrenzung40 5.1.5.4Die Auswirkungen der Sozialisation des Geschlechts auf Frauen und Depression41 5.1.6Auswirkungen von Gender: Bedeutung des Geschlechts in Medizin und Psychiatrie42 5.1.7Das Geschlecht im gesundheitlichen Versorgungssystem44 5.1.8Die Auswirkungen von Gender auf Frauen und Depression45 5.2Frauen und Erwerbstätigkeit46 5.2.1Die horizontale Segregation46 5.2.2Vertikale Segregation47 5.2.3Arbeitsteilung in der Familie47 5.2.4Die Auswirkungen der Erwerbsarbeit auf Frauen und Depression49 5.3Gewalt gegen Mädchen und Frauen51 5.3.1Formen sexueller Gewalt52 5.3.2Gewalt in der Partnerschaft54 5.3.3Sexueller Missbrauch von Kindern55 5.3.4Vergewaltigung56 5.3.5Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz57 5.3.6Die Auswirkungen von Gewalt auf Frauen und Depression59 6.Abschließendes Fazit: Depression bei Frauen als Ausdruck gesellschaftlicher Konflikte59 7.Anhang61 8.Literaturverzeichnis66 EDUCATION / Philosophy & Social Aspects, Diplomica Verlag

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Frauen und Depression - Melanie Cremer
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Melanie Cremer:
Frauen und Depression - neues Buch

2004, ISBN: 9783832426897

ID: 126001368

Inhaltsangabe:Einleitung:Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Obwohl sie beide Geschlechter betrifft, wirkt die Beziehung „Frauen und Depression“ ebenso vertraut wie die These „Männer leiden an ihrem Körper und Frauen an ihrer Psyche“.Genauere Untersuchungen beweisen tatsächlich eine in vielen westlichen Industriegesellschaften signifikant höhere Ausprägung von Depressionen bei Frauen. Das Konzept der psychischen Störung unter geschlechtsspezifischen Aspekten wird zwar erst seit den 70er Jahren diskutiert, dennoch hat die damit einhergehende intensivierte Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der wissenschaftlichen Diskussion dazu geführt, dass heute Frauenthemen auf klinisch-psychologischen Kongressen sowie in fast allen Lehrbüchern einen höheren Stellenwert einnehmen.Gerade aus meiner, also der weiblichen, Sicht ist die Betrachtung von „Frauen und Depression“ unter verschiedenen Aspekten interessant. Als zukünftige Sozialarbeiterin sind mir besonders soziale und gesellschaftliche Faktoren wichtig. Ich möchte zeigen, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein und wo die Auslöser für die höheren Prävalenzraten der Depression bei Frauen zu suchen sind. Entscheidend ist für mich dabei die Lebenssituation der Frau, die weibliche Sozialisation und das Geschlechterverhältnis im Hinblick auf Gewalt, Arbeitsteilung und Rollenverhalten.Ich verzichte auf eine ausführliche Darstellung medizinischer und biologischer Hintergründe und beschränke mich auf eine allgemeine Diskussion der Frage nach der genetischen Veranlagung von Depression. Auch räumliche Strukturen, deren Bedeutung für psychische Störungen in einem Ost-West-Vergleich Deutschlands erkennbar werden, stellen für mich keinen zentralen Aspekt meiner Arbeit dar, obgleich der Zusammenhang zwischen Raum und psychischen Erkrankungen interessante Hinweise liefern könnte.Alles dreht sich um die Frage: Die Frau – das depressive Geschlecht?Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffserklärung der Depression sowie eine Definition der klinischen Symptomatik notwendig. Zur Ermittlung der messbaren Faktoren, die mit Depression signifikant in Zusammenhang gebracht werden können, werden dann einige empirische Untersuchungen analysiert. Dafür werden sowohl Erhebungen auf bundesdeutscher Ebene wie auch Ergebnisse aus anderen Ländern und Kulturen herangezogen, um die Relevanz der Thematik „Frauen und Depression“ global zu überprüfen.Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Frank Jacobi an der technischen Universität Dresden, der mir bisher teilweise noch unveröffentlichte Materialien aus dem Zusatzsurvey „Psychische Störungen“ des bundesweiten Gesundheitssurveys 1998 zur Verfügung gestellt und eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen im Ost-West-Vergleich ergänzend durchgeführt hat.Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden dann Erklärungsansätze im Hinblick auf die Fragestellung dargestellt und geprüft. Dies umfasst sowohl medizinisch-biologische, psychologische als auch soziokulturelle Theorien, wobei letzteren mit der Diskussion von Gender, Erwerbstätigkeit und Gewalt der höchste Stellenwert beigemessen wird.Neben der Analyse, Interpretation und Bewertung der gesammelten Erkenntnisse sollen schliesslich die Ergebnisse dieser Diskussion auf die geeigneten psychologischen Erklärungstheorien zurückgeführt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.Einleitung12.Die Depression: Wissenschaftliche Einordnung32.1Diagnosekriterien für Depression32.1.1Zur spezifischen Diagnose und Symptomatik von Depression42.1.1.1Allgemeine symptomatische Einordnung52.1.1.2Psychische Symptomatik62.1.1.3Vegetative Symptomatik72.1.1.4Somatische Symptomatik72.1.1.5Komorbide Symptomatik82.2Empirische Studien zur Häufigkeit von Depression82.2.1Prävalenzen psychischer Störungen in Deutschland92.2.2Geschlechtsspezifische Prävalenzen affektiver Störungen102.2.3Psychische Erkrankungen im kulturellen Vergleich112.2.4Prävalenzen psychischer Störungen im Ost-West-Vergleich132.2.5Soziodemographische Faktoren psychischer Störungen142.2.5.1Familienstand142.2.5.2Berufstätigkeit152.2.5.3Anzahl der Kinder162.3Fazit: Depression ist geschlechtsspezifisch und multifaktoriell163.Medizin und Biologie: Sind Frauen depressiv veranlagt?164.Psychologische Theorien zur Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1, Fachhochschule Köln (Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Diplom.de

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No. 37260409 Versandkosten:DE (EUR 12.70)
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(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Frauen und Depression - Melanie Cremer
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Melanie Cremer:
Frauen und Depression - neues Buch

2004, ISBN: 9783832426897

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1, Fachhochschule Köln (Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung:Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Obwohl sie beide Geschlechter betrifft, wirkt die Beziehung ?Frauen und Depression? ebenso vertraut wie die These ?Männer leiden an ihrem Körper und Frauen an ihrer Psyche?.Genauere Untersuchungen beweisen tatsächlich eine in vielen westlichen Industriegesellschaften signifikant höhere Ausprägung von Depressionen bei Frauen. Das Konzept der psychischen Störung unter geschlechtsspezifischen Aspekten wird zwar erst seit den 70er Jahren diskutiert, dennoch hat die damit einhergehende intensivierte Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der wissenschaftlichen Diskussion dazu geführt, dass heute Frauenthemen auf klinisch-psychologischen Kongressen sowie in fast allen Lehrbüchern einen höheren Stellenwert einnehmen.Gerade aus meiner, also der weiblichen, Sicht ist die Betrachtung von ?Frauen und Depression? unter verschiedenen Aspekten interessant. Als zukünftige Sozialarbeiterin sind mir besonders soziale und gesellschaftliche Faktoren wichtig. Ich möchte zeigen, was es bedeutet, in unserer Gesellschaft eine Frau zu sein und wo die Auslöser für die höheren Prävalenzraten der Depression bei Frauen zu suchen sind. Entscheidend ist für mich dabei die Lebenssituation der Frau, die weibliche Sozialisation und das Geschlechterverhältnis im Hinblick auf Gewalt, Arbeitsteilung und Rollenverhalten.Ich verzichte auf eine ausführliche Darstellung medizinischer und biologischer Hintergründe und beschränke mich auf eine allgemeine Diskussion der Frage nach der genetischen Veranlagung von Depression. Auch räumliche Strukturen, deren Bedeutung für psychische Störungen in einem Ost-West-Vergleich Deutschlands erkennbar werden, stellen für mich keinen zentralen Aspekt meiner Arbeit dar, obgleich der Zusammenhang zwischen Raum und psychischen Erkrankungen interessante Hinweise liefern könnte.Alles dreht sich um die Frage: Die Frau ? das depressive Geschlecht?Um diese Frage beantworten zu können, ist zunächst eine Begriffserklärung der Depression sowie eine Definition der klinischen Symptomatik notwendig. Zur Ermittlung der messbaren Faktoren, die mit Depression signifikant in Zusammenhang gebracht werden können, werden dann einige empirische Untersuchungen analysiert. Dafür werden sowohl Erhebungen auf bundesdeutscher Ebene wie auch Ergebnisse aus anderen Ländern und Kulturen herangezogen, um die Relevanz der Thematik ?Frauen und Depression? global zu überprüfen.Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Dr. Frank Jacobi an der technischen Universität Dresden, der mir bisher teilweise noch unveröffentlichte Materialien aus dem Zusatzsurvey ?Psychische Störungen? des bundesweiten Gesundheitssurveys 1998 zur Verfügung gestellt und eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Prävalenz psychischer Erkrankungen im Ost-West-Vergleich ergänzend durchgeführt hat.Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse werden dann Erklärungsansätze im Hinblick auf die Fragestellung dargestellt und geprüft. Dies umfasst sowohl medizinisch-biologische, psychologische als auch soziokulturelle Theorien, wobei letzteren mit der Diskussion von Gender, Erwerbstätigkeit und Gewalt der höchste Stellenwert beigemessen wird.Neben der Analyse, Interpretation und Bewertung der gesammelten Erkenntnisse sollen schliesslich die Ergebnisse dieser Diskussion auf die geeigneten psychologischen Erklärungstheorien zurückgeführt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.Einleitung12.Die Depression: Wissenschaftliche Einordnung32.1Diagnosekriterien für Depression32.1.1Zur spezifischen Diagnose und Symptomatik von Depression42.1.1.1Allgemeine symptomatische Einordnung52.1.1.2Psychische Symptomatik62.1.1.3Vegetative Symptomatik72.1.1.4Somatische Symptomatik72.1.1.5Komorbide Symptomatik82.2Empirische Studien zur Häufigkeit von Depression82.2.1Prävalenzen psychischer Störungen in Deutschland92.2.2Geschlechtsspezifische Prävalenzen affektiver Störung eBooks / Fachbücher / Pädagogik, Diplom.de

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Frauen und Depression - Melanie Cremer
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Melanie Cremer:
Frauen und Depression - Erstausgabe

2004, ISBN: 9783832426897

ID: 28262950

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